Helfer fi Verkauf
Viehverwertungsgenossenschast Gießen
Die Velriebsführer der Firmen p o p p e 6r Lo„ Gailfche Tonwerke und Gg. Phil. Gail, Rinn & Lloos, 3. 23. Roll haben in hochherziger Weise eine große Anzahl Karlen für die „9. Symphonie" ihrer Belegschaft zum Geschenk gemacht. Wir danken diesen Be- lriebsführern für diese kulturelle Tat und würden uns freuen, wenn noch andere Betriebsführer diesem Beispiel folgen würden.
Ebenso hat der Senat der Universität beschlossen, für die Angestellten und Arbeiter der Universität über 100 Karten kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Lin Beweis dafür, mit weichem Interesse man dieser Aufführung entgegensieht.
Nach einer kurzen Aussprache wurde die Versammlung mit dem Gelöbnis der Treue für den Führer, den Reichsbauernführer und den Bauernstand geschlossen.
finden, so wird dessen Einführung, sowie der f nach Lebendgewicht durch die Reichsbauernschaft eingeführt werden.
S. Symphonie. Verbilligte Karten für Arbeitslose.
NS.-Gemeinschast „Kraft durch Freude" gibt für die Arbeitslosen gegen Vorzeigen der Ausweis- karten verbilligte Eintrittskarten. Dieselben können auf der Geschäftsstelle Schanzenstraße, Zimmer, Nr. 8, geholt werden. Wir bitten besonders alle Gesangvereine, ihre arbeitslosen Sangesbrüder auf diese Vergünstigung aufmerksam zu machen.
Lossprechung der Kaufmannslehrlinge
Von 128 Prüflingen 119 bestanden.
Deutschland schlägt Belgien 6:1.
Glänzender deutscher Kußballsieg im Brüsseler Heyßel-Stadion vor 30000 Zuschauern.
Anschließend hielt Pg. Sauer von der Hauptabteilung III der Landesbauernschaft einen Vortrag über „Zweck und Aufgabe der Viehver- wertungsgenosse n s ch a f t e n". Dabei zeigte er die wenig erfreuliche Lage beim Viehabsatz, die durch die Bildung der Genossenschaften zunächst zur Eroberung der Viehmärkte und dann zur Einschränkung des Zwischenhandels führte. Es gelang, die Preisdifferenz zwischen Stadt und Land herabzusetzen und preisbildend und preisregulierend auf den Viehabsatz einzuwirken. Nachdem der Milch- und Getreidemarkt eine Regelung erfahren hatte, konnte auch auf dem Viehmarkt die gleiche Ordnung durchgeführt und der jüdische Handel stark eingeschränkt werden. Wie groß das Geschäft der Juden gewesen war, sei daraus ersichtlich, daß im „Nationalen Viehhandelsverband" von 2000 Mitgliedern allein
Die Deutsche Arbeitsfront
AG-Gemeinschaft »Kraft durch Freude".
„Wissenschaft im Dienste des Volkes."
Diese Vortragsreihe an der Universität Gießen, die von den Dozenten der Universität unentgeltlich für alle Volksgenossen im Rahmen des Feierabendwerkes „Kraft durch Freude" gehalten wird, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Bei dem letzten Vortrag von Prof. Haenchen über „Der Glaube der Ahnen in unserer Zeit" waren etwa 150 Personen anwesend, die doppelte Zahl vom letzten Vorträg, ein Beweis dafür, wie stark der erste Vortrag von Prof. D u k e n eingeschlagen hat. Mit der Zeit wird sich aus diesen Vorträgen eine Gemeinde heranbilden, die ein lebendiges Bindeglied zwischen Universität und Volk bilden wird.
Der nächste Vortrag ist am kommenden Donnerstag, 2. Mai, abends 8 Uhr, in der Universität. Prof. Hummel spricht über das Thema: „Die Geologie auf der Suche nach Erdöl".
