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den
Dr.
gewesen ist. Die tatsächliche Verbesserung, im Rechnungsjahr 1934 gegenüber -em Rechnungs-1
Die Banken zur Zinssenkung
gelegentlich zur ich Saarbrücken
aufzugeben.
macht.
Reformvorschläge für das Schwurgericht.
Lianen Mark ab gezogen werden, weil die Schlacht st euer in 1933 noch nicht Reichssteuer
Der Vertreter der japanischen Militärmission in Kalgan, M a t s u t, ist in T i e n t s i n eingetroffen. Er hat dem japanischen Oberkommando über die Lage in der Tschachar Bericht erstattet. Amtlich wird mitgeteilt, daß eine chinesisch'japa« Nische Konferenz am 10. Februar in Kalgan zujammentretm wird. Das in bat Proyi»- Tjcha-
Schuljahr und Ferien für das ganze Reich einheitlich geregelt
einander folgen. So haben grundsätzlich die östlichen Provinzen und Länder vom 25. Juni bis 3. August, die mittleren vom
und Verteidiger" sprachen sodann Staatsanwalt Dr. Schneidenbach, Dresden, und Staatssekretär Dr. Freisler.
Seimburger verzieht nach Lothringen.
re st los aufgeräumt. Es kennt keine .besonderen Interessen* und Länderhoheiten mehr, es hat sich nur die einzige Aufgabe gestellt: Ein einheitliches Reich zu schaffen, das seine großen geschichtlichen Aufgaben lösen kann.
Die Reichsregierung ist überzeugt davon, daß alle Hindernisse dank der nationalsozialistischen Grundhaltung des deutschen Volkes leicht überwunden werden. Wenn auch nicht alle Wünsche erfüllt werden können, so wird doch bei
Der Aalionalstaai das Ziel der Reichsresorm
Reichsminister Or. Frick über die nächste Etappe.
Berlin, 26. Jan. (DNB.) Die tatsächliche Verbesserung des deutschen Steueraufkommens i n den er st en neun Monaten des Rechnungsjahres 1934 (1. April 1934 bis 31. De- zember 1934) beträgt 945,7 Millionen Mark im Vergleich zum Vorjahr. In der „Deutschen Steuerzeitung" wird von Staatssekretär Fritz Rein- Hardt festgestellt, daß ein Vergleich des tatsächlichen Aufkommens, das im gesamten Rechnungsjahr 19 3 4 erzielt werden wird, mit dem Voranschlag nach Ablauf des Rechnungsjahres wahrscheinlich so ausfallen wird, daß ein Betrag von 1015,8 Millio ne n'M art mehr ein- kommtals im Voranschlag vorgesehen war. Gegenüber dem Jahre 1933 würde das eine Zunahme der Steuereingänge um 1247,4 Millionen Mark bedeuten. Um auf die tatsächliche Verbesserung im Rechnungsjahr 1934 gegenüber 1933 zu kommen, müssen 200 Mil-
Berlin, 26.San. (DNB.) Mit emem Erlab der den Ab laus des Schull-hr-s und d.e Verteilung der Ferien sur die Volks-, '«>tt leren und höheren Schulen des s ° ich-erzichüng-. s (h »n Reiches ordnet, hat Relcyserzieyunu Minister R u st dem unerträglichen Zustande des bisherigen Feriendurcheinanders em Ende gemacht.
