Wirtschaft
wenigstens im
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Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2TI.
Berlin
Frankfurt a.M.
Schlußk.
börse
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Schlußkurs
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87
und Cement Heidelberg bei Rückgängen von bis 0,50 o. H.
Am Rentenmarkt war das Geschäft klein und die Kurse wiesen nur geringfügige änderungen auf. Etwas freundlicher Ältbesitz
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Philipp Holz mann ....
Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt..
Schlußk. Mittagbörse
des Marktschutzgesetzes erlassenen Polizeiverordnungen wieder in Kraft gesetzt wurde. Dadurch ist nördlichen Rheinhessen und in einem
Buderus ........
Deutsche Erdöl •••••• Gelsenkirchener............
Hoesch Eisen—Köln-Neuessea Ilse Bergbau .......
Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwerke .............
Großmühlen blieben dagegen weniger aufnahmewillig.
Der Futtergetreidemarkt liegt sehr still. Hafer war sehr stark gefragt, die Nachfrage konnte aber nicht befriedigt werden. Leichte Futtergersten blieben ebenfalls gesucht, auch vom Niederrhein lagen größere Anfraaen vor, doch kamen Abschlüsse angesichts des nur schwachen Angebots kaum zustande.
Am Futtermittelmarkt wirkte sich die in vollem Gang befindliche Heuernte in einem weiteren Nachlassen der Nachfrage nach leichten Futtermitteln aus; Mischfutter findet kein Interesse, wohingegen die Nachfrage für eiweißhaltige Futtermittel dringend bleibt. Sojaschrot, Palmkuchen, Erdnußkuchen und andere ölhaltige Artikel wurden vergeblich gesucht. Auch für Kleie bestand starkes Interesse, doch war das Angebot nur klein. Nach- und Futtermehle sowie Biertreber waren reichlich angeboten, für letztere hat sich der Preis weiter und zwar auf 17 Mark (17,10 bis 17,00) ermäßigt.
Der Absatz für Mehl blieb im ganzen schlecht, nur in Weizenbrotmehl haben sich diese Abrufe gegen das Monatsende etwas verstärkt, während die Abnahme aus Roggenmehlkontrakte stark zu wünschen übrig ließen. Bon Rauh futter wird die Nachfrage für Stroh zu den bisherigen Preisen befriedigt. Heu fehlt, neues Heu wird in den nächsten Wochen erwartet.
Gritzner ......
Mainkrastwerke Höchst 0.8U..
Süddeutscher Hurler »•••••»••
Reichsbahn-Dorzugsaktien mit je plus 0,13 v. H., dagegen gaben öprozentige Stahlverein-Bonds 0,25 v. H. nach. Bon Auslandsrenten gingen Ungarn Gold auf 11,40 (11,55) zurück, 5prozentige Mexikaner zogen auf 6,25 (6,13) v. H. an, 4prozentig« Rumänen lagen mit 6 v. H. unverändert.
In der zweiten Börsenstunde schrumpfte das Geschäft wieoer stark zusammen, da neue Aufträge nicht mehr vorlagen. Etwas Geschäft wiesen noch Harpener auf, die bis 112 anzogen, dann aber auf etwa 111,50 nachgaben. Auch in einigen anderen Werten bröckelten die Kurse um 0,25 bis 0,50 v. H. ab, so bei Reichsbank, AEG. und IG. Farben. Etwas höher waren noch AKU., RWE. und Rheinstahl mit je plus 0,25 v. H. Die später zur Notiz bekommenen Papiere wiesen. nur minimale Veränderungen auf.
Am Rentenmarkt zeigte sich eher etwas Nachfrage, was aber in den Kursen nicht zum Ausdruck kam. Auch für Pfandbriefe erhielt sich einiges Interesse, ferner waren Kommunal-Obligationen teilweise bis 0,25 v. H. höher, wogegen Stadtanleihen uneinheitlich lagen und verschiedentlich Rückgänge bis 0,50 o. H. eintraten. Don fremden Werten lagen Mexikaner allgemein etwas höher, während Ungarn bis 0,13 v. H. nachgaben.