Oberrevisor Hartmann von der Volksbank Gleßen gab hierzu nähere Erläuterungen, wobei er u. a. darauf hinwies, daß die Zusammenfassung der Genossenschaften Gießen, Lollar, Geilshausen und Reiskirchen in den nächsten Tagen durchgeführt sein wird. Mit Hilfe der Ortsbauernführer dürfte es bald möglich sein, die Organisation soweit vorzutreiben, daß die Viehverwertung im Kreise Gießen nur noch über die Genossenschaft erfolgt.
Pg. Sauer von der Landesbauernschaft Frankfurt a. M. machte auf die Lieserungspflicht des Bauern an die Genossenschaft aufmerksam und brachte die Erhebung einer Ausgleichsabgabe zur Herabsetzung der Transportkosten bei örtlicher Verwertung in Vorschlag, die 1,50 Mark für Großvieh, 75 Pf. für Schweine und 50 Pf. für Kälber betragen soll.
Ortsbauernführer Berghöfer (Treis) sprach von der ablehnenden Haltung der Metzger gegenüber den Genossenschaften und regte eine gesetzmäßige Anordnung für die Metzger zur Bedarfsdeckung bei den Genossenschaften an.
Nachdem der Rechnungsbericht und die Bilanz einstimmig genehmigt worden waren, wurde dem Vorstand und dem Aufsichtsrat Entlastung erteilt.
Bei den Neuwahlen wurde einstimmig der bisher mit der Führung der Geschäfte beauftragte stellvertretende Direktor Schwalm (Lollar) an Stelle des verstorbenen Kreisbauernführers Dörrschuck
heidelbergfahrt!
Karten für die Heidelbergfahrt sind erst ab 2. Mai auf der Kreisdienststelle, Schanzenstraße 18, Zimmer 8, zu haben. Einzelne Anmeldungen können für die Fahrt noch entgegengenommen werden. Diejenigen, die bis jetzt die Teilnehmergebühr noch nicht bezahlt haben, bitten wir, das umgehend zu erledigen.
Die Genossenschaft für Viehverwer- tung für denKr eis Gießen hielt am gestrigen Sonntagnachmittag eine gutbesuchte Generalversammlung ab, zu der auch der Bezirksbauernführer Metzger (Röthges) erschienen war. In seinen Begrüßungsworten würdigte der Aufsichts- rat^vorsitzende Kehr (Treis a. d. Lda.) die Verdienste des auf tragische Weise ums Leben gekommenen Kreisbauernführers D ö r r s ch u ck als Gründer und erster Direktor der Genossenschaft, sowie als Förderer des Genossenschaftswesens und der Landwirtschaft, die beide ihm sehr viel verdanken. Die Versammlung ehrte das Andenken des Verstorbenen durch stilles Gedenken.
Geschäftsführer Metz erstattete den Geschäftsbericht, aus dem u. a. zu entnehmen war, daß die Genossenschaft 192 Genossen umfaßt und daß der Zusammenschluß der Genossenschaften Gießen- Lollar, Geilshausen und Reiskirchen eingeleitet ist, so daß die Genossenschaft für den Kreis Gießen dann einen größeren Umfang haben wird. Der Rechenschaftsbericht gab Aufschluß über einen Gesamtumsatz von 954 080,95 Mark. Verwertet wurden 845 Schweine, 676 Stück Kälber, 375 Stück Großvieh, 28 Schafe, 2 Pferde und 1 Ziege, insgesamt 1927 Stück Vieh. Der Gesamterlös betrug 236 653 Mark, ein beachtlicher Anfang für das erste Geschäftsjahr. Anschließend wurde die Bilanz vorgetragen.
