5:1
wann
Handball im Gau XII (Lahn-Oillkreis)
Aus den Gießener Gerichtssälen
Der
ver
worfen wurde.
Oberheffen
zu bekämpfen — würbe glänzend gelöst, was
od Allendorf a. d. Lumda, 27.
zum neu
Lda. 856 Ringe er-
Mai. Am eine B e»
Amtsgericht Gießen.
Julius Ro t h f ch i l d aus Eppershaufen
die gleiche des SD. Hungen mit 3:1.
In Lang-Göns siegten die Blauweißen nach Belieben mit 6:0, nachdem sie bei der Pause schon mit
0 in Führung lagen.
Londorf — Ailendorf a. d. Lda
5:7 (3:2).
Schöffengericht zu verantworten, von dem er zu zwei Wochen Gefängnis verurteilt wurde. Der Angeklagte hatte bekanntlich in Alsfeld einen Arbeitsdienstmann getreten, angeblich in der Annahme, dieser habe wegen Boykotts vor seinem Geschäft gestanden, während der Arbeitsdienstmann in Wirklichkeit ganz zufällig mit einem Kameraden an dieser Stelle der Straße stand. Auf Grund der Beweisaufnahme erkannte das Gericht auf 2 0 0 Mark Geldstrafe, die im Uneinbringlichkeitsfalle mit 20 Tagen Gefängnis zu verbüßen ist.
Kleine Strafkammer Gießen.
Wegen Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz wurde der K. W. aus Ober-Eschbach zu 20 RM. Geldstrafe verurteilt. Der Angeklagte beschäftigte einen Lehrling weit über die gesetzlich oorgeschriebene Arbeitszeit hinaus.
Sodann befaßte sich die Kammer mit dem bereits 16 mal vorbestraften Ludwig Wilhelm Walter Hack aus Bremen, zurzeit in Untersuchungshaft. Der Angeklagte, der wegen eines schweren Verbrechens inhaftiert ist, hatte sich vor dem Amtsgericht in Grünberg wegen Rückfalldiebstahls zu verantworten, da er dort Stiefel, Taschentücher, einen Lederkoffer ufro. entwendet hatte. Es wurde zu 9 Monaten Gefängnis verurteilt. Dage»
vergangenen Samstagnachmittag fand _____ _,
sichtigung der seit sechs Jahren bestehenden hie- sigen Freiwilligen Feuerwehr unter Zuziehung einiger Jahrgänge der Pflichtfeuerwehr durch Kreisfeuerwehr-Jnspektor Bouffier- Gießen statt. Die der Wehr gestellte recht schwierige Aufgabe — es waren nach der Annahme zu flieh cher Zeit zwei große Brände an verschiedenen, oer- hältnismäßig weit auseinanderliegenden Stadtteilen
Dergleichsschießen muß es richtig heißen, daß Gießen 870 Ringe, Allendorf a. d. Ringe (nicht 836) und Steinbach 838 zielt yat.
Oer Deutschland-Klug 1935 im Gange
154 Flugzeuge in Berlin gestartet.
brachte am 19. 3. 35 mittels Lastwagens eine Kuh nach Gießen und stellte sie, ohne sie vorher auf den Viehmarkt zu bringen, bei einem hiesigen Gastwirt unter. Auf diese Weise glaubte er, die Kuh der gesetzlich vorgeschriebenen Impfung entziehen zu können. Durch Strafbefehl erhielt der Angeklagte 50 RM. Geldstrafe, eventuell 10 Tage Haft. Der von dem Angeklagten eingelegte Einspruch hatte keinen Erfolg.
Große Strafkammer Gießen.
Der H. M. aus Rieder-Breidenbach wurde in erster Instanz wegen Urkundenfälschung in Tateinheit mit Vetrugsversuch zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Dagegen legte der Angeklagte Berufung ein. Die gestrige Hauptvevhand- lung ergab, daß M. von einem Landwirt Grummet und Heu gekauft hatte und seinen Verpflichtungen ratenweise nachkam. Ueber die einzelnen Zahlungen wurden Quittungen ausgeftellt. Als der Angeklagte im Zivilprozeh bezüglich des Restes in Anspruch genommen wurde, änderte er eine Quittung ab und legte sie dem Prozeßgericht vor. Die Beweisaufnahme ergab die Schuld des Angeklagten. Seine Berufung wurde demzufolge kostenpflichtig verworfen.
