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Die MMiarden-Anleihe

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t.Haus. u. etwas

Labor?

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Werkstatt

Photo Kino

im 77. Lebensjahr.

68BD

Treis an der Lumda (Untergasse 5), 26. August 1935.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 28. August,

nachmittags 4 Uhr statt

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Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Philipp Heinrich Klein II., Architekt

Hausen, Watzenborn-Steinberg, Großen-Linden, Karlsruhe, den 26. August 1935.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Karl Weigel

Marie Happel, geb. Weigel nebst allen Angehörigen.

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HappelS Co.

Mühlstr.18,Ruf3b25

sind obdachlos, und 4249 ertranken.

Anschlag auf den D-Zug LettinBukarest.

Wie polnische Blätter aus Lemberg berichten, ist auf den D-Zug Berlin Bukarest, der unweit von Lemberg zur Entgleisung kam, ein Anschlag verübt worden. Bisher nicht er­mittelte Täter haben die Schrauben der Berbin- dungslaschen an den Schienen gelöst und dadurch die Entgleisung des Zuges hervorgerufen. Man nimmt aber an, daß es sich um einen Terrorakt ukrainischer Geheimbünde handelt. Dem Umstand, daß der Zug an der fraglichen Stelle nur langsam fuhr und nur wenige Fahrgäste hatte, ist es zu ver­danken, daß der Unfall keine Menschenleben forderte.

Mädchen für morgens zur Aushilfe gef.o3#o» SelterSweg 811

Die Beerdigung findet Mittwoch, 28. August, nacbm. um 3 Uhr statt.

4855 D

Nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden entschlief sanft am 26. August unsere Hebe, unvergeßliche Mutter, Großmutter, Ur­großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Christina Weigel, geb. Peppier

im 79. Lebensjahr.

Meistermäßige Ar­beit wird heute vom Publikum wieder geschätzt beson­ders im photogra­phischen Labora­torium, denn durch die eesteigerteEinpi findlichkeit des Ma­terials wird die Ar­beit immer schwie­riger, so daß nur eingearbeit Fach­leute und beste Ein­richtungen gute Re­sultate liefern.

Meine Kunden be­weisen durch ihre Treue, daß sie mit der von mir gelei­steten Arbeit zu­frieden sind.

Sind Sie auch schon Kunde bei meinem

Todesanzeige.

Heute nachmittag entschlief nach kurzem schweren Leiden mein lieber Mann, mein guter Vater, unser Schwiegervater, GroLvater und Bruder

Herr Heinrich Klein IL

Der Fluthilfeausschuß der Provinz Honan jetzt die B e r l u st e in der Provinz infolge Hochwassers bekannt: Auf 16 000 Quadratkilo­meter wurde die gesamte Ernte vernichtet. 427 000 Häuser wurden zerstört; 2,6 Millionen Menschen

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Reichsbund Deutscher Bürobedarfs- und Papierwarenhändler^Ortsgruppe Dietzen

Der Führer und seine Mitarbeiter haben wieher- holt zum Ausdruck gebracht, daß die wirtschafts­politischen Maßnahmen der nationalsozialistischen Regierung zur Ankurbelung der Wirtschaft und ins­besondere die Durchführung der Arbeitsschlacht in gewissem Sinne ein Wagnis seien, das endgültig erst durch den Erfolg gerechtfertigt werdeErfolg nicht nur in d e m Sinne, daß für eine vielleicht nur kurze Zeit die Arbeitslosen wieder in Arbeit und Verdienst gebracht würben, sondern nachhaltiger Erfolg in dem Sinne, daß der einmal an ge­kurbelte Wirtschaftsmotor auch wer­ter läuft, daß die Wirtschaft wieder verdient und in die Lage versetzt wird, die zunächst kurzfristige Finanzierung der Ankurbelungsmaßnahmen über kurz oder lang von sich aus zu konsolidieren. Dieser echte Erfolg der Regierungsmaßnahmen hat sich schon seit einiger Zeit herausge- {teilt in der zunehmenden Flüssigkeit des Geld­marktes, die ein Beweis dafür ist, daß die Wirt­schaft durch die systematische Arbeitsbeschaffung der Regierung schon wieder in die Lage versetzt worden ist, ältere Kredite bei den Banken zurückzuzahlen und bereits neue Reserven zu bilden. Jeden­falls herrscht am Geldmarkt seit geraumer Zeit schon eine ftarke und steigende Nachfrage nach erstklassigen Anlagepapieren, die auch dadurch noch nicht befriedigt werden konnte, daß die Reichsbank dem Markte schon mehr als eine halbe Milliarde Sola-Wechsel der Golddiskontbank zur Verfügung gestellt hat. Vielmehr hielt ungeach­tet dieser Abschöpfung erheblicher flüssiger Mittel die dauernd starke Nachfrage gerade nach 4,5prozen- tigen Reichsschatzanweisungen an, deren Laufzeiten

terfahrplan seiner Reederei. Er wird seine letzte diesjährige Amerikareise in der zweiten Oktober- Hälfte ausführen. Im Winter soll das Schiff neuer­lich überholt werden, um im März nächsten Jahres seinen Dienst wieder aufnehmen zu können.

