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die Tischzeiten zu verlegen auf die Decks zu sagen.
wörtlich gewesen wäre.
Selbstverständlich wurden alle Vorgänge auch im Bilde fe st gehalten und die Kammer des Bordphotographen am Oberdeck war vom Morgen bis zum späten Abend umlagert. Ob es der stolze Flug der Möwen oder Seeschwalben, das muntere Spiel der Delphine, das Auf und Ab der Wogen, der kreißende Strudel der Schiffsschrauben, die hohe Bugwelle oder was immer war, alles wurde in Schnappschüssen festgehalten, vom eigentlichen Leben an Bord selbst ganz abgesehen. Das schlechte Wetter der ersten Tage hatte jedenfalls das eine Gute, daß, von einem ganz verschwindenden Pro^ zentsatz abgesehen, die 640 Urlauber diese Fahrt in einer bemerkenswert guten Haltung, ja in er< staunlichem Wohlbefinden überstanden. Auf der Heimreise wurde die Ankündigung, daß
Hauptes und mit tränenfeuchten Augen anhörten, und als sie endlich in Horta in der Kolonie der deutschen Kabelstation, in den sauberen gepflegten Gärten und Häusern dieser deutschen Landsleute erlebten, mit welch e'r unbeschreiblichen Freude sie hier empfangen, ausgenommen und beherbergt wurden, da ward ihnen allen eindringlich das große Erlebnis der Volksgemeinschaft noch einmal geschenkt, das sich nicht auf die deutschen Grenzpfähle beschränkt.
Hier, inmitten des gewaltigen Ozeans, auf einer nur ein paar hundert Quadratkilometer großen Insel empfanden sie das Erlebnis in einer Tiefe und Stärke, die alle Unbilden der Reise mehr als wettmachte. Wenn sie bis dahin die Madeirafahrer um das bessere Wetter und den Besuch der portugiesischen Hauptstadt beneidet haben mochten, nach dem Wiedersehen auf den Azoren gab es vom
Iudec, Berlin, Vermessungstechniker.
Friedrich, Wolfhagen (Kurhessen), Apotheker, Angehöriger der SA.
Kosan, Berlin-Spandau, Kürschner.
Sauer, Augsburg, Laborateur.
Schirmbeck, Magdeburg, Kaufmannsgehilfe (Banken).
Sall-Frank, Rehau (Bayer. Ostmark), Porzellanmaler.
ler (HI.).
Jaeckel, Soppöhnen (Ostpreußen), Nährstand;
Fischerei (HI.).
Landeck, Essen, Bergbau (HI.).
Karst, Bauschlott (Baden), Eisen- und Metallfräser (HI.).
Meine!, Lichtentanne (Sachsen), Lederschuhmacher (HI.).
bis zum ältesten Passagier, einerlei aus deutschen Gau er auch kommen mochte, Meinung: „Hier mußten wir einmal hin- Die Deutschen auf den Azoren aber, die
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Die Verkündung der Sieger im Reichsberufswettkampf. Auch französische Zugendführer sind bei der Feier in Saarbrücken anwesend.
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Mit gewaltigem Brummerton kündet die große Dampfsirene des Doppelschraubendampfers „O z e - a n a" der Hamburg-Amerika-Linie an, daß die dreiwöchige Hochseefahrt der „RS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude" ihr Ende erreicht hat. Langsam zieht das stolze weiße Schiff elbaufwärts, das drei Wochen lang 6 4 0 deutschen Arbeiterinnen und Arbeitern eine Heimat war, die nun braungebrannt an der Reling stehen und nicht müde werden, zu den Menschen und Häusern an den Elbufern zu winken. Bald, bald sind sie wieder daheim, bald können sie ihren Lieben von der Hochseefahrt berichten, die eine wirkliche Hochseefahrt mit all ihren Schönheiten, aber auch dem ganzen aufregenden Reiz ihrer Gefahren war. Rund 4000 Seemeilen haben sie auf der „Ozeana" zurückgelegt, das sind weit über 7000 Kilometer; von den drei Wochen waren sie insgesamt nur 61 Stunden auf dem festen Boden des Landes, der ganze Rest sah sie auf dem unabsehbaren Meere über Tiefen von wenigen hundert bis zu vielen tausend Metern.