1447 Juden waren, daß u. a. auf dem Mainzer Viehmarkt bei einem Auftrieb von 600 Stück Vieh sich 180 jüdische Händler in das Geschäft teilten. Durch die Marktregelung sind nur noch Agenten zugelassen, der Auftrieb wiro kontingentiert und dadurch ein stabiler Preis für den Erzeuger gesichert. Dieser Preis ist festgelegt und kann nicht mehr nachgeben, weil die Landesbauernschaften darüber wachen und jede Konjunkturabsichten, ganz gleich von welcher Seite her, unterbinden. Die Preise sind im Sinne der Volksgemeinschaft festgelegt und berücksichtigen sowohl eine gesunde Verdienstspanne des Erzeugers, als die geschwächte Kaufkraft der noch arbeitslosen oder beschränkt erwerbslosen Volksgenossen. Wenn die Metzger den Schlußschein vorerst noch zurückweisen und Dabei in dem Bauern einen
Sieg vor 30 000 Zuschauern. Gleiwitz errang seinen ersten Sieg mit 3:1 bei Port Insterburg. In der Tabelle führt Hertha-BS^ klar mit 6:0 Punkten vor Polizei Chemnitz (4:2), Gleiwitz (2:4) und Insterburg (0:6).
Mit klaren Favoritensiegen wartete die Gruppe II
auf. Schalke 04 brachte dem Nordmarkmeister Eimsbüttel in Bochum vor 25 000 Besuchern eine 4:0 ■ Schlappe bei und Hannover 96 fertigte zu Hause den Pommernmeister Stettiner SC. mit 5:0 (4:0) ab. Die Tabelle führt erwartungsgemäß Schalke mit 6:0 Punkten an. Hannover folgt mit 4:2 vor Eimsbüttel (2:4) und dem Stettiner SC. (0:6). Die Sensationen des Tages lieferte, wie schon gesagt, die Gaugruppe III.
Hier ging es wirklich „drunter und drüber". In Fürth verstanden es die „Kleeblättler" nicht, eine haushohe Feldüberlegenheit gegen den VfB. Stuttgart zum Siege zu verwerten. Im Gegenteil, sie mußten sich mit 1:4 (0:2) ganz klar geschlagen bekennen. Hanau 93 erging es nicht anders. Der 1. SV. Jena schoß gleich zu Beginn ein Tor und „mauerte" dann so, daß die Hanauer zu keinem Tor mehr kommen konnten. Die Tabelle ergibt unter den vier Gaugruppen das eigenartigste Bild: Hanau führt trotz der Niederlage mit 4:2 Punkten bei 4:1 Toren vor Jena (4:2 und 3:3), Fürth (2:4 und 3:5) und Stuttgart (2:4 und 5:6). In der Gruppe IV
hatte Benrath beim VfR. Mannheim vor 10 000 Zuschauern ziemliches Glück, einen 3:2 - Sieg zu erringen. Klarer schaffte es Phönix Ludwigshafen, das dem Mittelrheinmeister VfR. Köln in Köln mit 4:0 (1:0) eindeutig das Nachsehen gab. Die Ludwigshafener nehmen daher mit Neun „Zu Null Toren" (!) und 5:1 Punkten den ersten Tabellenplatz vor Benrath (8:2 Tore, 5:1 Punkte), VfR. Köln (2:4 Punkte) und VfR. Mannheim (0:6 Punkte) ein.
Hanau 93 — SV. 3ena 0:1 (0:1).
8000 Zuschauer erlebten am Sonntag in Hanau eine bittere Enttäuschung. Der überraschende Siegeszuges des Nordhessen-Meisters Hanau 93 wurde ebenso überraschend und unerwartet vom Mitte- Meister 1. S V. Jena gestoppt. Die Jenaer hatten zwar, als ihr Mittelstürmer König kurz vor der Pause den einzigen Treffer des Tages erzielt hatte, einen bis zum Spielschluß anhaltenden Dauerangriff der Platzherren auszuhalten, sie erwiesen sich jedoch dieser Aufgabe gewachsen und verteidigten zahlreich, mit Geschick und auch Glück den kostbaren Vorsprung. Ihr Ersatz-Torhüter Koburger war dabei Der Held des Kampfes; er war einfach unüberwindlich. In der 37. Minute hatte König aus nächster Tornähe für Sonnrein unhaltbar eingeschossen, nachdem vorher die Hanauer des Öfteren viel Glück bei der Verteidigung ihres Tores gehabt hatten. Maul-Nürnberg leitete aufmerksam und gut.
auf 4:1 stellte und damit das Spiel endgültig für uns entschied. Dann wurde ein Treffer für Belgien durch den unglücklich leitenden Schiedsrichter van Moorsel nicht gegeben. Zwei Minuten daraus erhöhte Fath auf 5:1 und in der 37. Minute beendete Damminger den Torsegen.
