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Berlin, 28.Mal (DRV.) Die verlautet, ist im Einvernehmen mit der königlich-britischen Regierung der Beginn der vereinbarten Alotten- besprechuugen zwischen Deutschland und England auf Dienstag, den 4. Juni, in London festgesetzt worden. Die deutsche Dele­gation, die unter Führung des Beauftragten der Reichsregierung für Abrüstungsfragen, von R i b - b e n t r o p, steht, und der von der Marineleitung Konteradmiral Schuster, der deutsche Marlne- attachS in London, Kapitän zur See Wahner sowie Korvettenkapitän von ft 1 berlen ange­hören werden, wird sich Ende dieser Doche nach London begeben.

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Japans Flotte ist bereit ,Zür den Frieden in Ostasien

Oie Auflösung von Freimaurerlogen

verantwortlich."

28. Mai. (DNB.) Bei einer Feier

Sie deutsch-englischen Flottenbesprechungen werden am kommenden Dienstag in London beginnen

schubs beraubt.

Kein Wunder, wenn sich unter diesen Umständen die allgemeine Aufmerksamkeit immer mehr auf die Mongolei konzentriert, weil hier die russi­schen und japanischen Gegensätze entscheidend auf­einanderplatzen, und die Mongolei zum Schlüssel für dasHaus des Fernen Ostens" geworden ist. In- folgedessen wogt der Kampf um diese Mongolei hinter den Kulissen schon seit Jahr und Tag hin und her; mit allen Mitteln der Intrige, der Werbung und der Propaganda wird von beiden Gegnern um dieSeele" der Mongolei gerungen, sowohl Japan wie Rußland wollen sich hier ein Aufmarsch­gebiet schaffen, auf dem dann eines Tages vor­aussichtlich der letzte große Entscheidungskampf um die Mandschurei und damit um die Vormachtstellung der beiden großen Gegner im Fernen Osten aus­gefochten werden dürfte!

Der Zeitpunkt dieser unausbleiblichen Ausein­andersetzung läßt sich natürlich nicht fixieren. Eigen­artig ist nur folgendes: Bereits vor Jahr und Tag

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Anarchie von 60 Staaten, von denen jeder feine Zolltarife bis in die Wolken erhöhe,.jeder bis an die Zähne bewaffnet sei, während der Himmel gleichzeitig durchBombenflugzeuge verdunkelt werde. Wenn die Rüstungen und Allianzen wirksam genug organisiert seien, würde die Entscheidung über die Kriegserklärung den Staatsmänern aus den Händen genommen wer-

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Berlin, 28. Mai. (DNB.) Wie der Amtliche Preußische Pressedienst mitteilt, hat der Reichs­und Preußische Mini st er des Innern ~ ..... i folgender

migt: 1.Zu

die Auflösungsbeschlüsse Freimaurerlogen genehv

den drei Säulen am Weinberg" in Guben, 2.Zum aufblühenden Baum" in Eisleben, 3.St. Martin zu den drei goldenen Aehren" in Sauer, 4.Bo­russia" in Schneidemühl, 5.Wilhelm zum gefrön­ten Anker" in Itzehoe, 6.Zu den fünf Türmen am Salzquell" in Halle a. d. S., 7.Zur Beständig­keit und Eintracht" in Aachen, 8.Zum helleuch- Lenden Stern" in Celle, 9.Concordia" in Leob-

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lassen. Aber einevernünftige" Grenzemit Sowjetrußland wird und muß immer das Ziel Japans bleiben die Ideallösung, die vielen japanischen Militärs vorschwebt, ist analog dem Pei- pus-See (Moltke!) der Baikal-See, wohin der Weg aber nur durch die innere bzw. äußere Mon­golei führt. Würde es den Japanern gelingen, durch diese Mongolei etwa auf Tschita vorzustoßen, dann wäre damit die Transsibirische Bahn unter­brochen, der Fernost-Armee Blüchers der Lebens­faden durchschnitten und Wladiwostok seinos Nach­

