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Abendkasse 1 Stunde vor Beginn jeder Vorstellung; bei Nachmittagsvorstellungen Vz Stunde vor Be­ginn.

Am Freitag, 27. Dezember (3. Weihnachts­feiertag), ist die Tageskasse von 1013 Uhr und von 1718 Uhr geöffnet.

Roni-Gaslspiel im Stadltheater Gießen.

Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Auf Grund vielfacher Anfragen aus den Kreisen unserer Besucher teilt die Intendanz mit, daß der bekannte internationale Musikal-Clown N o n i auch bei uns ein Gastspiel geben wird, und zwar ist der Termin für dieses Gastspiel bereits für die ersten Wochen im kommenden Jahre angesetzt.

Hitler-Jugend Bann 116 Gießen

Velr.: Deihnachtsferien.

Während der Weihnachtsferien der Hitler-Jugend, die am 23. Februar 1935 beginnen und bis 6. Ja­nuar 1936 dauern, ist die Adjutantur des Bannes wie folgt geöffnet:

24. Dezember (Dienstag) 8 bis 12 und 16 bis 17 Uhr; 27. Dezember (Freitag) 10 bis 12 und 15 bis 17 Uhr;

28. Dezember (Samstag) 15 bis 16 Uhr;

30. Dezember (Montag) 17 bis 18 Uhr;

2. Januar (Donnerstag) 16 bis 17 Uhr;

3. Januar (Freitag) 9 bis 10 Uhr,

4. Januar (Samstag) 16 bis 19 Uhr.

Velr.: Tätigkeitsberichte und Stärkemeldung.

Ich mache alle Unterbann- und Gefolgschafts­führer des Bannes nochmals darauf aufmerksam, daß ihre Tätigkeitsberichte, sowie Stärkemeldung des Monats Dezember pünktlich am 27. Dezember auf der Adjutantur des Bannes 116 vorliegen müssen.

Heil Hitler!

Der Adjutant des Bannführers, gez. Holding, Scharf.

Das Weihnachtswunder

Nicht zu den Mächtigen und zu den Reichen ward von den Engeln Kunde einst gebracht von einem hohen Wunder ohnegleichen in jener tiefen, stillen Mitternacht.

Die armen Hirten aber, die da weilten auf sanften Hügeln rings um Bethlehem, die sahn als erste, als sie näher eilten, des Wunderkindes Sternendiadem.

War es ein Zufall, war es Wunsch und Wille, daß schlichte Menschen, nicht in Schuld verstrickt, das Wunder der Geburt in nächt'ger Stille in einem Bündel Stroh zuerst erblickt?

Die Stadt lag ruhig. Jeder schlief geborgen.

Die Großen träumten, wie man kämpft und strebt und wußten nicht einmal am andern Morgen, was diese Hirten in der Nacht erlebt.

Die armen Hirten im bescheid'nen Denken, von Gier und Streben, Ruhm und Ehrgeiz fern, nur sie vermochten fromm sich zu versenken in Bethlehems geheimnisvollen Stern.

So wurden sie, in Himmelsglanz gebadet, von Welt und Wissensqualen unberührt, als erste von der Glaubenskraft begnadet, die heute noch zu Licht und Freude führt.

Puck.

Die Polizeistunde.

Die Polizeidirettion teilt mit, daß die Polizei­stunde allgemein am zweiten Weihnachtsfeiertag auf 2 Uhr nachts und für Silvester (31. Dezember 1935) auf 6 Uhr morgens festgesetzt worden ist.

Die Weihnachtsfeier der T. Kompanie.

In unserem gestrigen Blatte brachten wir ein Bild von der Weihnachtsfeier der 7. Kompanie un­seres Jnf.-Regts. 36 in der Waldkaserne. Dazu wird uns verspätet noch berichtet, daß die schöne Feier in dem großen Mannschafts-Speisesaal des Wirtschaftsgebäudes stattfand, der in festlicher Weise geschmückt war, um den Soldaten eine schöne, stimmungsvolle Weihnachtsfeier zu bereiten. Jedem Angehörigen der Kompanie konnte durch ein paf­fendes Geschenk, das mit dem üblichen bunten Tel­ler noch bereichert worden war, eine besondere Freude bereitet werden.

