Niederlegung -er Ergebnisse auch der kleinsten Der- edelungsversuche und der Bodenforschungen. Hier steht ein Apparat, der selbsttätig Zigaretten raucht. Die Qualität des Rauches wird mit seiner Hilfe festgestellt, der Nikotingehalt kann ergänzend ermittelt werden. Die Bibliothek des Institutes umfaßt viele raufend Bände, die sich mit der Geschichte des Tabaks, seiner Behandlung, seinen Krankheiten und den bis heute aemachten Versuchen in aller Welt befassen. Das älteste Buch über Tabak ist hier zu finden, es wurde von einem Zeitgenossen des Christoph Columbus geschrieben. Im Arbeitszimmer des
Direktors stehen ein paar Kanister mit gelbfarbiger Flüssigkeit. Wir wollen gerne wissen, was dies ist. „Kosten Sie ruhig, und sagen Sie dann, wie es Ihnen schmeckt!" Speiseöl enthalten die Kanister, Speiseöl, das aus Tabaksamen gepreßt worden ist. Dem Leinöl ähnlich ist sein Geschmack, aber noch weitaus feiner. Dr. Koenig erinnert daran, daß Tabaksamen ungemein ölhaltig ift Ob wir eines Tages „Speiseöl aus la Tabaksamen" im Krämerladen kaufen und dieses allen anderen Deien oorziehen werden — wer will es sagen?
Einsatz des Arbeitsdienstes bei landwirtschaftlichen Erntenotständen.
Der Reichsarbeitsführer hat im Einvernehmen mit dem Reichsbauernführer probeweise Anord- nungen über den Einsatz des Arbeits- dien st es bei landwirtschaftlichen Ernte- notständen erlassen. Da der Arbeitsdienst dem Gemeinnutz des Volkes dient, leistet er auch bei Erntenotständen der Landwirtschaft Hilfe. Ein Notstand ist gegeben, wenn die zuständigen Regierungsstellen und der zuständige Kreisbauernführer schriftlich erklären, daß die Arbeit unaufschiebbar ist und andere Arbeitskräfte nicht rechtzeitig beschafft werden können.
Der Kreisbauernführer hat Anforderungen auf Einsatz des Arbeitsdienstes an den zuständigen Gruppenführer des Arbeitsdienstes zu richten. Letzterer muß darauf achten, daß die Durchführung der vertraglich übernommenen Arbeiten nicht gefährdet wird.
Linzelbeurlaubungen kommen nur in Frage bis zur Höchstdauer von 3 Wochen für solche Arbeitsdienstangehörige, welche die Erntehilfe im elterlichen Betriebe leisten. Während dieser Zeit erhalten sie kein Verpflegungs- und kein Taschengeld und scheiden aus dem Heildienst- und Unfalloer- sicherungsschutz des Arbeitsdienstes aus.
Es können auch Kommandierungen von Arbeitsdienstmännern erfolgen; deren Höchstdauer beträgt ebenfalls 3 Wochen. Die Bezüge werden weiter gezahlt, ebenso bleibt der Schutz des Heildienstes bestehen, und die Unfallversicherung regelt sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Die Kosten für Hin- und Rückreise übernimmt der Arbeitsdienst nicht.
Der Betriebsführer hat den für ledige Freiarbei- ter in der Tarifordnung insgesamt vorgesehenen Zeitlohn (Barlohn und Deputat) über die Kreis-
dauernschaft an die zuständige Abteilung des Arbeitsdienstes zu zahlen. Mehrverdienst durch Leistungslohn über den tariflichen Zeitlohn hinaus wird vom Betriebe aus an den einzelnen Arbeitsdienstmann persönlich in Form einer Prämie gezahlt. Wenn der Betriebsführer Sachleistungen (Unterkunft, Kost usw.) gewährt, so sind diese nach den örtlichen Sätzen auf den Zeitlohn anzurechnen.
