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Kolonialmächte im Vorteil

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und zum Bauen

Danksagung.

Großen-Linden, den 27. Dezember 1935.

Die Beerdigung findet Sonntag. 29. Dezember, nachmittags 2% Uhr,

Gießen (Kaiserallee 6). Frankfurt/M. - Fechenheim, 28. Dezember 1935.

von Obergasse 4 aus statt.

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Homberg (Oberhessen), den 28. Dezember 1935.

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er regelrecht gemästet, und aus den ungefähr eine Million Eiern, die das Karpfenweibchen von April bis Mitte Juni legt, wachsen die Fische schnell her­an. Daß die Karpfen für die Teichwirtschaft i n besonderen Brutteichen herangezogen werden, gehört zu dem verwickelten Betrieb der Teichwirtschaft, die möglichst spezialisiert und die Silvesterkarpfen in der gewünschten Größe von etwa 3 Pfund auf den Markt bringt, obgleich der Karpfen bedeutend schwerer werden kann. Bor allem die Karpfenmilch gilt als Delikatesse, aber auch die Leber kann mitgekocht werden. Größere Karpfen werden der Länge nach getr't.

Die deutsche Karpfenzucht hat ! h im Jahre 1935 durchaus normal entwickelt. In den letzten Jahren wurde auch die Teichbewirtschaftung dem Reichsnährstand angeschlossen und nach Mög­lichkeit wurden die Preis- und Absatzver­hältnisse geregelt. Der kritische Zeitpunkt im Herbst, der für gewöhnlich bei den beginnenden Teichabfischungen einen Preisdruck gerade für Karp-

_ I länder nicht verarbeiten können, bleibt den übrigen

getroffen, daß das britische Weltreich mit! Nationen überlassen.

Ionien haben hauptsächlich Baumwolle, Kautschuk, Kakao, Palmkerne nach Deutschland geliefert, die Kaffeeplantagen in Deutsch-Ostafrika entwickelten sich besonders günstig. Deutschland lieferte dagegen Eisenbahnwagen. Eisenbahnschienen, Eisenbahn­schwellen, Maschinen, Eisenwaren, Textilien und dergleichen. Alle diese Kolonien sind uns durch die im Versailler Friedensvertrag enthaltene Lüge von der kolonisatorischen Unfähigkeit der Deutschen ge­raubt worden.

Im September machte der englische Außenminister Hoare in Genf den Vorschlag, das Problem unter Wahrung des jetzigen Besitzstandes der großen Kolonialreiche so zu lösen, daß den keine Kolonien besitzenden europäischen Großstaaten der Zu­gang zu den Rohstoffquellen erleich­tert werden sollte. Das Prinzip der offenen Tür ist zwar von Holland und England, diesen beiden gro­ßen Kolonialmächten, im Prinzip offen aufrecht­erhalten worden, aber die rohstoffarmen Länder

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Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unserer lieben Entschlafenen sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden und all denen, die ihr das letzte Geleit gaben, sprechen wir hiermit unseren innigsten Dank aus. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Müller für die trost­reichen Worte am Grabe.

Für die Hinterbliebenen:

Th. Balser, Postassistent i. R.

Am 27. Dezember entschlief ganz plötzlich nach kurzem Leiden unsere liebe Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Christina Velten, geb. Leun

im Alter von 70 Jahren.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen :

Familie W. Hofmann V.

Familie Joh. Leun XI.

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Der Gilvesterkarpfen.

Das wichtigste Erzeugnis der deutschen Teichwirtfchast.

Kunst und Wissenschaft.

Der Komponist Alban Berg f.

Der Komponist Alban Berg ist, 50 Jahre in Wien einem schweren Herzleiden erlegen, io- seinen Werken ist das MusikdramaW o z z e k" über zahlreiche Bühnen in der ganzen Welt gegangen,

Der Schriftsteller Paul Bourgef f.

In Paris ist der französische Romanschriftstchf Paul Bourget im Alter von 83 Jahren storben. Er stammte aus Amiens und hat \\(t abgesehen von Dramen und Novellen nr einer Reihe von psychologischen Romanen eine: Namen gemacht; die bekanntesten sind Un crimi damour ,Le Disciple" undLe Divorce".

Düchertisch.

