Ausgabe 
25.2.1935
 
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sportführer von Tschammerund Osten, dem

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werden. Nach dem 5. Mär

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Kein Wunder bei dem guten Tabak!

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Zweifelsohne wird die neue Bildersammlung

Die Nachkriegszeit isia-iss4»

stiegen sei. . ,

Daß auch das Ausland das größte Inter­esse für die Berliner Schau zeigt und als Käufer auftritt, zeigen folgende Zahlen einer anderen Firma: Im Jahre. 1933 verkaufte sie 650 Wagen, ein Jahr darauf 1500 und auf dieser Schau m der ersten Woche 3500 Fahrzeuge nach dem Ausland. Interessant lind die Feststellungen, daß neben den

Ein schweres Verkehrsunglück ereignete sich in der gefährlichen Steige zum Wallwiefer Bc"5 bei Stockach (Baden). Ein großer Verkehrsomnibus aus Stuttgart, der eine Skigesellschaft in die Schweiz bringen sollte, geriet infolge Versagens der Bremsen auf der abschüssigen Straße ins Schleu­dern und stürzte vor dem Rathaus in Wallwiesen um. Zahlreiche Insassen wurden verletzt, dar­unter neun Personen schwer.

Verhaftung

und Selbstmordversuch der Madame Hanau.

Frau Martha Hanau, die frühere Leiterin der Gazette du Franc" und jetzige Leiterin der Fi­nanzwochenschriftForces" ist auf Anweisung der Pariser Staatsanwaltschaft verhaftet und ins Frauengefängnis eingeliefert worden. Frau Hanau war im Juli 1934 wegen Betruges und Ver­trauensmißbrauches zu drei Jahren Gefängnis und einer größeren Geldstrafe verurteilt worden. Sie hatte gegen das Urteil Berufung eingelegt, die aber in diesen Tagen verworfen worden ist. Im Augen­blick der Verhaftung unternahm sie einen Selbst- mordversuch; durch das Dazwischentreten der mit der Verhaftung beauftragten Polizeibeamten konnte ihr Vorhaben verhindert werden.

Meldeämter für Annahme von

Art geschlossen. Für das Saarland begin­nen die Meldungen am 2. März 1935. Der Schluß­termin für Meldungen im Saarland wird noch be-

40 v. h. über dem vorjährigen Verkauf, bei den Motorrädern sogar mit 2 5 0 v. h. über dem Vorjahresgeschäft und beim Export mit 45 v. h., von dem 70 v. h. auf Kleinwagen fallen. Eine an­dere Firma erklärt, daß auch der Last- und Ge­schäftswagenverkauf unerwartet hoch ge-

willigen Arbeitsdienst erfolgt sein. Spätere Meldungen können nicht mehr berücksichtigt ' **'" '3 19 3 5 sind die Bewerbungen jeder

Berlin, 23. Febr. (DNB.) Die Meldungen zum Eintritt in den Freiwilligen Arbeitsdienst am 1. April 1935 müssen bis zum 5. März 1935 bei den Meldeämtern f ü r den Frei­

sehr anerkennend und lobend über Arbeitsleistung sowie über Aufbau und Stil Ausführung.

Oie Meldefrist für §AO. läuft am 5. März ab.

Warum die Berliner Automobil-Ausstellung verlängert wurde Sehr günstige Berkaufsergebniffe. - Starkes Interesse aus dem Ausland. - Eine Million Besucher werden erwartet.

Am 5. Todestage horst Wessels hatte die SA.-Standarte 5 (horst Wessel) am Grabe eine Ehrenwache gestellt. Unter den ersten, die des unvergeßlichen Kämpfers gedachten, war seine Mutter.

Präsidenten des Deutschen Luftsportverbandes

L o e r z e r und zahlreichen weiteren Vertretern des Staates und der Partei. Die Gäste äußerten f

Die Regierung von Paraguay hat in Genf eine Note übermittelt, in der der Austritt Paraguays aus dem Völkerbund er­klärt wird. Die Note bringt zum Ausdruck, daß Paraguay über die Haltung des Völkerbundes im Chaco-Konflikt schwer enttäuscht sei. Die Presse des Landes drückt ihre große Befriedigung über den Schritt der Regierung aus. .

*

Nach Verlassen eines Fußballplatzes wurden zwei Schüsse auf das Automobil des siamesischen K r i e g s m i n i st e r s, der am Arm und Nacken verletzt wurde, gefeuert. Es besteht keine Lebens­gefahr. Der Attentäter ist unerkannt entkommen.

