Nr. 124 Drittes Blatt Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Oderhessen)Mittwoch, 29. Mai 1955
Gießen und die Luftfahrt.
Ein wertvolles Stück Gießener Ortsgeschichte. — Eine Bildausstettung über die Entwicklung der Lustfahrt in Gießen.
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Der Parseval-Besuch im
Vor uns liegt ein 64 Seiten starkes Buch im Großformat, auf der Titelseite ein Schattenriß der Stadt Gießen, dahinter die Berge mit den Burgen Gleiberg und Vetzberg, darüber ein Flugzeug zeigend. Das Buch enthält unter dem Titel „Gießen und die Luftfahrt" die von Dr. Karl Rudolf Fischer, Flieger im Motorfliegersturm Gießen I, im Auftrage der Flieger-Landes-Gruppe 11 und der Flieger-Ortsgruppe Gießen nach amtlichen Akten, Urkunden und Quellen besorgte und verfaßte Geschichte der Entwicklung des Luftfahrt-Gedankens in Gießen und die Entstehungsgeschichte des Flughafens in Chronikform.
Der Gießener Luftfahrtgeschichte hat der Verfasser eine Widmung vorausgeschickt, in der er „mit Dankbarkeit und Würdigung" die Namen Fliegerkettenführer Graf Solms-Laubach, Oberflugmeister Erbprinz Solms-Lich, Flieger- Ortsgruppenführer Dr. Schoenhals nennt und dabei sagt: „Ohne ihr Streben, ihr Wirken und ihr Schaffen stünde der Sturm nicht, wäre diese Schrift nicht da. Sie soll als Widmung ihre Namen tragen". Zur Erläuterung sei hierzu bemerkt, daß alle Fliegerstürme vom Deutschen Luftsport-Verband auf» gefordert waren, eine Geschichte der Luftfahrt ihres Ortes herauszugeben, wobei für die einzelnen Arbeiten eine Preisbewertung stattfand, bei der der Gießener Motorfliegersturm mit der vorliegenden Schrift den ersten Preis erhielt. Mit dieser Schrift wollte der Sturm beweisen, daß er nicht nur zu nehmen versteht, sondern auch zu geben weiß. Neben dieser Widmung findet man in dem Buche eine pietätvolle Erinnerung an die auf dem Felde der Ehre gebliebenen deutschen Fliegerkameraden mit der Wiedergabe des bekannten chelden-Gedenk- Wortes des Rhön-Fliegerdenkmals auf der Wasserkuppe.
Im ersten Teil der Geschichte des Werdeganges der Luftfahrt-Entwicklung in Gießen während der Vorkriegszeit wird zunächst daran erinnert, daß bereits im Jahre 1785 „in Gießen der hochfürstlich badische Landbau-
Iahre 1909 in Gießen.
meister Karl Friedrich Meer wein einen regelrechten Flugversuch probierte". Dann geht die Schilderung mit einem großen Sprung über auf das Jahr 1891, in dem Ernst Otto L i l i e n t h a l seinen ersten Erfolg im Fliegen verzeichnete. Hierauf wird an die erste große Ueberlandfahrt des Grafen Zeppelin im Jahre 1908 erinnert, die bekanntlich mit dem Drama bei Echterdingen endete und damals zu der großen deutschen Zeppelin- Nationalspende führte, zu der auch die Stadt Gießen aus städtischen Mitteln 3000 Mark beisteuerte. Die Spenden-Annahmestelle des „Gießener Anzeigers" konnte damals — wie in der Schrift erwähnt wird — innerhalb weniger Wochen dem Grafen 2850 Mark überweisen. Die Schrift zeigt in diesem Zusammenhang in gut leserlicher Wiedergabe das persönliche Dankschreiben des Grafen Zeppelin an die Gießener Stadtverwaltung. Weiter berichtet das Buch über den Besuch des Parseval-Luftschiffes in Gießen im Jahre 1909, bei dem der „Parseval" unter Führung von Oberleutnant Stelling von Frankfurt a. M. zum Flug nach Gießen aufstieg und damit neben dem Preis von Gießen auch den Preis von 3000 Mark errang, den die Kurverwaltung Bad-Nauheim für den Lenkballon ausgeworfen hatte, der zuerst