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stellte Kapelle umrahmten die Feier mit Musik. Das dreifache Sieg-Heil auf den Führer wurde begeistert ausgenommen.

Preußen.

Tierschau in Wetzlar.

Wetzlar, 25. Sept. Auf dem traditionellen Ochsenfestplatz im Finsterloch bei Wetzlar fand eine große Tierschau (Pferde, Rotvieh, Schweine, Schafe und Ziegen) statt. Durch die schlechte Witterung waren leider der Auftrieb und der Besuch etwas be­einträchtigt. Die aufgetriebenen Tiere waren quali­tativ gut bis ausgezeichnet und die Preisrichter der verschiedenen Gruppen sprachen sich sehr anerken­nend aus. Ganz besonders wurden die Zuchten der Züchter aus der Gemeinde Hörnsheim hervorge­hoben und als Beispiel dargestellt. Tierzuchtdirek­tor Dr. T o r n e d e gab zu den einzelnen Punkten die nötigen Erläuterungen. Kreisobmann Langs­dorf grüßte die Züchter im Namen der Kreis­bauernschaft und sprach Landrat G r i l l o herz­lichen Dank für die Unterstützung, die er der Sache zuteil werden ließ, aus. Am Nachmittag fand im großen Ring die Vorführung der prämiierten Tiere und die Auszahlung der Geldpreise statt.

Nundfunkprogramm.

Freitag, 27. September.

6 Uhr: Choral Gymnastik. 6.30: Frühkonzert; in der Pause: 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 9: Nachrichten. 10.15: Schulfunk. Das Brot. Von Fritz Sotke. 11.45: Bauernfunk. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten, anschließend: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nach­richten. 14.15: Mitten im Werktag. 14.55: Wirt­schaftsmeldungen. 15: Nachrichten. 15.15: Für die Frau. 16: Kleines Konzert. 16.30: Herbstblumen un­serer Gärten. Eine Betrachtung im Nachsommer, von F. Wolfart, Frankfurt a. M. 16.45: Sonne, Sand und Steine. Kleine Reise durch das Land der Somali. Von Dr. A. Herrlich, München. 17: Bunte Musik am Nachmittag. 18.30: Jungmädel­schreiben aus dem Lager. 18.45: Das Leben spricht! 19: Unterhaltungskonzert. 19.50: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der Nation.Der Prinz von Homburg". Ein Querschnitt durch die Oper von Paul Grüner. 21.30: Funkbrettl. 22: Nachrichten; anschließend Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.20: Sportschau der Woche. 22.40:Die Letzten". Hörspiel von Karl Lerbs. 242: Nachtmusik. Einführende Worte zur SendungNero und Acts". Nero und Acts, Oper in vier Akten.

Achtung! Arbeitsdienstpflichtige des Jahrganges 1915.

DNB. Der erste Jahrgang der Deutschen Reichs- arbeitsdiensipflichtigen ist einberufen. Dis spätestens 16. September 1 9 3 5 sind alle TNusterungs- befehle zugestellt worden, die die Einberufung zum 1. Oktober 1935 enthalten. Wer erst zum 1. April 1936 eingezogen werden soll, hat eine ent­sprechende Benachrichtigung erhalten.

Im Gegensatz zum bisherigen freiwilligen Ar­beitsdienst, in dem die Einberufung nur eine Folge der vorherigen freiwilligen Meldung war, find die jetzigen Einberufungen staatliche Anordnun­gen auf Grund des Reichsarbeitsdienftgefehes, die von allen Arbeitsdlenftpflichtigen auf bas ge­nauere beachtet werden müssen, wenn sie sich nicht strafbar machen wollen. Der Einberu­fungsbefehl enthält genaue Mitteilungen über Ort und Zeit für die Gestellung.

