Einzelbild herunterladen

alle Fußballverbände bet den Olympischen Spielen vertreten sein würden. Wir heißen die Vertreter aller Fußballverbände in Deutschland und zur Olympia herzlich willkommen und werden uns be­mühen, allen unseren Besuchern den Aufenthalt in Deutschland angenehm zu gestalten."

Deutschlands Radsport-Meister 1935.

Alle Meister ermittelt.

Mit der am Sonntag bei Magdeburg entschiede- nen Straßen-Mannschaftsmeisterschaft, die Wande­rer Chemnitz wieder gewann, wurde der letzte deut­sche Radsportmeister des Jahres 1935 ermittelt. Die Bahn- und Saalmeisterschaften der Amateure wur­den in Erfurt, die Bahnmeisterschaften der Berufs­fahrer in Breslau und die Straßen-Meifterschaften der Amateure und Berufsfahrer in Berlin aus­getragen. Die Liste der Meister hat folgendes Aus­sehen:

Amateure:

Bahnsahrerr 1 Kilometer: Toni Merkens (Köln). 25 Kilometer: Georg Bartels (Berlin). Zweifitzerfahren: Karl Klöckner / Hans Hoffmann (Köln / Offenbach). Mannschaftsfahren: Excelsior Dresden.

Straßenfahrer: Einzelmeisterschaft: Berth. Böhm (Berlin). Mannschaftsfahren: Wanderer Chemnitz.

Radball: Zweier: Köping/Schnoor (RB. Falke Stellingen). Sechser: Wanderlust Frankfurt.

Saalsport: Einer-Kunstfahren: Hch. Kampes (München-Gladbach). Zweier-Kunstfahren: Gebrüder Strömer (RD. Diana Aachen-Oberbruch). Sechser- Kunstreigen: RB. Flottweg Kassel. Achter-Kunst­reigen: RD. Blitz Neukölln.

Berufsfahrer:

Flieger: Albert Richter (Köln): Dauerfah­rer: Erich Metze (Dortmund): Straßenfah- rer: Bruno Roth (Frankfurta. M.).

Jas A.Hoherodskopf-Vergsest.

Der aM Turngau Hessen hat vor dem Welt­kriege zweimal ein Hoherodskopf-Bergfest durch­geführt. Nach dem Kriege setzten wiederholt Be­strebungen ein, das schöne heimische Bergfest wieder aufleben zu lassen. Aber jetzt erst ist es dem neuen Turnkreis Wetterau-Bogelsberg im Gau XII: Hessen, gelungen, den Hoherodskopf wieder als Ziel einer Turnfahrt zu bestimmen. Wie schon bekannt, findet nächsten Sonntag am 1. Septem­ber 1935 das 3. Hoherodskopffeft auf der Ber- geshöhe statt. Und bei dem starken Interesse, dem die heurige Veranstaltung überall in Oberhessen und darüber hinaus begegnet, ist damit zu rechnen, daß das Hoherodskopf-Bergfest nunmehr eine alljährlich wiederkehrende Einrichtung wird.

Veranstalter des Bergfestes ist der Turnkreis Wetterau-Vogelsberg, der vom Turnverein Schot­ten in der Vorbereitung unterstützt wird. Das Hoherodskopffeft ist gauoffen nicht nur für die Turner, sondern für alle dem Reichsbund für Leibesübungen angeschlossenen Vereine des Gaues XII Hessen. Die größte Zahl der Besucher heute liegen schon über 600 Meldungen für die Wett­kämpfe vor stellen die Kreise Wetterau, Vogels­berg und Lahn-Dill.

Es kommen die folgenden Wettbewerbe zum Austrag: für Turner-Oberstufe, Turner-Unterstufe,

Jugendklasse A und Jugendklasse B Dreikämp fe, bestehend aus 100-Meter-Lauf, Kugelstoßen und Weitsprung: für Turnerinnen Dreikampf, bestehend aus: 100-Meter-Lauf, Kugelstoßen und Hochsprung: für Jugendturnerinnen Dreikampf, bestehend aus 75-Meter-Lauf, Vollballwurf, Hochsvrung: für Al­tersturner (zwei Klassen) Dreikampf, bestehend aus 75-Meter-Lauf, Steinstoßen mit Naturstein (etwa 24 Pfund schwer), Weitsprung.

