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Wirtschaft

Der deutsche Automobilmarkt 1933 und 1934

Deutschen Reiche als Folge der großzügigen May- jje öl« /i ff' - o n /fs^D H.), M e r c e d e s .

gen im Jahre 1932 auf 92 270 Wagen im Jahre gegenüber 1S3S stieg, erzleUe Dgn 70 3-

1 aas finhpi f 4- 91.1 d. Nach diesem überraschend um 93,2 V.H., die 2luto u

Preußen

Devisenmarkt Berlin Iranksnrt a.M.

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Berlin

Frankfurt a. M.

Frankfurt a-M.

Berlin

6W- Ä 6»iu6. börse ^r-

28.b

28.1.

28.1. [26.1.

28.1.

Datum

26.1.

98-9

114

99.5

100

o|

Pbtitpp Holzmann...........©I

Zementwerk Heidelberg ..... O|

Lementwerk Karlstadt.........O|

110 109-75

127

127

M

8

99-25

96

99

99.25

96

Schluß- turt

31.75

86 107-9 78-25

79.75 80.75

161.25

92

83.25

63.20

80.76

33.94

99

100.9

114.13

99

101

113.7

0

0

31.25

84.5

106 76-75

78

79

160.5

30.4 140-5 105.5 117.9

85

114.5 110.25

99.25 142.75 120-5

92.25

104 71.75 100.25

124.5 85

TO.25

Schluß­kurs

51.75

115.5

53.5

714

51

67.25

38.25

158

147

29.25

89.75

93.25

56.5

216.25

92.75

47.5

124

110

1424

207 93-13 100.25 92-75

83

62.94

80-44

33-80

98-9

100.2

113.9

1.25 8-15

7.9 8

105

114.25

96

30.5

140.5 105.75

117 85 114.75

111

99.25

142 120

93

104

72

101.5

124 84.75 78-75

4.25

35.9

29.65

25

314

85.65 107.5

77.75

79.75

80.75

160.5

103.75

51.5

113.5 53-5

71.75

129.5

51

65.75 90-25

379

159.75

146

58-17 0.194 3-047 54.62 81-22 12.23 5.405 16.41

168.23 21-30 0 712

5-649 61.48 48.95

11.10

63.07 80.72

34.02 10-40

2.512

0-194 3-047 54-70 81.22 12.25

5.41

16.41

168.36 21.30 0.713

5.649

61.57 48-95

11.12 63-16 80-72 34.04 10-40

2.537

100

97

97 104-5

28

1.25

8.05

8 10.75

103-13

52 115.5 53.65 70.25 129.5

50-9 65-5

90.75 38.25

159.5

147

1 29.25

Gchlußk. Abend­börse

A.S.G. Bekula

Brüssel.....

Rio de Jan.. Sofia......

Kopenhagen. Danzig London .....

Helsingfors.. Paris ......

Holland .... Italien.....

Japan ......

Jugoslawien. Oslo : Wien.......

Lissabon.... Stockholm... Schweiz .... Spanten.... Prag.......

Budapest >

Reuyork...

104-5 I

28.25

1.25 7-9

7.85

7.85

10-75

51 114

53.5 71-5

51 66

38

niedriger. / , , . ..

Im Verlaufe blieb die Haltung abwartend, Die Umsätze waren sehr klein. Für Schiffahrtswerte zeigte sich nach etwas schwächerem Beginn etwas Interesse bei wieder festeren Kursen. Auf den üb­rigen Marktgebieten war die Kursbildung bet klei­nen Abweichungen uneinheitlich. AG. für Verkehr 86 (86,75), Klöckner 85,25 (85), Mannesmann 79,50 (79,90), fest waren Lechwerke Augsburg mit 98,25 (96). IG. Farben gaben auf 142,25 v.H. nach. I

