Wissen um die Sportarten allein genügt nicht. Was uns not tut, sind nicht nur Rekorde von Spitzenkönnern der Nation, sondern eine allaemeine Leistungssteigerung durch vernunftgemäß ausgefaßte und durchgeführte Leibesübungen im ganzen deutschen Volk.
Neben den vereinen führen daher die Sport- Ämter der NS.-G. „Kraft durch Freude" im Rahmen des Freizeilwerkes Deutschen Arbeitsfront Sportkurse für jedermann durch.
Sie haben die Aufgabe, alle Volksgenossen, die bisher den Leibesübungen aus irgendeinem Grunde noch gleichgültig oder ablehnend gegenüberstanden, dem Sport zuzuführen. Nicht die Erreichung von Spitzenleistungen, sondern die sportliche Massenerziehung haben sie sich zum Ziele gesetzt. Jedem Schaffenden, ob Hand- oder Kopfarbeiter, ob alt oder jung, soll der Weg zu sportlicher Betätigung erschlossen werden. In planmäßig aufgeschlossenen Kursen sollen die Leibesübungen zur Lebens- gewohnheit des deutschen Volkes gemacht werden. Unterricht wird in allen Sportarten erteilt. Größter Wert wird jedoch auf die Kurse „Allgemeine Körperschule", „Fröhliche Gymnastik" und „Schwimmen" gelegt. Sie stellen gewissermaßen die Vorschule für die Spezialsportkurse dar, wie: Leichtathletik, Vorbereitung für den Erwerb des Reichssportabzeichens, Boxen, Jiu-Jitsu, Fechten, Tennis, Eislauf, Skilauf, Reiten.
In Anerkennung der großen Bedeutung dieser Aufgaben — besonders auch im Hinblick auf die Verbreitung und Vertiefung des olympischen Gedankens im deutschen Volk — ist das soeben erschienene Heft 25 der Olympiaheftreihe der Arbeit der NS.-G. „Kraft durch Freude" gewidmet. „Leibesübungen mit Kraft durch Freude", so lautet der Titel dieses Heftes, bietet auf 64 reichbebilderten Seiten einen Querschnitt durch die vielseitigen sportlichen Betätigungsmöglichkeiten der NS.-G. „Kraft durch Freude" und ist der beste, allgemeinverständlich gehaltene Wegweiser für den Laien zu Turnen, Sport und Spiel. Es ist bei allen Gliederungen und Formationen, besonders bei allen Betriebs- und Zellenworten erhältlich.
Der Weg führt über die $teube zur körperlichen Kraft, die wir alle benötigen, um den Kampf ums Dasein und um Deutschlands Zukunft erfolgreich bestehen zu können.
S0-km-Dauerlauf in Holmenkolleri.
Leupold bester Deutscher.
Bei den günstigen Witterungsverhältnissen nahmen die weltberühmten Holmenkollen - Skirennen am Mittwoch mit dem 50-Kilometer-Dauerlauf ihren Anfang. Rund 140 Teilnehmer hatten sich am Start eingefunden, fast alles Norweger. Nur sechs Deutsche, vier Schweden und zwei Finnen vertraten das Ausland. Der Norweger Oskar Gjöslien gewann das schwere Rennen in 3:43:47 Stunden vor seinen Landsleuten Jon Johnson und Per Samuelshaug. Den vierten Platz belegte der Schwede Torsten Gustavsson als bester Ausländer. Der schnellste Deutsche war wieder einmal Herbert Leupold, der einen sehr anerkennenswerten 25. Platz einnahm. Von den übrigen Deutschen, die bedeutend zurück lagen, wurde Ponn 54., Dr. Ziegler 73. und Rieke 77. Mathias Wörndle und Anton Zeller standen das Ski-Marathon nicht durch.
46 Nationen
bei den Olympischen Spielen.
