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Weihnachten SOOMeter unter der Erde.

Oberheffen

scheidend. Von dieser Grunderkenntnis ausgehend sind alle Bestrebungen von Wichtigkeit, die im Hin*

undheitlich besonders gefährdet sind.

In diesem Jahre finden diese Untersuchungen eine Erweiterung dadurch, daß zum erstenmal auch von der Berufskrankenkasse der weiblichen Ange­stellten die gleichen Untersuchungen ihrer jugend­lichen Versicherten durchgeführt werden. Seitens der Berufskrankenkasse der Kaufmannsgehilfen werden alle die Jugendlichen zur Untersuchung heranae- zogen, die Ostern 1936 das zweite Lehrjahr be­ginnen, wäbrend von der Berufskrankenkasse der weiblichen Angestellten die Lehrlinge, die Ostern 1936 in das dritte Lehrjahr eintreten, und ferner

zog sich dabei einen Bruch der Wirbelsäule zu. Am Tage des heiligen Abends wurde der Ver­unglückte durch die Freiwillige Sanitätskolonne Schotten in die Chrirurgische Klinik nach Gießen ge­bracht. Der bedauernswerte junge Mann liegt schwer darnieder.

Kreis Büdingen.

CD Nidda, 23. Dez. Wie gefahrvoll eine zur Nachtzeit auf der Landstraße dahinziehende Schafherde werden kann, wenn sie bei den verschneiten Straßen ohne jede Beleuchtung wandert, mußte Dr. med. Roth von Frankfurt am Main erfahren, als er abends mit seinem Auto von Nidda nach Ranstadt fuhr. An einer Straßen­krümmung sah er sich plötzlich vor einer solchen Herde. Infolge starken Bremsens rutschte das Auto durch die Bodenglätte seitwärts nach einem tiefen Abgrund, blieb aber glücklicherweise an einem Baume hängen, gegen den es dermaßen schlug, daß es wegen sehr st a r k e r Beschädigung ab­geschleppt werden mußte. Der Fahrer kam zum Glück ohne erhebliche Verletzung mit dem Schrecken davon.

Großer Iabrikbrand im Odenwald.

Michelstadt i. O., 26. Dez. (LPD.) Aus bis- her noch unbekannter Ursache brach am Dienstag­abend in der Schreinerei Bzw. Holzschneiderei der Zeltbahnfabrik Gebr. Mühlhäuser in Steinbach bei Michelstadt Feuer aus, das mit rasender Schnelligkeit um sich griff. Das Feuer fand an den Holzvorräten reiche Nahrung, und bald war das ganze Gebäude e i n g e ä s ch e r t. Mit großer Mühe konnten die Feuerwehren ein lieber* greifen des Brandes auf die ang^baute Montage* halle verhüten. Der Schaden ist bedeutend, da fast alle Maschinen in dem niedergebrannten Gebäude unbrauchbar geworden sind. Ein auf Urlaub befind­licher Soldat hatte das Feuer zuerst wahraenom* men und sofort die Feuerwehr alarmiert, so daß bald eingegriffen werden konnte.

Ein Haus von einem ffernlastwaqen gerammt.

LPD. Mainz, 26. Dez. Am Montagmorgen kam in Mainz-Bischofsheim in der Nähe der evangelischen Kirche ein Fer«lajtwagS4t

die weiblichen Angestellten, die in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 1918 geboren sind, für diese Untersuchungen vorgesehen fi luchungen finden in engster Zusc dem Hauptamt für Volksqesundhe

sind, erlebten eine Ueberraschung. Vorsitzender Karl H o f überreichte im Namen des Vereins den San- aesbrüdern Johannes Harnisch, Karl Burger, Ludwig Schmitt, Heinrich Burger, . Karl Schmit t, Karl Happel, Philipp W e h r u m, Ludwig Häuser, Karl S ch m a n d t und Ludwig Happel aus Anlaß ihrer langjährigen aktiven Tätigkeit und Verdienste um den Verein ein Weih­nachtsgeschenk. Mit zwei Laienspielen, aufgeführt von Mitgliedern des Vereins, und anschließendem Tanz fand die Weihnachtsfeier ihren Abschluß.