Als Auftakt zu der Feierstunde wurde gemein­sam ein warmes Essen eingenommen, sodann be­gann die Feier unter dem großen Christbaum mit­ten im Kasernenhof. Nachdem hier der erste Teil der Feierstunde sich abgewickelt hatte, folgten die weiteren Darbietungen im Speisesaal des Wirt­schaftsgebäudes, unter dem Kerzenschein zweier Christbäume, an den festlich geschmückten Tischen. Der Kompaniechef, Hauptmann Adam, hielt eine Ansprache an seine Soldaten, er erinnerte dabei auch an die Weihnachtsfeiern im Kriege und ge­dachte mit begeistert aufgenommenen Sieg-Heil- Rufen des Obersten Befehlshabers der Wehrmacht, unseres Führers und Reichskanzlers Adolf H i t - I e r. Bei dem anschließenden geselligen Teil der prächtig verlaufenen Feier wurde vielerlei Gutes geboten, um allen Festteilnehmern ein reiches inne­res Erleben von der Feierstunde mitzugeben. II. a. wurde eine mit viel Witz zusammengestellte Weih­nachtszeitung, zu der die ganze Kompanie beige­tragen hatte, verlesen, in der mancherlei Begeben­heiten des militärischen Dienstes in froher Art er­örtert wurden. Der Nikolaus erschien auch bald an Ort und Stelle, um nach einigen ermahnenden Worten seinen reichgefüllten Gabensack an die Kom­panie zu verteilen. Ferner wurden gemeinsame Lieder gesungen, Vorträge der verschiedensten Art ufm. geboten, dazu natürlich auch ein kräftiger Männertrunk getan. Erst etwa um die Mitter­nachtszeit fand die in allen Teilen in schönster und kameradschaftlichster Weise verlaufene Feier, die allen Teilnehmern unvergänglich in Erinnerung bleiben wird, ihren Abschluß.

Weihnachtsfeier

in der Chirurgischen Klinik.

Sonntagnachmittag fand in der Chirurgischen Klinik eine schöne Weihnachtsfeier statt, bei der auch einige Mitglieder der Musikkapelle des Jnf.-Regts. Nr. 36 mitwirkten. Mit der WeihnachtsmusikSanta Notte" von Triebe! wurde die Feier, zu der sich viele Pa­tienten und sämtliche im Dienst der Klinik stehende Personen eingefunden hatten, eingeleitet. Der Schwesternchor der Klinik verschönte mit mehrstim­migen Chorvorträgen alter Weihnachtsweisen die erhebende Feierstunde. Pfarrer Feix verlas das Weihnachtsevangeliuni und predigte über die gna­denbringende Meihnachtsbotfchaft, die auch den Strahl der Hoffnung in die Krankenhäuser hinein- tragen möchte. Von kleinen Patienten wurden Ge- dichtchen vorgetragen, die die deutsche christliche Weih­nacht verherrlichten und allen große Freude berei­teten. Den Abschluß der schön verlaufenen Feier bildete ein weiteres Musikstück der Militärmusiker. Den Mitwirkenden der Kapelle, Unteroffizier D i e t-

Unser Dank an Alle?

Die Kreisführung Gießen des Winterhilfswerkes des deutschen Volkes spricht der Bevölkerung von Stadt und Land den herzlichsten Dank aus für den bisher bewiesenen Opferwillen. Ist es doch dadurch möglich gewesen, den durch das Winterhilfswerk be­treuten deutschen Volksgenossen ein Weihnachtsfest zu bereiten, das, anders wie in den wahren der hinter uns liegenden Systemzeit, den Aermsten das Gefühl wiedergab, zu uns zu gehören. Dankbar stellen wir damit fest, daß unser Gebiet den Ruf unseres Führers verstanden hat und ihm folgte.

Damit sind wir dem von uns erstrebten Ziel der Volksgemeinschaft wiederum einen Schritt näherge­kommen. Dir alle haben Pflichten gegeneinander, und es wird in jedem, der durch feine Opfer unsere Arbeit ermöglichte, oder der als aktiver Kämpfer im Kampf gegen hunger und Kälte mit uns stritt, das Gefühl höchster Befriedigung auslösen, wenn er feststellen darf, daß er seine Pflicht getan hat.

