Ur. 100 Erstes Blatt
185. Jahrgang
Dienstag, 50. April 1935
■
Und
so
•fl
Alle Werkleute feiern
Don Karl Bröger
P
'-i
I
■6»
tl
l
<
6
konnte der Nationalsozialismus da einsetzen,
wo
es
> i <
6
*
Fabriken und Schachte liegen heute verlassen da, alle Werkleute feiern, sind sich in der Masse nah. 3n die dunkelste Este Schurzfell und Stufe gehängt, hebt sich die Brust der Arbeit, von keiner Mühsal bedrängt.
Über dem stillen Hafen träumt der Riesenkran. Tausend Schiffe liefen gestern von fremden Küsten an, ihre pfeifen schrillten, sie wölkten ihn ein in Ruß. Heute schaukeln sie friedlich um seinen stählernen Fuß.
Durch die Fenster flirrt Sonne in den Maschinenraum, flicht um jeden Hebel, um jedes Rad einen goldenen Saum. Oie Kessel und Kolben, um die es sonst kreischt und brüllt, sind ganz in Licht und Glorie ekngehüllt.
Über die Werke der Arbeit, die wie Tempel verschlossen sind, führt ein tiefes Besinnen der erste Frühlingswind, eine Ahnung kommender Dinge weht durch jede Brust, die im Takt dieses Tages geht.
die Welt. Nicht das sittliche Bewußtsein formte nach ihm die Welt und die Menschen, sondern die stoffliche Welt formte das Bewußtsein. Damit waren die Dinge glatt auf den Kopf gestellt: nicht die Arbeit als Ausdruck sittlichen Bewußtseins wurde als Inhalt des sittlichen Lebens dargestellt, sondern eben jenes unsittliche Gewinnstreben, und so wurde der marxistische Sozialismus ein umgekehrter materialistischer Kapitalismus. Die Sehnsucht der schaffenden Deutschen nach Arbeitsehre und nach sittlicher Rechtfertigung eines Lebens schwerer Arbeit wurde enttäuscht.
0
Es war eben doch mehr als „Fron" und „Ausbeutung", es war Lebensinhalt und g e - ftaltende Macht, was ihnen fehlte. ** * '
Jetzt erntete dieses Denken seinen Lohn: der Staat der Weimarer Republik selber wurde zu einer Korruptionsplantage, in dem die Verachtung der ehrlichen Arbeit zum System erhoben wurde. Die private Verachtung der Arbeit und der Arbeiter war ja schon bei Marx uni) Engels sprichwörtlich gewesen, aber das wurde natürlich den unglücklich Verführten und den Opfern ihrer Jrrelehren verborgen gehalten. So erlag der Staat der Deutschen dem materialistischen Denken.
. Wo aber konnte also ein wahrhaft revolutionierendes Denken ansetzen, um wirklich einen Staat der Deutschen, das Dritte Reich, zu gestalten? — Nur dort, wo die Sehnsucht nach sittlicher Rechtfertigung der Arbeit noch zu erfüllen war. Denn die schaffenden Stände hatten inzwischen längst den Betrug des Novembersystems und seines Marxismus durchschaut. Sie fühlten sich verraten und betrogen und immer mehr um den Lohn ihrer ehrlichen Arbeit gebracht. Jetzt also galt es, d i e Arbeit als ehrende und damit staatsbildende Macht, a l s Ideal der wirklich geeigneten Nation, in ihre Rechte einzusetzen. Das vollbrachte d i e Revolution des Nationalsozialismus. In Deutschland stand ein ehrlicher Arbeits- mensch^bereit, sich seinen Staat zu schaffen, wenn man ihm nur zum Einsatz verhalf. Das tat Adolf Hitler. Schon im Kriege hatte der heutige Nationalsozialist Ernst Krieck geschrieben: „Je fremder ein neuer, unter Zucht erwachsener Volkstyp seinen Nachbarn erscheint, je härter seine Struktur, desto mehr ruht auf ihm die Verheißung der Zukunft." Nun — der vor allem in der Nachkriegszeit in furchtbarer Zucht der Not gehärtete deutsche Dolks-
’M 'S- d
! SS S
«hl ^2 5 5. e = = ?
