verlangen und insbesondere alles Land zwischen der Ostgrenze von Königin-Mary-Land und der Westgrenze von Kronpvinzessin-Maerthas-Land beanspruchen solle.
Sühne für einen Raubmord.
In dem Mordprozeß gegen den 25jährigen Bruno Laude und seine gleichaltrige Ehefrau Erna, geborene Bresemann, die am 3. Januar d. I. den 86jährigen Hausverwalter und früheren Dentisten Hermann Schmidt in dessen Wohnung e r - mordet und beraubt hatten, verkündete der Vorsitzende des Berliner Schwurgerichts das Todesurteil gegen beide Angeklagte, denen gleichzeitig die bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit aberkannt wurden. Bei der Verkündung des Urteils brach die Angeklagte in lautes Weinen aus, während der Angeklagte Bruno Laude schluchzend zusammensank. — Der Ehemann hatte am 3. Jan. den ahnungslosen Greis erschlagen und ihm Miet- aelder in Höhe von 84 Mark geraubt. Zur Tat benutzte er einen Hammer, der, um Spuren eines gewaltsamen Todes zu verhindern, mit einem Tuch umwickelt war. Beide Angeklagten legten die Leiche unter das Bett und besuchten anschließend ein Lichtspielhaus und mehrere Lokale. In einem Gasthaus spielte der Angeklagte, der fünfmal vorbestraft ist, den spendablen Kavalier. Nachts warfen sie dann die Leiche auf die Straße und stellten sich höchst überrascht, als ein Polizeibeamter, der an einen Unfall des Schmidt glaubte, ihnen von dem Tod des Greises Mitteilung machte. Die erste Vernehmung des Ehepaares verlief ergebnislos. Am 8. Januar wurde dann das Paar verhaftet, da man in der Wohnung Blutspuren entdeckt und das Fehlen der Mietgelder festgestellt hatte. Erst dann legten sie ein Geständnis ab.
Zehn Todesurteile in Spanien.
Der Oberste Gerichtshof der spanischen Republik hat sich als Berufungsinstanz mit dem Urteil befaßt, das vor Jahresfrist von dem Kriegsgericht in Teruel gegen zehn Angeklagte wegen der Ermordung eines Polizeibeamten gefällt wurde. Der Oberste Gerichtshof hat sich dem Urteil des Kriegsgerichts angeschlossen und gegen die zehn Angeklagten auf Todesstrafe erkannt.
Steigende Autoausfuhr durch Wertarbeit!
Hochwertige Leistungen überwinden alle Außen- handelsgemmnisse . Die Daimler-Benz -AG. konnte nach ihrer Beteiligung an den Messen in Utrecht und Wien nun auf dem Internationalen Automobilsalon in Genf im scharfen Wettbewerb mit fast allen Weltmarken um den anspruchsvollen Schweizer Markt einen Umsatz erzielen, der denjenigen während der ganzen Ausstellungsdauer im Vorjahre übertraf. Diese Ausfuhrsteigerung trägt wieder zur Verbesserung der Devisenlage und Arbeitsmarktlage bei.
Das Reichstreffen der Deutschen Diplomlandwirte.
Im Einvernehmen mit dem Führer der Deutschen Diploml-andwirte, Reichsführer SS. Diplomlandwirt Himmler, hat der Reichsbund Deutscher Diplomlandwirte e. V. (RDL.), das ursprünglich für Anfang Juli in der Reichsbauernstadt Goslar vorgesehene Reichstreffen nunmehr auf den 28. Juni bist. Juli vorverlegt. Im Rahmen dieses Reichstreffens ist ein zweitägiger Schulungslehrgang vorgesehen, der von Reichsfachgruppen des RDL. getragen wird. Für die Vorträge sind führende Persönlichkeiten der jeweiligen Berufssparte verpflichtet. Der Reichsführer SS., Diplomlandwirt Himmler wird am 30. Juni von der Kaiserpfalz in Goslar aus zu den Diplömlandwirten sprechen. Ferner veranstaltet der RDL. unter Leitung von Ministerialrat, Diplomlandwirt Pg. Dr. Kummer, seinen 17. Reichsbundestag.
