Mittwoch, 27. Februar M5
Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)
Nr. 49 Zweites Blatt
Aus dem Reiche der Frau.
Oie große Verwandlung.
PRAKTISCHE VORSCHLÄGE UNSERES MODEZEICHNERS
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-I; im Wasser auf, versieht es mit einem Linienführung der des Rockes, auch die kleinen ger, runu- 'S« « SÄ »Ä °LVLL".iN-r.S'^7..«Lstr».>.i jwpip. dus I „.{rhfrtrtPn fnnnen und rnög- ------——
Alljährlich lockt der Karneval zur großen Der- • Wandlung des eigenen Seins in ein anderes. Jeder, vor allem aber die Frauen, die phantasievoller und beweglicher sind, will einmal im Jahr aus der eigenen 'in eine fremde Haut schlüpfen. Es ist oft die Frage erwogen worden, ob die Maskerade als Verhüllung oder als Enthüllung des Wesens ihrer Trägerin zu deuten sei. Sie ist gewiß nicht abschließend zu beantworten, weil das gewählte Kostüm je nach dem Temperament seiner Trägerin das eine oder das andere ist. Im Karneval aber spiegelt sich in allem verwirrenden und bunten Trubel, der seinem Wesen anhaftet, doch auch etwas vom Zeit- qo.i t. Das drückt sich z. V. deutlich in der Tatsache aus, daß in diesem Jahr in den Maskenverlechge- schäften sehr viel historische Kostüme verlangt werden. Vor allem ist auch der Film ein starker Anreger: Christine von Schweden ist sehr gefragt, sowohl in der Hosenrolle des „Grafen Dohna" wie in den Hofgewändern. Rokoko, Empire, Biedermeier, altdeutsche Trachten sind nicht minder beliebt. Auch die nach unserem heutigen Geschmack wenig kleidsamen Moden der Jahre von 1880 bis 1910, meist in lustiger Karrikatur, tauchen auf Kostüm-, festen auf und verraten, daß der Film, der tm letzten Jahr ja mehrere Spielhandlungen in jenem Zeitgewand erscheinen ließ, bei der Wahl des Faschingskostüms Pate gestanden hat.
Allerdings sind es mehr die reiferen Jahrgange, die sich für die von solchen Kostümen nicht zu trennende stilvolle Gemessenheit entscheiden. Die schlanke, sportliche Jugend hält es mehr mit ihrer eigenen Phantasie und schafft sich aus dem verschiedensten Material ihre bunte Hülle: Buntpapier, Cellophan, schmale und breite Borten, Lackstoffe, deren Farbigkeit besonders leuchtend ist, kann sie gebrauchen, vom Tüll über Seide bis zur Sackleinewand dient ihr alles zur kecken Verwandlung. Ressel wird mit bunten Farben bemalt, verschiedenfarbige Bänder werden geflochten und ergeben ein Blüschen, das wie ein'Regenbogen schimmert. Königin-Christine- Kraqen in allem nur denkbaren Material und sämtlichen Farben, Stulpen an den Beinen, den Armen, phantastische Kopfbedeckungen, oft nur aus dem Hutrand, farbige Locken aus Seidensträhnen u. ä. sind schwer in einen Begriff zu bringen, sehen aber an der jungen Trägerin reizend aus. Vom glitzernden Glastand ist man zugunsten der Farbe mehr und mehr abgekommen. Dagegen werden gern Federn verarbeitet: Hahnenschlappen, Flügel, Strauß edern, die wippend und zitternd an den Köpfen, Zirmen,
Vergessen Sie am Abend nicht.. .
Blumen sollen über Nacht nicht im Schlaf- zimmer stehen, da ihr Dust - unbjei °r fast un- merklich — die Kopfnerven belästigt und leichte Kopfschmerzen hervorruft
Welke Topfgewächse, die schon mehrere gelbe Blätter zeigen, werden über Nacht aus dem Raum entfernt. Sie sind Bakterienträger.
Speisen müssen zugedeckt werden, wenn sie Über Nacht in der Küche bleiben sollen. Sie verlieren sonst jeden Geschmack und nehmen einen
faden Geruch an.
Handtaschen, besonders solche, die zum Aufbewahren von viel Inhalt bestimmt sind, sollen ent-
sondern auch Erwachsene haben sich ab und zu damit manch köstliche Stunde bereitet. Für unsere Kleinen aber ist das Kasperletheater eme wunderbare unbewußte Anregung zum künstlerischen Schaffen — und was ein Häkchen werden will, krümmt sich beizeiten.