Es ist vorgekommen, daß einzelne Arbeitsdienst- pflichtige nach ihrer Musterung von ihrem bisheri- gen Wohnsitz verzogen find, ohne sich po- lizeilich abzumelden. Dadurch konnten Gestel­lungsbefehle zum Teil nicht zugestellt werden. Arbeitsdienst pflichtige, die gemustert und für tauglich befunden worden find, aber bis zum 16. September keinen Mu­sterungsbefehl oder Gestellungsbefehl zum 1. Okto­ber 1935 pnd keine Benachrichtigung zum Dienst­antritt am 1. April 1936 erhalten haben, find ver­pflichtet, sich umgehend bei ihrem zustän­digen Meldeamt zu erkundigen, bei welcher Abteilung des Reichsarbeitsdienstes sie sich am 1. Oktober 1935 zu melden haben. Das zu­ständige Meldeamt ist nötigenfalls bei der Ortspoli­zeibehörde zu erfahren.

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Um die deutsche Vereinsmeisterschast.

Weitere Versuche in Gießen.

Zum kommenden Wochenende werden auf dem VfB.-Waldsportplatz weitere Versuche um die Deutsche Vereinsmeisterschaft in der Leichtathletik unternommen. Beteiligt sind VfB.-R. und Spiel­vereinigung 1900 (beide A-Klasse), Männerturnver­ein (B-Klasse für Männer und Frauen), Tv. Lol­lar, To. Heuchelheim und Tv. Alten-Buseck (alle C-Klasse). Man darf interessante Kämpfe und be­achtenswerte Leistungen erwarten.

Schüler-Pflichtspiele der GrnppeGießen

Gruppe A: 1. 1900 Gießen, 2. VfB.-Reichs- bahn Gießen, 3. Watzenborn-Steinberg, 4. Klein- Linden.

Termine der Vorrunde: 22. September: Watzenborn-Steinberg Klein-Linden 6:0; VfB.- Reichsbahn Gießen 1900 Gießen verlegt. 29. September: Klein-Linden VfB. (Luh, Allen- dorf); 1900 Steinberg (Rohrbach). 13. Oktober: Steinberg VfB.; Klein-Linden 1900. 27. Ok­tober: VfB. 1900.

Gruppe B: 1. Alten-Buseck, 2. Großen-Buseck, 3. Garbenteich, 4. Lollar.

Termine der Vorrunde: 22. September: Alten-Buseck Großen-Buseck, Großen-Buseck nicht angetreten; 29. September: Alten-Buseck Lollar (Lepper, Alten-Buseck); Garbenteich Großen- Buseck (Körber, Alten-Buseck). 13. Oktober: Lollar gegen Garbenteich (Heinze, Lollar). 20. Oktober: Garbenteich Alten-Buseck; Großen-Buseck gegen Lollar.

Ztingermannschastskampf Gießen Offenbach-Bürgel.

Verlauf der einzelnen Kämpfe.

Bantamgewicht: Dieser Kampf brachte gleich Stimmung ins Haus, denn der vielver­sprechende Gießener Jugendringer Becker brachte seinen Gegner kurz nach Beginn durch einen blen­denden Schleudergriff in die Brücke, die dieser drei Minuten durchhielt und sich dann unter großem Beifall befreite. Becker legte sich im weiteren Ver­lauf selbst. 3:0 für Offenbach.

Federgewicht: Zwei äußerst flinke Ringer standen sich in Strauch (Offenbach) und Funk (Gießen) gegenüber. In der fünften Minute gab es dann den schönsten Moment des Abends. Strauch faßte Untergriff, jedoch griff Funk beherzt zu und warf seinen Gegner durch Ueberstürzer von vorn auf die Schultern. 3:3!

Leichtgewicht: Einen äußerst hartnäckigen Kampf lieferten sich die Leichtgewichtler Schmidt (Offenbach) und Klotz (Gießen). Beide Ringer er­

zielten je eine Wertung. Da jedoch Klotz lm Ver­laufe des Kampfes eine Verwarnung erhielt, wurde der Offenbacher Punktsieger. 5:3 für Offenbach.

Weltergewicht: Mit großem Kraftauf­wand wurde dieser Kampf geführt. Vetter lag dauernd im Angriff. Jedoch gingen einige schöne Schwünge ins Aus, d. h. sie konnten nicht gewer­tet werden, während der Offenbacher Walter eine kleine Wertung erzielte. Punktsieger Walter (Offenbach). Ein Unentschieden wäre bestimmt nicht falsch gewesen. 7:3 für Offenbach.