Und um das gleich vorweg zu nehmen, das Wetter hat es nicht allzu gut mit ihnen gemeint. Ruhig, richtig ruhig und spiegelglatt war die See nicht einen Tag, so wie es auf der Madeirafahrt die ganzen drei Wochen lang war. Sie wechselte von Windstärke 3 und nur mäßig bewegter See bis zu Windstärke 9 und einem richtigen Sturm, der selbst diesen gewaltigen Kasten von fast 9000 Tonnen mächtig hin- und herwarf. Es fing schon gleich hinter dem Elbe-Feuerschiff I mit ziemlich grober See an und die kurze Dünung tat ein übriges, die ersten Opfer der Seekrankheit zu fordern. Dafür war der Kanal verhältnismäßig friedlich und völlig nebelfrei, so daß der Kapitän die englische Küste ansteuern und den Azorenfahrern die Kreidefelsen von Beachy Head und die Insel Wight in einem Abstande von nur 1 Seemeile zeigen konnte. Als am vierten Tage der Fahrt der Atlantische Ozean erreicht, der „preußische Grenadier", wie die Seeleute den schwarz-weiß gestrichenen Leuchtturm von L'Oues- sant zu nennen pflegen, passiert war, da konnte die durcheinanderlaufende lange Dünung und die grobe See den Urlaubern nichts mehr anhaben, sie hatten die Schrecken überwunden und gaben sich in vollen Zügen den vielfältigen Freuden dieser Hochseereise hin.
Das einzige, was wirklich vermißt wurde, war der Sonnenschein, der sich allzu spärlich hervorwagte, aber der von Tag zu Tag wärmer werdende 'Wind bemühte sich seinerseits, zur heiß ersehnten Bräunung der Azorenfahrer beizutragen. Selbst vorübergehende Regenschauer konnten die Teilnehmer nicht vom Deck verjagen und wenn nicht um 12 Uhr nachts „Ruhe im Schiff" befohlen gewesen wäre, hätten sie überhaupt nicht in die Kabinen gefunden. Solange die „Ozeana" noch in der Rordatlantik-Route blieb, solange ihr noch
Back, Essen, Maurer.
Nagler, Berlin, Rechtsanwalts-und Notarbüro. Rehfisch, Koblenz, Druckerei (Aetzer).
12. Bockelt, Eckartshausen (Mainfranken), Holztisch-
Mit besonderer Freude schen Erklärungen der Hapag-Reiseleitung ausgenommen, und alle Schiffsoffiziere waren, sobald sie sich sehen ließen, von Neugierigen umlagert, die tausend Fragen beantwortet haben wollten und sich für alle, aber auch alle seemännischen Vorgänge vom Flaggenhissen bis zum Ankerwerfen brennend interessierten. Je mehr sie durch den verhältnismäßig starken Seegang persönlich an allen diesen Manövern beteiligt waren, um so lebhafter wurde ihre Anteilnahme, und es war ein wirkliches Vergnügen zu sehen, wie lebhaft die zahlreichen Feldstecher in Tätigkeit gesetzt und über alle Vorgänge Notizen gemacht wurden, so als ob jeder der Azorenfahrer persönlich für die korrekte Führung des Schiffstagebuches verant-
Schiffe begegneten, fandenalleBemühungenderRei- Schiffe begegneten, fanden alle Bemühungen der Reiseleitung, die Azorenfahrer zu gemeinsamem Spiel zu bewegen, wenig Gegenliebe und sie mußte sich schon darauf beschränken, ihre Mitteilungen auf oder durch Lautsprecher
Don unserem Sonderberichterstatter.
starker Wind aufkommen werde, mit Beifall begrüßt, und als bei Windstärke 9 die Wellen das Vor- und Achterschiff mit ihren Spritzern überdeckten und selbst die dem Winde abgekehrte Seite des Promenadendecks fast bis aufs Wasser gedrückt zu werden schien, als das Schiff geradezu bedrohlich rollte, da lagen die Azorenfahrer nicht etwa ängstlich in den Kabinen, sondern sie drängten sich alle auf das noch freigegebene Deck, um dem herrlichen Spiele zuzusehen. Erfreulicherweise kam gerade bei dem ärgsten Winde und dem höchsten Seegange auch die Sonne heraus und nun konnten weder Wind noch Wellen die KdF.-Urlauber abhalten, die so sehnlichst entbehrten Sonnenbäder nachzuholen.