Karl Lerft
zum Obergebietsführer der HI. befördert.
Der Reichsjugendführer hat mit Wirkung vom 16. März den Leiter der Abteilung Rundfunk der Reichsjugendführung und Beauftragten in der Reichssendeleitung, Gebietsführer Karl C e r f f, zum Obergebietsführer befördert. Karl Cerff gehörte schon 1922 der SA. an und trat 1925, nach der Wiedererrichtung der Partei, der NSDAP, bei. 1933 wurde er in die Reichsjugendführung als Referent für Heimabendschulung und Rundfunkarbeit berufen, nachdem er vorher Abteilungsleiter SP im Gebiet Baden der HI. gewesen war. Gleichzeitig übernahm er die Aufgaben eines Jugendfunkleiters am Deutschlandsender. Im Januar 1934 betraute ihn der Reichsjugendführer mit der Leitung der neugeschaffenen Abteilung R (Rundfunk) und entsandte ihn als seinen Beauftragten in die Reichssendeleitung.
'ft
ie wird der Jahrgang 1934?
Sehr schöne duftige, nicht allzuschwere Weine für jeden Geschmack
Allmählich kommen jetzt die jungen Weine des Jahrganges 1934 aus der dunklen Tiefe der Kellergewölbe ans Tageslicht. Nun ftel- sen sie sich blank dem Auge, der Nase und der Zunge zur Prüfung vor. Die 1934er Weine sind Kinder eines Jahres, dessen Verlauf die Freude eines guten Tropfens mit hochgespannten Erwartungen verfolgt haben, in dem alle Vorbedingungen für ein großes Jahr gegeben waren. Das im Herbst 1933 gut ausgereifte Fruchtholz der Reben hatte den milden Winter von 1933 zu 1934 ohne Schaden überstanden. Der vorzeitige Eintritt warmen Wetters hatte einen sehr frühen Austrieb zur Folge, her eine sehr ausgedehnte Vegetationsperiode erhoffen ließ. Die vom Winzer mit Recht gefürchteten Eisheiligen hatten nur in einigen Gebieten Schäden geringeren Umfanges angerichtet. Das herrliche Sonnenwetter hielt den ganzen Sommer über an, so daß die Trauben außerordentlich früh reiften. Dementsprechend konnte man auch sehr zeitig mit der Lese beginnen. Die einzige ungünstige Erscheinung des eigenartigen Witterungsverlaufes des vergangenen Jahres war der Mangel an Niederschlägen. Diese traten erst in den ersten Wochen der Lese ein und beeinträchtigten das Ergebnis der Lese in qualitativer Hinsicht in gewisser Weise, indem die noch vollbelaubten und durstigen Stöcke begierig das langersehnte Naß einsogen und so die Trauben anschwellen ließen, wodurch deren Saft etwas dünner wurde.
Es hat nun nicht an Stimmen gefehlt, die schon lange vor dem Beginn der Lese über den „Bombenwein" orakelt haben, den das Jahr 1934 in den Keller bringen würde. Man prophezeite, daß der neue Wein den größten Jahrgängen, beispielsweise dem berühmten Jahre 1921, ebenbürtig sein sollte. Was die Menge des im Herbst eingelegten Weines anbetrifft, so stellt der Jahrgang 1934 mit einem Ertrage von 4,52 Millionen Hektolitern einen Rekord dar. Während nun aber das
und Bedarf.
