Nr.252 Drittes Matt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefsen)
Montag, 28. Oktober (935
Vereidigung im Arbeitsdienstlager Gießen
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ieaonte sodann in einer kurzen Ansprache, daß
Oberfeldmeister L o e s ch spricht zu den Arbeitsdienstkameraden.
Der Schwur auf die Fahne. (Aufnahmen [2]: Photo-Pfaff.)
gelernt, und sie ist uns eine Beglückung geworden.
der aus dieser Gemeinschaft des deutschen
erringen. Sie gewinnen auf friedlichem Wege dem neuen Deutschen Reich neue Provinzen. Sie wissen auch, daß sie vielen Volksgenossen durch ihre Arbeit mit Schippe und Spaten Arbeit und Brot und wieder eine Existenz geben.
Weil sie das alles wissen, kann man von einem Zwang schon nicht mehr reden, und die jungen Volksgenossen, die hier angetreten sind, und mit ihnen alle die weiteren Volksgenossen, die in dieser Stunde überall in den deutschen Arbeitsdienstlagern zur Vereidigung bereitstehen, werden gerne und
unter denen, die ihnen im deutschen Freiheitskampfe nachfolgten, die Vertreter aller Stände und Schichten des deutschen Volkes ebenso waren, wie die Vertreter der Toten des Weltkrieges sich sammelten aus allen Schichten des deutschen Volkes.
Sie, meine Jungjuristen, haben daher bei ihrer Arbeit auszugehen von diesem Opfer für die Gemeinschaft. Denn es gibt keinen höheren Gedanken als den, all fein ganzes Leben, das ganze Werk des einzelnen einzuftell.en in den Dienst der Gemeinschaft.
Unser Führer ist ein Soldat. Er hat als Soldat seine Pflicht gegenüber der Nation getan. Er hat aus der heroischen, soldatischen Einstellung heraus diese Bewegung geschaffen. Aus dieser Einstellung und aus dem Dienst in der Gemeinschaft erwächst für uns ein ganz eigenartig neuer und harter Lebensstil. Etwas ganz Neues bringt der Nationalsozialismus in diese Gemeinschaft. Alles, was faul und morsch und verkommen war, die Ichsucht und alles, was zur Katastrophe des Klassenkampfes führte und die Volksgemeinschaft zerbrach, wurde durch die große Opfergemeinschaft dieses neuen Lebensstils, die von Adolf Hitler dem deutschen Volke geschenkt wurde, überwunden.
Wir sind hier auf der Burg, um ein Lager zu eröffnen. Niemals hat es etwas Derartiges früher im Deutschen Reiche gegeben, niemals haben sich früher junge Juristen zusammengefunden zu einem solchen Zweck, um in einem Gemeinschaftslager sich mit den Fragen und Problemen ihrer Zeit zu beschäftigen. Niemals haben sich früher Vertreter einer Gruppe mit solchem heiligen Ernst an ihre große Aufgabe begeben. Hier in diesem Lager auf der Burg liegt die große eherne Zeit, die jeden in ihren Bann zwingt, die uns 70 Millionen gleichsam zu einer Burg zusammenschweißt und in der ganz Deutschland auf der Wacht ist. Dieses Lager lehrt uns wieder den ehernen Stil der Einfachheit und der Schlichtheit des Lebens kennen. Früher befaßen wir Reichtum materieller Art, mit dem aber eine geistige Verarmung Hand in Hand ging. Es ist so in der Welt, daß Völker, die nur an ihre äußere Bereicherung denken, geistig verarmen.
Der wahre Reichtum eines Volkes liegt aber nicht in den äußeren Gütern, sondern in den inneren Werten dieses Volkes. Wir haben nun diese inneren Werte, diese Schlichtheit des Le-
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derkehr eines Repräsentanten von zwei Willio- nen, die an der Front für unsere Freiheit und für unser Reich gefallen sind.
