der Woche. 17.30: Kompositionen für Violine und
Paddler trainieren für Olympia 1936
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Krastsportler dienen -em WHW.
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Tagesspiegel. 20.15: Stunde der Nation. „Schiff in von Rudolf Kinau. 20.55: Orchester-
richten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.20: Kammermusik. 22.45: Der Zeitfunk bringt Die Sportschau der Woche. 23: „Nachtstücke". 24 bis 2:
Anfall und kam dabei dem Herdfeuer zu nahe, so daß ihre Kleidung i n Brand geriet. Mit schweren Brandwunden mußte die bedauernswerte Frau in die Klinik nach Gießen verbracht werden. In der Nacht zum Dienstag erlag
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dapest und jeder einzelne hat sich auch schon bei großen Veranstaltungen wie beim Deutschen Turnfest in Stuttgart, bei den Kunstturnmeisterschaften der letzten Jahre usw. ausgezeichnet.
Die Oberleitung liegt in Händen des Männerturn- wartes der Deutschen Turnerschaft, Martin Schneider- Leipzig. Die Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung erfolgt durch den DT.-Kreis Berlin, der Ueberschuß der Veranstaltung fließt dem Winterhilfswerk zu.
Boxkampf Schmeüng-HamaS im $itm
Der Ausscheidungskampf um die Weltmeisterschaft zwischen Max Schmeling und Steve Hamas, der in der ganzen Welt von einem außerordentlichen Interesse begleitet war (wir berichteten seinerzeit darüber), war bekanntlich durch die Bavaria-Film-Gesellschaft im Filmbild festgehalten worden. Der Film gelangte gestern abend in einer Nachtvorstellung des Lichtspielhauses, Bahnhofstraße, nunmehr auch in Gießen zur Aufführung. Das Lichtspielhaus war überfüllt. Mit großer Spannung verfolgten die zahlreichen Zuschauer den Film, der ohne jegliche Präliminarien sofort den Kampf zeigte, der vor 14 Tagen einen großen Teil der Sportwelt in Atem hielt. Runde für Runde konnte man den Kampfverlauf verfolgen und die klaren Bilder gestatteten es auch, die vielen technischen Feinheiten zu erkennen, mit denen Max Schmeling diesen Kampf führte und dabei stets die Oberhand behielt. Man hatte gleichzeitig Gelegenheit, Hamas Härte im Nehmen zu bewundern, feine zähe Verbissenheit zu erkennen, die er gegen den stark überlegenen Deutschen an den Tag legte. Eindrucksvoll wurde im Filmbild Schmelings große Boxerklasse klar, der sich in diesem Kampf auch nicht einen Augenblick eine Blöße gab, wenn auch er manchen harten Schlag einstecken mußte. Mit besonderer Spannung verfolgte man die dramatische 6. Runde, in der Hamas mehrere Male zu Boden mußte und ihn nur der Gong vor dem k. o. rettete. In den weiteren Runden sah man den Deutschen so klar überlegen, den stark mitgenommenen Hamas stets in der Defensive, bis der Ringrichter (dessen schweres Amt in einem solchen Kampf gerade in diesen Filmbildern klar ersichtlich wurde) die harte Begegnung beschloß. Sicherlich ist der Film vom Boxkampf Schmeling — Hamas einer der technisch besten, die bisher von einem Boxkampf ausgenommen wurden. Das Publikum des gestrigen Abends ging lebhaft mit.
Handball im Männeriurnverein.
Mv. I — Turn- und Sportfreunde Wiesbaden I 21:5 (8: 3).