bisherige Rekordjahr 1922 infolge des trostlosen Sommerwetters nur wenig erfreuliche Qualitäten gebracht hatte, hat das Jahr 1934 auch in d e - zug auf die Qualität voll befriedigt, nur ein verschwindender Bruchteil der neuen Weine kann als gering bezeichnet werden. Die überwiegende Mehrheit der Weine bedurfte keiner Verbesserung und kann als Naturwein in den Verkehr gebracht werden. Die meisten können als gut bezeichnet werden. Und darüber hinaus erheben sich dann die Spät- und Auslesen der staatlichen Domänen und der privaten Qualitätsgüter, die denen großer Jahre gleichkommen. Wenn auch die hohe Durchschnittsqualität des Jahres 1921 nicht erzielt worden ist, so stellt doch der Jahrgang 1934 in der Vereinigung eines überaus reichen Ertrages mit einer sich weit über den Durchschnitt erhebenden Qualität eine Ausnahmeerscheinung im Reigen der Weinjahre dar, die ihm den Ehrennahmen eines „großen" Jahres zubilligt.
Abgesehen von den erst später in die Erscheinung tretenden großen Auslesen edelster Art werden die 1934er Weine sehr schöne duftige, nicht allzuschwere Weine sein. Sie haben sich außerordentlich schnell entwickelt und werden deshalb ziemlich früh in den Verkehr kommen. Den' größeren Gewächsen wird man natürlich die ihnen gebührende Zeit zu ihrem Aushau lassen. Das Jahr 1934 hat Weine für jeden G e - schmack und Bedarf geliefert, vom frischen flotten Schoppenwein, der schon in voller Jugend zum Ausschank kommen kann, bis zu den duftigen, eleganten Weinen als Zierden der festlichen Tafel. Endlich werden auch nach Jahren ruhiger Entwicklung zur Freude der weingerechten Kenner die großen Spitzenweine der berühmte deutschen Güter auferstehen, >die den Ruhm der deutschen Weine über die ganze Well verbreitet haben.
R. Jlnitzky.
Kunst und Wissenschaft.
Reichsminister Rust eröffnet die Bach-händel-Schüh- Ausstellung der Berliner Staatsbibliothek.
Reichserziehungsminister Rust eröffnete in der Staatsbibliothek in Berlin die von der Staats- bibliochek zur deutschen Bach-Händel-Schütz- Feier veranstaltete Ausstellung „Aus zwei Jahrhunderten deutscher Musik". Die Zeit, in der Bibliotheken und Museen dem Leben entrückt gewesen seien, so sagte der Minister, sei vorüber. Das Leben bedeute nicht nur Aktualität und Werk von heute, sondern Leben heiße auch Unvergänglichkeit. Unter dem Bücherstaub verberge sich das ewige, immer wieder hervordringende deutsche Leben. Durch die Jahrhunderte hindurch sei ununterbrochen eine Welle ausländischer Einflüsse in der deutschen Dichtung festzustellen. In der Musik aber steige aus deutscher Seele unmittelbar aeboren der deutsche Genius aus feinem eigenen Sieben empor. Mit einem Bekenntnis zu einer ungestörten, von allen Kräften des Staates unterstützten deutschen wissenschaftlichen Forschung schloß der Minister.
Tagung der Deutschen Gesellschaft für innere Medizin.
Die alljährlich in Wiesbaden stattfindende T a - gung der Deutschen Gesellschaft für innere Medizin wurde durch den Vorsitzenden Professor Schölt müll er (Hamburg) eröffnet. In seiner Rede begrüßte der Vorsitzende unter starkem Beifall die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht. Dann behandelte er die Aufgaben des Arztes, der Wissen und Können in sich vereinigen müsse. Der heutige Staat fordere mit Recht, daß der Arzt seine Pflicht als Volksarzt erfüllen müsse.
Der Reichsärzteführer Dr. Wagner begrüßte die Internisten, die in der vordersten Front des Kampfes um eine neue deutsche Heilkunde stehen. Präsident Professor Reiter betonte, es sei die Aufgabe des Reichsgesundheitsamts, daß im neuen Deutschland die Gesundheitspolitik zielsicher verlaufe, ungestört von den Versuchen einzelner, das Ansehen der deutschen Aerzteschaft zu gefährden.