Repräsentative deutsche Modeschau in London
Allerhand Nachtisch.
Don Henriette pahlen.
Es gibt viele, die lieber ein einfacheres Hauptgericht und einen netten Nachtisch verzehren, als Suppe, reichlich Fleisch und Gemüse. Natürlich will man Abwechslung in den Süßspeisen haben, man soll sich also einmal eine Zusammenstellung von erprobten Rezepten machen.
an der Taille sitzen. e f
Die große Verwandlung lockt und gern folgen ihr die'Frauen im bunten Spiel der Maskerade.
großen Kragens und die Art, wie der Aermel gefetzt ist. Die dreieckigen Knöpfe sind mit weinrotem (ober braunem!) Kalbleder bezogen Den Anzug vervollständigt ein mittelgroßer, schlichter Hut aus weichem Haarfilz und eine große Kalbledertasche, beides in der Farbe des
Kasperle in der Kinderstube.
Von H. Glab.
Gibt es etwas Anregenderes und Lustigeres für unsere Kleinen als das Kasperletheater? Es ist ihnen ein lieber Zeitvertreib und beschäftigt ihre Phantasie. Von besonderem Wert ist es, wenn die Kinder Spiel, Figuren und Bühne selbst machen, liebt es doch dann noch dazu die Erfindimg und die Geschicklichkeit der Hände. Und erstaunlich ist es, was das Kind hier von sich aus zu leisten vermag. Nur darf es nicht im Beisein von Erwachsenen das Gefühl haben, daß etwas Besonderes von ihm erwartet wird. Sofort fühlt es sich beengt und wird
kompakt. .. iz
Schottenbällchen mit Kompott, n Pfund Reismehl wird mit 100 Gramm zerlassener Butter auf kleinem Feuer geschwitzt und mit Liter Milch glatt gerührt. Man gibt die Masse in eine Schüssel und läßt sie ab kühlen. Hierauf tut man die abaeriebene Schale einer halben Zitrone daran, sowie ein ganzes Ei und noch */> Eigelb und ^'2 Eiweiß, 1 Messerspitze Salz und Zucker nach Ge- schmack. Der Teig wird nun zu walnußgroßen Kugeln gerollt, die man in Sammelmehl wälzt. Sie werden darauf in dem noch zur Verfügung stehenden halben Ei und dann noch einmal in dem Semmelmehl gewälzt, worauf man sie in heißem Fett schwimmend ausbackt. Sobald sie an die Oberfläche kommen, sind sie fertig. Man stellt sie in heißem Ofen stellt, bis der Pudding goldbraun ist. Wird ramidenform auf und gibt sie mit Streuzucker und Kompott zu Tisch. , „ .
Rote Grütze mit Van 1 llensauce. Rots Grütze kann man auch im Winter bereiten und zwar aus allen eingemachten ^ruchtsaften. Man bringt 1 Liter Saft, nachdem man ihn genügend mit Wasser verdünnt und mit Zucker nach Geschmack gesüßt hat, zum Kochen, gibt drei gehäufte Eßlöffel Kartoffelmehl, das man vorher in kaltem Wasser glatt gerührt hatte, hinein und läßt unter ständigem Rühren aufkochen. Die Rote Grütze (die auch gelb und grün sein kann) wird in eine mit Wasser ausgespülte Schüssel getan und nach dem Erkalten gestürzt. Man gibt Vanillensauce dazu. I Einfach herzustellen aber schmackhaft.
Die Modeschau wird den Beweis erbringen, daß deutsche Modeschöpfung und deutsche Ware die Note besonderer Güte und besten Geschmacks tragen, sie wird darüber hinaus draußen lm Ausland erkennen lassen, daß in Deutschland das Mode- schaffen einen bemerkenswerten Auftrieb erhalten hat und daß das Lebensniveau des Deutschen auch in 'der Bekleidungswirktschaft keine Senkung erfahren hat. Es werden in London etwa 100 Modelte zur Schau kommen. Sieben deutsche Vorfuhr- damen werden vor einem geladenen Publikum Vormittags-, Nachmittags- und Abendkleider, Kostüme, Complets, Mäntel und Hüte vorführen, bei denen vorzugsweise deutsche Stoffe verarbeitet sind, über deren Güte man kein Wort zu verlieren braucht. Es wurde auch Wert darauf gelegt, daß bie Dorführdamen die neuesten Frisuren zeigen, die ihnen von einem deutschen Friseur ausgesteckt werden.