So verbinden wir mit unserem Dank den Wunsch für alle, daß sie ein glückliches Weihnachtsfest ver­leben mögen.

Und wenn wir im neuen Jahre wiederum zum Appell blasen, sind wir sicher, daß keiner fehlen wird. heil Hitler!

Die Kreisführung Gießen des WHW.

Letzte Weihnachtsarbeit im WHW.

Seit gestern früh haben der Kreisamtswalter der NSV Pg. Klöß und seine zahlreichen ehrenamt­lichen Mithelfer und Mithelferinnen am Winter­hilfswerk in ununterbrochener Tätigkeit bis zum heutigen Dienstag früh eine letzte gewaltige Ar­beitsleistung vor dem Weihnachtsfest vollbracht, um allen hilfsbedürftigen Volksgenossen noch zu rechter Stunde dasChristkindchen" zukommen zu lassen. In unermüdlicher Arbeit wurden noch an­nähernd 600 Pakete gepackt, deren je­des hochwertige Lebensmittel der verschiedensten Art enthält.

Im gleichen Zuge der Abschlußarbeiten für die Weihnachts-Hilfe des WHW. wurde auch der um­fangreiche Transport der gestifteten Kuchen zu der Sammelstelle bzw. zu den Vertei­lungsstellen durchgeführt, der am heutigen Vormit­tag mit Hilfe mehrerer Lastwagen im Kreise Gie­ßen noch im Gange ist. Auch bei dieser Tätigkeit ift eine außerordentlich anstrengende Arbeit zu leisten.

Kreisamtswalter Klöß und feine Helfer und Helferinnen haben aber die Gewißheit, daß mit dieser letzten großen Anstrengung für die Weih­nachtsbescherung das schöne und glänzende Werk der Weihnachts-Winterhilfe einen glücklichen und allgemein befriedigenden Abschluß gefunden hat.

Appell der Stlaßevwärter f er prov nz Oberhessen

Im Saale des Ca^ Leib zu Gießen fand gestern ein Appell der Straßenwärter der Pro­vinz Oberhessen statt. Nach einem gemeinsam gesungenen Lied gab deren Obmann Pfeiffer dem Leiter der Provinzialdirektion Oberhessen

pg. Klostermanu

das Wort. Von starkem Beifall begrüßt, teilte der Redner mit, daß auf Anordnung des Führers und seines Generalinspektors für den Straßenbau jedes Jahr ein solcher Appell stattfinden wird, bei dem Beamte und Arbeiter fachlich und weltanschaulich geschult werden sollen. Weiter sagte er u. a.:

Wenn wir auf das Bauprogramm der letzten Jahre znrückschauen, so können wir zufrieden

behörden. Dem neuen Gedanken der Straßen­einteilung liegt die Absicht zugrunde, das Netz der Straßen höherer Ordnung möglichst zusammen­hängend fertigzustellen.

Am 1. April 1935 hatten wir in Oberhessen

a) ca. 90 Kilometer Autobahnlänge, die von Frankfurt über Friedberg, Bad-Nauheim, an Gießen (Steinbach) vorbei über Alsfeld nach Eisenach führen werden;

b) ca. 320 Kilometer Reichsstrahen 14 v. h.;

c) ca. 1065 Kilometer Landstraßen 1. Ordnung = 46 v. h.;

d) ca. 924 Kilometer Landstraßen 2. Ordnung = 40 v. h.

sein mit dem, was bisher geleistet wurde. In der Provinz Oberhessen wurde das Straßen­netz bedeutend ausgebauk, so daß dieser Aus­bau von verschiedenen Stellen als vorbildlich bezeichnet wurde.

