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Donnerstag. 28. Zebruar 1935

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen)

Nr. 50 Drittes Blatt

1. kreisklasse. Gruppe Gießen.

Unentsch. Verl. Pkte.

Spiele Gew.

Unentsch. Verl. Pkte.

Grünberg

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punktgleich an

Steinbach

Spiele Gew.

gegen spröde Haut

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Steinbach Aliendorf Garbenteich Steinberg II Wieseck II Lollar II Leihgestern II

Spiele

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auszu-

scher hinter der Sperre wartete.

Als der Wagen schon längst auf der nächtlichen Chaussee wieder dem Schloß entgegenrollte, kroch unter dem Eisenbahnwagen vorsichtig ein or

ersten Male ihren eh.........- , .

die Gaue Deutschlands in alle zivilisierten Lander der Erde, um die Jugend der Welt zum sportlichen Wettkampfe zu rufen. Schon heute steht die Sport­welt in all den Staaten, die dem Internationalen Olympischen Komitee angehören, im Zeichen der Vorbereitung. So wie in Deutschland die olympische Kernmannschaft, werden überall die Spitzenkönner in Trainingskursen geschult, um für den kommen­den Kampf der Besten der Nationen gewappnet zu sein, zum Ruhme ihres Vaterlandes um die olym­pischen Siegerehren zu kämpfen.

Wetzlar-Nieder­girmes

Aßlar Sportfr. Wetzlar Burgsolms Wetzlar II Werdorf Nauborn Naunheim II Büblingshausen

Die deutsche Lederwirtschaft hat allen anderen Zweigen der deutschen Wirtschaft etwas Einzig­artiges voraus: sie besitzt im D e u t s ch e n L e d e r- museum in Offenbach a. M. ein Fach­museum, das den von ihr hergestellten und ver­arbeiteten Werkstoff, das Leder, in seiner kulturellen Bedeutung als Träger hochentwickelter Wertarbeit in Sammlungen umfaßt, die nirgends in der Welt

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fühlen; er muß zum Schildträger der olym­pischen Idee werden. Das setzt jedoch voraus, daß er sich selbst erst einmal mit dem Wesen und den Zielen der Olympischen Spiele vertraut macht.

In gemeinsamer Zusammenarbeit wird daher vom Reichssportführer und dem Reichspropaganda­ministerium eine allgemeine Sportwer­bung durchgeführt. In einer reichbebllderten Olympiaheftreihe berichten Fachleute anschaulich und auch für den Laien verständlich über das Wesen und die Technik der einzelnen Sportarten. Aber das

Rund um die Kreisklasien

Das deutsche Ledermuseum in Offenbach.

Das Fachmuseum Der deutschen Lederwirtschast. 6in neuer Museumstyp.

Pon Professor Or.-Ing. e.h. Hugo Eberhardt.

Wertarbeit vor Augen zu führen, zu belehren und anzuregen. Vorwürfe 'für derartige Wanderaus­stellungen, verbunden mit Führungen und Vor­trägen, sind um nur wenige zu nennen: Der Schuh im Wandel der Zeiten Die Tasche Der Koffer Das Futteral Der Bucheinband usw, alle Gattungen der Erzeugung, vertreten in künstlerisch hochwertigen Beispielen aus allen Zei­ten von allen Völkern, ausgestellt in entwicklungs- qeschichtlicher Folge im Wandel der Moden Ferner:

Die Entwicklung der Lederwaren von ihren An­fängen bis heute."Die Lederoerarbeitungskunst im alten Aegypten bei den Romern im Mittelalter im Lauf der Jahrhunderte tn Nordamerika in den Polarlandern in Afrika in China und Japan usw."Mode und Lederware."Die kulturgeschichtliche Bedeutung des Leders."

Ein neuer Typ deswandernden Mu­se u m s", eines Fachmuseums der deutschen Arbeit, wäre damit geschaffen.

ihresgleichen haben.