Wegen tätlicher Beleidigung hatte sich der Siegmund Rothschild aus Alsfeld vor dem hiesigen
großen Teil unserer vor etwa sechs Jahren ängeschafften, vorzüglich funktionierenden Motor-
gen verfolgte er Berufung, die jedoch, da es sich um einen Verbrecher übelster Sorte handelt, ' "
Leichtachletische Großkämpse der Spielvgg. 1900
Zahlreiche Meldungen für die „Nationalen" an Himmelfahrt.
wo man nach einem Besichtigungsrundgang nach Wetzlar fahren will. In Wetzlar treten dann drei Mannschaften der Teutonia gegen die Wetzlarer Sportfreunde an. Im ersten Spiel stehen sich die zweiten Mannschaften beider Vereine gegenüber (das Vorspiel in Watzenborn-Stemberg gewannen die Einheimischen 2:0). Sodann treten die Ju- aendmannschaften zu ihrer ersten Begegnung an. Zum Schluß spielen die ersten Mannschaften der beiden Vereine. Im Vorspiel Watzenborn-Stem-
Die auf morgen (Himmelfahrt) verlegten Nationalen Wettkämpfe der Spieloereinigung 1900 Gießen haben wieder eine ausgezeichnete Besetzung erhalten. In durchweg starken Feldern stehen sich Könner gegenüber, die sich zum großen Teil schon einen guten Namen in der deutschen Leicktathletik gemacht haben. Andererseits wird es auch wieder interessant sein festzustellen, wie der Nachwuchs nach vorne dränat.
In den Sprintstrecken — es ist zunächst von den Wettbewerben der Klasse I die Reoe — muß man im Falle eines Startes von Kersch (Allianz Frankfurt) diesem die sichersten Chancen einräumen mit Zeiten, die unter 11 bzw. 23 Sekunden liegen. Um die Plätze dürfte es harte Kämpfe geben zwischen Hill (Mtv. Gießen) und den Kasselanern Wieden, Knappe und K e r m e r.
Einen besonders sportlichen Genuß versprechen die Mittelstrecken zu werden. Hier ist wohl über 800 und 1500 Meter an Siegen von Lang (VfR. Heilbronn), eines der talentiertsten und zur Zeit schon am besten in Form befindlichen deutschen Mittelstreckler, nicht zu zweifeln. Auch hier wird es um die Plätze harte Sträuße geben, treffen doch die besten nordhessischen Talente aufeinander: Wilhelm und S ch i n g e (Hessen Pr. Kassel), A l t - hoff und B e ch t (VfB. Marburg), B e p p e r - ling, Peters und Baumstieger (Gießen 1900).
Scharfe Rennen werden sich auch über 3000 und 10 000 Meter ergeben. Beim 3000-Meter-Laufen kann man schon einiges Vertrauen zu den Gebrüdern N e i d e l (TD Heuchelheim) haben, deren Können ausreichen sollte, auch einen W a l p e r t (Kassel) zu schlagen. Das 10 000-Meter-Feld hat in T e n n i g k e i t (Marburg), Holzapfel (Münckhausen, früher Mtv. Gießen) und Faul- seit (Gießen 1900) seine bekanntesten Leute.
Sehr heißumstritten werden die Staffeln 4X100= Meter-Staffel und 4X800Meter-Staffel sein. Die frühe Saison läßt schwerlich Tips zu. Das beste Material wird wohl Hessen-Preußen Kassel haben. In der 4X100-Meter-Staffel wird sich eventuell
dener folgten mit geringem Abstand. Die Verbände der schweren Maschinen, die eine höhere Geschwindigkeit einzuhalten haben, hatten von den zwei Stunden Vorgabe schon einen großen Teil aufgeholt. Bei Sandowitz (Gleiwitz) muhte eine Maschine notlanden, die dem Karlsruher Siebenerverband angehört. Ein weiterer Apparat dieses Verbandes erlitt in Guben, dem ersten Tagesziel, Fahrgestellbruch. Die Besatzungen beider Flugzeuge blieben unverletzt. -Der letzte Zwangslandeplatz vor dem Tagesziel war Breslau. Schon um 15.01 Uhr überflog hier die Nordhausener Kette die Linie. Drei Minuten später folgten die Dresdener. Hannover und Danzig waren die nächsten. Von 16.53 trafen die ersten Flieger in Guben ein. Bis 19.30 Uhr hatten 153 Maschinen das erste Tagesziel erreicht. Nacheinander gingen die Dresdener, Nordhäuser, Hannoveraner, Danziger und Breslauer Flugzeuge nieder. Die Errechnung der Plazierung nach der Punktbewertung für die Lösung der Aufgaben wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Wieseck I — Grünberg 13:1.