Wenn dieser Ausbau in den nächsten Jahren so fortgesetzt werden kann, dann haben wir in Ober- Hessen das beste Straßennetz weit und breit. Bei dem Ausbau hat die Tiefbauabteilung mit ihren Technikern und Arbeitern Vorbildliches geleistet, aber auch die Straßenwärter haben in den zwei letzten Jahren einen Dienst hinter sich, der sie froh stimmen muß in dem Bewußtsein, mehr als in früheren Jahren geleistet zu haben an dem großen Aufbauwerk des Führers. Es ist Großes geleistet worden, so daß wir froh und glücklich sind, so weit zu sein, daß wir als Block von 70 Millionen einen ruhenden Pol in der augenblicklich unruhvollen Zeit darstellen. Wir wollen den Frieden, um jene Werte zu schaffen, die uns wirtschaftlich und kulturell auf die Höhe bringen, die unserem Volke unter den übrigen Staaten gebührt. Dazu ist unser letzter Ein­satz für das Werk des Führers erforderlich. Wenn wir zu pflichtfreudiger Arbeit bereit find, dann können wir das Jahr 1935 beschließen in dem Be­wußtsein, alles getan zu haben, was der Führer von uns verlangt hat.

Oberbaurat Eellarius

sprach dann überD i e Neuregelung des deutschen Straßenwesens nach dem Ge­setz vom 2 6. 3. 1 9 3 4 und d i e Dien st auf­gaben des Straßenwärter s." Nach einem Rückblick auf die Entwicklung im Straßenbauwesen bis zum Erlaß des neuen Gesetzes sagte der Red­ner u. a.: Durch das neue Straßengesetz vorn 26.3. 1934 erfuhr die Verwaltung und Unterhaltung der Straßen eine grundsätzliche Aenderung. Im deut­schen Straßenwesen, dessen Zersplitterung in der Zeit des Kraftfahrverkehrs immer nachteiliger be­merkbar wurde, trat die dringend notwendige Zu-

Davon waren in Unterhaltung der Provinz 2283 Kilometer, in der der Städte über 6000 Einwohner 25,1 Kilometer, zusammen 2309 Kilometer. Die Pro- oinzialstraßenbauoerwaltung Oberhessen hat erhal­ten: 1934 vom Reich 1,3 Millionen Mark, von der Provinz 1,2 Millionen Mark aus eigenen Mitteln; 1935 vom Reich 1,2 Millionen Mark, aus eigenen Mitteln 1,9 Millionen Mark. Für 1936 werden die Mittel vom Reich geringer sein. Es ist zu hoffen, baß der Leiter der Provinzialverwaltung, Pg. Klo st ermann, auch für 1936 wieder einen größeren Betrag für zusätzliche I n st a n d - setzungsarbeiten für d i e Land st raßen flüssig machen kann, zur Bekämpfung der Arbeits­losigkeit in der Steinindustrie und im Straßenbau- gewcrbe, sowie zum Wohle der oberhessischen Be­völkerung. Der Zustand der Straßen ist immer noch ein beachtlicher Gradmesser für die Kultur und den Wohlstand einer Provinz.

Wir können stolz fein, daß unsere heimal- prooinz sich wieder den früheren guten Ruf zurückerobert hat, im Besitze eines der besten Straßennetze zu fein.

Demgemäß ist die Tätigkeit der Straßenwärter verantwortlicher als früher. Sie verwalten wert­volles Volksoermögen. Je schneller und sorgsamer sie kleine Schäden in der Straßendecke beseitigen oder melden, desto besser bewahren sie die in den Straßen angelegten Kapitalien. Ackerschmutz ist der grimmigste Feind der Straßen. Auch die Schnee­verwehungen sind gefürchtet. Die Straßenbauver­waltung hat aus freiwilligem Entschluß angeord­net, daß an Kurven und st eilen Straßen- Sand gegen d i e Glätte verwandt wird, was in anderen Ländern nicht erfolgt; dadurch ist schon manchem das Leben gerettet worden. So muß der Straßenwärter erkennen, daß sein Beruf einer der wichtigsten Kulturträger zum Besten des Verkehrs und der Lebenssicherheit ist.

Sauraf Grünewald

Ausbau der Ortsdurchfahrten im Zuge der Reichs­

straßen, im Einvernehmen mit den Kommunal- der Appell.

sprach dann eingehend überDie in der Provinz Oberhessen bis jetzt zur Verwendung gekommenen neuzeitlichen Straßenbauweisen", die er in ihrer Materialzusammensetzung und Materialbehandlung erklärte. Diese rein technischen Ausführungen sollen den Straßenwärtern geeignetes Rüstzeug geben bei ihrer Arbeit zur Erhaltung und Pflege der Straßen.