* Lang-Gons, 26. Dez. Durch das Glatt- e i s verursacht, st ü r z t e hier die 64jährige Ehe­frau des Landwirts G. und brach dabei den linken Unterarm.

statt und sollen mit dazu dienen, durch vorbeugende Maßnahmen Gesundheit und Arbeitsfähigkeit zu sichern, zu erhalten und weitmöglichst zu steigern.

** Kirchensammlung für das Winter­hilfswerk am Neujahrstag. Die Kollekte in den Gottesdiensten am Neujahrstag ist in der gesamten Deutschen Evangelischen Kirche für das Winterhilfswerk des deutschen Volkes bestimmt.

** Schneegänse gingen am Heiligen Abend gegen 19 Uhr ziemlich tief herunter, so daß man in der Nähe der Gummifabrik ihr Flügelrauschen und ihr nahes Schreien hörte. Sie nahmen dann chre Flugrichtung nach dem Bergwerkswald.

** An Kohlenoxydgasvergiftung er­krankt. Am zweiten Weihnachtsfeiertag vormit­tags wurde in einem Hause im Asterweg eine dort wohnende Frau in ihrem Zimmer bewußtlos auf­gefunden. Die Ursache war in einer Kohlenoxydgas­vergiftung zu finden, die offensichtlich auf einen Schaden am Ofen zurückzuführen ist. Die Verun­glückte wurde von der Freiwilligen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz nach der Chirurgischen Klinik verbracht, wo sie das Bewußtsein wieder erlangte, zur Zeit aber noch krank darnieder liegt. Erfreu­licherweise ist aber die Lebensgefahr vorüber.

In dem Kalibergwerk Reihers hausen bei Göttingen wurde eine einzigartige Weihnachts­feier veranstaltet. Im Füllort auf der Hauptförder­strecke, 900 Meter unter der Erde, scharten sich die Arbeitsmänner am Christbaum zu einer Feier zu­sammen. Das Orchester des Göttinger Staatstheaters umrahmte die Feierstunde mit stimmungsvollen Darbietungen. (Presse-Illustration Hoffmann-M.)

neben den Vertretern der Partei und der Behör­den sämtliche betreute Volksgenossen, und zwar Kinder und Erwachsene, teilnahmen. Nach Musik- und Gesangsdarbietungen hörte man die lieber» tragung der Feier in Berlin, sodann hielt der Orts­gruppenamtsleiter der NSV., Bürgermeister Dr. V ö l s i n g, eine Ansprache, in der er den grund­legenden Unterschied zwischen den Winterhilfe­sammlungen und Weihnachtsfeiern der früheren Zeit und denjenigen des WHW. klarlegte. Seine Ansprache klang mit einem freudig aufgenommenen Treugelöbnis an den Führer und Reichskanzler aus. Nach weiteren gesanglichen Darbietungen der Sina» char der NS.-Frauenschaft und der Jungmädels des BdM. fand die Weihnachtsbescherung statt, die bei den betreuten Volksgenossen größte Freude aus* löste. Anschließend vereinigten sich alle Mitarbeiter des WHW. zu einem kameradschaftlichen Beisam­mensein, in dessen Verlauf Ortsgruppenamtsleiter Dr. V ö l s i n g allen seinen Mitarbeitern für ihre bisherige hingebende Tätigkeit an dem großen Werke herzlichen Dank sagte. Im hiesigen Kreis krankenhaus wurde eine Weih­nachtsfeier für die Kranken, die Mitarbeiter und Schwestern des Krankenhauses veranstaltet, an der auch Vertreter des Kreisamtes und fast alle Patienten teilnahmen. Pfarrer B e r n b e ck hielt die Weihnachtsansprache, die von musikalischen und gesanglichen Darbietungen umrahmt war.

* A l s f e l d , 26. Dez. Der in der Sehrtschen Mühle in dem Kreisorte Vadenrod schwer ver­unglückte Müllergeselle, der mit beiden Bei­nen in das Getriebe der Mühle gekommen war, ist im hiesigen Kreiskrankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen.

* Nieder-Gemünden, 27. Dez. Der hiesige Landwirt Wilhelm A l t v a t e r zog sich durch einen unglücklichen Sturz einen Bruch des rechten Unterarmes und außerdem eine Hüftver» letzung zu. Er mußte in die Klinik nach Gießen gebracht werden.

