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Was wir

unterzeichnen, haben, werden erfüllen.

alle Durch- K o n -

auf eigene Füße zu stellen, wenn die Welt von uns Unwürdiges fordert. Als unehren­haft empfinden wir jeden Versuch, unser Recht anders zu bemessen, als die Rechte anderer Völker. (Lebhafter Beifall.) Auch die andere Welt wird u m l e r n e n müssen. Sie wird die 14 Jahre deutscher Geschichte vor uns aus ihrem Gedächtnis nehmen und an Stelle dessen einsehen müssen die Erinnerung an eine tau­sendjährige Geschichte vordem und sie wird dann wissen, daß dieses Volk wohl 14 Jahre ehrlos war durch eine ehrlose Führung, aber taufend Jahre vordem tapfer, stark und ehrlich gewesen ist. Und sie kann über­zeugt fein, daß das Deutschland, das heute lebt, identisch ist mit dem ewigen Deutsch­land. Der schmachvolle Jnlerimszustand ist vorbei! Die Ration ist einig in dem Streben nach Frieden und entschlos­sen in der Verteidigung der deut­schen Freiheit. (Lebhafter Beifall.) Wir wollen nichts anderes als a n st ä n d i g unter anderen Völkern leben. Wir wollen keines Volkes Freiheit bedrohen. Wir sagen aber jedem, dah, wer dem deutschen Volk die Frei­heit nehmen will, dies mit Gewalt tun muh, und dah gegen Gewalt wir uns Wann um Wann zur Wehr sehen werden! (Mi­nutenlanger Beifall.) Niemals werde ich oder wird eine Regierung nach mir, die aus dem Geist unserer Bewegung stammt, die Un­terschrift der Nation sehen unter ein Dokument, das den freiwilligen Verzicht auf die Ehre und Gleichberechtigung Deutschlands bedeutet. Demgegenüber kann die Welt aber auch überzeugt sein, dah, wenn wir etwas unterschreiben, wir es dann auch halten. Was wir glauben aus Prinzipien der Ehre oder des Vermögens nicht hatten zu

können, werden wir nie wir einmal unterzeichnet blind und treu

So bitte ich Sie dann in dieser Stunde, mit mir erstens derer zu gedenken, die nicht mehr un­ter uns sind und deren Vermächtnis wir erfüllt haben und in Treue erfüllen wollen Und dann zweitens dessen zu gedenken, was uns einst zur Tat auf den Plan rief und uns neuerdings zu be­ten n e n zu dem, was unserer Arbeit Le i.t- st e r n war und Leitstern bleiben wird: Unser heili­ges deutsches Volk und Reich und unsere einzige nationalsozialistische Partei: Sieg-Heil, Sieg-Heil, Sieg-Heil!"

Wir hoben die große Aufgabe, den wahren Gei st der Volksgemeinschaft immer mehr zu vertiefen und zu verstärken und den Persön­lichkeitswert immer klarer herauszuarbeiten.

Wir haben endlich ein herrliches Ziel der Gegenwart: die Freiheit unseres Vol­kes. Wir selbst müssen sie erringen. Wie oft fagte ich Ihnen auch in diesem Saal: Wir dürfen nicht warten mit der Wiederherstellung dieser deutschen Freiheit auf die, die nach uns kommen. Wie oft konnte ich damals hören: Wir können das nicht mehr erleben, unsere Sinder werden es tun". Rein, wir selbst müssen es tun! Wir müssen Deutschland wie­der befreien! Das ist unsere Aufgabe, unsere Generation hat versagt, sie hat das wieder gutzumachen. Die Jugend wächst ohnehin nicht, anders auf als im

Geiste der Freiheit.

Ich glaube, wir haben auch hier Großes er- stritten. Vor uns wächst empor der eiserne Garant der deutschen Gleichberechti­gung und der Garant der deutschen Selbstbehauptung auf dieser Welt. (Jubeln­der Beifall.) Und damit erwächst wieder für uns und auch die andere Welt die deutsche Ehre.

Ich möchte auch an diesem Tage nur wieder­holen, was ich vor 15 Jahren hier zum erstenmal gepredigt habe. Wir wollen nur ein Ja und ein Nein kennen. Für den Frieden jederzeit mit Ja, für die Aberkennung der deut­schen Ehre stets mit Nein! (Minutenlanger stürmischer Beifall.)