Oer Abschluß der Tagung.

Während der Mittagspause gab Hauptstellen­leiter der DAF. Schmidt Auskünfte auf Anfra­gen über organisatorische Fragen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen sprachen Gauschulungswart der Abteilung Verkehr und öf­fentliche Betriebe, P o r t e m e i e r - Frankfurt, in großen Zügen über die Berufsausbildung, und Gau-Betriebsgemeinschaftswalter Göbel- Frank­furt a. M. über die Weltanschauung des National­sozialismus.

Mit einem Schlußwort von Oberbaurat Cel­la r i u s und dem Treugelöbnis zum Führer schloß

sammenfassung ein. Den ersten Schritt zur vollständigen Umgestaltung und Vereinheitlichung unter Führung des Reiches bildete 1933 die Ein­setzung des Generalinspektors für das deutsche Straßenwesen. Wenn sich seine Tätigkeit auch zu­erst, nach dem Willen des Führers, der großen Aufgabe der Schaffung eines Netzes von Auto­straßen zuwendet, so wurde er doch schon mit dem Auftrage, auch das allgemeine Landstraßenwesen neu zu gestalten, betraut. Das neue Gesetz teilt die Straßen ein: 1. in Kraftfahrbahnen, 2. Reichs­straßen, 3. in Landstraßen 1. und 2. Ordnung. Die Einordnung der Straßen in diese Richtlinien be­stimmt der Generalinspektor. Die Straßenbau­last wird wie folgt verteilt: für 2. (die Reichs­straßen) auf das Reich, für 3. (Landstraßen 1. Ord­nung) auf die Länder, für die 2. Ordnung auf die Kreise. In Hessen ist die Uebertragung statt auf die Kreise auf die Provinzen vorgenommen wor­den. Dem Generalinspektor steht das Aufsichtsrecht über alle Straßen zu. Dieser bestimmt auch den

r i ch , Unteroffizier Schubert, Gefreiter Cle­mens und Grenadier Bost, und allen übrigen, die die Feier hatten verschönern helfen, wurde von der Kliniksleitung herzlicher Dank ausgesprochen. Dann fand in den einzelnen Krankensälen bei Ge­sang und froher Unterhaltung die Bescherung der Patienten statt.

Weihnachtsfeier in der Hautklinik.

Eine größer angelegte Weihnachtsfeier bot am Montagabend die Universitäts-Hautklinik ihren Pa­tienten und dem Personal. Schwestern und An- aestellte hatten in wochenlangen Vorbereitungen Vorsorge getroffen, die Feier so schön wie möglich auszugestalten. Nach einem gut vorgetragenen weih­nachtlichen Dorspruch wartete ein aus Mädchen und Schwestern zusammengestellter Frauenchor unter Harmoniumbegleitunq mit SonnetsWeihnachts­lied" auf. Zwei Weiynachtsstücke stellten zu Herzen gehende Bilder von der Wirkung rechter Weih­nachtsstimmung dar. Eine vortreffliche Wiedergabe fanden auch einige heitere Theaterszenen, die von Kindern der Angestellten der Hautklinik und der Lupusheilstätte aespielt wurden; sie fanden nam"nt- lich bei den Kindern Anklang, die mit größter Auf­

merksamkeit lauschten. Pfarrer Feix predigte über das Weihnachtsevangelium. Die Bescherung in den einzelnen Sälen der Klinik brachte jedem Teilneh­mer schöne Geschenke. UeberaU brannten Christ- bäumdjm, die weilen Räume hallten vom Gesang der Weihnachtsweisen wider.

,3m gleichen Schritt und Trist."