Heinrich Krömmelbein, August Neumüller und Friedrich Krömmelbein wurden für 25jährige Mitgliedschaft mit der Ehrennadel ausgezeichnet. Eine besondere Bereicherung erfuhr der Abend durch einen Vortrag von Regierungsrat Orth, der über die Kämpfe der deutschen Schutztruppen um Tabora in Deutsch-Ostafrika sprach. Dem Redner wurde reicher Beifall zuteil. Mit dem Treuegelöbnis zu Führer und Reich wurde die Versammlung geschlossen. — Die Turnerschaft Lauterbach hielt in der Turnhalle ihre Frühjahrshauptversammlung ab. Turnerschaftsführer Stock begrüßte die Mitglieder und gedachte der Toten des Weltkrieges und der Bewegung. Der stellvertretende Vereinsführer Fink wies auf verschiedene, für die Turnsache und das deutsche Volk wichtige Begebenheiten des vergangenen Jahres hin. Vereinsführer Stock dankte den Mitarbeitern für die aufopferungsvolle Arbeit. Die Mitgliederzahl hat sich erfreulicherweise erhöht. Geschäftsführer Möller gab eine Uebersicht über Einnahmen und Ausgaben und den Vermögensbestand des Vereins. Das Vereinsvermögen beträgt 38 213,41 Mark. Oberturnwart Seibert berichtete über die erfolgreiche Teilnahme von Turnern des Vereins an sportlichen Veranstaltungen. Frauenturnwart M ö l i ch berichtete über die steigenden Erfolge in der Frauenturnsache. Der Kreisvertrauensmann des Reichssportführers Dr. Meyer erteilte dem Vorstand Entlastung. Vereinsführer Stock wurde einstimmig wiedergewählt. Geschäftsführer M ö l l e r gab den Haushaltsvoranschlag 1935 bekannt, der gutgeheißen wurde. Den neuen Einheitssatzungen des Reichsbundes für Leibesübungen wurde zugestimmt. Anschließend bestimmte der Vereinsführer den seitherigen Vorstand in seiner bestehenden Form wieder.' Pressewart Gerhard gab Erläuterungen über den Sportgroschen und wies auf die Olympiade 1936 hin. Frauenturnwart M ö l i ch erinnerte an die Winterhilfeveranstaltung am 31. März. Mit einem Gelöbnis zu Führer und Vaterland, mit dem Deutschland- und dem Horst-Wessel-Lied wurde die Versammlung beschlossen.
Feierliche Training-Eröffnung für das Frankfurter „Oxford-Eambridge-Aennen".
Die neu zusammengestellte erste Handballmannschaft des Mtv. bereitete im Spiel gegen Turn- und Sportfreunde Wiesbaden eine angenehme lieber» raschung. Alle Erwartungen, die man auf sie gesetzt hatte, wurden bei weitem übertroffen. Die Mannschaft trat in folgender Aufstellung an: Scheuermann; Jungheim, Seipp; Schoxrkopf, Schramm, O. Schmidt; Hasenbach, Berche, I. Schmidt, Strack, Stumpf. Das Spiel wurde auf beiden Seiten sehr fair durchgeführt. Die Gästemannschaft zeigte ein schönes und flüssiges Feldspiel, konnte sich aber gegen die gute Gießener Abwehr selten durchsetzen. Der Angriff der Gießener, der von der Läuferreihe tatkräftig unterstützt wurde, führt ein uneigennütziges Spiel vor, so daß Tore fallen muhten. An der hohen Niederlage war der Gästetormann schuldlos. Vttv. II — Turn- und Sportfreunde Wiesbaden II 17:4 (10:2).
Auch in diesem Spiel waren die Gießener denk ersatzgeschwächten Gegner nicht nur körperlich, sondern auch spieltechnisch überlegen Die Gäste wurden fast vollkommen in ihre Hälfte eingeschnürt und kamen selten zum Erfolg. Beide Spiele wurden ritterlich durchgeführt. Der Schiedsrichter hatte ein leichtes Amt.
F.-Sp.-V. 1926 Steinbach.
Stdnbad) I - VfR.Lich I 2:1 (1:0).
Am vergangenen Sonntag weilte die erste Mannschaft des VfB.-Lich in Steinbach, um gegen die erste Elf des Platzbesitzers ein Freundschaftsspiel
ners zum deutschen Volkstum auf Grund der Ideen Adolf Hitlers und des Turnvaters Jahn erstrebt. ------ _ z v
Auf die beifällig aufgenommenen Ausführungen I sie den erlittenen schweren Wunden, folgte spontan der Gesang des Deutschlandliedes.1 --------
Rundfunkprogramm
Freitag, 29. März 1935.
6 Uhr: Bauernfunk. 6.15 und 6.30: Gymnastik. 6.55: Morgenspruch, Choral. 7: Frühkonzert der Kapelle Willi Wende. 8.15 bis 8.30: Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.15: Schulfunk. 10.50: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschaftsbericht. 15: Nachrichten. 15.15: Für die Frau. 16: Nachmittagskonzert. In der Pause: Kunstbericht
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Scherl-Bildmaterndienst.