Kritik der Mannschaften.
Die deutsche Elf hat gut gespielt. Die vier Neulinge Lenz, Damminger, Schulz und Munkert schlu- aen gut ein, besonders aber der Mittelstürmer Lenz. Im Tor arbeitete Jakob fehlerlos, Busch zerstörte sicher und in der Läuferreihe genügten Grämlich und Goldbrunner allen Anforderungen. Im Sturm waren neben Lenz die Außen Fath und Lehner die besten Leute. Siffling spielte besser als in Paris.
Bei den Belgiern gefiel vor allem das unermüdliche Kämpfen. Der beste Spieler war der Stürmer Doorhof. Die Läuferreihe versagte in taktischer Beziehung. Verteidigung und die beiden Torleute konnten an den sechs Toren kaum etwas ändern.
Um die deutschen Handball-Meisterschaften. Gaugruppenspiele der Manner:
Gruppe 1: Ortelsburg: Hindenburg Bischofsburg — PSV. Magdeburg 5:24 (3:10); Stettin: Greif Stettin — PSV. Berlin 6:11 (2:6).
Gruppe 2: Oppeln: Post Oppeln — Spvgg. Fürth 6:6 (2:4); Kassel: Tgm. Kassel — Spfr. Leipzig 8:10 (3:7).
Gruppe 3: Mannheim: SV. Waldhof — Siegburg-Mülldorf 11:2 (5:0); Göppingen: Tbd. Göppingen — PSV. Hannover 10:11 (5:4).
Gruppe 4: Hamburg: PSV. Hamburg — Darmstadt 98 9:7 (6:4); Minden: Hindenburg Minden — Rasensport Mülheim 11:3 (6:1).
Vorrunde der Frauen:
Göppingen: Tv. Cannstatt — VfR. Mannheim 1:9 (0:6); Frankfurt: Eintracht Frankfurt — Spvgg. Fürth 5:2 (3:0); Lennep: VfL. Lennep — Kölner BC. 2:7 (1:6); Dortmund: Spfr. Dortmund — SC. Magdeburg 2:6 (1:3); Hamburg: Tvbd. Eimsbüttel— Garburger Tb. 5:2; Kassel: Hessen-Preußen Kassel — Fortuna Leipzig 0:5 (0:4); Stettin: SC. Hansa Kolbera —SC. Charlottenburg 1:6 (1:3); Königsberg: Prussia Saarland — SV. Stabelwitz 6:2 (2:2).
In Deutschland wurde dem Fußball-Länderkampf gegen Belgien mit einiger Besorgnis entgegengesehen, da man einmal den belgischen Fußball als wieder sehr stark einschätzte und zum anderen Bedenken wegen der vier Neulinge in der deutschen Mannschaft hatte. Besorgnis und Bedenken haben sich jedoch als unbegründet erwiesen. Deutschland errang einen hohen und sicheren 6:l-(2:l-)Sieg, der zudem auch in dieser Höhe völlig verdient ausfiel. Belgiens Mannschaft war allerdings nicht so hoch unterlegen, wie es das Ergebnis ausdrücken könnte, aber die deutsche Elf erwies sich doch in allen Belangen als wesentlich gereifter und zuverlässiger.
Der Kampfverlauf.
Vor nur 30 000 Zuschauern im Brüsseler Heyßel- Stadion — viele Leute hatten sich durch das unsichere Wetter vom Besuch des Spieles abhalten lassen — begann der Kampf gleich mit einer Riesenüberraschung.
Deutschlands Anstoß wurde abgefangen, der belgische Halblinke bekam den Ball und lieh aus 30 Meter einen Schuß los, der unhaltbar ins Reh flihte. Belgien führte mit 1:0.