Außerhalb der herrlichen Fahrt aber war das schönste Erlebnis das Wiedersehen mit den deutschen Brüdern, die auf dem vorgeschobenen Posten der Azoren, in der Einsamkeit des Atlantischen Ozeans, Jahr um Jahr ihre schwere Pflicht erfüllen. Als im Hafen von Ponta Del- gado auf San Miguel, der ersten Landungsstelle, die Boote mit den dort lebenden acht deutschen Familien sich der Ozeana näherten, die Boote, die über und über mit den farbenprächtigen Blumen dieser subtropischen Inseln beladen waren, als ganze Körbe herrlichster, dort wildwachsender Kallas an Bord gebracht und in riesigen Büscheln an die Azorenfahrer verteilt wurden, als ihnen deutsche Lieder aus der Heimat entgegenschallten, die sie in den schwankenden Booten stehend, entblößten
Deutsche Arbeiter auf hoher See!
Das Erlebnis der KdK.-Atlantikfahrt.—Schlechtes Wetter und gute Stimmung Volksgemeinschaft auf den Azoren.
ein schöneres Aussehen zu geben, und daß sie auf Ordnung und Sauberkeit achtet. Eine gewerbliche Arbeitsstätte kann nicht wohnlich und behaglich eingerichtet sein, aber sie kann in ihrem individuellen Charakter ein Heim der Arbeit sein, keine „Bude", wie es leider allzu oft noch heißt.
Wo immer die Möglichkeit gegeben ist, sollte ein Betrieb auch vor größeren Ausgaben für diese Zwecke nicht zurückschrecken, denn auch der Ertrag der deutschen Volkswirtschaft wird dadurch zweifellos in vielfältiger Form verbessert. Daß ein schönes Heim der Arbeit die Arbeitsfreude hebt, läßt sich wohl nicht bestreiten. Damit steigt aber auch die Anhänglichkeit an den Betrieb, die gepflegt werden sollte, da sie im Charakter des deutschen Arbeitsmenschen eine gute Stütze findet. Das wird niemals zum Schaden des Unternehmens ausfchlaoen. Die deutsche Produktion, die Qualitätswaren yerstellt, hat einen so großen Aufschwung
gebe es für Millionen deutscher arbeitender Menschen, als im Frieden mit den Nachbarn zu sein. Er sei überzeugt, daß auch jenseits der Grenze das Volk ebenso den Frieden wolle. Wenn sich die Jugend kennenlernen würde, würde sofort der Gleichklang vorhanden sein. Das könne aber nur auf der Grundlage von Achtung und Ehre geschehen.
Dr. Ley kam dann auf die Lohnfrage zu sprechen und gab dabei der Hoffnung Ausdruck, bereits zum nächsten Mai in der Gruppe Textil einen gerechten Lohn durchsetzen zu können. Gerade die Textilindustrie sei am schwersten getroffen. Ebenso werde dem Bergmann ein Vertrag gebracht werden. „Wir können in dem gegebenen Augenblick des Aufbaues keinen höheren Lohn zahlen, aber wir können etwas anderes tun. Ich habe bereits die Zustimmung meines Führers, der mir erklärte, das gesamte deutsche Volk müsse für seinen Bergmann eintreten, den Bergmann, der unter ungeheurer Gefahr seine Arbeit leistet. So werden wir in diesem Jahr denEhren- tag der Bergleute schaffen und die ganze Nation wird sich daran beteiligen. Wir werden ihm die Sorge wenig st ens für das Alter abnehmen können. Wir werden ihm einen guten Urlaub geben können. Ich bin überzeugt, daß wir ein gutes Werk tun werden bis zu dem Augenblick, wo wir auch hier das Lohnproblem in Angriff nehmen können, wie es der Nationalsozialismus verlangt." Mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den deutschen Arbeiter und den Führer Deutschlands schloß die Verkündigung der Sieger im Reichsberufswettkampf.
Die 38 Reichsfieger.
Reichssieger im Reichsberufswettkampf wurden: 1. Ernst, Breslau, Bäcker.