Schulanfang und -schluß liegen nach wie- v n m Frühjahr. Auch in der Schule ist der w und die Pflicht zur Arbeit um so steter je naher das erstrebte Ziel rückt.-In unseren Bretten ist der Sommer am wenigsten zu angestrengter Ge stes arbeit geeignet, während Herbst und Winter Arbeit fördern. Minister Rust hat daher das j qnhr^gxiel ans Ende des Winters und vo? den Sammer gesetzt Die Schulent. lassenen können |o ohne b-sanL-re Schnn-r gkeit in x t r H rfm f t eingebaut werden uno fino iv de?Lage, ohne Zeitverlust in das Landjahr
Berlin, 27. Jan. (DRB.) Aus Anlaß des zweiten Jahrestages der nationalsozialistischen Revolution hatte die RSK. eine Unterredung mit Reichsminister Dr. Frick über die Reichsresorm. Der Minister führte u. a. aus: „Was Jahrhunderte ein frommer Wunsch großer Patrioten war, was selbst zu Bismarcks Zeiten noch nicht reif gewesen ist und die Parlamentarier der Systemzeit nicht durchzusühren wagten, ist aus den Gluten der nationalsozialistischen Revolution heroorgegangen: die Errichtung des deutschen Nationalstaates. Die Voraussetzung für diese Neugestaltung des Reiches in einer großen Volksbewegung geschaffen zu haben, ist das unvergängliche Verdienst des Füh- rers und Reichskanzlers. Don der zweckmäßigen und kompromißlosen Errichtung des Neubaues des nationalsozialistischen Reiches wird seine Wider- standskraft und Stärke abhängen. Es ist klar, daß eine staatliche Neugliederung, die auf Jahrhunderte die. Einteilung und Verwaltung des Reiches festlegen soll, nicht überstürzt werden darf. Das Zwischenreich war ein B undesstaat, der die Erbschaft der alten Königreiche und Fürstentümer noch sehr deutlich an sich trug. Das Dritte Reich hat mit allen Separatisten und Sonderbestrebungen
einzutreten oder ihren Arbeitsdienst abzu- leisten. Die Sonderbestimmung, daß der letzte Schultag noch in den März fallen soll, gibt ihnen noch eine kurze Zeit der Entspannung. Mit Rücksicht auf die Gegebenheiten von Natur un Leben und die Bedürfnisse der Volksgemeinscha liegt die Haupterholungszeit rn den wärmsten Monaten. Sie ist auf 40 T a g e ausgedehnt worden. Damit, ist die Gewähr für volle Erholung gegeben. In dieser Zeit kann die körperliche und weltanschauliche Schu- lung der Lehrer und Lehrerinnen (etwa je drei Wochen) in vollem Umfange vor sich gehen. Um einen ungesunden Wechsel von Stauung und Leere im Verkehr und in den Erholungsstätten zu vermeiden, ist die Gesamtheit der Sommerferien vom 25. Juni bis zum 31. August ausgedehnt und in drei Staffeln geordnet werden, die in lltägige« Wpande« (uij-
1. Juli bis 17. August und die westlichen und üddeutschen vom 2 2. Juli bis 31. Au- ju ft ihre Freizeit.
Das zweite Jahresdrittel läuft bis zum
Saarbrücken, 27. Jan. (DNB.) Im Saar- Sebiet verbreitet sich die Kunde, daß der berüchtigte lirektor des Innern, HeiMdurger, die Absicht hat, feinen Wohnsitz nach dem lothringischen S a arge m ü n d au verlegen, um nur gelegentlich zur Ausübung seiner Amtsgeschäfte nach Saarbrücken zu kommen. Dor seiner Wohnung sind bereits Möbelwagen aufgefahren. Der Presseche des Herrn Heimburger, der Franzose Franz, der sich wegen seiner Verschwiegenheit über hiesige Vorkommnisse der besonderen Sympathie der internationalen Presse erfreute, hält es gleichfalls für ratsam, Wohnsitz und Wirkungskreis im Saargebiet
jahr 1933 beträgt demnach 1047,4 Millionen Diark. Das Aufkommen an Steuern und Zöllen bewegt sicy seit 1933 somit nicht mehr nach unten, sondern unentwegt nach oben. Das Aufkommen hat im Rechnungsjahr 1932 6647 Millionen Mark, in 1933 6846,1 Millionen Mark und nach den voraussichtlichen Schätzungen in 1934 8093,5 Millionen Mark betragen. Die Summe der Vorbela st ungen des Haushalts aus früheren Jahren stellt jedoch einen Mehrbedarf an Steuern dar. Solange dieser Mehrbedarf besteht, muß jegliches A u f k o m m e n s m e h r grundsätzlich zur Deckung dieses Mehrbedarfs verwendet werden. Sobald sich die Vorbelastungen we- n vermindert haben werden, und soweit rfkommensmehr nicht zur Bestreitung von Mehrausgaben gebraucht wird, die durch die allgemeinen Interessen des Volksganzen bedingt sind, wird die Voraussetzung für eine allgemeine Senkung oder B ese-itigung der Steuern gegeben sein.