Aber gleich darauf war auch durch Fath, der im Kampf mit dem belgischen Torhüter den Ball errang der Ausgleich für Deutschland hergestellt. Dann begann eine Drangperiode der Belgier, die jedoch mit dem zweiten deutschen Tor abgeschlossen wurde. Der neue Mittelstürmer Lenz (Dortmund), der hervorragend einschlug, nahm in der 32. Minute eine Flanke von Fath auf und schoß unhaltbar zum 2:1 ein. Bis wr Pause gab es gleichverteiltes Spiel, bei dem sich die beiden Hintermannschaften durch gute Abwehrtätigkeit hervortaten. Zwischendurch mußten der belgische Mittelstürmer Capelle und der Torhüter Badjou verletzt ausscheiden. Für sie spielten Mondele und Christians weiter.
Die zweite Halbzeit.
Nach dem Wechsel begann Belgien mit einer Generaloffensive. Das deutsche Tor wurde unaufhörlich belagert und mit unzähligen Schüssen eingedeckt. Jakob hielt aber eiserne Wacht und ließ nichts mehr durch. Auch die beiden Verteidiger zerstörten mit allen Kräften. Schließlich machte sich Deutschland wieder frei und schon hieß es durch Lenz, der aus 12 Meter eine unhaltbare Bombe losließ, 3:1 für Deutschland. Wenig sväter war es der Neuling Damminger, der das Ergebnis
Deutscher (Sieg im „preis der Nationen". Höhepunkt des Reitturniers in Nizza.
Höhepunkt des Internationalen Reitturniers in Nizza war der Kampf um den Preis der Nationen, für den Frankreichs Außenminister Laval einen Ehrenpreis gestiftet hatte. Hierbei erwiesen sich die deutschen Reiter den Kameraden der zehn anderen Nationen überlegen und siegten im Stichkampf mit 5,50 Fehler vor Irland (12 Fehler) und Portugal (17 Fehler). Die Gewinner des wertvollen Preises, dessen Austragung 10 000 Zuschauer beiwohnten, waren Rittmeister M o m m auf „Baccarat", Oberleutnant K. Hasse auf „Olaf" und Oberleutnant Brandt auf „Tora".
Es folgten dann folgende Nationen: 4. Italien 28 Fehler, 5. Belgien 28 Fehler; 6. Türkei 30,75 Fehler; 7. Holland 36 Fehler; 8. Frankreich 52 Fehler; 9. Spanien 55,50 Fehler; 10. Rumänien 68 Fehler; 11. Schweiz 97,75 Fehler.
Deutscher Kunstturnsieg über Ungarn.
In der festlich geschmückten Breslauer Jahrhunderthalle, die bereits lange vor Beginn der eigentlichen Wettkämpfe ausverkauft war, stellte Die deutsche Nationalmannschaft im Kunstturnen in ihrem ersten Länderkampf gegen Ungarn ihr großes Können unter Beweis. Vor über 9000 Zuschauern, unter denen sich auch Reichssportführer von Tschammer und Osten befand, zeigte die deutsche Riege außerordentliches Können und schlug die sieggewohnten Magyaren im Gesamtergebnis mit 343,85:333,10 Punkten. Neben dem Länderkampf der Nationalmannschaften wurde auch ein Einzelturn-Wettbewerb durchgeführt, der mit einem knappen Siege des ungarischen Weltmeisters Stefan Pelle mit 58,5 Punkten vor dem Deutschen Schwarzmann - Fürth mit 58 und Winter-- Frankfurt a. M. mit 57,30 Punkten abschloß.
Erste Runde der Gruppenspiele abgeschlossen.
Um die deutsche Fußballmeisterschaft.
Bei den Gaugruppenspielen zur deutschen Fußballmeisterschaft wurde die erste Runde abgeschlossen. Das konnte nicht vor sich gehen, ohne daß es wieder einige sehr „saftige" Ueberraschungen gegeben hätte. Wer hätte zum Beispiel vermutet, daß sich die Spielvereinigung Fürth zu Hause vom VW. Stuttgart schlagen lassen würde. Auch der Sieg Jenas in Hanau über den Tabellenführer Hanau 93 kam ziemlich unerwartet. In der
Gruppe I
holte sich Hertha-BSC. bei der Vorentscheidung in Chemnitz gegen die Polizisten einen knappen 2:1 •
Anzeige.