2. Witt, Stettin, Kellner.
Saarbrücken, 29. April. (DNB.) Zu einem Überaus festlichen Akt gestaltete sich am Montagabend die Verkündung der Sieger im Reichsberufswettkampf im historischen Wartburg-Saal zu Saarbrücken. Die 38 besten deutschen Berufslehrlinae, 26 Jungen und 12 Mädel, hatten in der vordersten Reihe Platz genommen. Auf der Bühne hatten die weniger glücklichen Wettbewerber ihren Platz. Nach Einzug der Fahnen unter den Klängen des Spielmannszuges Kaiserslautern, dem Vorspruch eines Jungarbeiters aus dem Buch des Führers „Mein Kampf" sprach Gauleiter B ü r ck e l kurze Worte der Begrüßung. Darauf verkündete Reichsjugendführer Baldur von S ch i r a ch die Namen der Sieger und Siegerinnen. Im Reichsberufswettkampf der deutschen Jugend, so sagte der Reichsjugendführer, sehen wir eine Demonstration der jungen Generation für die deutsche Arbeiterschaft, wir sehen in ihm eine Demonstration für die Idee der Arbeit, für den Adel der Leistung gegen den Gei st der Gewinnsucht. Er wandte sich dann an die drei anwesenden französischen Jugendführer: „Sie dürfen überzeugt sein, daß die herzliche Aufnahme, die Sie in diesen Tagen hier gefunden haben, nicht nur Ihnen allein, als Person, gilt, sondern daß Sie das ausdehnen mögen auf die gesamte junge Generation Frankreichs, die uns auf deutschem Boden als unsere Gäste stets willkommen sein würde."
Reichsleiter Or. Ley überbrachte den Glückwunsch der Arbeitsfront. Er freue sich darüber, daß unter den Siegern das Ehrenkleid der Bewegung unserer Jugend weitaus überwiege. Auf Antrag des Reichs- jugendführers werde die Arbeitsfront die Träger des Preises weiter betreuen. Zur weiteren Ausbildung dieser jungen Menschen sei ein Stipendium gestiftet worden. Diese Menschen, die aus Millionen als Sieger hervorgegangen seien, sollten das werden, was sie wünschten. Sozialpolitik heiße ja nichts anderes als, wie es Adolf Hitler sage, jeden Menschen auf den Platz zu bringen, den er a u s f ü l l e n könne und mit dessen Aufgaben er nicht überlastet werde.
Zu den ausländischen Gästen gewandt, betonte Dr. Ley, das deutsche Volk sei ein armes Volk. Es sei nicht so gesegnet mit Gütern wie andere Völker der Erde, aber eins habe es, das sei sein Stolz. Dieses Volk wolle nicht allein für sich, sondern zum Segen der Gesamtheit arbeiten. Der Deutsche achte die großen Fähigkeiten anderer Völker und freue sich an ihrer Kultur. Er sei nicht neidisch, aber er verlange, daß er anerkannt werde. Deutschland habe so viele Wunden zu heilen. Bis diese geheilt seien, würden noch Jahrzehnte vergehen. Keine größere Sehnsucht I
genommen und sich Weltruf erworben nicht zuletzt dadurch, daß die früheren Wirtschaftsführer größten Wert auf einen alten Stamm von Facharbeitern legten, der jahre- und jahrzehntelang dem Betrieb treu blieb. Arbeitsfreude steigert die geistige Spannkraft und erhöht die Aufmerksamkeit, die im Kontor wie in der Werkstätte die Qualität der Arbeit und den Arbeitsablauf günstig beeinflussen sowie die Zahl der Betriebsunfälle vermindern.
In den Betrieben, die auf die beste Ausgestaltung des Arbeitsplatzes, auf Ordnung und Sauberkeit achten, wird auch die Sparsamkeit im Rohstoffverbrauch herrschen und damit höchste Wirtschaftlichkeit. Die deutsche Wirtschaft kann es sich nicht leisten, vorzeitigen Verschleiß von Maschinen und Werkzeugen, Verschwendung von Rohmaterialien, achtlose Behandlung von Abfällen leicht zu nehmen. Fremde Rohstoffe werden knapp, und
ihren kleinen Booten bis fast auf die offene See begleiteten und von den Wellen bis auf die Haut durchnäßt wurden, sahen uns gewiß mit Wehmut scheiden. Ihre Wehmut aber wurde versüßt durch den Gedanken, dem sie immer und immer wieder Ausdruck gaben: „Wir sind doch nicht vergessen, wir gehören doch mit zu dem Herr- lichen deutschen Vaterlande, das unser Führer uns wiedergeschenkt hat."
Heim der Arbeit.