An Sonderkämpfen werden durchgeführt: für Turner: 4X 100-Meter-Pendelstaffel und Keulenweitwurf: für Turnerinnen: 4X100- Meter-Pendelstafsel: für A l t e r s t u r n e r: Mann­schaftssteinstoßen (4 Mann) und Mannschafts-Tau­ziehen (5 Mann); für Jugendturner: 4X100- Meter-Staffel. Zum Austrag kommt auch die zu Ehren des langjährigen Gauoberturnwarts des alten Hessengaues als

Wilhelm-Will-Staffel

benannte 10X 100-Meter-Pendelstaffel, die offen ist für die Kreismannschaften der Turnkreise 7 Lahn- Ohm, 8 Lahn-Dill und 11 Wetterau-Dogelsberg, d. h. für die Kreise, die heute im wesentlichen aus Gebietsteilen des ehemaligen Gaues Hessen be­stehen, der drei Jahrzehnte lang von Wilhelm Will technisch geleitet worden ist.

Vorprobe der Handbaü-Mnnschasten im kreis 8.

Die Spiele um den Pokal des Gaues Hessen brachten im Bezirk Gießen eine ganze Reihe von Begegnungen, die einen aewissen Rück­schluß auf die kommenden Derbandsspiele zulassen. Sie brachten teilweise so überraschende Ergebnisse, daß man versucht sein könnte, manchen Mannschaften noch schnell zu einer Ummeldung in eine niedere Klasse zu raten.

Tv. Heuchelheim Tv. Münchholz­hausen 9:7 (4:4). Das Spielergebnis stimmt, Münchholzhausen hat verloren, verloren gegen die Mannschaft von Heuchelheim, die in der vergangenen Runde noch in der Kreisklasse spielte und erst jetzt in die Bezirksklasse aufgestiegen ist. Münchholz­hausen trat zwar zu diesem Spiel mit reichlich Ersatz an, aber trotzdem hätte man wohl kaum mit diesem Ergebnis gerechnet. Man wird wahrscheinlich im Laufe der kommenden Verbandrunde in Heuchel­heim noch mehr Ueberraschungen erleben.

Tv. Hochelheim Tv. Alsfeld 4:7 (3:5). Die zweite Ueberraschung kommt aus Hochelheim. Auf eigenem Platz verlor Hochelheim, die Mann­schaft, die in großer Manier sich aus der Kreisklasse emporspielte und in i e Bezirksklasse hinüberwech­selte, ganz einwandfrei gegen die Mannscbaft von Alsfeld, die man wirklich nicht als allzu spielstark betrachten konnte. Hochelheim ging zwar knapp in Führung, konnte diese aber nicht lange halten. Man merkte deutlich, daß im Sturm Ersatz stand und die treibende Kraft fehlte.

TD. Lützellinden VfB. -R. Gießen. DfB.-R. Gießen ließ leider vergeblich auf sich warten.

TD. Roth Tusp. Marburg 18:5 (10:2). Eine katastrophale Niederlage holten sich die Mar­burger beim TD. Roth. Das Ergebnis spricht für sich selbst. Dabei wollten die Spieler von Roth vor einigen Tagen noch freiwillig aus der Bezirksklasse ausscheiden und in der Kreisklasse spielen. Es ist erfreulich, daß sie diesen Entschluß rückgängig gemacht haben.

TG. Dörnigheim TD. Kesselstadt 17:1 (3:1). Man kann sich kaum einen Ders darauf machen, daß Kesselstadt, die Mannschaft, die so lange vor dem Aufstieg in die Gauklasse gestanden, sich nunmehr eine solche Abfuhr gefallen lassen muß.

TV. Hochelheim Schüler TV. Lang- Göns Schüler 7:2 (4:1). Ein Freundschaftsspiel: Der jüngste Nachwuchs beider Vereine lieferte sich ein sehr nettes Spiel, in dem die Hochelheimer die bessere Leistung zeigten und verdient gewannen.

Kurze Sportnotizen.

Die deutschen Ringer-Mei st er 1935 sind jetzt alle ermittelt. Meister wurden, vom Ban­tam- bis Schwergewicht, im griechisch-römischen Stil: Brendel (Nürnberg), Weidner (Stuttgart), Schwarzkopf (Koblenz), Schäfer (Schifferstadt), Lau- dien (Wilhelmshaven), Seelenbinder (Berlin) und Hornfischer (Nürnberg) und im Freistil: Mochel (Köln), Hering (München), Ehrl (München) Schäfer (Schifferstadt), Földeak (Hamburg), Ehret (Lud­wigshafen) und Hornfischer (Nürnberg).

