schäft.
Aktiven-Klasse.
Wirtschaft
gen. Von 70 Teilnehmern trafen nur fünf straf- punktfrei am Ziel in Frankfurt ein. Während auf der ersten Etappe Frankfurt—Kassel die meisten Teilnehmer die verlangten hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten noch einzuhalten. vermochten, gelang es auf der zweiten Etappe Kassel—Frankfurt, die über die schneeverwehten und vereisten Straßen der Hohen Rhön führte, nur noch zwei Fahrern, . den vorgeschriebenen Durchschnitt einzuhalten. In 1 die Zuverlässigkeitsfahrt war eine Bergprüfung auf ! der bekannten Feldberg - Rennstrecke Hohemark — Sandplacken eingeschaltet, bei der sich manche Fahrer Strafpunkte zuzogen. Der obere Teil der Strecke war nämlich durch Schnee und Eis stellenweise recht schwierig, so daß sich viele Fahrer Zeitüberschreitungen zuschulden kommen ließen
Zum gestrigen Waldlaufstaffeltag stellten sich dem Starter (W. Schmidt, Spvg. 1900 Gießen) insgesamt 16 Mannschaften, und zwar 9 Jugend- und 7 aktive Mannschaften. Mit dem größten Aufgebot wartete die Spielvereinigung 1900 auf, die 4 aktive und 2 Jugendmannschaften zur Stelle hatte. Zuerst hatten die Jugendlichen die zirka 1200 Meter lange Rundstrecke im Philosophenwald zu durchlaufen. Beim ersten Wechsel lag das Feld noch verhältnismäßig dicht beisammen, es führte jedoch schon Tv. Heuchelheim knapp vor 1900 1. Mannschaft. Im weiteren Verlauf des Rennens gewann diese Spitze immer mehr Abstand gegenüber den übrigen Mannschaften. Auf den letzten 200 Metern zeigte dann der Schlußmann der Heuchelheimer das bessere Stehvermögen und sicherte dadurch seiner Mannschaft den Sieg.
Richt minder interessante Kampfbilder gab es bei den Aktiven, bei denen jeder Mann die Rundstrecke zweimal zu durchlaufen hatte. Bei der ersten Stabübergabe war dadurch das Feld schon weit stärker auseinandergezogen als in der Jugendklasse. Die 1900er lagen durch Bepperling in Front, der aber gegen Reidel III (Heuchelheim) einen größeren Vorsprung als knapp 30 Meter hätte herauslaufen müssen. Den beiden älteren, bereits in ausgezeichneter Form befindlichen älteren Reidels war es daher möglich, zu den beiden übrigen 1900ern
Vor dem Start zur Zuverläffigkeitsfahrt gab es eine Start- und Lichtprüfung. Während bei der Startprüfung infolge der ziemlich hohen Tempe-
legenheiten und Ausführungen zu der vom Reichsverband für Leibesübungen eingerichteten Versicherung wurde die Vereidißung der Sportwerbewarte vorgenommen. Mit eimm „Sieg-Heil!" auf den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler schloß Kreis- sührer Henkel die Versammlung.
ZG.-Farben im 4. Vierteljahr 1934.
25 v. H. höhere Benzingewinnung.
Die Geschäftstätigkeit der IG. Farbenindustrie hat sich nach der offiziellen Mitteilung auch im vierten Vierteljahr 1934 günstig entwickelt. Die Lage auf dem Farbstoffmarkt war befriedigend. Die Umsatzsteigerung von Chemikalien, Kunstseide und photographischen Artikeln hat sich weiter fortgesetzt. Die Benzinproduktion konnte um etwa 25 v. H. gesteigert werden. Dieser Entwicklung entspricht ein weiterer Ausbau der Merseburger Hydrieranlagen. Die pharmazeutische Sparte konnte zum Jahresschluß eine Zunahme ihrer Aufträge aus Uebersee feststellen. Doch wird das Ausländsgeschäft hier, roie in den übrigen Produkten, noch immer durch die bekannten ^Schwierigkeiten gestört. Eine Besserung ist erst nach dem Einspielen der verschiedenen Verrechnungsabkommen zu erwarten.