Wenn nicht alle Zeichen trügen, wird dieses erste Hervortreten mit ausschließlich deutschen Mode- schöpfungen eine gesellschaftliche Sensation werden. Das beweist das überaus große Int er esse, das schon heute die englische und amerikanische Presse dieser Schau entgegenbringen. Besonders Die amerikanischen Berichterstatter haben bei dem vorbereitenden Besuch des Präsidenten der Mode-Union von Deutschland, R. D i l l e n z, in London den Gedanken dieser Schau mit großem Interesse und vieler Sympathie ausgenommen, die sogar so weit gingen, Dillenz nahezulegen, diese Schau auch in Amerika zu wiederholen.
Das 'kleine Cape (Figur 3) ist ebenso wie die Jacke aus dem Material des Kleides und wie sie auf Seide, am hübschesten übrigens m ter Farbe unseres Ausputzes, gefüttert. An ihm ist die Lange, bie Kollerform unb ber «angeschnittene Aufschlag neu. Den Verschluß am Halse bilben wie bei ber Jacke di- dreieckigen Knöpfe. Der H U k hierfür m stren- qer runber Form ist aus Stroh mit Ripsband-
" ber selbstangefertigte Stulphanbschuh ^aus
leert werben, ba sie sonst, wenn sie über Nacht vollgestopft liegen bleiben, ihre Form sehr schnell verlieren.
Tabakrauch ist nicht die ganze Nacht Hirn durch in dem Raum einzuschließen, sondern durch Lüften — am besten mittels Geaenzug — schnell zu entfernen, sonst setzt er sich so fest in die Raume, baß er nie mehr ganz verschwinbet.
Schlüssel finb über Nacht nie lose in .der Tasche zu behalten. Sie machen das Gewebe dünn. Ein anderer Grund ist darin zu suchen, daß man Schlüssel stets zur Hand haben und nicht erst im Bedarfsfälle aus der Tasche kramen soll.
Verstopfte Abflußrohre sollen wieder gebrauchsfähig gemacht werden, bevor man zur Ruhe geht, da man nicht weiß, welche Folgen das Uebel haben kann.
Licht mit offener Flamme, selbst wenn es sehr gut geschützt scheint, darf nie über Nacht allem in einem Raum brennen. bchu-
ein Safper niu6 and) zuschlagen können und mag- , i&it b rb Dabei bleibt kein Papierkopf ganz. Man wähle am besten Lindenholz. Em emfaches Schn tz.
den in Angriff genommen. Es istI gar md)t fo> wie es scheint. Die Kopfe md gut, wenn Ihr au druck urwüchsig und drastisch ist, u f j)em stellung entsprechen, bie nut: bemWa Symbol der Mur verbunden ist. Haupthaar uno Bärte liefert bunte Wolle, Ne angeklebt wird. Das Gesicht bemalt man mit Oelfarbe.
Beim Schnitzen sollte jedes ängstliche > , . ber Naturformen oermieben werben. Kräftige Schnittführung ist die Hauptsache. Bei F gebung sowie bei Bemalung fann matL? r taste den weitesten Spielraum.lassen Das Köpfen anzubringende Kleid laßt Jl(5 f ,u Flicken leicht herstellen. Nur ist dabei dara f 3 achten, daß hinten das Kleid weit genug offent»! , bamit man mit ber Hanb bequem hineinfahren ka - Unb enblid) kommt das Behutsamste am ganzen Kasperletheater. Was sollen die Kinder ihren P P- pen für einen Text in ben Mund legen? Sie solle möglichst von sich heraus irgenb etwas wieder^u- qeben versuchen, kleine Erzählungen, Fabeln, Mar chen in freie Gesprächsstoffe übersetzen, Augenblias- bilber ihrer Umgebung zu ihrem Spiel verwenden. Was die technischen Künste des kleinen Direktors eines Kasperletheaters in der Kinderstube anlangt, so wird er sich nach und nach Regiekenntnisse erwerben, die ihm immer mehr Freude am Spiel nut ben Puppen machen werben. Unb wer liebt nicht bie b rollig en kleinen Gestalten, die sich dort ruck-
Apfeif chnee. Zwölf mittelgroße Aepfel wer- ben, nachbem man bie Kernhäuser ausgestochen hat, in einer feuerfesten Form im Ofen gebacken. Hierauf treibt man sie burch ein großes Sieb, gibt Zucker daran unb läßt sie ab kühlen. Nun schlagt man sechs Eiweiß zu festem Schaum unb zieht ihn mit leichter Hanb unter bas Mus, das man nun in eine mit Fett ausgestrichene feuerfeste Form gibt und etwa 20 Minuten in den heißen Ofen stellt, bis der Pudding globbraun ist. Wird heiß zu Tisch gegeben. Man kann auch em gekochtes, dickes Apfelmus benutzen. Sehr gut schmeckt Schlagsahne dazu. .