Die Zeit wird einmal kommen, wo unser Führer nicht mehr sein wird, und wo auch alle diejenigen, die als erste Apostel seiner Bewegung für ihn und sein Werk wirkten, nicht mehr sein werden. Dann müßt ihr Jungen, die vom Führer selbst geschaffene Flagge halten, um sie frei und kraftvoll der nach euch kommenden Generation zu übergeben. Und so wird diese Flagge wehen durch die Ewigkeit unseres Volkes.
Denkt immer tief und stark und frei und laßt euer Ich einklingen in die Gemeinschaft unseres deutschen Volkes. Dann wird dec Segen des ewigen Golkes mit uns sein.
Am gestrigen Sonntagvormittag fand in der Reichsarbeitsdienstabteilung 5/222 „I u st u s von Liebig" in dem Gebäude des Philosophenwaldes die feierliche Vereidigung der neu eingetretenen arbeitsdienstpflichtigen jungen Männer statt. Die Feier sollte auf dem Hofe des Arbeitsdienstlagers vor sich gehen, sie mußte aber wegen des schlechten Wetters in den Saal des Hauptgebäudes verlegt werden. In offenem Viereck waren hier 131 Arbeitsdienstpflichtige angetreten.
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Reidjsminifter Frank (Zweiter von rechts) spricht mit dem Lagerleiter Denzer (Zweiter von links, mit dem Heft in der Hand).
(Aufnahmen [2]: Photo-Pfaff.)
Die Zuhörer nahmen die packenden und heget« sternden Worte des Redners mit überaus starkem, langanhaltendem Beifall auf.
Lagerleiter Oenzer
gab sodann dem Reichsminister im Namen der Kameraden des Lagers das Gelöbnis, daß die jungen Juristen stets im Dienste der Bewegung und für den Führer Adolf Hitler arbeiten werden.
Mit dreimaligem Sieg-Heil auf den Führer und mit dem Gesang der ersten Verse des Deutschlandliedes und des Horst-Wessel-Liedes fand die Kund- gebung ihren Abschluß.
Sodann vereinigten sich die Lagerteilnehmer mit den zahlreichen Besuchern zu einem Kameradschaftsabend.
k Führer unserem Volke und damit auch :3irgjuriften von neuem den Sinn des Lebens ge- •'ge«en habe, indem er uns heraushob aus der Ün=
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Zu der feierlichen Handlung waren als Vertreter der Stadt Gießen Bürgermeister Dr. Hamm und die Ratsherren M ü n f e r und Pape, für die Polizeidirektion Polizeidirektor Meusel, vom Arbeitsdank Pg. Hans erschienen.
Oberfeldmeister und Abteilungsführer Loesch
hielt, nachdem ihm die Aufstellung der Arbeitsdienstpflichtigen gemeldet und die Fahne des Arbeitsdienstes feierlich eingebracht worden war, eine kurze Ansprache, in der er zunächst die Ehrengäste begrüßte und dann sagte: Die jungen Männer, die heute den Schwur auf die Fahne des Arbeitsdienstes leisten sollen, sind die ersten, die auf Grund der Verkündung des Arbeitsdienstgesetzes durch den Führer Anfang dieses Monats zum Arbeitsdienst eingerückt find. Im Gegensatz zu früher kommen sie also nicht mehr freiwillig, sondern auf Grund des gesetzlichen Zwanges.
Aber ich kann schon sagen, daß dank der schönen Leistungen, die der freiwillige Arbeitsdienst bereits vollbracht hat, heute die jungen Volksgenossen so weit sind, dah sie es
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sich loslösen und mit den alten Prinzipien der Ichsucht und des Kampfes gegen die Schlicht-
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Reichsminister Irankll. auf dem Gleiberg
Feierliche Eröffnung des Zungjuristen-Schulungslagers.
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Zur Eröffnung des dritten Führerfchulungs- Dgers des Bundes nnationalfozialistifcher Deutscher Juristen, Gau Hessen-Nassau, weilte der Reichs- mristenführer, Reichsminister Frank II. gestern nachmittag auf dem Gleiberg. Trotz des schlechten Setters, das mit dem andauernden Regen den Seg zum Gleiberg nicht zu einer Annehmlichkeit machte, hatten sich viele Volksgenossen aus Gießen md den Nachbarorten eingefunden. Im Burghof -md in den Räumen der Burg herrschte infolge« essen starkes Gedränge.