Mein-Mainische Mittagsbörse.
Tendenz: uneinheitlich.
Frankfurt, a. M., 23. Febr. Die Börse blieb auch zum Wochenschluß sehr still. Die Beteiligung der Kundschaft läßt weiterhin sehr .zu wünschen übrig, und da auch größere Anregungen nicht Vorlagen, bekundete die Kulisse weitere Zuruckhaltung.
Im Freiverkehr waren Muag mit 69 v. H. etwa 1 v. H. höher. Auf den übrigen Aktienmärkten blieb die Grundstimmung freundlich, die Kursgestaltung war wieder uneinheitlich, wobei aber nach beiden Seiten nur kleine Veränderungen eintraten. IG. Farbenindustrie eröffneten mit 141 v.H. unverändert, stiegen aber später auf 141,75. Montanaktien lagen sehr ruhig und zum ersten Kurs meist nur knapp gehalten, so Harpener mit 99,25 (99,50), Stahlverein mit 46 (46,25) und Gelsenkirchen mit 69,25 (69,50). Klöckner mit 85 und Phönix mit 55,25 laaen unverändert. Am Elektromarkt gingen AEG. auf 28 (28,50) zurück, auch Lechwerke Augsburg ließen 0,50 v.H. nach, während Schuckert 0,40 v. H. und Siemens 0,50 v. H. gewannen. Von Schiff-
kehrspolizei durchgeführten Lichtprüfung erstaunlich viele Fahrer Strafpunkte zu. (Die Sieg ri'.ste folgt.)
Ehriste» Cranz
Kombinatrons-Giegerm
Christel Cranz (Freiburg) gewann am Samstag bei den fl 8 - Rennen in Mürren den Abfahrtslauf in 3:27,2 vor Frau Hadi Pfeiffer-Lantschner, der Schweizerin Rüegg und Käthe Grasegger. Dadurch holte sie den am Vortag beim Slalomlauf verlorenen Boden wieder auf und wurde in der Kombination Siegerin vor der Schweizerin und Käthe Grasegger, so daß sie ihren im Vorjahre in St. Moritz erworbenen Titel einer Europameisterin erfolgreich verteidigte.
Der Reichssportführer ist auf seiner Nordlandreise am Samstag in Stockholm eingetroffen, wo er am Abend auf Einladung des Deutschen Sportklubs einen Vortrag über die Olympischen Spiele 1936 hielt.
Immer energischer greifen die Hiesigen an, aber sowohl Wlodareck wie Schmidt können, im Morast stehend, die Torgelegenheiten nicht wahrnehmen. Fehling ist erneut durchgebrochen, seine Flanke verlängert Schmidt zu Wlodarek, der auf 2:1 verkürzt. Dann ist Halbzeit Sofort nach Wiederbeginn muß Janz einen scharfen Schuß des Linksaußen halten. Sein Abstoß kommt zu Ranft, der eine Ecke erzwingt. Den gut hereingegebenen Ball köpft Heß zu Fehling, und es steht 2:2. Dann rettet Fenster m letzter Sekunde. Ein Durchbruch der Gäste, und der Ball landet unhaltbar von dem Halbrechten geschossen in der äußersten Ecke. Vilbel führt wieder. Wieder ist es Wlodareck, der nach guter Vorarbeit des Rechtsaußen den Gleichstand erzielt. Die Hiesigen dominieren nun, während die Gäste ihrem eigenen Tempo zum Opfer fallen. Fehling schießt Nr. 4, und kann kurze Zeit später auch das fünfte Tor auf fein Konto buchen, das der Schiedsrichter aber wegen Abseitsstellung eines anderen Spielers nicht hätte geben dürfen. Der Schlußpfiff beendigt ein ■ torreiches Treffen.