Das Organisationskomitee der Olympischen Spiele hat für die Vierten Olympischen Winterspiele vom 6. bis 16. Februar in Garmisch-Partenkirchen und für die Sommerspiele vom 1. bis 16. August 1936 in Berlin von 55 eingeladenen Nationen insgesamt 45 Zusagen erhalten. Man erwartet etwa 3500 Wettkämpfer.
Das Interesse in allen Erdteilen ist schon jetzt riesengroß. Davon legt der am 1. Januar eröffnete Vorverkauf für Olympiastadionpässe, die zu allen Veranstaltungen berechtigen, ein beredtes Zeugnis ab. In acht Wochen wurden allein für 300 000 Mark solche Eintrittsausweise verkauft, davdn ein großer Teil an deutsche Interessenten. Aber auch das Ausland hat sich bereits gemeldet: so werden von der Columbia-Universität 200 Studenten mit ihren Lehrern erwartet.
Schach-Ecke.
Bearbeitet von Otto Benkner.
Problem Nr. 385.
Von Dr. E. Palkoska, Prag.
Weiß 9 Steine: Kh5; Tc4; La2; Lf4; Sg5; Ba4, c2, d6, g4.
Schwarz 5 Steine: Kd5; Da5; Td7; Bb6, H7. Weiß zieht und setzt in drei Zügen matt.
Problem Nr. 386.
Von G. Ernst, Augsburg.
Weiß 5 Steine: Kgl; Td7; Tg7; Bc6, h6. Schwarz 3 Steine: Ke8; Th8; Bc7.
Weiß zieht und setzt in zwei Zügen matt.
Partie Nr. 266.
Eine Remiskombination!
Aus dem Städte-Wettkampf Düsseldorf - Köln 1934.
Weiß: L. Engels, Düsseldorf. Schwarz: G. Kieninger, Köln.
1. e2—e4, c7—c5. 2. Sgl—f3, Sg8—f6. (Sizilianische Verteidigung mit dem selten gespielten Zug Sg8—f6, der von Niemzowitsch herrührt und als Vorläufer der Aljechin-Verteidigung gilt. Er ist als korrekt zu betrachten.) 3. e4—e5. (Eine ruhigere Fortsetzung für Weiß ist hier 3. Sbl—c3, d7-d5. 4. e4Xd5, Sf6Xd5. 5. Sc3—e4 oder 5. Lfl —c4. Weiß wird die etwas bessere Entwicklung haben. Schwarz braucht aber das Spiel nicht zu öffnen und kann folgende Aufstellung anstreben: 3. ... d7—d6 nebst g7—g6 und Lf8--g7.) 3. ..., Sf6—d5. 4. Sbl—c3. (Wird von der Theorie als die beste Fortsetzung empfohlen. Bei dem naheliegenden Vorstoß c2—c4 kommt für Weiß nicht viel heraus, da Schwarz einfach seinen Springer nach c7 zurückzieht. Wichtig hierbei ist, daß die Zurückeroberung des wichtigen Zentralfeldes d4 für Weiß nunmehr mit Zeitverlust verbunden ist. 4. ..., e7—e6. (Außerdem kommt noch der Rückzug des angegriffenen Springers nach c7 in Frage. Nicht zu empfehlen ist 4. Sd5—b4.) 5. Sc3—e4. (Hier kommt auch das einfachere Sc3Xd5 oder d2—d4 in Frage.) 5...., f7—f5. (Weiß drohte, mit c4 den Schwarzen in eine beengte Stellung zu bringen.) 6. Se4—c3, Sd5Xc3. 7. d2Xc3! (Nicht b2Xc3, da hierauf Schwarz mit Dd8—a5 und Sb8—c6 zu einer guten Figurenaufstellung käme.) 7...., Sb8—c6 8 Lei—f4, Lf8-e7. 9. Ddl—d2, Dd8—a5!l (Damit wird die von Weiß beabsichtigte Rochade nach der Damenseite unterbunden. Für Schwarz übrigens die einzige Möglichkeit, entscheidenden Nachteil zu vermeiden.) 10. Lfl—e2, 0—0. 11. h2 —h4, Ta8—b8. 12. h4—h5, b7—b5. 13. Thl—gl, b5—b4. 14. c3—c4, Sc6—d4. 15. Sf3Xd4, c5Xd4.
