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Bücher für Naturfreunde und Wanderer

Belauschtes Leben. Kleine Kreatur in Wasser, Busch und Halm von K O. Bartels. 164 Naturaufnahmen aus dem Leben der niederen Tierwelt mit erläu­ternden Bildunterschriften, Namensan­gaben u. ausführlichem Text. Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. P. Deegener, Universität Berlin.

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Umgang mit Mutter Grün. Sünden- und bittenbuch von W. Schoenichen. Brosch. RM. 2.85, gebunden RM. 3 60. Die deutsche Landschaft Von E. L.

Schellenberg. Br. RM. 2.-, geb. RM. 3- Zu beziehen durch jede Buchhandlung! Hugo Bermühler Verlag

Berlin-Lichterfelde

Amerikas Bundeshauptstadt Washington

Brand In einem Kölner Gaswerk.

Augenarzt Dr.Kranz

infolge eines Schlaganfalles im 83. Lebensjahre von uns gegangen.

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Dr. Erwin Schliephake

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Von der Reise zurück

Mahlzeiten einzunehmen pflegen. Dann beginnen die Anlagen des Weißen Hauses.

Die Trauerfeier und Einäscherung findet in aller Stille statt Von < Beileidsbesuchen bitte ich abzusehen.

Die Stufen von Lincolns Denkmal führen an ein ausgedehntes künstliches Wasserbecken, das von grünen Anlagen umrahmt ist. An seiner an­deren Seite reckt sich, wie eine riesige Nadel, der mehrere hundert Fuß hohe Washington- Obelisk empor. Dahinter aber liegt, wieder auf einem Hügel, das Capitol mit seiner pracht­vollen Kuppel, die in ihrer yrchitektonischen Schön­heit an die der Peterskirche in Rom erinnert. Ueberall findet man Bäume in den Straßen, über­all kann man in schönen Anlagen spazieren gehen. Der Landfremde vergißt hier, daß er im kalten Amerika ist; schon nach wenigen Stunden Aufent­haltes in der Bundeshauptstadt hat er die Hast wieder abgelegt, die auch er in den Städten des Ostens gegen seinen Willen angenommen hat.

Von den Stufen des Kapitols wirft der Besucher noch einmal einen Blick hinab auf ein ganz euro­päisches Stadtbild, um dann durch das Hauptpor­tal d i e große Rotunde zu betreten. An den Wänden hängen Oelgemälde, die Episoden aus der amerikanischen Geschichte darstellen. Das Auge fällt auf Statuen Washingtons, Lincolns oder des Generals Grant und bleibt an einer Büste L a - fayettes haften, die von den Franzosen ge­stiftet wurde. Der Deutsche erinnert sich, daß die Franzosen mit sehr großem Geschick überall dort in den Vereinigten Staaten ihre Geschenke abgege­ben haben, wo sie besonders stark auffallen. Auf den Oelgemälden freilich sind, soweit sie sich auf Episoden seit dem Unabhängigkeitskriege beziehen, mit dem die eigentliche Geschichte der Bereinigten Staaten beginnt, keine Franzosen zu erblicken. Dafür aber zeigt eines der großen Bilder, das die entfcheidungsoolle Kapitulation von Cornwallis darstellt, den General von Steuben, der als . Organisator der jungen amerikanischen Unabhän- i

Keine schönere Ruhestätte hätte man für den un­bekannten Toten aussuchen können. Vor den Augen des Besuchers breitet sich Washington in sei­ner ganzen Schönheit aus. Eine neue Brücke führt über den Potomac, den Jndianerfluß, in gera­der Linie zur Lincoln-Erinnerungs­halle. Vor dem Flusse zweigt eine moderne Auto­straße nach Mont Vernon ab, dem Potsdam dem amerikanischen Volkes. Dort verbrachte der größte Sohn der Vereinigten Staaten und ihr erster Präsident George Washington seinen Lebensabend nach einer rhumvollen Vergangenheit Das Hauptgebäude des Gutes ist im strengen Ko­lonialstil gehalten. In den Zimmern befinden sich die Möbel, die von George Washington benutzt, an den Wänden hängen die Waffen, die von ihm getragen wurden. Die Gärten und Anlagen mit ihren Gutsgebäuden werden von den Nach­fahren ehrfurchtsvoll gepflegt.