Am Rentenmarkt gingen Altbesitz auf 113,75, Kommunal-Umschuldung 0,25 v.H. zuruck, auch Reichsmark-Anliehen lagen bis 0,50 v.H. schwächer, während Schuldbücher und Zinsvergütungsscheine behauptet blieben. Am Pfandbriefmarkt war das Angebot später doch stärker, so daß die Kurse meist von 0,75 bis 1,50 d. $). für Goldpfandbriefe und Kommunal-Obligationen nachgaben, Kasseler Lan­deskredit verloren sogar 2 v.H. Liquidationspfand­briefe kamen dagegen zumeist um 1,50 v. H. fester zur Notiz und lagen bei etwa 99,50 v. H. Stadtan­leihen lagen sehr still und wenig verändert. Don Auslandsrenten zogen Anatolier 0,25 v. H. an, 4 v. $). Rumänen gaben auf 4,20 (4,35) nach. Jndu- strie-Oblgationen tendierten fest. Auch am Kassa­markt für Aktien hielt die Nachfrage bei anziehen-

7.05

4.3 35.25

28.75 24-5

31 84.9 106.5 76.75

78

79 160.5

30.4

140.25 105.75

117.75

84-5 115.13

111 99-25 142-75 120.5

92-5

104 71-75

102 85.25

123.5

84.5 79.65

Das Jahr 1933 hatte bekanntlich eine außer­ordentliche Belebung des Kraftfahrzeugabsatzes tm Deutschen Reiche als Folge der großzügigen Matz-

veranstaltete am i Dereinslokal (Gasthaus -------, - / . .

Stiftungsfest im Rahmen eines Kameradschafts.

925 102.25

56-5

216.4

92-5

47.4

12-25

112.25

151

143

93

100

92.25

I 83.5

0.196 3.053 54-80 81.38

12.28

5.42

16.45

168.70 21-34 0-715 5-661

61.69 49-05

11.14

63 28 80.88 34.10 10^42

2.543

Schluß». Mittag- börse

Schluck.

Mittag- börse

114.25

96

96

99.5

100

97

97

104.5

104.5

28 1.25

7.9

7.6

7.9 10.65

Gchlußk. Mittag- börse

abends.

- E r d a, 28. Januar. Bei der ersten diesjährigen Brennholzversteigerung im Gemeinde- wald wurden nicht allzu hohe Preise erzielt. Es kosteten: Buchenrollen und -scheitholz 14 bis 15 Mk., Buchenknüppel 10 bis 11 Mk., Eichenknuppel 5 bis 6 Mk. je 2 Raummeter. Buchenreifer (5 Raummeter) kosteten durchschnittlich 3 Mk.

> Niederkleen, 28. Jan. Bei der H o l z - Versteigerung im Gemeindewald Niederkleen, die gut besucht war, wurden folgende Preise er­zielt: Buchen-Scheitholz je Raummeter 11 bis 12 Mark, Knüppel, 9 bis 10, Wellen 10 bis 12 je 50 Stück, gemischte Wellen 6 bis 7 je 50 Stück. Eichen- Scheite je Raummeter 8 bis 9 Mark, Knüppel 6 bis 7, Wellen 7 bis 8 je 50 Stück, Nutzholz 9 bis 10 je Raummeter; Kiefern-Knüppel 4 bis 5 je Rm.

Kreis Biedenkopf.

co Erdhaufen, 26. Jan. Der G e sa ng ver­ein, der schon bereits im Jahre 1932 sein 50jähriges Bestehen feiern konnte, es aber damals wegen der schlechten Wirtschaftslage unterließ, wird in diesem Jahre das für den Bezirk Biedenkopf-Süd im Mittel­deutschen Sängerbund auf Erdhaufen entfallende Wertungssingen mit einem regelrechten Stif­tungsfeste feiern. Das Fest soll am 10. uni} 11. Juni (Pfingstseiertage) abgehalte» werden.

Pfarrerwahl in Krofdorf.