Die Gau-Sportwarte des Deutschen Kanu-Verbandes sind im Olympia-Haus des Berliner Regatta- Vereins in Grünau zu einem Lehrgang vereint. Die Teilnehmer an diesem Kursus werden das Training der Olympia-Kandidaten leiten. — Unser Bild zeigt einige Kursusteilnehmer bei Startubungen auf der Regattastrecke.
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Für den vergangenen Samstag hatte der „E r st e Kraft- und Sportklub 18 9 3" feine Anhänger zu einem Werbeabend in das Ca^ Leib eingeladen. Entsprechend den sportlichen Leistungen hätte die Veranstaltung einen bedeutend besseren Besuch verdient. Es ist sehr bedauerlich, daß der Kraftsport in unserer Stadt nicht den nötigen Anklang findet. Der sportliche Teil des Abends wurde eingeleitet mit dem Gewichtheben. Der Verein hatte hierzu die bekannten Marburger Heber Jrge, Vaupel (Leichtgewicht), Hermann (Mittelgewicht) und Gary (Schwergewicht) gewonnen. Diese Heber zeigten im Verein mit den Gießenern Fr. Funk (Federgewicht), Vetter (Leichtgewicht) und Emmerich (Schwergewicht) ausgezeichnete Leistungen. Im beidarmigen Reißen bewältigten Vetter und Vaupel 130 Pfund, Hermann 160 Pfund und Gary 190 Pfund. Im einarmigen Reißen brachten Emmerich 140 Pfund, Gary 150 Pfund zur Hochstrecke. Gary konnte einarmig 170 Pfund stoßen. Gute Leistungen wurden im beidarmigen Stoßen gezeigt. Hierbei erreichte Funk 150 Pfund, Vetter und Vaupel je 180 Pfund, Jrge und Hermann je 210 Pfund und Gary 235 Pfund. Gary drückte beidarmig 190 Pfund.
Sodann wurden die Ringerfreiübungen und eine Jonglierriege vorgeführt. Schließlich begann das Ringen. Es kämpften die erste gegen die zweite Mannschaft. Die Zuschauer bekamen zum Teil technisch schöne Kämpfe zu sehen. Die erste Mannschaft stellte mit 14:6 den Sieger.
Die Vorführung des Jiu-Jitsu hatte der Gau- sportwart dieses Sportzweiges, Herr Vaupel (Marburg), übernommen. Er demonstrierte die einzelnen Griffe in anschaulicher Weise und zeigte eine Anzahl Griffe, die bei verbrecherischen Angriffen äußerst wirksam sind. Dieser Sport wird aber nur von äußerst gewandten Männern betrieben werden können. — Zum Boxen hatte der Verein einige Wetzlarer Boxer verpflichtet. Man bekam zwei technisch schöne Kämpfe zu sehen, die großen Eindruck beim Publikum hinterliehen. — Zum Schluß wurden einige Kraftpyramiden vorgeführt, die von der großen Körperbeherrschung der Teilnehmer Zeugnis ablegten. Auch hierfür dankte
Publikum mit lebhaftem Beifall.
für die Befriedigung seines Nahrungsbedürf- niffes braucht, werden feine Städter gezwungen fein, die hohen ausländischen Preise zu bezahlen. Damit können aber die Städter in schwere Bedrängnis geraten.
Es ist daher, wie man die Dinge auch dreht, in keinem Falle erwünscht, daß das deutsche Volk unter dem Preisdiktat ausländischer Lebensmittellieferanten teht.
Deswegen hat die nationalsozialistische Regierung mit dem Unfug früherer Zeiten, große Mengen ausländischer Lebensmittel ohne Rücksicht auf die Belange des deutschen Bauerntums nach Deutschland einzufuhren, Schluß gemacht. Die gesamte Auslandseinfuhr wird heute durch die vier landwirtschaftlichen Reichsstellen „gefchleußt", die nur so viel an Auslandsware und zu solchen Preisen hereinlassen, daß der Absatz der deutschen Landwirtschaft in mengen- und preismäßiger Beziehung nicht geschmälert wird. Selbstverständlich soll das eingeführte Schutzsystem gleichzeitig auch ein „Wachstumschutz" für die deutsche Landwirtschaft sein, die unter den gegebenen sicheren Bedingungen, wie sie vom Reichserbhofgesetz und der Marktordnung geschaffen worden sind, die Pflicht hat, ihre Leistungen zu steigern.