(Man beachte die tadellose Durchführung der mit dem 11. Zug Ta8—b8 eingeleiteten Entlastungsaktion von Schwarz.) 16. Le2—d3, Kg8—h8. 17. g2—g4. (Jetzt wird ersichtlich, warum Weiß den auf d4 angebotenen Bauern nicht genommen hat. Die jetzt durchgeführte Oeffnung der f-Linie wäre nach der Annahme des Bauernopfers nicht mehr gut möglich gewesen.) 17...., f5Xg4. 18. Tgl Xg4, Lc8—b7. 19. Kel—e2, Tf8Xf4. (Die Pointe der Verteidigung.) 20. Dd2Xf4, Tb8—f8. (Nun muß plötzlich Weiß um das Remis kämpfen. Beinahe wäre aus dem Angreifer ein Besiegter geworden.) 21. Tg4Xg7I, Tf8Xf4. (Natürlich nicht 21. ..., Kh8Xg7, da sonst 22. Tal—gl+, Kg7—h8. 23. Df4—g3 und Schwarz kann das Matt nicht mehr parieren.) 22. Tg7—h7+, Kh8—g8. 23. Tal —gl 4-, Kg8—f8. 24. Th7—h8+, Kf8—f7. 25. Ld3 —g6+. Remis durch ewiges Schach.
Lösung des Problems Nr. 383.
Von V. H o 1 s t.
1. Lc6—b7!, Kd3-e4. 2. Td5Xd6+, Ke4—d3. 3. Td6—c6, Kd3—e4. 4. Tc6—c3+ und matt.
1. ..., d6Xe5. 2. b5-b6, e5Xf4. 3. Td5-e5, f4—f3. 4. Lb7—a6+ und matt.
1. ..., d6Xc5. 2. b5-b6, Kd3—e4. 3. Td5Xe5+, Ke4—d3. 4. Lb7—a6+ und matt.
1. ...» d6Xe5. 2. Td5—d6, e5Xf4. 3. Td6—e6, f4—f3. 4. Sg2—f4+ und matt.
1. ..., d6Xe5. 2. Td5—d6, e5—e4. 3. Lb7—c8, e4—e3. 4. Lc8Xf5+ und matt.
Lösung des Problems Nr. 384.
Von R. Winter.
1. Lf3—g2! usw.
Aus Schachwelt.
Das in Berlin zur Schulung des Nachwuchses abgehaltene Meister-Turnier brachte folgendes Ergebnis: 1. und 2. Bogoljubow und Richter mit je 6% Punkten; 3. und 4. Reil stab und Samisch, je 6 Punkte; 5. Hahn, VA Punkte; 6. Ernst, 4 Punkte; 7. und 8. B. Koch und Dr. Taube, je 3% Punkte; 9. Schädle, 3 Punkte; 10. Gerhardt, 1% Punkte.
Oie Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom Redaktionstisch.
Die Rechenaufgabe.
Die Mutter hat ihrem kleinen Töchterchen bei der Rechenaufgabe für den nächsten Tag geholfen, und schließlich nach vielem Bemühen ein Resultat herausgebracht, das ihnen beiden als befriedigend er
schien. Als das Töchterchen am nächsten Tage ans der Schule kommt, fragt die Mutter gespannt: „Nun, waren unsere Lösungen richtig?" — „Nein, Mama, die waren alle falsch." — „Alle falsch?" sagte die Mama aufrichtig betrübt, „das tut mir aber wirklich leid!" — „Ach, Mama," sagte da die Kleine tröstend, „nimmt Dir das nicht zu Herzen. Die anderen Mütter hatte. es auch alle falsch!"