Auf dem Wiesecker Waldsportplatz standen sich diese Mannschaften am Sonntag im Freundschaftsspiel gegenüber. Beide Mannschaften stellten sich mit Ersatz. Sofort beaann ein flottes, faires Spiel, bei dem der Gästetoryüter mehrere Male mit viel Glück fein Tor verteidigen mußte. Dann war es Grünberg, das durch einen schönen Schuß die Führung übernahm. Wieseck stellte den Ausgleich bald wieder her. Dann lag Wieseck mehr im Angriff und übernahm die Führung. Halbzeit 2:1. Trotz des starker einsetzenden Regens war Wieseck nun leicht überlegen und erhöhte auf 3:1. Kurze Zeit darauf setzte ge- wi'tterartiger Regen ein, so daß der Unparteiische Im Einverständnis mit beiden Gegnern das Spiel beendete.
Spielvereinigung 1926 Leihgestern.
Leihgestern I — Hungen I 0:2.
Leihgestern II -r- Lang-Göns I 6:0.
Leihgestern Jugend — Hungen Jugend 3:1.
Am vorigen Sonntag weilte die 1. Mannschaft der Spvgg. bei der gleichen des SV. Hungen, war aber nicht imstande, Tore zu erzielen.
Ddr diesem Spiel schlug die Jugendmannschaft, die/ jetzt erheblich verjüngt ist, in prächtigem Stile
Mißlungener Fluchtversuch.
4- Butzbach, 28. Mai. Als gestern aus dem Personenzug um 15 Uhr, der einen Gefangenenwagen mitführte, einige Gefangene ausgeladen und zur Strafanstalt gebracht werden sollten, entsprang ein Häftling beim Halten des Zuges auf der entgegengesetzten Seite des Bahnsteiges. Er überschlug sich beim Absturz, flüchtete über den Bahnkörper und einen Zaun und gelangte in die Hofreite der Raiffeisenniederlage. Auf dem Dache des Hauses mußte »r jedoch Halt machen, da er nicht mehr weiter konnte. Die ihn verfolgende Schutzpolizei holte den Ausreißer herunter und brachte ihn in die Strafanstalt.
Gin raffinierter Gaunerstreich.
3) Nidda, 28. Mai. In einem Nachbarorte erschienen drei junge Leute, angeblich aus Frankfurt a. M., mit einem Lieferwagen zwecks Ankauf einer größeren Menge Speisekartoffeln. Nach länaerer Bemühung gelang es ihnen, mit einem Landwirt handelseinig zu werden. Die gewünschte Menge wurde sorgfältig ausgelesen, gewogen und in das Auto geladen. Einer der „feinen" Herren machte Anstalten zur Bezahlung, mußte aber „zu seinem Bedauern" sein zu geringes Bargeld feststellen. Es entspann sich eine Auseinandersetzung, die erst endete, als der Schwindler plötzlich in großen Sprüngen zum Auto eilte, das die beiden Spießgesellen unterdessen langsam in Bewegung gefetzt hatten, und mit diesem in großer Geschwindigkeit unerkannt davonfuhr.
Landkreis Gießen.
§ Beuern, 28. Mai. Nachdem einige Zeit lang Stillstand in den häufigen Erkrankungen an Blinddarmentzündung eingetreten war, ist die Krankheit in den letzten Tagen wieder stark aufgetreten. Drei Personen mußten zur Operation den Kliniken in Gießen zugeführt werden. In einem weiteren Falle verlief die Krankheit tödlich, indem ihr ein noch nicht schulpflichtiges Kind zum Opfer fiel.
* Allendorf a. d. Lda., 29. Mai. In dem gestrigen Bericht über das Klein-Kaliber-
Turn- und Sporigemeinde Rodheim o. d. Bieber.
Wetzlar-Niedergirmes 1.3gd. — Rodheim 1.3gd.
