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glethmfl in der Bearbeitung von 5). Stroh. Das Orchester war vom Lehrerkollegium und der Eltern- schäft mit Geigen, Cello und Flöte zusammengestellt. Chor und Orchester harmonierten unter der Leitung von Rektor Stroh ausgezeichnet. Mit reichem Beifall dankten die Zuhörer für diese vortreffliche Leistung. Mit einem Sprech-ChorHeimat", gespro- chen von der Klasse Ic, und den ChörenKein schöner Land" undMein Vaterland" wurde die Vortragsfolge beendet. Nach einem kurzen Schluß­wort des Schulleiters und einem Sieg-Heil auf den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler wurde der schöne Abend mit dem Gesang des ersten Verses des Deutschlandsliedes und des Horst-Wessel-Liedes ge­schlossen. Der Abend war ein voller Erfolg der Schillerschule; er wird anspornen zu weiteren Lei­stungen.

Vornotizen.

_Tageskalender für Freitag. Deutsche Arbeitsfront: 20.30 Uhr im Vereinshaus, Horst- Wessel-Wall 11, Versammlung der Haus- und Gruno- stücksverwalter. Stadttheater: 20 bis 22 Uhr die LustspieleDie Neuvermählten" undGelähmte Schwingen". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Der letzte Walzer". Astoria-Lichtspiele, Seltersweg: Der Fall von Baskerville". Reichsbund der Deutschen Beamten und Bund der Schlesier und Ostdeutschen: 20.15 Uhr im Caf6 Ebel ein Filmvor­tragOstpreußen ruft"!" Waschvorführungen: 15.30 und 17.30 Uhr im Eaf6 Ebel; 20.30 Uhr Son­dervorführung.

Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Heute abend nicht Hauptmanns MärchenDie armseligen Besenbinder", sondern Björnsons LustspielDie Neuvermählten" unter der Spielleitung von Intendant König, hierauf Thomas LustspielGelähmte Schwingen", Spiel­leitung Karl Löser.

Großer Bunter Rundfunkabend. In der heutigen Anzeige wird besonders darauf aufmerksam gemacht, daß die Saalöffnung für den Bunten Abend des Reichssenders Frankfurt am moraig-en Samstag in der Volkshalle auf 7 Uhr (19 Uhr) festgesetzt ist. Der Saal wird pünktlich um 8 Uhr (20 Uhr) geschlossen. Auf die Anzeige sei hingewiesen.

mit, daß die nächste Geschäftsstenographenprüfung am Sonntag, 14. April, stattfindet. Jeder junge Kaufmann und jede Stenotypistin, die diese Prü­fung mit Erfolg abgelegt haben, erhalten hierüber ein Zeugnis, das für das Fortkommen im Beruf von großer Bedeutung ist. Auf die Anzeige im heutigen Anzeigenteil wird besonders hingewiesen.

** Freie Lehrer stelle. Erledigt ist eine Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule in Grebenhain (Kreis Lauterbach). Be­werber müssen mindestens seit acht Jahren die Prü­fung abgelegt und eine Anwärterdienstzeit von min- heftens fünf Jahren zurückgelegt haben.

Bürgermeister-Ernennungen.

Das Personalamt der Landesregierung gibt be- kannt: Ernannt wurden zu Bürgermeistern ab 25. März 1935: Heinz Wagner in Grünberg (Kreis Gießen), Dr. Kurt M i l d n e r in Osthofen (Kreis Worms) früher in Grünberg. d. Red., Willibald Georg M a d r e in Eberstadt (Kreis Darm­stadt), Jakob S e y f e r t in Ellenbach (Kreis Hep­penheim), Adam Rettig in Linnenbach (Kreis Heppenheim), Adam Bitsch HI. in Mittershausen (Kreis Heppenheim), Hugo Schultheiß in Bru­chenbrücken (Kreis Friedberg).

OJL-Svoit

72000in Brüssel65000in Dresden.