Mittelgewicht: Der nun 37jährige Gieße­ner Meininger konnte gegen den viel schwere­ren Braun (Offenbach) nicht richtig zum Zug kommen. Braun faßte in der vierten Minute Arm­schlüssel nud drehte Meininger auf die Schultern. 10:3 für Offenbach.

Halbschwergewicht: Auch hier war der Offenbacher Sattler bedeutend schwerer. Bel­lo f f legte sich bei Ausführung eines Hüftschwunges selbst. Bei Belloff macht sich das Fehlen einer guten Brücke stark bemerkbar.

Schwergewicht: Emmerich brachte den Offenbacher Belloff sofort durch Schleudergriff in eine brenzliche Lage. Im weiteren Verlaufe des Kampfes kam jedoch Belloff zu Punkten und wurde knapper Punktsieger. Emmerich dient zur Zeit beim Arbeitsdienst und hat dadurch keine Gelegenheit zum Training.

Gesamtergebnis: 15:3 für Offen­bach.

Fußballabteilung des Turnvereins Alten-Buseck. Alten-Buseck I Oaunsbach I 10:0 (0:0).

Am Sonntag lieferten sich beide Mannschaften auf dem Sportplatz zu Alten-Buseck ein sehr faires und flottes Spiel. Die Gäste waren den Einheimi­schen körperlich weitaus überlegen. In der ersten Halbzeit sah man ein völlig ausgeglichenes Spiel. Nach der Pause wurde Alten-Buseck besser, konnte aber vorerst nichts erreichen. In der 15. Minute machte der einheimische Halblinke einen Durchbruch und nun hieß es 1:0. Der Bann war gebrochen. Innerhalb von zehn Minuten fielen fünf weitere Tore. Launsbach kämpfte unverdrossen. Die Alten- Busecker legten mächtig los und konnten das End­resultat auf 10:0 stellen.

Die Jugend spielte mit neun Mann und mußte eine hohe Niederlage von 0:10 von den Gästen aus Großen-Buseck einstecken.

Herbst-preisschießen in Grohen-Linden

Der Schützenverein Großen-Linden veranstaltete in drei Sonntagen sein diesjähriges Herb st- Preisschi eßen. Im Schützenverein

Großen-Linden wurden in diesem Jahre weit bessere Resultate erzielt als im Vorjahre. Es wurden fol­gende Preise geschossen:

Kleinkaliberschießen: 1. Preis Hch. Schatt­ier, 34 Ringe; 2. L. Zörb, Lützellinden, 33 R.; 3. Otto Zörb, Lützellinden, 32 R.; 4. H. Reinheimer, 32 R.; 5. Hch. Stoll, Großen-Linden, 31 R.; 6. Wilhelm Bruder, Großen-Linden, 30 R.; 7. Friedrich Schäfer, Lützellinden, 30 R.; 8. Friedrich Lenz, Lützellinden, 30 R.; 9. Karl Luh, Lützellinden, 30 R.; 10. W. Schüttler, Großen-Linden, 30 R.; 11. Otterbein, Watzenborn-Steinberg, 30 R.; 12. Frau Anna Stoll, 30 Ringe.

Scheibenbüchse: 1. Preis Heinrich Weber, 34 Ringe; 2. H. Schüttler, 33 R.; 3. Heinrich Stoll, 33 R.; 4. Wilhelm Schüttler, 33 R.; 5. H. Rein- Heimer, 33 R.; 6. August Rinn, 32 R.; 7. Walter Schüttler, 32 R.; 8. Wilhelm Stoll, 32 R.; 9. Hch. Köhler, 30 R.; 10. Karl Steinagel, 30 R.; 11. Ludw. Pirr, 28 R.; 12. Walter Seth, 28 Ringe (sämtliche Schützen von Großen-Linden).

Wehrmannsbüchse: 1. Preis Hch. Weber, 35 Ringe; 2. Heinrich Schüttler, 35 R.; 3. Otto Lenz, Lützellinden; 4. Otto Eisenhut, 34 R.; 5. Artur Michel, 34 R.; 6. Philipp Schüttler, 34 R.; 7. H. Stoll, 34 R.; 8. H. Reinheimer, 34 R.; 9. Ludwig Schäfer, 34 R.; 10. Wilhelm Schüttler, 34 R.; 11. Walter Schüttler, 33 R.; 12. Friedrich Schäfer, Lützellinden, 33 Ringe.