D Krofdorf-Gleiberg, 28. Jan. Nach- dem von den acht Bewerbern um die P f a r r - teile Krofdorf-Gleiberg-Kinzenbach vier Pfarrer, darunter ein Missionar, an den letzten Sonntagen Probepredigten gehalten hatten, fand 1 am gestrigen Sonntag in der Kirche zu Krofdorf die Wahl des neuen Geistlichen statt. Die Presbyter und Glieder des erweiterten Kirchenvor- andes von Kinzenbach waren vollzählig erschienen und nahmen mit den Krofdorfer Vertretern sowie einer zahlreichen Gemeinde an dem dem Wahlakt oorausgehenden Gottesdienst teil. Der Scriba der Synode Wetzlar, Pfarrer K o ch (Lützellinden), pre­digte über Math. 9, Vers 35 bis 38, und beleuchtete die Frage:Was kann eine Gemeinde von ihrem Hirten erwarten?" Dreierlei betonte er: der Pfarrer muß das reine Evangelium predigen; er muß es mit einem Herzen voll Erbarmen und Hoffen lehren; seine Arbeit soll von der Fürbitte der Ge­meinde getragen sein. Nach Bekanntgabe der Wahl- orbnuna durch den mit der Führung der Superintendenturgeschäft Beauftragter, dürrer Schmidt (Wetzlar), gaben im Beisein der Pfar­rer Koch (Lützellinden), Eap pell (Wißmar) und L i n d e n b o r n (Odenhausen) die 46 Ge­meindeverordneten in geheimer Wahl ihre Stimme ab. 40 Stimmen entfielen auf den letzten Probe­prediger Pfarrer Lic. Teichmann aus Kalt­wasser (Schlesien), der somit nahezu einstimmig ge­wählt wurde. Man hofft, daß der neue Seelsorger noch vor Ostern die Stelle antreten kann.

Einen Tag vor der Pfarrerwahl traf die Nach­richt ein, daß der frühere langjährige treue Seel­sorger unserer Kirchengemeinde, Pfarrer Heinrich Knieper, nach längerer, schwerer Krankheit m Bonn, wo er im Ruhestand lebte, gestorben ist. Pfarrer Knieper kam im Jahre 1902 von Her­dorf ckach Krofdorf, wo er bis 1929, also 27 Jahre wirkte. Im Kriege mußte er seinen ältesten Sohn für das Vaterland hingeben. Seine Gattin ging ihm vor einigen Jahren im Tode voraus, desglei­chen seine älteste verheiratete Tochter, Mutter von fünf unmündigen Kindern. Ein Sohn befindet sich in Amerika.

Kreis Wehlar.

i RoLheim a.d.Bieber, 28.Jan. Die hie- . sige Volksschule, die bereits in der Vorwoche : wegen der unter den Schulkindern sehr stark auf- i tretenden Grippe amtsärztlich auf 8 Tage ge- schlossen wurde, mußte nunmehr ihre Tore aus - abermals acht Tage schließen Der Zeit­punkt der Wiederaufnahme des Unterrichts ist vor­

der Auslandwagen der deutschen Kraftfahrzeug­industrie fast allein zufiel. ,

m°r Hauptfirmen Adler (8,8 H, St^,

30

140 75

106 118-5

84

115.4

111

99.25

143

120.9

92.4

103.75

719

100.75

85.5

150.5

124 85-25 79.4

28-1-

8

4.75

6.75

4.3

35.75

29-65

Mansfelder Bergbau .. Äoldroerfe...........

Phönix Bergbau Rheinische Braunkohlen Rheinstahl...........

Bereinigte Stahlwerke. Otavi Minen Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln. Kaliwerke Salzdetfurth

tG. Yarben-Jndustrto cheideanstalt........

Frankfurt a. M., 28. Jan. Auftrieb: Rinder 1047 (gegen 1152 am letzten Hauptmarkt vom 21. Januar), darunter 356 Ochsen, 107 Bullen, 310 Kühe, 274 Färsen. Dem Schlachthof direkt wurden 21 Kühe zugeführt. Kälber 503 (659), Schafe 69 (71), Schweine 3370 (3622). Notiert wurden pro 1 Zentner Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 37 bis 39, b) 31 bis 36, c) 26 bis 30, d) 22 bis 25.