Berlin, 27. Jan. (DNB.) Die Reichsgruppe Danken erläßt folgende Erklärung: Dank der umsichtigen und folgerichtigen Wirtschaftsführung ist die Senkung der Zinsen für den lang- triftigen Realkredit nunmehr zur Wirklichkeit geworden. Durch die Steigerung der Kurse der festverzinslichen Werte, die bereits zu einem erfolgreichen Angebot 4,5prozentlger Pfandbriefanleihen durch die Hypothekenbanken geführt hat, ist der landesübliche Zinssatz so weit gesunken, daß eine H e r a b s e tz u n g der Zinsen für einen großen Teil erstklassiger Werte der wirtschaftlichen Lage entspricht. Das Gesetz vom 24. Januar 1935 zieht die Folge- rungen aus dieser wirtschaftlichen Entwicklung. Der gesamten Wirtschaft wird dadurch sowohl für die bestehenden Schuldverhältnisse als auch für künftige Anleihen eine Entlastung von größter Bedeutung zuteil. Sie erhält von jetzt ab einen Zinssatz, welcher dem gewaltigen Aufschwung, der sich in der deutschen Wirtschaft vollzogen hat, Rechnung tragt und im weiteren Verlauf eine erhebliche, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stärkende Herabsetzung der Produktionskosten mit sich bringen wird. Gleichzeitig ist damit ein entscheidender Schritt zur endgültigen Gesundung des deutschen Kapitalmarktes getan, der in seinen Auswirkungen für unsere gesamte Wirtschaft — für die Landwirtfchast ebenso wie für das gesamte Gewerbe und den Hausbesitz — von höchstem Nutzen sein wird. Dem Gläubiger, dessen Zinsertrag im Augenblick verringert wird, erwächst ein E r s a tz hierfür aus der E n 11 a ft u n g d e s Schuldners und der daraus unmittelbar folgenden Stärkung der Wirtschaft, die auch dem Gläubiger zugute kommen wird. Der Gläubiger, der das Umtauschangebot der Kreditanstalten annimmt, dient darum ebensosehr seinen eigenen Interessen wie denen unseres Vaterlandes, weil dieser Schritt der Regierung m jeher Hinsicht der gegenwärtigen Wirtschaftslage entspricht, sind wir Überzeugt, daß die Gläubiger mit allen Kräften dazu beitragen werden, den Maßnahmen der Reichsregierung zu einem vollen und raschen Erfolg zu verhelfen.
®„.: Dr. Otta Ehr. Fischer Vorstandsmitglied der Reichskreditgesellschast AG, Leiter der Reich-, gruppe Banken. — Staatsrat Friedrich Rein-
char eingeleiiett militärische Dorgehen sei beendet worden. Die javanischen Streitkräfte hätten alle von chinesischen Truppen besetzten Gebietstelle in ihren Besitz genommen. Damit sei der Zwischen- all beigelegt. *
Die japanische Regierung wird mit dem Internationalen Gerichtshof, dem Internationalen Arbeitsamt und der Mandatskommission des Völker- bundes weiter zusammenarbeiten trotz ihres Austritts aus dem Völkerbund, der am 27. März wirksam würde. Die japanische Abordnung beim Völkerbund soll aufgelöst werden.
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Der frühere Ministerpräsident und ehemalige Führer der spanischen Konservativen S a n ch e z Guerra ist im Alter von 57 Jahren gestorben.
Anhaltende Auswärtsbewegung des Steueraufkommens.
