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anderwärts wieder

in den Jadebusen.

kommt d i e

Tierprämiierung in Hungen

Wirtschaft

lagen größtenteils schwächer, so Siemens mit 1,25, Ächt und Kraft mit ebenfalls 1,25 o. H.

Aus -en preußischen Nachbargebieten

Turnvereins Krofdorf versammelte

an«

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

Philipp Holz mann .... Zementwerk Heidelberg Eementwerk Karlstadt..

! 91,25 1 113,75 132 |

91,5

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Banknoten.

01 28,25 I 28 I 29,5 I

4 - I 93,75

I 208 I 208 I 209,5 I

Hebung und Schu- dauernd am Pei-

sieht alles einfach und elegant erst das Ergebnis langer Arbeit, lung. Der Ober-Steuermann ist

in Sicht gekommen hinter uns. Jetzt

werte minus

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meinschaftsband zerrissen, um neu geknüpft zu werden.*

Wangerooge ist endlich und nun liegt das Schwerste

Rheinische Elektrizität

Rhein. Wests. Elektr.

Schuckert L Co......

SiemensL Halske...

Lahmeyer & Co.....

101

105,5

112,75

93

123

91

86,13

die der funge Marineoffizier als Kommandant eines Torpedobootes verlebt, find vielleicht die schönsten seiner ganzen Dienstzeit. Hier kann sich zeigen, was einer für ein Kerl ist! Das gilt für jeden, der der Torpedoboots-Gemeinschaft angehört. Nun, wo alles auf einander eingespielt ist, geht alles aus­einander. Der Kommandant erhält ein Landkom­mando, Unteroffiziere gehen auf die Marineschule nach Flensburg, um hier ihr Steuermannspatent zu machen und ein Teil der Mannschaften wird auf andere Schiffe verteilt. So wird hier das Ge­

len, der Leutnant sagt ständig die Distanz an und immerfort gibt der Kommandant seine Befehle, um das Boot so zu führen wie es befohlen ist.

Ein längeres Flaggensignal folgt. Mit fabelhafter Schnelligkeit werden die Signale vomTiger" ab­gelesen.Paula, Lucie, Oel",Kurfürst, Jota, Ppsi- lon". Und am Flaggenkasten wird hochgezogen, was befohlen wird. Schnellste Arbeit von Kopf und Hand wird hier verlangt und der Obermatrose Schmidt wird zu Recht vom Kommandanten be­lobt. Bon den drei Booten, die jetzt die Signale zu zeigen haben, ist Schmidt meistens der erste, der die Flaggen an der Leine hat. Nun wird auch ver­lesen, was der Halbflottillen-Chef herübergegeben hat. Er spricht allen Flottillenangehörigen Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit aus und sein Befehl schließt mit einem Heil auf die schnei­dige Torpedobootswaffe.'

Und bann kommt als letztes, das von allen schon lange und sehnsüchtig erwartete Signal. Wilhelms- Haven liegt vor uns und die Flaggen auf dem Tiger" verkünden:Richard, Paula, Fritz". Auf deutsch und für jeden verständlich:Alle Hebun­gen find beende t!"

Nun geht es in die Schleuse. An Bord ist alles wohl, nur der Wellenbrecher desTiger" ist von den Wellen zerbrochen worden. Musik erklingt. Grüße hinüber und herüber. Wir legen an. Die Sturmfahrt der Torpedoboote ist beendet. Sie war ein Beweis für die prächtigen Leistungen der Ma­schinen und der Menschen und ein Zeugnis für den wahrhaft deutschen Geist, der in unserer Kriegs­marine lebt.

kob Wenzel II., Langsdorf, Emil Bausch, Langsdorf, Hermann Schäfer, Hungen, je Anerkennung.

Familien: L. Weber, Langsdorf, Emil Bausch, Langsdorf, je Ehrenpreis;K. Wilhelm Nathes, Lich, Otto Bück, Langsdorf, je 2. Preis; Hch. Köhler III.,