Tagesgeld war weiter gesucht und stellte sich auf 3,50 (3,25) v. H.
Abendbörse: Tendenz freundlich.
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in denen Anlagekaufe erfolgten. Auch für Montanwerte zeigte sich größeres Interesse, lebhafter waren Harpener mit 109 .bis 110,50 (109,25), ferner Stahlverein mit 83,90 bis 83,75 (83,40), Rheinstahl gewannen 1,25 o. H., und Rheinische Braunkohlen notierten excl. Dividende 1 v. H. fester. Don chemi- sschen Werten gaben IG. Farben anfangs noch etwas nach auf 150 (150,25), nach dem ersten Kurs waren sie auf 150,50 erhöht. Scheideanstalt plus 1 v. H., Deutsche Erdöl unter Berücksichtigung des Dividendenabschlags plus 0,50 v. H., Metallgesellschaft plus 0,25 d. H. Don Elektroaktien wurden besonders AEG. mit 47 bis 47,40 (46,65) lebhafter umgesetzt, im übrigen erhöhten sich die Kurse um 0,25 bis 0,50 v. H. Zellstoff- und Kunstseideaktien lagen bis 0,75 v. H., Daimler und Feinmechanik Setter um je 0,65 v. H., Nordd. Lloyd 0,40 v. H., Deutsche Linoleum 0,50 v. H. und Bank für Brauindustrie 1 v. H.
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I. G. Faiben-Jnvuslrte Scheideanstall........
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Rülgerswerke Melallgesellschast
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irg); Wie- larbenteid) idheim —
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Aufsichtsrat Entlastung.
Mein-Maimsche Mittagsbörse.
Tendenz: fester.
Frankfurt a. M., 28. Juni. Das Interesse des Publikums am Börsengeschäft hat etwas zugenommen, so daß heute die Umsatztätigkeit etwas lebhafter als an den Vortagen war. Auch die Kulisse nahm nach der Ueberwindung des Halbjahres-Ultimos wieder einige Käufe vor, so daß bei zwar nicht aanz einheitlicher, aber doch überwiegend festerer Kursentwicklung an den Aktienmärkten Erhöhungen von 0,50 bis 1 v. H. eintraten. Stärker gefragt waren Reichsbankanteile mit plus 2,25 v. H.,
Oie Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:
926: Erhebung zusätzlicher Wertzölle von Waren rumänischen Ursprungs.
927: Neue Umrechnungskurse in den Güter- und Tieroerkehren mit dem Auslande.
928: Aenderung der Vorschriften über den Reiseverkehr mit der Freien Stadt Danzig.
Oie Arbeitsbeschaffungskredite der Sparkassen im Lahre-1934.
Aus der von dem Deutschen Sparkassen- u n b Girooerband durchgeführten Erhebung süber die Kredithilfe der Spar- und Girokassen zur
macht haben. Man erwartet trotzdem einen schonen Kampf, bei dem der Bessere Sieger bleiben sollte.
Fußbattabteilung
des Turnvereins Fellingshausen.
Auhball-Dlihlurnlerl
Die Fußballabteilung des Turnvereins Fellingshausen benutzt den letzten spielfreien Sonntag vor der Sperre ein Blitzturnier durchzuführen. Es haben unter anderem die Vereine von Krofdorf, Launsbach, Vetzberg und Erda ihre Teilnahme zu-
< WNN'
freundlicher. Etwas niedriger eröffneten Holzmann (—1 v.H.), Moenus Maschinen, Westdeutsche Kaufhof 0,25
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
,n „„„„fnhrfon neben die fiöhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.
ä% Oesterrelchische Goldrente.... <»,20% Oesterreichische Silberrente L% Ungarische Goldrente .
t% Ungarische StaatSrente v. 1910 desgl. von 1913..........
