Vom Frankfurter Dialekt und vom Ehrendolch.
Kleine Episoden aus der großen Kinderlandverschickung der NGB.
Die Kinderlandoerschickung der NSV. des Gaues Hessen-Nassau hat nicht nur etwa 19 000 Stadtkinder aufs Land geschickt und sie mit roten Backen und strahlenden Augen wieder empfangen, sie hat nicht nur bildungsfähigen Kinderseelen Einblicke in die Arbeit und das Leben unseres Bauerntums verschafft, sie hat den Kindern zu Erlebnissen verhalfen, die unauslöschlich eingegraben sind und die ihnen nie ein Mensch streitig machen kann. Was es für einen Jungen bedeutet, dessen ganze Sehnsucht die Reise in die Welt ist, diese Reise nun in Wirklichkeit zu erleben, kann jeder nachfühlen, der die Fähigkeit besitzt, sich in die eigene Kinderzeit zurückzudenken. Wieviel Glück und Segen durch diese großzügigste aller Kinderlandoerschickungen gestiftet wurde, kann nur der ermessen, der innerhalb der Arbeit stand und die Beziehungen sehen konnte, die sich zwischen Pflege- elterm und Pflegekindern, aber auch zwischen Heimat und Erholungsort anknüpften. Wir erlebten da so viel Schönes, Ernstes und Frohes, aber auch viel Erheiterndes und oft Komisches.
Die nachfolgenden kleinen Episoden, so erzählt, wie sie sich zugetragen haben, sind vielleicht geeignet, in dem einen oder andern den Wunsch zu erwecken, sich für dieses Jahr amy solch einen kleinen, frohen Gast einzuladen, sich für vier Wochen ein fröhliches Kinderlachen und dankbares Kinder- her^ zu sichern. Sie hätten dann ihren Zweck erfüllt. Wozu der frankfurter Dialekt gut ist.
Der große Kinderferienzug der NSV. des Gaues Hessen-Nassau fährt nach Oberschlesien. Etwa von Neiße aus werden an jeder Bahnstation Kinder ausgeladen. Ein Teil fährt weiter nach Glei- witz in Oberschlesien und dort ereignete sich bei der Uebergabe der Kinder an die Pflegeeltern folgende kleine Geschichte:
Verteilung der Kinder auf dem Adolf-Hitler- Platz in Gleiwitz: Die Einwohner von Gleiwitz haben vor lauter Begeisterung die Sperrkette durchbrochen, um die „H e s s e n k i n d e r", wie sie allgemein genannt wurden, zu sehen. Und so kam es, daß die bestellten Pflegeeltern auf der Suche nach ihren Hessenkindern waren und sich die Verteilung in die Länge zog. Fritz, ein Junae aus meiner Gruppe, war zwar schon seinen Pflegeeltern zugeteilt, da sie aber nicht wußten, ob noch eine Angelegenheit zu erledigen sei, standen sie noch und warteten. Fritz dauerte aber die Geschichte zu lange. Ich sah ihn gerade noch, wie er auf und davon ging. Ihm nach und ihn am Rucksackriemen erwischen war eins. Mittlerweile hatten sich auch noch ein Begleiter, die Pflegeeltern und sonst mehrere Leute eingefunden, um zu sehen, was denn wäre. Es gingen Fragen hin und her, mitleidia fragte man Fritz, was er denn habe, ob er sich etwas wünsche, ob er Durst habe. Fritz sagte erst kein Wort. Doch dann ertönte in unverfälschtem Frankfurter Dialekt: „Mei' Ruh sollt ihr mer lasse, den Buckel sollt ihr mer runner- rutsch e."