beginnt und bis Ur ga zunächst durchgeführt wer- den soll. Diese Eisenbahnlinie, die also in der Praxis bei Wladiwostok beginnt, würde dann wie ein eiserner Reisen das mandschurischeFaß" umspan­nen, und da von dieserEinschließungs-Bahn" zahlreiche Stichbahnen in die eigentliche Grenze der Mandschurei führen, ergibt sich für jedes einigermaßen militärisch geschulte Auge das wohl­bekannte Kartenbild einer eingeschlossenen Festung. Unter diesen Umständen ist es verständlich, wenn die Russen auf die innerhalb dieserFestung" gelegene Strecke der Nordmanschurischen Bahn Verhältnis- mäßig leichten Herzens Verzicht geleistet haben, da diese Bahn in der Praxis doch jede Bedeutung

rischen Bahn, der Festung Wladiwostok und der nörolichen Hälfte von Sachalin das Jahr 1935 bezeichnet. Der erste Teil dieses japanischen Pro­gramms ist pünktlich innegehalten worden, auch in Sachen Sachalin ist kürzlich der japanische Gouver- neur angewiesen worden, eine genaue Nachprüfung der Nordgrenze vorzunehmen, die seinerzeit (russisch­japanischer Krieg) angeblich zu Japans Ungunsten zwei Kilometer zu weit südlich gezogen worden ist. Eine Verschiebung dieser Grenze nach Norden um die gleiche Strecke sei erforderlich- wahr­scheinlich, weil gerade dort besonders ergiebige Oel- quellen festaestellt sind. Damit ist also ganz vrogrammätziä letzt auch Sachalin in das Blickfeld des Tagesinteresses gerückt worden.

China gar fein Verlangen danach trägt, aus dem Regen in die Traufe, das heißt aus der europäischen unter japanische Kontrolle zu geraten, ist so selbst­verständlich, daß man eigentlich kein Wort darüber zu verlieren braucht, daß aber nochmals im An­schluß an die Studienreise des Generalmajors Doihara erneut festzustellen, erscheint um so nötiger, weil auch im Fernen Osten unverantwortliche Der- ständigungstheoretiker Illusionen erzeugt Haven, die keiner Belastungprobe standhalten.

Japan wird also wie bisher mit aller Kraft seine mandschurische Stellung weiter ausbauen, zumal wohl kaum damit zu rechnen ist, daß die Russen nach dem soeben abgeschlossenem Verkauf der Nord­mandschurischen Eisenbahn den Japanern noch wei­tere Konzessionen machen werden. Im Gegenteil: es hat den Anschein, als ob sie alles versuchen würden, die Scharte sobald als möglich wieder aus­zuwetzen! Denn der Verkauf dieser Bahn an Japan erfolgte unter einem gewissen tatsächlichen oder eingebildeten Zwang: der Verkauf kam nur des- wegen so überstürzt zustande, weil sich Rußland an seiner Westgrenze bedroht fühlte und sich durch Ausschaltung aller Konfliktsmöglichkeiten mit Japan den Rücken im Osten sichern wollte.

Zwei Meldungen, die kürzlich die Runde durch die fernöstliche Presse gemacht haben, beleuchten in sehr bezeichnender Form diese wiedererwachte rus­sische Aktivität und rechtfertigen damit den Stand­punkt des Generalmajors Doihara, alle Anstren­gungen auf die weitere Sicherung der Mandschurei zu konzentrieren. Ein Blick auf die Karte sagt alles erforderliche: die Mandschurei erscheint darauf wie ein in den Festlandskörper hineingetriebener Keil, der abgesehen von der kurzen koreanischen Grenze lückenlos vom russischen Fern- Ost - G e b i e t, der Domäne des sagenhaften Gene­ral Blücher, umklammert wird. Diese Um­klammerung beginnt bei Wladiwostok, folgt dem Laus des Amur und endet an der nördlichen Grenze derAeußeren Mongolei". Nun soll General B l ü - ehe r als Oberkommandierender in Sibirien soeben mit dem General Teh-Much, dem mongolischen Militärführer in der äußeren Mongolei, e i n Bündnis abgeschlossen haben, dessen 7 Para­graphen außerordentlich bedeutsam sind. Danach er­hält die Mongolei von Rußland ein zinsloses Darlehen von 10 Millionen Rubel, außerdem wird mit 20 Fluazeugen eine wöchentlich viermal beflogene Linie Tschita Urga (Hauptstadt der äußeren Mongolei) eingerichtet. Da­für verpflichtet sich General Teh-Much seine Truppen nach russische mMu st er aus­zubilden, der kommunistischen Propa­ganda keine Hindernisie in den Weg zu legen und was das wichtigste ist den russischen Truppen freien Durchzug durch die Aeußere Mongolei zu gewähren. Das heißt also mit an» deren Worten: dieJnteressen-Sphäre" des Gene­rals Blücher wird noch weiter nach Süden ausgedehnt und damit die sowjetrussische Umklam­merung der Mandschurei noch wirksamer!