Während Mont Vernon durch seine vornehme Einfachheit ergreift, überwältigt das marmorne Lincoln-Memorial durch seine Ausmaße. Unter dem von schweren Säulen getragenen Dach blickt Lincolns gewaltiges Denkmal auf die schönen Parkanlagen hinab. Um die Mundwinkel liegt ein tiefer Leidenszug.D e r große Dul­de r", wie ihn seine Landsleute nennen, konnte nicht ahnen, daß die Vereinigten Staaten, nachdem er ihre Einheit durch einen entsetzlichen Bruderkrieg gerettet habe, nach jenen Jahren der völligen Zer­rissenheit sich zu einer der großen Weltmächte ent­wickeln würden.

Wenn es zu dunkeln beginnt, erlischt sehr schnell das Leben in den Straßen Washingtons. Die Orts­ansässigen begeben sich, wenn die Aemter schließen, in ihre Heime, die sich oft in Virginia oder in Maryland, also außerhalb desDistricts of Co­lumbia" befinden, die Fremden aber verbringen die Abende in den Hotels. In Washington ist augenblicklich d i e Zimmer- und Woh - nungsnot so groß, daß sich die zuständigen Stellen mit der Absicht tragen, auf Grund des Wohnungsbauprogramms dringend nötige Hotels zu errichten, die unter Regierungsaufsicht verwal­tet werden sollen. Wenn man von den Kinos absieht, hat Washington keine ständigen Theater. Außerhalb der Hotels gibt es auch nur wenige Ver­gnügungsstätten, in denen der Besucher an den Abenden Unterhaltung suchen könnte. Washington ist eben eine ausgesprochene Beamten st ad t. Das gesellschaftliche Leben spielt sich in den Woh­nungen der Regierungsvertreter, der Kongreßmit­glieder und in den Botschaften ab.

Todessprung im religiösem Wahn.

1 In Berlin-Wilmersdorf stürzte sich die 62jährige Witwe Auguste Schneidereit vom Balkon ihrer im t vierten Stock gelegenen Wohnung auf die Straße, wo sie mit schweren Verletzungen blutüberströmt , liegen blieb. Die Unglückliche starb noch am gleichen Abend im Krankenhaus. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen Über die Gründe, die die Bedauerns­werte in den Tod getrieben haben, ergaben, daß die alte Frau sich als eine leidenschaftliche A n - 'bänger in Josef Weißenbergs bekannte, dessen verderblichem Einfluß sie vollständig erlegen war. Sie litt schon seit langem an schweren religiösen Wahnvorstellungen, die schließlich zu einer Art Verfolgungswahn wurden. Dann pflegte sie regelmäßig mit ihrem Herrn und Meister" Weißenberg zu sprechen, von dem ein großes, blumengeschmücktes Bild in ihrem Zimmer hing und äußerte nach solchen geistigen Umnachtungszuständen mehrfach Selbstmordabsichten, die sie dann in die Tat umsetzte.

Hamiibal" hat die Alpen überschritten.

Der neueHannibal", der amerikanische Schrift­steller Halliburton, ist mit seinem Elefanten am Dienstag um 23 Uhr glücklich in Aosta eingetroffen, wo er von der Bevölkerung mit großer Begeisterung empfangen wurde.

Vermißter deutscher Alpinist

In den Schweizer Alpen tot aufgefunden.

Der seit dem 16. September 1934 ver­mißte deutsche Student Hans Reichenhardt aus Wasserburg wurde am Hang des Monte Rosa, 600 Meter oberhalb des Gotthard-Hospizes, gefun­den. Reichenhardt Übernachtete zuletzt in der Ju­gendherberge Hospenthal und brach am Morgen des 16. September in der Richtung auf den St. Gotthard auf. Seither fehlte von ihm jede Spur. Nun ist feine Leiche als letzte der im Laufe des vergangenen Winters im Gotthard-Gebiet ver­schwundenen vier Touristen aufgefunden worden.