von der Ausstellung aus Bad- Nauheim überfliegen würde. Zwei interessante Bilder, die den „Parseval" beim Kurven um den Stadtkirchturm und beim Abflug vom Trieb zeigen, sind dieser Schilderung beigegeben. Dann wird an den ersten Freiballon-Aufstieg in Gießen erinnert, der am 28. Mai 1911 stattfand; mehrere ausschluß- reiche Bilder bereichern diesen Abschnitt der interessanten Schilderung. Nunmehr folgt, in Wort und Bild außerordentlich fesselnd geschildert, der Bericht über das erste große Flugfest in Gießen mit dem Besuch des Zeppelin-Luftschiffes „Viktoria Luise", der am 27. Oktober 1912 auf dem Trieb erfolgte, nachdem das Luftschiff am Samstag früh von Friedrichshafen nach Frankfurt gekommen war und > am Sonntagmittag mit 16 Passagieren aus Gießen den Flug von Frankfurt nach hier angetreten hatte, I
um dann mit 12 Passagieren von Gießen aus wieder nach Frankfurt zu fliegen. Dann lenkt der Ge- chichtsschreiber die Aufmerksamkeit der Leser auf den Prinz-Heinrich-Flug im Mai 1913, bei dem Gießen als Nebenetappe eine Rolle spielte und ein außerordentlich eindrucksvolles Erlebnis zu verzeichnen hatte. Die über mehrere Buchseiten laufende Schilderung dieses Abschnittes der Gießener Luft- ahrtgeschichte ist durch eine große Anzahl guter Bilder illustriert. Anschließend folgt der Bericht über die Taussahrt des „Freiballon Stadt Gießen", die am 7. Juni 1914 vom Gaswerk aus stattfand und bis in die Gegend von Scharzfeld am Harz führte. Mehrere interessante Bilder über dieses Ereignis ergänzen auch hier den Bericht in guter Weise. Daran schließt sich die Darstellung der Kriegszeit in Gießen, soweit die Luftfahrt in Betracht kommt. Hierbei erfährt die breite Oeffentlichkeit zum ersten Male Einzelheiten in Wort und Bild über das Schütte-Lanz-Unglück in Gießen im Jahre 1915, bei dem bekanntlich ein Schütte-Lanz-Luftschiff bei dem Wachtturm des Gefangenenlagers auf dem Trieb landete und am Nachmittag von einem plötzlich einfetzenden furchtbaren Sturm zerstört wurde. Der Bericht bringt hierüber Bilder, die damals aus militärischen Gründen nicht veröffentlicht werden durften, dann durch den unglücklichen Ausgang des Krieges in Vergessenheit gerieten und nun erst durch einen glücklichen Zufall wieder zutage gebracht werden konnten. Am Schlüsse des ersten Abschnitts wird in gebührender Weise der Männer gedacht, deren Namen und Wirken mit der Gießener Luftfahrt für alle Zeiten unvergänglich verbunden ist.
Der zweite Teil der Schrift behandelt in eingehender Weife den Werdegang der Luft- fahrt-Entwicklung in Gießen in der Nachkriegszeit. Es wird hier zunächst an die vorbereitenden Arbeiten in den Jahren 1919 bis 1923 erinnert und sodann über den leider durch Regenwetter sehr beeinträchtigten ersten Gießener Flugtag nach dem Kriege am 26. Oktober 1924 auf den Wiesen hinter dem Amtsgericht berichtet. Wei
ter kann man nachlesen, mit welcher gewaltigen Begeisterung die Gießener Bevölkerung im September 1924 den langersehnten Besuch des neuen Zeppelin „Z. R. III“ auf seiner ersten großen Deutschlandfahrt erwartet hatte und diesen Besuch voll Freude gerade um die Mittagszeit entgegennahm, nachdem man seit 1912 hier keinen Zeppelinbesuch mehr gesehen hatte. Beim Lesen dieser Zeilen
Erster Aufstieg des „Freiballon Stadt Gießen" nach der Taufe am 7. Juni 1914 in Gießen. — Rechts im Ballonkorb (der Mann mit dem Vollbart) als Vertreter der Stadt der verstorbene Stadtverordnete Bäckermeister L o e b e r sen.