Die zweite Mannschaft konterte die gleiche des । Ortsrivalen mit 5:1 Toren nieder.
Die neu ausgestellte Dritte erfuhr eine katastro-, phale Niederlage gegen die Leute aus Garbenteich,! deren Höhe nur aus der Tatfache zu erklären ist, daß die Hiesigen nur mit acht Mann antraten.
Handball im Oau XII.
Gauklasfe.
Tura Kassel — Tuspo. Kassel 6:8 (2:4). Kirchbauna — TV. Eschwege 5:5 (3:1).
CT. Kassel — TD. Bettenhausen 13:4 (8:2).
Bezirksklasse.
TV. Münchholzhausen — Kurhessen Marburg 4:9 (3:4).
TV. Kesselstadt — Polizei Hanau 6:4 (2:4). Freundschaftsspiele.
TV. Hochelheim — TV. Wetzlar II 5:3.
TD. Wetzlar I — VfB.-Reichsbahn 8:8.
Letztes Pflichlfpiel in der Kreisklasse II (Lahn-Dill).
TV. Wißmar — TV. Launsbach 6:4 (3:1).
Der Hilfsfonds für den deutschen Sport
Eine Versammlung in Gießen.
Der Kreisführer des Kreises Gießen-Wetzlar im DFB., Hugo Henkel, und der Mitarbeiter des Hilfsfonds im Kreise Gießen, A. Pitz, hatten zum gestrigen Sonntagmorgen die Werbewarte und Ver- einsfuhrer der Leibesübung treibenden Vereine des Kreises Gießen zu einer Versammlung ins Cafe Ebel eingelaben. Im Mittelpunkt dieser Zusammenkunft standen grundsätzliche Ausführungen über die neue Zielsetzung des Hilfsfonds für den deutschen Sport sowie die Vereidigung der Sportwerbewarte. Kreisführer Henkel begrüßte die Erschienenen und führte aus, daß der Hilfsfonds ursprünglich gegründet sei, um die Mittel für die Durchführung der Olympiade 1936 zu schaffen, jetzt aber in ihrem Aufqabenkreis ungeheuer erweitert sei. Zunächst müsse zwar die ursprüngliche Aufgabe verfolgt werden, damit die deutsche Olympiade zum größten sportlichen Ereignis wird, das die Welt je gesehen hat. Aber auch nach her Olympiade seien Aufgaben zu erfüllen, aus denen sich die Notwendigkeit des Bestehens des Hilfsfonds ohne weiteres ergibt. Mit Idealismus allein fei nichts zu schaffen; es müßten auch bestimmte Geldmittel zur Verfügung stehen. Hier müsse der Hilfsfonds einsetzen, um die Mittel zur Neuschaffung von Sportanlagen oder zur Unterstützung von Familien, deren Ernährer bei der Ausübuna des Sports Schaden gelitten haben, zu schaffen. Außerdem wolle man über ganz Deutschland Sportschulen und Erholungsheime errichten, die zu lebenswahren Hütern und Pflegestätten des deutschen Sports werden müßten. Als das größte Ziel sei zu betrachten, daß immer wieder der Geist und die Tradition der Bewegung lebensfähig erhalten bleibe und durch Schulung in ihrer ganzen Größe der zukünftigen Sportgeneration erhalten und überliefert werde. An jedem einzelnen liege es,
Maxeiner und Vaumstieger aufzulaufen. Letzterem schien auch das Gelände nicht zuzusagen, und er mußte 100 Meter vor dem Ziel den Schlußmann des Tv. Heuchelheim, der damit einen beachtenswerten Sieg erfocht, vorbeilassen. Den dritten Platz belegte 1900s zweite Mannschaft mit klarem Abstand vor VfB.-Reichbahn.
Oie Ergebnisse:
Jugend-Klasse.