Da die Gleiwitzer nicht verstanden, baten sie um Übersetzung, ich konnte ihnen aber beim besten Willen die Wahrheit nicht sagen und erklärte, der Junge sei müde und wolle nach Hause. Er trollte dann auch mit den Eltern ab, nachdem ich versprochen hatte, ihn am nächsten Tag zu besuchen. Ich hielt auch mein Versprechen und ging am nächsten Tag in die Wohnung der Pflegeeltern, allerdings mit einer heimlichen Angst, ob er sich wohl anständig benähme oder wieder Frankfurter Liebenswürdigkeiten austeile. Meine Befürchtungen waren aber grundlos. Fritz war mit dem Pflegevater in die weite Welt gefahren. Das Mädchen sagte mir: „Wissen Sie, der Herr hat nämlich ein Auto, und wie er das sah, war alles gut." —
Der „neue" Erich
Erich hieß er und war ein guter kleiner Junge, für den der erste Ausflug in die Welt ein Erlebnis bedeutete, das ihm einfach die Sprache nahm. Er stand fast die ganze Fahrt, mit Ausnahme von ein paar Nachtstunden, am Fenster und war nicht weg
zubringen. Kaum konnte ich ihn zum Essen veranlassen. Nur sehen — sehen! Am Ankunftsort sah ich ihn noch einmal bei der Pflegemutter, die ihn sehr liebevoll betreute. Der nächste Tag fand uns Begleiter auf einem Kinderfest, von dem wir wußten, daß es von unseren Hessenkindern besucht wurde. Wir schlenderten vergnügt durch den Trubel, hatten auch schon etliche unserer Kinder begrüßt und waren nun auf der Suche nach, weiteren. Mir fiel mit einem Male ein Junge auf, der mich unverwandt ansah. „Den Jungen kennst du doch!" ging es mir durch den Sinn. Da kam er auch schon und bot mir schüchtern freundlich die Hand. Es war Erich, der Fenstersteher. Aber wie verändert! Haare geschnitten, neu von Kopf bis zu Fuß eingekleidet, ein strahlender, reizender, kleiner Kerl war er geworden. Während ich ihn noch bewunderte, kam die Pflegemutter und sagte stolz: „Ja, dies ist jetzt unser Eriche l". Der Junge nickte ihr lebhaft zu. Ich aber freute mich herzlich des guten Einvernehmens dieser Beiden und dachte an das Märchen vom Aschenbrödel, das eine Prinzessin wurde, denn
Gauleiter Sprenger und die grauen Glücksmänner.
Dillenburg, 26. Febr. (LPD.) Bei dem großen Mitgliederappell der NSDAP, des Dillkreises am vergangenen Sonntag in Dillenburg begegnete der Gauleiter einem der bekannten grauen Glücksmänner der Winterhilfslotterie. Er nahm diesem eine Hand voll Lose aus dem Kasten und gab dem beglückten Verkäufer noch ein G e s ch e n k, als er erfuhr, daß der Mann arbeitslos sei. Unter den Losen des Gauleiters befand sich auch ein Gewi n n, und dieses Gewinnlos schenkte er einer in seiner Nähe befindlichen Gruppe von B d M. - M ä d e l s , die sich natürlich riesig über dieses unerwartete Glück freuten.
viel anders war es dem kleinen Erich auch nicht ergangen.
Der Ehrendolch.
Heimfahrt des Kinderzuaes aus Oberschlesien. Mir war eine Schar lebhafter 10- bis 12jähriger Buben zugeteilt, die schwerer als ein Sack Flöhe tu hüten waren. Sie kamen alle aus einer Ortschaft und hatten allesamt zum Abschied von ihren Pflegeeltern das obligatorische feststehende Jung- volkmesser zum Geschenk erhalten. Sie nannten es stolz den „Ehrendolch". Da diese Ehrendolche aber dauernd von allen Seiten bewundert werden mußten, der Raum aber andererseits sehr beschränkt war, wurde mir die Sache zu gefährlich, und ich ordnete an, daß die Ehrendolche bis zur Ankunft in H. eingesammelt würden. Großer Protest der kleinen Männer war die Antwort. Da ich aber hart blieb und die Messer höchstpersönlich vom Koppel löste, setzte ein Sturm ein. Hans, der lebhafteste, war außer sich, und sagte mir: „Daß s e s wisse, der is entweiht, wenn sie'n neinme, dann wolle mern nach net mehr." Ich verwahrte also schmunzelnd die entweihten Ehrendolche. Vor dem Bahnhof H. haben sie aber doch stolz ihre Dolche „angelegt" und war es wohl das erste, was sie ihren glückstrahlenden Eltern geigten.
HZ.-Iührerschulung des Unterbannes 11/116 in Reiskirchen.
Aus allen Teilen des Unterbannes waren die Kameradschaftsführer, Scharführer, PO.-Adjutanten, Gefolgschafts-Referenten mit den vier Gefolgschafts- Führern nach Reiskirchen zur Wochenendschulung des Unterbannes 11/116 gekommen. Um 8 Uhr meldete Unterbannführer Schneider die in tadelloser Uniform anaetretene Führerschaft dem Führer des Bannes 116, Bannführer Heim, der die Schulung mit einigen Worten eröffnete. Nach dem Abendessen hielt der Schulungsreferent des Bannes einen Ostland-Heimabend. Diesem Abend wohnte der Ortsgruppenleiter Pg. Hofmann bei. der es sich nicht nehmen ließ, die Führertagung der HI. zu besuchen. Nach dem Heimabend sprach er in einigen Worten über sein Verhältnis zur HI. und
Arbeitsdienst schafft Aenland im Ems-Mor.