Zum erstenmal in Frankreich hat die amt­liche Arbeitslosenstatistik eine h a l b e M r l l l o n Arbeitslose überschritten. Am 16. Februar gab es in Frankreich 500 419 eingeschriebene Arbetts- lose, was gegenüber der Vorwoche eine Erhöhung um etwa 4000 bedeutet.__

Kleine politische Nachrichten.

Das Gesamtergebnis der schweizerischen Volksabstimmung zur Wehrvorlage beträgt 506 509 Ja-Stimmen gegen 431181 Nein- Stimmen. Die Wahlbeteiligung betrug durchschnitt­lich 80 v.h. Wider Erwarten hat der sozialistische Kanton G e n f mit 19472 Ja-Stimmen gegen 14421 Nein- Stimmen die Vorlage angenommen.

Am Grabe Horst Wessels.

Ganz Deutschland gedachte des nationalsozialistischen Freiheitskämpfers.

Beichskommers alter Korpsstudenten.

Im Marmorsaal des Zoologischen Gartens in Ber­lin hielt der Verband alter Korps st uden- ten (Weinheimer Verband) seinen Reichskom­mers ab. Die Fahnen des Reiches und der 80 Kor­porationen des Verbandes mit den Wappenschildern schmückten den Saal. Der Kommersleiter Regie- rungs- und Baurat von B o t h begrüßte zahlreiche Ehrengäste, darunter das Verbandsmitglied Reichs­minister S e l d t e , ferner den Führer der Ge­meinschaft studentischer Verbände, Staatssekretär Dr. Lammers, Vertreter der Heeres- und Marineleitung, General­major Freiherrn von Grothe als Vertreter des Reichsbundes Deutscher Offiziere, Vertreter des N S D F B. (S t a h l h e l m), der Uni­versität und anderer studentischer Verbände. Nach einem Trauersilentium für die im Kriege und im Kampf um die nationale Erhebung Gefallenen führte der Kommersleiter aus, der Kommers solle den Zusammenhalt des Verbandes beweisen und erneut Gelegenheit geben, sich zu Volk und Vater­land zu bekennen. Professor Wesermann sagte in seiner Festrede über die Rolle des Waffenstuden- tentums im heutigen Staat, das Korporationsstuden- tentum werde eine Stütze auch des neuen Deutsch­lands sein.

Unter großem Beifall ergriff dann der Führer der Gemeinschaft studentischer Verbände Staats­sekretär Dr. Lammers das Wort. Die Existenz­berechtigung der studentischen Verbände und ihrer Tradition sei von höchster Stelle bejaht worden, und nur daraus entnehme er das Recht, über diese Frage an dieser Stelle zu sprechen. Das Streben einiger Verbände nach einer nationalso­zialistischen Monopolstellung sei irrig und werde auch von der Partei nicht anerkannt; denn man könne Parteigrundsätze nicht ohne weiteres auf die studentischen Verbände übertragen. Es komme le­diglich auf die nationalsozialistische Be­tätigung an. Er sprach die Hoffnung aus, daß die Gemeinschaft studentischer Verbände in Zukunft alle studentischen Verbände umfassen werde, auch die, die im vorigen Herbst ausgetreten seien. Die im allgemeinen Deutschen Waffenring verbliebenen Verbände hätten die von Partei und Staat auf­gestellten Mindestforderungen erfüllt, und es gehe nicht an, sie nun deshalb zu diffamieren. Es bleibe jedem Verband überlassen, über diese Mindestforderungen hin auszu gehen. Weiter sprach Reichsminister Seldte, der es als eine Aufgabe des deutschen Akademikers hinstellte, an den Aufgaben des neuen Deutschland unbedingt mitzuarbeiten.

Aus aller Welt.

Fünf Kinder bei lebendigem Leibe verbrannt. Die Mutter lebensgefährlich verletzt.

Den Flammentod fanden in St. Quentin fünf Kinder im Alter von sieben Monaten bis zu vier Jahren. Die unglückliche Mutter dieser fünf Kinder wurde lebensgefährlich verletzt ins Krankenhaus gebracht. In der Holzbaracke, in der die zehnköpfige Familie wohnte, war Feuer ausgebrochen; in wenigen Sekunden bildete das ganze Haus ein einziges Flammenmeer. Die Mutter versuchte, ihre Kinder zu retten, brach aber mit schweren Brandwunden am ganzen Körper zu­sammen. Die leichtgebaute Baracke brannte voll­kommen nieder. Die übrigen Familienmitglieder waren zur Zeit des Unglücks nicht in der Wohnung.

Felssturz im Mofeltat. Fünf Kegler getötet.