"% abgest. Goldmexikaner von 99 Bagdadbahn-Änleihe
Serie»
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Bekämpfung der Arbeitslosigkeit im Jahre 1934 er- : gibt sich, daß insgesamt von diesen Kassen im Jahre : 1934 632 450 Einzelkredite im Gesamtbetrag von 1 745,4 Millionen Reichsmark für Arbeitsbeschaffungszwecke' in Form von Wechseln, Kontokorrentkrediten, festen Darlehen und Hypotheken bewilligt wurden. Bon den festen Darlehen und Hypotheken konnten allein 174 756 Kredite im Gesamtbeträge von RM. 302,7 Millionen ausgezahlt werden. Bis auf einen verschwindend geringen Betrag (10,7 Mill. RM.) konnten diese Beträge von den Sparkassen aus eigener Kraft (Einlagenzuflüsse und Kreditrückflüsse) zur Verfügung gestellt werden.
KeineüberspanntenGüteauforderungen an Holz.
Die Pressestelle der Landesbauernschaft Hessen - Nassau teilt mit:
Der deutsche Wald erzeugt jährlich rund 30 Millionen Festmeter Bau- und Nutzholz. Hierunter beendet sich nur eine beschränkte Menge sogenannten Dualitätsholzes, d. h. Holz von feinerer Struktur und von ast- bis fast astreiner Beschaffenheit. Abgesehen von einigen Spezialsortimenten (z. B. Pa- i vierholz besteht nur in Qualitätsholz auch heute noch ein erheblicher Einfuhrbedarf. Trotz der sich hieraus ergebenden selbstverständlichen Verpflichtung, mit den vorhandenen Mengen sparsam zu ^wirtschaften, werden vielfach von Architekten und ionstigen Auftraggebern immer noch Güteanforde- rungen an Holz gestellt, die mit dem vorgesehenen ^Verwendungszweck auch nicht annähernd zu begründen, geschweige denn zu rechtfertigen sind. Um tiefem Uebelftanb abzuhelfen, wäre es meist nur er= Isvrderlich, die aus der „guten alten Zeit" übernom- | menen üppigen Bestimmungen zu überprüfen und den strengeren Erfordernissen der Jetztzeit anzupassen. Zum Beispiel wird auch der Fachmann ohne weiteres zugeben, daß der Holzbelag einer Brücke nicht weniger haltbar ist, wenn die dazu verwand- hten Eichenbohlen einige gesunde Aeste haben. Geradezu beschämend ist aber die kürzlich erfolgte Ausschreibung eines Fabrikfußbodens, für den astreine Dielenbretter mit nur aufrechtstehenden Jahreshingen vorgeschrieben waren.
Weder wiederholte Erörterungen in der Fachst vresse, noch ministerielle Hinweise haben es bisher Ivermocht, hier endlich einmal Wandel zu schaffen. Darum ergeht an jeden, der volkswirtschaftliches Verantwortungsgefühl besitzt, erneut der Mahnruf: .Schluß mit den unzeitgemäßen, überspannten
I Tüteanforderungen an Holz!"
Oie Neuregelung des Absatzes von Obst und Gemüse der Ernte 1935.
Wie auf dem Gebiete der Milchwirtschaft, der I Liehwirtschaft, der Getreidewirtschaft, fo wurde auch I ruf dem Gebiete der.Gartenbauwirtschaft in diesem I Jahre eine auf gesetzlicher Grundlage beruhende I Marktregelung in Angriff genommen. Durch eine I bereits vorhandene und gut ausgebaute Erfassungs- I Organisation konnte auf Grund dieses Marktschutz- I zesetzes schön im Vorjahre in bezug auf einwand- I rreie Aufbereitung der Ware, Vertragstreue Liefe- I rung und Bildung eines gerechten Preises für den I Erzeuger zufriedenstellende Arbeit geleistet werden. I Eine wesentlich gefestigtere Grundlage erhielten I biefe Maßnahmen durch die Bestellung eines Reichs- I beauftragten und Gebietsbeauftragten in den Haupt-
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sächlichsten Anbaugebieten, vor allem aber auch durch die spätere Bildung der Hauptvereinigung der Deutschen Gartenbauwirtschaft und ihre Untergliederungen, der Gartenbauwirtschaftsverbände. Als erste Anordnung, die sämtliche in Frage kommenden Anbaugebiete umfaßt, ist die Anordnung betreffend die Regelung des Absatzes von Spargel zu nennen. Nachdem wir nun in unserem Gebiet am Schluß der Spargelsaison stehen, kann festgestellt werden, daß die gesamte Ernte reibungslos und zu zufriedenstellenden Preisen Absatz sand. Auf der anderen Seite wurde dem Verbraucher täglich eine frische und einwandfrei sortierte Ware zur Verfügung gestellt.
