Nr. 252 Zweiter Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)
Montag, 28. Oktober 1935
Der Führer an der Bahre Gauleiter Löpers.
Kampf gewinnen Netzen. Das mutz das deutsche Volk wissen! Denn ich will, datz die Kamen bieder ersten Apostel unserer Bewegung eingehea
Die Liebe zu Deutschland, der Glaube an dieIdee und die Treue zu Führer und Bewegung machen den Verewigten zu einem Vorbild für die deutsche Jugend.
in die Ewigkeit der deutschen Geschichte. Das ist der Dank für ihre Treue, das haben sie verdient. Und das hebt sie hervor gegenüber jenen, die schwach geworden sind und daher einmal auch dem Vergessen verfallen werden.
Dessau, 26. DEL (DNB.) Ein trüber regnerischer Herbstmorgen ging über der anhaltischen Hauptstadt auf, die dem entschlafenen Reichsstatthalter Gauleiter Löper so viel verdankt. Kein Haus, an dem nicht eine umflorte Fahne weht. In vielen Fenstern sieht man das Bildnis des Reichs- ftatthalters mit Blumen geschmückt und schwarz umflort. Im Friedrich-Theater ist der tapfere Streiter Adolf Hitlers im Schmucke der Känze, Blumen und Orden aufbewahrt. Der Blutorden kündet von dem Mute des ehemaligen Pionier- Hauptmannes in schwersten Stunden der Bewegung.
Um 10.45 Uhr war der Sonderzug des F ü h r e r s auf dem Bahnhof eingelaufen. In lang
geistigen oder kulturellen Leben des Landes erreicht sei. Das Wohl der großen Masse aller schaffenden Menschen lag ihm besonders am Herzen.
Die Ansprache des Führers.
Dann sprach der Führer. Mit tiefbewegten, alle Herzen ergreifenden Worten des Dankes und der Teilnahme nahm der Führer Avschied von seinem alten Mitkämpfer und Gauleiter.
Wenn das Schicksal einen Mann besonders lieb hat, so führte er u. a. aus, und ihm das Schönste aus der Welt schenken will, dann gibt es ihm treue Freunde, Männer, die Freud und Leid mit ihm
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Vorn der Führer neben der Gattin des Verblichenen, an deren Seite Rudolf H e ß. Im Hintergrund Reichsminister Dr. Goebbels mit Dr. Ley und Reichsstatthalter Rittervon Epp. (Scherl-B:lderdienst-M.)
samer Fahrt ging es durch ein dichtes Spalier zum Friedrich-Theater. Vor dem Theater erstattete der Divisionskommandeur dem Führer Meldung, ebenso die Führer der Ehrenkompanie des Infanterieregiments 33, der Leibstandarte und der Trauerparade, die ebenfalls vom Infanterieregiment 33 gestellt wurde. Der Führer begab sich in das Theater. Er sprach zunächst Frau Löper in herzlichen Worten seine persönliche Anteilnahme aus. Frau Löper nahm zwischen dem Führer und dem Stellvertreter des Führers Rudolf Heß Platz. In der großen Trauerversammlung erblickte man fast alle Reichsleiter, Reichsführer SS. Himmler, SA.-Stabschef Lutze, das gesamte Führerkorps des Gaues Magdeburg-Anhalt sowie die Führer sämtlicher RS.-For- mationen. Das Parzival-Dorspiel erklingt. Der Gesangschor „Sei getreu bis in den Tod" leitet über zu den Traueransprachen.
Der anhaltische Llaatsminister Freyberg schllderte dann das Charakterbild des Toten mit Den Worten: „Rrücksichtslos gegen dich selbst, aber unerbittlich gegen die Feinde Deutschlands führtest du mit heiligem Eifer und innerer Glut den Kampf. Dein Wort war gewaltig und 'gewann dir die Herzen des ganzen Landes Anhalt. So führtest du in Anhalt den Nationalsozialismus zum Sieg."