Und das muß die Welt wissen: Unser Ja bleibt Ja, und unser Nein bleibt Nein! Wir sind keine Wankelmütigen. Wenn wir 15 Jahre unter den schwersten Verhältnissen unserem Programm treu­geblieben sind, dann werden wir es auch in den kommenden Jahren nicht verlassen.

Wir sind gewillt zu jeder Zusammen­arbeit, soweit dies sich mit der Ehre einer freien und unabhängigen Ration verträgt. Wir find entschlossen, uns re st los

Saarbrücken, 25. Febr. (DNB.) Das amt­liche Programm für die Rückgliederungsfeier­lichkeiten der Saar liegt nunmehr vor. Es wird sich an den Feiern fast die gesamte höhere Führer­schaft des Reiches, viele Minister, Reichsleiter und Gauleiter beteiligen.

Am 1. März um 9.30 Uhr wird die Rückglie­derung des Saargebiets in geschlossenem Raum durch Baron A l o i s i und den Dreieraus­schuß des Völkerbundes an Reichsminister Dr. Frick im Kreis st ändehaus zu Saar­brücken vollzogen.

Um 10.15 Uhr erfolgt die feierliche Flag- genhisfung vor dem Gebäude'der Re­gie r u n g s k o m m i s s i o n, der sich der gleiche feierliche Akt auf der Bergwerksdirektion anschließen wird.

Um 11.15 Uhr wird Reichskommissar Gaulei­ter B ü r ck e l durch den Reichsinnenminister Dr. Frick im Rathaus zu Saarbrücken feierlich eingeführt.

Um 13 Uhr ist Beginn des Aufmarsches.

19.45 Uhr wird die historische Wechsel- r e d e zwischen dem Führer und dem Gauleiter Bürckel anläßlich der Bekanntgabe des Abstim­mungsergebnisses in den Morgenstunden des 15. Januar wiederholt.

Um 20 Uhr beginnt die Befreiungskund­gebung auf dem Platz vor der Regierungskom­mission, die über alle deutschen Sender übertragen wird. Es werden sprechen: der Stell­vertreter des Führers Rudolf Heß, Reichsmini- ter Dr. Goebbels und Reichskommissar Bürckel.

Anschließend an die Kundgebung findet in Saar­brücken ein R i e s e n f e u e r w e r k statt, bei dem die Ufer der Saar illuminiert werden. In allen Ortschaften mit Ausnahme von Saarbrücken finden Fackelzüge statt.

Am zweiten Tage werden die Führer der Bewe­gung eine Rundfahrt durch das Saargebiet an­treten. Für den 2. März sind ferner eine Anzahl weiterer Feierlichkeiten vorgesehen. In den Abendstunden wird in Saarbrücken der große F a ck e l z u g veranstaltet.

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Der Reichskommissar für die Rückgliederung des Saarlandes, Bürckel, gibt bekannt: Der Besuch einzelner SA.- und S S. - M ä n n e r in Uniform anläßlich der Saarbefreiungsfeier wird t r e n g st e n s verboten. Im Saargebiet dürfen ich nur solche SA. - und SS. - Männer

Das Schweizervolk bekundet seinen Wehrwillen.

Von unserem W. H.-Serichierfkaiier.

Das Programm der Saar-Feier.

Oie feierliche Uebergabe an Reichsinnenminister Frick in Saarbrücken.

Das ewige DeuWand...

Einig im Streben nach Frieden, entschlossen in der Verteidigung der deutschen Freiheit.

Glockengeläut der Kirchen.

Der R e i ch s b i s ch o f hat in seinem Erlaß an die oberste Behörde der Deutschen Evangelischen Kirche angeordnet, daß am 1. März, am Tage der Heimkehr des Saargebietes, die evangelische Kirche in ganz Deutschland in einem e i n st ü n - digen Glockengeläut dieses großen histo-

Ernennungen und Beförderungen von Beamten.