Don Arthur Dofrei.
Der Gedanke, den schaffenden Menschen in Industrie, Handel und Gewerbe in eine dem hohen Ethos der Arbeit angemessene Umgebung zu stellen, ist schon lange in der Wirtschaft lebendig und in zahlreichen Fällen auch vorbildlich verwirklicht worden. Was in neuerer Zeit große und auch mittlere Betriebe geschaffen haben, um der Gefolgschaft Arbeitsplätze und Auf- enth altsräume für die Freizeit zu verbessern und zu verschönern, verdient volle Anerkennung. Diesem Gedanken nach Maßgabe der Verhältnisse in allen Betrieben zur Verwirklichung zu verhelfen, bildet heute eine hohe kulturelle, soziale und wirtschaftliche Aufgabe. Auf die tätige Mithilfe der Gefolgschaften kann dabei nicht verzichtet werden. Der Wunsch nach Verschönerung der Arbeitsplätze und ihrer Umgebung wächst mit logischer Schärfe aus der Auffassung empor, daß in der Arbeit volkliche Würde und Verpflich- tuna sich vereinen und ihre Krönung in der wah- ren deutschen Volksgemeinschaft finden. Wo könnte der Gefolgschaftsangehörige auch besser die Ueber- zeugung vom Adel der Arbeit gewinnen, als an der A r b e i t s st ä t t e, die ihn ebenso fest mit seinem Volke verbindet wie die Familie!
Die Voraussetzungen der nationalsozialistischen Wirtschaftsordnung haben sich gegen früher nicht geändert: Sie baut auf dem Privateigentum und der Privatinitiative auf. Der grundlegende Unterschied liegt aber in dem G e i st, der die Wirtschaft beseelt, in der Wirtschaftsgesinnung. Es gibt kein gesundes Wirtschaftsleben ohne Ertrag, d. h. ohne Rente, aber an dem Ertrag sind alle Mitarbeiter zu beteiligen. Das soll nicht zuletzt auch in der Verbesserung und Verschönerung der Arbeitsstätte zum Ausdruck kommen. Gerade hier läßt sich in der Tat beweisen, daß die neue Wirtschaftsgesinnung von Betriebsführung und Gefolgschaft begriffen worden ist. Ist es auch nur ein kleiner Ausschnitt der vielfältigen Ausdrucksformen dieser Gesinnung, so erfaßt er doch einen überaus wichtigen Raum. Denn von der Arbeitsstätte aus erhält das Volksdenken starke Impulse; hier liegt der Nährboden für die Keime sozialer Kampfgesinnung, aber auch f ü r die einer sozialen Verständigung, die keineswegs zu verwechseln ist mit der oberflächlichen Verwischung vorhandener Gegensätze, die ja auch sonst im Leben auftreten. In den stürmischen Entwicklungsjahrzehnten der neuzeitlichen Wirtschaftsweise und Wirtschaftsform hatte man wenig Verständnis für die Forderung, sich mit diesen Dingen zu beschäftigen und ihre Auswirkungen auf das soziale Leben der Nation zu beachten. Bei einem Vergleich neuer und alter Betriebsanlagen wird man besser verstehen können, daß der Arbeiter einst leicht sein Ohr dem Agitator öffnete, der ihn als Proletarier ansprach und das Proletarierdasein im Sinne des Marxismus als eine notwendige Folge der privatkapitalistischen Wirtschaftsform bar» stellte. Die Erfahrungen und Eindrücke, die der Werktätige von seiner Arbeitsstätte mit nach Hause nimmt, bleiben nicht ohne Einfluß auf sein ganzes Leben. Arbeit erzieht den Menschen, leitet sein Denken und Tun. Liegt heute im Wort Adel der Begriff höchsten Kulturempfindens, so im Ausspruch vom Adel der Arbeit das Verlangen nach Arbeitskultur, die mitbestimmend ist für den Grad der Lebenskultur des schaffenden deutschen Menschen.