Der Betriebsführer hat außerdem je Kops und Arbeitstag 15 Pf. über die Kreisbauernschaft an die Arbeitsdienstabteilung zu zahlen, wodurch die Arbeitgeberanteile an den Invaliden- und Krankenversicherungsbeiträgen abgegolten werden. Ge- währt der Betriebsführer Unterkunft und Verpflegung, so kann der Gruppenführer des Arbeitsdienstes oder fein Beauftragter sich vor dem Einsatz vergewissern, ob diese einwandfrei find. Ist die Entfernung zum Einsatzort gering, so können die Kommandierten in der Abteilungsunterkunft wohnen. Bezüglich der Verpflegung erfolgt Regelung von Fall zu Fall. Bei Meinungsverschiedenheiten erfolgt eine gemeinsame Regelung durch Kreisbauernführer und Gruppenführer.
Die Erntehilfe geschlossener Verbände wird wie jede andere Maßnahme durchgeführt unter Leitung der zu den Verbänden gehörenden Führer. Sonst gelten auch die oben angeführten Bestimmungen.
Der Arbeitsdienst hat sich also der Landwirtschaft bei Erntenotständen zur Verfügung gestellt unter dem Gesichtspunkt des Gemeinnutzes. Denn die Hereinbringung der Ernte ist eine Angelegenheit, die nicht nur den Bauern, sondern das ganze Volk angeht. Nur so kann die Ernährungsgrundlage des deutschen Volkes gesichert werden.
Wirtschaft.
Oie Zndustrie- und Handelskammer Gießen
gibt Auskunft:
1065: Funkverbindungen, Leitwege und Gebührensätze für Funktelegramme nach See.
1066: Das Programm der Leipziger Herbstmesse 1935.
1067: Auskunft^ und Beratungsstellen auf der Leipziger Herbstmesse 1935.
1068: Erteilung der rumänischen Einfuhrbewilli- Bfür das 3. Vierteljahr nach neuen ätzen.
1069: Bekanntmachuna KP 14 der Ueberwachunds- stelle für unedle Metalle, betr. Kurspreife.
1070: Bekanntmachung der Reichsftelle für Devisen- bewirtschaftuna über den Tausch von Wertpapieren im Auslande.
1071: Bekanntmachuna KP 15 der Ueberwachungs- stelle für unedle Metalle, betr. Kurspreife.
1072: Aufhebung der französischen Einfuhrkontingentierung für Preßspan.
1075: Zum französischen Einfuhrverbot für gewisse Fettstoffe.
1076: Versendung von Warenproben nach Dänemark.
Oie Großhandelsumsätze im ersten Halbjahr 1935.
Fwd. Die Betrachtung der Grohhandelsumsätze im ersten Halbjahr 1935 und ihre Beziehung auf den gleichen Vorjahreszeitraum allein gibt kein zutref- fendes Bild von der Umsatzlage dieser Handelsstufe, da die ziemlich kräftigen Umsatzsteigerungen Ende 1933 und im Laufe des Jahres 1934 bei dem kurzfristigen Jahresoergleich nicht berücksichtigt werden. Ein Rückblick über mehrere Jahre hinweg erfaßt auch diese Umsatzsteigerungen des Großhandels. In allen untersuchten Großhandelszweigen lag der Umsatz im ersten Halbjahr 1935 — wenn auch recht unterschiedlich — höher als im ersten Halbjahr 1933 und 1932. Freilich sind die teilweise beträchtlichen Preissteigerungen bei einzelnen Warengruppen in der zweijährigen Zeitspanne nicht ohne Einfluß aus die Entwicklung der Umsatzwerte gewesen. Lediglich
Im Lederhandel blieben die Umsätze in der ersten Jahreshälfte 1935 nicht unbeträchtlich (um 11 v. H.) hinter denen im ersten Halbjahr 1932 zurück. Am höchsten über den Umsätzen im ersten Halbjahr 1932 lagen 1935 die Umsätze der Tucdgroßhandlungen (um rund 70 v. H. bei einer Preiserhöhung nach dem Großhandelsindex für Stoffe im gleichen Zeitraum von 12 v. H.) und der Baustoffhandlungen (um rund 75 v. H. bei einer 5prozentigen Preissteigerung). Im Gegensatz zum Einzelhandel hat im Großhandel der größere Teil der statistisch erfaßten Handelszweige im ersten Halbjahr 1935 bereits höhere oder ungefähr gleich hohe Umsätze als im ersten Halbjahr 1931 er Ai eien können, obwohl nach den Großhandelsindizes das Preisniveau 1935 durchweg niedriger war als in der ersten Jahreshälfte 1931. (Mitteilung der Forschungsstelle für den Handel beim RKW).