1. Tv. Heuchelheim (K. Bender, A. Kreiling, W. Schmidt) 11:06,2 Min.; 2. Spielvgg. 1900 1. Mannschaft (Kirchner, W. Koch, Bonarius) 11:18,1 Min.; 3. Tv. 1846 Gießen; 4. Spielvgg. 1900 2. Mann-
fahrtspapieren fetzten Hapag mit unv. 30,50 und Nordd. Lloyd mit 33,50 (33,75) ein. Reichsbankanteile gingen um 1 v. H. auf 163 zurück, Kunstseide AKU. blieben mit 54,13 ziemlich behauptet ebenso Hanfwerke Füssen mit 71,75, Deutsche Linoleum waren weiter gefragt und auf 142,75 (142) erhöht.
Am Rentenmarkt war das Geschäft ebenfalls gering. Altbesitzanleihe und späte Reichsschuldbiich- forberungen blieben behauptet, Zinsvergütungsscheine gingen auf 90,10 (90,20) zurück. Stahlve-m- Bonds eröffneten mit 96,65 0,13 v. H. höher. Kem- munal-Umfchuldung lagen still und unverändert
Bei anhaltender Geschäftsstille zeigten dis Km fe im Verlauf kaum eine Aenderung. Montanwc s konnten sich meist wieder auf Vortragsniveau erholen. IG. Farben lagen bei 141,75 unverändert. Später zur Notiz kamen u. a. Kali Aschers!-?!, n mit 103,25 (102,40), Rütgerswerke mit 102,65 (103,50), Lahmeyer mit 119,25 (118,75), Conti Linoleum mit 143 (143,50), Moenus Maschinen mit 85,50 (86) und dement Heidelberg mit 119,25 (119,50).
Am Rentenmarkt blieb es ebenfalls sehr still, die Kurse wiesen gegen den Anfang keine Veränderung auf. Pfandbriefe und Stadtanleihen lagen ruhig und zumeist gut behauptet. Staatsrenten und Industrie-Obligationen waren fast geschäftslos. Der Auslandesrentenmarkt lag still, Anatolier 34,65 (34,75), 5prozentige Silbermexikaner 4,80 (4,80). Tagesgeld unv. 3 v. H.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 25. Febr. (Dorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1056 Rinder (343 Ochsen, 81 Bullen, 340 Kühe, 292 Färsen), 473 Kälber, 40 Schafe, 3686 Schweine. Es lasteten: Rinder: Ochsen 23 bis 39 Mark, Bullen 24 bis 35, Kühe 12 bis 35, Färsen (Kalbinnen) 23 bis 40, Kälber 23 bis 50, Hämmel 35 bis 37, Schweine 38 bis 52 Mark. — Marktverlauf: Rinder und Kälber mittelmäßig, Hämmel, Schafe, Schweine ruhig.
1. Tv. Heuchelheim (E. Neidei, F. Neide!, H. Reidel) 21:56 Min.; 2. Spielvgg. 1900 1. Mannschaft (Bepperling, Grenadier Maxeiner, 5. Komp. JR. Gießen, Grenadier Vaumstieger, 5. Komp. JR. Gießen); 3. Spielvgg. 1900 2. Mannschaft; 4. VfB. Reichsbahn Gießen.
Würde man die Landvereine besonders werten, so würden in der Jugendklasse nach den Heuche^ Heimern Tv. Staufenberg, Tv. Lollar und To. Lich die nächsten Plätze einnehmen. Bei den Aktiven ergäbe sich: To. Heuchelheim vor Tv. Dutenhofen.
durch unermüdliche Arbeit die gesteckten Ziele in die Wirklichkeit umzufetzen, getragen von dem Gedanken: „Nichts für mich selbst, alles für unser Volk".