Das Museum, 1917 gegründet, wurde innerhalb der letzten 17 Jahre unter ehrenamtlicher Leitung in überraschendem Ausstieg zu seiner jetzigen Be­deutung geführt. DieInternationale Le­derschau Berlin 1 9 3 0" zeigte zum erstenmal den gesamten damaligen seither stark vermehrten Museumsbesitz in einer die große Funkhalle füllenden AusstellungDas künstlerisch gestaltete Leder aller Völker und Zeiten", che wurde zu dem auch vom Ausland stark beachteten kulturellen Mit­telpunkt dieser größten je gesehenen Veranstaltung der internationalen Lederindustrien. Für die deut­sche Fachwelt bedeutete die Begegnung mit dem jungen, so rasch zur Bedeutung gelangten Fach­museum und seinen vielseitigen, reichen Schätzen eine Ueberraschung. Im Rahmen der von der Deut­schen Arbeitsfront vertretenen Ideenwelt steht das Museum heute vor neuen und großen Auf­gaben. In immer stärkerem Maße dient es der Belehrung, Anregung und Werbung für das ganze Fachgebiet.

Seine im Laufe der Jahre zusammengetragenen Sammlungen, deren Schaffung heute eine Unmög­lichkeit wäre, harren der Auswertung. Der Unter­nehmer erhält einen umfassenden Ueberblick über die zahllosen heute zum Teil gänzlich verloren­gegangenen Formen und Techniken, die von der vorgeschichtlichen Zeit an durch Tau­sende von Jahren hindurch bis heute mit Meister­schaft zur Ausführung kamen vom einfachsten Wassersack, Pfeilköcher und Fellmantel eines primi­tiven Negerstammes bis zu den Höchstleistungen hochentwickelter Kulturvölker. Dem Modellschöpfer steht für eine Zeit, die der ornamentlosen Form im Wechsel der Moden wieder schmückendes Beiwerk zufügen wird, ein an Anregungen unerschöpflich reiches Material zur Verfügung.

Der Lederarbeiter aller Zweige erfahrt angesichts der schönen Museumsstücke, daß sein Ar­beitsmaterial und sein Arbeitsbereich neben der wirtschaftlichen eine hohe kulturelle Be­de u t u n g haben. Lust und Liebe zu Beruf und Arbeit wird in ihm gestärkt werden, wenn ihm die Schönheit des gelungenen Werkstückes und sein Zu­sammenhang mit der Gesamtkultur in wirksamer Weise vor Äugen geführt wird. Auch der Zuruck­gewinnung eines erst durch die ernüchternde Fabrik- arbeit verlorengegangenen S t a n d e s st 0 l z e s wird ein großer Dienst geleistet, wenn die Leder­arbeiterschaft aller Gattungen Gelegenheit erhalt, die alte und hohe G e sch i ch t e i h r e s Berufes kennenzulernen durch gegenständliche und bildhafte Vorführung des Zunft- und Jnnungswesens der einzelnen Zweige des alten Lederhandwerks der Rot- und Weihgerber, Sattler, Taschner, Sentier, Riemer, Pergamenter, Buchbinder, Gürtler, Kursch-

stark nachgelassen. Nauborn ist eine ausgesprochene Heimmannschaft, denn alle Siege wurden zu Hause erfochten. Naunheim II ist den schweren Spielen m dieser Gruppe noch nicht gewachsen. Büblingshausen mußte ausgeschlossen werden.

2. kreisklasse. Gruppe Gießen A.

Wieseck Heuchelheim Großen-Buseck Lollar

VfB. II Leihgestern Grünberg 1900 II Krofdorf

Alle Völker der Erde senden ihre besten Sportler nach Deutschland. Mit ihnen kommen aus allen Teilen der Welt Tausende von Gästen voll freudi­ger Erwartung, um Zeuge zu sein des großen Ge­schehens. Das neue Deutschland wird ihr Gastgeber sein.

Nationalsozialistische Feslgeslattung wird zum Künder deutscher Kultur und deutschen Kunst­schaffens. Während des olympischen Festes wird Deutschland der Mittelpunkt der Welt sein.

zu verlieren, denn auch er wartete ja mit der glei­chen Spannung.

Endlich sagte Helma mit einem gezwungenen Lächeln: . ,

Unser guter Professor Schroder scheint trotz seiner Depesche nicht zu kommen. Der Zug ist schon lange auf der Station eingelaufen, und der Wagen müßte zurück sein ..."