Daß sich die Medizin besonders den zeitgemäßen Fragen zuwendet, zeigen die verschiedenen Haupt
themen, die im Verlaufe der Tagung behandelt werden. Am ersten Tage wurden aeronautisch-medizinische Fragen erörtert. Dr. Schubert (Prag) sprach über die Belastung des menschlichen Körpers im Hochleistungsflug. Dr. Diringshosen (Berlin) sprach über „Luftfahrt-medizinische Fragen und Aufgaben unter besonderer Berücksichtigung der Beschleunigung". Die Ausführungen waren besonders interessant, weil der Vortragende selbst Kunstflieger ist und die Beobachtungen meist an sich selbst im Hochleistungsflugzeug gemacht hat. Dr. Sättig (Hamburg) behandelte die Frage „Welche biologischen und psychischen Eigenschaften find Voraussetzung für die Fliegertauglichkeit?^ Dr. Hartmann (Berlin) berichtete als Teilnehmer an der deutschen Himalaja? Expedition 1931 über die Wirkung großer Hohen nach erfolgter Anpassung. Schließlich sprachen Dr. Kirch (Erlangen) und Dr. Rautmann (Braunschweig) über das Sportherz.
keltisches Urnengrab freigelegt.
Bei Aushubarbeiten für die Reichsautobahnstrecke Heidelberg-Bruchsal wurde dieser Tage ein Urnen» grab freigelegt. Nach den bisherigen Feststellungen handelt es sich um ein keltisches Urnengrab (Brandgrab) aus der Hallstattperiode, etwa aus der Zeit um 800 v. Ehr. Bisher wurden in der Urne festgestellt: verbrannte Knochenreste, eine kleinere, zum Teil gut erhaltene Vase und ein gut erhaltenes Bronzemesser.
Ehrentage der psätzisch-saartändischen Dichtung.
Die Reichsschrifttumskammer veranstaltete in Mannheim, Kaiserslautern uni) Saarbrü_len Ehrentage der pfälzisch-saarländischen Dichtung, die Zeugnis geben sollten von dem Schaffen des Schrifttums der Westmark. Eingeleitet wurden die Ehrentage in Speyer, wo der Geschäftsführer der Reichsschrifttumskammer, Professor Dr. Suchenwirth über „Pfalz und Reichsgedanke" sprach. Dem Gedenken der pfälzischen Freiheitskämpfer Hellinger und Wiesmann galt eine Feier am Ehrenmal auf dem neuen Friedhof, wo Dr. Suchenwirth in einer Ansprache den Heldentod jener Opfer des Befreiungstages der Pfalz vom Separa-
tistenspuk würdigte und namens der Reichsschrifttumskammer einen Kranz niederlegte. Die Festauf- führung des Schauspiels „Treibjagd auf Dukatan" im Mannheimer Nationaltheater gestaltete sich zu einem schönen Erfolg für den pfälzischen Dichter Karl Baumbauer.
Zunehmende Verbreitung der Bibel.
Das Bibeljubiläum des vorigen Jahres ist dem Bibelabsatz zustattengekommen. Insgesamt wurden 1934 1 133 012 Bibeln und einzelne Bibelteile verbreitet (gegenüber 956 987) im Jahre 1933). Auf das Tausend der Bevölkerung gerechnet, ergab sich für 1934 die Zahl 17,4 (14,5 im Jahre 1933). An der Spitze aller Bibelgesellschaften marschiert wieder die württembergische Bibelan» ft a 11, die sich rühmen darf, mehr als die Hälfte aller neuen Bibeln gedruckt und verbreitet zu haben. An zweiter Stelle steht die Preußische Hauptbibelgesellschaft. Die Canstein» sche Bibelanstalt in Halle konnte den Umfang ihrer Arbeit fast verdoppeln. Beachtlich ist, daß mehr Bibeln als Neue Testamente begehrt wurden. Daneben erfreuten sich zahlreiche neuere Bibelausgaben, die z. T. gekürzt sind oder auch Anmerkungen bringen, großer Beliebtheit.
Helden auf dem Schienenstrang.