Die vielgefürchteteBlaue Balje", ein Hexenkessel an Wellen bleibt steuerbords liegen und nun, unter Küstenschutz, wird auch die Sturmgewalt geringer. Jetzt sollen zum letztenmal die Männer und die Boote zeigen, was sie können. Aom Führer-Boot gehen die Signalflaggen hochFahrtübungen der Kommandanten!" Jetzt, in der Wange- rooger Fahrstraße auf Schilligreede, kommen die Befehle Schlag auf Schlag. Die Boote fahren in der Staffel dann in Kiellinie und zum Schluß, ein

einsangehörigen dem Judentum gegenüber zu ver­halten haben, wie es der Wille des Führers \\\., schloß der Vortrag. Dem Sieg-Heil auf Führer und Vaterland, dem Gesang der ersten Verse des Deutschlandliedes und des Horst-Wessel-Liedes foHen noch kurze Ausführungen des Vorsitzenden über Nichtarier und Turnerschaft. Mit dem Lied:Der Gott, der Eisen wachsen ließ" leitete man zu d'm kameradschaftlichen Teil des Abends über, der dis Mitternacht Jugend und Vorstand bestens vereinte.

= Hörnsheim, 23. Sept. Der hiesige Kin­dergarten, der in diesem Jahre ins Leben ge­rufen wurde, feierte sein Sommerfest, an dem die Gemeinde starken Anteil nahm. Nach kurzer Andacht in der Kirche bewegte sich ein geschlossener Zug unter Vorantritt des Posaunenchores zum Kin­dergarten. Hier zeigten die Kinder, nias sie bisher gelernt hatten, und sie fanden dabei dankbare Zu­hörer. Im Verlaufe der Feier wurde jedes Kind mit einer Brezel und mit Spielsachen beschenkt. Pfarrer Koch beschloß die kleine Feier mit einer kurzen Ansprache, in der er vor allem der Kindergärtnerin Fräulein G e t h e für ihre Arbeit herzlichen Dank sagte.

Gritzner

Mmnkrastwerke Höchst a.®L< Süddeutscher Zucker .......

Langsdorf. 3. Preis.

Vogelsberger Vieh.

Jüngere Bullen: Fürst zu Solms-Lich, Hof Mühlfachfen, 1. Preis.

Aeltere Kühe: Karl Keblowfki, Nieder-Bef- fingen, Fürst zu Solms-Lich, Hof Mühlsachsen, je 1. Preis; Karl Keblowfki, Nieder-Bessingen, Ernst Bein, Nieder-Bessingen, je 2. Preis; Rudolf Schmidt, Weickartshain, Wilhelm Fach, Nieder-Bessingen, je 3. Preis; Rudolf Schmidt, Weickartshain, Fürst ZU Solms-Lich, Hof Mühlsachsen, je Anerkennung.

Jüngere Kühe: Fürst zu Solms-Lich, Hof Mühlsachsen, Ernst Pein, Nieder-Bessingen, je 1. Preis; derselbe, Rudolf Schmidt, Weickartshain, je 2. Preis; Wilhelm Fach, Nieder-Bessingen, Hein­rich Schlößinger, Nieder-Bessingen, je 3. Preis: Ru­dolf Schmidt, Weickartshain, Fürst zu Solms-Lich, Hof Mühlsachsen, je Anerkennung.

Kalbinnen: Rudolf Schmidt, Weickartshain, 1. Preis; Ernst Pein, Nieder-Bessingen, 2. Preis; Fürst zu Solms-Lich, Hof Mühlsachsen 3. Preis.

Rinder: Karl Keblowfki, Nieder - Bessingen, 1. Preis; Fürst zu Solms-Lich, Hof Mühlsachsen, derselbe, je 2. Preis; Rudolf Schmidt, Weickarts­hain, Karl Keblowfki, Nieder-Bessingen. je 3. Preis; derselbe, eine Anerkennung.

Familien: Ernst Pein, Nieder - Bessingen, Ehrenpreis; Karl Keblowfki, Nieder-Bessingen, Fürst zu Solms-Lich, Hof Müblfachsen, je 1. Preis; Wil­helm Fach, Nieder - Bessingen, Rudolf Schmidt, Weickartshain, je 3. Preis; derselbe, eine Anerken­nung.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 dis 17 Uhr. Samstagnach- mittag geschlossen.

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 5

Licht unv Kraft .......6%

Felten & Guilleaume 0

Gesellsch.f.Slektr. Unternehmung. 5

Rahmen der zur Verarbeitung freigegebenen Kon­tingentsmengen ist nicht gestattet.

5. Es wird darauf hingewiefen, daß auch Lohn- und Umtauschmüllerei für Selbstversorger, Deputat­empfänger und Empfänger eines Leibgedinges so­wie Vermahlungen für Heeresverpflegungsämter, Marineintendanturen und für das Winterhilfswerk im Kontingent liegen.