Kreis Schotten

* Helpershain, 27. Dez. In unserem Ort er­eignete sich ein schwerer U n g l ü ck s f a l l. Der 25jährige Bäcker Heinrich B i n d e w a l d stürzte am vergangenen Samstag in der Scheune ab und

in unserem Bahnhof reibungslos abgewickelt, aller­dings hatten die Züge mancherlei Verspätungen auf­zuweisen. Ebenso erfreulich ist es, berichten zu kön­nen, daß trotz des sehr starken Verkehrs im Bezirk unserer engeren Heimat keine Unfälle zu verzeichnen waren.

Schätzungsweise wurden im hiesigen Bezirk an­läßlich des Weihnachtsfestes etwa 6000 Personen mehr als in den Vorjahren befördert. Nur durch Einsatz aller an dem Betrieb und Verkehr beteiligten Eisenbahnern ist es gelungen, diese Aufgaben zur Zufriedenheit der Reisenden zu lösen. Es mußte an alle beteiligten Beamten und Arbeiter die größ­ten Anforderungen gestellt werden, um den Ver­kehr zu bewältigen. Sämtliche Eisenbahner haben mit vorbildlicher Pflichttreue sich in den Dienst der großen Sache gestellt.

Die Straßenbahn hatte von dem starken Verkehr der Reisenden ebenfalls eine erheblich gesteigerte Inanspruchnahme zu verzeichnen, die dem Haus­haltsplan unserer Elektrischen in begrüßenswerter Weise zugute kommt.

Dank der großartigen Leistungen des Winter­hilfswerks gab es auch in diesem Jahre wieder keine deutsche Familie, in der der Gabentisch ungedeckt geblieben ist. Das Weihnachtsfest 1935 war ein Fest der tätigen Liebe einer ganzen Volksgemeinschaft. Noch wird es einige Tage dauern, bis die Weih­nachtsstimmung aus den deutschen Familien gänz­lich verdrängt ist vom grauen Alltag, und erst mit dem Neujahrstag wird die stimmungsvolle Weihe, die der Christbaum in die Herzen der deutschen Menschen senkt, der rauhen Wirklichkeit weichen.

Aufklärung des Diebstahls auf dem Gießener Güterbahnhof.

Die Kriminalpolizeistelle Gießen berichtet: Am 25. Dezember wurde in dem städtischen Obdachlosen­asyl der 29jährige Anastasius C z a p l e w s k i aus Stargard (Pommern) unter dem dringenden Ver­dacht festgenommen, den am 15. Dezember auf dem hiesigen Güterbahnhof begangenen Einbruch, bei dem 26 Güterwagen erbrochen wurden, verübt zu haben. Ein Teil Der gestohlenen Güter wurde bei ihm vorgefunden. Trotz der ihn schwer belasten­den Ueberführungsltücke leugnet er bis zur Stunde die Tat, er kann aber bereits als überführt betrach­tet werden. Der Verhaftete wird am heutigen Frei­tag dem Amtsgericht zugeführt.

Stenographen-Zubiläum und Gautag 1936 in Gießen.

Die Ortsgruppe Gießen der Deutschen Steno- araphenschast kann im Jahre 1936 und zwar am 13. August, auf ein 75jähriges Bestehen zurückblicken. Aus Anlaß dieses Jubiläums hält derGau Hessen der Deutschen Stnographenschaft" am 4. und 5. Juli 1936 in Gießen leinen 56. Gautag.ab.

Der Gau Hessen der Deutschen Stenographen­schaft umfaßt ganz Hessen und außerdem Den Re­gierungsbezirk Wiesbaden, deckt sich also mit dem Gau Hessen-Nassau der Partei. Er besteht aus 126 Ortsgruppen mit rund 13 000 Mitgliedern. Die Orts- gruvpe Gießen selbst zählt etwa 550 Mitglieder.