Verkehrssünder auf derSchulbank".

sachsen führten Turnübungen und Kämpfe vor. Der DampferColumbus" wurde nachmittags von etwa 1000 Personen besichtigt. Am Donnerstag tritt derColumbus" die Weiterfahrt nach Danzig an.

Dreizehn Münchener Mehgermeister in Schuhhaft genommen.

Nach Mitteilung der Gauleitung Mün- chen-Oberbayern der NSDAP, hat die Polizeidirektion München auf Ersuchen der Gau- leitung in allen Stadtbezirken Münchens in den Metzgerläden Stichproben vorgenommen, aus de- nen heroorgeht, daß eine Reche von Metzgern Ueberpreife gefordert hat. Auf Grund dieser Festellungen wurden am Mittwoch 13 Metzger- meifter in Schutzhaft genommen, um eine wei­tere Beunruhigung der Bevölkerung zu vermeiden. Bei dieser Gelegenheit macht die Gauleitung Mün­chen-Oberbayern darauf aufmerksam, daß sie genau so wie die Fleischpreise auch die Gestaltung aller anderen Preise, und zwar nicht nur in München, sondern im gesamten Gaugebiet, auf­merksam überwacht und wenn diese erste Maßnahme andere Preissteigerer noch nicht zur Vernunft bringt, auch gegen diese mit den schärf­sten Mitteln vorgehen wird.

Schwere Kerkerstrafe für einen Mädchenunhold.

Don einem Schöffensenat des Kreisgerichtes in Wiener-Neustadt wurde der kürzlich in Haft genom­mene 82jährige jüdische Rabbiner Isidor Fried - mann aus Vöslau bei Wien wegen Verbrechens

Gießen (Crednerstrafie 6), Frankfurt a. M, Darmstadt, Bad-Kreuznach. Worms, den 25. Juli 1935.

Im Namen der trauernden Angehörigen:

Heinrich Hoerster

Nach langem, schwerem Leiden entschlief heute nacht mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Onkel

Herr Christoph Wetz, Kutscher

im Alter von 67 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Gießen (Seltersweg 31), den 24. Juli 1935.

Die Beerdigung findet am Freitag, dem 26. Juli, nach­mittags 2y2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt

MW. als Darlehen ge­sucht.Schriftliche Angebote unter 03135 a.d. Gieß. Anzeiger erbet.

Gestern früh ist unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater

Herr Christian Hoerster

Lokomotivführer L R.

Aus aller Welt.

An einem sanften Hügel hingestreckt liegt der amerikanische Heldenfriedhof Arlington. Auf grünen Rasenflächen stehen viele kleine unschein­bare Grabsteine oder große Marmorblöcke und weiße Kreuze, unter denen Soldaten und Offiziere aus dem Bürgerkriege, dem kubanischen Feldzuge oder dem großen Völkerringen schlummern. Wenn der Spaziergänger an dem Mast derMain", mit deren Explosion der spanisch-amerikanische Krieg eingeleitet wurde, vorüber geht, erreicht er bald das erhabene Amphitheater aus weißem Marmor, das an der anderen Seite ein tempelartiges Ge­bäude schließt. Durch sein Portal gelangt er auf einen freien Platz, auf dem sich das Grab des un­bekannten Soldaten befindet. Man liest ergriffen die Inschrift auf dem großen Marmorblick, daß dortin ehrenvollem Ruhme ein amerikanischer Soldat schlummert, dessen Name nur Gott be­kannt ist."

Wetterbericht

des Velchswetterdienfkes. Ausgabeort Frankfurt.

Während über Schottland und der skandinavischen Küste heftige Wirbeltätigkeit mit ergiebigem Nieder­schlag im Gange ist, herrscht über Mitteleuropa unter dem Einfluß des westeuropäischen Hochdruckgebietes noch meist heiteres und sehr warmes Wetter. Der SIbbau dieses Schönwetterhochs macht aber weitere Fortschritte, so daß zwar zunächst noch das manne Sommerwetter anhalten wird, doch bringen später einsetzende nördliche Winde Bewölkung und leichtes Zurückgehen der Temperaturen.