Der Mitarbeiter des Hilfsfonds, Pitz, machte bann Ausführungen über die Arbeit und die Aufgaben her Werbewarte. Ferner erläuterte er die große Bedeutung des Sportgroschens, der bei jeder Veranstaltung in Höhe von 5 Pfennig zum Eintrittspreis zu erheben fei. Bei-intensiver Mitarbeit erhalten die Werbewarte Ausweise, die ihnen gestatten, allen sportlichen Veranstaltungen kostenlos beizuwohnen. Die Werbewarte mühten sich dafür aber auch mit aller Kraft für die richtige Durchführung der Bestimmungen des Reichssportführers einsetzen. Durch monatliche Berichte, die über den Mitarbeiter dem Gauführer eingereicht werden sollen, wolle man feftftellen, wie die einzelnen Vereine sich entwickelten und wie vor allen Dingen die Erhebung des Sportgroschens durchgeführt werbe.
Nach Erledigung verschiedener interner Ange-
aldlanfstaffettag des Kreises Gießen
Doppelerfolg des TB. Heucheihe m.
leitet wurde.
Schließlich wurde noch über die Vorbereitungen zum Gauturnfest zu Gießen (2. bis 4. August) berichtet, das im Rahmen des Reichsbundes für Leibesübungen auch alle anderen Sportarten betreut und darüber hinaus Verbindungen aufnehmen wird zu volkstümlicher Ausgestaltung der Festtage. Zurüstung und Durchführung der festlichen Arbeitstage ist bekanntlich als dem Trager des Gauturnfestes der Gießener Turnerschaft (Tv. 1846, Mtv., VfB.-Reichsbahn) übertragen, deren Organifationsgrundlagen eingehend erörtert wurden, und nicht zuletzt hat die Stadtverwaltung ihre tatkräftige Mithilfe zugesagt.
In üblicher Weise wurde die ergebnisreiche Tagung geschlossen.
Nationales Sckwimmsest in Kaffe«.
Die II Nationalen Schwimmwettkämpfe des Kasseler SV. 98 im vollbesetzten Kasseler Hallen- Schwimmbad, die gleichzeitig als Olympia- Prüfungsschwimmen gewertet wurden, waren ein voller Erfolg. Besonders die Damen warteten mit guten Leistungen auf. So konnte „Nixe" Charlottenburg zwei neue deutsche Rekorde aufstellen, und zwar in der 3 X 1 0 0 - Meter - Kraul st affel mit 3:44,5 (alter Rekord 3:47 Minuten) und durch Gisela Arendt, die über 100- Meter-Kraul ihre bei den Europameisterschaften erzielte Zeit von 1:09,4 um 2/io Sek. unterbot. Auch in den Herren-Wettbewerben wurden vorzügliche Leistungen erzielt. Spannende Kämpfe gab es vor allem beim Kraulen, lieber 100-Meter-Kraul lagen Heidel (Bremen), Fischer (Bremen) und Wille (Berlin) Kopf an Kopf, nur daß Heibel mit Handschlag jeweils früher wendete. Im Endspurt entschied Fischer das Nennen klar für sich in genau 60 Sek. Der Deutsche Meister Wille wurde nur Dritter. Die 200-Meter-Kraul wurden eine sichere Beute des jungen Bremers Heibel in 2:20,5. Hier konnte Wille vor Fischer mit Handschlag den zweiten Platz belegen, lieber 400-Meter-Kraul gingen Freese (Bremen) und Peters (Elberfeld) Kopf an Kopf über die Strecke. Auf der letzten Bahn holte der Bremer zu einem entscheidenden Vorstoß aus und konnte das Rennen knapp gewinnen. Im Kunstspringen gab Europameister Leo Esser Proben seiner hohen Kunst, am besten gefiel ein Schraubensalto.
Oie Zuverläffigkeitsfahrt des OOAC.-Gaues Hessen.
Der DDAC., Gau Hessen, eröffnete am Samstag die diesjährige Sportfaison mit einer schwierigen Zuverlässigkeitsfahrt, die an Stelle der bisherigen Winternachtsfahrt in das Gausportprogramm aufgenommen wurde. Die Fahrt, die sich über 500 km erstreckte und zum größten Teil durch die Nacht führte, stellte an die Teilnehmer große Anforderun-
MTD.-Hzuviven'ammlunc.