*
♦ Deutschs Erdölgewinnung im Juli. Wie der Amtliche Pressedienst mitteilt, betrug die deutsche Erdölgewinnung im Juli nach den vorläufigen Ergebnissen der amtlichen Statistik 38 494 Tonnen gegen 35 869 Tonnen im Vormonat und 26 218 Tonnen im Monatsdurchschnitt 1934.
Ahrin-Mainische Börse.
Frankfurt a. M., 26. Aug. Zum Wochenbeginn herrschte an der Börse wieder stärkste Geschäftsstille. Aufträge der Kundschaft lagen kaum vor. Entgegen den vorbörslichen Erwartungen lag der Aktienmarkt zwar uneinheitlich, aber überwiegend schwächer. Die erneute Zunahme der Beschäftigten um 136 000 und die Erwartungen, die man an die Leipziger Herbstmesse knüpft, boten kaum Anregung. Bei kleinsten Umsätzen gingen IG.-Farben mit 1 v. H. auf 156,25 zurück. Elektro- aktien lagen uneinheitlich, wobei AEG. 0,25, Gesfürel 0,50, Schuckert 0,50 und RWE. 0,75 v. H. nachgaben, während Licht und Kraft und Elektr. Lieferungen je 0,50 v. H. höher einsetzten. Am Montanmarkt bröckelten die Kurse meist ab, so bei Buderus, Hoesch, Rheinstahl, Harpener und Stahlverein von 0,25 bis 0,75 v. H., Dtavi Minen zogen auf 19,75 (19,50) an. Etwas stärkere Einbußen
BDM.: Unser Sporttag!
Leuchtend blaue Plakate an allen Straßenecken und Litfaßsäulen ziehen wie ein Magnet die Blicke der Vorübergehenden an, Reichssporttag des BDM. am 1. September 1935! Nur noch eine knappe Woche, dann ift der große Tag da, auf den sich die Mädel aus Hessen-Nassau schon lange freuen. Wir wissen, daß sich an diesem Sonntag unsere Eltern und Bekannte nicht zu überlegen brauchen: „Wo gehen wir denn heut' Nachmittag hin?" Die blauen Plakate und luftigen Werbezettel haben schon lang diese sonntägliche Frage beantwortet! Auf den Sportplatz geht es am 1. September! Noch einmal laden wir alle herzlich ein und freuen uns auf den Tag, an dem wir zeigen dürfen, was wir in unserer jungen Generation schaffen, und an dem Ihr und wir ganz fest fühlen, daß wir zusammen gehören, weil wir alle an unserem Platz stehen und arbeiten. Heute soll noch einmal ein Jungmädel aus einem Sportnachmittag erzählen, und zwar vom
Bockspringen.
Heute sind wir ohne Geräte hinausgezogen auf den Sportplatz. Ein Dauerlauf über den sonnigen Wiesenfleck an der Ostseite des Platzes, ein paar straffe Freiübungen. Nun sitzt alles auf dem Boden, Kopfrollen, Rumpfbeugen und hinlegen. 16 Paar Beine recken sich in die Luft, als wollten sie den weißen Wolken da oben an der Nase herumkitzeln und Auf. Erwartungsvoll stehen wir in einem großen Kreis, was nun wohl kommt.