Mit dem Preisschießen wurde auch das Königs­schießen für das Jahr 1935 verbunden. Nachfol­gend die besten Schützen: Heinrich Weber, 61 Ringe, Wilhelm Schüttler, 59 R.; August Rinn, 58 R.; Heinrich Schüttler, 53 R.; H. Reinheimer, 50 R.; Heinrich Stolls 49 R.; mithin ist Heinrich Weber mit 61 Ringen bei sechs Schüssen Schützenkönig des Jahres 1935.

Haupt- und Abschießen des Schützenvereins Laubach.

Am Sonntagnachmittag fand auf den Schieß­ständen an der Freienseener Straße das diesjährige Haupt- und Abschießen des hiesigen Schützenver­eins statt, an dem auch auswärtige Schützen teil­nahmen. Es wurde rege geschossen und gute Leistun­gen konnten erzielt werden. Abends 'wurde im Schützenhof"' durch den stellvertretenden Schützen- meister Otto Högy die Preisverteilung vorgenom­men, die folgendes Ergebnis hatte:

Schützenkönig wurde mit 161 Ringen Karl Ludwig Pitz; 1. Ritter Arnold Enders mit 157 Ringen. Den Wanderbecher errang Arnold Enders.

Fe ft scheibe (100 Meter, 20 Ringe, 2 Schuß): 1. Karl Wallenfels (Nidda), 39 Ringe; 2. Theo (Spanier (Nidda), 37 R.; 3. Karl Nickel (Ober-Wid- dersheim), 37 R.;4. Arnold Enders, 37 R.; 5. Otto Högy, 37 R.; 6. Friedr. Döll, 36 R.; 7. Karl Pitz, 36 R.; 8.Fried. Stotz, 34 R.

Tages-Preisscheibe (100 Meter): 1. Wil­helm Jost; 2. Otto Högy; 3. Friedr. Stotz; 4. Ar­nold Enders; 5. Karl Becker; 6. Friedr. Döll; 7. Ernst Rühl; 8. Karl Poth; 9. Karl Pitz; 10. Adolf Enders; 11. Rudolf Justus; 12. Ernst Högy; 13. Eduard Göbel II.; 14. Reinhold Göbel; 15. Friedr. Zimmer; 16. August Braun.

Zentrums st and: 1. Otto Högy (3,5 Teiler); 2. Wilhelm Jost (5,5 T.); 3. Adolf (Inders (7,5 T.); 4. Karl Nickel, Ober-Widdersheim (10,3 T.); 5. Wilh. Jost (10,3 T,); 6. Arnold Enders (11,5 T.); 7. Otto Högy (12,6 T.); 8. Wallenfels, Nidda (13,4 T.); 9. Ernst Rühl (14,0 T.); 10. Karl Nickel, Ober-Wid- dersheim (14,7 T.).

Meisterscheibe , 100 Meter (Tabelle): 1. Karl Wallenfels (Nidda), 153 Ringe; 2. Arnold Enders, 151 R.; 3. Otto Högy, 148 R. Desgl. (Serie): 1. Karl Wallenfels, 33 Ringe; 2. Otto Högy, 32 R.; 3. Karl Becker, 32 R.; 4. Arnold Enders, 31 R.; 5. Nickel (Ober-Widdersheim), 31 R.; 6. Hch. Hof­mann (Schotten), 31 R.; 7. Friedr. Döll, 31 R.

Kleinkaliber, 50 Meter: 1. Hartmann (Nidda), 33 Ringe; 2. Fark (Nidda), 31 R.; 3. Hrch. Wahl, 30 R.; 4. Hermann Defch, 30 R.; 5.Karl Wal­lenfels (Nidda), 29 R.; 6. Hrch. Hofmann (Schotten), 28 Ringe.

Abturnen in Lang-Göns.