14 000 Eisenbahner sind im Kriege gefallen, viele von ihnen unmittelbar vor dem Feind, viele während ihrer aufreibenden Arbeit im Truppentransport und im Materialnachschub für die fechtenden Regimenter. Tapfer und treu hielten sie auf ihren Lokomotiven aus, gleichgültig, ob sie unter Fernbeschuß lagen ober Fliegerbomben herniederhagelten, treu und tapfer dienten sie der Front- truppe in ihrer schwersten Stunde, als es galt, in kürzesten Fristen das gesamte Feldheer von den Fronten in die Heimat zu bringen. Stilles Heldentum ist aber auch der tägliche Dien st /auf den deutschen Schienensträngen. Was weiß her im bequemen Abteil sitzende Reisende von der Nervenanspannung des Lokomotivführers, der Zug und Fahrgäste sicher an feinen Bestimmungsort zu bringen hat. Was weiß die Allgemeinheit von den Opfern, die ein auch noch so sicherer Verkehrsdienst von den Eisenbahnern fordert. Manchmal sind es Menschenleben, die bleiben, manchmal kommt der Eisenbahner noch glimpflich davon, bleibt aber doch an feiner Gesundheit geschädigt. Und das alles, weil er seine Pflicht im Dien st e des Volkes erfüllt, das verhungern und verderben würde, wenn es feine treuen Eisenbahner nicht hätte.
Amerikanischer Reger gelyncht.
In Slayden (Mississippi) wurde ein Neger, der vor einigen Tagen einen Landstraßenarbeiter erschossen hatte, von einer erregten Menschen- menge gelyncht. Der Neger wurde auf ein Autoverdeck gestellt, unter einen Baum gefahren, dort an einen Ast geknüpft und 'dadurch, «daß der Wagen unter ihm wegfuhr, gehängt.
Wetterbericht
Hebet Nordeuropa setzt sich lebhafte Wirbeltätigkeit fort, die sich auch bis zu uns hin aus- wirkt. Immerhin verhindert der vom Kanal über die Alpen sich erstreckende Hochdruckrücken eine starke Einflußnahme der Tiefausläufer auf unser Wetter.
Aussichten für Mittwoch: Veränderlich mit zeitweiliger Aufheiterung, aber auch vereinzelten leichten Niederschlagsschauern, bei auffrischenden westlichen Winden etwas kühler.
Aussichten für Donnerstag: Bei Luftzufuhr aus West Fortdauer der häufigen Aufheiterung, aber leicht unbeständigen Witterung.
Lufttemperaturen am 25. März: mittags 14,3 Grad Celsius, abends 10,9 Grad; am 26. März: morgens 6,9 Grad. Maximum 14,7 Grad, Minimum 2 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 25. März: abends 9,3 Grad; am 26. März: morgens 7,3 Grad Celsius. — Sonnenscheindauer 6,7 Stunden.
Hauptschristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. II. 35: 11790. Druck und Verlag; Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei
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Diplom-Kaufmann Paul Futzi zeigt seine Verlobung mit Fräulein Fngeborg Poppert an
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Gießen, den 25. März 1935. 1749C
Bürgermeisterei Gießen. Ritter, Oberbürgermeister.
Amtliche Bekanntmachung des Kreisamts Gießen.
Bett.: Dienstliche Versammlung der Fleischbeschauer und Trichinenschauer.
Am Samstag, dem 30. Marz, 2.30 Uhr nachmittags, wird in der Gastwirtschaft „Zum Bayrischen Hof" in Gießen eine dienstliche Versammlung der Fleischbeschauer und Trichinenschauer des Kreises Gießen stattfinden. 1748C
Die Bürgermeistereien wollen die Fleischbeschauer und Trichinenschauer ihrer Gemeinden auf diese Versammlung Hinweisen mit dem Bemerken, daß sie 1 verpflichtet sind, an der Versammlung teilzunehmen. Etwaige Hinderungsgründe wären schriftlich zu I melden.
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