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Das Werk des Arbeitsdienstes im Ems-Moor an der holländischen Grenze, das eine Fläche von 80 X 40 Kilometer einnimmt, wurde durch den Reichsarbeitsführer Staatssekretär H i e r l (1) zusammen mit dem Führer der Emsland-Abteilrrngen, Gauarbeitsführer zur L o y e (2), besichtigt.
Eisgang auf der Memel.
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Die plötzlich eintretende warme Witterung hat. aus der Memel einen verfrühten Eisgang hervorgerufen, dessen Eisstauungen zu einer großen Gefahr für die am Ufer liegenden Gehöfte geworden sind. Namentlich an der Tilsiter Eisenbahnbrücke haben sich große Eisfelder auf der Memel gebildet.
wies auf die gemeinsame Arbeit hin. Anschließend blieben die Führer noch bei einem gemütlichen Kameradschaftsabend beisammen. Gemeinsam verbrachte man die Nacht auf dem warmen Strohlager.
Um 6.30 Uhr am Sonntagmorgen trat alles zum dreiviertelstündigen Frühsport unter Leitung des Unterbannführers an. Waschen, Kaffeefassen und der Uniformappell füllten die Zeit bis zur gemeinsamen Morgenfeier, die von der Schar I Großen- Buseck in Form einer Horst-Wessel-Gedenkfeier ausgestaltet war. Nach einer anschließenden Tagung wurde mit Schar I und II und der Führerschaft ins Gelände marschiert. Mustergültig marschierte die braune Front mit ihrem Spielmannszug aus dem Dorf. Nach dem Mittagessen richtete der Bannführer zum Abschluß der Tagung, die durch die Vereidigung am Abend verfrüht abgebrochen werden mußte, noch einen Appell an seine Führer und ermahnte sie zur Disziplin und Treue zum Führer. Er beendigte die Tagung mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den Führer und mit dem Liede der Hitler-Jugend. Die Tagung hat ihren Sinn, die Führer der einzelnen Einheiten zu einem festen Korps zusammenzufassen und ihrer Arbeit draußen in den Standorten eine einheitliche Richtung zu geben, erfüllt. BdM. und Frauenschaft machten sich um die Verpflegung verdient.
Amtsgericht Gießen.
Der schon 68mal wegen Bettelns vorbestrafte 70jährige F. T. aus W. stand gestern wegen des gleichen Delikts vor Gericht. Er wurde zu vier W o ch en Haft verurteilt. Neun Tage erlittener Untersuchungshaft werden angerechnet. Das Gericht ordnete außerdem die Verbringung in ein Arbeitshaus an.
Der I. H. K. aus H. erhielt wegen Uebertretung der Reichsstraßenverkehrsordnung durch Strafbefehl drei Mark Geldstrafe evtl, einen Tag Haft. Auf Grund der gestrigen Hauptverhandlung verblieb es bei der obigen Strafe. Der Angeklagte fuhr mit feinem Fahrrad auf der Straße Gießen— Watzenborn-Steinberg, ohne es mit einer hellbren- nenden Laterne versehen zu haben.
Gießener Giadiiheaier.
Hans Müller-Nürnberg:
„Frischer Wind aus Kanada".
Der junge Herr, der im Programmheft so gemütlich über seine literarischen Kinderjahre und Enttäuschungen plaudert, hat mit seinem ersten Stück (dem ersten jedenfalls, das angenommen und aufgeführt wurde) entschieden Glück gehabt, denn wenn wir recht berichtet sind, ist die Ufa eben, außer manchem anderen, damit beschäftigt, auch einen Film unter dem Titel „Frischer Wind aus Kanada" zu drehen, wenn er nicht sogar inzwischen schon erschienen sein sollte. Das ist für den Anfang ganz hübsch.
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Der Autor, um eine Gattungsbezeichnung herkömmlicher Art offenbar verlegen, nannte das, was sich hier ereignet, eine „heitere Begebenheit in vier Tagen", und da dies mit Musik vor sich geht, könnte man versucht fein, von einer Operette zu reden, aber dazu ist wieder die Partitur nicht anspruchsvoll genug, und die Gesangspartien sind eigentlich Sprechpartien im Kabarettstil; also einigen wir uns, wenn fein Widerspruch laut wird, auf die Bezeichnung: ein Stück mit Musik, aber ohne nennenswerten Tanz.