Berlin, 25. Febr. (DNB.) Der Reichs- und Preußische Minister des Innern ordnet an: Um die Verbundenheit der Beamtenschaft mit dem Führer und Reichskanzler und der nationalsozialistischen Bewegung bei jeder sich bietenden Gelegenheit be­sonders zu betonen, erscheint es mir zweckmäßig, Ernennungen zu Beamten, Beförderun­gen sowie gegebenenfalls Titel- und Cha­rakteroerleihungen, ferner Höherein­stufungen nach dem Tarif bei Angestellten, Lohnempfängern und dergleichen mehr als bis­her zu den Gedenk- und Feiertagen der Nation auszusprechen. Insbesondere gilt das für Ernennungen, Beförderungen usw., die vorzugsweise für Verdienste um die nationalsozia­listische Erhebung stattfinden. Als solche Feiertage der Nation gelten: Der Tag der nationalen Erhebung, 30. Januar: der Geburtstag des Führers, 20. April; der Tag der Ar­beit, 1. Mai; der Erntedanktag; der Tag der nationalsozialistischen Erhebung in München, 9. November. Unter diesen Feiertagen ist bevorzugt der 2 0. April, der Geburts­tag, des Führers, zu berücksichtigen. Der 1. Mai kommt in erster Linie für Höhereinstufungen usw. von Arbeitern und Angestellten, der Erntedanktag für Ernennungen, Beförderungen usw. von Beam­ten, Angestellten und Arbeitern im Dienste der Landwirtschaft in Frage. Die Ernennungen, Be­förderungen usw. sind an den genannten Gedenk- und Feiertagen mit Wirkung von dem zu­rückliegenden Zeitpunkt auszusprechen, von dem an die Stelle verliehen wird. Benach­teiligungen der Beteiligten sollen durch diese Regelung nicht veranlaßt werden.

schließen, denselben Weg zu gehen, den ich ging. Das heißt: ein Namenloser müßte kommen und den gleichen Kampf beginnen, wie ich ihn begann, nur mit einem Unterschied: ich' habe die Demokratie durch ihren eigenen Wahnsinn be­siegt! Uns aber kann kein Demokrat beseitigen. (Brausender, lang anhaltender Bei­fall!) Wir haben die Voraussetzungen vernichtet für die Wiederbeginn eines solchen Spieles für die nächsten Jahrhunderte. Wenn es mir möglich wurde, die Gegner zu beseitigen, als sie die ganze Macht hatten und wir gar nichts, dann will ich ihnen sagen: Heute haben wir die Macht und ihr habt nichts! Ihr beseitigt uns wirklich nicht. (Jubelnde Zustimmung!)

Zu dem Zweck ist es nötig, die Bewegung als lebendigen Motor des heutigen Staates dau­ernd intakt und frisch zu halten. Es gibt Leute, die glauben, die Kraft der Partei sei heute erschöpft. Sie wird in 30 0 Jahren noch nicht erschöpft sein. Die aktive Angriffs­freudigkeit sei im Schwinden begriffen: Sie werden sehen, daß sie sich erst in den kommenden Jahr­zehnten voll entwickelt! Die Bewegung wird ihre große Mission erfüllen, wenn das ganze Volk sich zu unserem Ideal bekennt. Die Menschen müssen Aufgaben besitzen. Wenn ihnen keine morali-1

1 rischen Tages gedenkt. Die genaue Festlegung de- 1 Zeitpunktes wird noch durch Presse und Rundfunk bekanntgegeben.

Oie Schaufenster am 1. März.

DNB. Berlin, 25. Febr. Am 1. März soll ganz Deutschland der treuen Volksgenossen an der Saar gedenken und in festlicher Freude Anteil an der Rückgliederung des Saarlandes nehmen. Die Wirtschaftsgruppe Einzelhandel und die Reichsfachschaft deutscher Werbefachleute (RSROW.) geben für die Ausschmückung der Schaufen st er zum 1. März u. a. folgende Richtlinien bekannt: Die Schaufenster sollen in festlicher und würdiger Form geschmückt werden. Dabei soll als Leitgedanke der Verbundenheit aller Deutschen und der einmütigen Freude über die Rückkehr des Saardeutschtums Ausdruck gegeben werden. Bei der Gestaltung der Schau­fenster soll eine Warenausstellung in Ver­bindung mit Preisen vermieden wer­den. Dagegen ist es begrüßenswert, wenn in den Schaufenstern Erzeugnisse aus dem Saar- gebiet im Rahmen der festlichen Dekoration ge­zeigt werden. Besonderer Wert wird auf die Aus­schmückung der Schaufenster gelegt, die in A n - marschstraßen von Festzügen liegen. Abzusehen ist von Anbringung von Bildern und Büsten der nationalen Führer, von allen dekorativen Hilfsmitteln, die das Gebiet des nationalen Kitsches streifen. Unerwünscht ist ferner die Verwendung von schlecht imitierten Materialien. Für die Ausschmückung der Geschäfts­häuser an den Außenfronten ist frischer Grün- schmuck besonders geeignet, der frühestens am 28. Februar abends anzubringen ist. Die Beflag­gung wird erst vorgenommen, wenn Kirchen­glocken und Sirenen die erfolgte Rückgliederung ver­künden.