Der braunschweigische Ministerpräsident ktagges
hob besonders die Tätigkeit Löpers auf dem Gebiet der Volkswohlfahrt hervor. Niemals habe man ihn befriedigter gesehen, als wenn er die Meldung entgegennehmen konnte, daß wieder eine Arbeitsstätte eröffnet oder gegründet sei, daß wieder Zehntausende deutscher Menschen dem Elend der Erwerbslosigkeit entrissen und in lohnende Beschäftigung gebracht, daß wieder Hunderte gesunder Wohnungen fertiggestellt, daß wieder diese Gemeinde oder jener Kreis seine finanzielle Gesundung erreicht und daß diese oder jene Verbesserung im
gemeinsam zu ertragen entschlossen sind, Männer, die nichts irre machen kann, Männer, die gerade in den Tagen der Not besonders hart und entschlossen zu ihm stehen. Dieses Glück ist mir wie wohl wenigen Menschen auf der Welt im reich st en Maße zuteil geworden. In der Zeit des großen Ringens um Deutschland, als ich auszog, mir eine Schar zu werben, um diesen Kampf mit mir zusammen zu bestehen, da fanden sich Männer zu einer Gefolgschaft zusammen, wie wir sie nur aus alten Heldensagen kennen. Aber dieses Glück langer Jahre, es wird zum Schmerz, wenn ich es, nun erlebe, wie der eine ober andere aus dieser Kampfgemeinschaft abberufen 'wird. Zum zweitenmal in diesem Jahre stehen wir an der Bahre eines Kampfgenossen 'n diesem..Streit um Deutschland. Und wenn ich heute spreche, dann rede ich als der glückliche und doch jetzt so unglückliche Führer, der einen seiner alten Garde nun zu Grabe geleiten muß, einen Mann, wie es auch in unserer Bewegung nur wenig gibt.
Er ist einst zu mir gekommen, als von dieser Bewegung nichts anderes zu erwarten war, als Opfer und Sorgen, Verfolgung en und Schmähungen. Er kam zu mir, als ich — selbst ein gefangener 2Uann, wehrlos und von vielen aufgegeben — ihm gar nichts bieten konnte. Damals, da stieh zu jener Schar unzertrennlicher Männer, die entschlossen waren, den Kampf für ein neues Deutschland unter allen Umständen und auf jede Gefahr hin sofort wieder aufzunehmen und weiterzuführen, auch dieser unbekannte Parteigenosse.
Es war wirklich nurdie Liebe zu Deutschland; denn sein Eingang in die Bewegung war verbunden mit den schwersten persönlichen Opfern. Denn dieser Mann war vorher Soldat gewesen, und er konnte nichts anderes gewesen sein als ein
Der Trauerzug vom Friedrich-Theater nach Mildensee. Der Sarg ruht auf einer Lafette. Dahinter sieht man den Kranz des Führers, dem die Angehörigen und in weiter Ferne der Führer folgen.
(Scherl-Bilderdienft-M.)
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Soldat, Soldat aus der ganzen inneren Hingabe an diesen Beruf. Und nun mußte er aus der Armee" scheiden, da er sich für die Bewegung entschied. Das war sein erstes schweres Opfer, das erste Zeugnis der Liebe zu Deutschland.
Und dieser Mann der grenzenlosen Liebe zu Deutschland war auch ein Mann eines unerschütterlichen Glaubens; denn er kam nicht in dem Augenblick, da auch dem Zweifler die Zukunft der Bewegung als etwas Selbstverständliches vor Augen stehen mußte. Nein, er kam in dem Augenblick, in dem viele, viele verzagten, da das andere Deutschland schon glaubte, triumphieren zu können. Und dieser Glaube, der sich bei ihm in einer klaren und hellseherischen Hoffnung offenbarte, der hat sich verbunden mit einer einzigartigen Treue. Es ist heute für Millionen, die zu uns gestoßen sind nach dem großen Kampf, und für die Millionen, die, vielleicht gebannt von dem Erfolg der Bewegung, neben uns und hinter oder seitwärts von uns marschieren, gar nicht ver- ländlich, was diese Bewegung von ihren Mitkämp- ern an Treue fordern mußte, wie groß die Ver- uchungen waren, die laufend an die einzelnen Männer herangetreten sind. Wie auf der einen Seite das scheinbar Aussichtslose des Beginnens sich verband mit den lockendsten Versprechungen auf der anderen Seite, und wie zu alledem manchesmal ja auch eine tiefe Verzagtheit stoßen mußte, wenn sich alles gegen uns verschworen zu haben schien, und wenn es oft aussah, als ob uns das Glück ganz und gar verlassen hätte.