„Zu zweien abzählen, die erste bleibt stehen, die
zweiten Rumpf beugen und Fußgelenke mit den Händen fest umfassen, ein bißchen federn uni» Beine etwas auseinander, so nun aber fest stehen bleiben, daß ihr mir nicht umpurzelt", ruft die Sportwartin und schon springen wir ersten mit weit gespreizten Beinen, die Hände auf den Rücken unseres Bockes gestemmt, über unsere zweiten hinweg.
Wie die Mehlsäcke oder wie die Elefanten sind wir gesprungen, stöhnend reden sich unsere zweiten, wir haben uns mächtig auf ihren Rücken gestützt.
„Schadet nichts", sagt die Sportwartin, „das wird schon noch besser werden." „Die ersten runter zum Bock und die zweiten springen." Au weh, die machen es auch nicht besser, ich bin mitsamt meiner zweiten umgepurzelt. Was sind wir doch so steif und schwerfällig, als ob wir so etliche Jahrzehnte schon auf dem Buckel hätten. Wir springen wieder, bumrns, da liegen zwei, weiter, weiter, weiter. Ueber acht Böcke springen wir im Kreis, dann kommen die anderen wieder heran.
Langsam springen wir leichter und immer weniger purzeln um. „Halt, die Böcke stellen sich in eine Reihe, die anderen springen drüber und reihen sich gleich als Bock an. Wollen mal sehen, ob wir so über den ganzen Sportplatz kommen, hopp und los." Sind wir aber stolz, als wir am (Eingang zum Sportplatz stehen und kein Bockpaar ift umgefallen. „Wir könnten doch so nach Hause hüpfen", meint die Grete. Ihr hat es mächtig gut gefallen, uns anderen allen auch!
hatten Reichsbank mit 183,50 (185) und MAN. mit 93 (94,50). Niedriger lagen außerdem Daimler Motoren (—0,65 v.H.), Zellstoff Waldhof (—0,50 vH), AG. für Verkehrswesen (—0,50 o. H.) und Moenus Maschinen (—0,25 v. H.). Schiffahrtswerte fanden einige Nachfrage, bröckelten aber später wieder ab. Hapag 15,75 bis 15,50 (15), Nordd. Lloyd 17,13 bis 17 (18,90). Höher notierten nach Pause Allg. Lokal und Kraft mit 126,25 (124,25). Nach den ersten Kursen ergaben sich auf den meisten Marktgebieten weitere Rückgänge von 0,25 bis 0,50 vom Hundert.
Der Rentenmarkt lag ebenfalls sehr ruhig. Altbesitzanleihe gingen um 0,25 v. H. zurück, späte Reichsschuldbuchforderungen, Zinsvergütungsscheine und Kommunal-Umschuldung lagen unverändert.
Im Verlaufe unterlagen die Kurse einigen Schwankungen, wobei später eher Rückgänge überwogen. JG.-Farben bis 155,50, dann wieder 156 und schließlich wieder 155,50. Reichsbank gingen auf 183 (183,50), Hoesch auf 97,25 (98,25), AEG. auf 40,50 (40,75) und Schiffahrtswerte je 0,25 v. H. zurück. Matt lagen Deutsche Linoleum mit 163,50 (165,13), Feinrnech. Setter mit 86,25 (87,50), anderseits notierten Rhein. Braunkohlen 1 v. H. höher mit 219.
Arn Rentenmarkt waren Zinsvergütungsscheine gefragt und etwas höher, im übrigen blieben die ersten Kurse behauptet. Von Industrie-Obligationen zogen 6proz. Stahlverein 0,40, 6proz. Hoesch 0,25 v. H. an, dagegen gaben 1947er Stahlverein 0,25 und 4Z4prvz. Stahlverein 0,13 v. H. nach. Der Pfandbriefmarkt lag ruhig bei meist unveränderten Kursen, Stadtanleihen tendierten etwas ungleichmäßig. Don fremden Werten erhöhten sich Anatolier I und II auf 40,80 (40,65), im übrigen lagen Ausländer fast geschäftslos.