Passende Erklärung.
Georg Christian Lichtenberg, der berühmte Physiker an der Universität Göttingen, wurde einmal von einem eingebildeten Hohlkopf nach dem Unterschied zwischen Zeit und Ewigkeit gefragt.
„Die Antwort auf diese Frage werde ich Ihnen
wohl schuldig bleiben", sagte Lichtenberg, „denn wenn ich mir die Zeit nehmen wollte, Ihnen das auseinanderzusetzen, würden Sie eine Ewigkeit brauchen, es zu fassen."
Es genügt.
Ferdinand Lesseps, der Erbauer des Suezkanals, war zum Mitglied der Französischen Akademie ernannt worden. Auf einer Gesellschaft kam die Rede darauf, und eine Dame wunderte sich sehr darüber und sagte:
„Dieser Lesseps hat aber doch gar nichts geschrieben!" •
Worauf Anatole France bemerkte: „Gnädige Frau, es genügt, daß er die Aktien des Suez- kanals unterschrieben hat."
Wirtschaft.
* Von der Frankfurter Börse. Am Freitag, 1. März, bleibt die Frankfurter Abendbörse geschlossen.
* Weitere günstige Absatzentwicklung bei RWE. In der Hauptversammlung der Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk AG., Essen, wurde der Abschluß für 1933/34 genehmigt und die Verteilung einer Dividende von 6 (5) v. H. beschlossen. Das Vorstandsmitglied, Generaldirektor Koep- ch e n, führte u. a. aus, daß von den im Januar 1935 von den 122 größten deutschen Elektrizitätswerken erzeugten 1,70 Milliarden Kilowattstunden die RWE.-Gruppe 25,5 v. H. in ihrem Gebiet verteilt habe. In den ersten sieben Monaten des laufenden Geschäftsjahres fei im Elektrizitätsgeschäft fast genau der gleiche Ueberschuß wie in der gleichen Vorjahreszeit erzielt worden.
* Für eine Million Mark Getriebe- Aufträge für die Deutschen Werke, Kiel. Die Deutschen Werke, Kiel, AG. haben in der letzten Zeit über die mit ihr in Interessengemeinschaft stehende Triebwagenbau-AG. in Berlin mehr als 90 Bestellungen auf Getriebe für Eisenbahntriebwagen für die Deutsche Reichsbahn, Privatbahnen und ausländische Eisenbahnverwaltungen in Auftrag bekommen, die zahlreichen Arbeitern auf Monate hinaus Brot bringen. Wie wir weiter aus Anfrage erfahren, handelt es sich um Aufträge im Gesamtwert von einer Million Mark; der Auslandsanteil macht etwa 50 o. H. aus.
Mein-Mainische Mittagsbörse.
Befestigt.
Frankfurt a. M., 27. Febr. Die Börse zeigte heute nach der langanhaltenden Geschäftsstille erstmals etwas mehr Geschäft, wenn auch das Gefamt- ausmaß der Umsätze noch nicht besonders lebhaft war. Der Ultimo scheint ohne Schwierigkeiten überwunden zu sein, so daß innerhalb der Kulisse etwas mehr Unternehmungslust bestand, zumal auch von der Kundschaft einige, wenn auch nur kleine Kauforders vorlagen. Die Tendenz war im Anschluß an die Abendbörse weiter befestigt und durchschnittlich ergaben sich Kurserhöhungen von 0,50 bis 0,75 v. H.