Einige sind ihm erlegen, die große, die weitaus große Mehrzahl meiner alten Garde aber, sie hat standgehalten. Aber auch unter denen, die standhielten, ragten wieder einige hervor, die über jede solche Anfechtung geradezu turmhoch erhaben schienen. Und einer unter diesen aller Treuesten, das war der Parteigenosse £ ö p e r. Ich weih das. Dir haben in der Kampfzeit nie davon geredet, es hätte das ja auch keiner verstanden. Ich habe das niemals öffentlich erklärt. Aber heute, an der Bahre meines toten Kampfgenossen, da muh ich das aussprechen, nicht mehr für ihn, aber für Deutschland, für die deutsche Jugend, dah sie sich ein Vorbild nehmen möchte, und daß sie verstehe, daß dieses neue Reich uns nicht geschenkt worden ist, sondern schwer erkämpft werden muhte, dah dieser Kampf ein sorgenvoller war, und daß in diesem Kampf die Mnner sich bewähren mußten, daß nur ein Uebermaß an Liebe zu Deutschland, an Glauben, Opferwilligkeit und Treue diesen
Parteigenosse Löper war ein Fanatiker. Aber er war darüber hinaus auch ein in sich fester und harter, granitharter Mann, vielleicht für viele manchmal herzlos erscheinend, weil er ohne jeden Gedanken an einen möglichen Kompromiß den Dingen und den Personen gegenübertrat, und der dann, wenn andere vielleicht doch meinten, man müsse irgendeine Verständigung mit diesem Zustand oder jener Person suchen, sich wie ein unerbittlich warnendes Gewissen dagegen stemmte und erklärte: Ich kann das nicht! Ich tue das auch nicht! Er war beharrlich wie wenige, unermüdlich tätig und immer überzeugt: Am Ende muß es uns gelingen! So ist dieser Parteigenosse vielen von uns ein Vorbild gewesen auch in seiner menschlichen Einfachheit, in seiner persönlichen Schlichtheit und dem Fehlen jedes Pathos: Nichts als ein Diener an unserem großen gemeinsamen Werk! Der Hauptmann der Pioniere des Weltkrieges, er ist ein Hauptmann und Pionier geworden der nationalsozialistischen Weltanschauung, unserer Revolution und damit unseres neuen deutschen Reiches.
Er ist damit fein Mann der Vergangenheit. Indern er diesen Kampf in seinem Leben kämpfte, lebt er für uns weiter in seinem Tode. Er ist ein Dann für die deutsche Zukunft. Er verdient es, dah er herausgehoben wird aus der Dafse der hunderttausende und Millionen, um der Nation vorgehalten zu werden für alle Zeiten. Und dieses gilt besonders für die deutsche Jugend. Sie soll das hören und sie soll davon lernen! Sie soll es wieder wissen, dah Männertreue, Gefolgschast nicht nur Tugend der alten Germanen gewesen ist. Das neue Reich hat sich auf dieser Tugend aufgebaut. Es stände nicht, wenn nicht diese Gefolgschaftstreue diesem Reich zugrundegelegen wäre.