Man schreibt uns: Am Sonntag, 5. Januar 1936, wird erstmalig in Gießen der Kysfhäuser-FilmIm gleichen Schritt und Tritt" laufen.Wo wäre Deutschland geblieben, wenn nicht Adolf Hitler ge­kommen wäre? Adolf Hitler gehört unsere Treue!" Auf diesen Gedanken baut sich der auf Veranlassung des Deutschen ReichskriegerbundesKyffhäuser" ge­schaffene Ufa-Tonsilm aus Die Zuschauer erleben in packenden, anschaulichen Szenen und Bildern den Geist des deutschen Soldaten, wo immer er steht, marschiert und kämpft. Kameradschaft, Volksverbun­denheit und der Sieg einer Idee formen den Inhalt der Handlungen und Darstellungen. Man sieht die alten Soldaten unter ihren Bannern marschieren, man erlebt die in den Schützengräben in Blut und Eisen geschmiedete Kameradschaft und ihre harte Probe in-der nachfolgenden Zeit der Not, des Der-

IV V- R.UU'1" chlrabi 5 bis 12, ßanj Uis |MV Sellerie 5 bis 25 TV Mm* ßälsbanr

60, Endivien 5 bis 30, Oderkohlrabi 5 bis 12, ßaiij

5 bis 12, Rettich 5 bis 10,

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Rundfunkprvgramm.

90 Pf. Gänse 90 Ps. bis 1,10 Mk., Enten 1 bi 1,20 Mk., Tauben, das Stück 50 bis 60 Ps., NüH das Pfund 45 bis 55, Blumenkohl ,das Stück 10 k

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Eindruck.

Gießener Vochenmarktpreije.

* Gießen, 24. Dez. Auf dem heutigen Woch^ markt kosteten Molkereibutter, das Pfund 1,55 Up Markenbutter 1,60 Mk., Matte 20 bis 25 Pf., das Stück 4 bis 10, Wirsing, das Pfund 10 big y Weißkraut 8 bis 10, Rotkraut 12 bis 15, Rüben 9 bis 10, Rote Rüben 10, Spinat 18 big* Unterkohlrabi 7 bis 8, Grünkohl 12 bis 15, kohl 25 bis 30, Feldsalat 80 bis 90, Zwiebeln Meerrettich 30 bis 60, Schwarzwurzeln 25 big- Kartoffeln 4 Pf., der Zentner 3,30 bis 3,50 D>. Aepsel, das Pfund 10 bis 30 Pf., der Zentner 10 30 Mk., Birnen, das Pfund 15 bis 25 Pf., jung Hähne 90 Pf. bis 1,10 Mk., Suppenhühner 80 li

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ria - Palast. Dieser Tage gelangte unter TitelWas die lustigen Englein vor Weihnacht im Hollestübchen treiben" ein Weihnachtsmärch-, spiel zur Aufführung, daß von Frau Zimmer K o r s ch u ß versaßt und vertont worden war. fr Autorin veranstaltete die Aufführung und leiteten auch selbst. Das Spiel brachte eine Fülle der (g scheinungen. An der übermütigen, lieblichen Slhc der Engel, an der gütigen Frau Holle, an dm humorvollen Weihnachtsmann hatten alle, die tn Zuschauerraum das Geschehen auf der bunte Bühne verfolgten, große Freude. Das Spiel bray: zahlreiche tänzerische Darbietungen und Dieiga, die von den Kindern allerliebst aufgeführt rourfa Die Einstudierung der Reigen hatte Frau Schw mann übernommen. Die Aufführung des M, chenspiels war sehr gut besucht und fand viel Lr ertennung.

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Weihnachtsmärchenspiel im H

rats und des internationalen Wahnsinns. Fer^ gewährt der Film einen Einblick in die Entsteh^ des Bundes und in feine überraschend zahlreich^ sozialen Einrichtungen. In keinem Lande der Gib gibt es ein so umfangreiches soziales Hilfswerk, sich Soldaten aus eigenen Kräften und mit eigen?1 Mitteln schufen. Es ist nicht nur da, um Wohlsah, zu üben, sondern um die Kameradschaft auch in Volksgemeinschaft zu pflegen. Dieser Film ist Zeitdokument vom Kampf alter deutscher Solda?? um deutsche Art und deutsche Freiheit. Er hinterlH bei allen, die ihn sehen, einen nachhaltigen, tief?

Donnerstag, 26. Dezember.