» a e J»
>' 01 3
08
t 3 3 <y3
ist cu 2. 5
—s'ö'S
MM?
galt, diesen Segen erneut zu schaffen. Das bedeutete aber, den Mächten des gehorteten Geldes die Grenzen ihres Eigennutzes zu zeigen und sie in Zucht zu nehmen. Nicht der Gewinn wurde oberstes Ziel, sondern die Schaffung von Arbeitsgelegenheit und die allgemeine Wohlfahrt. Die darüber hinaus verfügbaren Kräfte wurden in straffen Organisationen dem Staate dienstbar gemacht. So ersteht langsam der Staat der Arbeit, der von sich aus wiederum eine andere Stellung seiner eigenen Diener, der Beamten, erzeugt: der Beamte, nicht mehr als abseits wirkender Vollzieher einer Bürokratie, sondern als der Verwalter eines Staates, an dem jeder Schaffende schöpferischen Anteil hat. Da gehen die Befugnisse ineinander über, die Aemter werden Dolksdienst und das Volk erkennt sein eigenes Amt im Staate. Jetzt endlich marschieren die Bataillone der Arbeit — aber nicht im Sinne des sinnlosen Klassenhasses, sondern im Sinne einer gemeinsamen Liebe zur eigenen Nation, zur Verbundenheit in einem Ideal. Das ist Nationalsozialismus, das ist der Sozialismus der Arbeit in einem Staate, der alle ohne Unterschied umfaßt, der die Arbeit ordnet und über ihrer Ehre wacht.
Arbeit als Staatsidee: das ist die Idee des 20. Jahrhunderts, das ist die Ueberwindung des individuellen Egoismus, dem das Bürgertum und sein Jahrhundert verfallen war. Deutschland hat die Idee des philosophischen Idealismus vor einem Jahrhundert ausgebildet, jetzt erst kommt es in seinem Leben als Staat dazu, sie in die Tat umzusetzen. Das ist die entscheidende Wendung unserer Geschichte, der Anbruch eines neuen Zeitalters. H.
<0 * *
E
= 330
O'lß'
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhesteu
Der Mai.
Das neue Deutschland feiert nun bereits zum dritten Male den Nationalen Feiertag der Arbeit. Nicht eine Klasse und eine Schicht feiert den Beginn des Werdens in der Natur, sondern eine ganze Nation gibt sich der Freude hin, nun den Winter hinter sich zu haben und in das neue Leben gehen zu können. Es ist ein Tag der Freude, so wie es früher auch der Tag unserer Vorfreuden war. Alles Schlechte, was aus der Vergangenheit übernommen wurde, und was als Ballast mitgeschleppt wurde, wird verbrannt, um damit den Menschen für das Kommende frei zu machen. Der Manismus und feine Trabanten hatten aus diesem Tage der Freude einen Tag des Hasses gemacht. Das Schlechte und Gemeine wurde nicht verbrannt, sondern im Gegenteil, es wurde zum Symbol des Kampfes erhoben. Der Nationalsozialismus hat mit dieser Verdrehung des 1. Mai aufgeräumt und hat ihn wiederum wie ehedem zum Nationalfeiertag der Arbeit und der Freude gemacht.