Bullen a) 35 bis 36, b) 30 bis 34, c) 26 bis 29,

d) 24 bis 25. Kühe a) 31 bis 33, b) 26 bis 30, c) 20 bis 25, d) 14 bis 19. Färsen a) 38 bis 39,

b) 32 bis 37, c) 26 bis 31, d) 22 bis 25. Kalber

b) 35 bis 42, c) 29 bis 34, d) 21 bis 28. Lämmer und Hämmel b2) 35 bis 36, c) 31 bis 34 Schafe nicht notiert. Schweine al) 50 bis 53, a2) 50 bis 53, b) 48 bis 53, c) 47 bis 52, d) 45 bis 51, gl) 43 bis 46, g2) 38 bis 42. Im Preisvergleich zum letzten Markt vom 21. Januar zogen Ochsen und Schweine je 1 bis 2 und Kälber 1 bis 3 Mark an, sonst ergaben sich kaum Veränderungen. Marktverkauf: Rinder schleppend, geringer Ueberstand (13 Ochsen, 4 Bullen, 1 Kuh). Kälber mittelmäßig, ausverkaust. Hämmel und Schafe ruhig, bei Schafen 16 Stuck Ueberstand. Schweine ruhig, 40 Stuck Ueberstand.

Großhandelspreise für Fleisch- und für Fettwaren. Beschickung des Fleischgroßmarktes: 596 Viertel Rindfleisch, 64 ganze Kälber, 20 ganze Hammel, 94 halbe Schweine. Preise pro 50 kg in RM.: Ochsenfleisch b) 56 bis 60, c) 52 bis 56. Bullen­fleisch b) 56 bis 58. Kuhfleisch b) 44 bis 50, c) 30 bis 40. Färsenfleisch b) 56 bis 60, c) 52 bis 56. Kalbfleisch b) 62 bis 70, c) 56 bis 62. Hammelfleisch b) 70 bis 75. Schweinefleisch b) 70 bis 75. Fett­waren: roher Speck aus hiesiger Schlachtung unter 7 cm 68 bis 72, Flomen 80 bis 85. Marktverlauf:

26-1.

8 4-75

7

4.35

35.5

29

8% Deutsche RetchSanleihe v. 1927 6% ehem.7% Dt. Reichsanl. v. 1929 6Yi% Doung-Anleihe von 1930 ..

Deutsche -Anl.-Ablös.-Schuld mit

Auslos.-Rechten .............

Desgl. ohne Auslos.-Rechte

6% ehem.8% Hess. BollSstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............

6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12..................

6%% Hess. LandeS^ypotheken- bank Darmstadt Liqui.........

Oberhessen Provinz-Anleih« mit

Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank

Goldpse. 16 unkündbar bis 1936

6y,% ehem. 4V,% Franks. Hhp^ Bank-Liqu^Psandbrtefe.......

6y,% ehem. ty2% Rheinische Hyp^Bank-Liqu.^Soldpse

6% ehem. 8% Pr. Landespfand.

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

8% ehem. 7% Pr. Landespfand.

briefanstalt, Pfandbriefe 8t 10 Gteuergutsch. Verrechnungskurs..

4% Oesterreichst che Goldrente....

4,20% Oesterretchische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4y,% desgl. von 1918.........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanlethe von 1911 4% Türkische BagdadLaha-Anleihe

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen WUX 205 WXHI 209, WXVI 213; Roggen RIX 165, K Xlll 169, R XV 173, alles Großhandelspreise der Mühlen GX^^GX^'lT^ßafe^H^n1^® HXIV 167, alles Großhandelspreise ab Station, bei Wasseroerladung über 100 Tonnen 3 Mark meyr Sommergerste für Brauzwecke 220; Weizenmehl W XIII und W XVI 27,15 plus 0,50 Mark Fracht­ausgleich; Roggenmehl R XIII 23ch0, R XV 24 plus 0,50 Mark Frachtausgleich; Welzennachmehl 16,75; Weizenfuttermehl 13. Weizenkleie WX111

Goldschmidt ....

RütgerSwerke ... Metallgesellschaft.