Bild-Archiv der Flieger-Ortsgruppe Gießen.
Das Zeppelin-Luftschiff „Viktoria Luise" im Jahre 1912 auf dem Trieb.
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•Der eine und der andere weiter.
BineHimmelfahrisgeschichie von Karl Burkert.
Die Watdstellung lag noch unter leichten Morgenschleiern; aber die Sonne stand schon stark über den Bergen, sog sie zusehends hinweg. Kein Nacht- reif versilberte mehr die Schützengräben, wie noch die vorige Woche. Es war ja auch nun Frühling, voller Frühling. Himmelfahrtstag war sogar. Wie viele köstliche Himmelsfahrtstage hatte man nicht schon erlebt! An diesem Tage erwartete man sich doch stets etwas Besonderes. Freilich, nun hier draußen? Was sollte einem da schon begegnen? Aber vielleicht bekam man von zu Hause einen Brief.
Der junge Husarenfähnrich, an diesen Brief denkend, lehnte, die Zigarette zwischen den Lippen, an einer Föhre, nahe dem Waldrand, blickte hinein in eine kleine Talmulde. Diese Mulde lag zwar hinter der deutschen Stellung, aber die gegenüberliegenden feindlichen Berge konnten in sie wie in eine Stube hineinsehen. Bei Tage durfte man sich da nicht wohl hinwagen. Die französischen Richtkanoniere verstanden keinen Spaß. r m .
Man lag nun viele Wochen m diesem Vogesen- malt) und der Fähnrich hatte die Mulde schon hundertmal vor Augen gehabt. Im fahlen, traurigen Spätherbst, im schneeglitzernden
grauen Regentagen, im schweren, sackdicken Nebel, und eigentlich noch keinmal hatte er ein Verlangen in sich verspürt, sich den halbzerschossenen Bauernhof da drunten bei den alten Kirschbäumen, einmal aus der Nähe anzusehen. Aber nun die schimmernde Baumblüte und das leuchtende Löwenzahngold, welche die ganze Mulde randvoll füllten, griffen ihm wie eine unwiderstehliche Macht in die Seele.
Und da hebt sich nun plötzlich ein Wunsch: Einmal diesen Hang hinunter, bloß lumpige achtzig Schritte. Und zwar jetzt. Jetzt am hellen, lugten Tag. Mitten durch eine farbige Himmelfahrtswiese laufen, ganz so, als ob man zu Hause wäre. Unter einem blühenden Baum stehn, die Bienen orgeln hören und den süßen Duft in sich ziehen. Kostbar müßte das sein, kostbar! ,,
Und nun fängt er auch schon an, sich diese tone Sache zurechtzulegen. Drei Sprünge waren es eigentlich nur. Zuerst bis zur Brunnenstube, wo die hohen Brennesseln wuchsen. Sodann bis zum Wachholderbusch. Hier wie dort konnte man in Deckung gehen, ein bißchen verschnaufen. Mit dem dritten Sprung befand man sich bereits im Sichtschutz der Kirschbäume.
So dachte der junge Freiherr von Borck, und eine Viertelstunde hernach hatte er es wirklich geschafft.
war er da, wo er sein wollte, stand er mit glitzernden Augen auf dem sonnigen, stillen Hof. Alles besah er sich genau. Den Brunntrog. Die sauber geschreinerte Haustür. Die Donnerwurz auf dem zerfetzten Dach. Die rostige Sense, noch an der Scheu- nenwand hängend. Unter dem Windbrett des Schuppens das Rotschwanznest, aus dem wahrhaftig eine Brut schrillte, als gäbe es keinen Krieg. Das Hennenloch. Den Schleistein. Und noch hundert von diesen kleinen ewigen Dingen.