Am Aktienmarkt traten Montanwerte etwas stärker hervor; Gelsenkirchen und Klöckner gewannen je 1 v. H., Mannesmann, Phönix, Rheinstahl und Stahlverein je 0,50 v. H., nur Mansfelder setzten noch 0,65 v. H. niedriger ein, Harpener blieben mit 98,50 unverändert. Ziemlich fest, aber ohne nennenswerten Umsatz lagen weiterhin Kaliwerte, Aschersleben 108,13 (106,25) und Westeregeln 107,65 (107,25). In Reichsbankanteilen ist das Geschäft wesentlich kleiner geworden, da in die Beurteilung der Dividendenfrage eine gewisse Unsicherheit geraten ist. Der Kurs lag mit 167,75 (167,50) auf der ermäßigten Abendbörsenbasis gut behauptet, später aber eher nachgebend. Elektrowerte lagen ebenfalls fester, AEG. plus 0,40 v. H., Geffürel Ms 0,50 v. H., Schuckert plus 1 v. H. und Siemens plus 0,25 v. H. Lahmeyer und Licht & Kraft blieben unverändert. Etwas fester lagi'n auch IG. Farben mit 141,50 bis 141,75 (141,50». ferner Ha- pag (plus 0,65), Daimler (plus 0,25), Moenus Maschinen (plus 0,25), Conti Linoleum (plus 1 v. H.). Zellstoff Waldhof wurden heute konvertiert notiert mit 102 (etwa plus 0,50 v. H.), Aschaffenburger Zellstoff erhöhten sich auf 77,75 (76,90). Gut behauptet lagen u. a. Hanfwerke Füssen, Westdeutsche Kaufhof und Kunstseide AKU.
Der Rentenmarkt verzeichnete in Altbesitzanleihe mit 112,65 bis 113,50 (112,50) lebhaftes Geschäft, Kommunalumschuldung lagen unverändert, Zinsvergütungsscheine mit 90 um 5 Pf. höher. Stahlverein-Bonds erhöhten sich um 0,40 v. H. und Reichsbahn-Vorzugsaktien auf 119 (118,90).
Die überraschende Aussetzung der Notiz für alle noch nicht von der Konversion erfaßten Rentenpapiere löste im Verlauf naturgemäß etwas Zurückhaltung aus, da man erst nähere Einzelheiten über die zu erwartende Restkonversion abwartet.
Nicht notiert werden dürfen Staatsanleihen, Provinzialanleihen. Stadtanleihen und öffentliche Körperschaften, Zweckverbände usw. Dagegen können Reichsanleihen, Steuergutfcheine, alle Auslofungs- rechte sowie Schutzgebietsanleihen notiert werden. Ausgefetzt wurde auch der Handel mit Reichsschuldbuchforderungen im Freiverkehr.
Abendbörfe zurückhaltend, aber freundlich.
In Anbetracht, der bevorstehenden Bekanntgabe der Einzelheiten über die Restkonversion herrschte an der Abendbörse Zurückhaltung. Bei freundlicher Tendenz entwickelten sich nur kleine Umsätze. Immerhin ergaben sich gegen den Berliner Schluß Kursbesserungen von 0,25 bis 0,50 o. H., so u. a. für IG. Farben, Geffürel, Holzmann, Licht & Kraft, Stahlverein, Klöcknerwerke und Phönix. Von lokalen Werten waren Moenus Maschinen zu 86,25 dis 86,50 (85,50) lebhafter, auch Metallgesellschaft mit 90 bis 90,25 (90) waren beachtet. Etwas niedriger lagen Kunstseide AKU. mit 54,65 bis 54,75 (55) und Deutsche Linoleum mir 146,50 (147). Von Großbankaktien erhöhten sich Commerzbank auf 84,13 (83,50), DD- und Dresdner Bank auf je 84 (83,75).
Der Rentenmarkt lag recht still. Altbesitzanleihe zogen auf 113,65 (113,50) an, auch einige Industrie- Obligationen lagen etwas fester. Von fremden Werten erhöhten sich Ungar. Goldanleihe auf 8,25 (8,20). Schweizer Bahnanleihen lagen wenig verändert; 4 v. H. SBB. von 1912 161 (161,50), 3,50 o. H. do. 152 (151,50).