10,66, W XVI 10,87; Rvggenkleie R XIII 9,90, R XV 10 14 alles Mühlenfestpreise ab Muhlenstation, so weit sie in den Bereich der Landesbauernscha t Hessen-Nassau fallen. Sojaschrot aiit Monopolzu­schlag 13; Palmkuchen m. M. 13,30; Erdnußkuchen m. M. 14,50, alles Fabrikpreise ab)udd Fabrik, station. Trockenschnitzel 9,50 bis 9,90, freu (l) 11; Weizen- und Roggenstroh (drahtgepreßt oder gebündelt) 5 bis 5,40.

Kartoffeln: gelbfleischige hiestaer ®egenb 2,80 bis 2,90 Mark per 50 Kilogramm bei Waggon bezug.

den Kursen an. Tagesgeld blieb zu 3 v. H. unver­ändert.

Abendbörse: freundlich.

Die Abendbörse nahm einen ruhigen Verlauf. Don der Kundschaft lagen nur wenig Auftrage auf, auch die Kulisse bekundete noch etwas 3uruc^U' tung. Indessen war die Grundstimmung freundlich.

Es machte einen guten Eindruck, daß am Pfand- briefmartt einige Käufe in den heute mittag ftar= ker gedrückten Werten erfolgten. Es ergaben stch dabei leichte Erholungen um etma 0,25 bis 0 50 v.H. Don sonstigen Renten zeigte sich vermehrtes Interesse für Altbesitzanleihe zu 114 bis 114,13 (113 70), auch Kommunal-Umschuldung waren im Vergleich zum Mittagskurs gut erholt, ebenso waren späte Schuldbuchforderungen und Zmsvergutungs- cheine etwas gefragt. Stadtanleihen lagen still und unverändert. Don Staatsanleihen kamen 5Vev.H. Bounganleihe mit 100,90 (100^0) zur Notiz.

Am Aktienmarkt war die Kursgestaltung gegen­über dem Berliner Schluß etwas uneinheitlich, die Veränderungen nach beiden Selten hielten sich aber in engen Grenzen. Lebhafter waren Schlffahrts- aktien bei anziehenden Kursen. 3G. Farben lagen mit 142 40 ruhig und unverändert. Der Kassamarkt blieb fest Von Großbankaktien zogen Commerz­bank auf 78,24 (77,75) an, Hypothekenbankaktien blieben auf der erhöhten Mittagsbasis behauptet. Don Jndustriewerten waren Schramm Lack ange-

um D. 3)., Ult: uuiu-uiiiu.. ,---/ _

Mercedes-Benz von 13,4 und Adler von 32,5 mH. Die Auto-Union und ganz besonders Opel vermoch ten also eine überdurchschnittliche Absatzsteigerung zu erreichen, die in entsprechenden Erhöhungen ihrer Marktanteile zum Ausdruck gelangt. Bei der Auto-Union ist die Absatzsteigerung ganz über- wiegend auf die Marke DKW zuruckzufuhren. Daimler-Benz hat trotz der Einführung des Typs 130 nur um 13,4 v. H. mehr Wagen abgesetzt, als 1933. Die Adlerwerke haben ihren Absatz stückzahl- mäßig um 32,5 v. H. erhöhen tonnen. Die Er- Höhung beruht ausschließlich auf dem neu einge- führtenTrumpf-Junior". In den größeren Typen Primus",Trumpf" undStandard 8 wurden die Absatzzahlen von 1933 zum Teil knapp erreicht. Den absolut und relativ stärksten Anstieg verzeich­nen die Opelwerke, die mit rund 60 000 Fahrzeu­gen rund 40 v. H. des Gesamtabsatzes bestritten.

Utll Ult xjuyiv XOOU UU| .