Gleichzeitig und das spricht für die Richtig­keit dieser Meldung kommt die Nachricht vom Beginn des Baues einer s o w j e t r u s s i s ch e n Eisenbahn linie, die ebenfalls bei Tschita

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schütz.

Infolge Sinkens der Mitgliederzahl unter 7 find folgende Freimaurerlogen auf gc l ö ft worden: 1.Zum Wegweiser" in Löwenberg in Schlesien, 2.Zum helleuchtenden Stern" in Celle, 3.Wilhelm zur deutschen Eiche" in Ohlau, 4.Otto zum aufgehenden Licht" in Pyritz. Außer­dem hat die LogeZum Anker" E. V. in Barth (Pommern) ihre Auslosung angezeigt.

Durch Erlaß vom 8. Januar 1934 hat Minister­präsident Goring ein vereinfachtes Ver­fahren zur freiwilligen Auslosung der örtlichen Logen der drei großen Landeslogen in Preußen angeordnet. In der Erkenntnis, daß bei der durch die nationalsozialistische Bewegung geschaffenen Einheit des deutschen Volkes keinerlei Bedürfnis für die Erhaltung der Logen besteht, haben ver­schiedene örtliche Logen bereits von diesem verein­fachten Verfahren der Selbstauslösung Gebrauch gemacht.

piscators Vermögen dem Reich verfallen.

Berlin, 28. Mai. (DNB.) Im Reichsanzei­ger wird eine Bekanntmachung des Reichsministers des Innern veröffentlicht, nach der das beschlag­nahmte Vermögen des ehemaligen Reichsangehöri­gen Ermin P i s c a t o r gemäß § 2 Abs. 1 des Gesetzes über den Widerruf von Einbürge­rungen und die Aberkennung der deutschen Staatsangehörigkeit vom 14. Juli 1933 als dem Reiche verfallen erklärt wird. Bei Pisca- tor handelt es sich um den kommunistischen Regisseur, der in der Systemzeit an großen Berttner Bühnen wirken durfte und den Kunstbol­schewismus in krassester Form vertrat.

Tradition der elsaß-lothringischen Frontsoldaten.

In Frankfurt a. M. feierte dieser Tage die Ortsgruppe Straßburg des NSDFB. (Stahlhelm) ihr zehnjähriges Bestehen. Am 10. Mai 1925 erlebte Frankfurt seinen ersten Stahlhelmtag. Die O.-G. Straßburg des Stahlhelm, BdF. wurde aus Kameraden gebildet, die in Elsaß-Lothringen geboren waren, sich längere Zeit dort aufgehalten oder ihrer Dienstpflicht genügt hatten. Der Zweck der neuen O.-G. war, neben der Erfüllung der allgemeinen Aufgaben des Stahlhelm die Er­innerung an das verlorene stammesdeutsche Land zwischen dem Rhein und den Vogesen zu pflegen. Die Fahne war eine Nachbildung des Kamps­banners, das in der Zeit des Dreißigjährigen Krie­ges einer aus Jnnungshandwerkern gebildeten Abteilung der zur Abwehr feindlicher Angriffe er­richteten Bürgerwehr gehörte. Zur Zehn­jahresfeier waren die vier Frankfurter Stadt­kreise des NSDFB. (Stahlhelm) und Ortsgruppen aus dem Gau Rhön-Kinzig, dem Kreise Wet­terau erschienen, ferner die Ortsgruppen Vilbel, Offenbach und Darmstadt mit mehreren tausend Kameraden und 30 Fahnen. Mit einer Gedenk» feier für die im Weltkriege gefallenen Dozenten und Studenten der Straßburger Universität in der Ehrenhalle der Hochschule wurde der Tag eingeleitet. Am Nachmittag vereinigte man sich zu einer religiösen Weihefeier auf dem Hose des Stahlhelm-Hauses. Bei der sich anschließenden Ge- öenffeier hielt Dr. Fritz B r o n n e r , ein ober-