Zwei schwere Aulobusunfälle in Frankreich.

Bei St. Julien Annecy im französischen Depar­tement Haute Savoie stürzte ein Kraftomnibus mit über 30 Insassen in einen Abgrund. Der Wagen überschlug sich mehrere Male. Die Reisen­den wurden zum Teil sehr schwer verletzt. Schuld an dem Unglück hat der Lenker eines ent- gegenkommenden Kraftwagens, der nicht weit ge­nug rechts fuhr und den Omnibusführer zwang, sich hart an den Rand des Abgrundes zu halten. Ein ähnlicher Unfall ereignete sich zwischen Gre­noble und St. Pierre-de-Chartteuse, wo ein Auto­bus infolge Bruchs der Steuerung in einen Ab­grund stürzte. Vpn den Insassen wurden 10 ver­letzt. Zwei davon schweben in Lebensgefahr.

Unwetter über Genua.

Heber Genua ging ein schweres Unwetter nieder, das fünf Menschenleben forderte und in Stadt und Hafen großen Schaden anrichtete. Der Sturm deckte viele Dächer ab und riß Tele­graphenmasten um. In verschiedenen Stadtteilen verursachte der Regen Ueberschwemungen. Das Gerüst einer in Bau befindlichen Brücke stürzte ein. Besonders schlimm wütete das Unwetter im Hafen, wo zahlreiche Dampfer und Boote beschädigt wur­den. 30 Personen wurden z. T. schwer verletzt.

Wildschweinplage in Wolhynien.

In Wolhynien hat sich der Schwarzwild- bestand in diesem Jahre so stark vermehrt, daß die Ernte gefährdet ist. Schon jetzt ist ein er­heblicher Teil der Getreide- und Kartoffelfelder durch die Wildschweine vernichtet. Mehrere Wildschweine gingen sogar am hellichten Tage in das Städtchen Poryck vor, wo sie unter der Bevölkerung eine Panik hervorriefen.

ChinasSeeräuber-fiönigitT gefangen genommen.

Chinas berüchtigte Seeräuberin lang- tschintfchiao, in ausländischen Kreisen bekannt unter dem NamenSeeräuber-Königin", wurde in Huitschou in der Nähe von Hongkong gefangen genommen. Ihre Banden hatten seit 10 Jahren von ihrem Hauptquartier in der Biasbucht aus die Küste Südchinas von Schanghai bis Hongkong un­sicher gemacht und zahlreiche erfolgreiche Ueberfälle auf ausländische und chinesische Schiffe verübt.

Riesiger Präriebrand in Argentinien.

Bei Medonas in der Provinz Entreios, etwa 230 Kilometer nördlich von Buenos Aires, wütet in 25 Kilometer Breite ein Präriebrand, der Me-

Wei-moii

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Mittwoch, 28. Aug., nachm. 2 Uhr, versteigere ich an Ort und Stelle (Bekanntgabe imBersteigerungs^ lokal,3um Löwen',Neuenweg 28) zwangsweise gegen Barzahlung: Haus-, Laden- u. Büromöbel ver­schied. Art (neu it. gebr.), Schreib­maschinen, Schrank- und Koffer- Grammophone, 1 Geige, Näh­maschinen, Kassenschränke, Regi­strierkassen,Damen-Spangen- und Kragenschuhe, Büchergestelle, Re- clamhefte, Bücher versch. Inhalts, Bettfedern, Besen, Wäscheleinen, 1 Hobelbank, Ackerleinen, Pinsel, Bürsten, Zahnbürsten, Fenster­leder, 1 Personenwagen, IFramo- lieferwagen, 1 Pianino, Möbel­stoff, Herren- und Damenschnür­schäfte, 1 Lederwalze, 1 Schäfte­steppmaschine, 1 gr. Posten Hand­schuhe, Hüte, Autohauben, Strick­westen, Kragen, 1 Klingermappe, 1 Photoapparat. «8s«v

Bittorf, Gerichtsvollzieher, Gießen Steinstraße 42 Telefon 3660.

infolgedessen schon bis auf mehr als dreieinhalb Jahre verlängert werden konnten und die damit be­reits eher den Charakter einer mittelfristigen, als einer kurzfristigen Anlage angenommen haben.