Am Sonntag fand das diesjährige Abturnen des hiesigen Turnvereins statt, das bis auf eine kurze Unterbrechung fast ganz im Freien vor sich gehen konnte. Eingeleitet wurde das Abturnen mit einem Handball-Verbandsspiel zwischen der er­sten Jugendmannschaft Lützellinden und der zwei­ten Jugendmannschaft Lang-Göns. Nach spannen­dem Kampfe siegte Lang-Göns verdient mit 9:4 Toren.

Gegen 14 Uhr bewegte sich dann, unter Doran­tritt einer Musikkapelle, der Festzug der Turner durch die Straßen unseres Dorfes. Auf dem Platz vor der Turnhalle entwickelte sich bald ein reges Treiben. Alle Vorführungen, besonders die der Jugend, zeigten, daß stärkster Wille und edle Be­geisterung für die Turnsache vorhanden waren. Die Darbietungen der Turnerinnen waren vorbildlich. (Leiter: Wilhelm Dem). Das gilt vor allem für die Freiübungen und das Keulenschwingen, die un­ter Musikbegleitung ausgeführt wurden. Es folgte ein Staffellauf der Turner, Turnerinnen und Schüler, sowie ein Reigen der Turnerinnen und Geräteturnen der Schüler. Vor und neben die­sen Vorführungen fanden die Dreitämpfe der aktiven Turner, der Jugendlichen und der Schüler statt.

In einer Pause begaben sich alle die Turner und Zuschauer in die Turnhalle, wo nach kurzen einführenden Worten des Vereinsführers Karl Müller das Fest der deutschen Schule stattfand. Darüber wurde an anderer Stelle be­richtet.

Nach einem Chor, vorgetragen vom Gesangverein Frohsinn", unter Leitung von Karl Faber, be­gann die Sieaerverkündigung. Besonders geehrt wurde hierbei der frühere Gauoberturnwart Will (Gießen), der es sich nicht hatte nehmen lassen, zum Abturnen unseres Vereins zu erscheinen. Der Vereinsführer brachte ein dreifachesGut-Heil!" auf ihn aus, in das die Versammlung begeistert einstimmte. Sodann wurden die Namen der Sieger verlesen.

Die Ergebnisse:

A. Dreikampf der aktiven Turner (Kugelstoßen, Weitsprung und 75-Meter-Lauf): 1. August Faber, 2. Otto Köster, 3. Wilhelm Dem, 4. Karl Rudolph, 5. Ernst Hock, 6. Willi Römer.

B. Dreikampf der Jugendlichen (Keu- lenwerfen, Weitsprung und 75-Meter-Lauf): 1. Kurt Wagner, 2. Albert Wenzel, 3. Richard Römer 4. Karl Wenzel, 5. Albert Schwan, 6. Kurt Puhl, 7. Helmut Gatzert, 8. Willi Buß, 9. Hans Hofmann, 10. Willi Bopf, 11. Wilhelm Müller.

C. Dreikampf der Schüler (Ballweit, rourf, Weitsprung und 75-Meter-Lauf): 1. Kurt Philipp, 2. Hans Puhl, 3. Helmut Drücket.

Werbeturnen in Beuern.

Der Turnverein Beuern veranstaltete am Sonntag sein Abturnen, mit dem gleichzeitig ein Werbeturnen verbunden war. Die Nachbarvereine Großen-Buseck und Reiskirchen hatten hierzu je eine Turnerriege entsandt, die ihre Kräfte im Wettkampf mit den Beuerner Kameraden maßen. Im Verlaufe des Wett­kampfes wurden gute Leistungen erzielt. So wurden u. a. im Weitsprung 5,90 Meter erreicht, im Hoch­sprung 1,60 Meter, im Speerwerfen 50 Meter, im Keulenwerfen 52 Meter, im Kugelstoßen 11 Mete«, im 100-Meter-Lauf 11,4 Sekunden. Am frühen Nach­mittag wurde zwischen den Handballmannschaften von Beuern und Wißmar ein Spiel ausgetragen, das mit 7:8 Toren endete. Nachdem im Laufe des Nachmittags noch eine Turnerriege aus Wiefeck er­schienen war, begrüßte der Dereinsleiter Schreiner- meister Arnold die zahlreichen Gäste und er­mahnte die Jugend, dem Turnverein beizutreten. Der Turnverein habe es sich zur Aufgabe gemacht, mitzuhelfen an der körperlichen Ertüchtigung der Jugend. Mit einem dreifachenSieg-Heil" auf den Führer schloß er seine Ansprache. Nachdem gemein­sam das Deutschlandlied gesungen worden war, zeig­ten die Wiesecker Turner ihr Können an Barren und Reck und ernteten dafür lebhaften Beifall.