Am Nachmittag des 4. Juli findet eine Vertreter­sitzung statt in Anwesenheit des Gaugebietsführers und des Reichsführers der Stenographenschaft, an der voraussichtlich 200 bis 300 Vertreter sämtlicher Ortsgruppen des Gaugebietes teilnehmen werden. Am Abend des gleichen Tages findet eine Jubilä­umsfeier der hiesigen Ortsgruppe statt. Am Morgen des 5. Juli wird bann das für jedes Jahr vorge* schriebene große stenographische Leistungsschreiben abgehalten, an dem sich etwa 1000 bis 1200 Steno* graphen beteiligen werden. Am Nachmittag des 5. Juli finden Besichtigungen, Ausflüge, Tanzbelusti­gungen usw. statt. Beschlossen wird der Gautag am Abend durch die Verkündigung des Wettschreib­ergebnisses.

Die ärztlichen Reihenuntersuchungen von Iuaendlichen.

Von der Arbeitsgemeinschaft der Berufskranken­kassen, Verwaltungsstelle Gießen, wird uns ge­schrieben:

Für die Zukunft unseres Volkes sind in erster Linie die Kraft, die Gesundheit und die Leistungen bet lebenden, wie der kommenden Geschlechter ent«

Kanzler von Tirol", Schauspiel von Wen- ther;Die I n s e l", Schauspiel von Bratt.

Zu allen Vorstellungen der NS.-Kulturgerneinde findet ein freier Kartenverkauf zu Tagespreisen an der Abendkasse statt. Kartenausgabe für die Zweite Dezemberhälfte und für Januar: Samstag, 28. Dezember von 16 bis 19 Uhr an der Theater­kasse. (Siehe Anzeige im Gießener Anzeiger vom 24. Dezember.)

Die Weihnachtsfeiertage.

Der Verlauf der Weihnachtsfeiertage hat in un­serer engeren Heimat, soweit das Weihnachtswetter in Betracht kommt, allerlei Enttäuschungen bereitet. An Stelle echt winterlichen Wetters mit Schnee und Eis, das namentlich für unsere Wintersportler eine reine Freude gewesen wäre, fing es bereits am Heiligabend gegen 17 Uhr äu regnen an, worau schon in kurzer Zeit erhebliche Glatteisbildung ein­trat, die denn auch in der Stadt und in einigen Orten des Kreises Gießen zu Stürzen von Straßen­passanten führte, bei denen es zum Teil Arm- ober Beinbrüche gab. Das programmwidrige Weih­nachtswetter fetzte sich bann an ben Feiertagen fort, wobei es am gestrigen Vormittag wiederum zu Regenfällen kam. Dazu lag zum Teil feucht-nebeliger Dunst über Stadt und Land, der das äußere Bild einer trüben Weihnacht nur noch veH'tärkte. Unter diesen Umständen zogen es die meisten natürlich vor, die Weihnachtsfeiertage in ihren Wohnungen zu begehen, wo der Aufenthalt entschieden ange­nehmer war, als in der unfreundlichen Außen­temperatur dieser Tage. Lediglich zu ben Gottes­diensten, die in allen Kirchen gut besucht waren, sah man stärkeren Fußgängerverkehr auf ben Straßen.

Der Reiseverkehr war trotzbem am Heiligenabenb und an den beiden Feiertagen viel lebhafter als im vorigen Jahre, ja man kann ihn sogar als außer­ordentlich stark bezeichnen. Soldaten und Arbeits­dienstmänner, die in ihren Weihnachtsurlaub fuh­ren, stellten ben weitaus größten Teil ber Reisen­den und bevölkerten die Wartehalle des Bahnhofs unb die Bahnsteige in so großem Ausmaß, daß zeitweise die reisenden Zivilisten nahezu in dem Bild der Uniformen verschwanden. Am gestrigen zweiten Feiertagabend begann der Rückreiseoerkehr sich bereits bemerkbar zu machen; ebenso wie bei der Abreise vor dem Fest, waren auch jetzt wieder Soldaten und Arbeitsdienstmänner besonders im Vordergrund des Reiseverkehrs, auch auf der Durch­reise. Die Reichsbahn mußte zur Bewältigung die­ses starken Anspruchs alle Verkehrsmittel einsetzen und die Züge verstärkt, zum Teil auch doppelt fah­ren. Ferner wurden auch Urlauber-Sonderzüge ge­fahren, um allen Ansprüchen pünktlich genügen 3U können. Erfreulicherweise hat sich der Reiseverkehr

Schwerer Krastwagen-DerkehrSunfall.

vier junge Leute verletzt.