Es gibt heute schon eine ganze Anzahl vorbildlich eingerichteter Betriebe; große und auch kleinere Werke zeichnen sich durch hohe Kultur der Arbeitsstätten aus. Bei Neubauten sorgt schon der Architekt für neuzeitliche Arbeitsraumgestaltung, oder er sollte es wenigstens tun und sein Wissen um die Kultur der Arbeitsstätte seinem Auftraggeber übermitteln. Zahlreiche Betriebsführer haben es aber auch verstanden, alte Werkräume zweckmäßig umzubauen und der Gefolgschaft ein freundliches Heim der Arbeit zu schaffen, das Licht, Lust und Sonne hereinläßt, daneben Räume für die Freizeit, in denen peinlichste Ordnung und Sauberkeit herrschen. Bei der Vielzahl deutscher Fabriken und gewerblicher Räume bilden diese Betriebe freilich noch einen bescheidenen Hundertsatz.
Die deutsche Wirtschaft ist in den letzten zehn Jahren nach der Stabilisierung der Währung aus der Krisis eigentlich nicht so recht herausgekommen. Die hohen Konjunkturwellen waren zu kurz, die tiefen zu lang. Viele Pläne zur Ausgestaltung der Arbeitsräume mögen wohl auf bessere Zeiten hinausgeschoben worden sein. Es gibt ja auch heute noch Wirtschaftszweige, die sich nur sehr langsam erholen. Im allgemeinen hat sich aber der Betriebsertrag merklich gebessert, und wenn viele Betriebe auch noch nicht an die Durchführung großer Pläne denken können, — kleinere lassen sich verwirklichen. Dazu gehört auch die Verbesserung und Verschönerung der Arbeitsplätze. Viel Aufklärungsarbeit ist auf diesem Gebiet noch zu leisten. Verständnislosigkeit zu überwinden und vor allem der Einwand zu entkräften, daß nur solche Betriebe diese Aufgabe erfüllen können, denen es wirtschaftlich gut geht.
Die Verhältnisse liegen bei allen Betrieben, auch innerhalb desselben Gewerbezweiges, verschieden. Nicht nur das wirtschaftliche Vermögen weist starke Unterschiede auf, sondern auch der Zustand der Baulichkeiten und die Art der Arbeit. Daß ein Betrieb größere Umbauten nicht vornehmen kann, wenn er finanziell dazu nicht in der Lage ist, erscheint selbstverständlich. Aber in vielen Fallen sind größere Umbauten gar nicht notwendig. Es genügt oft eme mit verhältnismäßig wenig Kosten verknüpfte Ver- breiterung der Fenster, um mehr Licht hereinzulassen, ein hellfarbiger Anstrich der Wände und Decken und feine rechtzeitige Erneuerung. Grünflächen auf den Höfen erfreuen und stärken das von der Arbeit angestrengte Auge; selbst auf Plätzen, die als Materiallager dienen, läßt sich Naum für Blumenanlagen gewinnen, lassen sich Bänke für die Arbeitspause aufstellen. Ein nach Beendigung der Arbeit gut aufgeräumter und gesäuberter Arbeitsplatz laßt _öen neuen Arbeitstag freudiger beginnen. Cs gibt Beispiele dafür, daß die Gefolgschaft, sobald sie Verständnis findet, in ihrer freien Zeit selbst Hand anlegt, den Werkstätten, Freizeiträumen und Hofen
auch mit heimischen muß selbst in der kleinsten Werkstätte wirtschaftlich gearbeitet werden. Die erste Voraussetzung hierfür ist die Erziehung der Gefolgschaft, indem man sie an ebenso zweckmäßigen wie freundlichen Arbeitsplatz stellt. Mit der Steigerung der Arbeitsfreude, die aus einer chönen Arbeitsstätte unleugbar erwächst, steigert ich auch das Verantwortungsgefühl der Gefolg- chaft.
Von diesen großen Gesichtspunkten aus muh die Werbung zur Verbesserung und Verschönerung der Arbeitsstätten betrachtet werden. Sie ist nicht Selbstzweck, sondern kulturell, sozial und wirtschaftlich begründet. Deshalb sind die erwachsenden Kosten wirtschaftlicher Art. Wo sie beim besten Willen nicht aufzubringen sind oder nicht in voller Höhe, wird der Aufruf zur Mitarbeit an die Gefolgschaft, mag sie groß ober klein sein, wohl immer ein williges Ohr finben.
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2 Dürfet MaggiS Kaf suppe, P-ma(Ter Netzen flUf durchrübren und in 20 Minuten garkochen. - Oie Würstchen in Esse^tauchen, damit sie sich leicht mthauten^asse^, in Dünne Scheiden schneiden und in der Suppe heiß werden lassen.
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