Tagesgeld unv. 2% v. H.
Abendbörse knapp behauptet.
Auch an der Abendbörse hielt sich die Geschäftstätigkeit in denkbar engsten Grenzen. Die Haltung war im Vergleich zum Mittagsschluß etwa behauptet, wobei leichte Rückgänge von 0,25 bis 0,50 vH. überwogen. IG. Farben bröckelten auf 155,65 bis 155,75 (155,90) ab, ferner gaben einige Montan- unb Elektrowerte mäßig nach. Etwas höher lagen Schuckert mit 129,25 (129) und Conti-Gummi mit 157,50 (157,25) sowie Buderus mit 103,50 (103,25). Von Bankaktien wurden Berliner Handelsgesellschaft in Anpassung an Berlin 1,25 v. H. höher notiert mit 118,25, außerdem zogen Bayerische Hypotheken-Bank auf 92,75 (92,50) und Commerzbank auf 92,65 (92,50) an. Der Renten'markt lag wohl sehr still, aber im Grundton freundlich, obschon Kursveränderungen nicht eintraten. Von Liqui- bationspfanbbriefen bröckelten Frankfurter Hypotheken auf 101 (101,13) ab, von Auslanbsrenten ginaen Ungarn Golb auf 9,50 (9,60) zurück.
U. a. notierten: Altbesitzanleihe 111,75, 5,50 v. H. Frankfurter Hypotheken-Liquibation 101, 6 v. H. Krupp 104, 6 v. H. Stahlverein 103, IG. .Farben- Bonbs 128,50, 4 v. H. Ungarn Golb 9,50, 4 v. H. Rumänen 5,05? Abca 80, Bayerische Hypotheken- Bank 92,75, Berliner Handelsgesellschaft 118,25, Commerzbank 92,65, vv-Bank 92,50, Dresbner Bank 92,50, Reichsbank 183, Buberus 103,50, Harpener 115, Hoesch 97,50, Mannesmann 89,25, Stahlverein 85,25, AKU. 62,25, BMW. 126,50, Betula
142,50, Conti-Gummi 157,50, Deutsche Linoleum 162,75, Licht unb Kraft 134,50, IG. Farben 155,65 bis 155,75 (Nachbörfe 155,50), Feinmechanik Jetter 86,25, Gesfürel 127,50, Goldschmidt 108, Holzmann 95,50, Junghans 87, Lahmeyer 134, Metallgesellschaft 113,50, Moenus 87,75, Schuckert 129,25, Siemens 178,50, Thüringische Lieferung 118,50, Südbeutfcher Zucker 203, AG. für Verkehrswesen 86, Hapag 15,50.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 26. August. Das Geschäft am Frankfurter Getreibegroßmar.kt blieb sehr klein. Brotgetreide wird ausreichend angeboten, die Mühlen zeigten nur für Lieferung im Monat September einige Kauflust. Nichtkontingentierter Weizen und Roggen werden stark offeriert und finden keine Nachfrage. Am Futtermittelmarkt blieben Mühlenabfälle aller Art, sowie hochwertige Misch- futter und Biertreber stark gefragt, das Angebot war ungenügend. Für Kartoffelflocken ist die Nachfrage ruhiger geworden. Das Mehlgeschäft zeigt noch keine nennenswerte Besserung.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 197, W 16 200„ W 19 204, W 20 206. Roggen R 12 160, R 15 163, R 18 167, R 19 169, Großhandels- preise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Hafer H 13 170, H 14 172, Großhandelspreise ab Station. Weizenmehl W 13 27,70, W 16 28,15, Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Fracht-Ausgleich. Weizenmehl 17,25, Weizenfuttermehl 13,50. Weizenkleie W 13 10,92, W 16 11,13, Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50, Mühlenfestpreife ab Mühlenstation. Heu 7,60—7,80, Weizen- und Roggenstroh drahtqe- preßt oder gebündelt 2,40—2,50. Kartoffeln: gelbfleischige hies. Gegend 3,40, weiß- und rotschalige 3,00 Mark per 50 Kilogramm bei Waggonbezug ohne Sack. Tendenz: stetig.