30 Jahre Turnverein Allendorf (Lahn)

Die von dem Turnverein Allendorf a. d. Lahn aus Anlaß seines 30jährigen Bestehens durchgeführte Werbeveranstaltung war ein voller Erfolg. Nicht nur das Auftreten der Kreisriege, sondern auch die übrigen Darbietungen wurden von den Zuschauern mit reichem Beifall belohnt. Dar Werbeturnen am Samstag eröffnete der Gesangverein Einheit mit zwei Chören. Daran schloß sich die Begrüßungs­ansprache des Dereinsführers Luh an. In einem kurzen Rückblick schilderte er die Dereinsgeschichte, aus der ^u entnehmen war, daß der Verein immer und zu jeder Zeit feinen Mann gestellt habe und daß er heute mit Stolz auf die große Zahl feiner aktiven Turner und Turnerinnen blicken könne. Dankbar gedachte er der heute noch dem Verein an- gehörenden fünf Gründer und gab der Hoffnung Ausdruck, daß sie noch recht lange dem Verein zur Verfügung stehen möchten. Würdig wurden auch die elf Toten des Weltkrieges geehrt, die in jungen Jahren ihr Leben für bas Vaterland geopfert haben.

Die Kreisriege hat wohl selten so ausgezeichnete Leistungen gezeigt, wie diesmal. Aber auch die ein­heimischen Turner (Bodenübungen) und die Turne­rinnen (Ballübungen) fanden reichen Beifall.

Nachdem zum Schluß Bürgermeister Faber die Turner namens der Gemeinde willkommen geheißen und ihnen für ihre hervorragenden Leistungen ge­dankt hatte, überbrachte Kreisdietwart Dr. Römer die Glückwünsche des Kreises und sprach anschließend über die DT. und ihre Aufgaben im heutigen Staat. Seine Worte klangen aus in einemGut- Heil!" auf Führer und Vaterland.

Der (Sonntagmorgen brachte das Vereinsturnen, das eine stattliche Zahl Turner und Turnerinnen auf dem Plan sah. Das Schauturnen am Nachmittag brachte Vorführungen aller Riegen, die Zeugnis davon ablegten, daß im Laufe des Sommers mit viel Liebe geschafft worden war. Die ganze Veran­staltung verlief in jeder Beziehung mustergültig.

Nachstehend die er ft en «Sieger: Turnerstufe: 1. Ludwig Ulm; Jugend-Oberstufe: 1. Artur Heep; Schülerstufe: 1. Willi Hvßbach und Helmut Volk. Turnerinnen: 1. Erna Volk und Milli Luh. Schüle­rinnen: 1. Lucie Heep.

Klubkampf Tv. Londorf gegen Tv. Kesselbach.

Am Sonntag veranstaltete der Turnverein Lon­dorf einen leichtathletischen Mannschaftskampf gegen feinen Nachbarverein Kesselbach. Zum Austrag ge­langte ein Vierkampf für Aktive und Jugendturnek sowie eine 4X100-Meter-Staffel.

Weil man bei Londorf zwei gute aktive Turner durch Krankheit beim Start vermißte, muß­ten sie sich mit 241 gegen 262 Punkte geschlagen geben. Bei den Jugendlichen stellte man bei Kessel­bach sehr gute Kräfte fest, diese konnten auch de» Kampf mit 255:243 Punkte gewinnen. Besondere Beachtung verdient ein Weitsprung des Jugend­lichen Uhl mit 5,50 Meter, der auch ein guter 100-Meter-Lüufer zu werden verspricht. Die 4X100« Meter-Staffel konnte Londorf klar für sich ent­scheiden. Am 13. Oktober werden beide Vereine zu einem Geräte-Mannschastskarnpf starten. Beide Ver­einsführungen hoffen dadurch ihre freundschast« lichen Beziehungen zu festigen.

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