* Klein-Linden, 27. Dez. Am gestrigen Zweiten Weihnachtsfeiertag ereignete sich gegen Abend auf der Landstraße zwischen Klein-Linden und Dutenhofen, nahe dem Allendorfer Wäldchen in der 8-Kurve, ein schwerer Autounfall. Ein Personenkraftwagen, ber von vier jungen Leuten (sämtlich aus Lützellinben) besetzt war, fuhr gegen einen Telegraphenmast. Durch ben An­prall erlitten alle Insassen teils schwere, teils leichtere Verletzungen. Durch bie Freiwil­lige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz Gießen würben bie Verunglückten in bie Chirurgische Klinik gebracht. Der etwa 20jährige Hermann Weber, ber ben Wagen führte, erlitt eine schwereKopf- verletzung; er liegt in bedenklichem Zustande barnieder. Der 21jährige Erwin Spengler und der 19jährige Walter Spengler erlitten ebenfalls Kopfverletzungen; am glimpflichsten kam ber 20jährige Adolf Lenz davon, der einige Fleisch­verletzungen im Gesicht erlitt.

Weihnachtsfeier-Jubiläum einerGtadt.

1) Alsfeld, 26. Dez. Am Weihnachtsabend ver­anstaltete die hiesige Stadtverwaltung gemäß einem langjährigen Brauche wiederum eine B e - scherung für bie reifenden Hand­werksgesellen in der HerbergeZur Heimat", an der Bürgermeister Dr. V ö l s i n g teilnahm. Zu der Feier hatten sich 21 Wanderer eingefunden. Pfarrer B e r n b e ck hielt eine dieser besonderen Feier entsprechende Weihnachtsansprache, die von ge­meinsam gesungenen Weihnachtsliedern würdig um­rahmt wurde. Die Beschenkten erhielten ein einfaches llbendessen und nach Bedarf Wäschestücke, worüber ie sich besonders freuten. Die Feier, die von Bürger­meister Dr. V ö l s i n g bei feinem Amtsantritt ins Leben gerufen worden war, wurde in diesem Jahre zum 2 5. Male abgehalten.

Landkreis Gießen

£ Wieseck, 26. Dez. Am ersten Weihnachts- eiertag. hatten Spaziergänger in unserer Gernar- 'ung ein seltenes Erlebnis. Unterhalb ber Mar­burger Straße konnten sie in einem Kornacker zirka 50 Wildgänse beobachten.

§ Daubringen, 27. Dez. Die hiesige Klein­kinderschule hielt in der alten Schule ihre diesjährige Kinder bescherung ab. Weih­nachtslieder, Erzählungen und Gedichtvorträge wechselten miteinander ab. Mit großer Freude emp- ingen die Kinder ihre Gaben. Strahlende Augen lohnten die Mühe, die sich Schwester Marie für diese Feier gemacht hatte. An der Bescherung nah­men etwa 40 Kinder teil.

+ Mainzlar, 27. Dez. Die hiesige SA. traf ich dieser Tage im Lokal von Müller beim letzten Dienst des Jahres zu einer Weihnachtsfeier unter dem lichtergefchmückten Baurn. Gemeinsam gefangene Weihnachtslieder, Gedichtvorträge und Austausch von gemeinsamen Erlebnissen hielten die Kameraden in bester Stimmung einige Stunden bei­sammen.

s T r ei s a. d. L d a., 24. Dez. Die hiesige N S.° Frauenschaft hielt in ihrem Vereinslokal unter dem brennenden Adventskranz eine schlichte A d - v e n t s f e i e r ab, zu der auch die evangelisch- kirchliche Frauenhilfe eingeladen und zahl­reich erschienen war. Nach kurzer Begrüßung durch die Leiterin und dem Gesang eines Adventsliedes hielt ber Ortspfarrer Pg. Buchner bie Abvents- ansprache. Danach trugen vier weißgekleidete Mäd­chen ein Gedichtdie vier Adventslichter" vor, die Leiterin las noch einige Advents- und Weihnachts­geschichten; dazwischen wurden Adventslieder ge­sungen, so daß die Stimmung eine recht vorweih­nachtliche war. Die Sammlung der Frauen­hilfe für das W i n t e r h i l f s w e r k, die mit großer Freude unb Hingabe von ben Frauen be= orgt würbe, ergab einen reichen Ertrag. Es gingen Drei Waschkörbe voll Lebensrnittel, wie Speck, Wurst, Kakao, Kaffee, Gerste, Reis u. a. m., sowie 23 Mark an Geld ein. Für Weinachts- Anhängeplaketten wurden hier 33 Mark gelöst.