U. a. notierten: Altbesitzanleihe 113,65, Stahlverein-Bonds 97,65, 6 v. H. Mainkraft 99, 6 v. H. Hess. Herkules Obl. 97, 4 v. H. Ungar. Goldrente 8,25, 5 v. H. Goldmexikaner 10,90, Commerzbank 84,13, DD-Bank 84, Dresdner Bank 84, Reichsbank 167,25, Buderus 90,25, Gelsenkirchen 70,40, Klöckner 85,75, Mansfeld 92, Phönix 55,65.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 27. Febr. Am Getreidegroßmarkt war die Lage gegenüber den letzten Märkten kaum verändert. Für Futtermittel aller Art hielt die starke Nachfrage an, während Angebot kaum vorlag oder solches an die bekannten Bedingungen (Kleie bei Mitbezug von Mehl, Hafer und Futtergerste gegen Kraftfuttermittel) geknüpft war. Das Angebot in Brotgetreide blieb trotz der im kommenden Monat höheren Festpreise sehr reichlich, dagegen zeigten die Mühlen infolge des schwachen Mehlgeschäfts nur wenig Aufnahmeneigung.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W IX 206,50, W XIII 210,50, W XVI 214,50, Roggen R IX 166,50, R XIII 170,50, R XV 174,50, alles Großhandelspreise der Mühlen des genannten Preisgebiets. Futtergerste G IX 168,50, G XI 171,50, G XII 173,50, Hafer H XIII 166,50, H XIV 168,50, alles Großhandelspreise ab Station. Bei Wasserverla- dung über 100 Tonnen 3 Mark mehr. Sommergerste für Brauzwecke 200.—, Weizenmehl W XIII 27,50, W XVI 27,95, Roggenmehl R XIII 23,60, R XV 24,00, alles plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizennachmehl 17,00, Weizenfuttermehl 13,00. Weizenkleie W XIII 10,73, W XVI 10,95, Roggenkleie R XIII 9,99, R XV 10,23 alles Mühlenfeft- preife ab Mühlenstation, soweit sie in den Bereich der Landesbauernschaft Hessen-Nassau fallen. Soya- schrot mit Monopolzuschlag 13,00, Palmkuchen m. M. 13,30, Erdnußkuchen m. M. 14,50, alles Fabrikpreise ab südd. Fabrikstation. Treber —, Trockenschnitzel 9,62 bis 10,02, Heu 10,50, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt oder gebündelt 5,00 bis 5,40 Mark.
Frankfurter Schtachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 28. Febr. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 3 Rinder (2 Ochsen, 1 Kuh), 963 Kälber, 127 Schafe, 372 Schweine. Es kosteten: Kälber 23 bis 50 Mark, Hümmel 33 bis 37, Schafe 23 bis 32, Schweine 44 bis 52 Mark. — Marktverkauf bei allen Diehgattun- gen mittelmäßig.
Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.
________________________ Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt besch
Frankfurt a.M. |
Berlin
Frankfurt a. M
Berlin
Schluß» kurs
Schluß!. Abend- borst-
Schluß» kurs
Schlußk. Mittag» börse
Schluß» kurs
Schlußk. Abendbörse
Schluß» >urs
Schlußk. Mittagbörse
Datum
26.2 1 27 2
26.2 | 27-2
Datum
26 2
272
26-2
27-2
6% Deutsche RetchSanleihe v. 1927 6% eljcm.7% Tt.Reichsanl.v. 1929 5%% Bvung-Aiileihe von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit AuSlos.-Rechten ...........
Desgl. ohne AuSlos.-Rechte......
6% ef)em.8% Hess. Bolksstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............
6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12. .........
6y.% Hess. Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Ligui......
Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslvs.-Rechten .....
Deutsche Komm. Sammelabl. Anleihe Serie 1 mit Ailslos.-Rechten
6% ehem. 8% Franks. Hyo.-Bank (Soldpse. 15 unkündbar bis 1935
6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 16 unkündbar bis 1936
6Vi% ehem. 4V2% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Pfandbriefe.......