1933 findet (+91,10.5).). Nach diesem überraschend günstigen Ergebnis war man in den Kreisen der Kraftverkehrswirtschaft gespannt, ob sich die Neu­zulassungen im Jahre 1934 auf diesem hohen Niveau halten würden, oder ob gar noch eine weitere Steigerung erwartet werden könnte. Die ersten vier Monate 1934 brachten auf diese Frage Ebine Antwort, da in den Vergleichsmonaten des Vorjahres die grundlegenden wirtschaftspolitischen Maßnahmen noch nicht, oder doch noch nicht m vollem Umfange wirksam waren. Dann aber zeigte es sich immer deutlicher, daß 1934 ein Rekordjahr ür die deutsche Automobilindustrie wurde, das nut 150 329 Neuwagen alle Absatzzahlen vergangener Jahre übertrifft. Hinzukommt, daß der Anteil der ausländischen Marken gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 1928 auf etwa den sechsten Teil (4,6 v. H. nach 27,4 v. H.) zurückgegangen ist und da­mit der Erfolg trotz der rechtlichen Gleichstellung

F r a n k f u r t a. M., 28. Jan. Die Börse lag zum ; Wochenbeginn sehr still, die Grundtendenz blieb j aber fest, insbesondere am Aktienmarkt, an dem , zumeist weitere Befestigungen von durchschnittlich 0,50 bis 1 v. H. eintraten. Selbstverständlich richtete sich das Hauptinteresse der Börse auf die erstmalige i Notierung der Pfandbriefe und Kommunal-Obli- i Nationen nach der Konversion, was auch der Grund für die abwartende Haltuna war, zumal von der Kundschaft Aufträge fast fehlten. Soweit stch nach Umfrage bei den Hypothekenbanken bisher feststellen ließ, lag seitens der Kundschaft nur minimales An­gebot vor, und schon 0,25 v. H. unter den letztnotier- ten Kursen bestand Kaufneigung, so daß im großen und ganzen kaum mit nennenswerten Veränderun­gen gerechnet wird. Für Liquidationspfandbriefe be­steht aber auf Basis von 100 v. H. Verkaufsneigung. Das Geschäft an den variablen Renten- und Aktien­märkten war sehr klein. Mit Interesse erwartet man auch die heutigen Ausführungen des Reichsbank- präsidenten über die deutsche Wirtschaftspolitik.

Am Rentenmarkt eröffneten Altbesitz mit 114,25 (113,90), nach dem ersten Kurs gingen sie ober wieder auf 114 v.H. zurück. Weiter schwacher lagen späte Reichsschuldbuchforderungen nut 99,25 (99,50), ferner gaben Kommunal-Umschuldung um 0,10 v.H., Stahlverein-Bonds um 0,65 v.H. nach, Zinsvergütungsscheine blieben zu 89,90 behauptet.

Am Aktienmarkt hielt das Interesse der Ta­rifwerte wegen ihres rentenähnlichen Charakters an. Es gewannen Licht & Kraft 2,50 v.H., Lah- meyer 1,50 v. H., Elektr. Lieferungen 0,75 v.H., Bekula 0,50 v.H. und AG. für Verkehrswesen 2,25 v.H., während Gesfürel 0,25 v.H. abbröckelten. Sonstige Elektroaktien blieben meist behauptet, von Kabelwerten Felten nochmals 0,50 v.H. höher, fer­ner Siemens auf die morgen ftattfinbenbe Bilanz­sitzung ca. 143 (142). Am Montanmarkt ist das Ge­schäft ruhiger geworden. Für Stahlvereinswerte er­gaben sich aufgrund der bevorstehenden Prospekt­veröffentlichung noch Besserungen bis 0,75 v.H. sonst lagen die Kurse etwa 0,25 bis 0,50 v. H. hoher, nur Harpener gaben 0,75 v. H. nach. Mannesmann blieben mit 79,90 v. H. gut behauptet, nachdem sie am Samstag auf Behauptungen über Wiederauf­nahme der Dividendenzahlung bis 80,50 v.H- ge­stiegen waren. Die Verwaltung hat inzwischen die­sen Meinungen widersprochen und bezeichnete die Dividendenfrage als noch völlig unübersehbar. Don chemischen Werten zogen Metallgesellschaft 1 v. H., Scheideanstalt 0,50 v. H. und IG. Farben 0,13 v. H. an. Sonst eröffneten noch Reichsbankanteile 0,25 v. H., Zellstoff Waldhof 0,75 v. H., Holzmann 1 v.H. höher, dagegen Deutsche Linoleum 0,50 v.H.