Der frische Wind, der im Verlaufe von nur vier Tagen eine alte, aber nicht ohne Verschulden des Chefs in Schwierigkeiten geratene Firma wieder flott macht, geht aus von der ziemlich geheimnisvollen Persönlichkeit eines gewissen Mr. Baker aus Kanada, der sich vorübergehend in Deutschland aufhält, und dem es allein gelingen kann, der bedrängten Firma wieder Kredit zu verschaffen und sie vor der drohenden Pleite zu retten. Leider taucht er persönlich erst am Abend des vierten Tages auf und sagt auch da nur einige nicht besonders belang volle Worte.
Den Wind macht an seiner Stelle ein äußerst energischer und betriebsamer junger Mann namens Hannes Flink, der mit einer bestürzenden Frechheit nicht nur den Chef und das gesamte Personal in Erstaunen und Schrecken versetzt, sondern in der Tat auch die schleifenden Zügel des Betriebes selbstherrlich und umsichtig in die Hand nimmt. Er kommt Zwar ganz unauffällig und bescheiden herein, aber bald führt er das große Wort, daß jedermann Hören und Sehen vergeht.
Erstmal engagiert er sich selbst an Stelle eines mit Schwung und mit Recht an die Luft gesetzten Sekretärs. Dann nimmt er die Verbindung mit jenem Mr. Baker auf, der sonderbarerweise für sonst niemanden zu sprechen ist. Dann wirft er die zahlreiche Damenbekanntschaft feines Chefs ungerührt hinaus, und es schadet auch weiter nichts, daß er dabei auf Grund einer peinlichen Verwechslung an die junge Tochter des Chefs gerät; im Gegenteil, dies gibt ihm Gelegenheit, ohne Umstände auf eine Verlobung mit ihr auszugehen und sich überdies zur Belohnung vom Herrn des Hauses mit dem Titel „Generaldirektor" ausftatten zu lassen.
Dem Alten bleibt vor Wut die Sprache weg, aber er muß zugeben, daß der Junge sehr tüchtig und im Geschäft zu brauchen ist. De? treibt es so weit, daß er für einen Hochstapler gehalten wird, im letzten Augenblick erscheint aber der rätselhafte Mr. Baker persönlich auf der Bildfläche und heißt nicht nur den Chef, sondern auch den jungen Herrn Flink als seinen Sohn herzlich willkommen: damit ist das Rätsel gelöst und außer der rettenden Fusion sind zwei Verlobungen perfekt, die feit langem fällig waren.
Die Musik zu diesem neuzeitlichen Geschäfts- Verfahren schrieb Herbert Walter: nicht sehr umfänglich, doch von gefälliger Wirkung in gemäßigter Jazz-Instrumentierung; einige der hübschesten Partien stammen zwar nicht von ihm, sondern erweisen sich als gute alte Bekannte, die aber geschickt und unaufdringlich zur Ausmalung markanter Situationen benutzt sind und teilweise sogar leitmotioisch wiederkehren.
Die Gesangstexte schrieb Hans Fritz Beckmann: er besingt zum Beispiel, ohne literarischen Ehrgeiz und Aufwand, aber nicht ohne Witz und treffsichere Wirkung im Parkett, das Innenleben der Sekretärin Lore Meier, die sowohl das Geschäft als auch den Chef liebt, oder die geheimen Sehnsüchte des Stubenmädchens Mary, das gern zum Tonfilm und feine Stimme auf Schallplatten hören möchte. Und einiges andere mehr. —
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Intendant König hatte die Aufführung inszeniert; da sie für den Faschingsspielplan gedacht ist, hatte er für einen unbeschwert heiteren Ton, flottes Spieltempo und eine gefällige Aufmachung Sorge getragen, die den Leuten sichtlich gefiel. Er begann, um den Stil des Ganzen gleich sinnfällig anzudeuten, improvisatorisch-zwanglos bei offener Bühne und ließ die notwendigen Erläuterungen Saus dem Parkett heraus unter die Leute
_en. Bühnenbildner Löffler hatte neue und
aparte Dekorationen geschaffen und zeichnete mit sicherer und leichter Hand und hübscher Raumwirkung die beiden Schauplätze: Büroraum und Villa des Chefs. Albert Krämer verwaltete geschickt, stets im Kontakt mit b&m Bühnenoorgang, den musikalischen Teil der Begebenheit.
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. Herr Lindt bekam mit dem jungen Herrn Flink eine Paraderolle, die ihm ähnlich zu Gesicht stand, wie die eigene, mit der er kürzlich aufwartete: jcfjlagfertig, überlegen und mit entwaffnender Frechheit wandelte er durch alle vier Tage vom 7. bis zum 10. Mai. Herr Kühne machte den Chef, anfangs seriös, geschäftlich und väterlich, später ergeben in sein Schicksal und mit gelinden Ausbrüchen ohnmächtiger Verzweiflung. Sehr hübsch geriet das gedämpfte, aber recht anzügliche Chanson mit dem Refrain: „Wie unangenehm!"