Max Schmelings nächster Kampf soll in Hamburg stattfinden, und zwar soll als Gegner der Sieger des von der JBU. angesetzten Welt­meisterschaftskampfes zwischen Pierre Charles und Goodfrey in Frage kommen. Da dies sicher der Belgier sein wird, darf man in Hamburg in Bälde mit einem Treffen SchmelingCharles rechnen.

Amerikas Leichtathleten verabschiedeten sich mit einer Veranstaltung in Paris, bei der Johnson mit 2 Meter im Hochsprung die beste der sonst schwächer als gewohnten Leistungen bot. Pea­cock wurde wieder Doppelsieger, er gewann die 100 Meter und den Weitsprung.

Der Chemnitzer Hauswald gewann bei der Radfernfahrt WarschauBerlin am Dienstag in großem Stile die auf Grund von Umleitungen auf 151,5 Kilometer verkürzte dritte Etappe von Kalisch nach Posen mit 11 Minuten Vorsprung in 4:26:25 Stunden. Die Deutschen L e p p i ch und W i e r z kamen vor dem Polen Napieralla als Zweite und Dritte ein. In der Gesamtwertung hat sich der Dor- jahressieger Hauswald vor Wierz und Napieralla an die Spitze gesetzt, die Länderwertung zeigt Deutschland mit 21 Minuten Vorsprung vor Polen.

Dr. Bauwens (Köln) wird am 6. September den in Belgrad stattfindenden Fußball-Länderkampf zwischen Jugoslawien und der Tschechoslowakei leiten. ,

irtschast.

Keine Reisezahlungsmittel mehr für die Schweiz.

Basel, 27. Aug. (DNB.) Der schweizerische Bundesrat hat die deutschen Behörden ersucht, mit sofortiger Wirkung nunmehr bre Ausgabe von Reiseschecks für den Touristenverkehr nach der Schweiz e i n z u st e l l e n. Um aufgetretene Mißverständnisse zu beseitigen, wird ausdrücklich darauf verwiesen, daß bereits ausgestellte Reise­schecks selbstverständlich von der Neuordnung nicht berührt und von den Schweizer Banken anstands­los eingelöst werden, auch bann, wenn die betref­fenden Reiseschecks erst in einiger Zeit zu einer Reise nach der Schweiz Verwendung finden. Wer nach dem Tessin ober einen Kurort bes Genfer Sees reifen will, könne bies ohne weiteres tun und erhalte an Stelle der Reiseschecks Reifegut. scheine, die in dem Hotel, in dem der deutsche Gast aozusteigen wünsche, an Zahlungsstelle angenom­men werden. An der Höhe der von Deutschland für den einzelnen Feriengast freistehenden Beträge, also 700 Mark im ersten Monat und je weitere 500 Mark für die beiden weiteren Monate, wird nicht gerüttelt, ebenso nicht an der Verknüpfung des Reiseverkehrsabkommens mit den Kohlenbezü- gen aus Deutschland und auch nicht an ber Vertei­lungsart.

Wir erfahren hierzu von unterrichteter Seite: In dem deutsch-schweizerischen Reiseverkehrsabkom­men vom 17. April 1935 war vereinbart worden, daß der deutsche Reiseverkehr nach der Schweiz aus den deutschen Kohlenlieferungen finanziert werden soll. Soweit diese vorübergehend zur Be­streitung ber Kosten bes Reiseverkehrs nicht aus- reichen, sollte ber schweizerische Bundesrat Maß­nahmen zur Vermeidung irgendwelcher Verzögerung bei den Auszahlungen an die deutschen Reisenden treffen. Auf Grund dieser Bestimmung sind schwei­zerische Banken in Vorlage getreten.

Der Reiseverkehr nach ber Schweiz hat infolge dieser Vereinbarung im lausenden Jahr stark zu­genommen. Anderseits hat die Schweiz aber au wenig Kohlen bezogen, um den verstärkten Reise­verkehr auszugleichen. Infolgedessen haben die schweizerischen Vorschüsse einen erheblichen Betrag erreicht. Der schweizerische Bundesrat hat nunmehr beschlossen, die vereinbarte Regelung nicht mehr ein­zuhalten. Er hat der deutschen Regierung mittei­len lassen, daß nach dem 26. August in Deutsch­land ausgestellte Reisezahlungsmittel in der Schweiz nicht mehr eingelöst werden. Um den deutschen Reisenden nach der Schweiz Unannehm­lichkeiten zu ersparen, sind daher die deutschen Reisebüros angewiesen worden, Reisezahlungs­mittel bis auf weiteres nicht mehr auszustellen.