Geld

2-49

57.96

54 49

12.215 16.37

167.94 21-11 61-41

* Auslandsaufträge für bi e Eisen- gußinbustrie im Lahngediet. In per Eisengußindustrie im oberen Lahngebiet, in der ja|t ausschließlich Oefen und Heizungsanlagen herge­stellt werben, war das Herbstgeschast lebhaft und gut. Das Wintergeschäft enttäuschte dagegen infolge des Ausbleibens der kalten Witterung im Novem­ber und Dezember. In den letzten Monaten standen die Werke in voller Ausnutzung der Produktions­möglichkeit. Jetzt wird vielfach auf Lager gearbeitet Mit dem Einsetzen der Bautätigkeit durfte jedoch eine weitere gute Absatzmöglichkeit der ein djlagigen Erzeugnisse nicht ausbleiben. Es ist gelungen, schon frühzeitig Auslandsaufträge hereinzunehmen, wo­durch sich gegenwärtig die Auftragslage gegenüber dem Dorjahre unterscheidet Dadurch kann die Be­legschaft, wenn auch mit Kurzarbeit, die nächsten Wochen beschäftigt werden.

Rhein-Mainische Mittagsbörse.

Tendenz: abwartend.

läufig auf Donnerstag, 31. Januar, festgesetzt war- den. In den Jugendrat der hiesigen Schule wurden bestimmt als Vertreter der Eltern­schaft Ortsgruppenleiter Karl K e l l e r, Landwirt Wilhelm Schneider und Frau Luise Duden- h ö s e r , als Vertreter der Hitlerjugend cand. jur. W. Medenbach. Am vergangenen Samstag trat die neue Korporation erstmalig zusammen. Für Freitag, 1. Februar, wurde eine Elter n v e r - sammlung angeordnet, die im Schlierbachschen Saale zusammentreten wird und in der verschiedene schulische Angelegenheiten zur Sprache gebracht werden sollen. Für das Landschuljahr wurden in der hiesigen Schule 5 Knaben und 6 Mädchen bestimmt. Seiber scheint in der Elternschaft noch wenig Verständnis für die Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit dieser Maßnahme zu bestehen, denn trotz Aufklärung in der Presse und seitens aller maßgebenden Stellen verhält sich die Elternschaft durchaus ablehnend, so daß die in Frage kommen­den Schüler(innen) durch die hierfür bestimmte Kommission ausgewählt und bestimmt werden mutz­ten. Die hiesige Freiwillige Feuer w e h r vergangenen Samstag in ihrem sthaus Bender) ihr diesjähriges

2.51

58.20

54.71

12-255

16.43

168.62

21-19

61-65

Datum

4% desgl. Serie 11 .............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4y,%Rurnän.veretnh.Rentev.l918 4% Rumänische vereinh. Rente .. 2%% Anatolier...............

Hamburg-Amerüa-Palet 0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Hansa-Dampfschiff...........0

Norddeutscher Lloyd 0

A.G. für Verkehrswesen Wt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 4

Commerz- und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Dis conto-

Gesellschaft................0

Dresdner Bank o

Reichsbank ................12

ruhig.

Frankfurter Getreidebörse.

F r a n k f u r t a. M., 28. Jan. Am Getreidegroß­markt war die Lage gegenüber der Vorwoche un­verändert. Futtermittel aller Art blieben stark ge­sucht, während das Angebot fast völlig fehlte. Futtergerste und Hafer waren nur im Tausch gegen Kraftfuttermittel zu haben, angesichts des aber auch hier nur minimalen Angebotes kamen derartige Abschlüsse kaum zustande. Brotgetreide war mit Rücksicht auf die höheren Festpreise im kommenden Monat weniger angeboten, die Nachfrage der Mühlen blieb aber ebenfalls gering. Das Mehl­geschäft verlief weiterhin unbefriedigend.

0.196

3-053

54.72

81.38 12-26

5-415

16.45

168-57

21.34

0.714

5-661

61.60

49.05

11.12 63-19

80.88

34.08

10.42

2.518

Bantnoten.