3m Jahre 1934 voraussichtlich eine Milliarde mehr al« der Voranschlag.
Berlin, 26. Jan. (DNB.) Staatssekretär Kreisler sprach im StrafproAeßrechtsausschuß der Akademie für Deutsches Reckt über Das Schwurgericht. Für die Behandlung der Fälle der schweren Kriminalität im ersten R e ch t s z u g sei ein Gericht erforderlich, das sich aus mehreren gelehrten Richtern und aus Volksrichtern, Laienrichtern, zusammenfekt, die in gern c i . a m e r einheitlicher Arbeit, in gern ler Verhandlung, gemeinsamer Beratung, ein;., udjer Entscheidung alle unter Führung des Vorsitzenden zusammenwir- k e n müssen. Nach Eröffnung der Hauptverhandlung habe der Staatsanwalt zunächst die Anklage zu vertreten. Danach folge Die eigentliche Hauptoerhandlung. Am Schluß der Beweisaufnahme solle der Vorsitzende den Gang der Verhandlung und die in der Verhandlung hervorge- tretenen wesentlichen Punkte A u s a m e n f a s s e n d Herausstellen. Nach dieser Feststellung käme die Schluß st ellungnahme der Anklage, die Schlußverantwortung des Angeklagten, die gemeinsame Beratung, Feststellung des Urteils durch den Vorsitzenden und Urteilsverkündung. Die Auswahl der Geschworenen müsse nach ihrer Persönlichkeit, ihrem Charakter und ihrer Urteilskraft erfolgen. Z u st ä n d i g solle das Schwurgericht nur für die Fälle der Entscheidung über Tod und Leben und der Aechtung fein.
Landgerichtsdirektor Töwe, Bremen, kam in wesentlichen Punkten zu demselben Ergebnis, lieber Zulässigkeit und Umfang der alternativen Feststellung im Strafurteil referierten Reichsgerichtsrat Dr. Schwarz, Leivzig, und Geheimrat Oetker, Würzburg. Der Ausschuß stellte sich auf den Standpunkt, daß die Zulassung der wahlweisen Fest- tellung mit den sich daraus ergebenden Begrenzungen ein weiteres Mittel fei, um der materiellen Gerechtigkeit im Strafurteil Wirtunasrnöglichkeit zu geben. Weiterhin waren Gegenstand Der Beratungen die besonderen Arten des Verfahrens (Privatklage, Strafbefehl, Strafverfügung, Strafbescheide, abgekürztes Verfahren, Einziehung), über die Staatsmimster Dr. Thierack, Dresden, referierte. lieber das Thema „Staatsanwalt
Aus aller Wett.
Deutsche Mädchen au» Siebenbürgen und dem Banat bei Reichsminister Dr. Frick.
Reichsmintster des Innern Dr. Frick empfing in feinem Heim acht deutsche Mädchen aus Siebenbürgen und dem Banat in der chmucke Tracht der Siebenbürger Sächsinnen und der Banater Schwäbinnen. Sie boten dem Minister einen großen Korb Kornblumen als deutsche Grüße aus ihrer fremden Heimat. Ein junges Mädchen aus Schäßburg in Siebenbürgen, sagte, daß dieser Gruß d<m Minister gelte, der die uralten kulturellen Zu- ammenhänge des Deutschtums verständnisvoll fordere und ein treuer Freund des VDA. sei. Dr. Frick gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß die Mädchen ihren kurzen Aufenthalt in der Reichs- Hauptstadt dazu benutzten, sich in den Dienst der großen Winterhilfssammlung zu stellen. Er hoffe, daß sie bestrebt sein würden, in ihrer Heimat treu ihrem Volkstum und ihrem Daterlande zu dienen. Der Minister überreichte jeder Sammlerin ein Lichtbild mit seiner Unterschrift und eine namhafte Spende für das Winterhilfswerk. Im Anschluß an den Empfang lud Frau Frick die Abordnung zu einem Tee.
Der Ehrenpreis
de» Führers für den „Preis der Rationen".