Mein-Mamische Börse.

rMllagsbörse schwächer.

Frankfurt a. M., 24. Sept. Die heutige Mit- tagsbörse setzte sehr zurückhaltend ein. Es lagen wieder wenig Aufträge vor, das Publikum betei­ligte sich fast kaum am Geschäft, ebenso verharrte die Kulisse in ihrer zurückhaltenden Stellung. Be­sondere Nachrichten aus der Wirtschaft lagen nicht vor, die Börse wird immer noch von der unsiche­ren weltpolitischen Lage beeinflußt.

Arn Aktienmarkt ergaben sich Abschwächun­gen von 0,50 bis 1,50 o. H. Von chemischen Wer­ten setzten Farbenindustrie um 0,75 o. H. schwächer ein, Scheideanstalt verloren 1,50 v. H. Auch Elektro-

A.E.G.

Bekula

I 100 104,75

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91,75

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01 90,5 5 113,65 4. 132

Hamburg-Amerika-Paket Hamburg-Südam. Dampfschiff . Norddeutscher Llond .........

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz- und Privat-Bank ... Deutsche Bank und Disconto- Gesellschaft Dresdner Bank Reichsbank ................

prächtiges Bild gebändigter Kraft, nebeneinander in der sogenannten Dwarslinie.Boot in Rufweite!" DerJaguar" prescht vor zum Führerboot. Das aus und ist doch

Ilse Bergbau .......

Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwerke .......

Mannesmann-Röhrea

Buderus o

Deutsche Erdöl 4

Gelsenkirchener O

Harpener O

Hvesch EisenKöln-Neuesseo .. O

läßlich des zu Ende gegangenen Turnjahres am ©amstagabertö seine Turner und Turnerinnen vorn 14. Lebensjahr aufwärts in der Turhalle zu einer 2) i e t f e i e r, die sich sinngemäß, völkisch und ein­heitlich, wie es der Reichsdietwart wünscht, gestal­tete. Vereinsführer Ehr. Jaeger wies in feinen Eingangsworten auf den Tage des Festes der deut­schen Schule hin, in dem das Band enger Zusammen­gehörigkeit aller Deutschen in der ganzen Welt fester geknüpft werden müsse. Turn- und Vaterlandslieder, Gedichte und Sprechchöre schufen Werte für Gemüt und Seele. Im Mittelpunkt der Feier stand ein Vortrag des Dietwarts E. Praß über die Juden­frage. Ausgehend von dem neuen Reichsgesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre beleuchtete der Redner von verschiedenen Gesichts­punkten aus das aktuelle Thema. U. a. beantwortete er die Fragen: woher stammen die Juden, was sind sie, wo leben sie, wie war die Entwicklung des Judentums in Deutschland, welches ist das Geheim­nis seiner Macht? Der scharfe Trennungsstrich zwi­schen deutschem und jüdischem Geist kann nur dann gezogen werden, wenn jeder Volksgenosse die Juden- frage in erster Linie unter dem Blickwinkel der Rasse und des Blutes sieht. Mit den Richtlinien, wie sich der Turner, die Turnerin, überhaupt alle Ver-

kreis Wetzlar.

(D Krofdorf, 24. Sept. Der Vorstand des

im ganzen aber etwas abbröckelnden Preisen, war das Geschäft zufriedenstellend.

Am Gemüsemarkt war Escariol, Rotkraut, Spinat, Tomaten, Weißkraut uüd Wirsing gut, Blumenkohl reichlich, im übrigen genügend ange­liefert Bei etwas nachgebenden, sonst unverändert ten Preisen mar das Geschäft allgemein recht lang, sam.