In diesem Augenblick tönte Raderrollen durch die Stille der Nacht. Helma fuhr auf und lief ihrer nicht mächtig, ans Fenster. Mit gespannten Augen sah der Spanier ihr nach. Gleich darauf trat Char­les ein

Professor Schröder nicht gekommen?" fragte Helma enttäuscht.

Charles zuckte mit den Achseln.

Ich habe gewartet, gnädiges Fräulein, bis alle Fahrgäste heraus waren, Herr Professor war nicht bGUnö Sie können ihn nicht übersehen haben?"

'.Unmöglich! Ich habe jeden einzelnen Menschen durch die' Sperre kommen sehen er war nicht

Krast'-urch<Freu-e"'Gport und Olympische Spiele.

fter schließen und die Jalousien herunterlassen. Sie schrak heftig zusammen, als Helma eintrat.

Warum machen Sie denn die Fenster 3U? fragte Helma ärgerlich.Sie wissen doch, daß ich ein Fenster immer geöffnet wünsche."

Wird es dem gnädigen Fräulein nicht zu kalt sein?" fragte Fanny, und ihre Stimme zitterte. Es wird heute nacht sicher frieren. Das gnädige Fräulein sollten doch lieber vorsichtiger fein.

Aber Fanny! Ich bin doch keine Zierpuppe, daß ich" mich vor ein bißchen Kälte fürchte! Solange es noch nicht zehn Grad Kälte sind, wird das Fenster nicht geschlossen!"

Fanny sah mit einem angstvollen Blick zu Helma auf. Dann öffnete sie den Mund, als wollte sie etwas sagen, aber es kam kein Ton von ihren blassen Lippen. Hastig deckte sie das Bett auf, legte das seidene Nachthemd zurecht, stellte die Lampe auf den Nachttisch. Dann griff sie nach der Klinge^ chnur, die zu dem Klinqelknopf auf dem Nachttisch ührte, und drückte an ihr. Wieder ging dabei Die» er angstvolle Zug über ihr schmalgewordenes Ge-

Allendorf und u _

der Spitze der Tabelle. Da jedoch der Meister er­mittelt werden mußte, sollte am letzten Sonntag

hochaewachsener Mann hervor, der über d,e dunk­len Gleise schlich und, so schnell er konnte, IN die dunkle Nacht hineinwanderte.

Als er an der Chausseekreuzung ankam, von der der Weg nach Gernrode abzweigte, sah er in einem Gebüsch die abgeblendeten Lichter eines Fahrzeugs. Er ging langsamer und pfiff eine bestimmte Ton- folqe Gleich darauf ertönte eine Antwort und ein Mann im Motorradfahrerdreß kam eilig her- 0°^,Alles in Ordnung, Martins?" fragte Hopman.

"Alles in Ordnung. Das Schloß ist bewacht. Es kann niemand heraus, ohne dem Polizeikommlssar und seinen Leuten in die Arme zu laufen. Aber wo hast du so lange gesteckt, Hopman? Der Zug ist längst vorbei. Ich hatte es schon aufgegebtzn. dich zu treffen. Und beinah wäre ich ohne dich ins Dorf zurückgefahren."

In kurzen Worten erzählte Hopman dem Freunde von dem unheimlichen Abenteuer, das er unter»

^Martins, der schon ähnliche Dinge erlebt hatte, schauderte dennoch zusammen.

Warum nimmst du auch niemals einen Schutz mit?" sagte er aufgeregt.Das Polizelkommissaria hat es dir doch ausdrücklich angeboten. Es ist nicht auszudenken, was hätte geschehen können.

Es ist aber nichts geschehen", meinte seelen­ruhig Hopman.Der andere scheint ja auf der Strecke geblieben. Ich werde gleich ein Cblfsre- teleqramm oder ein Ferngespräch nach der Bahn­station aufgeben, ob maneinen Verunglückten auf der Strecke gefunden hat."

Die beiden Freunde bestiegen das Motorrad und fuhren dem Dorfe zu. Es war inzwischen ein Uhr nachts geworden. Martins begab sich gleich m sein Gasthauszimmer zur Ruhe. Auch Hopman, der nach den Aufregungen des Tages ein wenig ermüdet war, verabschiedete sich von dem Kommissar, der sie beide noch erwartet hatte. .