Reisegutscheine, die nur für bestimmte Hotels und für bestimmte Gegenden in ber Schweiz gelten sollen, sind in dem Reiseverkehrsabkommen nicht voraesehen und werden daher von den deutschen Reisebüros auch nicht ausgegeben werden.

Oie Finanzierung derDrotgetreideernke

Fwd. Im Reichsernährungsministerium wurde über die Finanzierung der Brotgetreideernte beim Erzeuger mit Vertretern des Reichsnährstandes, der Hauptvereinigung ber beutschen Getreidewirtschaft und den beteiligten Spitzenkreditinstituten verhan­delt. Die diesjährige Marktordnung sieht vor, daß der Erzeuger die ihm zugeteilten Brotgetreide-Ab- lieferungsfontingente nicht auf einmal, sondern zeit­lich über das Wirtschaftsjahr verteilt in bestimmten, periodisch abzuliefernden Kontingentsraten zu lie­fern hat. Soweit der Geldmittelbedarf des Erzeu- gers in den Herbftmonaten über den Erlös ber ersten Kontingentsrate hinausgeht, bietet sich ge­gebenenfalls die Möglichkeit, durch Bevorschussung von Getreidelieferungsverträgen zwischen Erzeu­ger und abnehmender Hand (Warengenossenschaften Landhändler, Getreideverarbeiter) eine kreditmäßige Ueberbrückung des Zeitraumes bis zur Lieferung der künftigen Kontingentsraten eintreten zu lassen und so eine der Marktordnung entsprechende Ge­treidelagerhaltung bei den Erzeugern zu erleichtern und zu fördern.

Oie Industrie- und Handelskammer Gießen flibt Auskunft:

1077: Neue Bestimmungen im Postnuchnahmever- kehr mit Luxemburg.

1078: Ergänzungsbestimmungen für den Geschäfts­verkehr mit Belgien-Luxemburg.

1079: Keine Ausstellung von Reiseschecks nach ber Schweiz mehr. Auszahlung bereits aus­gestellter Schecks zugesichert.

* Lebhafter Lahnverkehr im Juli. Nach den amtlichen Erhebungen des Wasseramtes

war im Monat Juli ein lebhafter Schiffsverkehr auf der Lahn festzustellen. Auf der kanalisierten Lahn wurden 12 638 Tonnen zu Berg und 11827 zu Tal befördert. Der Güterverkehr ist weiter auf beachtlicher Höhe geblieben. Der Sportfahrzeua- verkehr hat eine starke Aufwärtsentwicklung erfah­ren. Es wurden 122 Güterschiffe zu Berg und 121 zu Tal, je 167 Motorboote für den Personenverkehr zu Berg und Tal, 145 Sportfahrzeuge zu Berg und 1876 zu Tal geschleust.

Mein-Mainische Börse.

ZHiffagsbörfe schwächer.

Frankfurt a. M., 27. Aug. Die Börse brachte heute weitere Abschwächungen, nachdem bereits gestern zur Ultimovorbereitung Glattstellungen er­folgt waren. Infolgedessen blieben einige günstige Wirtschaftsnachrichten ohne Einfluß, wie z. B. der Bericht der deutschen Industrieproduktion, der dies­mal im Juli keinen saisonbedingten Rückschlag auf­weist. Im allgemeinen herrschte starke Zurückhal­tung, die durch die Zuspitzung der internationalen Lage ausgelöst wird.