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leben hauptsächlich von der Verarbeitung dieser Rohstoffe, und nicht nur in kritischen Zeiten wer­den doch die Länder bevorzugt, in deren Besitz sich die Kolonien befinden. DerEconomist", das an­gesehene Londoner Fachblatt, hat die Feststellung getroffen, daß das britische Weltreich mit!

liche Produktion gerade in Karpfen hat sich fe[» stark den inländischen und wirtschaftseigenen Futter Mitteln zugewandt. Auf der Fifchzüchterver, sammlung in Kottbus, also auf der frühere, Karpfenbörse, wurde bekanntgegeben, daß ein un ungefähr 10 v. H. geringerer Ernteertrag in diese, Jahre zu erwarten sei, aber die Befürchtungen sind nicht im erwarteten Maße eingetreten.

Wichtig ist vor allem, daß die Einfuhr Qt1 Karpfen aus dem Auslande nachgelassen hat. Im Jahre 1931 führten wir noch 17 233 Dop, pelzentner an Karpfen aus dem Auslande ein; bg. von nicht weniger als 8618 Doppelzentner aus kn» garn und 4940 Doppelzentner aus Jugoslawin Im letzten Jahr ist diese Ziffer auf 4657 Dopp^ | Zentner zurückgegangen und der deutsche Markt js,! freigeworden für den Absatz von Karpfen aus scher Erzeugung. Nachdem die Weihnachtsgans ih^ Dienst getan hat, ist also der Karpfen zu ei^ normalen Preis auch in seiner Hochsaison schwinglich geblieben.

Wenn am Silvesterabend der Karpfen, unser wichtigster Süßwasserfisch, auf den Tisch gebracht wird, ist man sich der volkswirtschaftlichen Bedeutung dieses schmackhaften Fisches kaum bewußt. Und doch stellt die Karpfenzucht einen volks­wirtschaftlichen Faktor von nicht zu unterschätzender Bedeutung dar. Zunächst ist der Karpfen, von dem wir drei Sorten unterscheiden, den W i l d k a r p - f e n, der ein regelmäßiges Schuppenkleid trägt, den Spiegelkarpfen, der wenige große Schuppen hat, und den Lederkarpfen, der schuppenlos ist, ein Erzeugnis unserer künstlichen Teichwirtschaft. Diese Teiche finden wir be­reits im Mittelalter, da vor allem die Mönche Wert darauf legten, während der langen Fastenzeiten die Fische bequem zur Hand zu haben. Diese Teich­wirtschaft ist ein besonderer Zweig der Landwirt­schaft und vor allem im östlichen Deutschland wird sie sehr intensiv betrieben. Der Karpfen nährt sich hauptsächlich von Fliegenlarven, Kleinkrebsen, Muscheln, Schnecken; in den Teichwirtschaften wird

Wichtig« Neuerscheinung für Tflanjenfreunbc!

Pflanzengeographie

Deutschlands

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Eine einzige Ziffer beleuchtet schlagartig die Be­deutung großer Rohstoffgebiete für das in­dustrialisierte Mutterland. Während der Welthan­del in den letzten Jahren erheblich zurückging, ist die Ein- und Ausfuhr der britischen Inseln zwischen ihrem eigenen Wirtschaftsgebiet und den Kolonien erheblich gewachsen. Äm Jahre 1931, also vor den Ottawa-Verträgen, die eine engere handelstechnische Bindung des Mutter­landes und der Dominions bezweckten, betrug die britische Einfuhr aus dem Reichsgebiet noch nicht 29 v. H., während in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres diese Einfuhr bereits über 38 o. H. ausmachte. Die britische Ausfuhr in die Dominions ist ebenfalls im gleichen Zeitraum stark gestiegen, sie macht heute fast die Hälfte des bri­tischen Handels aus, nämlich 47,4 v. H. Abgesehen davon, daß die britischen Dominions dem Bevölke­rungsüberschuß des Mutterlandes die Tore geöffnet haben, ist also der Warenverkehr gewissermaßen das Rückgrat des englischen Handels.