In dem kleinen Winzerhof Dhron an der Mosel lösten sich über einer Kegelbahn, die dicht an eine Bergwand gebaut ist, Fels- und Erdmassen und stürzten zu Tal. Sie begruben zum Teil die Kegel­bahn. Von den acht Keglern wurden fünf getötet. Die übrigen drei erlitten schwere Verletzungen. Vermutlich hatten sich infolge der starken Nieder­schläge der letzten Tage die Erdmassen gelockert. Sanitätskolonnen, freiwillige Feuerwehr und SA. eilten zur Hilfeleistung herbei.

Kraftwagen

mit französischen Soldaten in einen Abgrund gestürzt.

In Beaumont in der Nähe von Lyon stürzte ein mit elf Soldaten besetzter Kraftwagen in einen 15 Meter tiefen Abgrund. Der Führer war auf der Stelle tot, während alle zehn anderen Sol­daten mit mehr oder minder schweren Ver­letzungen in ein Krankenhaus übergeführt wer­den mußten. Die Ursache des Unglücks ist nicht be­kannt.

Autobus umgestürzt. Neun Schwerverletzte.

Er verlies die Geborgenheit des Elternhauses, legte das Band seines Korps ab und wurde Erdarbeiter. So vereinigte er in sich das, was er so oft gepre­digt hatte:' den Arbeiter der Stirn und den Ar­beiter der Faust. Mitten unter mißtrauischen und verhetzten Proletariern suchte er sozialistischen Ge­meinschaftssinn, mitten unter Proleten, die in ihm das Herrensöhnchen und den Nationalsozialisten haßten, predigte er nun aus freiem Willen nichts anderes als sie, die Lehre Adolf Hitlers. Und da­durch, daß er ihr Leben lebte als Prolet und den­noch den hohen Gedanken des Vaterlandes dachte, befreite er in diesen jungen und verhetzten und ver­lorenen Söhnen der Nation die verschüttete deutsche Seele des Arbeiters. Trotzig und unverzagt stellte er das Sturmzeichen der nationalen Revolution in den Brennpunkt des Kampfes um die Seele des deutschen Arbeiters.

Nach der Rede des Stabschefs spielte die Schal­meienkapelle Kampflieder der SA. Zum Schluß intonierte die Kapelle das Lied, unter dessen Klän­gen der Geist nationalsozialistischer Volksgemein­schaft in den roten Berliner Stadtgegenden siegte, und die Kameraden und Mitkämpfer horst Wessels stimmten mit dem Gesang seiner Strophen em. Erne Minute verharrten dann die Formationen bei ge­senkten Fahnen in Schweigen. Dann formierte sich die Standarte zur Marschkolonne, der Obergruppen­führer setzte sich an die Spitze, und durch die Stra­ßen des Nordostens ging der Marsch zum N l ko- lei f r i e d h o f. hier war in den Abendstunden gegen 18.45 Uhr Reichspropagandaminister Dr. G o e b be l s erschienen und hatte einen Kranz niedergelegt. Das Grab war durch Fackeln erleuch­tet, und an der Stirnseite stand die Fahne des Sturmes 5, die horst Wessel noch selbst getragen hatte. Unter den Klängen des Horst-Wessel-Liedes , führte Obergruppenführer v. Jagow seine Stan- barte 5 am Grabe des toten Helden vorbei. Die : Standarte rückte dann zum Horst-Wessel-Platz, wo - vor dem Horst-Wessel-Haus Obergruppenführer ; v. Jagow den Vorbeimarsch abnahm.

och nie war eine Zigarette so volkstümlich

so im Vertrauen des Rauchers verankert, wie die alljährlich in Milliarden gerauchte

Mittelklasse besteht. Man geht wohl nicht fehl in der Annahme, daß man schon vielfach Fahr­zeuge verlangt, die den Möglichkeiten des schnellen Fahrens auf den zukünftigen Reichsauto­bahnen gerecht werden. Auch der Sport­wagen, mit dem fast alle Firmen aufwarten können, ist stark gefragt und gekauft. Zahlreiche Händler aus allen Ländern Europas äußerten sich begeistert über diese übersichtliche Schau und zöger­ten nicht mit Aufträgen.

Durch die Verlängerung der Schau werden sich neue wirtschaftliche Möglichkeiten er­geben. Am 4. März beginnt in Leipzig die große Frühjahrsmesse, der besonders vom Ausland große Beachtung entgegengebracht wird. Mancher Ausländer, der zum Besuch der Leipziger Messe nach Deutschland kommt, wird die Verlängerung der Automobilausstellung zum Anlaß ihres Besuches nehmen. Die bereits getätigten Käufe von Aus­ländern trotz Abwertung der Auslandswährungen zeugen dafür, daß deutsche Wertarbeit sich durchsetzt zum Nutzen der gesamten deutschen Volkswirtschaft.