Morgen in aller Frühe wollte er ms Schloß gehen und die Schuldigen verhaften Heute abend sollte Helma durch all diese Dinge nicht mehr auf­geregt werden.

feSo gingen Charles mit ft-b-chast-r Spannung auf dem Bahnsteig auf und ab. Wenn der Profest sor mit diesem Zug nicht an kam, dann war a es gewonnen. Kam er aber, so war die Situation un­geheuer erschwert, denn man mußte befurch : , B er das Opfer warnen würde, ehe man es im Retz

Schnaubend und knirschend hielt endlich der Zug in der kleinen Bahnstation, die der Ausgangsp für Dorf und Schloß Gernrode war. Aber niemn stieg aus, der dem Professor auch nur im enls testen ähnlich sah.

Charles ging den ganzen Zug ab. Ein p Bauern mit Marktkörben und Taschen kamen, em paar Wanderburschen mit derbem Stock

die er aus dem Dorfe Gernrode kannte , aDe nicht der Professor.

Charles atmete auf, ging, nachdem der letzte Fahrgast den kleinen, schlecht erhellten Bahnsteig verlassen, zurück zu dem Wagen, der mit dem Kut-

,Es ist gut!" sagte Helma müde. Sie fühlte sich plötzlich wieder so unglücklich und verlassen.Ich brauche Sie nicht mehr, Charles."

Als der Diener gegangen war, erhob sich auch ^^Entschuldigen Sie mich, Herr Doktor.Ich bin sehr müde und möchte mich zurückziehen.

Den gleichen Wunsch habe auch ich, Made­moiselle! Ich habe auch noch zu packen, denn meine Abreise ist nun endgültig für übermorgen sestge-

tut mir leid!" warf Helma ein, in dem Bestreben, nicht unhöflich zu erscheinen.Wollen Sie nicht wenigstens die Ankunft meines Detters abwarten?" .

Es ist sehr liebenswürdig von Ihnen, Made­moiselle, mir das vorzuschlagen, aber wenn Ihr fterr Vetter zum ersten Male wieder nach Hause kommt und mit so traurigen Empfindungen, wäre es unzart, fände er hier gleich einen Fremden vor. Vielleicht habe ich später einmal Gelegenheit, ihn kennenzulernen und ihm zu sagen, wie wohl ich mich hier auf Schloß Gernrode gefühlt habe. Und NUN, Mademoiselle, habe ich die Ehre, Ihnen eine gut'Nacht zu wünschen."

Er küßte Helma die Hand und öffnete ihr mit einer tiefen Verbeugung die Tür, worauf er hinter ihr die Treppe hinaufstieg und sich in den Seiten­flügel begab, in dem die Fremdenzimmer gelegen

Als Helma in ihr Schlafzimmer kam, fand sie das Zimmermädchen Fanny nut dem Zurecht- machen beschäftigt. Gerade wollte Fanny die Fen-

ein Entscheidungsspiel den Meister feststellen. Allen- dorf trat aber nicht an und verzichtete freiwillig auf den Meistertitel. Beide Mannschaften nehmen aber an den Spielen um die Kreismeisterschaft te.l. Steinbach spielte früher bereits in der 1-Kreisklasse, mußte aber im Vorjahre arteigen. Allendorf ist Neuling im DFB. und sehr spielstark. Steinberg mutz noch ein Spiel in Garbenteich austragen, dann wird sich entscheiden, wer den dritten Platz m der Tabelle einnimmt. Wieseck II und Lollar II haben sich ganz gut gehalten, während Leihgestern II kein Spiel gewinnen konnte.

Zugendführerbesprechung in Gießen.

standen , jedoch der Meister er»

ner, Schuhmacher. . .

Die Museumstätigkeit soll sich auf das gesamte Fachgebiet im ganzen Reich erstrecken. Der Sitz des Museums in der Lederstadt Offenbach soll den Ausgangspunkt eines breiten Wir­kungsbereichs abgeben, so daß einer der Hauptnachteile der Museen, die Gebundenheit des Museumbesitzers an einem Ort, wegfällt. Wahrend das Museumsgebäude selbst mit einer musterhaften, neuartigen Aufstellung der Sammlungen als z e n -

id)t. . . _ f ,

Sie sah sich wie gehetzt um, indessen Helma be­

gann, das Kleid abzustreifen.