Die indirekten Auswirkungen des Kolonialbesitzes bestehen vor allem darin, daß die Kolonien einen Teil der jungen Leute des Mutterlandes für die Verwaltungen ufw. benötigen, weiter Ingenieuren und Technikern, Baumeistern und Schulmeistern einen erweiterten Wirkungskreis geben. Ferner wird auch die Schiffahrt begünstigt insofern, als die Verladungen der Güter zumeist auf im Mutter­lande heimischen Schiffen vorgenommen werden. Schließlich ist auch die Währunasfrage nicht zu un­terschätzen, wenn auch nominell die englischen Ko­lonien eine unabhängige Währung haben. Denn die dem Sterling-Block angeschlossenen selbständigen Länder hoben in den ersten neun Monaten dieses Jahres ihre anteilige Ziffer an der englischen Aus­fuhr gegenüber 1931 um 4,6 v. H. gesteigert.

Hinzu kommt die Wichtigkeit der Kolonien für die einheimische industrielle Produktion. Sie nehmen in erhöhtem Maße, je nach dem Stand des kolo­nialen Fortschrittes, Eisenbahnmaterial, Autos ufw. auf, und die geschuldeten Beträge werden durch die Lieferung von Rohstoffen abgetragen. Zum Beispiel hatten sich die Fehlbeträge im Handel Deutschlands mit seinen Kolonien stän­dig verringert. Die Einnahmen der deutschen Schutzgebiete betrugen im Jahre 1913 rund 68 Mil­lionen Mark, die Ausgaben 106 Millionen Mark. Aber der Saldo verringerte sich, je mehr die Kolo­nien aufblühten. Im Jahre 1904 betrug er noch rund 80 Millionen Mark gegenüber 40 Millionen im Jahre 1913. In den Jahren 1907 bis 1912 stieg die Einfuhr aus Deutsch-Ostafrika und Kamerun auf 50 bzw. 34 Millionen Mark. Die afrikanischen Ko-

Für die beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen erwiesene Teil­

nahme, für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers, den katholischen

Schwestern für die aufopfernde Pflege, sagen wir herzlichen Dank.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unseres lieben Entschlafenen, sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden, die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers König am Grabe, der Gesangs- abteilung der Lokomotivführer und allen denen, die ihm das letzte Geleit gaben, sprechen wir hiermit unseren innigsten Dank aus.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Frau Marg. Friedrich

Klein-Linden, Bergstraße 13, den 29. Dezember 1935.

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Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Karl Ditzel, Apotheker.

rür die überaus herzliche Teilnahme

bei dem Heimgange unseres lieben Ent­

schlafenen sagen wir auf diesem Wege

unseren herzlichsten Dank.

In tiefer Trauer:

brau Lina Will, geb. Horn

und Kinder

Steinbach, den 27. Dezember 1935.

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Danksagung.

Jur die überaus wohltuende Teilnahme, die uns bei dem Heimgang unseres lieben Entschlafenen in so reichem Maße erwiesen wurde, insbesondere für die trostreichen Worte treuen Gedenkens durch seine Amtsbrüder, die Kirchen- Vorstände und Gemeinden Äleichenbach, Holzheim, Oorf-Gill und Aulendiebach, die Ev. Frauenhilfe, sowie für die erhebenden Klange der Kirchenchöre, des Posaunenchors und Gesangvereins und die zahlreichen Kranzspenden danken wir herzlich.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Emilie Freitag, geb. Weber.

Äleichenbach, den 27. Dezember 1935.

Gießen, den 28. Dezember 1935.

Die Beerdigung findet Sonntag, 29. Dezember, nachmittags l1/,Uhr statt

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Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute um 11 Uhr meine liebe Gattin, unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter

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Die Beerdigung findet Montag, den 30. Dezember, nachmittags 2% Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt. -Von Beileidsbesuchen bitten wir höflichst Abstand zu nehmen.

In tiefer Trauer: Emmi Driesch, geb. Luft Herta Driesch Karl Kobel

Die trauernden Hinterbliebenen :

Anton Ohly nebst Angehörigen

Hörnsheim, Großen-Linden, den 27. Dezember 1935.

Katharine Ohly geb. Mack

nach schwerem, in Geduld ertragenem Leiden im Alter von 64 Jahren zu sich zu nehmen.

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Statt besonderer Anzeige

Heute Nacht verschied nach langem schweren, mit großer Geduld ertra­genem Leiden meine innigstgeliebte Tochter, meine liebe gute Schwester, meine liebe, unvergeßliche Braut

Elfriede Driesch

im Alter von 25 Jahren.