Der Spargelanordnung folgte als Uebergangs- maßnahme die Anordnung vom 11. Juni 1935, durch die der Inhalt sämtlicher im Vorjahre auf Grund
großen Teil von Starkenburg die Möglichkeit gegeben, das Früh- und Spätobst und eine Reihe wichtiger Gemüsearten der Bewirtschaftung zu unterziehen.
In einer weiteren wichtigen Anordnung wurde das Anbauvertragswesen in der Form geregelt, daß künftig nur noch die Konservenindustrien berechtigt sind, sogenannte Liefer- und Anbauverträge abzuschließen. Form und Inhalt dieser Verträge sind für das gesamte Reichsgebiet einheitlich von der Hauptvereinigung der Deutschen Gartenbauwirtschaft vorgeschrieben.
Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviehmarkt. Die große Hitze blieb auf den Verzehr von Fleisch und Wurstwaren nicht ohne Einfluß. Infolgedessen waren die Absatzmöglichkeiten in der letzten Woche dieses Monats geringer, zumal die Kaufkraft des Publikums am Monatsende schwächer ist.
Nur der Grohviehmarkt nahm angesichts der immer noch ungenügenden Beschickung einen sehr lebhaften Verlauf, obschon die Zufuhr mit 759 (684) etwas größer war und außerdem von der Reichsstelle 119 Rinder zur Verfügung gestellt wurden. Besonders Ochsen und Bullen waren sehr gesucht, auch Färsen wurden flott verkauft, nur bei Kühen war das Geschäft, bedingt durch den fast die Hälfte betragenden Anteil am Gesamtauftrieb, schleppend. Hierfür gaben die Preise auch stärker und zwar bis zu 5 Mark nach, im übrigen blieben sie unverändert. Die aufgetriebene Qualität war etwas besser als in der Vorwoche.
Am K ä l b e r m a r f t ist die Saison vorbei. Trotz der merklich verringerten Zufuhr (1388 gegen 1623) war das Geschäft lansam und die Preise gingen um 3 bis 6 Mark zurück, doch wurde der Markt geräumt. Die Qualität des zugetriebenen Viehes war mittelmäßig.
Auf dem Schweinemarkt glichen sich Angebot (3788 gegen 4244) und Nachfrage ziemlich aus, so daß nach mittlerem bis ruhigem Geschäft und leicht nachgebenden Preisen ausverkauft wurde. Schwere Schweine blieben stark vernachlässigt.
Hümmel und Schafe hatten etwas höheren Zutrieb (64 gegen 53) und wurden bei unveränderten Preisen ausverkauft.
Wochenbericht
vom Frankfurter Produktenmarkt.
Die Umsätze auf dem Frankfurter Getreidegroh- marft hielten sich auch in der letzten Juniwoche in sehr engen Grenzen. Die befestigte Stimmung hielt weiter an. Das ersthändige Angebot von Brotgetreide hielt sich in engsten Grenzen. Insbesondere Weizen aus dem Rhein-Main-Gebietwurde kaum noch angeboten, dagegen bot der Handel aus Bayern und Norddeutschland noch genügend Ware an, doch hat auch für diese Provenienzen der Verkaufsdruck gegenüber den letzten Wochen nachgelassen. Die Mühlen zeigten sich trotz ihrer Vorräte weiter etwas aufnahmewilliger.