Der Führer und Reichskanzler hat als Ehrenpreis ür den „Preis Der Nationen" im Berliner Reit- und Fahrturnier eine Bronze-Reiter st atue ge- tiftet, die von Dem Berliner Bildhauer Hermann F u chs, einem früheren Mitarbeiter des verstorbenen Professors T u a i 11 o n„ geschaffen worden ist.
Noch zwölf Vermißte von Bord der „Mohawk".
Die Suche nach Den Toten Der „M ohawk" - Katastrophe wurde fortgesetzt. Bis jetzt ist es gelungen, 34 Leichen zu erkennen. Zwölf Per- onen werden noch vermißt, und zwar drei Frauen und neun Besatzungsmitglieder. An Der Stelle, an Der Die „Mohawk" untergegangen ist, chwimmen noch immer zwei leere Rettungsboote, Deren Taue bei Dem Zusammenstoß nicht mehr recht- zeitig freigemacht werDen konnten. Ob Die Möglichkeit besteht, das gesunkene Schiff AU heben, ist noch nicht geklärt. — 3m Zusammenhang mit Der in Washington erwogenen Reform des Ueberwachungs- wesens Der Seeschiffahrt wird jetzt auch für eine schärfere Ueberwachung des Schiffsbaues durch die Bundesregierung eingetreten.
Der Tod des Generals Kutiepow.
„Le Jour" gibt eine Erklärung Des russischen Emigranten Burzew wieder, über Das geheimnisvolle Verschwinden de» in Paris ansässig gewesenen Generals Kutiepow, der, wie erinnerlich, am 26. Januar 1930 von einer mysteriösen Verabredung nicht wieder zurückgekehrt ist. Burzew will herausbekommen haben, daß die GPU. Kutiepow als Zeugen in einem Prozeß gegen untreue Offiziere vorgeladen habe. Abgesandte Der GPU. hätten Kutiepow milgeteilt, daß zwei Offiziere Des Sowjetgeneralstabes ihn zu sprechen wünschten. Kutiepow möge sich allein zu Der Der- abrebung begeben und niemandem etwas erzählen, Kutiepow habe sich zu Der SBerabreDung begeben. Im Auto fei er bann chloroformiert worden. Man habe Die Dosis z u st art gewählt und Kutiepow fei am Herzschlag geftorben. Die Täter hätten seine Leiche in die Sowjetbotschaft befördert, Die sie gern habe wieder los fein wollen, um keine Scherereien zu haben. Andererfeits hätten Die Moskauer Beauftragten für das Gelingen ihres Auftrages, wenn nicht den lebendigen Kutiepow, jo doch feinen Toten- schein vorweisen sollen. Da beides unmöglich war, hätten sie mit dem Diplomatischen Kurier einen ausführlichen Bericht nach Moskau abgefchickt. Die Leiche Kutiepows hätten sie in einem Reife- korb des diplomatischen Kuriers befördert, um so Den Nachweis zu erbringen, daß sie sich ihres Auftrages entledigt hätten.
Schwere Stürme über England.
Bei Dem heftigen Sturm, Der in Den letzten Tagen über ganz England fegte, wurden mehrere Einwohner von London verletzt, Darunter ver- schieDene Personen Durch Einsturz von Schornsteinen. Aus allen Teilen Des Landes werden Sachschäden gemeldet. In London fielen Schnee- und Hagelschauer. Der Herzog und die Herzogin von Kent, Die sich auf Der Hochzeitsreise an Bord des Schiffes „Duchess of Richmond" auf Der Fahrt nach den Westindischen Inseln befinden, erlebten einen der schlimmsten Kanal st ürme seit Jahren. Das norwegische Schiff „Ganga" wurde vom Sturm auf die hohe See getrieben und ist seitdem nicht mehr gesichtet worden. Besorgt ist man auch um Den südslawischen Dampfer ,Iuha" (4115 Tonnen), Der im Sturm vor Dem Tyne vor Anker gehen wollte unD seitdem verschollen ist. Der norwegische Dampfer „Rondo" (2243 Tonnen) lief an Der Westküste von Schottland auf Grund.
