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mit ihren Bezirken, die vom 1. Oktober 1935 ab zuständig sind für Empfänger von Ueberganas- gebührnlssen und Unterstützungen sowie für ehe­malige Soldaten der Wehrmacht (Heer, Kriegs­marine und Luftwaffe) und Hinterbliebene, die nach dem Reichsversorgungsgesetz versorgt werden (Ren­tenversorgungsberechtigte).

Dank des Schweizerischen Generalkonsulats in München an die SA.

An der Bekämpfung des Brandes in dem Schweizerischen Generalkonsulat in München hat auch die SA. hervorragend mitgeholfen. Nunmehr bat das Schweizerische Generalkonsulat in München Der SA. in einem Schreiben an den Gruppenführer der Gruppe Hochland seinen Dank und seine An­erkennung für die von den SA.-Männern geleisteten wertvollen Dienste bei den Absperr- und Sicherungs- Maßnahmen und den erforderlichen Räumungs­arbeiten ausgesprochen.

Einweihung des größten Schöpfwerkes in Deutschland.

Das größte Schöpfwerk Deutschlands, das Schöpfwerk Moormerland, wurde durch den Oberpräsidenten von Hannover, Stabschef Lutze, feiner Bestimmung übergeben. Das Schöpfwerk liegt in dem Flecken Oldersum zwischen Leer und Emden. Es dient der Urbarmachung und Verbesse­rung des Bodens, der in Ostfriesland unter einem zu hohen Wasserstand leidet. Der Bau dieses Werkes mit seinen Nebenarbeiten ist eine Groß­tat der nationalsozialistischen Arbeitsbeschaffung, die hier durch die Steigerung des Wertes der Ländereien einen großen volkswirtschaftlichen Nutzen erwarten läßt. Die Bauzeit des Werkes, das mehrere Millionen kostet, betrug eineinhalb Lahre. Gauleiter Reichsstatthalter R ö v e r vollzog den ersten Spatenstich am 31. März 1934. Rund 47 000 Hektar groß ist das Niederschlagsgebiet, das das neue Schöpfwerk zu entwässern hat. Die Pumpen heben bis zu 40 Kubikmeter in der Se­kunde aus der Tiefe.

Fünfzehn Jahre Zuchthaus für einen roten Iugendverführer.

Zu fünfzehn Jahren Zuchthaus, zehn Vahren Ehrverlust und Stellung unter Polizeiauf­sicht verurteilte der Erste Senat des Volksgerichts­hofes den 28jährigen Ernst W a b r a aus Chemnitz, einen tschechoslowakischen Staatsangehörigen, der eine führende Rolle im illegalen kommunistischen Vugendverband Deutschlands (KJVD.) gespielt hat. Der Angeklagte war nach der nationalen Erhebung sn Sachsen, Oberschlesien, Berlin, im Ruhrgebiet und in Hamburg für den Wiederaufbau des kom­munistischen Jugendoerbandes tätig. Zwischendurch verschwand er jeweils auf einige Zeit nach der Tschechoslowakei oder auch nach Moskau, wo er sich neue Anweisungen für seine staatsfeindliche Tätig­keit holte und auch kommunistischen Nachwuchs für die Wühlarbeit in Deutschland schulte. Schließlich konnte er im August 1934 in Hamburg festgenom­men werden. Wenn er auch nicht persönlich dem Zentralkomitee der KPD. angehörte, so muß er doch als dessen Vertrauensmann in Jugendange- jegenheiten angesprochen werden. Wabra stand in engster Verbindung mit dem vom Volksgerichtshof bereits am 5. dieses Monats wegen Vorbereitung zum Hochverrat zum Tode verurteilten Mitglied des Zentralkomitees der KPD. Albert Kayser. Die Strafe muhte, so betonte der Vorsitzende in der Urteilsbegründung, besonders nachdrücklich aus­fallen, weil der Angeklagte eine aroße Zahl junger Menschen verführt und durch die Verbreitung seiner Irrlehren verschuldet hat, daß seine Opfer wegen chrer Betätigung für die KPD. zu schweren Strafen verurteilt wurden. Da seine Tätigkeit auch gemein- aefährlich war, mußte er unter Polizeiaufsicht ge­stellt werden. Der Vertreter der Reichsanwalt- schast hatte lebenslängliches Zuchthaus beantragt.