Es ist ein wunderbares Leben damit abgeschlossen. Wir alle aber sind heute von tiefer Trauer erfaßt, von tiefer Trauer, dah unser Parteigenosse, unser Gauleiter und unser Reichsstatthalter uns schon verlassen mußte, einer der alten Garde. Es zieht sich uns das Herz zusammen, wenn wir sehen, wie sich damit unsere Reihen langsam zu lichten beginnen. Allein, indem das Alte vergeht, ist das Junge nachgewachsen! Denn diese alte Garde hat nicht umsonst gelebt, hat nicht umsonst gekämpft und nicht umsonst gestritten. Aus ihrer Arbeit und ihrem Wirken ist Deutschland der reichste Segen entsprossen. Und einer der gesegnetsten Männer ist unser Parteigenosse Hauptmann Löper.
Sie Versetzung in Mildensee.
Der Trauermarsch aus der „Götterdämmerung" drückte all das aus, was mit Worten nicht mehr zu sagen ist. Dann ertönte das alte deutsche Abschiedslied von einem Kämpfer, das Lied vom guten Kameraderi. Der Sarg wurde auf eine Lafette getragen. Dann begann die Fahrt nach dem stillen M i l d e n s e e durch ein fast unübersehbares Meer von trauernden Volksgenossen. Vor der Lafette schreiten die Ehrenformationen und Kranzträger, die Ehrenkompanie der Wehrmacht und die Ehrenkompanie der Leibstandarte Adolf Hitler. Hinter dem Sarg gehen die Geistlichen. Dann folgen der Führer, der Stellvertreter des Führers und das Führerkorps der NSDAP. Auf der Muldebrücke links und rechts die Vertreter der SA.- Gruppe. Vor der Gedenkhalle an der Mulde bildet die Ehrenformation ein Viereck, in dessen Mitte der Führer mit dem Führerkorps der Partei Auf
stellung nimmt. Die Gauamtsleiter heben den Sarg von der Lafette und tragen ihn auf den Katafalk, der vor der Gedenkhalle errichtet ist. Der Geistliche spricht von der Treue, die das bestimmendste Merkmal im Wesen und Leben des Gauleiters Löper gewesen ist. Dann nimmt im Namen des Gaues und der Bevölkerung im Gau Magdeburg-Anhalt der stellvertretende Gauleiter E g g e l i n g Abschied von dem Gauleiter. Drei Ehrensalven schallen über den Sarg hinweg. Unter den Klängen des Liedes vom guten Kameraden tragen dann die engsten Mitarbeiter des Gauleiters den Sarg in die Halle. Nun erklingt das Horst-Wessel-Lied. Allein schreitet der Führer die schwarz ausgeschlagenen Stufen empor und begibt sich noch einmal in die Halle, um eine Minute kurzen Gedenkens am Sarge seines Gefolgsmannes zu verweilen.
Von Galzstraßen und riesigen Faßbergen.
\ . Auf Island, im Herbst.
Plötzlich kann es dem Jslandreisenden begegnen, daß sich die graubraune, von zerbröckelter Lava überstaubte Landstraße in einen Salzweg von glitzernder Weiße verwandelt. Zwei oder drei Kilometer weit trabt das Pony oder schleicht das Auto dann auf dieser eigenartigen Straße, von der die Luft beizend in die Nase steigt, so weit wie die Trockenplätze für ben Klippfisch reichen, die man rechts und links auf besonders ebenem Gelände angelegt hat. Sie sind die Ursache dieser wunderlichen Hebung, eines Gebrauches, den man nur auf Island kennt.