Am Aktienmarkt ergaben sich bei nicht ein­mal starkem Angebot durchschnittliche Kursverluste von 1 v. H. Stärker unter Druck standen Metall- gcsellschaft, die nachMinus-Ankündigung" mit 109,75 (113,50) zur Notiz kamen. Ferner zeigte sich am Montanmarkt etwas größerer Verkaufsdruck: Rheinftahl etwa 111,25 (113,75), Hoefch 96,25 (97,50), Klöckner 92,75 (95,25), Mannesmann 88 (89,25), Buderus 103 (103,50) und Stahlverein 85 (85,25). JG.-Farben gingen auf 155 (155,75) zu­rück, Scheideanstalt verloren 1, Goldschmidt und Rütgerswerke bis 0,50 v. H. Am Elektromarkt waren AEG. etwas lebhafter mit 40,25 bis 39,90 bis 40 (40,50), Siemens gaben 1, Licht und Kraft 0,75 v. H. nach, dagegen eröffneten Bekula 0,25 und Geffürel 0,40 v. H. höher, letztere gingen jedoch danach um 0,65 v. H. zurück. Schwächer lagen außerdem Daimler mit minus 1,50 v. H., (Fement Heidelberg mit minus 1,50 v. H. Reichsbank ließen 0.50, Zellstoff Waldhof 0,50, Moenus 0,50 und Junghans 0,75 v. H. nach. Schiffahrtsaktien lagen ebenfalls niedriger, isbefondere Nordd. Lloyd mit 15,90 (17,13), Hapag minus 0,40 v. H.

Der Rentenmarkt lag gefchäftslos. Etwas schwächer waren Altbesitz mit 111,65 (111,75), späte Reichsschuldbuchforderungen mit 97 (97,13), da­gegen zogen Reichsbahn-VA. 0,13 v. H. an auf 124,65 und Zinsvergütungsscheine sowie Kommu- nal-Umschuldung blieben behauptet. Don fremden Werten eröffneten Ungarn Gold mit unv. 9,50, 4proz. Rumänen gingen auf 5 (5,05) zurück.

Auch im Verlaufe blieb die Haltung überwiegend schwächer und es herrschte fast völlige Stagnation. Meist bröckelten die Kurse nochmals bis 0,50 v. H. ab, etwas befestigt waren jedoch JG.-Farben mit 156 nach 155. Rheinftahl kamen schließlich mit 112 zur Notiz. Die erst später notierten Papiere lagen durchweg etwas schwächer.

Am Rentenmarkt bröckelten Altbesitz noch weiter etwas ab, ferner gaben 1951er Stahlverein auf 94,25 (94,50) nach, während im übrigen kaum Ver­änderungen eintraten. Goldpfandbriefe und Korn- munal-Obligationen lagen meist unverändert, wäh­rend Liquidationspfandbriefe überwiegend etwas nachgaben. Stadtanleihen lagen uneinheitlich. Staatsrenten lagen still.

Tagesgeld unverändert 2,50 v. H.

Mbenbbörfe knapp behauptet.

Die Abendbörse entbehrte jeglicher Anregung und lag daher nahezu geschäftslos. Mit Rücksicht auf den bevorstehenden Ultimo herrschte weiterhin Zu­rückhaltung. Soweit Umsätze znstandekamen, be­schränkten sie sich auf den Mindestbetrag. Montan­werte bröckelten noch leicht ab, im übrigen lagen die Aktienkurse im Vergleich zum Berliner Schluß etwa behauptet. Auch am Rentenmarkt herrschte Ge­schäftsstille. Etwas hoher notierten Altbesitzanleihe mit 111,65 (111,50), im übrigen traten keine Ver­änderungen ein.

U. a. notierten: Altbesitzanleihe 111,65, 6 v. H. Stahlverein 102,90, Reichsbahn-VA. 124,50, 4 v. H. Rumänen 4,95, 4 v. H. Schweizer Bundesbahn 188,50, Commerzbank 91,75, DD.-Bank 91,75, Dresdner Bank 91,75, Frankfurter Hyp.-Bank 97, Reichsbank 182,75, Harpener 114, Hoefch 96,50, Rheinstahl 112, Stahlverein 84,75, AKU. 61,65

Nutzviehversteigerung in Wetzlar.

0 Wetzlar, 27. Aug. Zur gestrigen Nutz­viehversteigerung der Nutzviehbeschaffungs­genossenschaft der Landesbauernschaft Frankfurt am Main waren 23 Tiere zum Verkauf gestellt, hoch­tragende Rinder, trächtige und frischmelkende Kühe. Die Qualität des Viehs war durchweg gut. Gute Rinder kosteten 420 bis 480 Mark, frischmelkende Kühe, gute Qualität, 500 bis 550 Mark, Vogels­berger Fahrkühe, hochträchtig und frischmelkend, 380 bis 465 Mark.

Kurszettel der Berliner und frankfurter Börse

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. ZU.