Der Erfolg beweist die Richtigkeit einer Idee. Und wenn wir nun wissen wollen, ob unser soziales Wollen richtig war und richtig ist, so müssen wir eine Rückschau halten auf das, was wir erreicht haben. Wir übernahmen eine Sozialordnung voll Dünkelhaftigkeit und Klassenhaß. Sie war aufgebaut auf die Zerreißung der Betriebe. Einer war des anderen Feind. Streik und Aussperrungen waren die Mittel, um eine bessere Sozialordnung zu erkämpfen. Jede Gemeinschaft war aufgeteilt in Gruppen, Parteien und Jnteressen- haufen. Wenn man von dem gemeinsamen Schicksal der Arbeitnehmer mit dem Unternehmer sprach, wurde man verlacht und verhöhnt. Das Erbe, das der Nationalsozialismus auf dem Gebiete der sozialen Ordnung übernahm, war ein Haufen non streitenden Parteien. Daß darunter die Wirtschaft zugrunde gehen mußte, ist kein Wunder. Ein Wunder ist es nur, daß überhaupt -noch soviel davon Übrig geblieben ist. Bankerotte, Erwerbslosigkeit, Not und Elend mußten die natürliche Folge eines solchen Wahn- und Aberwitzes sein. Das war vor kaum etwas mehr als zwei Jahren. Deutschland: ein sich zerfleischendes Volk und damit ein ohnmächtiger und willkommener Spielball der gesamten Welt.
Wie bietet sich dieses Deutschland heute dem Beschauer und unbefangenen Beobachter? Es ist schon wahr, daß die Außenpolitik von der Innenpolitik nicht zu trennen ist, und daß die Außenpolitik ein getreuliches Spiegelbild der inner- politischen Verfassung eines Volkes ist. Heute können wir mit Stolz sagen, daß keine Weltpolitik mehr gemacht werden kann, ohne Deutschland zu fragen. Man wagt nicht mehr, Deutschland zu diktieren und über seine Einsprüche hinweg zur Tagesordnung Überzugehen, sondern man weiß in der ganzen Welt, daß Deutschlands Wort nicht nur eine Phrase bedeutet, sondern hinter diesem Wort eine reale Macht steht. Mit einem Wort: Deutschlands Ansehen in der Welt ist wieder wie ehedem groß und gewaltig.
Dem entspricht im Innern ein geschlossenes und einmütiges Volk. Diese Einheit wurde nicht erreicht durch Terror und Gewalt. Die Wirtschaftsruhe bedeutet nicht eine Kirchhofsruhe, die Gemeinschaft in den Werkstätten, Fabriken und Kontoren steht nicht auf dem Papier, sondern das alles ist organisch gewachsen, lebt und arbeitet und ist beseelt von einem heiligen Wollen. Gewiß wissen wir, daß vieles noch mangelhaft ist und vieles noch verbessert und anders gemacht werden muß. Aber ebenso wissen wir, daß dieser Gedanke der Gemeinschaft und von der Einheit der Nation heute niemals wieder aus der Nation herausgebracht werden kann. Selbst wenn das Schicksal die gegenwärtigen Führer Deutschlands persönlich abberufen würde — das, was war, kommt niemals wieder! Klassenkampf und Standesdünkel, Zerspaltung in Parteien, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände sind unmöglich. Und wer von den Gegnern des neuen Deutschlands auch nur noch die leiseste Hoffnung hegte, wird durch die letzten Vertrauensratswahlen eines anderen belehrt worden sein.
Diese Wahlen sind die freiesten und wahrhaftig, sten, die die Welt kennt. Sie sind geheim und direkt. Der Wähler kennt seinen Kandidaten mit all seinen Vorzügen und Fehlern. Wieviel Kleinkram des Alltags bestimmen diese Wahlen! Und wenn dann trotz alledem nach kaum 2 Jahren nationalsozialistischer Schulung weit über 80 v. H. der Jndustriearbeiterschaft Deutschlands sich für den Gedanken der Gemeinschaft bekennt, so ist das ein unerhörtes Zeugnis für den Erfolg unserer Arbeit. Der Geist der Gemeinschaft ist da. Er ist nicht auszurotten, er wächst und marschiert und wir glauben es nicht nur, sondern wir wissen es, daß das neue Deutschland auch im Alltag, auch in den schweren Sorgen und Lasten der Arbeit an den Drehbänken, im Bergwerk und am Hochofen ein Deutschland der Einheit und der Gemeinschaft geworden ist.
typ tritt nun an, um seine Arbeit zur Idee seines Staates zu machen.