Es notierten: Blumenkohl Stück, 1050, Busch- bobnen 1520, Stangenbohnen 2024, Escanol 46, Salat-Gurken (Kasten) 520 Karotten 46, gelbe Kartoffeln 330-350, dto. Pauls Juli 600 bis 650, Kopfsalat 58, Lauch 2,56, Meerrettich 40 bis 50, Petersilie 2530, Melonen 2530, Stein­pilze 5558, dto. Pfifferlinge 55, Rettich 48, Ro- mischkohl 56, Rote Rüben 45, Sellerie 12 30, Blätter-Spinat 1012, dto. Wurzel 810 Schnitt­lauch 30, Tomaten I 1012, dto. II 58, Weiß­kraut 2,54, Wirsing 47, Zwiebeln-Gartner 6, dlo. -Pfälzer 425475, dto. -Sachsen 425500, dto. -Gochsheimer 56, Aepfel I 1822, dto. II 815, dto. -Wirtschafts 810, Falläpfel 35,5, Schafnase 1014, Birnen I 1822, dto. II 14-15, Kochbirnen 57, Gellert I 1822, dto. II 1415, Gute Luise 1215, Mollebusch 1314, Pfirsiche 1530, Prei­selbeeren 2635, ital. Quitten 1216, Trauben 11 bis 13, dto. holl. 4650, ital. 1619, span. 1924, bulg. 1822, Ungar. 1215, Walnüsse 2540, Zwetschen gewöhn!. 1012, dto. -Eier 1216.

* Hungen, 24. Sept. Bei dem gestrigen Vieh- markt in unserer Stadt sand auch eine Tier- prämiierung statt. Das Ergebnis ist wie folgt:

Hessisches Fleckvieh (Simmentaler).

Jüngere Bullen: L. Weber, Langsdorf, 2. Preis.

Aeltere Kühe: Ludwig Schmidt I, Langs­dorf, Emil Sonnenburg, Hungen, je 1. Preis; Lud­wig Schmidt I., Langsdorf, L. Weber, Langsdorf, Otto Bück, Langsdorf, Emil Bausch, Langsdorf, Karl Wilhelm Nathes, Langsdorf, je 2. Preis; Her­mann Schäfer, Hungen, Eduard Fay, Langsdorf, Otto Nicklas, Hungen, je 3. Preis; Heinrich Köhler, Langsdorf, Karl Wilhelm Nathes, Langsdorf, je Anerkennung.

Jüngere Kühe: L. Weber, Langsdorf, Karl Nathes, Lich, je 1. Preis; Adam Hofmann, Langs­dorf, derselbe, Emil Sonnenburg, Hungen, Karl Rabenau, Langsdorf, je 2. Preis; Adam Hofmann, Langsdorf, Emil Bausch, Langsdorf, Karl Müller, Hungen, Wilhelm Scheid, Bellersheim, je 3. Preis; Heinrich Köhler III., Langsdorf, Hermann Keil, Langd, Heinrich Döll, Ulfa, Heinrich Köhler III., Langsdorf, Wilhelm Kohlheyer II., Hungen, je An­erkennung.

Kalb innen : Otto Bück, Langsdorf, Wilhelm Scheid, Bellersheim, Emil Walther, Langsdorf, je 2. Preis; Jakob Wenzel II., Langsdorf, Wilhelm Weil, Inheiden, je 3. Preis; Richard Jockel, Vil- üngen, August Albert, Steinheim, je Anerkennung.

Rinder: Adam Hofmann, Langsdorf, Jakob Wenzel II., Langsdorf, Karl Köhler III., Langsdorf, je 2. Preis; derselbe, Adam Hofmann, Langsdorf, Otto Bück, Langsdorf, Emil Bausch, Langsdorf, je 3. Preis; Heinrich Köhler, Langsdorf, derselbe, Ja-

Sdiulttieta Payenhoser Aku lAllgemeine Kunstseide) .. Bemberg...................

Zellstoff Waldhof Zellstoff Aschaffenburg ......

Dessauer Gas ...............

Daimler Motoren Deutsche Linoleum Lrenstein & Koppel ...

Westdeutsche Kaufhof ...

Chade .....................

Aerumulatoren-Fabrik Conri^Summi ..........

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe Der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H.. Lombardzinsfuß 5 v. H.

beeinflußt, die 0,50, Mannesmann, die etwa 0,75 v. H. nachgaben. Daneben Holzmann um 1 v. H. niedriger, Daimler um 0,25 v. H. Grohbankaktien gaben durchweg 0,50 v. H. nach. Schweizer Bundes­bahn behauptet. , ,

Es notierten: Altbesitz 109,90, 4 v. H. Rumänen 5, Adca 77,25, Commerzbank 87,25, DD.-Bank 87,25, Dresdner Bank 87,25, Harpener 111,75, Mannesmann 83,90, Rheinstahl 107,50, Stahlver­ein 77,75, Aku 52, AEG. 38, Conti Gummi 152,50, Daimler 94, Scheideanstalt 234, Deutsche Linoleum 142,75, Licht & Kraft 131,50, Farben 148,65 Ges- fürel 121,75, Goldschmidt 103, Holzmann 91,25, Mainkraft 93,75, Metallgesellschaft 105, RWE. 123,75 bis 123,50, Schuckert 118, Südd. Zucker 208, Reichsbahn-VA. 122,50, Hapag 15, Norddeutscher Lloyd 17.