Was machen Sie denn da? fragte sie erstaunt, als sie sah, wie das Mädchen die Vase mit Den erotischen Tannenzweigen hinaustragen wollte. Sie haben heute Ihre Gedanken auch gar nicht beisam­men, Kind! Die Vase bleibt doch auch über Nacht hier. Sie wissen, mein Onkel hat es so eingesuhrt und so will ich es auch weiter tun. Der würzige Duft dieser Nadelzweige ist wirklich sehr angenehm im Schlafzimmer."

Da stürzten auf einmal Tranen aus den Augen Fannys und sie ging wie auf der Flucht hinaus.

Es geht mit ihr nicht mehr!, dachte Helma. Ich muß ihr morgen einmal ernstlich ins Gewisten reden, was sie für einen Kummer hat, der sie so verstört. Vielleicht kann man ihr helfen.

Sie trat noch einmal ans Fenster. Dunkle Herbst­wolken jagten wie von bösen Geistern getriebene Seelen über den Horizont ein finsteres Sausen war in der Luft. Aber hin und wieder brach das sanfte Licht des Abendsterns durch das dahinflie- hende Gewölk. Sein Licht senkte einen stillen -traft in Helmas bange Seele. .

Vor ihrem geistigen Auge stand ein kühn ge. schnittenes Männergesicht nut klaren grauen Augen, die bis in den Grund der Seele drangen und einen mit eigentümlichem Frieden erfüllten Mor- aen würde sicherlich Nachricht von Hopman da fern ober er selbst würde kommen. Er hatte ihr ja die Aufklärung des düsteren Geheimnisses für mor- gen 3ugefagt.' (Atzung

trales Lager und Sammel stelle zu be­trachten ist, sollen wechselnde Wanderausstel­lungen an all den Plätzen des Reiches, wo die Lederwirtschaft eine stärkere Vertretung hat, die Schätze des Museums in Auswahl vorfuhren, so daß der gesamte Museumsbesitz nacheinander an vielen Orten zu sehen'sein wird. Begleitende L l ch t- bildervorträge sollen demselben Zweck dienen: überall die in der Lederwirtschaft tätigen Kräfte, auch die in der Berufserziehung stehende Jugend, mit der kulturellen Bedeutung des Werkstoffes Leder vertraut zu machen, fachliches Können und ge­schmackliche Sicherheit zu fördern, den Sinn der

Im Dereinsheim des Vereins für Bewegungs- fpiele-Reichsbahn in Gießen fand eine Führerbe- fprechung der Jugendführer des DFB. statt, bie von den Vereinen der Gruppe Gießen im Sportkreis Gießen besucht war. In dieser Besprechung wurden in der Hauptsache die Mannschaftsführer der Ju­gendabteilungen belehrt. Kreisjugendführer W. P r e 5 b e r (Stockhausen a. d. Lahn) referierte über die Aufbauarbeiten in der Jugendbewegung. Die Jungführer oder Mannschaftsführer werden nach anderen Richtlinien gefchult, als es in den ver­gangenen Jahren der Fall gewesen ist. Dem Jung­führer wird ein weit größeres Arbeitsgebiet ge­lassen. Er ist dafür verantwortlich, daß ein gesunder und fördernder Geist in der Mannschaft herrscht, ihm obliegt es, daß die Mannschaft, wenn sie in die Reihen der Aktiven aufrückt, auch das garantiert, was unsere Reichssportführung verlangt. Es genügt nicht, daß ein Jungführer nur auf dem Papier vor- Händen ist. Der Jungführer hat den Vereinsjugend­führer in jeder Weife zu unterstützen, er hat dem Dereinsjugendführer bei der Ausmachung von Spielen behilflich zu fein, er hat den Gegner zu empfangen und feine Mannschaft so zu erziehen, daß Achtung und Respekt vor dem Gegner in die Reihen seiner Mitspieler getragen wird. Die nächste Besprechung findet am 10. März auf dem Platze der Spielvereinigung 1900 e. V. Gießen statt, zu der alle Vereinsjugendführer und deren Jungfuhrer '(Mannschaftsführer) zur Stelle sein müssen Am 23. und 24. März d.J. soll ein Wochenendlehrgang auf dem Gelände des VfB.-Reichsbahn Gießen ftattfinöen, der von Samstagnachmittag bis zum Sonntagabend dauert und da' Mnter der Aufsicht eines Sportlehrers steht