Fräulein W i e l a n d e r entzückte das ganze Parkett als die rosig verliebte Sekretärin Lore Meier sowohl mit der Preisgabe ihrcks Innenlebens als auch mit einem äußerst realistischen Schwips im letzten Bild, der ihr einen Sonderapplaus ein- trug. Herr Volck als sächsisch sprechendes Faktotum mit, Herr Geiger als Portier ohne Prokura brachten die handgreiflicheren Pointen des Stückes zu lebhafter Wirkung. Fräulein Pflug als mun= tere Tochter des Hauses; das Chanson von den unerfüllten Wünschen und der einsamen Insel brachte sie scharmant. Von den übrigen: Herr Schorn auf den Spuren Hubert von Meyerincks (im Film); unb die Damen Stirl (Mary) und Decker (Violette).
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Die Neuigkeit fand sehr freundliche Aufnahme. Mit den Darstellern erschien zuletzt der Intendant, oen Dank des Hauses entgegenzunehmen. hth.
Uraufführung eines fußballvolksstücks im Frankfurter Schauspielhaus.
Schauspielhaus brachte das
Volks stuck "D i e e l f Teufel" oon Georg Fra- Uu- U r 0 u f f ü f) r u n g und hatte damit einen ^016. „Die elf Teufel" verdienen die kf^""^^„Volksstück", denn sie sind in der hoJ1m' r£infa$en' hier und da auch derben Sprache geschrieben und haben ein wirklich volks- lumuches Thema zum Vorwurf. Das Stück dreht LvL?1? tbenm tMbaUfport. Georg Fraser, ein arbeitsloser Berliner Fußballspieler, hat es verstan
den, die ideelle Seite des Sportes, die Kameradschaft und das Zusammengehörigkeitsgefühl von elf fungen Sportsleuten, glücklich herauszustellen. So. dann hat er als Fachmann das Milieu genau getroffen. Die „Typen" in diesem Stück gibt es in Mannschaft. Allerdings sind die Charaktere der Hauptpersonen vielleicht etwas unklar und zu robust gezeichnet. Aber das tut dem Stück in der Gesamtwirkung keinen Abbruch. Aufführung und Bühnenbilder waren vorzüglich. Die Hauptrollen wurden von Gerhard Geisler, Paul Ver- l) o e v e n »Wilfried Seyferth , Joachim Gottschalk, Walter K i e s l e r und Arthur Simon mit echter Fußballbegeisterung gespielt. Marie ^'inmer gab die frische und energische Tochter ocs Kantinenwirts Lisa mit großer Natürlichkeit und Franz Schneider spielte den „Bösewicht" untadelig. Am Schluß gab es viel Beifall, besonders von den zahlreich anwesenden Sportsleuten. R. F.
Zeitschriften
— Das zweite Heft der „K u n st k a m m e r" (Propyläen-Verlag) ist erschienen. Diesmal bringt das vom Präsidenten der Reichskammer der bildenden Künste herausgegebene Blatt sehr viel Architektur: Architekt und Industriebau, die Klein- kirche in Stadt und Land, Gespräch zwischen Architekt und Bauherrin, Wohnkultur — das sind einige dieser Themen. Daneben finden« aber noch zahl- ^iche Berichte und Nachrichten aus anderen Kunst- Gebieten Platz. Man sieht mehr als 30 Bilder in ausgezeichneten Wiedergaben.
— Die Zeitung des Arbeitsdienstes, die Wochenzeitschrift „Deutscher Arbeitsdienst" (Verlag Deutscher Arbeitsdienst, Berlin SW 11, Dessauer Straße 38) widmet dem Reichsarbeitsführer Hier! in ihrem neuesten Heft Nr. 8 eine Reihe von Artikeln, aus denen neben einer Würdigung seines Lebenswerkes besonders eine Eintragung des fünfundzwanzigjährigen Oberleutnants Hier! in das Gästebuch einer befreundeten Familie und ein Aufsatz über die Heimat und die Vorfahren des Reichsarbeitsführers hervorragen. Neues, bisher unbefann- tes Material tragt dazu bei, das Bild des Staatssekretärs noch klarer und deutlicher ins Licht zu rücken.
Hochschulnachrichten.
Professor Dr. Ferdinand Schlemmer an der Universität Mun ch e n wurde auf den an der Münchener Universität neu errichteten Lehrstuhl für Arzneimittellehre berufen.
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