AussichtenfürFreitag: Noch überwiegend heiter, gegen Abend aufkommende leichtere Bewöl­kung, bei schwacher Luftbewegung recht warm.

AussichtensürSamstag: Im ganzen noch reundliches Wetter, bei Winden aus nördlicher Richtung nicht mehr ganz so warm.

Temperaturen am 24. Juli, mittags 26,3 Grad Celsius, am 24. Juli, abends 17,5 Grad, am 25. Juli, morgens 16,9 Grad, Maximum 27,10, Minimum 13,7 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 24. Juli, abends 23,5, am 25. Juli, morgens 19,8 Grad, Sonnenscheindauer 14 Stunden.

fung dieser gewaltigen Waldbrände ist aussichtslos. Heroorgerufen sind die Brände durch die große Hitze und wahrscheinlich auch durch die Unvorsich­tigkeit von Beerensammlern, die zu Tausenden aus den Städten in die Wälder und in die Taiga strömen.

1700 deutsche Turner in Kopenhagen.

Der DampferColumbu s" des Norddeutschen Lloyd traf mit 1700 deutschen Turnern und Tur­nerinnen an Bord in Kopenhagen ein. Infolge des großen Tiefganges mußte der Dampfer etwa drei Seemeilen außerhalb des Hafens vor Anker gehen. Die Reifenden wurden mit den Booten desCo­lumbus" an Land gebracht. Einer Rundfahrt durch die Stadt folgte ein Ausflug nach.Nordfeeland. Am Abend fanden im Stadion Vorführungen däni­scher Turner statt. Das Stadion war mit den Flaggen Dänemarks und Deutschlands geschmückt. Deutsche Turner und Turnerinnen aus Nieder-

Jm alten Gaswerk Ehrenfeld ist einer der drei Gasbehälter in Brand geraten. An dem Gasbehälter, der 60 000 Kubikmeter Inhalt hat und zurzeit mit 10 000 Kubikmeter Standgas ge­füllt war, wurden An st reicherarbeiten ausgeführt. Plötzlich löste sich ein größeres Eisen­stück, fiel aus beträchtlicher Höhe auf die Decke des Behälters und r i ß ein Loch von 50 mal 30 Zen­timeter. Durch die sich dabei naturgemäß bilden­den Funken entzündete si ch das ausftrö- menöe Gas und brannte in einer Flamme von mehreren Metern Höhe. Die städtische Feuerlösch­polizei machte sich mit 6 Löschzügen an die Löschung des Brandes. Unter Zuhilfenahme von Schaum- löfchapparaten, Säcken, Eisenplatten, Asbest und Lehm gelang es, die Flammen zu ersticken. Um die Bewohner der benachbarten Häuser und die Arbeiter in den benachbarten Fabriken auch nicht der geringsten Gefahr auszufetzen, wurde die Räumung der Häuser und Fabrikstätten durch die Polizei veranlaßt. Nach Löschung des Brandes wurde die Sperrung der Straßenzüge, der Häu­ser und Fabrikwerkstätten wieder aufgehoben. Glück­licherweise ist niemand zu Schaden gekommen.

holelbrand auf dem Rigi.

Am Mittwochfrüh brach in einem Nebengebäude des Grand-Hotels auf dem Gipfel des bekannten Schweizer Ausflugsberges Rigikulm am Vier­waldstätter See Feuer aus. Das 1848 erbaute Hotel mit 130 Betten wurde ein Raub der Flam­men. Die mit Extrazügen der Riai- und Arth- Goldau - Bahn heraufbeförderten Feuerwehrleute mußten sich wegen Wasserknappheit darauf be- chränken, die beiden anderen Hotelgebäude auf dem Rigi vor dem Ußbergreifen der Flammen zu chützen. Der Wächter in dem abgebrannten Hotel konnte sich und feine Familie sowie einige Habselig­keiten in Sicherheit bringen. Als Brandursache wird ein schadhafter Kamin angenommen.