Frankfurter Obst, und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M., 24. Sept. Am Obst- und Südfrüchtemarkt herrschte sehr gutes Ange­bot von Aepfeln, Birnen und Zwetschen, genügend waren auch Pfirsiche und Trauben am Markt. Gütemähig bleibt im allgemeinen, besonders aber bei Aepfeln, manches zu wünschen übrig. Bei fthr flauen Geschäftsgang find die Preise für Zwetschen eine Kleinigkeit gefallen, für besonders schone Aepfel hingegen etwas höher, im übrigen aber un­verändert. Zurückgehend angeboten waren auslän­dische Trauben und Pfirsiche. Bei uneinheitlichen,

Die Unterbringung der Saarkohle.

Fwd. Das Reichswirtschaftsministerium teilt mit: Bekanntlich hat Frankreich feine Bezüge an Saar­kohle feit der Rückgliederung des Saarlandes auf weniger al? die Hälfte eingeschränkt. Da außerdem die hohe Zahl der während der Franzosenzeit an der Saar eingelegten Feierschichten verringert wer­den muß, ist es erforderlich, daß der deutsche Jn- lands-Kohlenmarkt erheblich arößere Mengen an Saarkohle aufnimmt, als früher. Seit der Heber- nähme der Saargruben durch das Deutsche Reich sind in dieser UmfteUung des Kohlenabsatzes schon beachtliche Erfolae zu verzeichnen, die jedoch nicht ausreichen, um das gekennzeichnete Ziel zu errei­chen. Der Grund hierfür liegt häufig in der ableh­nenden Haltung mancher Verbraucher, die wohl in Unfenntnis der nationalpolitischen Bedeutung des Saarkohlenbezuges an den bisher von ihnen ver­wandten Kohlensorten festhalten. Es muß von allen Verbrauchern, die nach der Verkehrslage für den Bezug von Saarkohle in Frage kommen, erwartet werden, daß sie auch Hnbequemlichkeiten bei der Hmftellung auf Saarkohle im Interesse der deut­schen Volkswirtschaft in Kauf nehmen und auch, wenn erforderlich, auf die Erfüllung von solchen Lieferabmachungen verzichten, von denen das lie­fernde Syndikat zurückgetreten ist. Es ist Vorsorge fjetroffen, daß die Saarkohle nicht zu höheren Prei- en angeboten wird als die für Kohlen gleicher Art und Menge von anderen Verbrauchern in der be­treffenden Gegend für Saarkohle gezahlt werden.

Derarbeitungsquoten der Iioggen- und Weizenmühlen.

Fwd. Der Vorstand der wirtschaftlichen Vereini­gung der Roggen- und Weizenmühlen als Kontin­gentstelle aibt auf Grund des § 16 der Satzung fol­gendes bekannt:

1. Die Derarbeitungsquote für den Monat Okto­ber 1935 wird auf 7 v. H. des Roggengrundkontin- gents und 9 v. H. des Weizengrundkontingents fest­gesetzt.

2. Für die Mühlen mit einer Tageshöchstleistungs­fähigkeit von mehr als zwei Tonnen, denen nur Natürkraft zur Verfügung steht und die ein Jah­resgrundkontingent von nicht mehr als insgesamt 3000 Tonnen Roggen und Weizen haben, sowie für die Mühlen von mehr als zwei Tonnen Tages- leiftungsfähigkeit, deren Jahresgrundkontingent nicht höher als insgesamt 750 Tonnen Roggen und Weizen ist und die überwiegend Lohn- und Hm- lauschmüllerei betreiben, wurden für die drei Mo­nate September, Oktober und November 1935 25 v. H. des Roggengrundkontingents und 25 v. H. des Weizengrundkontingents zur Vermahlung freige­geben, ohne Festsetzung einer bestimmten Menge für einen Monat.

3. Alle Mühlen, die eine Tagesleistungsfähigkeit von nicht mehr als zwei Tonnen haben, wurden für die Monate September, Oktober und November 1935 insgesamt 25 v. H. des Roggengrundkontin­gents und 25 v. H. des Weizengrundkontingents zur Vermahlung freigegeben, ohne Festsetzung einer be­stimmten Menge für einen Monat.