Deutschlands Führer hat Reich und Volk ein großes Stück auf dem Wege zur Freiheit, allen feindlichen Wirtfchaftsgewalten zum Trotz, vorwärts gebracht. Er wird es auch ganz schaffen und Deutschland freimachen! Daher muß ihm der deutsche Bauer in der Erzeugungsschlacht helfen!
Am 7. April wird das Training für das von Studentenschaften der Universitäten Bonn und Frankfurt in der ersten Junihülfte auszutragende „Oxford-Cambvidge"-Rennen aufgenommen werden. Die feierliche Eröffnung des Trainings erfolgt durch den Rektor der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität
bepflanzt. Wenn auch bei schlechter Witterung die Tiere in einer Schutzhütte Aufnahme finden sollen, so ist es doch von Vorteil, wenn sich die Tiere meist im Freien aufhalten, da sich dadurch die Güte des Pelzes erhöht. Man darf gespannt sein, wie dieser Versuch gelingt. Es wäre erfreulich, wenn dadurch ein neuer Erwerbszweig für unsere Bevölkerung gefunden wäre. (vvx„ 1 .
ss Grebenau, 26. Marz. Am Samstaaabend fand in der hiesigen Turnhalle ein Unterhaltungs- . abend, veranstaltet von der N S. - G e m e i n - schäft „Kraft durch Freude" statt. Den Höhepunkt des Abends bildeten die akrobatischen Kunststücke, die bewundernswert ausgeführt wurden. Zwischendurch kamen u. a. einige sinnreiche Gedichte usw. zum Vortrag. Die Pausen wurden ausgefüllt durch Klaviermusik. — Bei der letzten Brennholzoersteigerung aus sämtlichen Förstereien des Forstamts Grebenau wurden nachstehende Preise je Raummeter gelost: Scheiter: Buche 1. Klasse 7,50 bis 8 Mk., 2. Klasse 6 bis 6,50, Eiche 1. Klasse 6,50 bis 7,50, 2. Klasse 4,50 bis 5,80, Hainbuche 1. Klasse 4,80 bis 5,50, 2. Klasse 4,40 bis 5. Knüppel: Buche 4,20 bis 4,80, Hainbuche 2,80 bis 3,50, Eiche 2,60 bis 3,40, Birke 2,80 bis 3,50, Kiefer 2,50 bis 2,90, Lärche 2 bis 2,50. Reiser: Buche 1. Klasse 1,50 bis 1,80, Eiche 1. Klasse 1 bis 1,20, Kiefer 1. Klasse 0,80 bis 1, Fichte 1. Klasse 1 bis 1,40, Buche 3. Klasse 0,50 bis 0,70 Mk.
Kreis Lauterbach.
& Lauterbach, 25. März. Der hiesige Krie -> aerverein hielt im „Jakob-Sprenger-Haus" seine Hauptversammlung ab, die durch die Standartenkapelle mit musikalischen Darbietungen eingeleitet wurde. Der Vereinsführer gedachte zunächst der Gefallenen des Weltkrieges und der Bewegung, ferner- des Generalfeldmarschalls v. Hindenburg und der verstorbenen Vereinskameraden. Dem Jahresbericht war zu entnehmen, daß sich die übergroße Mehrzahl der Mitglieder der SAR. II angeschlossen hat. Kamerad Kühl erstattete den Kassenbericht. Für seine mustergültige Arbeit wurde ihm Dank gesagt. Die Kameraden Wilhelm Gode, Andreas Fiedler, Wilhelm Will, Karl Stöppler,
Die richtig verstandene Geschichte ist bekanntlick die beste Lehrmeisterin eines Volkes. Es wird noch immer viel zu wenig in Deutschland beachtet, daß während des Weltkrieges bei uns dreiviertel Millionen Menschen an den Folgen der Unterernährung und der Hungerblockade geftorben sind. Die deutschen Regierungen der Vorkriegszeit hatten im Banne einer liberalen, kapitalistischen Entwicklung und einer einseitigen Bevorzugung des gewerblichen Teiles unserer Volkswirtschaft die Grundlagen unserer Ernährung vernachlässigt und nicht genügend beachtet.