Auch für Roggen hat sich die Absatzmöglichkeit wesentlich gebessert, wo aus der näheren Umgebung Frankfurts kaum. Ware vorlag. Die Landmühlen zeigten laufend Bedarf und haben sich teil- ; weife mit norddeutschem Roggen versorgt; die
* Bausparkasse Gemeinschaft der Freunde Wü st en rot. Diese Bausparkasse konnte in 1934 4926 (1554) neue Bausparverträge über 46,67 (13,24) Mill. RM. Bausparsumme abschließen. Unter Berücksichtigung der Abgänge und Ermäßigungen betrug der Gesamtbestand Ende 1934 42 289 (41 620) Verträge über 554,65
(371,50) Mill. NM. Sparsumme. In der Abteilung „Vermögensbücher" hat in 1934 die Anzahl der Anträge um 185 v. H. und die Vermögensbuchsumme um 193 v. H. zugenommen. Die gesamten Geldeingänge fliegen in 1934 um 16 v. H. Zu Ende 1934 stellen sich die Gesamtzuteilungen im Deutschen Reich auf 222 833 263 RM. für 15 294 Bausparer. In der Gewinn- und Verlustrechnung stehen Gesamteinnahmen mit 6,63 (5,22) Mill. RM. zu Buch, aus denen 0,67 (0,40) abgeschrieben werden. Der sich ergebende Ueberschuß von 704 000 (734 000) RM. wird wieder zurückgestellt. Die Gefolgschaft konnte im abgelaufenen Jahre erhöht werden.
* Deutscher Herold Volks- und Lebe n s v e r s i ch e r u n g s - A G. In der ordentlichen Generalversammlung berichtete der Vorstand über das abgelaufene Geschäftsjahr 1934: Die Zahl der beantragten und abgeschlossenen Versicherungen ist gewachsen; die Versicherungssummen der beantragten und der abgeschlossenen Versicherungen fliegen um 28 v. H. Beantragt wurden im Jahre 1934 461 222 Versicherungen (394 805 im Vorjahre) über eine Versicherungssumme von 180 547 169 Mk. (139 738 019 Mk. i. V.). Nach Abzug der durch Tod und aus anderen Ursachen erloschenen Versicherungen ergab sich am Schlüsse des Jahres eine Be° standszunahme von 179 727 Versicherungen (152 200 i. V.) mit einer Versicherungssumme von 65 672 935 Mark (34 254136 Mark i. 93.). Für die im Jahre 1934 durch Tod, Ablauf und durch Eintritt der Invalidität fällig gewordenen Versicherungsleistun- gen aus selbst abgeschlossenen Versicherungen wurden 8 536 299 Mark gegenüber 8 095 739 Mark gezahlt bzw. zurückgeslellt. Als Gewinnanteile wurden den Versicherungsnehmern 3 797 206 Mark gezahlt bzw. gulgeschrieben. Der Slerblichkeilsgewinn bezifferte sich auf 1 941 742 Mark (1 410 430 Mark im Vorjahr). Der Ueberschuß beträgt 3 064 183 Mk. Die Aktiven beliefen sich am Schlüsse des Berichtsjahres auf 109 946 686 Mark (98 956 667 Mark im Vorjahre). Das Arbeilsbefchaffungsprogramm der Reichsregierung Hal die Gesellschaft dadurch unterstützt, daß sie Aufträge auf Jnstandsetzungsarbeiten an eigenem Grundbesitz in Höhe von 101 000 Mark erteilte, daß sie durch Gewährung hypothekarischer Darlehen in Höhe von 1 450 000 Mark Neubauten und Umbauten sowie durch hypothekarische Darlehen in Höhe von 210 000 Mark Instandsetzungen von Altbauten ermöglichte, die auf Grund der Regierungsmaßnahmen Dorgenommen wurden. Im laufenden Jahre hält die günstige Entwicklung der Geschäfte an. Die Generalversammlung genehmigte die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung des Jahres 1934 und erteilte dem Vorstand und dem
A.E.G o
Betula................ 10
Elettr. Lieferungsgesellschaft... 5
Licht und Kraft ........... 6%
Felten S Guilleaume 0
Gesellfch.f.Eletkr.Unternehmung. 5
Rheinische Elektrizität ........5
Rhein. Wests. Elettr 6
SchuckertSCo...............4
Siemens L Halske... *
LahmeyerLEo........ 7
27.6
100,25 97,75
104,13
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96,25
28.6.