4. Ein Austausch von Roggen und Weizen im

Durchweg niedriger lagen auch Montanwerte, Man­nesmann mit 1,90, Rheinstahl 0,75, Stahloerein 1,40 v. H. Don Kunstseidewerten lagen Aku. mit 52,50 unverändert, während Bemberg um 2 v. H. abbröckelten. Von sonstigen Werten verloren Zell­stoff Waldhof 1 v. H. auf 109, Zement Heidelberg dagegen konnten sich um 0,13 v. H. auf 113,75 v. H. erhöhen. Schiffahrtswerte bröckelten ebenfalls leicht ab, so Hapag und Nordd. Lloyd um je 0,25 v. H. Reichsbank tarnen mit 1 v. H. schwächer zur Notiz.

Am Rentenmarkt ergaben sich gegenüber gestern keine wesentlichen Veränderungen, in Pfand­briefen kam einiges Angebot heraus Von Auslands­werten konnten sich 4 v. H. Ungarn Gold um 0,15 auf 8,95 erhöhen.

Auch^ im Verlauf lag die Börse weiter schwach. IG. Farben gingen um weitere 0,50 v. H. auf 148,25 zurück. Soweit sonst noch Kurse zur Notiz kamen, lagen sie durchschnittlich schwächer, so Klöck­ner mit 1,50, Daimler 1,75, Gesjürel 2, Thür. Lie­ferung 1,50 und Deutsche Linoleum 1,50 v. H. Reichsbahn-Vorzugsaktien konnten sich dagegen um 0,13 v. H. erhöhen.

Der Rentenmarkt lag im Verlauf eher leichter, Altbesitz bröckelten um 0,25 v. H. auf 108,90 ab. Kommunal-Umschuldung wurden mit 85,75 bis 85,90 genannt. Von Auslandswerten tarnen 4 v. H. Rumänen um 0,10 v. H. schwächer zur Notiz, wäh­rend 5 v. H. Mexikaner unverändert lagen.

Tagesgeld unverändert leicht und 2,75 v. H.

Abendbörse schwächer.

Die Abendbörse verlief sehr ruhig. Die Berliner Schlußkurse wurden vielfach um 0,25 bis 0,50 v. H. unterschritten. IG. Farben bröckelten auf 148,65 (149), RWE. auf 123,50 (123,75), Stahlverein auf 77,75 (78,25), Metallgesellschaft auf 105 (105,50) ab. Renten waren bei ruhigem Geschäft besser ge­halten, Altbesitz gegen Mittagsschluß 0,13 o. H. freundlicher. Auslandsrenten ohne Hmfatz. Der Verlauf der Börse war nicht erholt. Von dem Kurs­rückgang von Stahloerein waren auch Rheinstahl

Datum

4% bcegl. Serie II .............

5% Ruinän. vereinh. Rente v. 1903 4Vr%Rumän.vereinh.Rentev.lS13 4% Rumänische vereinh. Rente ..

2%% Anatolier ..............

Frankfurt a. M

Scrlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend- börsc

Schluß­kurs

Gchlußk. Mittag­börse

Schluß- kurs

Echlußk. Abend- börse

Schluß- kurs

Echlußk. Mittag­börse

23.9

24.9-

23 9.

24 9

Datum

23 9.

24 9

23-9

24 9

Mansselder Bergbau.........8

120

118

120,25

118,25

6,25

6,2

6,1

6,05

Koks werte ............ 5

114,25

113,13

9,1

9,1

9,1

Phönix Bergbau.............o

Rheinische Braunkohlen ..... 12

5,25

5

5,25

5,2

215

215

215

215,5

38.75

38,75

39.4

39

Rheinstahl ................ 8%

109

107 5

109

108

15,25

»

15,75

27,65

17,13

78,75

15,25

Bereinigte Stahlwerke........ö

Otavi Minen ............... o

Kaliwerke Aschersleben........5

/9,75

19

131

77,75

19

130

79,75

19,25

131

78,25

18,9

130

17,5

78,25

17

77

16,9

77

Kaliwerke Westeregeln........6

Kaliwerke Salzdetfurth.....iyt

182

124,75

182

124,5 183

125

182

112

87,75

111,75

87,25

111,5

87,75

112,25

87,75

I. ®. Farben.Jnvuslrte....... 7

149,5

148,65

149,65

148,9

87,5

87,25

87,25

87,75

Scheideanstalt............... 9

Goldschmidt .......... 0

235,5

105

234

103

105

103,5

88.