Es ist also nicht weiter verwunderlich, daß das Reich diese günstige Verfassung des Geldmarktes jetzt benutzt hat, um hie Finanzierungder Arbeitsbeschaffung im weiteren A u s- mah von einer Milliarde zu konsolidie- r e n. Ueberdies lag die neue Finanztransaktion, die in der Ausgabe von 500 Millionen 4,5prozenttger Reichsschatzanweisungen mit lOjähriger Laufzeit zum Kurse von 98,75 v. H., sowie in der Unterbringung einer weiteren halben Milliarde bei den (Sparfahen besteht, nach den Andeutungen, die der mit der Füh­rung des Reichswirtschaftsministeriums beauftragte Reichsbankpräsident Dr. Schacht anläßlich der Er­öffnung der Dftmeffe gemacht hatte, schon in der Luft. In dieser Rede hatte Dr. Schacht bekanntlich darauf hingewiesen, daß zu Lasten der kurzfristigen Gelder Vorgriffe auf eine spätere Dauerfinanzierung gemacht werden mußten, daß diese spätere Konsolidie­rung selbstverständlich eine unerläßliche Aufgabe sei und daß wir sie letzten Endes der S p a r t r a f t unseres Volkes anvertrauen mühten. Der in­teressantere Teil der neuen Milliarden-Anleihe ist zweifellos die zur öffentlichen Zeichnung aufgelegte Hälfte. Denn damit wird zum ersten Male von der nationalsozialistischen Regierung dieser Weg beschrit­ten, nachdem sie in weiser Beschränkung und rich- tiger Beurteilung der Lage des Geldmarktes diesen für eine Inanspruchnahme erst hat reif werden lassen.

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Tödlicher Unfall.

Eine Unsitte fordert ein junges Menschenleben zum Opfer.

Heute morgen ereignete sich im Wißmarer Weg ein tödlicher Unfall. Ein junger Mann aus Wißmar, der mit dem Fahrrad nach seiner Arbeits­stätte in Gießen unterwegs war, hatte sich an einen Lastkraftwagen einer hiesigen Firma gehängt, um so rascher vorwärts zu kommen. Diese viel beob- achtete Unsitte wurde dem jungen Mann zum Ver­hängnis. Als ein zweiter Lastkraftwagen den vor- ausgefahrenen Kraftwagen und den Radfahrer über- holen wollte, bog der Führer des ersten Lastkraft­wagens scharf nach rechts ab, um seinen Kollegen vorbeizulassen.

Der Radfahrer, der sich an der hinteren rechten Ecke festgehalten hatte, konnte sich nicht rasch ge- nug vom Wagen lösen und fuhr nun mit großer Wucht gegen einen Baum. Der junge Mann sank sofort tot vom Rade. Der bedauernswerte Verunglückte hatte keine äußerlich sichtbaren Verletzungen erlitten. Anscheinend schlug er gerade mit der Schläfe gegen den Baum.

seiner Landung lebhaftesten Beifall. Fachmännische Urteile amerikanischer Flieger gingen dahin, daß dem Deutschen niemand seine Kunstfluge in niedrig­ster Höhe nachmache. Gert Achgelis wird in Cleve- land, wie im voriger Jahre, auf Sondereinladung des Nationalen Ausschusses am Flugtag teilnehmen. Der deutsche Kunstflieger beabsichtigt, am 5. Septem­ber nach Neuyork zurückzufliegen und dann sein Flugzeug zur Rückreise nach Deutschland an Bord des Lloyd-DampfersEuropa" zu bringen. Damit wird die erste Kunstflug-Tournee um die Welt vollendet fein.

75 000 Reichsmark auf Los Nr. 78 198.

In der letzten Dormittagsziehung der Preußisch- Süddeutschen Klassenlotterie wurden 7 5 000 Reichsmark auf die Nummer 78 198 gezogen. Das Los wird in der ersten Abteilung in Achteln in Ostpreußen und in der zweiten Abteilung in Achteln in Oberschlesien gespielt.

Wegen Landesverrats zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt.

Der 20jährige Johann Gorski aus Köln-Kalk ist durch Urteil des 3. Senats des Volksgerichts­hofes in Berlin wegen Landesverrats zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt worden. Gleich­zeitig wurden ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 10 Jahren aberkannt.

Frau Jünemann hingerichtet.