Daraus ersehen wir, daß die Sicherstellung der Ernährung des deutschen Volkes aus der eigenen Scholle, die vom Nationalsozialismus so bezeichnete „Nahrungsfreiheil", die wichtigste Voraussetzung unserer völkischen Unabhängigkeit und politischen Freiheit ist.
So sehr es auf der Hand liegt, daß 'Deutschland eine Friedenspolitik treibt und in feiner Weise wünscht, in neue kriegerische Verwicklungen hmein- gezogen zu werden, so sehr müssen alle Deutschen, und vor allem der deutsche Bauer, die Lehren des Weltkrieges für alle Fälle beherzigen und daraus die notwendigen Schlußfolgerungen ziehen. Es läßt sich nicht leugnen, daß unsere Wehrhaftigkeit auf's engste mit unserer Nahrungsfreiheit zusammenhängt. Je mehr ein feindlich gesinntes Ausland uns Schwierigkeiten in der Lebensmittelversorgung machen kann, uns damit unter Druck zu setzen in der Lage ist, um so wehrloser sind wir.
Wenn man aber von außergewöhnlichen Möglichkeiten absieht, so muß man doch unter allen Umständen bestrebt sein, die Lebensmittelversorgung des eigenen Volkes von etwaigen Manävern interessierter ausländischer Wirtschaftskreise unabhängig zu machen.
Beim Vorliegen knapper Ernten oder aus politischen Erwägungen wird das Ausland stets versucht sein, einen wirtschaftlichen Druck auf uns auszuüben, indem es möglichst hohe Preise aus den nach Deutschland ausgeführten Lebensmitteln herauszuschlagen sucht. Und wenn Deutschland diese ausländischen Agrarprodukte
und den Studentenschaftsführer.
Kunstturnen ^eichsheer—DT
Für die am Sonntag im Berliner Sportpalast stattfindenden Kunstturnkampf Reichsheer — Deutsche Turnerschaft wurden folgende Mannschaften aufgestellt:
R e i ch s h e e r : Feldw. Klingenberg (2. JR. Münster); Untffz. Kallweit (2. JR. Rastenburg); Gefr. Schwarzmann (13. JR. Nürnberg); Kan. Behrens (2. AR. Rendsburg); Füs. Stutte (2 JR. Münster); Füs. Frisch (2. JR. Münster).
Deutsche Turnerschaft: Heinz Sandrock- Jmmigrath; Walter Steffens-Bremen; Franz Beckert-Neustadt; Erich Polmar-Hohenstein; Konrad Frey-Bad Kreuznach; Fritz Limburg-Ruhla.
In der Mannschaft des Reichsheeres ist Gefreiter S ch w a r z m a n n, der Kampfspielsieger und deutsche Kunstturnmeister, der beste Mann. Aber auch die übrigen Turner der Militärmannschaft sind bewährte Kräfte, die sich schon wiederholt bei Deut« schen Meisterschaften, sowie bei Gau-, Bezirks- und Kreisfesten ausgezeichnet haben.
Die D T. dürfte mit ihren Auserwählten den Turnern des Reichsheeres mit Ausnahme von Schwarzmann mehr als ebenbürtig sein. Die Teilnehmer gehören fast ausnahmslos der Olympia- Kernmannschaft an, fast alle standen in der deutschen Mannschaft bei den Weltmeisterschaften in Bu«
M Sq5 ,'°k ft r xennt» Ee allen r schönen gemeiner . Mövch- Ach mie, itwortuno ^t, in her !önne, her >be. Nach, M hG, z zu den ykeit und Mt hilf, btzüde bet Hauswirt» em „Sieg» klang die
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Klavier. 18: Jugendfunk. 18.15: Johann Joachim Not!" Hörspiel von Rudolf Kmau 20.55: Orchester- Becher. Ein Lebensbild aus dem 17. Jahrhundert. Konzert. Werke von Bernhard Scholz. 22: ^00)- 18.35: Zum Gedächtnis des 100. Geburtstages von hl>m ^nlwberirk.