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 26. Aug. Auftrieb: Rinder 831 (758), darunter 147 Ochsen, 86 Bullen, 349 Kühe und 249 Färsen. Zum Schlachthof direkt: 3 Ochsen, 1 Bulle, 2 Kühe und 3 Färsen. Kälber 400 (364), Schafe 38 (20), Schweine 1725 (2216), zum Schlachthof direkt 159. Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf den letzten Montagsmarkt vom 19. August. Notiert wurden pro ein Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 42 (am 19. Aug. 42), b) 41 bis 42 (41 bis 42), c) 38 bis 40 (38 bis 40). Bullen a) 42 (42), b) 41 bis 42 (42), c) 39 bis 40 (41 bis 42). Kühe a) 42 (41 bis 42), b) 35 bis 41 (35 bis 40), c) 28 bis 34 (28 bis 34), d) 20 bis 27 (20 bis 27). Färsen a) 42 (42), b) 41 bis 42 (41 bis 42), c) 38 bis 40 (38 bis 40), d) 34 bis 37 (30 bis 37). Kälber a) 64 bis 68 (63 bis 67), b) 57 bis 63 (56 bis 62), c) 50 bis 56 (48 bis 55), d) 40 bis 49 (40 bis 47). Lämmer und Hämmel b2) Weidemast 41 (40 bis 41), c) 37 bis 38 (—). Schafe nicht notiert. Schweine al) 54 (54), a2) 54 (54), b) 54 (54), c) 54 (54), d) 54 (54), e) 50 bis 54 (53 bis 54), Sauen gl) 54 (54), g2) 52 (53 bis 54). Marktverkauf: Rinder lebhaft, ausverkauft. Kälber rege, ausoerkauft. Hämmel und Schafe lebhaft, ausverkauft. Schweine sehr flott, ausv er kaust.
Kurszettel der Berliner und frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren ang-Mrl-n Ziffern geben bte Höhe der zuletz: deich lohnen Dividende an. - R-ichsbankdiskont 4 o.!)..
Frankfu
Schluß- «urS
rt a.M.
Gchlußl. Abend« börse
»t
Schluß- lurS
rlln
Schluß«. Mittag« börse
Datum
24.8.
268
24.8
26.8
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
101,25
101,25
101,5
101,4
4% Deutsche Reichsanl. von 1984
97,7
97,7
97,9
79,9
6%% Doung-Anleihe von 1980 ..
Deutsche Anl.-Ablüs.-Schuld mit
AuSlos.-Rechten .............
•—»
103,25
103,25
103,25
112,13
111,75
111,9
111,65
4‘/»% Deutsche RetchSpostfchatzan-
Weisungen von 1934, 1.......
6% et)em.8% Hess. Bolksstaat 1929
100,5
100,4
100,5
100,5
(rückzahlb. 102%)............
97,75
97,75
97,5
96,75
4Vi% ehem. Hessische Landesbank
Darmstadt Gold R. 12........
96,75
96,75
—
6’/i% ehem. Hess. LandeS-Hvpo-
thekenbank Darmstadt Liaüi ...
100,9
100,75
4Vi% ehem. 8% Darmst. Komm.
LandeSb.Goldschuldverlchr. R.6
93
93
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. An-
128,5
128,5
—
—
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
115,5
115,25
115,25
115,25
4V.% ehemL% Frank,. Hyp.-Bank
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
96,75
96,75
_
_
6Ki% ehem. 4*4% Franks. Hhp..
Bank-Ligu..Pfandbriese.......
6Vi% ehem. 454% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....