Die Zuschauerzahlen bei Fußball - Länderspielen auf dem Kontinent schnellen immer mehr in die Höhe. Während man bei DeutschlandSpanien in Köln 70 000 erwartet und Dresden beim Spiel gegen die Tschechoslowakei am 25. Mai auf 65 000 hofft, sollen zum Treffen DeutschlandBelgien am 28. April in Brüssel gar 72 000 Zuschauer kommen. Das Brüsseler Heysel-Stadion kann nämlich so viele Besucher aufnehmen, und es erscheint gar nicht aus­geschlossen, daß diese Zahl am letzten Aprilsonntag auch erreicht wird. Einmal ist die deutsche National­mannschaft nach ihren letzten großen Erfolgen wirk­lich ein äußerst zugkräftiger Gegner und zum ande­ren wird am Vortage dieses Länderspieles die Brüs­seler Weltausstellung eröffnet. Das Heysel-Stadion liegt nun direkt an der Ausstellung und außerdem können nur 6000 Zuschauer direkt von der Straße aus zu ihren Plätzen gelangen. Die anderen 66 000 müssen durch die Weltausstellung, um ins Stadion zu kommen, und da man mit einer Wettspielkarte freien Eintritt zur Ausstellung hat, wird sich kaum jemand diese günstige Gelegenheit entgehen lassen, Wettspiel und Ausstellung einen Besuch abzustatten.

In Dresden erwartet man, daß beim Treffen DeutschlandTschechoslowakei sogar noch der riesige äufcere Erfola von DeutlcklandUngarn im Seo-

Marburg beim dortigen TischtennisklubBlau- Rot" zu einem Gesellschaftsspiel. Beide Mann­schaften stehen sich zum erstenmal gegenüber. Da üoer die Stärke der Gastgeber nichts bekannt ist, lassen sich keine Schlüsse über den Spielausgang ziehen. Da die 1900er aber in letzter Zeit wenig spielten und außerdem mehrere Ersatzleute ein­stellen müssen, werden sie sich in acht nehmen müssen, wenn sie keine unangenehme Ueberraschung erleben wollen.

Kurze Sportnotizen.

Das Endspiel um den Deutschen Handball- Pokal zwischen den Gaumannschaften von Bran­denburg und Nordmark wurde um acht Tage auf den 14 April verschoben. Der noch nicht feststehende Austragungsort wird in Mitteldeutschland liegen.

Willie den Out)en, die holländische Welt­rekordschwimmerin und Europameisterin, stellte wieder einen neuen Weltrekord auf. Für 500 m Kraul benötigte sie 6:48,4 Minuten unb sie unterbot ba= mit die alte Höchstleistung der Amerikanerin Knight um 11,4 Sek.

*

Deutschlands Degen - Mannschaft wurde beim Vierländerkampf um den Gautier-Vig-

Amtsverkündigungsblatt für die provmzialdirektion Oberheffen und für das Kreisamt Gießen

Jlr. 15 Erscheint Dienstag und Freitag. 29.2Rär$ Nur durch die Post zu beziehen. 1935

Inhaltsübersicht: Die Kynologifche Weltausstellung 1935 in Frankfurt a. M. Straßensperre-Aufhebung. Ortssatzung über die Erhebung einer Kanalbenutzungsgebühr in der Gemeinde Treis a. d. Lda. Dienstnachrichten.

feit, daß der Sport und die Leibesübungen ein wertvolles, ja ein ganz hervorragendes Mittel sind, um die eben geschilderten körperlichen und charakter­lichen Anlagen zu zeigen und zu entwickeln. Zwar kann nur zur Entfaltung gebracht werden, was vorhanden ist, aber daß es bis zur letzten Entfal­tungsmöglichkeit gebracht werde, dazu soll die Erzie­hung und Schulung in Sport und Leibesübungen das ihre beitragen.

Nur so wird erkannt werden können, was in Bezug auf die genannten Fähigkeiten wirklich im einzelnen darin steckt. Nur so wird also auch ein Urteil über feinen letzten Wert, nicht nur als Ein­zelwesen, sondern auch über seinen Wert als Glied in der Kette der völkischen Blutsgemeinschaft gefällt werden können.