Dalum

Ham burg-A merika-P aket .

. o

15,5

15

15,65

15,13

7! 155,75

156,13

155,9

0,

I 95,25 I 95,75 I

120,25 -

I 1321 - I

95,75

Banknoten.

100,5

6 102,75

. 0

156,75

35,13

203

Bte hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der

beschlossenen Dividende an.

7

7

92,5

92,5

183

115

97,5

170

103,25 112,5

114,5

96,25

102,5 112

30,4

280

180,5

157,5

99,65

162,5

O

10

103,5

112,25

91,75

91,75

182,75

15,9

85,5

118

91,75

115,13

97,5 167

131,5 94,9

89,25

92,5

92,5

183

16,5

85,75

117,5

91,75

91,75

91,75

183

0

0

0

239,5

108

118

113,5

108,5

117,75

113,5

110,9

61,75

116

117

86,75

134,13

99,75

162,5

88,75

29,75

280

178

157

131 93,75 88,25

7

0

61,65

116,25

117

86

108,25

117,13

110

62,25 116

117,5 87

110,75

62,4 116

116,5

87 134,5 100,4

163 88,65 29,75

280 181,4

157,25

103 111,75

114

96,25

168 130,5 92,75

88

40,25 142,75

115 134,75 108,25 127,65

148

132,4

129

178,5

134

40 143,4 114,25 133,4 107,25 127,65 146,5 132,5 128,65

177 133,5

156

238

108

117,25

110,5

17,13

86

118,25

92,65

Schuckert L Co.

Siemens« Halske.

Lahme y er L To.

30

1,45

9,5

9,5

9,4

11,5

63,74

81,22

33,83

40,5 142,5 115,75 134,5 108 127,5

147 132,5 129,25 178,5

134

63,48

80,90

33,69

29,4

1,5

9,55

9,4

9,5

11,3

29

1,5

9,6

9,5

9,5

11,4

29

1,5

9,5

9,25

9,4

11,25

40

143

114,5

133,5

107,5

127,5

147

132,5

128,5

177,5

134

Elekrr. LiefenmgSgesellschaft... 5

Licht und Kraft ........... 6H

Felten & Guilleaume O

Gesellsch.s.Elektr. Unternehmung. 5

Rheinische Elektrizität ........6

Rhein. Wests. Elektr... 6

29,5 280

4% Oesterreichtiche Goldrenre.... 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 ♦Vi% desgl. von 1913 5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn.Anleihe

Serie I

Grttzner

Mainkrastwerke Höchst a.DL.

Süddeutscher Zucker

21.(2.®. Bekula

.... 6 ..... O ... 12 ... 8ya .... 0 .... 0 .... 6 ..... 5 ... ?y,

1 95,5

6 121,75

4 121.75

6,65

86,5

113,5

92,5

ManSselder Bergbau

Kokswerke ............

Phönix Bergbau......

Rheinische Braunkohlen Rheinstahl Vereinigte Stahlwerke. Otavi 9)Hnen ........

Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln .

Kaliwerke Salzdetfurth

. 131,25

95,25 .. Oj 89,25

4 o H, Lombardzinsfuß 5 o. H.

Geld 2,434 41,72 54,97 12,32 16,39 167,76 19,46 61,89

~MF~

2,454

41,81

55,18

12,38

16,45

168,44 19,54 62,1t

Schultheis Patzenhofer Ötu (Allgemeine Kunstseide) Bemberg...........

Zellstoff Waldhof .... Zellstoff Aschaffenburg Dessauer GaS Daimler Motoren .... Deutsche Linoleum ...

Orenstein & Koppel ., Westdeutsche Kaufhof.

Chade Aecumulatoren-Fabrik Conti-Gummi

Hamburg-Südam. Dampfschiff. o Norddeutscher Lloyd .........o

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz, und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................o

Dresdner Bank o Reichsbauk ................12

Italienische Noten

Norwegische Noten

Deutsch L esterreich, 4 100 Schilling Rumänische Noten Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten Ungarische Noten

I. G. Farben-Inbustrte

Scheideanstalt......

Goldschmidt .

RütgerSwerke ........

Melallgeiellschaft......

Buderu»

Deutsche Trdbl .............

Gelsenkirchen« Harpener Hoefch EisenKSln-Neuesse» ., Ilse Bergbau Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwerke 1

Mannesmann-Röhrr» ... ...

Philipp Holzmann ....