101,2
101
—
—
101,4
101,4
101,5
101,13
4K% ehem. 8% Pr. Landespfand.
briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
97
97
97
97
<%% ehem. 7% Pr. Landespfand- briesanst., Gold Komm. Lbl.VI
97
97
97
Sreuerglltich.BerrechnungSk. 85-89
107,4
107,4
107,4
107^4
4% Oesterreichs,che Goldrente....
30
30
29
4,20% Oesterretchische Silberrente
1,45
1,4
1,5
4% Ungarische Goldrente ........
9,65
9,5
9,7
9,6
4% Ungarische StaatSrente v. 1910
9,5
9,5
9,5
4V1% desgl. von 1918..........
B% abgest. Goldmcrikaner von 99
9,65
11,5
9,4
11,5
9,65
11,5
9,5
11,4
4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie l.....................
W
—
—
Frankfurt a. M
Schlußkurs
Schlup«. Abend« börse
Schluß« kure!
Schluß«. Mittag- börse
Datum
24 8
26.8.
24.8
26.8.
4% vesgl. Serie II .............
11,75
11,75
12
—
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
6,25
6,25
6,3
4H%RumSn.vereinh.Rentev.l918
8,5
8,25
8,35
8,35
4% Rumänische vereinh. Rente ..
5,1
5,05
5,13
5,1
2y<% Anatolier ...............
40,65
40,8
41
41
Hamburg-Amerika-Paket .....0
15
15,5
15,25
15,65
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
Norddeutscher Lloyd .........0
16,9
17,13
16,9
6,65
21.®. für Verkehrswesen tot. .. 0
86,75
86
86,75
86,5
Berliner Handelsgesellschaft ... s
118,25
118,25
Ü7
118,5
Commerz, und Prioal-Bank... 0 Deutsche Bank unb DiSconto-
93,25
92,65
93,25
92,5
Gesellschaft................0
93
92,5
93
92,5
Dresdner Bank..............0
93
92,5
93
92,5
Reichsbank ................ 12
185
183
184,75
183
A.S.G......................0
41
40,5
41,25
40,25
Bekula.................... 10
143
142,5
143,25
142,75
Elektr. LieferungSgeiellschast... 6
115,25
115,75
115,5
115
Licht und Kraft ........... 8%
134,5
134,5
135
134,75
Felten & Guilleaume.........ö
108,5
103
109
108,25
GeseUsch.f.Clektt.Unlernehmung. 5
129
127,5
129,4
127,65
Rheinische Elektrizität ........ 5
146,5
147
147
148
Rhein. Wests. Elektr..........g
133,75
132,5
133,25
132,4
Schuckert L Co............... 4
129,5
129,25
129,75
129
Siemen« L Halske.............
Lahmeyer L Co.............. 7
179,75
134,5
178,5
134
180,5
134
178,5
134
ÖUDCTU» _....................
104,5
103,5
105
103,25
Deutsche ®tb6l 4
Gelsenkirchener...............
112,5
112,25
112,75
112,5
Harpener....................
Hoesch Eisen—Köln-Neuesseu .. 0
115,25
98,5
115
97,5
115,5
98,75
115,13
97,5
Ale Bergbau ............... g
—
170
169,5
167
Zlse Bergbau Genüsse........-
130
131,25
130,5
131,5
Klöcknerwerke ............. tK
95,25
95,25
95,5
94,9
89,25
Mannesmann-Röhrea........5
90
89,25
90
Frankfurt 0. M.
Berlin
Schlußkurs
Schluß«. Abend« börse
Schluß« «urS
Schluß«. Mittag« börse
Datum
24.8.
26.8
24.8.
26 8.
Mansselder Bergbau .. Kokswerke ...........
Phönix Bergbau......
.....
.. e
.. 6
.. 0
114,5
114
114,5
120
113
119
Rheinische Braunkohlen
. 12
. 218
218,65
218
219
Rheinstahl...........
»'/,
114,75
113,75
115,25
114,25
Bereinigte Stahlwerke.
.. 0
86
85,25
86
85,65
Otavi Minen ........
.. 0
19,5
19,75
19,5
19,4
Kaliwerke Aschersleben.