Daldbrände in Offfibtrien.

In den waldreichen Gebieten Ostsibiriens sind zahlreiche Brände ausgebrochen. Seit einigen Tagen bereits ist der ganze Horizont um die Stadt Kras- nojarks von einer dichten Rauchwand verdeckt. Es brennt die urwaldähnliche Taiga in riesenhafer Ausdehnung. Sogar entlang der sibi­rischen Eisenbahnlinie, so zwischen der Station Mi- nino und Sneschnitza, hat das Feuer sich des aus­gedehnten Waldgeländes bemächtigt und gefähr - bet ben Eisenbahnverkehr. Eine Bekämp-

Die Polizei in Pforzheim wendet ein erfolg­reiches Verfahren an, um die Verkehrssünder zu erziehen. Jeden Freitag zwischen 18 und 19 Uhr müssen b i e Rabfahrer, die sich im Laufe der Woche einen Verstoß zuschulden kommen ließen, i m Vortragssaal der Polizeidlrektion sich einfinden, wo ihnen ein umfassender Vortrag über die Reichsstraßenverkehrsordnung gehalten wird. Verkehrsteilnehmer, die gebühren- pflichtig verwarnt werden, erhalten künftig mit der Verwarnung zugleich eine mündliche Aufforderung, zum Vortragsabend zu erscheinen. Gleiche Vorträge sollen auch für Kraftfahrer eingerichtet werden.

Neugierige drängen sich an der Anfahrt, um einen Blick ins Weiße Haus zu werfen. Durch einen schmalen Wandelgang, der nur vom Präsi­denten und feinen Angehörigen benutzt wird, ist es mit dem Bürogebäude verbunden, in dem sich auch das Arbeitszimmer des Präsidenten befindet. Auf der anderen Seite der Anlagen liegt der un­schöne, im Stile der siebziger Jahre gehaltene Steinkasten, in dem das State Department und das Kriegssekretariat untergebracht sind.

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der Schändung zu zwei Monaten schweren Kerkers verurteilt. Friedman war, wie man nach sehr geheim durchgeführter Verhandlung aus der Urteilsverkündung erfuhr, Religionsleh­rer in der Bunoeserziehungsanstalt für schwererziehbare Mädchen und hat seine Stellung dazu mißbraucht, um sich an zahl» reichen Schülerinnen in unsittlicher Weise zu ver­gehen.

gigkeits-Armee neben General George Washing­ton zu Pferde hält. Nur wenige Minuten vom Capitol entfernt ist vor der Militär-Akademie von Washington die Statue Friedrichs des Großen aufgestellt, in dessen ruhmreichem Heere Steuben als Rittmeister gedient hatte, bevor ihn sein Weg nach Amerika führte. Rechts vom Ein­gänge steht sie dort als einziges Denkmal, es er­innert die jungen amerikanischen Offiziere, die aus Friedrichs Kriegskunst lernen, auch daran, daß er als erster Fürst Europas die junge Nation der Ver­einigten Staaten anerkannte.

Am Capitol-Hügel beginnt die Pennsylva « nia Avenue, die, da sie das Parlaments-Ge­bäude mit dem ungefähr auf der Höhe des Washington-Obelisken liegenden Weißen Hause verbindet, als die amerikanische Triumph-Straße gedacht ist. In der Nähe des Hügels macht sie doch einen unfertigen Eindrua, aber weiter unter­halb sind neue, weite Regierungsgebäude entstan­den, wie überhaupt seit dem Amtsantritt Roose­velts in Washington außerordentlich viel gebaut wird. Unmittelbar vor dem Weißen Hause wird dann die Pennsylvania-Avenue zu einer ausge­sprochenen Prunkstraße. In Anlagen eingebettet, steht dort das schöne Gebäude des Schatzamtes, in dessen Nähe das von dem Deutschen Buchholtz gegründete berühmte SpeiselokalOccidental" liegt, in dem Senatoren und Abgeordnete des Kon­gresses, Regierungsoertreter und Diplomaten ihre

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