Reisrand mit Kompott. Vk Pfund Reis kocht man in Milch und ein wenig Butter weich. Sobald ber Reis abgekühlt ist, rührt man 1 Eigelb hinein, 2 Eßlöffel Zucker unb das steif geschlagene Weiß von 2 Eiern. Man gibt bie Masse in eine kleine, mit Fett ausgestrichene unb mit Semmelmehl ausgestreute Ranbform unb backt sie in nicht zu starker Hitze etwa 45 Minuten. Wenn ber Reis gut gegangen unb schon hellbraun geworden ist, stürzt man ihn auf eine runde Schale und gibt in bie Mitte ein bickes Aprikosen- ober Preiselbeer-
Achtung! Oie Motten fliegen!
Jebe richtige Hausfrau gerät in Aufregung, wenn eine Motte burchs Zimmer fliegt. Sofort wirb der Feinb unerbittlich verfolgt unb vernichtet. Aber teiber ist bas nur eine Art Racheakt für bie bereits begangenen Sünben bes Schüblings, denn fliegende Motten haben ihre Eier schon abgelegt unö sind selber in feiner Weise mehr freßgierig — das haben sie ausgiebig im Larvenstadium besorgt.
Eine Hausfrau, die im Kampfe gegen die Motten wirklich siegen will, muß also die Eierablage zu verhindern suchen und die Mottenbrut vernichten. Dieser Kampf muß gerade jetzt im Februar-Marz mit aller Macht einsetzen; aber auch während der ganzen warmen Jahreszeit weitergeführt werden. Alle Wvllsachen sind besonders in der Zeit des Nichtgebrauches regelmäßig zu klopfen, zu bürsten und zu lüften. Pelzwerk wird mit engem Kamm gekämmt. Dabei Wuß man sehr auf die versteckten Larven achten - sie sind im Wolltuch schwer zu erkennen, weil sie mit Fasern aus dem Tuche selbst umsponnen sind.
Die Wollsachen müssen mottensicher aufbev^ihrt werden. Am besten in Kisten ober Truhen, deren Ritzen mit Papierstreifen verklebt find. Das Wollzeug kann in frisches, noch starkriechendes Zeitungspapier eingewickelt oder in frisch gewaschene Leinen- tücher eingenÄht werden. Starkriechende Stoffe sind den Motten immer unangenehm — und es war sicher nicht nur um des guten Duftes willen, daß unsere Großmütter und Urgroßmütter Rosmarin in ihren Wäscheschrank legten. Alle ftartbuftenben Kräuter wie Steinklee und Rosmarin schrecken die Motten ebenso ab wie- Naphtalin, Global, frischer Pfeffer, Kampfer usw., nur haben wir unter dem Geruch von Kampfer und Aehnlichem fast ebenso zu | leiben wie bie Motten!
Bei einem ganz grünblichen Dernichtungsfelb- zug empfiehlt es sich bie Motten auszuschwefeln. Dazu werben alle Wollsachen in einen großen Schrank gehängt, aber so, baß mindestens 30 Zenti- meter Abstand vom Boden bleiben. Dort entzündet man Schwefelfäden und läßt den Dampf dann mehrere Stunden einwirken. Auch die Polstermobel kann man ausschwefeln: man hängt große Tücher über sie, die ringsum den Boden berühren, und läßt die Schwefeldämpfe unter den Möbeln sich entwickeln und auffteigen.
Heute stehen der Hausfrau sehr gute Hilfsmittel im Kampfe gegen die Motte zur Verfügung. Am einfachsten ist es, wenn sie von vornherein motten» ichere Wolle kauft.