.. 6
137
136
136
137,5
Kaliwerke Westeregeln .
.. 5
131
131
131
131,25
Kaliwerke Salzdetfurth
1V1
197
196
197
196,5
3- ®- Farben-Jndustrie
.. 7
157,25
155,75
157,4
155,9
Scheideanstall........
.. 9
240
239,5
Goldschmidt .........
.. 0
110,13
108
110,65
108,5
Rütgerswerke ........
.. 4
118,5
118
118,75
117,75
Metallgejellschaft......
.. 4
113,25
113,5
113
113,5
Philipp Holzmann ....
.. 0
96,5
95,5
96,5
95,75
Zementwerk Heidelberg
Cementwerk Karlstadt..
••••
.. 6
.. 4
121,65
121,75
121,75
Schultheis Patzenhofer
.. 4
_
_
110,9
110,75
Aku ('allgemeine Kunstseide)
.. 0
62,65
62,25
63,13
62,4
Bemverg............
.. 0
116,5
116
116,5
116
Zellstoff Waldhof .....
.. 0
118
117,5
117,75
116,5
Zellstoff Aschaffenburg
.. 0
87,25
87
87,5
87
Dessauer Gas ........
.. 7
—
135
134,5
Daimler Motoren.....
.. 0
102,25
100,5
101,75
100,4
Deutsche Linoleum ....
.. 6
165,13
102,75
163,75
163
Orenstein L Koppel ...
.. 0
88,9
88,65
Westdeutsche Kaufhof..
.. 0
30
30,4
30,4
29,75
Ehade...............
.. 0
—
280
285,5
280
Acru m ulai oren- F abrik.
e e • e «
12
—
180,5
181,5
181,4
Eontt-Gummi........
.. 8
159,5
157,5
159,5
157,25
Gritzner.............
.. 0
25
35,75
_
Momkraftwene Höchst a.Dt..
100
——
Süddeutscher Zucker ..
203,5
203
203,75
—
Lombardzinsfuß 5 v. H.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. Hl.
24-August
26.August
Amtliche Notierung
Geld | Brief
Amtliche Notierung
Geld | Srief
Buenos Aire Brüssel .... Rio de Jan. . Sofia ......
Kopenhagen. Danzig.....
London .....
HelsingsorS.. Paris ......
Holland .... Italien.....
Japan......
Jugoslawien Oslo..... ;
Wien.......
Lissabon.... Stockholm... Schweiz .... Spanien.... Prag.......
Budapest ...
Neuyork...
0,668 41,84 0,139 3,047 55,11
46,96
12,315
5,44 16,425 168,09
20,36 0,729
5,684 62,04
48,95 11,19
63,64 81,07 34,02
10,295
2,483
0,672
41,92
0,141
3,053
55,23
47,06
12,375
5,45
16,465
168,43
20,40
0,731
5,696
62,16
49,05
11,21
63,76
81,23
34,08
10,315
2,487
Bantnoten.
0,668 41,87 0,139 3,047
55,14 46,98
12,35 5,445
16,435 168,17
20,36 0,730 5,684
62,07 48,95
11,20 63,68
81,14 34,03
10,30
2,482
0,672 41,95 0,141
3,053
55,26
47,08 12,38
5,455
16,475 168,51
20,40 0,732
5,696
62,19
49,05 11,22
63,80
81,30 34,09
10,32
2,486
__________Len in, 2tz. August
Geld
M
Amerikanische Notea............
Belgische Noten................
Dänische Noten .............
Englische Noten ..............
Französische Notea...............
Holländische Noten........ ....
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, 4 lao Schtllina Rumänische Noten...............
Schwedische Notea...............
Schweizer Noten.................
Spanische Noten.................
Ungarische Kotes................
2,434 41,72
54,94
12,315 16,385 167,75
19,46 61,86
63,46 80,91
33,67
2,454 41,88 55,16
12,355 16,445 168,43
19,54
62 JO
63,72 81,23 33,81
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