= Steinbach, 26. Dez. Die Sonnwend­feier der hiesigen HI. fand am 23. Dezember, abends statt. Die Veranstaltung wurde vom BDM. durchgeführt und nahm trotz der herrschenden Kälte einen schönen Verlauf.

"Y" Watzenborn-Steinberg, 26. Dez. Am ersten Weihnachtsfeiertag veranstaltete ber hiesige MännergesangvereinS ä n g e r k r a n z" im VereinslokalZum goldenen Stern" eine wohl- gelungene Weihnachtsfeier. Nach einem einleitenben Musikstück begrüßte der Ehrenvorsitzende Johannes Harnisch die Vereinsfamilie. Beim brennenden Weihnachtsbaum wurden gemeinsam Weihnachts­lieder gesungen. Der Chor unter ber Stabführung seines Dirigenten Lehrer Svory (Groß-Rechten­bach) trug einige gut eingeschulte Chöre vor. Die Feier würbe verschönt durch dasOffene Singen", das erstmalig eingesührt wurde. Mehrere Ehren­mitglieder, die zum Teil 40 Jahre aktive langer

blick auf bas Ziel einer verantwortungsbewußten positiven Rassenpflege eine Aufklärung und Er­ziehung unserer Volksgenossen zu einer gesunden Lebensführung betreiben. Darüber hinaus ist die ärztliche Ueberwachung, rechtzeittges Erkennen und Behandlung etwa bestehender Schäden bzw. auf­getretener Krankheiten für die Erhaltung der Ge­sundheit und Leistungsfähigkeit des einzelnen Volks­genossen von entscheidender Bedeutung.

Aus dieser Erkenntnis heraus führt die Berufs- krankenkaffe der Kaufmannsgehilfen feit einer Reihe von Jahren solche Untersuchungen ihrer Versicherten durch, wobei sie sich zunächst einmal auf die Er- affung ber erwerbstätigen Jugendlichen beschränkt, >ie durch den Beruf und bie Entwicklungsjahre ge-

s. Lang-Göns, 26. Dez. Am Mittwochabend feierte der hiesige Turnverein fein Weih- nachtsfest in der Turnhalle. Nach den Begrü­ßungsworten des Dereinsführers Karl Müller und ber üblichen Ehrung ber Toten des Vereins sprach Dietwart Albert Schmidt über die Arbeit und über die Ziele des Reichsbundes für Leibes­übungen, in dem nun alle Turnvereine aufgegan­gen sind. Einem Vorspruch über das Weihnachts­fest, vorgetragen von Frl. A. Pfuhl, folgte ber Weihnachtsreigen ber Turnerinnen. Er fand lebhaf­ten Beifall, wie überhaupt alle Vorführungen ber Turnerinnen an biefem Abenb (Leitung: Wilhelm Dem). Weitere Freiübungen ber Schüler (Lei­tung: Erwin Müll), Keulenübungen unb Turnen am Barren folgten. Nach ben Geräteübungen wurde die Siegerehrung vorgenommen. Ober­turnwart Wilhelm Lang konnte fünf Turnerinnen (Maria Wagner, Elfe Stoll, Helene R o - thenhöfer, Marie Heidt und Anna Heidt) und zehn Turnern Siegerurkunden von den letzten Kreis-, Gau- und Bergfesten überreichen. Besonders erwähnte er hierbei bie alten Turner Karl H e i b t, Willi Keßler, Willi B r ü ck e l unb Otto Köster unb bankte ihnen für ihre Leistungen. Außerbem erhielten Siegerurkunben: Willi Römer, Richard Römer, August Faber, Kurt Puhl, Kurt Wagner unb Albert Schwan. Bürgermeister Wenzel unterftrid) in einer kurzen Ansprache bie Verbienste ber Turnvereine unb sprach vor allem seine Anerkennung bafür aus, baß ber Reingewinn be5 Abends restlos bem Winterhilfswerk zur Verfügung gestellt würde. Nach einer Pause wurde ein Theaterstück gespielt, in bem alle Dar­steller ihr Bettes boten. Den Abschluß ber turne­rischen Vorführungen bilbeten bie Hebungen mit bem Ball, bie wohl am besten gefielen unb reichen Beifall auslösten. Alle Darbietungen würben ein­gerahmt burch Musikstücke bes hiesigen Orchester- Vereins unter Leitung von Theobor Philipp. Darunter verbient bcfonbere Hervorhebung ein Trompetenbuett ber Herren Weiß unb Philipp. Zum Schluß sprach ber Vereinsführer Karl Mül - ler allen Mitwirkenben feinen Dank aus