Seine blauen Augen wurden zusehends heller. Nun konnte man sehen, daß es Bauemaugen waren. Oder hatten die Borcks nicht seit Menschengedenken den Acker gepflügt? Freilich, sie waren auch immer Soldaten gewesen; waren, die meisten, flotte Reiter. Um ein gutes Pferd ritten sie, wenn es fein mußte bis ins Heidenland.
Der Fähnrich war auf feinem Gang durch den Hof vor dem Stall angekommen. Einen Augenblick besann er sich. Dann schlug er den Holzriegel zurück, trat ein. Zu denken: der Stall war leer. Doch roch es da wenigstens wieder einmal nach Mist und Hafer; eine Häckselkiste war da, noch zur Hälfte gefüllt, und an einem Holzdorn hing ein Stück Sielzeug.
Der Fähnrich griff darnach. Nachdenklich ließ er die trockene Trense durch die Finger gleiten. Auf seiner Stirne hob sich eine Querfalte. Seit man in die Gräben steigen mußte, war's mit dem Reiten vorbei. Und doch, wie viel war man schon in diesem Krieg geritten. Und noch viel mehr hätte man reiten mögen. Lieber um die ganze Erde reiten, statt als Schütze in diesen Drecklöchern liegen. Aber es schien, mit den Husaren war's nun ewig zu Ende. Tra—a—ab!" machte er. Dann ließ er den Zügel aus der Hand gleiten, wartete noch, bis er wieder ruhig hing, und dann schritt er hinüber nach dem Haus.
In der Wohnstube hatte eine Granate gewirtschaftet. Wütend war sie hereingesprungen, hatte den Frieden gefressen. Nun Trümmer über Trümmern. Und dazwischen lag, wie die Unschuld, ein Püppchen. Wie der letzte Akt einer hanebüchenen Ehetragödie war die Schlafkammer anzusehen. Aber dann war eine Stiege da, eine schmale, tännichte Stiege, die war noch leidlich in Ordnung. Sie führte auf die Bühne.
Durch das zerrissene Dach brachen Licht und Himmel und man konnte deutlich sehen, was es da gab. Reisigwellen, Steinkrüge und Weidengerten lagen umher, und auf einer altväterischen Truhe, die ganz von der Spinne überwoben war, lag ein mürbes, verschollenes Büchlein. Ein Staubwölkchen entwallte, als es der Fähnrich aufschlug. Heylwür- diqste Seelenartzenei für jed betrübtes Chnsten-
mentsche. 1620." So stand auf dem Vorblatt zu lesen.
Seelenarzenei! Herrgott, das konnte man brauchen. Nichts notwendiger als dies. Der Fähnrich saß sogleich nieder auf die Truhe, wollte anfangen mit Lesen, aber erst mußte er ein bißchen blättern. Sachte, schier ehrfürchtig, wendete er Seite um Seite. Ein modriger Hauch wehte ihm entgegen. Und bann plötzlich ein loses Blatt.
Ein schon ganz vergilbter Brief war's. An eine Jungfer Klara, Tochter des Prädikanten Josua Güthlin, war er gerichtet. Eine zierliche, wunderlich verschnörkelte Schrift. Ein Abschied war es. Don Treue und Wiederkehr war die Rede, und sodann, schon gegen den Schluß zu, von einem Regiment Miglav.
Jetzt wußte der Fähnrich Bescheid. Jawohl, die Schweden! Die zogen damals durch diese Gegend. Nach dem Rhein, zur Belagerung der festen Stadt Breisach. Auch ein Borck war dabei. Friedrich hieß er. Bei Lützen dann erlitt er den Reitertod.
Der Fähnrich sann: Wie wenig man doch von feinen Ahnen wußte! Meist nicht viel mehr, als der Stten vermeldete, der ihre Gruft schloß. Was wußte man von ihrem Leben, ihrer Liebe?
Fast ein wenig bekümmert wandte er das Blatt, um mit dem Brief zu Ende zu kommen. Und da stand nun:
Dieses hat in Eil geschrieben auf einer Trommel, am Auffahrtstag 1631
Fridericus von Borck, Fähndrich in der schwedischen Armada.