Millionen Volksgenossen war der Segen der Arbeit inzwischen versagt worden. Eine unfähige, korrupte Nutznießerschicht in der Leitung der Novemberrepublik hatte ihnen die Arbeitsgelegenheit verspielt. Jetzt erst erkannten viele, daß Arbeit ein Segen ist. Jetzt erst, als sie sie nicht mehr hatten, schätzten sie die vom Marxismus verleumdete Arbeit.
! =^.0 er ►'sh.
S.O'O-D:
0 cr« D r i» y = sf-3 3
5^3 Ü
Ehre der Arbeit — Ehre des Volkes
Deutschland grüßt am Nationalen Feiertag den schaffenden deutschen Menschen.
'fach
KW
8' y
«0333
MA
Assr V * a wt > 21n}'t9‘"
®Ä: SamilkÄ A44 AAA ▲ ÄA /k A
HeimatimDild Die Scholle ■ B M BjS / B ■ W Y ■ B W M M W AWk Grundpreise mm höhe
Nonats-vezugrpreir: U M M B B B B W WWW WWW Sijr W für Anzeigen von 22 mm
Mil 4 Beilagen RM.1.9Ü ■■ l| Bf W W M B / H fll Bll Br B Breite 7 Npf., für Text-
Ohne Illustrierte 1.80 gS W W B B B Xflk B B B % B B von70mm Breite
Zustellgebühr .. „ W ■ B B W W W W W W 60Rpf.,Plahvorschrist oder
Auch bei Nichterscheinen _ W ” ▼ W schwieriger Satz 25"/„ mehr
“ÄÄ V talM» ©runöpteife:
MM General-Anzeiger für Oberheffen
Stontfurt am moin 11686 vru» unb Verlag: Srühl'sche UnivrrfitStr Such- uns Steinörudcrci R.Lange in Stehen. Schristleitung und SeschSftLftelle: Schulftrahe 7 mengenab[d)lüfieSStaffefö
Mi
Arbeit als Gtaatsidee.
Nach der Auffassung des treuen deutschen Mahners Paul de Lagarde fehlt den Deutschen des Bismarckreiches ein allen sichtbares und für alle verbindliches deutsches Ideal, das das ganze Volk einigen und erst zur Nation machen sollte. Die im wahren Sinne staatbildende Kraft der Deutschen sah Lagarde abhängig von dem Dasein dieses Ideals. „Ein Vaterland gehört in die Zahl der ethischen Mächte, und darum können seine Angelegenheiten nicht vom Regierungstische aus, sondern nur durch das ethische Pathos aller seiner Kinder besorgt werden. Deutschland ist die Gesamtheit aller deutsch sprechende, deutsch empfindenden, deutsch denkenden, deutsch wollenden Deutschen.
Die ethische Macht des Vaterlandes hat sich nach dem großen Fegefeuer des Krieges und der Revolution durchgesetzt und ist im Nationalsozialismus Gestalt und Ideal geworden. Und damit wurde auch Fichtes Forderung erfüllt, daß der Staat der Deutschen eingesetzt werde „in das Recht, den gesamten Ueberschuß aller Kräfte seiner Staatsbürger ohne Ausnahme für feine Zwecke zu verwenden." Was bedeutet nun die Erfüllung der Forderungen Fichtes und Lagardes im Hinblick auf die alle Deutschen einigende „staatbildende" Kraft des Ideals? — Von was ging das deutsche idealistische Staatsdenken aus?
Die revolutionäre Welle, die Europa um 1800 durchflutete, gründete sich auf ein neues Ethos, das aus den arbeitenden Schichten kam. Der Zerfall der feudalen Kultur ließ diese schaffenden Stände als die eigentlichen Träger des Staates erscheinen. Wäre diese Idee nicht in die Köpfe und Hände der französischen Aufklärer und ihrer blutrünstigen Schüler geraten, so hätte sie schon damals Segen stiften können. So aber wurde aus der mißbrauchten Erkenntnis von der sittlichen Macht der Arbeit eine Posse, die in dem Jahrhundert des Kapitalismus genau das Gegenteil hervorbrachte, was etwa Kant in Deutschland und nach ihm Fichte begeistert gefordert hatten.