Acht Jahre Zuchthaus

für einenTNaterialverwalter der KPD.".

Zu acht Jahren Zuchthaus wegen Vor­bereitung zum Hochverrat und Spreng- ftoffverbrechens verurteilte der 2. Senat des Volksgerichtshofes in Berlin den 31jährigen Felix Louis Müller aus Leipzig-Kleinzschocher. Außer­dem wurde gegen Müller auf acht Jahre Ehrver­lust und Stellung unter Polizeiaufsicht erkannt. Ein besonders gefährlicher kommunistischer Funktionär ist damit auf lange Jahre hinaus unschädlich ge­macht. Müller hatte bis zum November 1933 den Poften einesMaterialverwalters" für den Bezirk Sachsen der KPD. bekleidet. In dieser Eigenschaft hatte er für die Sicherstellung und Zusammenfassung Der im Bezirk vorhandenen Waffen, für Munition und Sprengstoff zu sorgen, die dem von der KPD. geplanten gewaltsamen Umsturz dienen sollten. Als Materialverwalter" hatte er u. a. dem früheren sächsischen Landesleiter der KPD. Selbmann folgendes Waffenarsenal gemeldet: 400 Gewehre, 700 bis 800 Pistolen, mehrere tausend Schuß Ge­

wehr- und Pistolenmunition, Mei leichte Maschinen­gewehre, ein schweres MG. und schließlich noch ein MG. ausländischer Herkunft. Ferner hatte Müller auch für die Sicherstellung von 25 Handgranaten persönlich gesorgt. Die Handgranaten waren im Walde bei Colditz (Sachsen) vergraben gewesen; zusammen mit einem Motorradfahrer hatte er sie im August 1932 nach Leipzig verfrachtet, wo sie zunächst wiederum im Walde vergraben worden waren. Als dem Angeklagten das Versteck mchr mehr sicher genug erschien, lieh er sie sich nochmals aushändigen, um sie im Keller eines Hanfes zu vermauern. Hier konnten sie dann später von der Polizei beschlagnahmt werden. Müller arbeitete auf das engste mit dem Reichsleiter Zimmerlich zusammen, der als Vertrauensmann des Zentral­komitees der KPD. die Waffen- und Sprengftoff- verforgung für das ganze Reichsgebiet zu regeln und zu überwachen hatte.

Fährboolunglück in Span bau.

Ein schweres Bootsunglück ereignete sich an der Rust-Wiese in Spandau. Als sich das Fähr­bootCäsar" auf der Ueberfahrt von Spandau nach Tegelort befand, wurde das Boot von einem Dampfer gerammt. Das Fährboot ging sofort unter. Der Führer des Bootes sowie drei Frauen und ein Kind stürzten ins Wasser. Der Bootsführer hielt sich durch Schwimmen über Was­ser, bis Hilfe zur Stelle war. Die drei Frauen sowie eine vierte Insassin des Bootes konnten durch hin- zukommende Ruderboote gerettet werden, während das acht Monate alte Kind unterging und er« Iranf. Die Leiche und das untergegangene Fähr­boot konnten bisher noch nicht geborgen werden. Die verunglückten Frauen Großmutter, Mutter und Tante des ertrunkenen Knaben wurden an Land gebracht, lieber die Schuld frage hat die Kri­minalpolizei eine Untersuchung eingeleitet.

Die Schließung der Firma Ahrberg wieder aufgehoben.

Nachdem die Firma Fritz Ahrberg-AG. in Hannover ihre Verkaufspreise auf den von dem Re­gierungspräsidenten geforderten Preisstand zurück- geführt hat, hat der Regierungspräsident die Poli­zeibehörden angewiesen, die Schließung der Ver­kaufsstellen der Firma Ahrberg mit sofortiger Wir­kung wieder aufzuheben.

Elf Kilo Gold bei Sauarbeiten in der Slowakei gefunden.