Die Motten fressen ein erstaunliches Teil des Dolksvermögens in Gestalt unserer Wolle. Die Erzeugungsschlacht beschäftigt sich sehr mit der Vermehrung des deutschen Schafbestandes und der Steigerung der Woll-Leistung des Einzeltieres. Zur Erzeugungsschlacht gehört aber auch die Erhaltung des Erzeugten. Das aber ist zum größten Teil die Aufgabe der Hausfrau. So forgt die Hausfrau am besten für einen guten und hohen Bestand an deutscher Wolle, wenn sie ihre Wollsachen im täglichen Gebrauch, beim Waschen und Verarbeiten richtig behandelt und einen klugen und durchdachten Feld- zug gegen die Motten führt. L- M.
Zllm Spiel gehört zunächst eine B u h n e. Sie ist schnell zusammengestellt. Ein Stock ober em Brett zwischen die geöffnete Tür geklemmt, die zwei Zimmer teilt, und darüber ein bis zum Boden reichen- bes Tuch gehangen, genügen ebenso wie eine verhangene Stuhllehne. Der Ehrgeiz eines jeden Jungen wird natürlich nach einer richtigen Buhne streben. Auch hier kann man ohne großen Kosten-
Ä iÄs I Für den Uebergang vom Winter zum
stellem Mtt üestarbe gefWn und mit farbigem Frühjahr ist Wolltl e ^d Mit er l ° n. mtncmnnipr tnnptiert aenüat sie den Ansprüchen des gen Jacke und bem fleinen cape geuaaji.
Kölners" vollkommen Besonders geschickte Jungens Das Kleid aus besonders weicher sandfarbener könnensichauch7in^rklich° s, stehendes Theater Wolle zeigt einen neuartig ange chmttenen A rm l Mit lustigen Kulissen zusammenzimmern. in dreiviertellanger Form. Neu ist auch der mter-
^nnfichmerxen bereiten schon die PUp - essant geschnittene Rock aus sechs T^lev b ss- .^^Wiesannm^ sich diese ohne große Aus- Aweiterung unten vier kleine Schütze bilden und naben verschaffen? - Nun - aus Kartoffeln, Kohl- dessen Mittelbahn in Husthohe die e_t n g e a r b e t. rnbi Ruben und ähnlichem Gemüse hat sich mancher teten Taschen ergibt Der Gürtel ist wem- Knabe schon manchen schonen Kopf zurechtgemacht, rotes oder braunes K°lbleber das Halstuch weich. Düste Naturprodukte werden jedoch schnell unansehn- ftme Wolle in der gleichen Farbe
k°nn man sicho°u^PArmAe * entricht in ihrer
hübsche .Kopfe formen- an z p a entübruna der des Rockes, auch bie kleinen
In der kommenden Woche findet im ersten Hotel Londons, im May-Fair, unter der Schirmherrschaft ber Gattin bes Botschaftsrats an ber Botschaft in London, Fürsten vonBismarck,dle zweitägige erste deutsche r e p r ä s e n t a t i 0 e M 0 d e - schau statt, zu der alle maßgebenden Kreise der Gesellschaft geladen sind.
In der richtigen Erkenntnis, daß den Gerüchten im Ausland über das Erliegen jeder eigenen deutschen Modeschöpfung und über das Bestreben Deutschlands, sich von der allgemeinen Modench- tung abzusondern, nur entgegengetreten werden kann wenn deutsches Modeschaffen iw A u s 1 a n d e gezeigt wird, hat man sich zu dieser Schau, der ersten deutschen in London und zugleich der ersten nach dem Kriege im Ausland überhaupt, entschlossen. Sie wird von der „Modeunion von Deut chland" veranstaltet, in der sich nach verschiedenen mißglückten anderen Bestrebungen nunmehr unter Führung des bekannten Borkampsers für das deutsche Modeschafsen, Richard D illenz, die maß- aebenden. deutschen Fachleute und führenden Mo- bellhäuser zusammengeschlossen haben, um in such- kundiger Weise die großen Aufgaben zu erfüllen die der deutschen Textil- und Bekl-idungsw,rtscha,t gestellt sind. Durch den Zusammen,chluß der fuhren- den deutschen Modesirmen durfte endlich die Gewahr gegeben (ein, daß in Zukunft sowohl dilettantische als auch eigennützige Sonderbestrebungen ausge- bie Drolligen neinen uwjiuueii, mv pu, ™ TV artig über bie Bühne bewegen? Nicht nur Kinder, schaltet werden.