Das Pathos des kategorischen Imperativs: Jeder handle so, daß sein Handeln zum Maßstab der allgemeinen Handlungsweise werden könne — bedeutet, daß jeder unumschränkt seine sittliche Haltung zu bestimmen habe nach dem „gemeinen Nutzen". Das ist eine ethische Idee, die ihren Grund in der altdeutschen Haltung der schaffenden Stände hatte, in dem sittlich gebundenen Leben der mittelalterlichen Menschen, die noch nicht kapitalistisch dachten, die noch nicht das Geld als Reichtum horteten, sondern es als Tauschmittel immer weiter gaben — da es ja auch nicht den starren Münzwert des späteren Geldes hatte. Damals, schon in der Gotik, war die Arbeit das auszeichnende Merkmal des Deutschen, war gute Arbeit Ehrensache aller. „Fahrendes Volk" war mißachtet, weil es keine Stätte ehrbarer Arbeit hatte.
Die Aufstellung des Grundsatzes vom kategorischen Imperativ, von der Forderung nach pflichtmäßiger Erfüllung der Aufgabe des Einzelnen in der Gemeinschaft wurde vom 19. Jahrhundert nur ins staatlich-militärische Gebiet übertragen, der Liberalismus ließ dem Bürger im übrigen freie Hand im sogenannten „Wettbewerb". Der Staat sah feine Grenzen da, wo dieser Wettbewerb begann. Das bedeutete die Aufgabe der ethischen For- berung vor dem rücksichtslosen Gewinnstreben, wie jeder einzelne es gerade verstand. Die Arbeit — das war nur noch Mittel zum Zweck, nämlich zum Zweck des Gelderwerbs und der Geldhortung. Die Arbeit wurde erniedrigt, die Arbeitsehre vernichtet. So mußte mit Notwendigkeit eine Gegenbewegung entstehen, die dann zum Klassenkampf führte. Das bedeutet den Zusammenbruch des deutschen Idealismus, eben jener Denkweise, die den kategorischen Imperativ heroorgebracht hatte. Das deutsche Volk schwankte seitdem haltlos im Zeitensturm und verlor sich selber. Seine schwer arbeitenden breiten Schichten wurden vom Marxismus eingefangen und mißleitet.
Der Staatsapparat mit feinem Rest von Idealismus in der selbstlos arbeitenden Beamtenschaft löste sich vom lebendigen Volkskörper und mußte so erstarren. Der Zusammenbruch von 1918 ist so die logische Folge dieser geistigen Entwicklung geworden. Es gab — um mit Lagarde zu reden — kein allgemeinverbindliches Ideal mehr.
Geblieben aber war in dem deutschen schaffenden Menschen die Sehnsucht nach einer sittlichen Rechtfertigung der Arbeit, als seines Lebensinhalts. Das Jahrhundert der Technik und der Bevölkerungsvermehrung hatte die Idee Kants und Fichtes vollauf gerechtfertigt, daß nämlich nur eine Sittlichkeit dieses Leben ordnen könne, bei der Gemeinnutz vor Eigennutz gehe. Aber diese Idee war verloren gegangen, war versunken in dem rücksichts- lofen materialistischen Gewinnstreben, des sogenannten Wettbewerbskampfes aller gegen alle. Es wurde aber nun immer mehr der Maßstab verschoben: der theoretische Materialismus lehrte, es käme nur auf die Verteilung des Gewinns an, stellte somit nicht die Arbeit als sittlich gestaltende Macht, sondern die Habgier in den Mittelpunkt des Denkens: Hunger und sogenannte Liebe regierten nach Marx
=ö:nC3 g
2.« 3 2Sf
5r 2.
2' 3?«
'2o » «8
DOP
-.Q, 5 O
o23-'
C 2 8' ®
«• er» <» 5 = 2 2 8-32
2 n K 3 n
3
&
2
2.® *»
S5-*3 o
Cf” « wM
» 8 3
p 53 ? '