Zum Empfang des Reichsministers hatten im Zurghofe die an dem Schulungslager teilnehmenden iiungjuriften, Ehrenftürme der SA. und des NSKK., Zolitifche Leiter, Abordnungen der Wehrmacht, der 5<5., HI. und BDM. Aufstellung genommen. Fer- I ner waren die führenden Männer der Partei und iurer Gliederungen aus Gießen und den umliegen» llen Orten zugegen. Reichsminister Frank II. i mürbe bei seiner Ankunft überaus herzlich begrüßt unb schritt sodann die Fronten der aufgestellten t ormationen ab, wobei er sich in gewinnender, s Illmeradschaftlicher Weise mit zahlreichen in Reih hmb Glied angetretenen Volksgenossen kurz Unterwelt, kräftigen Händedruck mit ihnen tauschte und Nurch diese warmherzige Begrüßung von Mensch zu Mensch seine innige Verbundenheit mit den schaf- I nden Volksgenossen aller Schichten sichtbar bekun- i-te. Feierlich vollzog sich dann im Burghof die sllaggenhissung.
Hierauf, begab sich Reichsminister Frank mit (inen Begleitern nach dem Kaisersaal, der mit den söhnen des Dritten Reiches und mit frischem Grün i-Dön geschmückt war. Eine große Menschenmenge c wartete auch hier den Minister und begrüßte ihn h rzlich. Nach einem Sprechchor der Jungjuristen eiöffnete
Gaugruppenleiter Oenzer,
I r mit der Führung des Lagers beauftragt ist, die Kundgebung mit einer Ansprache, in der er zunächst 1 n Minister mit Freude begrüßte und sodann die eie der Arbeit im Jungjuristen-Schulungslager kriegte. Er betonte, daß das Lager bewußt auf is inmitten ländlicher Stille gelegene Burg ©lei» I rg gelegt worden fei, weil man Wert darauf Ige, daß diese Schulung fern von der Großstadt i' stiller Arbeit in einem Gemeinschaftslager er« filge, in dem die stärkste Konzentration des ©ei« s möglich fei. Die Kameraden des Lagers wollte mit ihrer Arbeit dem deutschen Recht und da- iü:t dem Deutschen Reiche dienen, die jungen Rechts- i »-ihrer mit dem Nationalsozialismus vertraut suchen. Das Lager lehne es ab, Soldatenspielerei zu ; fr-iben, man wolle sich vielmehr in diesen 14 Ta- j gtn des Lagerdienstes restlos in den Dienst des Na- •ti nalsozialismus stellen. Man fei nicht so ver- n^ssen, in diesem Kursus aus den Kameraden 100= pOzentige Nationalsozialisten machen zu wollen, tr-il man erfüllt fei von der Ueberzeugung, daß nur ! bcr Führer allein den echten Nationalsozialismus Dicförpere. Aber für alle Lagerteilnehmer fei die Nlitionalsozialistifche Weltanschauung das Funda- m nt für alle Dinge des Lebens, also auch für les Recht. Nur ein Nationalsozialist könne das na« tianalsozialistische Recht sprechen und lehren. Für jei«en einzelnen des Lagers bestehe die Verpflichtung, ate feine Kräfte in den Dienst dieser Aufgabe zu ftden, wobei ihm das Lager neue Kraft und in«
Ein Blick in die Versammlung. In der ersten Reihe von rechts nach links: Reichsfachgruppenlecker Rühle, Oberbürgermeister Ritter, Reichsminister Frank; Zweiter von links Kreisleiter Klostermann.
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heil wieder aufstehen wollte, würde der Verachtung der Gemeinschaft verfallen. Wir wollen uns darüber klar fein, daß wir nicht nur von der N o t reden, denn sie ist da: daß wir nicht nur von der Einheit reden, denn sie muß da fein: daß wir nicht nur von der Disziplin reden, wir brauchen sie: daß wir nicht nur sprechen: „wir leben einfach", wir müssen es: und daß wir nicht nur das Wort Opfer in den Mund nehmen, denn wir müssen dieses Opfer verwirklichen. Das ist der große Gedanke des neuen Lebensstils auch für das deutsche Recht.