Unzulässige Spendengesuche aus dem Saargebiet.

Neustadt a.b.S)., 23. Febr. (DNB.) Das Büro des Reichskommissars für die Rückgliederung des Saarlandes teilt mit: In den letzten Tagen wurde wiederholt wahrgenommen, daß Einzelperso­nen und Privatfirmen aus dem Saar- land sich an Behörden, Dienststellen, Schulen usw. im Reich wenden und um Spenden für das 6-a ar gebiet bitten. Unter anderem wurde von einer Firma in Homburg (Saar) eine Post­karte mit der BezeichnungBefreiungsdenkblatt Saarhilfe" hergestellt und verschiedenen Stellen im Reich zum Vertrieb angeboten. Die Ver­sendung dieser Postkarte geschah ohne Wissen und ohne Zustimmung des Reichskom- miss ars oder einer sonstigen amtlichen Stelle. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß der­artige Sammlungen unzulässig sind. Der Vertrieb solcher Karten hat zu unterbleiben. Wo die Karten bereits verkauft sind, wolle der Erlös an das Konto des Reichskommissars Nr. 1870 bei der Bezirkssparkasse Neustadt a. d. H., Postscheck- konto 673 Amt Ludwigshafen a. Rh. überwiesen werden. Diese Spenden werden dann dem Winter­hilfswerk zugeführt.

auch die Behauptung aufgestellt, die herrschenden Kreise und besonders die Armee selbst wollten den Faschismus in der Schweiz einführen oder aber dem Dritten Reich in Deutschland liebediene- risch einen Gefallen erweisen.

Dabei ergibt schon eine oberflächliche Prüfung der militärpolitischen Lage Europas, daß die Verteidt- gungsfähigkeit der Schweiz hinsichtlich der Aus- bildungszeit für ihre Rekruten modernen An» ford er ungen nicht mehr genügte. Wäh- rend die Tschechoslowakei eine Dienstzeit von zwei Jahren, Italien und Polen von anderthalb Jahren, Frankreich von einem Jahr für notwendig halten und selbst Holland und Dänemark ihre Soldaten fünf Monate schulen, betrug bisher die Ausbil­dungszeit der Schweizer Rekruten nur 67 Tage. Natürlich war es unmöglich, den jungen Schweizer Bürger in dieser kurzen Zeit zu einem vollwertigen Soldaten zu machen und ihm die erforderlichen Kenntnisse von den modernen Gefechtsmethoden und der komplizierten modernen Waffentechnik zu vermitteln.

Den staatserhaltenden Kreisen der Eidgenossen­schaft konnte es deshalb auch nicht schwer fallen, die Beweisführung des internationalen Marxismus zu entkräften. Mit Ausnahme der kommunistischen und sozialistischen Blätter setzte sich also auch d i e gesamte Schweizer Presse energisch für die neue Wehroorlage ein, und auch im Kampfe der Plakate und Aufrufe hatten die Freunde der Rüstungsverstärkung die Vorhand. Trotzdem war die Propaganda nach deutschen Begriffen immer noch verhältnismäßig zurückhaltend, wenngleich sie den sonst in der Schweiz üblichen Rahmen überstieg. Tatsächlich vertraute man hier aber überhaupt wohl weniger auf Propaganda als vielmehr auf den Glauben an d i e gesunden Kräfte und Instinkte des Volkes. Dieser Glaube hat, wie das Stimmergebnis beweist, nicht getrogen. Der 24. Februar ist zu einem denkwürdigen Tag im Leben des Schweizer Volkes geworden das seinen Willen zur Wehrkraft und'zur Selbstbehauptung eindeutig bekundet hat. Die Schweiz hat begriffen, daß nur ein wehr­haftes Volksich gegenüber hochgerüsteten Nach­barn behaupten, die Freiheit seiner Politik ver­teidigen, die Grundlagen seiner staatlichen Existenz sichern und damit zugleich dem Frieden dienen kann.