Berlin, 28-Hmua?

Amerikanische Roleu........

93.5

102.5 56-75

216-5

93-5

47.25

12-25

113

111

153.75

142-4

93.13

100.5 93,5

| 83-5

Datum I 26-1 .......O| 92.75 .......0 ....... 0 56.5

10 215

.......O| 93 0 47 4

....... 0 12-75

...... 5

....... 5 110-13 7y,| 151

71142-65

....... 6 206-5

....... 0 92 5 .......01100-25

Elektr. LteferungSgesellschast... 6

Licht und Kraft .............6

Felten & Guilleaume 0

Gesellsch.f.Elektr.vnternehmung. 5

Rheinische Elektrtzttäl 6

Schuckert L To...............6

Siemens & Halske 7

LahmeyerLTo .....10

Buderus ....... 0

Deutsche Erdöl..............4

Gelsenkirchener ............. 0

Harpener...................0

Hoesch EisenSöln-Neuesser».. 0

5llle Bergbau 6

Ilse Bergbau Genüsse ....... 6

Alöcknerwerke 0

1 Warmes mmui-Röhre»........0

Schluß- kur-

26.1 -

Gchlußk. Abend- börse

28.1-

Belgische Roten

Dänische Roten

Englische Roten

Französische Roten

Holländische Roten

Italienische Roten

Norwegische Noten

Deutsch Oesterreich- i 100 Schilling Rumänische Noten .............

Schwedische Note»...............

Schweizer Noten.................

Spanische Noten ..........

Ungarische Note» ...............

U a. notierten: Altbesitzanleihe 114 bis 114,13, 7 v H. Stahlverein 96,50, Reichsbahn-Vorzugs­aktien 119, 6 v. H. Stadt Mainz von 1926i 93, 6 v H. Stadt Heidelberg von 1926 93, 6 v. H. Stadt Ludwigshafen 95, 6 v. H. Nass. Landesbank Gold A 2 97,50, 6 v. H. do. Komm. Obl. S 1 94,50, 6 v. H. Franks. Hyp. Bank Gold R 1 bis 4 96, 6 v. H. Gold-Kommunal 94,25, Bank für Drau- inbuftrie 113,65, Bayr. Hyp. Bank 94,75, Franks. Hyp. Bank 99, Buberus 92,25, Gelsenkirchen 71,75 Mannesmann 79,25, Phönix 56,50, 911)6111^1 92,75, Stahlverein 47,50, Bekula 140,50, Daimler 51, Scheibeanstalt 207, Deutsch-Atlanten-Telegraf 125, Deutsche Linoleum 66, Licht unb Kraft 117,90, IG. Farben 142,40, Goldschmibt 93,13, Holzmann 83, Lahmeyer 120,50, Lechwerke 97,50, Mainkraft 89,50, Metallgesellschaft 92,75, Moenus Maschinen 87 Rütgerswerke 100,25, Hapag 29,50 bis 29,65, Lloyd 31,50 bis 31,75.

Srantfutfer Schlachtviehmartt.

145.75

| 29.91

11-ü

Schluß- kurs

26-1-

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Sie hinter den Papieren angeführten Zisfern geben die Höhe der zuletzt beschlosienen Dividende an. - Reichsbankdiskvnt 4 v.H, Lambardzmsfuß 5 v.H.

Schultheis Patzenhofer 0

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg...................0

-ellstosf Wnldhof 0

Zellstoff Aschaffenburg 0

Dessauer ...............*1

Daimler Motoren ...... 0

Deutsche Linoleum ..... 0

Orenstetn L Koppel ... ®

Leonhard Tietz..............0

Äiade...................--10

Aeeu m ul atoren-Fabrik........0

Tonti-Gummt.............» 0

Grttzner 01

Mainkraftwerke Höchst 4l

Süddeutscher Zucker «1164.75

26. Januar

28.3anuar

Amtliche Notierung

Geld I Srief

Amtliche Notierung

Geld | Brief

Buenos Sitte;

0.628

0.632

0.628

0.632