In früherer Zeit, als die Bewohner dieser Burg ihre Mission hatten, drang von Süden her ein fremdes Rechtsgebilde in deutsches Land em, ein Recht, dessen Sprache der deutsche Mensch nicht verstand, das eine fremde Gestalt in Deutschland war. Wir können heute tagen' die Menschen, die damals von den Burgen in das Land hinabzogen und mit dem Volke selbst paktierten, führten dabei einen Kampf gegen die Verhöhnung des Blutrechtes und des Lebensrechtes und wehrten sich dagegen, daß aus dem blut« und schollengebundenen Volk, das einmal das Weltvolk war, ein demütiges Rechtsvolk gemacht werden sollte.
Wir haben in schweren Kämpfen aus der Schlichtheit preußischen Soldatentums heraus, aus der Opferkraft des deutschen Volkes dieses neue Volk wieder gezimmert.
Wenn ihr, meine jungen Kameraden vom Recht, nun an eure Aufgabe herangeht, so denkt daran, daß ihr ernste Arbeit in dieser neuen Schau des Rechtslebens zu leisten habt. Ihr werdet dabei erkennen, daß es die größte Beglückung für uns ist, daß mir Zeitgenossen Adolf Hitlers sind. Es ist nur selten, daß große Männer der Weltgeschichte über die Erde gehen. Sie beglücken ihr Volk und erfüllen ihre Mission, und wenn sie die Erde Verlässen, werden sie der große Mythos, der Unsterbliche ihres Volkes. Wir haben in der deutschen Geschichte viele und doch wenige einsame Denker- und Führergestalten unseres Volkes. Wir wissen, daß jeder von ihnen nicht ausgewogen werden kann. Man kann das Schicksal nicht zwingen, einem Volke große Männer zu schenken. Sie sind entweder da, oder sie werden dem Volke niemals erscheinen. Wenn sie aber kommen, sind sie die wahren^ Boten des ewigen Schicksals.
3n Adolf Hitler haben wir den Künder des göttlichen Willens erhalten, dah das deutsche Volk nicht untergeht, wir haben in ihm die Wi-
willig den Eid für den Führer und auf die Fahns des Arbeitsdienstes ablegen.
Nachdem die Arbeitsdienstmänner gemeinsam das Lied des Arbeitsdienstes gesungen hatten, sprachen sie in straffer, soldatischer Haltung ihrem Oberfeld- meister den folgenden
Eid
nach: „Ich schwäre: Ich will dem Führer des Deutschen Reiches und Volkes Adolf Hitler unverbrüchliche Treue wahren, ihm und den von ihm bestellten Führern unbedingten Gehorsam- leisten, meine Dienstpflichten gewissenhaft erfüllen und allen Angehörigen des Reichsarbeitsdienstes ein guter Kamerad fein."
Sodann wurde die Fahne des Arbeitsdienstes feierlich durch die in zwei Gliedern ausgestellten Reihen der Arbeitsmänner getragen, von denen jeder die rechte Hand auf Sie Fahne legte und damit seinen Schwur sichtbar bekräftigte.
Nach dem gemeinsamen Gesang des Liedes „Ich hab' mich ergeben" brachte ein Ärbeitsdienftkame- rad in einem eindrucksvollen Weihespruch ein starkes und freudiges Bekenntnis zu Volk und Führer. Hierauf hielt
Oberfeldmeister Loesch
die Schlußansprache, in der er sagte: Kameraden, ihr seid nun auf den Führer und auf die Fahne des Arbeitsdienstes vereidigt. Denkt stets daran, welche Verpflichtung ihr damit übernommen habt.
Trachtet immer danach, des Führers gute Arbeitssoldaten zu fein.