Das Echo in Paris.

Ein Beispiel für die Notwendigkeit der zweijährigen Dienstzeit.

Paris, 25 Febr. (DNB.) Die Volksabstim- muna m der Schweiz über die Heraufsetzung der Dienstzeit wird von den meisten französischen Blät- tern als em nachahmenswertes Beispiel ' u r Frankreich hingestellt. Frankreich dürfe nicht weniger vorsichtig sein als die kleine Schweiz, die trotz ihrer Neutralität der möglichen Gefahr be­gegne. Daran werden von einigen Blättern die

scheu Aufgaben gestellt werden, dann werden sie sich selbst Ausgaben suchen, nur mit dem einen Unter­schied: die einen Aufgaben sind groß, weil sie die Allgemeinheit erteilt, die anderen würden klein sein, weil sie der einzelne sich selbst stellte. Es würden die Zeiten des Materialismus und Mammonismus wiederkehren, wo der einzelne nur an sich selbst denkt. Wir haben demgegenüber die Pflicht, den Gemeinschaftssinn im Volke immer mehr zu erziehen.

Kann es eine gewaltigere Aufgabe geben, als über alles Trennende hinweg uns für diese Auf­gaben lebentzjg zu halten? Kann es etwas Größe­res geben, als eine Nation zu bilden, die jedem Deutschen eine Heimat wird? Und wenn viele sagen: Wir sind noch weit entfernt von der Verwirklichung Gott sei Lob und Dank, wenn das so schnell gehen würde, könnte es keine Dauer besitzen. Wir alle leiden noch unter der Vergangenheit. Wir alle sind noch an sie gebunden. Allein nach uns kommen junge Generationen. Sie ken­nen die Vergangenheit nicht mehr. Es kommt eine Jugend, die wächst in diese Gemeinschaft hinein und nicht aus einer anderen heraus. Und sie wird restlos erfüllen, was wir heute nur prophetisch vor uns sehen.

Wenn wir nach zweijährigem Kampfe in der Macht zurückblicken auf den 14jährigen Kampf um die Macht, dann können wir alle wohl innerlich stolz und glücklich sein. Ich weiß es, daß alle, die damals schon in diesem Saale waren und diejeni­gen unter euch, die in der Zeit darauf zu mir stießen, ein unendliches Gefühl des Stolzes und des Glückes besitzen. Ich habe in dieser Zeit des Kampfes oft zu meinen An­hängern gesagt: Was kann uns die Welt an Dank geben verglichen mit dem stolzen Gefühl, daß wir es gewesen sind, die Deutschland wieder frei gern ach t haben. Wie oft sagte ich: Es wird der Augenblick kommen, da werdet ihr eure alten Zeichen, eure Armbinde, euren Kindern zeigen, und mit tiefem Stolz bekennen: Das sind die Do­kumente unseres Kampfes in der Zeit der deutschen Erniedrigung. Das ist das Zeug- n i s dessen, daß wir niemals unser Volk verloren haben, sondern daß wir uns zu denen rechnen können, die treu blieben, als alles untreu zu werden schien.

Vor 15 Jahren haben wir den Kampf begonnen, das Ringen um die deutsche Macht und um den deutschen Menschen. Heute stehen wir mitten im Kampf um das Leben unseres Volkes, um die Frei­heit, um die Gleichberechtigung unseres Volkes. So ist der Kampf derselbe geblieben, nur das Feld hat sich verändert und wir alle sind glücklich über diesen Kampf. Es gab Generationen, da sind in Deutsch­land 45jährige Männer schon senile Greise gewesen und heute sind 70jährige unter uns noch gesunde, kraftstrotzende Jünglinge. Das alles macht der Kampf. Es gibt so viele, die da sagen, der Kampf um unser Volk müßte uns doch alle zermürben, nein, er hält uns alle jung.

Wenn auch äußerlich die Haare grau werden, innerlich sind wir alle erst recht jung geblie­ben. Es ist das Auge, das den Geist roiebergibt, und eure Augen können besonders stolz und strah­lend schauen.