6Vi% ehem. 1%% Rheinische Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpfe. ...
6% ehem. 8% Pr. Landespfand» bricfanstalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespfand.
bricfanstalt, Pfandbriefe R. 10 Steuergutsch. Verrechnungskurs
*% Oesterreichtlche Goldrente. ..
<,2O% Oeslerreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente .......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4'u% de-sgl. von 1913 ........
5% abgest. Goldmexikaner von 99
4% Türkische Zollanlcihe von 1911
4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe Serie i.....................
99,85
101,5
112,5
97
96
99,25
115
112,65
95,75
95,75
99.4
99,5
97
97
105,75
26
1,2
8,2
7,6
7,9
10,75
8.5
99,6
101,65
113,65
96
99,25
113,65
95,75
95,75
99,4
99,5
97
97
105,75
26
1,2
8,15
7,5
7,8
10,9
8,5
99,6
101,75
112,4
97
112,9
99,75
97
97 105,75
26,13 1-2
8,1
7,6
11
99,6
101,65
113,75
95,75
99,5
97
97 105,75
26,75
1,25
8,2
7,65
11
4% desgl. Serie 11 .............
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4^%Rnmän.vereinh.Rentev.l913
4% Rumänische vereinh. Rente .. 2 %% Anatolier .............
Hamburg-Amerika-Pakei ..... o
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
Hansa-Dampfschifs.......... o
Norddeutscher Lloyd ......... o
A G- für Verkehrswesen Mi. .. o Berliner Handelsgesellschaft ... 4 Commerz- und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft............... y
Dresdner Bank............. g
Reichsbank ............ 12
A.E.G.......................
Bekula................... 0
Gleltr. Lieferungsgesellschaft6 Licht und Kraft ........... g
Felten & Guilleaume......... 0
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5 Rheinische Elektrizität ........5
-chuckeriLEo............ 5
Siemens L Halske............ 7
Lahmeyer L Co.............’jo
Buderus ....................
Deutsche Erdöl ...............
Gelsenkirchener...............
Harpener....................
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. 0
Ille Bergbau ............... g
Ille Bergbau Genüsse ........ 6 Klöcknerwerke ....... O
ManneSmann'Röhreu........ 0
8,5
4,4
7
4,13
34,5
30,25
-
33 65
85
112
83
83
83 167,5
29
139,5
104 116,75 85,25 113-75
110
98,5
147,5
120
88,26
99
69
98,5
120,75
85 76,13
8,5 4,35
7 4,05 34,25
30,5
33,5
86,5 112 84,13
84
84 167,25
29,4 141
105
117
86,5 115,75 111,75
99,5 147,75
121
90,25
99 70,4 98,25
121
85,75 76,9
4,1 34,25
30,25
26,9
-
33,5
85,5 112,75 82,75
82,25 82.75
169,4
29,25
139,65
104,5
116,5
85,65
113,4
110,5
98.4 147,75
120
88,25
98,75
69
98,25
87
121
84,75
75,9
4,35 7
4,05
35
30,5 26,25
33,5 86,5
112,9 83.75
83,75 83,75
167,25
29,25 141
105 116,75
87 115,25 111,75
99,4 147,65 121,75
90,5 99,13
70,4 98,25
86,5
148
85,5 76,9
loffenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt a. M.
Serkin
Schlußkurs
Schlußk. Abend» börse
Schluß» kurs
Schlußk. Mittagbörse
Datum
26-2
27.2
26-2
27-2
Mansjelder Bergbau.........
0
91,25
92
91
92
Kokswerke..................
0
104,4
104,25
Phönix Bergbau.............
0
55-13
55,65
55,25
55,25
Rheinische Braunkohlen .....
10
209
209
210
Rheinstahl ..................