Im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ist die 24 Jahre alte Charlotte Jünemann hin gerich­tet wollen, die vom Schwurgericht II bei dem Landgericht Berlin wegen Mordes zum Tode verurteilt worden ist. Die Verurteilte hatte Ende Januar und Anfang Februar dieses Jahres ihre drei kleinen Kinder, die ihr bei ihrem ausschwerfen- den Lebenswandel und ihren Beziehungen zu einem Mann im Wege waren, in einem abgelegenen Zimmer eingeschlossen und verhungern und ver- dursten lassen. Ferner wurde im Strafgesangnis Berlin-Plötzensee der am 4. September 1911 ge­borene Willi Gehrke hingen chtet, der vom Schwurgericht I in Berlin wegen Mordes zum Tode verurteilt worden ist. Der bereits vorbestrafte Verurteilte hat in der Nacht vom 29. zum 30. Jan. 1934 die 49jährige ledige Anna Kabus, die in Berlin eine Schankwirtschast betrieb, nach vorbe­dachtem Plan in ihrem Schankraum erdrosselt, um sich den Inhalt der Ladenkasse aneignen zu können.

Sechs Devisenschieber unschädlich gemacht.

Durch die Aufmerksamkeit von Beamten der Zoll- sahndungsstelle Köln konnte jetzt wieder eine De- Visenschiebung aufgedeckt werden. Schon einige Zeit hegte man den Verdacht, daß mit einem holländischen Reiseomnibus, der in letzter Zeit mehr­fach die Grenze passiert hatte, Devisen verschoben wurden. Nach eingehender Beobachtung wurde der Wagen in einer der letzten Nächte an der Grenze beim Zollamt Karten gestellt und einer genauen Durchsuchung unterzogen. Tatsächlich fand man in der Wandoerschalung des Wagens Gulden- und Reichsmarkbeträge, die über die^Grenze Der» f ch o b e n werden sollten. Sechs Insassen wurden f e ft g e n o m m e n. Nicht allein, daß man auf Re­gistermarkschecks abgehobene Beträge über die Grenze zu bringen versuchte, sondern auch in Deutschland unberechtigterweise angekaufte Gulden sollten verschoben werden. Nach den gesetzlichen Be­stimmungen verfiel der Reiseomnibus der Beschlag­nahme.

Aufklärung eines merkwürdigen Falles von Kindesentführung in Hamburg.

Die rätselhafte Entführung des sechs Monate alten Horst Behrrnann aus einem Hamburger Kinderkrankenhaus am 11. Mai d. I. hat nunmehr restlos Aufklärung gefunden. Danach hat eine Frau, deren Ehe ohne Kinder geblieben war, den Knaben durch eine Bekannte aus dem Kran­kenhaus entführen lassen, und zwar ohne Wissen ihres Ehemannes. Sie täuschte ihrem Mann gegenüber eine Schwangerschaft vor, was ihr ebenfalls mit Hilfe ihrer Bekannten gelang. Diese Bekannte, die stark verschuldet ist, erhielt für die Beschaffung des Kindes ein Honorar in Höhe von 35 Mark. Die beiden Frauen sind von der Polizei verhaftet worden. Die Frau, die auf unrechtmäßige Weise in den Besitz des Knaben gelangte, hat bereits ein umfassendes Ge­ständnis abgelegt. Der Knabe konnte seinen glück­lichen Eltern wohlbehalten wieder zurückgegeben werden.

keine Winlerfahrten derNormandie".

Nach einer Meldung derLibertä" aus Le Havre flndet sich der neue französische Riesen- KämpferNormandie" nicht auf dem Win-

Keiae Ursprünge- Zeugnisse,

>andern nut Zeugnis- a6fd)tiften dem Be- werbungchchreiben beU legen! Lichtbilder undBewerbungSunter» lagen mühen zur Ber- metdung von Verlusten auf der Rückseite >J?a* men und Anschrift der

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Büchettisch.