Rodheims 1. Jugendmannschaft weilte am Sonntag in Wetzlar-Niedergirmes. Das Spiel beaann mit anfangs schwachen Leistungen, bis Rodheim durch einen guten Schuß des Rechtsaußen m Führung ging. Die Gäste waren dann noch zweimal erfolgreich, während die Gastgeber nur An Tor entgegensetzen konnten. Nach Halbzeit fiel Rodheim etwas ab, und Niedergirmes konnte die Führung an sich reißen, doch die Gäste waren durch einen Bombenschuß des guten Mittelstürmers Schneider noch einmal erfolgreich.
spritze zuzuschreiben ist. Fußexerzieren und Exerzieren an den Geräten klappten vorzüglich. Inspektor Bouffier gab in einer kurzen Kritik seiner Zufriedenheit sowohl über die Leistungen der Wehr, als auch über den guten Zustand der Geräte Ausdruck und ermahnte die iungen Wehrmänner, wenn sie demnächst unter die Waffen gerufen werden, auch dort ihren Mann zu stehen und dem Vaterlande treu zu bienen. Ein dreifaches Wehr-Heil auf den obersten Führer Adolf Hitler beendete die Uebung. Bei einem Glase Bier verbrachten die Kameraden dann noch einige gemütliche Stunden.
§ Mainzlar, 28. Mai. Zur Verhütung von Erstickungsfällen bei Rindvieh durch Verschlingen von Obst und dergleichen, sowie zur Hilfeleistung bei Blähungen der Tiere hat die hiesige Gemeinde einen neuartigen Apparat angeschafft. Die Verwendungsmöglichkeit wurde den Landwirten gestern abend auf bem Hofe bes Gastwirtes Heinrich Vogel praktisch vorgeführt.
D L i ch, 29. Mai. Am gestrigen Dienstagnach- mittag wurde einer der ältesten Männer unserer Stadt, der Schuhmachermeister Philipp O ß» w a l d , der ein Alter von 84 Jahren erreicht hatte, zu Grabe getragen. Dechant Kahn schilderte den Verstorbenen als fürsorgenden Gatten und Vater, treues Glied der Kirchengemeinde und gewissenhaften Handwerker und tüchtigen Bürger unserer Stadt. Der Verstorbene war Mitbegründer der Freiwilligen Feuerwehr Lich, ferner des Roth- 'chen Männerchors und sieben Jahrzehnte lang eifriges Mitglied des hiesigen Turnvereins. Für seine Verdienste um die Deutsche Turnerschaft war ihm die höchste Auszeichnung, der Ehrenbrtef der DT., verliehen worden. Der Pofaunenchor Lich, bem her Verstorbene als Ehrenmitglieb angehörte, spielte Trauerweisen am offenen Grab. Für bie Deutsche Turnerschaft widmete Gauoberturnwart Paul (Gießen) dem sehr verdienten Turnbruder einen ehrenden Nachruf, während der Vorsitzende des Turnvereins Lich 1860, Karl Volz, für seinen herein einen Kranz niederlegte. Schuhmachermeister Heinrich F i n d t ehrte den verstorbenen Altmeister im Auftrage der Schuhmacherinnung des Kreises Gießen. Mit Philipp Oßwald ist einer der Der- oienteften Bürger unserer Stadt zur letzten Ruhe gegangen.
> Hungen, 28. Mai. Das hiesige Finanzamt hat nunmehr sein neues Heim im früheren A m t s g e r i ch t s g e b ä u d e , das von der Stadt als Eigentümerin neu hergerichtet und mit Zentralheizung versehen wurde, bezogen. Mit Ausnahme des Dachgeschosses, in dem ' sich die Wohnung für einen Steuerwachtmeister befindet, dient bas gan,3e Gebäube ausschließlich den Dienst- zwecken des Finanzamtes.
berg war Wetzlar nach vorzüglichen Leistungen, allerdings gegen die nicht komplett angetretenen Teutonen, mit 3:1 verdienter Sieger geblieben.
Sportverein 1920 Heuchelheim.
Am Himmelfahrtstag spielt Heuchelheims erste Jugend gegen die gleiche bes Sponvereins 05 Wetzlar. Es ist ein spannenber Kampf zu erwarten, da beibe Mannschaften sehr spielstark sind, jeboch ist Wetzlar ein kleines Plus zuzuschreiben.
auch „Eintracht"-Frankfurt bie Plakette holen, während in der 4X800-Meter-Staffel die 1900er noch eine gute Rolle spielen könnten.
Die Laufwettbewerbe für Klasse II und für Land- vereine (100 Meter, 400 Meter, 1000 Meter, 1500 Meter und Schwedenstaffel weifen sehr starke Felder auf und werden ebenfalls gute Ergebnisse zeitigen. Es werden hier die Vereine der näheren Umgebung (Tv. Lollar, Tv. Großen-Linden, Tv. Alten-Buseck, Tv. Ruttershausen, Sportv. Alsfeld, Tv. Romrod, „Hessen" Frankenberg, Tv. Runkel sowie die Gießener Vereine Mtv., Tv. 1846, VfB - Reichsbahn und der Veranstalter) ein ernsteres Wort mitreben.