Wieseck hat noch ein Spiel ... ------ -

tragen. Heuchelheim hat nur einen Minuspunkt weniger. Heuchelheim hat noch zwei Spiele auf eignem Platz zu bestreiten: wenn beide gewonnen werden, ist die Meister,chast für Heuchelheim sicher. Großen-Buseck hat die Spiele beendet, denn m ^eiy- aeftern traten sie zum letzten Spiel nicht an. Die Mannschaft hat zum Schluß stark nachgelassen. Lollar kam nach anfangs schlechtem Start erst spat ins richtige Fahrwasser .Die Mannschaft ^ftonbige Leistungen und hat sich ^nen guten Mittelplatz ge­sichert Erst mit erheblichem Abstand folgt VfB. II, die anfangs gar nicht zur Geltung kam und erst zum Schluß auftaute und zuletzt gute Leistungen bot Leihgestern hat viel an Spielstarke verloren, es geht dort aber wieder aufwärts. Grünberg gewann zwar die meisten Spiele auf eigenem Platz, gibt aber auch auswärts einen starken Gegner ab. 1900 II ist gegen das Vorjahr sehr zurückgefallen und hat stch auf­fallend verschlechtert. Krofdorf kämpfte mit viel Pech.

1. kreisklasse. Gruppe Wehlar.

- - - Unentsch. Verl. Pkte.

1 9runl.ft 1936 wird die olympische Glocke s Damit erwächst dem deutschen Volke in seiner aus dem Reichssportfelde zu Berlin-Grunewald zum Gesamtheit die Verpflichtung zur: OTitarbeiL Wer

Helma lächelt.

Kriminalroman von Klothilde von Stegmann. Urheberrechtsschutz: Fünf-Türme-Verlag, Halle (S.). 18. Fortsetzung Nachdruck verboten!

20. Kapitel.

Der Diener Charles ging auf dem Bahnsteig von Gernrode auf und ab, um, wie Helma befohlen, Professor Schröder abzuholen.

Keine Miene hatte sich in seinem glatten Gesicht verzogen, als sie ihm den Auftrag erteilt Aber in feinem Innern war eine fiebernde Unruhe.

Würde die Depefche, die er aufgegeben, zur rech­ten Zeit angekommen sein? Würde man den Feind, der einem anscheinend auf den Fersen war, un­schädlich machen können, ehe er einem hier das S ffis war^Clwrles wie Schuppen von den Augen n-fa len Dieser eigentümlich- Pr°s°sf°r, dieser Bu- ckerwurm der hie? h-rumstübert, bann der plötzlich - f I1

*Är.r ä.3 i" eg fer Tonfall ähnlich gewesen. Vielleicht, ia gern tz, sie waren ein und dieselbe Person.

Da hatte er eine Nachricht in die Hauptstadt ge­langen lassen. Wenn der Dritte tm ^unde richt g arbeitete, konnte man diesen geheimnisvollen Pro-

Helma saß noch spätabends mit dem spanischen Doktor zusammen im kleinen Salon. Sie hatte Hop- man erwarten wollen und war wenig erfreut ge­wesen, daß ihr spanischer Gast unter dem Vorwand, den Professor noch sprechen zu müssen, ihr unent­wegt Gesellschaft leistete. Aber sie fand keine Mög­lichkeit, ihn zu entfernen.

So saßen sie denn in ziemlich gezwungener Un­terhaltung zusammen. Helma immer wieder flanke?, ein Wort darüber

I» der Gruppe Wetzlar konnte sich Wetzlar-Me- dergirrnes die Meisterschaft sichern. Aßlar ist rote in jedem Jahr in der Spitzengruppe zu filmen Sportfreunde Wetzlar hat sich stark verbessert und steht mit Aßlar punktgleich an zweiter Stelle. Burg­olms ist auch immer in der Spitzengruppe zu stn- I den. Wetzlar II ist stark abgefallen. Werdorf hat

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