**UnglücklicherSturz. Der etwa 40 Jahre alte Arbeiter Ludwig Meier, Rittergasse 18 wohnhaft, stürzte so unglücklich, daß er einen Oberschenkelbruch erlitt und nach der Klinik gebracht werden mußte.
Fortgeschrittene, in dem das Ziel verfolgt wird, schnell und sicher schreiben zu können. In diesem Kursus ist auch Gelegenheit gegeben zum Training für das große Maschinenwettschreiben in Frankfurt a. M. am 4. August. Man beachte die heutige
seien. Man habe sich aber immer wieder nach dem Interesse der Allgemeinheit auszurichten.
Der Redner schilderte in feinen weiteren Ausführungen den Begriff des königlichen Kaufmannes. Wie der königliche Kaufmann durck seine Leistungen sich die ganze Welt erobert habe, so müsse durch die Qualitätsleistung auch wieder das Qualitätsprodukt entstehen. Heute werde der Mensch nicht nach materiellen Gütern beurteilt und danach, woher er komme; die Menschen würden beurteilt nach ihren Leistungen und ihrem Charakter. Damit sei der Weg sreigemacht für die Besten des Volkes, die auch Die Führer Dieses Volkes sein müßten. Damit sei der Nationalsozialismus zeitlos geworden, da sich die Besten des Volkes an die Spitze stellten, um für dieses Volk sich den Platz an der Sonne zu erkämpfen.
Nach den mit großem Beifall aufgenommenen Ausführungen des Redners gav der Vorsitzende des Örtlichen Prüfungsausschusses
pg. Horst
einen kurzen Bericht über die durchgeführten Prüfungen. Es stellten sich dem Prüfungsausschuß insgesamt 128 Prüflinge, von Denen 119 die Prüfung bestanden. Somit sei das Verhältnis zum Vorjahre das gleiche; es stellten sich nämlich im Jahre 1934 dem Ausschuß 110 Prüflinge zur Prüfung, von denen 100 die Prüfung vestanden. Bei den einzelnen Prüfungsausschüssen habe sich ergeben, daß die Leistungen in Verkaufskunde und Kundenbehandlung angingen, teilweise sogar sehr gut gewesen seien. Ein besonderer Mangel habe sich gezeigt in der Beherrschung der Kurzschrift und des Maschinenschreibens, vor allem habe man auch Mängel in den Bürokenntnissen vorgefunden. Im Lause des Jahres würden an die Lehrherren Richtlinien herausgegeben, durch die eindeutig festgelegt werde, wie ein Lehrling zu erziehen und zu schulen sei. Es sei nötig, daß der Lehrling vom ersten Tage seines Antritts an systematisch von Abteilung zu Abteilung geleitet werde. Vom Betriebsführer selbst müsse ihm das Beste mitgegeben werden, was dieser selbst besitze. Dann werde man Kausrnanns- aehilfen bekommen, wie sie vom nationalsozialistischen Staat gedacht seien.
Danach wurden den Prüflingen durch Herrn H o r st die Gehilfenbriefe überreicht und die jungen Menschen feierlich losgesprochen.
Mit dreifachem Siegheil auf den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler, mit dem gemeinsam gesungenen ersten Vers des Horst-Wesiel-Liedes und des Deutschlandliedes fand nach dem Ausmarsch der Fahnen die offizielle Feier ihr Ende. Anschließend blieben Lehrherren, Gehilfen und deren Angehörige bei musikalischen Vorträgen noch einige Zeit beisammen.
offen. Man will dadurch den Volksgenossen Gr» legenheit bieten, das deutsche Schicksalsland im Osten kennenzulernen. Der Fahrpreis ab Gießen Dürfte für die Hin- und Rückfahrt etwa 38 Mark betragen. Die Aufenthaltsdauer wird den Sommerserien angepaht und Dürfte zwei Monate nicht überfteigen. Zur regen Benutzung dieser Fahrgelegenheit lädt ein der Bund heimattreuer Schlesier (Deutscher Ostbund), Ortsgruppe Gießen und Ober- Hessen, Gießen, Postfach 40.