Bernhard Scholz. Bon Hans Rosbaud. 18.45: Das
Leben spricht. 19: Unterhaltungskonzert. 20: Nach- Sportschau richten. Anschließend: Der Zeitfunk bringt den Nachtmusik.
Schornstein-Explosion im Werk Mainkur der 3<5.
LPD. Frankfurt a. M., 26. März. Am Dienstag gegen 19^0 Uhr erfolgte im Werk Mainkur Der I G. F ar b e n i n d u str i e im Stadtteil Fechenheim eine Explosion, durch die ein Fabrikschornstein zum großen Teil z e r st ö r t wurde. Unter einer weithin hörbaren Detonation wurden riesige Staub- und Steinmassen in die Luft geschleudert. Glücklicherweise sind Menschen nicht zu Schaden gekommen, lieber die Ursache der Explosion ist noch nichts bekannt.
Kreis Wetzlar.
0 Krofdorf, 24. März. Der hiesige Turnverein veranstaltete am Samstag in seiner Turnhalle vor einer stattlichen Turngemeinde einen großen Turnabend, dessen Einnahmen restlos dem Winterhilfswerk zugeführt wurden. Nach einleitenden Musikstücken der selbstlos im Dienst der guten Sache wirkenden Krofdorfer Kapelle betonte der Vereinsführer Ch. I a e g e r in seiner Begrüßungsansprache den zweifachen Zweck der Veranstaltung: Unterstützung des WHW. und gleichzeitig Werbung für die gute deutsche Turnsache. Ein begeistert aufgenommenes Gut-Heil und der gemeinsame Gesang eines Turnerliedes leitete zu den turnerischen Darbietungen über, bei denen alle Abteilungen in voller Stärke mitwirkten.Unter Leitung von Oberturnwart A m e n d lief ein turnerisches Programm ab, das wieder einmal den starken Arbeitsbetrieb im Verein zeigte und das an Abwechslung und Mannigfaltigkeit nichts zu wünschen übrig ließ. Besonderes Interesse fand das Auftreten der erst vor einiger Zeit gegründeten Frauenriege. Eine begrüßenswerte Abrundung des Turnbetriebes nach seiner geistigen Seite hin brachte zwischendurch ein Vortrag von Dietwart E. Praß über das wichtige Gebiet des Dietwefens, das die Erziehung des Tur-
Es war ein Abend, der in bester Erinnerung bleiben wird.
* Hohensolms, 26. März. Der hiesige 54- jährige Einwohner Heinrich Zimmermann stürzte, als er mit einem Fuhrwerk unterwegs war, so unglücklich vom Wagen, L>aß er mit schweren inneren Verletzungen in die Klinik nach Gießen gebracht werden mußte.
* Lützellinden, 26. März. Am Samstag hielt die Spar-und Darlehenskasse Lützellinden bei Gastwirt Arnold ihre 37. Generalversammlung ab. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates Arnold begrüßte die Teilnehmer. Aus dem von Rechner Engel verlesenen Geschäftsbericht, sowie aus dem Bericht des Direktors Frölich ging hervor, daß die Kasse aufs beste fundiert ist und auch im abgelaufenen Geschäftsjahr eine günstige Entwicklung genommen hat. Die Bilanz ist als außerordentlich günstig zu bezeichnen. Die Spareinlagen sind bedeutend gestiegen. Nachdem die Jahresrechnung und die Bilanz genehmigt worden waren, erfolgte Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates. Weiter wurde beschlossen, gemäß dem Vorschlag des Vorstandes und Aufsichtsrates den diesjährigen Gewinn den Rücklagen zuzuschreiben. Der Bericht über die gesetzliche Revision legt Zeugnis von der vorzüglichen Führung dex Kasse ab. Alsdann wurde die Annahme des genossenschaftlichen Einheitsstatutes beschlossen. Die ausscheidenden Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt. Mit dreifachem Sieg-Heil auf Führer und Vaterland wurde die Versammlung geschlossen.
Ober-Westerwald.
* Aulenhausen, 26. März. Die hiesige Einwohnerin Wilhelmine Müller, etwa 60 Jahre alt, erlitt am Montag einen epileptischen
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