100,25
Die feste Stimmung der Mittagsbörse übertrua sich auch auf den Abendbörsenverkehr, wenngleich sich das Geschäft nur auf roenige Spezialwerte beschränkte, während im übrigen die Umsätze auf ein Minimum beschränkt blieben. Offenbar in Auswirkung des Zinslermins lagen von der Kundschaft kleine Kauforders zu Anlagezwecken vor. So waren Reichsbankanteile weiter gefragt und auf 188,50 (188) erhöht, ferner wurden AEG. mit 47,40 bis 47,65 (47,13) und IG. Farben mit 150,40 bis 150,13 bis 150,40 (149,90) lebhafter umgefetzt. Daneben erhielt sich am Montanmarkt Interesse für Harpener zu unverändert 112. Im großen und ganzen lagen die Kurse im Vergleich zum Berliner Schluß gut behauptet. Der Einheitsmarkt lag ruhig und ohne Besonderheiten. Das Rentengeschäft war minimal, etwas Nachfrage zeigte sich für einige Industrie-Obligationen.
Frankfurter Vuttermarkt.
Frankfurt a. M., 28. Juni. Infolge des erhöhten Frischmilchverbrauchs haben sich die Anlieferungen in deutscher Butter verringert. Die Nachfrage blieb trotz der heißen Witterung und wegen des Monatswechsels verhältnismäßig gut. Feinste deutsche Molkereibutter sowie deutsche und holländische Markenbutter waren lebhafter, im übrigen erfuhr das Geschäft keine besonderen Ausmaße. Es notierten in Reichsmark pro 50 Kilo frei Frankfurt a. M. (Großhandelsverkaufspreise an den Kleinhandel): Deutsche Markenbutter 143 bis 145, feine deutsche Molkereibutter 143, deutsche Molkereibutter 140 bis 142. Landbutter 125 bis 130, Kochbutter 115 bis 120. Holländische Markenbutter 145.
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. M., 28. Juni. Angesichts des bevorstehenden Ultimos nahm das Geschäft in dieser Woche einen ruhigen Verlaus. Für schwere Sorten (S und A) hielt lebhaftere Nachfrage an. Die Zufuhren hierfür waren indes sehr klein, insbesondere von deutscher Ware, wogegen überraschenderweise größere Ankünfte von ausländischen Eiern Vorlagen. Für mittlere und kleine Eier bestand nur wenig Interesse.
Es notierten in Pfennig pro Stück frei Frankfurt a. M. (Großhandelsverkaufspreife an den Kleinhandel): Deutsche Markeneier Klasse S 9,75, Kl. A 9,25, Kl. B 8,75, Kl. C 8,25, Kl. D 7,75. Holländer, Dänen und Flandern Klasse 8 9,75, Kl. A 9,25, Klasse B 8,75.
inschast
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Z)atum
Mansselder Bergbau.........
Kokswerke .............
Phönix Bergbau
Rheinische Braunkohlen
Rheinstahl ................8
Vereinigte Stahlwerke .......
Ltavi Minen .............
Kaliwerke Aschersleben
Kaliwerke Westeregeln
Kaliwerke Salzdetfurth 7
Schultheis Patzenhofer 4
Aku «Allgemeine Kunstseide) .. O
Bemberg...................0
Zellstoff Waldhof O
Zellstoff Aschaffenburg O
Dessauer Gas ...............7
Daimler Motoren •••••• O
Deutsche Linoleum ........... 6
Lrenstein & Koppel..........0
Westdeutsche Kaufhof O
Cbade......................®
Accumulatoren-Fabrik....... 1°
Eonti-Gumuu............... 8
28.
100,25
97,65
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100,1
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106,7
Sch'uß' Abmd.
gesagt. Man erwartet spannende Spiele. Die Leitung liegt in den Händen des Kreisfußballfachwarts Z i tz e r.
Kurze Sportnotizen.
Ein Handball-Vierländerkampf, an dem Deutschland, Oesterreich, Polen und Ungarn teilnehmen sollen, wird in Budapest vorbereitet. Kommt dieses Turnier zustande, so käme es nach dreijähriger Unterbrechung wieder zu einem Kampfe Deutschland — Oesterreich.