0
95
95,5
95,25
95,5
Bereinigte Stahlwerke........
0
46
46,5
46
46,25
Otavi Minen ..............
0
12.13
12,25
12,13
12,4
Kaliwerke Aschersleben........
5
106,25
108,13
104,75
108
Kaliwerke Westeregeln........
5
105
107,65
106.5
107,9
Kaliwerke Salzdetfurth.....7*4
144
146
146
145,25
I. G. Farden-Jnvustrie.......
7
141,5
141,5
140,9
141,25
Echeideanstalt...............
9
205,75
206
Goldschmidt ................
0
90,25
89,13
90.25
89,25
Rütgerswerke ..............
0
103.25
103,75
103.25
104,25
Metallgeiellschast.............
0
89.9
90,25
89,5
90,13
Pbtiipp Holzmann...........
0
86,5
87,5
87
87,4
Zementwerk Heidelberg ......
Cementwerk Karlstadt.........
0
119,5
119,75
O
127
127
Schultheis Payenhoser .......
0
102,25
102,5
Aku (Allgemeine Kunstseide) ..
0
54,5
54,75
54,4
55
Bemberg...................
0
117,25
116,75
Zellstoff Waldhof ............
0
50,75
102,75
101,25
103
Zellstoff Aschaffenburg .......
0
76.9
78,5
76.5
78
Dessauer Gas ...............
7
125,25
128,75
Daimler Motoren............
0
48,65
48,9
80.9
81,75
Deutsche Linoleum ...........
0
143,5
146,5
144
146
Orenstetn & Koppel..........
0
—
—
84,5
85,13
Leonhard Tietz ..............
0
38,9
39,5
39
39,5
Ebade......................
10
—
196
194.5
195,5
Aeeumulatoren-Fabrik........
0
—
—
157,5
Lonti-Gummt...............
0
—
—
—
Gritzner....................
0
35-25
35
35,5
35,25
Mainkraftwerke Höchst a.M....
4
90
90
Süddeutscher Zucker.........
8
164
164
164
165
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Banknoten.
26.Februar
27.Februar
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
»rief
Geld
Dries
Buenos Aire^
0,638
0,642
0,636
0,640
Brüssel-----
58,17
58.29
58,21
58,33
Rio de Jan. .
0,194
0,196
0,194
0.196
Sofia ......
3,047
3,053
3.047
3,053
Kopenhagen.
53,92
54,02
53,73
53,83
Danzig.....
81,315
81,475
81,315
81,475
London .....
12,075
12,105
12,03
12,06
Heljingfors..
5,331
5,341
5,315
5,325
Paris ......
16,43
16,47
16,43
16,47
Holland ....
168,33
168,67
168,23
168,57
Italien.....
21,14
21,18
21,14
21,18
Japan ......
0,705
0,707
0 702
Jugoslawien
5,649
5,661
5,649
5,661
Lslo..... :
60,69
60,81
60,47
60,59
Wien.......
48-95
49,05
Lissabon....
10,96
10,98
10,92
10 94
Stockholm...
62,27
62,39
62,04
62,16
Schweiz ....
80,72
80,88
80,72
80,88
Spanien....
34,07
34,13
34,06
34,12
Prag.......
10,39
10,41
10,391
10,411
Budapest ...
—
—
Neuyork...
2,481
2,485
2,476
2.480
Berlin, 27-Februar
Geld
Sri ei "
Amenkanischc Roten..............
Belgische Noten..... ...........
2,428 §8,00 53,52
11,995 . 16.42 167,81
21,33 60,31
2,448
58,24
53,74
12,035
16.48
168,49
21,41
60.55
Dänische Noten .................
Englische Noten .................
Französische Noten...............
Holländische Noten ...............
Italienische Noten...............
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten ...............
Schweizer Noten.................
61.83
80,44
33,62
62,07
80,76
33,76
Spanische Noten.................
Ungarische Noten ................