oo Eberstabt, 27. Dez. Im festlich geschmück­ten Saale von Karl F e l s i n g fanb eine Weih­nachtsfeier statt. Gute Musik leitete ben Abenb ein. Lieber be« Männerchore« (Leitung: Chor­meister Sarnes, Holzheim), Sprechchöre ber Hit* ler-Jugenb, bes BDM. unb ber Schüler wechselten bann in bunter Folge miteinander ab unb fanben herzliche Anerkennung. Die turnerischen Darbietungen ernteten ebenfalls großen Beifall. Nach einigen gemeinsam gesungenen Weihnachts- liebem fanb eine Weihnachtsbescherung ber Kinber statt, bie große Freube auslöste. In einer Schluß­ansprache bankte Pfarrer K ö b b i n g allen, bie zur Verschönerung bes Abends beitrugen.

O Göbelnrod, 26. Dez. Im prächtig ge­schmückten Saal von Pg. M ü l l e r fand die W e i h - nachtsfeier der NSDAP, statt. Stützpunkt­leiter Heinrich Stühle r begrüßte die zahlreichen Teilnehmer und wies auf die Bedeutung des Weih­nachtsfestes hin. Nach der Uebertragung der Feier von Berlin wurden gemeinsam Weihnachtslieder gesungen, Gedichte vorgetragen unb einige Weih­nachtsspiele aufgeführt. Die Schüler der Volksschule sangen unter Leitung von Lehrer Allendörfer einige Lieder und bereiteten damit ben Zuhörern große Freube. Dann nahm ber Nikolaus bie Weih­nachtsbescherung vor. Stützpunktleiter Stüh ler chloß bie Feier mit Worten des Dankes an alle (vor allem an die NS.-Frauenschaft und Lehrer Allen- dörfer), bie zur Verschönerung bes Abenbs beigetra* gen hatten. Gegenwärtig finbet in unserem Orte ein Melkkursus statt, an bem sich 23 Personen beteiligen. Leiter bes Kurses ist ber Melklehrer Fey vom Waithos bei Grünberg. In unserem Orte, der nur 365 Einwohner zählt, wohnen verhält­nismäßig viele hochbetagte Leute über 75 Jahre. Dieser Tage konnte der Landwirt Johs. Schult* heiß bei körperlicher und geistiger Frische seinen 8 3. Geburtstag feiern. Er betreibt noch Schaf- Handel und vermag auch in der Landwirtschaft noch mitzuhelfen.

Kreis Alsfeld

§ Alsfeld, 24. Dez. Eine stimmungsvolle Weihnachtsfeier in größerem Rahmen ver­anstaltete die hiesige Ortsführung des WHW. im großen Saale desDeutschen Hauses", an der I

** 21 uf ein parkendes Auto aufge­fahren. Gestern geaen 21 Uhr ereignete sich auf der Straße GießenLollar ein Verkehrsunfall. Ein Personenkraftwagen fuhr gegen ein Auto, das vor sind. Diese Unter- ber Wellersburg parkte. Glücklicherweise würben v lammenarbeit mit Menschen nicht verletzt. Es entftanb lebiglich einiger Hauptamt für Volksgesundheit ber NSDAP. Sachschaden.