Mit Recht haben daher namhafte Rassenhygie­niker darauf hingewiesen, daß der Sport ein her­vorragendes Mittel ist, um die rechte Gattsnwahl zu beeinflussen. Wie es der bekannte Sportsmann Dr. P e l tz e r vor kurzem ausdrückte, liegt die Be­deutung des Sportes nicht nur in der körperlichen Betätigung, sondern in der Tatsache, daß daran die biologische Tüchtigkeit des einzelnen erkannt werden kann. Peltzer bringt das auf die Formel;

3m Sport zeigt sich die Raffe in der Leistung.

Andererseits möchten wir in diesem Zusammen­hänge auch wiederum vor einer Ueberspitzung des Sportgedankens warnen. Uns scheint vielmehr das besonders wichtig, daß die Bedeutung der Leibes­übungen bis in weite Volkskreise hinein erkannt und oaß diese von möglichst allen Volksgenossen auch recht gepflegt werden. Sportsleute, die Höchst­leistungen vollbrachten und weiter vollbringen müs­sen, zeigen leider vielfach sehr wenig Neigung Ehe und Familie.

Es besteht also hier eine gewisse Gefahr, daß dis Erbwerte gerabe wertvoller Menschen auf diese Weise ungenützt verloren gehen. Daß für die Frau Sport und Leibesübungen, sofern sie zu dauernden Höchstleistungen sich steigern, in Widerstreit mit den ihr eigentlich zukommenden Pflichten als Gattin und Mutter kommen können und unter gewissen Umständen kommen müssen, dürfte selbstverständlich sein. Leider kommt auch alljährlich eine nicht kleine Zahl gerade der wagemutigen und tüchtigen Sport­ler ums Leben, so baß auch auf diese Weise alsa h den Sport eine ungünstig gerichtete Auslese, n auch geringen Ausmaßes, ftattfinbet. Um - Gefahren zu verhüten, dürfte vor allem eine prerfjenbe Erziehung und Unterweisung der jun- n Sportkräfte in Frage kommen.

usammengefaßt läßt sich also sagen, daß bet rt nicht nur der unbedingt notwendigen Ertüch- ng unb Gesunberhaltung bes augenblicklich nbes Geschlecht bient, sonbern das er zugleich hervorragender, wenn auch nicht untrüglicher dmesser für die im einzelnen schlummernden werte ift Ihn auszubauen, auf eine breite ndlags im ganzen Volk zu stellen und ihn inl einen sinnvoll zu gestalten, so daß er im Ein* g mit den außerordentlich wichtigen rassenhygie- ien und bevölkerungspolitischen Notwendigkeiten , wird eine in allernächster Zukunft zu leistende zabe fein. Dr. S.

Wieder ein schweres Unglück am Diibeler Berg.

Der Reichsstatthalter in Hessen.

Landesregierung.

Abteilung Ib.

Bekanntmachung, die Kynologifche Weltausstellung 1935 in Frankfurt a. 211. betreffend.

Vom 22. März 1935.

Abschriftlich nachstehendes Schreiben des Herrn Reichs- und Preußi­schen Ministers des Innern vom 22. Februar 1935 (IV g 408/35) an Die Landesregierungen gebe ich hiermit berannt:

Nach der einmütigen Ansicht der Veterinärsachoerständigen kann es bei dem Stand der Tollwutverseuchung in den Ost- und Süoostlandern wegen der mit der Einfuhr von Hunden aus diesen Ländern verbundenen Gefahren für Menschen und Tiere nicht verantwortet werden, Hunde aus diesen Landern zur Ausstellung zuzulassen. Demgemäß sind Hunde aus den Ost- und Südostländern von der Ausstellung auszuschliehen und bei der Einfuhr an der Zollgrenze gegebenenfalls zurückzuweijen. Von den Ostländern kann für Finnland, von den Süoostlandern für Oester- reich eine Ausnahme gemacht werden. Falls Hunde aus Spanien, Portugal und Algier für die Ausstellung angemeldet werden sollten, so müßten auch diese Hunde wegen der ungeklärten Seuchenlage in diesen Ländern von der Ausstellung ausgeschlossen werden. Ich ersucye ergebenst, den mit der Durchführung der Ausstellung beauftragten Reichs­verband für das deutsche Hundewesen entsprechend zu bescheiden und stelle anheim, hierbei zum Ausdruck zu bringen, daß die Rücksichtnahme auf die anderen an der Weltausstellung beteiligten Länder diese Maßnahme erfor­derlich macht.