Nachdem die Umgliederung und innere Entwicklung auf dem weiten Gebiet der Leibesübungen ihren organisatorischen Abschluß im Reichsbund für Leibesübungen gefunden hat, legt der Führerstab der Deutschen Turnerschaft die entsprechende Em- heitssatzung des Reichsbundes nunmehr in der Fassung vor, wie sie den Vereinen der DT. Grundgesetz sein soll. Die befristete Behandlung dieser wichtigen Vorlage machte eine Hauptversammlung notwendig, bei der allerdings, wie der VereiNS- führer Karl Müller einleitend aus'führte, die ötanpru,ung mfDige üer öteuuiu; fäUigen Berichte über die * < raturen verhältnismäßig wenige Teilnehmer durchzurückgestellt werden mußten. Er oe^s^ieelnzel-1 bei der unter Mitwirkung der Ver
ven Bestimmungen, gab Erläuterungen und im 0 a Rahmen einer eingehenden Aussprache klarende | Auskunft, so daß abschließend die Versammlung sich einstimmig zu der neuen Dereinssatzung bekannte, öie als Zweck der gemeinsamen Arbeit voranstellt die leibliche und seelische Erziehung der Mitglieder im Geiste des nationalsozialst.schen Volksstaates durch die planmäßige Pflege der Leibesübungen, insbesondere des deutschen Turnens' im Geiste Friedrich Ludwig Jahns als eines Mittels zur körperlichen und sittlichen Kräftigung der Mitglieder, sowie durch die Pflege deutschen Volkstums, deutschen Volksbewußtseins und kameradschaftlicher Gesinnung unter Ablehnung von Bestrebungen und Bindungen klassentrennender und konfessioneller Art. Mit dem Vereinsführer zusammen arbeiten der Vereinsführerstab, der Vereinsführerring, der Turnausschuß, der Ältestenrat und die Mitgtteder- versammlung. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Unter den laufenden Fragen des inneren Ver- einsbetriebs wurden Veränderungen am Turn- und Spielplatz besprochen, wirksamere Einteilung des Uebungsstundenplans zugesagt, während die Erfüllung von Wünschen auf eine weitere Ausgestaltung und Ausstattung des Turnbetriebs durch eine sofortige Opferversammlung tatkräftig einge-
Kurszettel der Berliner und Krankfurier Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v.H.
~ ' Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Frankfurt a.M.
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abendbörse
Schlußkurs
Schluß!. Miitag- börle
Datum
22.2 | 23 2
22-2
23.2.
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
99,13
99,13
99,5 1
99,5
6% eljeni.7% Dl.ReichSanl. v. 1929
——
——
—
6/4% Doung-Anleihe von 1930 ..
101,2
101,25
101,13
101,13
Deutsche Anl.-Ablöl.-Schuld mit Auslos.-Rechten ............
111,75
111,75
111,75
111,9
Desgl. ohne AuSlos.-Rechte......
—
—
——
—
6% ehern.«"/«» Hess. Bolküstaat 1929 (rückzahlb. 102%) .........-..
97
97
96,75
97
6% Hess. Landesbank Darmstadt
Gold R. 12..................
95,75
95,75
_
_
6>4% Hess. Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Ltqui.........
99
99
_
_
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten.........
115,25
115
__
_
Deutsche Komm. Cammelabl. Anleihe Serie 1 mit Auölos.-Rechten
112,5
113
112,75
112,75
6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar biS 1935
95,75
95,75
96
96
6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Banl Goldpfe. 16 unkündbar biS 1936
95,75
95,75
6/2% ehem. 4'/z% Franks. Hyp.- Bank-Liqu.-Pscindbriefe.......
99,25
99,13
_
_
6%% ehem. 4*4% Rheinische Hyp.-Bank-Ltau.-Goldpse.