Auf englischer Seite in der Skagerrak-Schlacht.
Der Signaloffizier an Bord des englischen Flaggschiffes „Lion" — ein mutiger und aufrichtiger Mann — hat seine Erinnerungen an die Skagerrak- Schlacht gesammelt. Wie es nicht anders sein kann, sind es nur Einzelheiten, die er auf feinem Posten zu beobachten imstande war. Was die Admirale hüben und drüben leisteten, will er deshalb auch nicht nachträglich beurteilen. Er erlebte Heldentaten unbekannter Männer, und er erlebte die tiefe Niedergeschlagenheit nach einer tapfer durchkämpften Schlacht. Wir entnehmen der aufsehenerregenden Schilderung, die das Junihekt von Velhagen grKlasings Monatsheften bringt, das beispiellose Opfer eines englischen Ingenieurs: „Ein furchtbarer Stoß gegen die Eingeweide des Flaggschiffs ,ßion‘. Die Stichflamme schlägt hoch über unsere Masten empor. Eine Feuerlohe schlagt bis
zum Himmel. Schwarze Flocken regnen an Deck ... Im Unterbau des Turmes brennt es ... Eine Stahltür öffnet sich. Der Erste Offizier kriecht heraus, hinter ihm die Leute vom Brand- und Leckfiche- rungsdienst. ,Jemand muß den Turmunterbau unter Wasser setzen, die Munitionskammern sind in Gefahr/ Von allen Seiten springen Leute vor. Der ,ßion‘ ist in Gefahr! »Halt ... das ist meine Sache/ Ein Ingenieur tritt vor, kriecht zum Turmrand.
Jede Sekunde kann der,ßion‘ in die Luft fliegen. Der Admiral im oberen Kommandoturm, der Kommandant, einige Offiziere wissen es. Die da unten wissen es nicht, sehen nichts von der Schlacht. Der Ingenieur klettert in den Turm hinab, nein, er springt ... soviel Sekunden hat er nicht, er weiß, daß er in wenigen Sekunden verbrennen wird ... vorher muß er zum Ventilrad ...
Während das Fleisch seiner Arme, seiner Beine aufbrennt, hat er das Handrad erreicht ...
Ein Griff, das Ventil ist offen ... Das Wasser stürzt in die Flammen ... von dem heldenmütigen Ingenieur ist nichts mehr zu sehen." Als nach Abbruch des Kampfes die Verluste der Deutschen bekannt wurden, verschwieg man sie der Mannschaft, um sie nicht vollends zu entmutigen. Die eigenen waren nicht zu bemänteln. Jeder stand an Deck und zählte die Schiffe ab, und jeder hatte den gleichen Gedanken.
„Zwei Jahre", fo schließt der englische Offizier, „lagen wir noch in Scapa Flow. Zwei lange, untätige Jahre. Spielten Fußball und Theater, boxten. Bis die deutsche Flotte selbst nach Scapa Flow kam. Niemand auf der Grand Fleet hat über dieses Ende Freude gezeigt. Wir waren nicht stolz, als die alten Bekannten aus der Schlacht in die Bucht dampften, einer nach dem andern. Wir wollten die deutsche Flotte bekämpfen, nicht aushungern ... Ader die See-Lords am grünen Tisch ..."
Der Dozent für klassische Philologie Dr. Erwin Wolff von der Universität Königsberg, der bisher schon vertretungsweise an der Universität Frankfurt tätig war, ist nunmehr zum beamteten außerordentlichen Professor für klassische Philologie und zum Mitdirektor des Seminars für flaf» sische Philologie an der Universität Frankfurt ernannt worden.
Der Dozent Dr. Paul Wolfgang Metzger hat mit Wirkung vom laufenden Semester an einen Lehrauftrag für Psychologie in Frankfurt et« halten. Außerdem ist ihm die vertretungsweise Leitung des Psychologischen Instituts der Universität Frankfurt übertragen worden.