Warum man dies tut? Der Dorsch, von dem Island lebt wie vom Hering, wird auseinandergeschnitten, ausgeweidet und an der Luft gesalzen und getrocknet. An der bewohnten Küste und auch im Inlande, in den Ortschaften, in den Fjorden, an den Fahrstraßen entlang, auf den Dorfplätzen, ja, oft genug auf den Hofräumen sieht man diese Trockenplätze, aus der Ferne Schneefeldern ähnlich, die der lange Winter übriggelassen hat. Auf ausgesucht glatten Lavablöcken, die pflasterartig mit Zwischenräumen nebeneinander gelegt werden, breitet man die gesalzenen flachen Fischhälften aus, sobald das Wetter günstig, d. h. trocken ist. Die poröse Lava beschleunigt den Dörrprozeß des Fisches, der an jedem Abend und am Tage bann, wenn sich ber kalte isländische Regen anfünbigt, immer roieber eingesammelt unb in Haufen geschichtet wirb, bie in ber Form Heuschobern ähnlich sehen, nur in ber Farbe hell, weil sie mit schweren Leinentüchern zugebeckt werben. Den ganzen Tag über finb Frauen unb Kinber bamit beschäftigt, ben Fisch auszubreiten, zu roenben, unb roieber einzusammeln; eine gleichförmige, beschwerliche Arbeit, bie zu Anfang mübe Rücken unb schmerzende Knie macht.
Die Luft riecht an ben Trockentagen nach Salzfisch, die Städte und Dörfer sind so davon erfüllt, daß man den Geschmack nicht aus dem Munde, den Geruch nicht mehr aus der Nase verliert. Um zu verhindern, daß der trocknende Fisch vom Staube der Landstraße beschmutzt wird, bestreut man also das Stück Fahrweg, an dem die Trockenplätze liegen, dick mit Salz. Wenn nun ber Wind bläst — unb es ist kaum ein Tag auf Jslanb,
der winbstill wäre — mag er das Salz auf den Klippfisch wehen, der sowieso salzüberkrustet ist; es kommt dann auf eine Prise mehr oder weniger nicht an. Aber seltsam genug erscheint es doch den Fremden, auf Straßen zu wandern, die dick bestreut sind mit glitzerndem weißem Salz.
. Siglufjord ist der Hauptplatz der Heringszubereitung. Alle Weilt ißt Salzheringe, dis aus dieser kleinen Hafenstadt hoch im Nordwesten Islands kommen. Die tägliche Gebrauchskleidung in dieser Heringsresidenz ist Oelzeug und Gummi; Oelzeug auf dem Kops als Südwester, als Jacke, Schürze und Rock, als Hose und Mantel und Handschuhe bei Männern, Frauen unb Kindern. Und Gummistiefel bis- zum Knie oder bis zu den Hüsten. Denn Siglufjord ist ein Nebel- und Regennest und die Tage im Jahr, an denen man bie Rücken ber Berge rings um ben Fjorb sieht, sind an ben Fingern zweier Hände aufzuzählen. Aber trotzdem ist während der Heringssangzett der ganze Ort Tag und Nacht lebendig und in Bewegung. Scheint die seltene Sonne auf die Wellblechstadt, ist die Lust vom Gleißen und Glitzern erfüllt: Silbern glänzt es auf der Straße, auf den riesigen Holzplateaus, die man in ben Fjord hinausgebaut hat, silbern im Hafen, silbern vor unb hinter ben kleinen Häusern. Silbern von Fischschuppen, bie man mit sich herum- trägt, an ben Stiefeln unb an bem Oelzeug, auf bem Südwester und an den Handschuhen, ob man will oder nicht...
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In Siglufjord gibt es die Fischmädchen, Saisonarbeiterinnen, wie es früher in Deutschland in der Landwirtschaft bie Polenmäbchen waren. Sie kommen aus Dänemark unb aus Jslanb und verdienen in ber kurzen Zeit ber Fänge soviel, baß sie bie ganze übrige Zeit bavon leben können. Oft erhalten sie mit ihrem Einkommen ihre Familien, ihre arbeitslosen Männer, ober sie ersparen sich ein kleines Vermögen. Oft geben sie aber bas Geld auch so leicht aus, wie sie es verdienen. In der Fangzeit wird Tag unb Nacht gearbeitet; melden Glocken ober Sirenenzeichen bie Ankunft ber Fangboote gibt es ein Leben, wie in einer Kaserne bei plötzlichem Alarm. Von allen Seiten her