In den Sprungkonkurrenzen sieht man eine Reihe talentierter Leute am Start. Wir nennen Germer (Kassel), Denker (Marburg), II n - verzagt (Eintracht Frankfurt). Acker (Stadtsporto. Frankfurt) im Weitsprung, B a r t o s ch i ck (Marburg) und Langenohl (VfB.-Reichsbahn Gießen) im Hochsprung und den 1900er Jung im Stabhochsprung.
Besonderes Augenmerk wird man wieder den Wurfwettbewerbern widmen müssen. So treffen im Kugelstoßen aufeinander: Berg, Maier (beide IG. Sportv. Frankfurt) und L u h (VfB - Reichsbahn Gießen). Im Diskuswerfen hat sich ein recht ausgeglichenes Feld ergeben. Außer den genannten Kugelstoßern werden hier dem 1900er Kilo hart zusetzen die Frankfurter Stadtsportver- einler Acker, Junker und Fischer. Im Speerwerfen dürfte die 55-Meter°Grenze Überboten werden. In der Lage dazu sind Bohrmann (Stabtspv. Frankfurt) und auch Dr. D i n k l e r (Univ. Marburg).
Den eigentlichen Wettkämpfen voraus geht ein Aufmarsch der annähernd 200 Teilnehmer.
„$G. Teutonia " Watzenborn-Steinberg
Am morgigen Himmelfahrtstag unternehmen die Teutonen vormittags, von der Station Schiffenberg aus, einen Ausflug nach Braunfels, von
Der Deutschland flug 19 35 ist am gestrigen Dienstagmorgen auf dem Berliner Flughafen T e m p e l h o f gestartet worden. Nicht weniger als 154 Flugzeuge haben den sechstägigen Flug angetreten; 30 Verbände zu je drei bis neun Flugzeugen. Das Publikumsintereffe war außerordentlich groß, wie auch die Flieger auf ihrer ersten Etappe nach Guben überall Begeisterung auslösten. Der Präsi- dent des DLV., Oberst L o e r z e r, gab um 8 Uhr das Startzeichen, bis 10 Uhr waren alle Maschinen gestartet. Die erste Etappe ging über Dresden, Görlitz, Gleiwitz, Kreuzburg und Breslau zum Tagesziel Guben, wo als erste um 16.53 Uhr die Dresdener Dreierkette landete.
Auf der ganzen Flugstrecke hatten die Flieger herrliches Wetter. In N e i ß e , Has um 12.24 Uhr zuerst von der Dresdener Dreierkette angeflogen wurde, hatte sich der Abstand der einzelnen Verbände schon etwas vergrößert. Ueber die Wendemarken Cosel und Ratibor ging es bann zum nächsten Landeplatz Gleiwitz. Hier, wie überall, buntes Leben und Treiben. In Gleiwitz hatte sich Nordhaufen nach vorne geschoben, bie Dres-
Die meisten Spiele (mit Ausnahme ber Pflichtspiele) mußten am Sonntag wegen des starken Regens in letzter Minute abgefaat werden. Der To. Wetzlar fuhr mit zwei Mannschaften vergebens nach Garbenteich, Nauborn trat in Allendorf nicht an, das Treffen (Brüningen — Pohl-Göns fiel aus, Mtv. Gießen Jugend — Ruttershausen Jugend wurde abgesagt, und endlich mußte auch das Spiel ber Kreisauswahlmannschaft gegen ben To. Lützel- linben vorzeitig abgepfiffen meroen.
Aufsttegspiele der II. Kreisklasse.
Tv. Katzenfurt — To. Herborn.
Katzenfurt kam burch Nichtantreten von Herborn kampflos in ben Besitz der Punkte.
Tv. Dorlar — Tv. Burggemünden 7:6 (2:3).
Der Ausgang dieses Treffens muß als große Ueberrafchung gewertet werden; denn die Gäste entpuppten sich wieder einmal mehr als eine technisch hervorragende und auch sehr fair spielende Mannschaft, die nur durch außerordentliches Pech bie beiben wertvollen Punkte abgeben mußte. Nicht nur, daß bie erste Halbzeit ganz im Zeichen ber Gäste stand, sie waren auch nach der Pause meistens tonangebend. Nur durch eine kurze Schwächeperiode kam Dorlar auf und damit auch zu einem mehr als glücklichen Sieg.