Im übrigen wurden folgende veterinärpolizeilichen Forderungen fest­gelegt, die bei der Abhaltung der Kynologischen Weltausstellung gestellt werden müssen:

1. Die Beschickung der Ausstellung mit Hunden aus dem Ausland bedarf der veterinärpolizeilichen Genehmigung. Anträge hierauf find rechtzeitig über die Ausstellungsleitung (Reichsverband für das deutsche Hunde wesen, zur Zeit in Stutt­gart, Geschäftsstelle Berlin) an den Herrn Reichs- und Preußischen Minister des Innern zu richten.

2. Es ist ein von der Heimatbehörde des Hundebesitzers auszustellen­des Ursprungszeugnis beizubringen, in dem der Name des Hundebesitzers und des Ausstellers, Rasse, Farbe, Geschlecht, Alter, Abzeichen und besondere Kennzeichen des Hundes, Ur­sprungsland und Ursprungsort während der letzten drei Monate, anzugeben sind.

3. Ferner ist ein vom zuständigen beamteten Tierarzt abzugebendes Gesundheitszeugnis darüber erforderlich, daß der betref­fende Hund längstens drei Tage vor der Verladung amtstierärzt­lich untersucht und frei von Erscheinungen übertragbarer Krank­heiten befunden worden ist, daß der Herkunftsort seit mindestens drei Monaten tollwutfrei gewesen ist und in der gleichen Zeit zu keinem wegen Tollwut gebildeten Sperrbezirk gehört hat.

4. Der Einzeltransport muß in Kisten, der Sammeltransport in besonderen Abteilen ober Sonderzügen geschehen.

5. Die Hunde sind, abgesehen von der Beförderung auf dem Luft­wege, an der Grenzeintritts st eile, außerdem bei der Ankunft in Frankfurt a.M. auf dem Bahnhof bzw. auf dem Flughafen amtstierärztlich zu untersuchen. Hunde, die nach dem Urteil des beamteten Tierarztes seuchenver­dächtig sind, müssen in besonderen Räumen außerhalb der Aus­stellung untergebracht, tollwutkranke Hunde sofort getötet und un­schädlich vernichtet werden.

6. Die Bestimmungen zu 2 bis 4 finden entsprechende Anwendung auch auf die deutschen Hunde, ebenso die Bestimmungen unter Ziff. 5 hinsichtlich der Untersuchung auf dem Flughafen und dem Bahnhof Frankfurt a. M. Sofern die deutschen Hunde auf andere Weise als mit der Eisenbahn oder mit dem Flugzeug zum Aus­stellungsgelände befördert werden, sind sie dort zu untersuchen, und zwar auf einem hierfür bestimmten abgesonderten Platz.

7. Die Ausstellung unterliegt einer dauernden amtstier­ärztlichen Kontrolle.

8. Die Hunde sind in sicheren, durch Holzwände voneinander getrenn­ten Einzelboxen unterzubringen und dort kurz a n die Kette zu legen.

9. Die Vorderseiten der Boxen müssen mit grobmaschigem Drahtnetz abgeschlossen werden.

10. Zwischen den Boxen und dem Durchgang für die Besucher muß ein angemessener foaum freigehalten werden.

11. Bei der Vorführung der Hunde müssen diese einen beißsicheren Maulkorb tragen und an der Leine geführt werden; im Ring darf der Maulkorb abgenommen werden.

12. Wird ein ausländischer Hund von der Ausstellung nach Deutsch­land verkauft, so muß die Ausstellungsleitung dies der Ortspvlizei- behörde des Bestimmungsortes anmelden. Der Käufer muß der­selben Behörde bei der Ankunft des Hundes ebenfalls Anzeige machen. Von da ab finden die allgemeinen deutschen veterinär- polizeilichen Bestimmungen Anwendung.

Ursprungszeugnis für einen Hund

zur Beschickung der kynologischen Weltausstellung in Frankfurt 0.211. vom 26. bis 28. April 1935.