Wirbelsturm über Porto Alegre.
Porto Alegre, Die Hauptstadt von Rio Grande do Sul (Südbrasilien), wurde von einem Wirbelsturm von bisher nicht erlebter Heftigkeit heimgesucht, Besonderer Schaden wurde in einem Zirkus angerichtet, in dem gerade die Nachmittagsvorstellung im Gange war. Das Zelt wurde vollständig zerstört. Dank Der ausgezeichneten Disziplin Der Zir- fusangeftellten konnte eine Panik verhütet werDen. Der SchaDen wirD auf rund 100 000 RM. geschätzt Der Zirkus ist Durch Dieses Unglück um so mehr betroffen, als er bereits vor kurzer Zeit Durch Drei Entgleisungen von SonDerzügen mit Zirkusmaterial geschädigt worden war.
Verheerender Schneesturm über Polen.
Aus Dem polnischen Petroleumgebiet bei Boris- i tarn werden Einzelheiten über Die vernichtenden i Folgen eine» Schnee sturme» bekannt. Der Dort . in einer Der letzten Nächte gewütet hat. Rund 20 i Bohrtürme wurden vom Sturm umaemorfen und . vMg zechhmrttert, Stele Häuser wurde» abgedeckt.
Der 30. Januar
Tag der Detriebsappelle.
Berlin, 27. Jan. (DNB.) Am 30. Januar, Dem 2.Jahrestag Der Machtübernahme Durch Adolf Hitler, wird, wie Die NSK. melDet, Die Deutsche Arbeitsfront in allen Ortsgruppen des Reichsgebietes Betriebsappelle ver- anstalten. Die Redner Der DAF. werden restlos an diesem Tage eingesetzt, und auch Die PO. wird habet Mithelfern Das Thema für Den Tag lautet: „Was bedeutet Der 30. Januar für Den schaffenden Menschen?" Außerdem wird bei dieser Gelegenheit eine besondere Ehrung Des Saararbeiters erfolgen.
Kleine politische Nachrichten.
Mussolini teilte Dem Präfekten von Bozen mit, daß auf bem Hauptplatz ber Stadt Bozen eine Statue des Drusus, des römischen Feldherrn, Der im ersten JahrhunDert vor Christus Den Krieg in Germanien geleitet hat, auf- gestellt werden soll. Das Denkmal wurde von Der Stadt Rom der Stadt Bozen zum Geschenk ge-
der Gebietsabgrenzung Der neuen Reichsgaue auf Die wirtschaftlichen, volklichen und geopolitischen Beziehungen Der einzelnen Gau- gebiete jede mögliche Rücksicht genommen werden.
Das Jahr 1934 hat mit dem Gesetz über Den Neuaufbau des Reiches die Grundlage zum nationalsozialistischen Freiheitsstaat geschaffen. Durch die Zusammenlegung der Reichs- und preußischen Ministerien wurde ein weiterer wichtiger Schritt in dieser Richtung getan. Das Jahr 1935 hat uns zum Jayrestaa Der nationalsozialistischen Revolution die neue ReichsgemeindeorDnung gebracht, Der voraussichtlich auch Die territoriale Ne u- glieDerung des Reiches folgen wird. Damit wird grundsätzlich das Wichtigste für Neubau des Reiches entschieden fein."