Mtv. Gießen II — Tv. Garbenheim I 9:6 (6:3).
Schon ber Umstand, daß bie Gäste mit aller Macht versuchten, die im Vorspiel erlittene Niederlage wettzumachen, läßt es erklären, daß ein hartes Spiel zu- ftandekam. Trotzdem zeigten beide Mannschaften zeitweilig ein sehr flüssiges Spiel, das die Einheimischen dank ihrer größeren Spielerfahruna und ihres größeren Stehvermögens sicher für sich entscheiden konnten.
Freundschaftsspiele.
Tv. Lützellinden geaen Kreisauswahlmannschaft 2:6 (1:4).
Sn diesem Spiel sollte die Mannschaft ermittelt werden, die den heimischen Kreis bei den in der nächsten Zeit vorgesehenen, über den Kreis hinaus- gehenden Spielen vertreten soll. Das Ziel konnte aber nur zum Teil erreicht werden; denn dadurch, daß drei Spieler fernbüeben, konnte von einem einheitlichen Spiel nie die Rede sein. Der eingestellte Ersatz gab sich zwar redlich Mühe, mitzukommen; es erwies sich aber, daß er für die Auswahlmannschaft noch nicht die notwendige Eignung besitzt. Vor allem war es der Sturm, von dem man kaum eine geschlossene Leistung sah. Don Wagner (Wetzlar) und Bechtold (Krofdorf) sah man oft sehr schöne Einzel-
»en, während Allendörser (Lützellinden) gegen gene Mannschaft nie richtig in Schwung kam.
Verteidigung und Läuferreihe waren auf der Höhe, und nur ihnen und dem Ersatztorhüter ist es zu verdanken, daß Lützellinden nicht mehr Tore warf. Lützellinden selbst trat ersatzgeschwächt an. Wegen des stark einfetzenden Regens mußte bas Spiel kurz nach der Pause abgebrochen werden.
Tv. Dutenhofen I — Tv. Staufenberg I 9:6 (3:3).
Beide Mannschaften hatten Ersatz in ihren Reihen. Trotzdem kam ein sehr schönes Spiel zustande, bei bem die Leistungen der Gäste überraschten. Sie spielten mit großem Eifer und mußten sich zum Schluß nur dem besseren Stellunass)nel und der ausgefeilteren Technik der Platzbesitzer beugen.
Tv. Wetzlar-Niedergirmes Jgd. — Tv. Dutenhofen Jgd. 10 : 4.
Es war klar, daß die Gäste gegen den Kreis- meister nicht aufkommen konnten. Trotzdem zeigten sie ein gefälliges Spiel, in dem die Platzmannschaft durch ihr großes Können zu einem sicheren Sieg kam.
Tv. Grüningen Jgd. — Tv. Hochelheim Jgd. 14:3 (9:1).
Die Gastgeber bewiesen wieder einmal mehr ihre derzeitige Form. Sie waren dem Gegner jederzeit überlegen und gewannen verdient.
Tgd. Friedberg I — Tv. Münchholzhausen I 10:6 (5:4).
Die Gäste traten mit Ersatz an und mußten unter diesen Umständen eine verdiente Niederlage einstecken. Bis zur Pause konnten sie das Treffen noch einigermaßen offenhalten, konnten aber dann dem Ansturm der Friedberger nicht mehr ausweichen.
Tgd. Friedberg II — Tv. Münchholzhausen II 10:11 (5:0).
• Ein torreiches Ergebnis, das die Gäste, trotzdem sie in der ersten Halbzeit mit 5 Toren im Rückstand lagen, zum Schluß noch verdient gewinnen konnten.
Tv. Heuchelheim — Tv. Gr. -> Buseck 10:6 (7:2).
Trotzdem die Gäste nach langer Zeit wieder zum erstenmal spielten, gaben sie einen starken Gegner ab. Während die erste Halbzeit klar für Heuchelheim war, kam Gr.-Buseck nach der Pause stark auf und konnte das Spiel vollkommen ausgeglichen gestalten. Die Mannschaft hat bei etwas mehr Training jedenfalls die Möglichkeit, ein Stück ihrer einstigen Spielstärke trotz der vielen Neulinge wieberzugewinnen.
Geheimes gufenVerdauung Hllllrich-Sctlz WW
Die vorausgesagte bessere Gewinnchance für Londorf ist nicht in Erfüllung gegangen. Allendorf ge- durch bessere Spieltechnik und Schußkraft.