Einen wertvollen Fund machten Arbeiter beim Umbau des Gebäudes der Finanzdirektion in Ka- schau (Slowakei). Sie entdeckten etwa drei Me­ter unter dem Boden des Kellers eine luftdicht verschossene Büchse aus Kupfer, die eine goldene Kette und 2796 Goldmünzen im Gewicht von 11,23 Kilogramm enthielten. Der Wert wird auf einige 100 000 Kronen geschätzt. Die Münzen stammen aus verschiedenen Jahrhunderten. Man glaubt, daß es sich um eine Sammlung handelt.

Einbruch

in die Familiengruft der Grafen Auersperg.

Nach einer Meldung derGrazer Tagespost" aus Laibach drangen unbekannte Täter in die Fa­miliengruft der Grafen Auersperg in der Nähe des Schlosses Thurn bei Burgfeld ein. Sie öffneten den Sarg des Grafen Alexander Auersperg, der unter dem Dichternamen Anastasius Grün vor fast hundert Jahren als bekannter Lyriker in die deutsche Literaturgeschichte eingegangen ist. Die Täter erbrachen auch noch andere Särge, fanden aber nirgends Wertgegenstände vor.

Dänische Pelztierjäger in Eisnot.

Ein dänisches Marineflugzeug ist von Kopen­hagen aus zu einem Flug nach Ostgrönland ge­startet, um der Besatzung eines Motorbootes Hilfe zu bringen, die sich dort in e r n ft e r Lage be­findet. Bei den in Not Befindlichen handelt es sich um einen Telegraphisten, einen Filmphotographen und zwei Pelztierjägern. Der Telegraphist und der Filmphotograph sollten vom GrönlandschiffGodt- haab" abgeholt werden, während die beiden Pelz­tierjäger für eine zweite Ueberrointerung in Grön­land mit Proviant versorgt werden sollten. Infolge der Eisverhältnisse war das Schiff jedoch vor dem Scoreby-Sund im Eise st eckengeblieben. Die vier Mann versuchten nun, einen Teil der Ent­fernung zwischen ihrer Station und dem Dampfer in einem Motorboot zurückzulegen, das aber eben« alls e i n f r o r. Ihre Lage ist um so ernster, als ie keinen Proviant besitzen und der Telegraphist chwer erkrankt ist. Die Besatzung des Flug­zeuges, das zur Hilfeleistung gestartet ist, besteht aus Kapitänleutnant Rasmussen, Leutnant zur See Riemann und dem Funker Rasmussen, die sich zu diesem kühnen Flug freiwillig gemeldet haben. Das Flugzeug ist auf den Färöern einge­troffen. Inzwischen haben sich die Eisverhältnisse an der Ostküste Grönlands gebessert, so daß die Hilfeleistung des Flugzeuges vielleicht überflüssig

wird. Der DampferGodthaab" ist wieder freige­kommen. Das an Bord des Dampfers befindliche Wasserflugzeug soll nunmehr nach Cap Berlin star­ten, wo sich die vier Pelztierjäger befinden.

Sturm über Neufundland fordert 15 Todesopfer.

In St. John (Neufundland) forderte ein Sturm, der über die Insel hinwegfegte, 15 Todesopfer. Der Schaden wird auf 250 000 Dollar geschätzt, lieber 200 Fischerboote wurden beschädigt oder zer­stört. In einer weiteren Meldung heißt es, daß zwei zweisitzige Flugzeuge der Britischen Reichsluft­verkehrs-Gesellschaft, die von einer großen Firma in St. Johne gemietet worden waren, zerstört worden seien. Ferner seien zwei Schoner mit ihren Besatzungen gesunken.

Scharlach- und Ruhr-Epidemie in China. Hunderte von»Todesopfern.

Im Süden der chinesischen Provinz Schensi sind Scharlach, und Ruhrepidemien ausge­brochen, die bereits mehrere hundert Opfer for­derten. Die Krankenhäuser sind überfüllt und Tau- sende können keine Aufnahme mehr finden. Allein in der Stadt Hsingan starben mehrere hundert Kinder an der Ruhr. In Tungning sind über 5 0 0 Tote infolge Scharlach zu verzeichnen. Die meisten von ihnen sind Kinder.