Zementwerk Heidelberg

Cementwerk Karlstadt..

__Berlin, 27-August

Amerikanische Rote» Belgische Noten Dänische Noten Englische Noten Französische Noten Holländische Noten

O 0 13

8

Berlin

Schluß» kurö

Schluß!. Abend- börsc

Schluß» lurü

Gchlußl. Mittag» bürte

Oatum

26.8

27.8

26.8

27.8

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

101,25

101,25

101,4

101,4

4% Deutsche Reichsanl. von IS3t

97,7

97,65

103,13

79,9

97,9

6yt% Doung-Anleihe von 1930 ..

103,25

103,25

103,25

Deutsche Anl..Abiös..Schuld mit

Auslos.-Rechten .............

111,75

111,65

111,65

111,5

4*/,% Deutsche Reichspostschatz an-

Weisungen von 1934, 1.......

6% ehern.8% Hess. Volksstaat 1929

100,4

100,75

100,5

100,5

(rückzahlb. 102%) ............

97,75

97,75

96,75

97,65

4H% ehem. Hessische LandeSbank

Darmstadt Gold R. 12........

96,75

96,75

96,75

6Vi% ehem. Hess. Landes-Hypo-

thekenbank Darmstadt Liaüi ...

100,75

100,9

4y,% ehem. 8% Darmst. Komm.

LandeSb.Goldschuldverschr. R.6

93

93

*

Oberhellen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten .............

128,5

128,5

*.

Deutsche Komm. Sammelabl. An-

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

115,25

115,25

115,25

115

4%% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1985

96,75

96,75

ij£% ehem. 4y,% Franks. Hyp.- Bank-Ltqu.-Pfandbriefe.......

101

100,9

_

6%% ehem. 4yt% Rheinische

Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe.....

101,4

101,13

10113

101,13

4K% ehem. 8% Pr. Lande-Pfand- briesanstalt, Pfandbriefe R. 19

97

97

97

97

4%% ehem. 7% Pr. Landespfand- briesanst., Gold Komm. Ovl.Vl

97

97

97

97

Steuergutlch.Verrechnungsk. 86-89

107,4

107,4

107,4

107,4

Frankfurt a. M

Berlin

Schluß­kurs

Schluck. Abend­börse

Schluß- kurs

Schluß!. M-ltag- börse

Datum

26 8

27.8.

26-8

27.8.

4% bergt. Serie H .............

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 sH%Rumän.vereinh.Rentev.l913

4% Rumänische vereinh. Rente .

2)L% Anatolier.............

11,75

6,25

8,25

5,05

40,8

11,75

6,25

8,25 4,95 40,9

6,3

8,35

5,1 41

8,25

5

41,1

Frankfurt a. M.

Berlin

Echluß- kurs

Gchlußl. Abend- bürle

Schluß- kurs

Schluß!. Mittag- börse

26.8-

27.8

26.8.

27 8

114

112,5

113

113

119

118,4

-

218,65

217,75

219

218,25

113,75

112

114,25

112,25

85,25

84,75

85,65

85,13

19,75

19,13

19,4

19,13

136

135,5

137,5

137

131

129,5

131,25

130

196

196,5

190

26.August

27.August

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

23 rief

Geld

Brief

Buenos Htie--

0,668

0,672

0,668

0,672

Brüssel.....

41,87

41,95

.41,87

41,95

Rio de Jan.

0,139

0,141

0,139

0,141

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

55,14

55,26

55,17

55,29

Danzig.....

46,98

47,08

46,99

47,09

London.....

12,35

12,38

12,355

12,385

HelitngforS..

Paris ......

5,445

5,455

5,445

5,455

16,435

16,475

16,44

16,48

Holland ....

Italien.....

Japan ......

Jugoslawien. Oslo..... :

Wien.......

168,17 20,36 0,730 5,684

62,07 48,95 11,20 63,68 81,14

168.51

20,40 0,732

5,696

62,19

49,05

11,22

63,80

81,30

168,18

20,36 0,730

5,684

62,10 48,95

11,20

63,70

81,13

168,52 20,40 0,732 5,696 62,22

49,05 11,22

63,82

81,29

Lissabon.... Stockholm... Schweiz .... Spanien.... Prag.......

34,03 10,30

34,09

10,32

34,05

10,305

34,11 10,325

Budapest ...

Neu york ...

2,482

2,486

2,482

2,486