Deswegen begrüßte der Korpsführer des NSKK., Hühnlein, den ein Vertreter des DNB. über feine Meinung befragte, die Verlängerung der Ans­tellung besonders. Er erblickte vor allem hier eine willkommene Gelegenheit, durch planmäßige Führungen der Jugend Gelegenheit zu geben, die deutsche hochwertige Arbeit gleichsam in einem Lehr- und Anschauungsunterricht vorzuführen. Auch der Präsident des Reichsverbandes der deutschen Autornobilindustrie, A l l m e r s, sprach sich dem DNB.-Vertreter gegenüber sehr erfreut über die Verlängerung der Schau aus. Wenn nicht alle Zei­chen trügen, könne man bis zum endgültigen Schluß der Ausstellung mit einer Besucherzahl von einer Million rechnen, die den Beweis er­bringe, daß der planmäßig geleitete Gedanke der Motorisierung Deutschlands auch in den breiten Schichten des Volkes Eingang gefunden habe.

der No S nächstelgern, well dieses einzigartige Werk in Jedem Erinnerungen an eine Zeit wach- rüttjn deTsteh gar vieles ereignet hat. daheim und drauden In der Welt. Das alles erlebt man h.er aufs neue

horst Wessels Grab auf dem Berliner Niko- laifriedhof war am Samstag Wallfahrtsort für i Taufende deutscher Volksgenossen. Bereits um 7 Uhr trat die Ehrenwache des Traditionssturmes 5 (horst Wessel) am Grabe an. Eine Stunde später mar­schierte der Ehrensturm der Standartehorst Wessel" auf dem Friedhof auf. In seiner Gegen­wart legte Gruppenführer Prinz August Wilhelm einen Kranz nieder. Weit über 100 Schulklassen legten kleine Sträuße mit selbstgestickten Schleifchen nieder. Auch in der letzten Wohnung horst Wessels, in der er von den Kommunisten meuch­lings niedergeschossen wurde, steht eine Ehren­wache, ebenso im Sterbezimmer im horst- Wessel-Krankenhaus, das die Fahnen auf halbmast gesetzt hat. Noch während die engsten Kameraden horst Wessels in. einer kurzen stillen Gedenkfeier den großen Toten ehren, besucht die Mutter das Grab ihrer Söhne und schmückt das Grab Horsts mit einem Tulpenkranz. Stabschef Lutze legte einen großen Lorbeerkranz nieder. Bald dar­auf erschien Ministerpräsident Göring, der horst Wessel mit einem großen Lilienkranz ehrt. Ober­gruppenführer von Jagow legte einen Rosen­strauß nieder. Im Auftrage des Korpsführers des NSKK. ehrte Brigadeführer Df f ermann den Toten. Um die Mittagszeit marschierte die Ehren­standarte horst Wessel unter klingendem Spiel der einzigen SA.-Schalmeienkapelle vom Friedhof ab. Vor der Ehrentafel im Köllnischen Gymna­sium, das horst Wessel besuchte, steht den Tag über eine HJ.-Ehrenwache.

Auf dem' Sportplatz Friedrichshain trat um 18.30 Uhr die Standarte horst Wessel zum Appell an. Der Führer der Gruppe Berlin-Brandenburg, Obergruppenführer von Jagow, schritt unter den Klängen des Horst-Wessel-Liedes die Front der Formation ab, vor der das Feldzeichen stand, das den Namen horst Wessel trägt. Um 19 Uhr hallte dann aus den Lautsprechern die Rede des Stabs­chefs Lutze über den weiten Platz. Stabschef Lutze führte u. a. aus: horst Wessel beginnt aU SA.- Mann den Kampf in dem rötesten Viertel Berlins.

Für die größte Automobil- und Moto- ra d a u s st e l l u n g der Welt, in Berlin, die auf einen Wunsch des Führers hin noch um eine ganze Woche verlängert wurde, hielt auch am Sonn­tag unvermindert das Interesse an: 1 0 0 0 0 0 Volksgenossen passierten die Sperren. Im ganzen staben also schon 6 0 0 0 0 0 Volksge­nossen die einzigartige Schau besichtigt

Schon jetzt machen sich die zielbewußten Maß­nahmen der Reichsregierung für eine Moton- fierung Deutschlands deutlich bemerkbar. Die erste Frage, wie das Geschäft für biß Industrie sei, kann mit mehr als besne - bi a en d beantwortet werden. Eine Firma hegt ^mercgani ute bei9 ihrem Verkauf von Personenkraftwagen mit ! Klein^md^lelnstwager^roßnNachfrage^na^^E

Das Heldentum