Denn: Ihr braucht euch vor dem Blick der deut­schen Jugend nicht zu schämen. Sie sieht in euch ihr Vorbild. Der deutschen Jugend kann ich nur sagen: Du kannst kein besseres Teil erwählen, als daß du einrückst in d i e große Marschkolonne, die damals von hier aus ihren Ausgang nahm' Und so wird es bleiben in alle Zukunft, solange ein deutsches Auge offen ist, denn die Liebe zu unserem Volk wird sich nie ändern und der Glaube an unser Deutschland ist unver­gänglich!

aufhalten, die zu einem geschloffenen Ver­band gehören und zur Dienstleistung am 1. März herangezogen werden. Der Aufenthalt in Zivil ist gestattet. Diese Anordnung geht Gliederungen der Partei an. Zur ührung dieser Bekanntmachung ist eine

trolle eingesetzt.

Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!

Genf, 25. Februar.

Die Schweizerische Bundesregierung hat am letz­ten Sonntag einen beachtlichen Erfolg errungen: Durch Volksabstimmung bekannte sich die Eidgenos­senschaft zu dem vom Bundesrat geforderten neuen Wehrgesetz, dessen Zweck eine- stungsoerstärkung ist. Die Bedeutung des Erfolges wird auch dadurch nicht vermindert, daß die Mehr­heit nur etwa 75 000 Stimmen betrug. Denn es ist sicher, daß ein erheblicher Teil der Stimmberech­tigten, die die neue Wehroorlage ablehnten, lediglich aus Opposition gegen die Innen- und Wirtschafts­politik der Regierung, praktisch aus Opposi­tion gegen die Wirtschaftskrise, nicht aber aus Defaitismus mit .Nein" gestimmt hat. Die Schweiz hat sich am Sonntag unzweideutig zum Wehrwillen bekannt. Selbst das sozialistisch regierte Genf hat die Militäroorlage des Bundes­rats mit Mehrheit angenommen, für Herrn N i - cole einer herbe Enttäuschung, für seine Gesamt­politik eine böse Ohrfeige.

Einen Reichsdeutschen, der die Schäden des par­lamentarischen Getriebes jahrelang selbst erfahren hat und gleichzeitig weiß, welche Hemmungen das Versailler Friedensdiktat dem Ausbau der deutschen Wehrfähigkeit in den Weg stellte, mutet es seltsam an, daß in der Schweiz trotz der Annahme des Wehrgesetzes durch das Parlament die demokrati­sche Maschine von den Marxisten überhaupt noch dagegen in Bewegung gesetzt werden konnte. Um so seltsamer, als sich die Verstärkung der Verteidi­gungskraft des Landes in sehr maßvollen Grenzen hält. Ein Land, das frei über die Aus­gestaltung feiner Wehrmacht verfügen kann, dem kein äußerer Vertrag die Hände bindet, mußte zu­sehen, wie von innen her, unter Mißbrauch des Volksabstimmungsrechtes, die Drahtzieher Moskaus oder verbohrte Pazifisten und Sozialisten den ver­antwortlichen vaterlandsliebenden Männern in den Arm fallen wollten.

Denn der Volksentscheid in der Schweiz hatte am setzten Sonntag nicht etwa den Zweck, die Maß­nahmen der Regierung noch einmal ausdrücklich zu billigen, sondern stellte nur den Versuch jener auch in Deutschland einst mächtigen Kreise bar, eine Stärkung der Wehrhaftigkeit ihres Landes u n - möglich zu machen. Dabei war ihnen jedes Mit­tel recht, das ihren Zwecken dienen konnte. In den Plakaten, die von den Gegnern der Wehrvorlage an alle Wände geklebt wurden, las man mit dicken Lettern:Soll die Schweiz noch mehr aufrüften?" Gleichzeitig glaubte man, durch grobe Unterstrei­chung der Tatsache, daß die Dienstzeit in Zukunft volle 23 Tage länger dauern soll und daß etwa zwei Millionen Franken Mehr­ausgaben im Jahre entstehen werden, Stim­mung gegen die Vorlage machen zu können. Man schätzte das eigene Volk so niedrig ein, daß man hosste, diese kümmerlichen Argumente würden ge­nügen, den Nein-Sagern zum Siege zu verhelfen. Daneben wurde in marxistischen Plakaten natürlich

3nng bleiben im Kamps!

Unvergänglich die Liebe zu unserem Volk und der Glaube an unser Oeuischland.