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den und dem Zufall ober Verrückten und Feiglingen überlassen bleiben. Die neue Theorie der kollektiven Sicherheit sei hiergegen kein Heilmittel. Es handle sich hierbei nur um einen in gefährlicher Weise irreführenden Namen für eine militärische Allianz, die die Wirkung habe, jeden örtlichen Streitfall in

Ser mongolische Schlüssel

Von unserem ständigen HT «Äerichierstaiier.

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Chardin, Mai 1935.

Generalmajor Doihara, Chef der japanischen Militärmission in Mukden, ist soeben von einer zweimonatigen Studienreise durch China nach fei­nem mandschurischen Hauptquartier zurückgekehrt. Das Ergebnis feiner chinesischen Eindrücke und Beobachtungen läßt sich auf eine ganz kurze knappe Formel bringen: Unmöglichkeit, in absehbarer Zeit eine chinesisch-japanischeVerständigung" herbeizu- führen, infolgedessen mit verdoppelter Kraft Aus­bau der mandschurischen Festlands- Position des Jnselreickes, um gegen alle Möglichkeiten gesichert und geschützt zu sein.

Diese Erklärungen des japanischen Missionschefs kommen nicht überraschend: Japan hat sicherlich den aufrichtigen Wunsch, sich mit China zuver­ständigen". Leider oder erklärlicherweise legen aber beide Nationen den BegriffVerständigung" ganz verschieden aus. Läßt man alles verwirrende Beiwerk und alle blumigen Redensarten beiseite, so läßt sich das Ziel der japanischen Festlandspolitik auf eine sehr einfache Formel bringen: Japan erstrebt nichts mehr und nichts weniger als durch A u s s ch al- tung aller fremden, das heißt ameri­kanisch-europäischer, Einflüsse sich s e l b st die führende und allein maßgebende Rolle in China zu sichern! Nur auf diese Weise glaubt Japan seine Vormacht- und Weltmachtstel­lung im Fernen Osten fundamentieren zu können, ein Ziel, das sich in dieser Form natürlich erst dann erreichen und verwirklichen läßt, wenn ganz China in eine zweiteMandschurei" verwandelt worden ist. Daß das erwachende

In derNews Chronicle" beschäftigt sich Vernon B a r 11 e 11 mit der Frage des Abschlusses eines westeuropäischen Luftpaktes, den er als dringend notwendig bezeichnet. Er empfiehlt möglichst bald mit e r n st l i ch e n Verhandlun­gen über die Begrenzung der Lust» rüftungen zu beginnen. Bartlett meint dann, er finde keinen Grund zu einem Zweifel, daß irgendwelche wesentlichen britischen Vorschläge in Berlin «bgelehnt würden. Da England erkläre, daß es bedeutend weniger vorbereitet sei, als andere westeuropäische Mächte, würde die Initiative am natürlichsten von England aus gehen.

Weiter beschäftigt sich Bartlett mit den Aussichten von Flottenbesprechungen. Er schreibt: Ich bin fest überzeugt, daß die brittsche Regie- rung niemals eine bessere Gelegen­heit als die gegenroärtige haben wird, um ein absurdes Rüstungswettrennen durch offeneVerhandlungenzuverrnindern. Aber wenn die englische Regierung Erfolg haben soll, dann muß sie Hitler als einen Ehren­mann behandeln. Sie sollte alle Bemühun­gen fallen lassen, Deutschland in den Völker­bund zurückzuzwingen. Nichts hat in der Rede Hitlers die Tür nach Genf zugeschlagen. Aber nichts wird mit größerer Sicherheit Deutschland daran verhindern, diese Tür zu durchschreiten, als wenn das Ausland darauf besteht."