Hardt, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Commerz- und Privatbank AG., Leiter Der Wirtschafts- gruppe ^Privates Bankgewerbe". — Staatssekretär Dr. Otto Schroeder, Präsident Der Preußischen Staatsbank (Seehandlung), Leiter Der Wirtschaftsgruppe „Oeffentliche Banken mit Sonderausgaben". — Dr. Kokotkiewiez, Vorstandsmitglied Der Deutschen Rentenbank-Kreditanstalt, Leiter ber Wirtschaftsgruppe „Oesfentlich-rechtliche Kreditanstalten". — Generaldirektor Dr. Schwarzkopf, Staatssekretär i. 9t., Deutscher Sparkassen- und Girover- band, Kommissarischer Leiter Der Wirtschaftsgruppe ,Sparkassen". — Ministerpräsident a. D. G r a n » zow, Präsident ber Deutschen Rentenbank-Krebit- anstatt, Leiter ber Wirtschaftsgruppe „Krebitgenossen- schasten". — Direktor Dr. F r i e b e r i ch s, Deutsche Bau- und Bobenbant AG., Leiter ber Wirtschafts- gruppe „Bausparkassen unb Zwecksparunternehmun- gen". — Geh. Justizrat Schreyer, Mitglieb des Vorstanbs ber Bayerischen Hypotheken- unb Wechselbank, Leiter ber Fachgruppe „Private Aktienbanken". — Kurt Freiherr von S ch r ö b e r, Präsi- bent ber Hanbelskammer Köln, Leiter ber Fachgruppe „Private Bankiers". Reichshauptadteilungs- leitet Trumpf, Reichsnährstanb Hauptabteilung 3, Leiter Der Fachgruppe „Ländliche Kreditgenossenschaften". — Genossenschaftsanwalt Dr. Lang, Deutscher Genossenschaftsverband e. D., Leiter ber Fachgruppe „Gewerbliche Krebitgenossenschaften".
Keine Einzelbenachrichtigung der Gläubiger.
Die Reichsgruppe Banken weist darauf hin, Daß eine Benachrichtigung Der Kunben fettens ber einzelnen Bankanstalten über ben Inhalt des Gesetzes zur Durchführung einer Zinsermaßi- gung vom 24. Januar 1935 nicht erfolgt, Da durch die zahlreichen Hinweise in ber Presse, insbesondere auch burch bie Rundfunkübertragung der Rede des Reichsbankpräsidenten Dr. Schacht der Inhalt des Gesetzes in ausreichendem Maße bekanntgeworden ist.
Die Frist, innerhalb derer die Inhaber von Pfandbriefen und Kommunal-Obligationen das Angebot ablehnen können, endet am Dienstag, dem 5. Februar 193 5. Wer das Angebot a n - nimmt, braucht keineErklärungen irgend- welcher Art zu geben.
22. Dezember, dann folgt nach der festreichen Ferienzeit um Jahresschluß (bis zum 6. Januar) das letzte Drittel des Schuljahres mit seiner stärkten Arbeitsanspannung für Schüler und Lehrer, odaß bie Erholungszeit zwischen Den Schuljahren auf 20 Tage ausgedehnt worden ist. Bei einer Gesamtzahl von 85 Ferien- tagen verbleiben für Die Pfingst, unD Herbstferien noch 12 Tage. Diese kommen je nach Der Länge des ersten oDer Des zweiten JahresDrittels stärker den Pfingst- ober den Herbstferien xugute.
Auch den besonderen Bebürfnissen einzelner Land- Haften ist dadurch Rechnung getragen, daß für )te ländlichen Volksschulen solcher Be- zirke Die Sommer- unD Herbstfereien ander» verteilt werden können.
Inngvoll und Elternhaus.
Um alles Trennende, das vielleicht hier unb Da zwischen Eltern, Schule unb Deutschem Jungvolk in ber Hitler-Jugend besteht, restlos zu beseitigen, hat in biesem Monat Die Führung )cs Jungvolkes im Gebiet Berlin Der HI. Die ge- amte Elternschaft zu Elternabenden einge- laben. Diese Abende, auf denen der Gebietsjungvolkführer spricht, sollen Den GrunDstein legen zu einer DauernDen Vertrauensgemeinschaft zwischen Elternschaft und Jungvolkführern, llebri- jens haben die Elternabende, die bis jetzt in Der- Siebenen Bezirken Berlins ftattgefunben haben, gezeigt, daß die Führerschaft oes Deutschen Jungvolks in Berlin restlos das Vertrauen ber Eltern besitzt.