99,5
99,5
100
99,5
6% ehem. 8% Pr. LandeSpfand- briesanstalt, Psondbriefe R. 19
97
97
97
97
6% ehem. 7% Pr. Landespfandbriefanstalt, Pfandbriefe R. 10
97
97
97
97
Eteuergutsch. Verrechnungskurs
105,6
105,65
105,6
105,65
4% Oesterretchtsche Goldrenle...
25,5
26
26
26,25
4,20% Oesterreichische Silberrente
1,25
1,2
1,2
1,2
4% Ungarische Goldrente .......
8,1
8,1
8,1
7,55
8,1
4% Ungarische Staatsrente v. 191C
7-65
7,65
7,7
4'2% 6e«gl. oon 1913 ......
7-8
7,65
7,7
7,85
5% abgesl. Gvldmerikaner von 99
10,75
10,5
10,6
10,7
4% Türkische Zollanlethe von 1911
——
—
—
4% Türkische Bagdaübahn-Anlethe
Serie 1.....................
8,5
8,5
—
Frankfurt a. M
Berlin
Schlußkurs
Schlugt. Abendbörse
Schluß- turs
Schluß!. Mittag- börie
Datum
22 2
23 2
22-2
23-2
4% desgl. Sene 11 ...........
8.5
8,5
8,65
—
6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
4,4
4,3
4,3
——
4^2%Rumän.vereinh.Rentcv.l913
7,1
7,1
7,13
7
4% Rumänische vereinh. Rente ..
4,13
4,05
4,13
4,1
2 y4% Anatolier ..............
34,75
34,65
34,9
34,75
Hamburg-Amerika-Pakel .....o
30,5
30,5
80,5
30,65
Hamburg-Südam. Dampfschiff . o
—
——
27.5
26
Hansa-Tainpsschifs .....o
—
—
—
—
Norddeutscher Lloyd ........0
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
33,75
33,5
33,5
33,5
—
86
86,25
85,65
Berliner Handelsgesellschaft ... 4
112,75
112,25
113
113
Commerz- und Prlvat-Bank .. 0 Deutsche Bank und Disconto-
83
82,5
83,75
82,5
Gesellschaft...............o
83,5
82
83,5
82
Dresdner Bank.............. o
83,5
82
83,5
82
Reichsbank ........ 12
164
163
164-4
163
A.E.G...................... o
28,5
28
28,75
28
Bekulo..................... o
139,65
139,5
139,5
139,75
Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6
105,25
104
104,5
104,75
Licht und Kraft ..... 6
115.5
116
115,5
117 5
Felten L Guilleaume......... 0
85,75
85,25
85,65
85,4
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5
114
113,75
113,75
113,75
Rheinische Elektrizität ........ 5
—
108,5
109,5
109
Schuckert L Co............5
99,25
99,65
99,65
99,5
Siemens L Halske............ 7
147,5
148
147,13
147,5
Lahmeyer SLo........... 10
118,75
90,5
119,25
90
119
118.75
Buderus ........... 0
90,25
90
Deutsche Erdöl .............. 4
100
100
99,13
99,5
Gelsenkirchener...............
69,5
69,65
69,5
69,9
Harpener................... 0
99,5
99,25
99,65
98,5
Hoesch Eisen—Köln-Neueffen .. 0
86,25
86,25
Ilse Bergbau ............. 6
—
—
147
145
Ilse Bergbau Genüsse........6
121
121
121
Klöcknerwerke ...............0
85
85
85,13
i 84,5
Mannesmann-Röhrea........ 0
76,5
76,25
76,25
1 75,9
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abendbörse
Schlußkurs
EMlußk. Mittag- börse
Datum
22 2
23.2
22-2
23-2.
Marisfelder Bergbau ..
0
93
92,5
93
92
Kokswerke .........
0
—
—
102,9
103,25
Phonir Bergbau......
____ . . .
0
55,4
55,5
55,13
55,4
Rheinische Braunkohlen
10
207,5
208
207,25
208,5
Rheinstabl........