Die Gefahren des kollektiven Sicherheitssystems

London, 28.Mai. (DNB.) Lord Lothian hielt eine Vorlesung, in der er erklärte, daß das einzige endgültige Heilmittel gegen den Krieg eine Föde­ration der Nationen sei. Es würde genügen, wenn einige gleichgesinnte Nationen sich bereit­erklären würden, ihre Hoheitsrechte in internationalen Angelegenheiten zu­sammen z u l e g e n. Einer solchen Vereinigung könnten dann andere Nationen beitreten. Heute hin­gegen bestehe die Tendenz, ein System zu entwickeln, das aus jedem Krieg einen Weltkrieg mache. Es könne so nicht weitergehen mit dieser

japanislben Seesieges bei Tsushima, vor 30 Jahren, führte der Chef der japanischen Flotte, Taka­hashi, aus: Die japanische Marine habe sich schon vor Jahren auf die Krisenzeit vorberei­tet, die das Abkommen von Washington und der Londoner Vertrag zur Folge hätten. Japans Flotte sei in den letzten Jahren durch eine harte Schule gegangen, die Opfer an Schiffen, Flug­zeugen und Menschen gefordert habe. Der Neid und die Mißgunst der Welt forderten aber die ständige Bereitschaft der Flotte b e sonders gegenüber England und Arne- rika. Diese herben Länder glaubten, daß sie mit dem wachsenden Einfluß Japans aus Oftasien aus- geschaltet würden. Japan jedoch habe nichts gegen einen freien Wettbewerb der Kräfte. Japan fei mit China und Mandfchukuo für den Fried en in Ostafien verant­wortlich, wie dies die Vereinigten Staaten von Amerika für diesen Kontinent und die europäi­schen Staaten für Europa sind. Takahashi for­derte die Japaner auf, in der Widerstandskraft nicht nachzulassen, da die Krise er ft bevor stünde. Das ganze japanische Volk müsse sich im Geiste des kaiserlichen Japan auf die kommenden Jahre ein- stellen.

Wer wird britischer Außenminister?

L o n d o n, 29. Mai. (DNB. Funkspruch.) Im Zu- sammenhang mit der Tatsache, daß der Jndienmini» ster Sir Samuel Hoare am Dienstag vorn König in Audienz empfangen wurde, spricht man jetzt in politischen Kreisen Londons von der Möglichkeit, daß Hoare als Nachfolger Sir John Simons das Außenmini st erium über­nehmen werde. Dieses neue Gerücht steht im Widerspruch zu der bisherigen Annahme, daß Lord­siegelbewahrer Eden zum Außenminister im neuen Kabinett Baldwin ausersehen sei.

für sie verloren hatte.

Es fragt sich nun, wie wird Japan auf diese neue Lage reagieren? Seine militär-strategische Stellung" ist denkbar ungünstig, die Mandschurei istumstellt", wobei die Frage der wirklichen Stärke der beiden präsumptiven Gegner zunächst neben­sächlich ist. Also muß Japan versuchen, sich cken- frei h e i t zu verschaffen, d. h. die ihm von ® la­bt ro o ft o t drohenden Gefahren zu beseitigen. Der Hasen von Wladiwostok ist mit 11 - B o o t e n voll- gestopft, und sehr starkeFlugzeuageschwa- der können ebenso rasch das japanische Festland als die Stadt Chardin, den wichtigsten Eisenbahn- knotenpunkt des Landes und Etappen-Hauptort jedes mandschurischen Feldzuges, erreichen. Japan wird natürlich versuchen, die Frage Wladiwostok zunächst im Guten zu regeln, aber es durfte wohl als völlig ausgeschlossen gelten, daß sich die Russen ö ----- . . , n

auf dem Wege einerBarabfindung" wie beim haben politische japanische Kreise als le tz t e n Verkauf der Ostbahn vorn Pazifik abdrängen Termin für die Erwerbung der nordrnandschu-