Auch heute wollen wir dieses Mannes gedenken, der überhaupt erst die Vorbedingungen für alles, was wir erleben, geschaffen hat. Unserm Führer und Reichskanzler Adolf H it l e r Sieg-Heil.
Freudig erklangen die dreimaligen Rufe auf den Führer, sodann wurden gemeinsam die ersten Verse des Deutschland- und des Horst-Wessel-Liedes gesungen. Nach dem feierlichen Ausbringen der Fahne traten die Arbeitsdienstmänner weg. Die weihevolle Feier war beendet. Die Teilnehmer werden an dieses starke Erlebnis sicherlich noch oft zurückdenken.
Einheitliche Regelung der Derkaufs- sonntage vor Weihnachten.
Fwd. Der Reichs- und preußische Arbeitsminister hat durch Erlaß vom 11. Oktober 1935 die Freigabe von Verkaufssonntagen vor Weihnachten geregelt. Da im Jahre 1935 die Zahl der Verkaufs» fonntage vor Weihnachten einheitlich für das Reichsgebiet festgesetzt werden soll, werden die Sozialministerien der Länder, der Reichskommifsar für die Rückgliederung des Saarlandes, die preußischen Regierungspräsidenten und der Polizeipräsident in Berlin gebeten, anzuordnen, daß von den Sonntagen im Dezember der 8., 15. und 22. Dezember für den Verkauf aus offenen Verkaufsstellen freigegeben werden. Vor einer besonders begründeten abweichenden Regelung in Einzelfällen soll die vorherige Zustimmung des Reichs- und preußischen Arbeitsministers eingeholt werden. In Gegenden, in denen der Sonntag" vor Nikolaus, d. h. in diesem Jahre der 1. Dezember, eine besondere Bedeutung als Verkaufssonntag besitzt, kann, wie im Vorjahre, ein Austausch eines der allgemein für den Verkauf freizugebenden Sonntage vor Weihnachten gegen diesen Sonntag stattfinden. Um Zweifeln zu begegnen, weist der Erlaß darauf hin, daß sich diese Regelung ngr auf den Einzelhandel erstreckt, dagegen nicht auch auf den Großhandel, bei dem ein Bedürfnis für eine einheitliche Regelung bisher nicht heroorgetreten ist. Die Zulassung von Aus- nahmen für den Großhandel an den Sonntagen vor Weihnachten bleibt daher dem Ermessen oec dafür zuständigen Behörden überlassen.
jirnigfeit des Denkens nur an sich und allen Volks- gcioffen zur Aufgabe machte, Dienst am deutschen Dllke zu leisten. Das trete auch in diesem Lager lür in Erscheinung. Das Wort Volk in feiner wun- icibaren Bedeutung fei uns erst durch den Natio- iu sozialismus offenbar geworden. Das Volk, für dc» auch der Staat nur Diener ist, der nur die Sqanifationsform des Volkes darstelle, stelle das (Bittern, Heute und Morgen dar. Alle Generatio- giei feien nichts Anderes als das Volk. Der Anfang le.- Morgen fei die junge' Generation. Deshalb fei 11'5, was heute geschehe, wofür heute gearbeitet »iröe, Arbeit und Dienst für die Generation, die ach uns komme. Wir alle kämpften damit für die , uffunft des gottgewollten deutschen Volkes und Rutschen Reiches und seinem Recht, das der Grund ie er Zukunft fei. ?
Mchsmiliister Frank II.
|i(Ct sodann eine packende Rede, in der er u. a. jicte: Wir werden Anfang November in München iine Gedenkfeier begehen für die ersten Toten ieir Bewegung. Als wir damals im November 192.3 den Marsch vom Bürgerbräu-Keller durch die 51 aßen Münchens antraten, befanden wir uns tu dem ersten Marsch in die nationalsozialistische siüüheit Deutschlands. Unter den Toten, die auf ii( em Marsche fielen, befand sich auch ein Jurist, k Oberlandesgerichtsrat von der Pfordt en, tir treuer Anhänger des Gedankens Adolf Hitlers. Cs war eine höhere Fügung des deutschen Schick- |]b., daß unter den Töten des November 1923 und