87,25

87,75

87,75

Rütgerswerke ............... 4

112,75

113

113,25

112,5

174,25

173,25

174

173,25

Metallgesellschaft...... 4; 106,75

105

107

104,75

Frankfurt a.M. |

Berlin

Schluß« kurs

Echlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Echlußk. Mntag- börse

Datum

23-9

24 9

23 9

24-9

8% Deutsche Retchsanleihe v. 1927

100,5

100,5

100,65

100,65

4% Deutsche Retchsanl. von 1934

97

96,9

97

96,9

Doung-Anlethe von 1930 ..

101,75

102

102

101

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Auslos.-Rechten .............

110,13

109,9

110,25

109,9

4B/i% Deutsche ReichSpostschatzan- Weisungen von 1934, 1.......

6% ehem.S% Hess. Bolksstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............

100,3

100,25

100,3

100,75

96,75

___

96,5

»% ehem. Hessische Landesbank

Darmstadt Gold R. 12........

96,4

96,4

_

96,25

6%% ehem. Hess. LandeS-Hypo- thekenbank Darmstadt Liout ...

100,13

100

4H% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landesb.Goldschuldverschr. R.6

92

Oberhelsen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

112,65

112,65

113

113

<%% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

96,5

96,5

*%% ehem. 4yt% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Psandbriese.......

100

100

6%% ehem. 4K% Rheinische Hyp.-Bank-Ltgu.-Goldpfe.....

100,13

100

100

100

4H% ehem. 8% Pr. Landespsand- briesanstalt, Pfandbriefe R. 19

97

97

97

97

<71% ehem. 7% Pr. Landespsand- briefanst., Gold Komm. Cbl.Vi

97

97

97

97

ktruergutich.Berrechnungsk. 85-39

107,3

I 107,3

107,3

107,3

4% Oesterretchtsche Goldrente....

°6,5

27,5

28

28

4,20% Oesterretchtsche Stlberrente

1,4

1,4

4% Ungarische Goldrente.......

8,8

8,95

9,1

8,95

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

8,5

8,9

8,7

47i% desgl. von 1913..........

5% abgest. Goldmexikaner von 99

8,9

8,75

9

8,8

10,4

10,25

10,5

10,5

4% Türkische Bogdadbahn-Anleihe Serie I .........

23. September

24 September

Amtliche Dotierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

| Brief

Buenos Atre^

0,698

0,702

0,688

0,692

Brüilel.....

41,99

42,07

42,02

42,10

Rio de Jan.

0,139

0,141

0,139

0,141

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,55

54,65

54,52

54,62

Danzig.....

46,81

46,91

46,81

46,91

London .....

12,215

12,245

12,21

12.24

HelstngforS..

5,385

5,395

5,385

5,395

Paris ......

16,37

16,41

16,375

16,415

Holland ....

168,03

168,37

167,88

168,22

Italien.....

20,30

20,34

20,30

30,34

Japan ......

0,715

0,717

0,715

0,717

Jugoslawien

5,654

5,666

5,654

5,666

Oslo..... :

61,34

61,46

61,31

61,43

Men.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon ....

11,08

11,10

11,07

11,09

Stockholm...

62,98

63,10

62,95

63,07

Schweiz ....

80,78

80,94

80,75

80,91

Spanien....

33,93

33,99

33,93

33,99

Prag.......

10,265

10,285

10,27

10,29

Budapest ...

Neupork ...

2,486

2,490

2,485

2,489

Berlin,24 September

Geld

Brie! _

Amerikanische Noten..............

2,437

2,457

Belgische Noten ................

41,88

42,04

Dänische Noten ................

54,31

54.53

Englische Noten .................

12,175

12,215

Französische Noten...............

16,325

16,385

Holländische Noten ..............

167,46

168,14

Italienische Noten................

19,46

19,54

Norwegische Noten ..............

61,15

61,39

Deutsch Oesterreich, * 1OO Schilling

Rumänische Noten ...............

Schwedische Noten...............

62,78

63,04

Schweizer Noten.................

80,57

80,89

Spanische Noten.................

33,57

33,71

Ungarische Note» ................