Bibliographie zur hessischen Ge­schickte für 1933 und 1934. Bearbeitet von Dr. Ludwig (Hemm, Archiorat in Darmstadt. 79 Seiten. Verlag des Historischen Vereins für Hes­sen, Darmstadt 1935. (256) Die vorliegende Bibliographie, die sich zeitlich an die Bibliographie zur hessischen Geschichte für 1931/32 anschließt, be­hält die früher getroffene räumliche Abgrenzung bei, faßt den Begriff der Geschichte nicht eng, erweitert den Kreis der herangezogenen Zeitschriften, mußte aber begreiflicherweise auf die Auswertung der Zeitungen, mit wenigen Ausnahmen, verzichten; in der Gruppierung des Stoffes sind einige Aenderun- gen eingetreten, so wurde die Einteilung nach Pro­vinzen aufgegeben. Im einzelnen verarbeitet die Bibliographie, die ein bemerkenswert umfangreiches Material zusammenträgt, folgende, vielfach in sich untergliederte Stoffgebiete: Allgemeines; Quellen­sammlungen; Geschichte; frühere Territorien inner­halb Hessens; Kirche, Unterricht; Literaturgeschichte, Dichtung; Kunstgeschichte; Recht, Verfassung; Wirt- fchafts- und Sozialgeschichte; Kulturgeschichte; Volkskunde; Juden; Wappen und Siegel, Münzen; Ortsgeschichte; Familienkunde. Die Leser der Heimat im Bild" werben zahlreiche Beiträge der letzten Zeit in her mit dankenswerter Sorgfalt und Uebersicht zusammengestellten Bibliographie wieder­finden.

In den Nachrichten der Gießener Hochschulgefell schäft (Druck und Verlage Brühl'sche Univ.-Buch- und Steindruckerei R. Lange in Gießen) finden wir im 3. Heft des 10. Bandes u. a. folgende interessante wissenschaftliche Beiträge: Neue Fortschritte in der Behandlung innerer Krankheiten" von Helmut R e i n w e i n ;Schick­sale eines Gießener Lizentiaten der Theologie" von Friedrich Engel;Die rechtliche Volkskunde als Lehrfach" von Karl Frölich;Gießener Promotionen" von Georg Lehnert;Der Brief­wechsel von Leibniz mit Gießener Mathematikern" von Wilhelm L o r e y.

Dr. med. Gerhard Ockel: Sag Du es Deinem Kinde, Einführung des Kindes und Jugendlichen in die Fragen nach Geburt, Zeugung und Liebesleben, ein praktischer Ratgeber für Eltern und Erzieher. Preis 1,80 Mark. Falken-Ver- lag, Berlin-Lichterfelde. (22) Das vom Ras­senpolitischen Amt der NSDAP, und von der Prü- sungskommission zum Schutze des NS.-Schristtums warm empfohlene Büchlein ist in der Hand ver­ständiger Eltern und Erzieher gewiß ein guter Weg­weiser durch ein besonders schwieriges Kapitel der Erziehung, von dessen richtiger Behandlung für das Lebensglück und die Gesundheit des jungen Men­schenkindes ungeheuer viel abhängt.

Hauptfchriftleiter: Dr. Fr. W. Lange; stellvertretender Hauptschriftleiter: Ernst Blumscheim Verantwortlich für Politik: i. V. Ernst Blumschein; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck; verantwort­lich für den Inhalt der Ayzeigen: Theodor Kümmel. DA. VII. 35: 9945. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei, R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

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Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

donas und die umliegenden Siedlungen bedroht. Das Feuer zieht in Richtung auf die Stadt Guale» guay weiter und dürfte noch tagelang andauern. Der Schaden ist sehr groß.

Furchtbare Zahlen aus dem chinesischen hochwassergebiet.

Feierliche Weihe des neuen Bischofs von Mainz.

LPD. Mainz, 24. August. Am Samstag fand im Dom zu Mainz die feierliche Weihe des neu­ernannten Bischofs von Mainz, Dr. Albert S t o t) r , statt. Der Bischof wurde von der Geistlich­keit unter Führung des Erzbischofs von Freiburg und der Bischöfe von Rottenburg und Speyer vom Bischofsplatz feierlich eingeholt. Eine große Men­schenmenge umsäumte die festlich geschmückten Stra­ßen, durch die sich der Zug bewegte. Im Dom voll­zog sich dann der Weiheakt im Rahmen eines Pontifikalamtes. Der neugewählte Bischof legte hier in die Hände des Erzbischofs von Freiburg den kirchlichen Treueid ab. Den Schluß der Feier bildete das Tedeum, worauf Bischof Dr. S t o h r zum ersten Male den bischöflichen Segen erteilte und eine kurze Ansprache an die Versammelten richtete.

Die Weihe des Bischofs ist eine rein kirchliche Weihe, durch welche der neuernannte Bischof den Rang und die Würde eines Oberhirten durch Sal­bung und Verleihung der Insignien erhält. Die Inthronisation ist eine Feierlichkeit für sich. Sie erfolgt erst später. Zwischen Weihe und Jnthro» nisation liegt gemäß den Vorschriften des Reichs­konkordats die Leistung des Treueids in die Hände des Reichsstatthalters.

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