Zwei Knaben als Lebensretter.

Zwei Schülerinnen im Alter von 12 Jahren nah­men in der Nähe von Fuchbach bei Bad Ems an einer tiefen Stelle der Lahn ein Bad. Plötzlich ver­ließen sie die Kräfte und gingen unter. Ein aus Bad Ems stammender Junge von 12 Jahren und ein 13jähriger Knabe aus Düsseldorf sprangen den Mäd­chen nach und konnten sie an Land bringen. Die sofort angestellten Wiederbelebungsversuche waren von Erfolg.

Die Manöver in Südtirol.

Bozen, 27. August. Der König hatte am Dienstagvormittag im Manövergebiet eine längere Besprechung mit Mussolini, an der auch der Generalstabschef Marschall B a d o g l i o teilnahm. Der Duce besichtigte bann mit den englischen und französischen Pressevertretern einige Einheiten der blauen Partei, insbesondere die motorisierte Division Trento. Dabei wurde ein neues Modell der kleinen Kampfwagen vor- geführt, das im Gegensatz zu den leichten Kampf­wagen, mit denen dieschnellen Divisionen" bisher ausgerüstet sind und die nu.r ein Maschinengewehr haben, zwei Maschinengewehre aufweist. Am Nachmittag besichtigte Mussolini in Begleitung der ausländischen Offiziere und Pressevertreter die Jnfanteriebrigade der Division Pasubio und ein Regiment der Brenner-Division, das dem Befehls­bereich des in Bozen residierenden Duca di Pistoria untersteht. Der Duce begab sich sodann in das Hauptquartier des das Manöver leitenden Generals A g o in Ronzone, wo ihm neue Radio­telephonapparate gezeigt und erklärt mür­ben. Mussolini war heute den ganzen Tag über mit den englischen und französischen Offizieren und Pressevertretern zusammen.

Krastwagenunsatt des österreichischen Ministers Fey.

Wien, 27. Aug. (DNB.) Dienstag gegen 20 Uhr geriet auf der Bundesstrahe WienLinz knapp vor der Einfahrt in die Ortschaft G a b l i tz bei Wien der Krgftwagen des Bundesministers Major Fey ins Schleudern und fuhr gegen einen Baum. Der Minister erlitt einen Nafenbeinbruch und Schnittwunden im Gesicht. Die übrigen Insassen des Kraftwagens, darunter der Adjutant Feys, mür­ben leicht verletzt.

Die Ursache des Unfalls mar folgende: Der Len­ker des Ministerautos mürbe durch einen entgegen- kommenden Kraftwagen geblendet. Erst im letz­ten Augenblick bemerkte er einen Radfahrer, dem er auszuweichen versuchte. Dabei geriet der Kraft- wagen ins Schleudern und fuhr gegen einen Baum. Minister Fey wurde in das Allgemeine Krankenhaus nach Wien gebracht.

Zuchthausstrafe für Kahrradmarder.

LPD. Mainz, 27. Aug. Die Strafkammer ver­urteilte den 23jährigen Joh. Schöneberg aus Koblenz, der z. Zt. eine Strafe von IV2 Jahren Zuchthaus wegen Fahrraddiebstahls in Frank­furt a. M. verbüßt, wegen zweier weiterer Fahrraddieb stähle und wegen Urkunden­fälschung zu insgesamt vier Jahren Zuchthaus.

Sch. hat schon vier Jahre und acht Monate hin­ter den Kerkermauern verbracht. Vom Fürsorgezög­ling ist er zum gewohnheitsmäßigen Fahrradmar­der geworden. Im Dezember 1934 hatte er in Wies­

baden und Mainz je ein Fahrrad gestohlen und verkauft. Zur Sicherung fertigte er sich selbst eine Ausweiskarte an, die er mit einem f a V schen Namen unterschrieb. Vom Frank furter Schöffengericht wurde er bereits wegen der gleichen Delikte zu IV2 Jahren Zuchthaus und vier Jahren Ehrverlust verurteilt, welche Strafe die Mainzer Strafkammer in ihr Strafmaß ein­bezog. Nur seine zweifellose Notlage, er will auch nur -aus diesem Grunde die verschiedenen Dieb­stähle begangen haben, rettete ihn zum letzten Male vor der Sicherungsverwahrung.