0
95,25
95
95,25
95
Bereinigte Stahlwerke.
0
46,25
46
46,25
46,13
Ctaüi Minen ........
0
12,5
12,5
12,5
12.5
Kaliwerke Aschersleben.
5
102,4
103,25
102-5
103
Kaliwerke Weiteregeln .
5
101,75
—
101,75
102,5
Kaliwerke Salzdetfurth
.....
147
146
145,5
145
F. G. Farden-Jndustrte
r
7
141
141,75
140,9
141,75
Scheideanstalt........
y
205.5
206
Goldschmidt .........
0
90,75
90
90,5
9 (
Rütgerswerke ........
0
103
102,65
102,5
102,75
Metallgeiellschast......
0
88,75
89,5
89
89,5
Pb'.itpv Holzmann ....
0
M,25
84,5
83,5
86
Zementwerk Heidelberg
0
119,5
119-4
-
Zementwerk Karlstadt..
O
127
127
-
Schultheis Patzenhofer
0
—
—
100,75
101,5
Aku tAllgemeine Kunstseide) ..
0
54,25
54,13
54,4
53,75
Bemberg............
0
—
—
118
—
Zellnofs Waldhof .....
0
50,5
50,5
101
101,25
Zellstoff Aschaffenburg
0
75-5
75,5
75,13
76
Dessauer Gas ........
7
—
—
126
126,25
Dcnmler Motoren.....
O
49,13
49
81
81,4
Deutsche Linoleum....
0
142
142,75
142,5
142,75
Lrenstein S Koppel ...
0
—
—
83,65
84
Leonhard Tietz .......
0
39,9
40
39,9
39,5
Ebade ...............
10
195,75
—
195,75
194,5
Accumulatorcn-Fabrik
0
—
•----
—
157
Eonti^umnn.......
0
142,5
142,5
142,5
143,5
Grttzner.............
0
I 35
35,25
| 35,4
35,4
Mainkraftwerke Höchst a.M....
4
89,9
90
-
Süddeutscher Zucker ..
8
164
I 163
22-Februar
23-Fcbruar
Amtliche Geld
Notierung »rief
Amtliche Notierung
Geld | Brief
Buenos Atre. Brüssel..... Rio de Jan.
-ofta ......
Kopenhagen. Danzig.....
London .....
velsingsorS.. Paris ......
Holland .... Italien.....
Japan ......
Jugoslawien Oslo.....:
Wien.......
Lissabon .... Stockholm... Schweiz .... Spanien.... Prag.......
Budapest ...
Reuyork...
0,638 58,17 0,194 3,047 53.95 81,31 12,08 5,335 16,43
168,31 21,20 0,704 5,649 60 72
48,95 10.97 62,30 80,72 34,07
10,402
2,484
0,642
58,29
0,196
3,053
54,05
81,47
12,11
5,345
16,47
168,65
21,24
0,706
5,661
60,84
49,05
10,99
62.42
80,88
34,13
10,422
2,488
Banknoten
0,636 58,17 0,194 3,047
53,85 81,31
12,06 5,325 16,43
168,28 21,20 0,706 5,649 60,62
48,95 10,95 62,19 80,72
34,07
10,395
2,483
0,640
58,29 0,196 3,053
53,95 81,47
12,09 5,335 16.47
168,62
21,24 0,708 5,661
60,74 49,05
10,97 62,31 80,88 34,13
10,415
2,487
Berlin, 23-Februar
Geld
25riei
Amerrtanume Roten..............
Belgische Roten..................
Dänische Roten .................
Englische Roten .................
Französische Roten...............
Holländische Roten...............
Italienische Roten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
Schweizer Noten.................
Spanische Noten.................
2,435
57,96
53,64
12,025
16,42
167,86
21,33
60,46
61,98
80,44
33,63
2,455
58,20
53,86
12,065
16,48
168,54
21,41
60,70
62-22
80,76
33,77