** Beginn der Maschinenschreiblehr- aänge der Deutschen Stenografenschaft. Man schreibt uns: Am morgigen Dienstag, 30. April, eröffnet die Deutsche Stenografenschaft
Mit der feierlichen Lossprechung der Kaumannsgehilfen nahmen am gestrigen Sonntagnachmittag Die in Der Stadt und im Kreis Gießen durchgeführten Gehilfenprüfungen ihren Abschluß. Mit ihren Angehörigen hatten sich die jungen Gehilfen und Gehilfinnen im festlich geschmückten Saale des Cafö Leib eingefunden, um yier nach feierlichem Gelöbnis zu weiterer eifriger Arbeit ihre Gehilfenbriefe in Empfang zu nehmen.
Mit einem Musikstück, ausgeführt von Mitgliedern Des Musikzuges der Standarte 116, wurde die Feier eingeleitet. Dann erfolgte unter den Klängen des Bad-nweiler Marsches der Einzug der Fahnen, die auf der Bühne Aufstellung nahmen. Der Vorsitzende des örtlichen Prüfungsausschusses, Pg. Horst, eröffnete Die Veranstaltung mit herzlichen Begrüßungsworten; insbefonDere begrüßte er Den stellvertretenden Kreisleiter Hopfenmüller, den Vertreter der Wehrmacht, die Vertreter Der Behör- Den und her Wirtschaft, Der HitlerjugenD und des BdM. Der Kreiswalter der Deutschen Arbeitsfront, pg. Wagner,
sprach anschließend über „Sinn und Zweck Der Kaufmannsgehilfenprüfungen". Der Redner brachte zum Ausdruck, daß mit der Ablegung der Gehilfenprüfung und der Lossprechung die Lehrzeit noch keineswegs zum Abschluß gekommen sei. Durch die Prüfung sei lediglich Die Befähigung nachgewiesen worden, nun auch das Prädikat „Kaufmannsgehilfe" zu führen. Wer aber glaube, daß damit die Lehrzeit beendet sei, der werde bald merken, daß er ins Hintertreffen gerate. Weiterlernen müsse man, so lange man arbeiten könne und so lange man auf einem Arbeitsplatz und im Produktionsprozeß des Volkes stehe. Immer wieder müsse man feststellen, daß ein ungeheurer Mangel an Facharbeitern bestehe. Das vergangene System trage ein gerütteltes Maß Schuld daran, da man sich keine Gedanken gemacht habe darüber, was her junge Mensch zur Ausbildung benötige. Jedes wirtschaftliche Denken war nur darauf eingestellt, möglichst schnell und einfach Geld zu verdienen. Man müsse sich den Grundsatz zu eigen machen, haß die Arbeit nicht nur den ausschließlichen Zweck habe, Geld und Brot zu verdienen, sondern Daß die Arbeit höchster Dienst am Volke ist und nichts anderes als ein Dienen für die Volksgemeinschaft darstellt. Wenn man sich s o den Sinn der Arbeit vor Augen halte/ dann müsse man daraus immer wieder die Verpflichtung ableiten, die Einzelleistung zu steigern, da durch Die Einzelleistung die Gesamtleistung des Volkes erreicht werde. Dr. Ley habe einmal gesagt: „Wir wollen nicht jedem einen Arbeitsplatz, sondern jedem seinen Arbeitsplatz geben." Dadurch seien vollkommen neue Gedankengänge entstanden, die vielleicht dem Einzelnen unbequem
her Öffentlichen Handelslehranstalt wieder einen i zum ersten Direktor gewählt. An Schwalms Stelle Ansanger-^hrg-n? *ur Erlernung des Blindschrei- wurde H e n n e f e n (Gießen) in den Vorstand gebens. Am gleichen Abeno *>;» Kurins für | wählt. Für die ausscheidenden Mitglieder H e n -
i- "—c-’ ' *■ nefen und Marsteller traten H o f (Großen-
Buseck) und Heß II. (Leihgestern) in den Aufsichtsrat ein.