Düchertisch.

Friedrich Altenrichter: Das We­sen der soldatischen Erziehung. Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg i. O., Berlin. Preis 4,50 Mark broschiert, 5,50 Mark Ganzleinen. (254) Die Erziehung in der bisherigen kleinen Reichswehr und dem alten deutschen Heer der allge- meinen Wehrpflicht stand auf einer bewunderungs­würdigen Höhe. Dessen ungeachtet fehlte ein Werk über das Wesen und die Methoden der soldatischen Erziehung. Der ungeheure Bildungsstoff vererbte sich hauptsächlich in Form mündlicher lleberlieferung. Das Buch von Altrichter gliedert sich in drei Haupt­abschnitte. Im ersten werden die Grundlagen der soldatischen Erziehung behandelt, die Bildung des Mannes zu einem sittlichen Charakter, feine eigent­liche soldatische Formung und seine Erziehung zum Staatsbürger. Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Theorie der soldatischen Erziehung. Das Kern­stück bildet die Handhabung des Unterrichts. Beson­ders wertvoll ist die Fülle von Beispielen in diesem Abschnitt. Jrn dritten Teil wird die praktische Aus­bildung als Teil der soldatischen Erziehung behan­delt. Aus einer langen Fronterfahrung heraus wer­den hier die Erziehungselemente, die den einzelnen Dienstzweigen anhaften, dargeftellt. Dem Verfasser ist besonders die Verbindung der ewig gültigen Grund­sätze des Soldatentums mit den seelischen Bedürf­nissen des Kriegers unseres heutigen Deutschlands gelungen.

Hansgeorg Maier: Glück und Ern f ü l l u n g. Mit 22 Holzstichen und farbigem Ein­band von Johannes L e b e k. Verlag Gerhard Stal­ling, Oldenburg i. £)., Berlin. Gebunden 2,40 Mark. (154) Ein junger Mann lernt in einer nord­deutschen Heidestadt das Mädchen Minka kennen. Die Heide wird zum Garten ihrer Liebe. Doch der Kampf ums tägliche Brot treibt sie in die große Stadt. Not reißt sie jäh auseinander. Nach banger Trennung kann der Mann schließlich zu Mircka zurückkehren. In Minkas Heimat finden sie eine ge­sicherte Stätte. Am Ende aber bleibt der Mann allein zurück bis er begreifen lernt, daß Glück und Erfüllung längst bei ihm gewesen sind. Der Mann berichtet dies alles selbst, in einer schmucklosen, ver­haltenen Sprache. Eine Liebesgeschichte, die schlicht und ohne große Worte erzählt ist.

Wetterbericht de» Reichswetterdienstes Ausgabeort Zrantfurt. Mit dem weiteren Vorstoßen feuchter Meeresluft hat sich jetzt in dem bisher noch niederschlagsfreien Nord- und Ostdeutschland unbeständige Witterung eingestellt, die vielerorts von heftigen Gewitterregen eingeleitet wurde. Bei uns hat sich ausgesprochene kühle Meeresluft eingestellt, deren Zufuhr sich zu­nächst sortsetzt und Den Witterungscharakter auf­rechterhält.

Aussichten für Donnerstag: Veränder­lich mit kurzer Aufheiterung, aber auch wiederhol­ten Niederschlägen, bei westlichen Winden für di« Jahreszeit zu kühl.

Aussichten für Freitag: Fortdauer der unbeständigen Witterung.

Lufttemperaturen am 27. August: mittags 19 Grad Celsius, abends 17,1 Grad; am 28. August: morgens 12,9 Grad. Maximum 19,8 Grad, Minimum 12,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 27. August: abends 19 Grad; am 28. August: mor­gens 17,5 Grad. Sonnenscheindauer 0,5 Stunden. Niederschläge 2,3 mm.

Hauptschriftleiter: Dr. Fr. W. Lange; stellverttetender Hauptschriftleiter: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik: i. V. Ernst Blumschein; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck; verantwort­lich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. VII. 35: 9945. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

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