Amerikanische Noten..............
Belgische Noten.. ...............
Dänische Noten ........
Englische Noten .......
Französische Noten .......
Holländische Noten .........
Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling Rumänische Noten ......
Schwedische Noten .......
Schweizer Noten.................
Hamburg-Amerika-Paket .... Hamburg-Südam. Dampfschiff. Norddeutscher Lloyd .........
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz- und Privat-Bank ... Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................
Dresdner Bank .........
Reichsbank ................:
Oatum
8% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 ä% Deutsche Reichsanl. von 1934 5%% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auslos.-Rechten .............
ä*/i% Deutsche Retchspostschatzan-
weisungen von 1934, I.......
E% ehem.8°/-> Hess. Volksstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............
66%% ehem. Hessische Landesbank
Darmstadt Gold R. 12........
B’/2% ehem. Hess. Landes-Hypothekenbank Darmstadt Liaui ... tVi% ehem. 8% Darmst. Komm.
Lanvesb.Goldschuldverschr. R. 6 vberhessen Provinz-Anleihe mtt
Auslos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. Anleihe Serie 1 mtt Auslos.-Rechten
■ ’/t % ehem.8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 52/2% ehem. 4'/2% Franks. Hyp.-
Bank-Liqu.-Pfandbriefe.......
5Vs% ehem. 4'/r% Rheinische
Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpse. ...
•*/»% ehem. 8% Pr. Landespfandbriesanstalt, Pfandbriefe R. 19 iy*% ehem. 7% Pr. Landespfand- briefanst., Gold Komm. Obl.VI
Steuergutlch.Verrechnungsk. 85-39
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag- börse
27-6
28.6
27 6.
28.6-
116,65
117
116,5
116,5
—
119,4
121,25
—
—
—
—
I 231
225
231
224
113,25
114,5
113
114,25
' 83,5
83,75
83,4
83,75
17
17,4
17,13
17,25
124,5
124,75
124
124
121
121
121
122
176
178,5
176
179
150,25
150,13
149,75
149,9
231
232
102,5
103,25
102,65
103,25
118
118,75
118,25
119,75
105,25
106,5
104
106,25
>' 91,5
90,65
I 92,25
91,5
117,65
117,5
—
l, 135
135
en iv 1 ••
Frankfurt a. M
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abend- börsc
Schluß« lurs
Schlußk. Mitiag- börse
Datum
27 6
28.6-
27-6
28 6-
4% deügl. Serie 11 .............
5% Ruman. vereint). Rente v. 1903 4^%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereint). Rente ..
2 y*% Anatolier ...............
10
6,13
39
8
6
39
8
10
6
39,4
7,95
10
5,9
38,7
27. Juni
28. Juni
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Arief
Geld
1 »rief
Buenos Atre
0,658
0,662
0,658
0,662
Brüssel.....
41,885
41,965
41,885
41,965
Rio de Jan. .
0,139
0,141
0,139
0,141
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
54,55
54,65
54,54
54,64
Danzig.....
46,855
46,955
46,855
46,955
London .....
12,215
12,245
12,215
12,245
HelsingforS..
5,385
5,395
5,385
5,395
Paris ......
16,39
16,43
16,39
16,43
Holland ....
168,72
169,06
168,67
169,01
Italien.....
20,42
20,46
20,42
20,46
Japan ......
0,717
0,719
0,717
0,719
Jugoslawien.
5,649
5,661
5,649
5,661
Oslo..... :
61,40
61,52
61,39
61,51
Wien.......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon....
11,09
ibii
1b09
11,11
Stockholm...
63,00
63,12
62,99
63,11
Schweiz ....
81,05
81,21
81,06
81,22
Spanien....
33,94
34,00
33,96
34,02
10,37
10,35
10,37
Budapest ...
_
Neuyork...
2,473
2,477
2,472
2,476
Banknoten.
Berlin,28-3unl
Geld
2,424
2,444
41,72
41,88
54,33
54,55
12,18
12,22
16,33
16,32
168,25
168,93
19,86
19,94
61,18
61,42
——
——
—
62,77
63,01
9