Nasse

Farbe, Geschlecht, Alter, Abzeichen

Besondere Kennzeichen

Ursprungs­land und Ursprungs­ort

Name u. Wohn­ort des Hunde­besitzers und des Ausstellers

$: CT)

E

Die Richtigkeit der vorstehenden Angaben wird hierdurch amtlich mit der Erklärung bescheinigt, daß der vorstehend bezeichnete Hund in den letzten 3 Monaten ununterbrochen in dem in Spalte 4 angegebenen Ur- sprungsort gestanden hat.

Ort............ Datum............

(Dienstsiegel) Behörde...........

Unterschrift.........

Amts tierärztliche Bescheinigung.

Ich bescheinige hiermit, daß ich den vorstehend bezeichneten Hund und seinen Herkunftsbestand innerhalb der letzten 3 Tage vor der Absendung des Tieres nach Frankfurt a. M. amtstierärztlich untersucht und frei von Erscheinungen übertragbarer Krankheiten befunden habe.

Gleichzeitig wird amtlich bescheinigt, daß der in Spalte 4 angegebene Ursprungsort seit mindestens 3 Monaten frei von Tollwut ist und wäh- renh dieser Zeit auch zu keinem anläßlich des Ausbruches von Tollwut gebildeten Sperrbezirk gehört hat.

Ort............ Datum............

(Dienstsiegel) Beamteter Tierarzt . . . .

Darmstadt, den 22. März 1935.

gez.: Sprenger.

Bekanntmachung.

Betr.: Straßensperre-Aufhebung.

Die Straßensperre auf der Provinzialstraßenstrecke Ortsdurchfahrt Treis a. d. Lumda ist wieder aufgehoben.

Gießen, den 25. März 1935.

Hess. Provinzialdirektion Oberhessen.

Ortssahuug

über die Erhebung einer kanalbenuhungsgebühr in der Gemeinde Treis a. d. Lda.

Auf Grund des Art. 21 der Hess. Gemeindeordnung vom 10. Juli 1931 wird zufolge Beschlusses des Rats der Gemeinde Treis a. d. Lda. vom 7. Dezember 1934 und mit Genehmigung des Herrn ReichE"tthalters in Hessen Landesregierung Abteilung Ib vom 3. März 1935 zu Nr. Ib 16968 die nachfolgende Ortssatzung erlassen:

§ 1.

Für alle entsprechend der Polizeiverordnung, betreffend die Entwässe­rung von Grundstücken in der Gemeinde Treis a. d. Lda. vom 11. März 1935 an das Kanalnetz der Gemeinde Treis a. d. Lda. angeschlossenen und später zum Anschluß gelangenden Grundstücke ist von den Eigentümern, Eigenbesitzern oder Nießbrauchern eine jährliche Kanalbenutzungsgebühr zur Gemeindekasse zu bezahlen. Die Verpflichtung zur Zahlung dieser Ge-

ernlaslzug lötet ein Kind und beschädigt zwei äuser. Der Fahrer lebensgefährlich verletzt.

Übel, 28. März. (LPD.) Heute vormittag ;nete sich in Vilbel ein außerordentlich s ch w e °

Verkehrsunfall. An einem aus Rich- I Frankfurt kommenden Fernlastzug mit änger, der mit einer Säureladung aus dem rgebiet nach Ziegenhain unterwegs war, ver- ? anscheinend die Bremse, als er den Dilbeler z herunterfuhr. Der Fahrer des Lastkraftzuges or die Herrschaft über das Fahrzeug, das in Frankfurter Straße gegen zwei Häuser t e, die sehr stark beschädigt wurden. Ein zu- g an der Unfallstelle stehendes z w ö l f j ä h r i

Kind namens Erika P o s s e 11 wurde von Lastzug erfaßt und getötet. Der Fahrer de in den Führersitz eingeklemmt und so schwer rtzt, daß er in lebensgefährlichem Z u - i d ins Krankenhaus gebracht werden mußte.

Beifahrer, der unmittelbar vor dem Anprall Sprüngen war, erlitt leichtere Verletzungen. .>s der beschädigten Häuser mußte abgesprießt )en, um es vor dem Einsturz zu bewahren.

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