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.05: Weihnachtliche |ßjor» musik. 8.45: Choralblasen. 9: Evangelische feier.Laudate Dominum in cordis et organer Lobet Gott mit Saiten und Pfeifen. Eine Hörfol". um die Silbermannorgel im Straßburger MÜM'. 10.15:Vom Himmel in die tiefsten Klüfte 11 milder Stern herniederlacht ...". Eine weihnaär:. liche Hörfolge von Otto Sonnen. 11.15: Weihnacht konzert. 12: Musik am Mittag. 14: Kindersu^ 14.45: Blaskonzert des Musikzuges der III/6< Deutschland" 16: Nachmittagskonzert. 18:Sw datenweihnacht ..." Ein Funkbericht aus unfern Kasernen von Carl Struve. 18.30: Bleib zu fjniL 3um Osterschmaus! Fröhliche Klänge für den geits tag. 19.50: Sportbericht. 20: Tanz im Lichternlon. 21.30: Wächter der Pforte. Eine Hörfolge um rich Eckart. 22: Nachrichten. 22.30: Weihnachten * gramm der Elite-Kapelle der amerikanischen mee in Neuyork. 23: Fröhlicher Tagesausklan« 24 bis 2: Nachtkonzert:

Freilag, 27. Dezember:

6 Uhr: Choral Morgenspruch. Gymnastik. 6.3" Frühkonzert, In der Pause 7: Nachrichten. 8.15: Gymnastik. 10: Nachrichten. 11.45: Sozialdienst. II Mittagskonzert I. 13: Nachrichten (auch aus d:r Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert II, 14: Nack richten. 14.10: Allerlei zwischen zwei und drei. 15 Wirtschaftsbericht. 15.15: Bekenntnisse zwischen dui Jahren. Umfrage auf den Straßen und in btr Stuben. 16: Konzert. 17: Nachmittagskonzert. 18.38 Rufe ins Volk: Dietrich Eckart! 19: Die ßanbjdjcr spricht: Die Rhön. 19.45: Der Tagesspiegel d« Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.1C Unterhaltungs-Konzert. 22: Nachrichten (auch o»; dem Sendebezirk). 22.25: Sportschau der Woche, 25 Unterhaltungs-Konzert. 242: Opernkonzert.

Samstag, 28. Dezember.

6 Uhr: Choral. Morgenspruch. Gymnastik. 6.D Bunte Morgenmusik des Funkorchesters. In b£ Pause, 7: Zeitangabe, Nachrichten. 8.15: GyM nastik. 8.45: Bauernfunk. 9: Nachrichten. 9.15: M sik am Morgen. 10: Nachrichten. 11.45: Sozial dienst. 12:Buntes Wochenende" im Reich btf Operette. 13: Nachrichten. Anschließend: Nachricht^ aus dem Sendebezirk. 13.15:Buntes Wochenende" 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei zwischen zwei in' drei. 15: Wirtschaftsbericht. 15.15: HI.-Funk. !' Der frohe Samstag-Nachmittag des Reichssendn- Köln. 18: Eine Stadt macht einen Dichter. Joft^ von Eichendorfs am Neckar. 18.20: Stegreissendu^ 18.30: Wir schalten ein! Das Mikrophon mW" roegs. 18.40: Die Wochenschau des Zeitfunks. H Unterhaltungskonzert. 19.55: Ruf der Jugend -- Nachrichten. 20.10: Die Waffen der Frauen. DP5 rette von Paul Lincke nachLyfistrata". 22: richten. 22.15: Nachrichten aus dem (5enbebeiHu- 22.30: Und morgen ist Sonntag! 24 bis 2: Na«t>- konzert.

3 Millionen Mark Dezember - Winter Hilfe im Gan Hessen-Tlaffau.

LPD. Frankfurt a. M., 23. Dez. Wie M Gauwalter der NSV., Bürgermeister Haua' Darmstadt, bei einer Weihnachtsfeier mitteilte, wir' den im Monat Dezember 1935 rund 50 000 Po -l Schuhe im Werte von 475 000 Mark im Gau sen-Nassau ausgegeben. Ferner wurden 150 OH) Weihnachtspakete, der größte Teil m't bochwertiq^ Inhalt, im Werte van fast zwei Millionen M«'> verabreicht. Daneben erfolgten 1500 Weihnacht' Patenschaften mit einer Betreutenleistung von rir'l 150 000 Mark. Dazu kam noch die Ausgabe W 206 000 Pfund frischer Fische vor den Feiertaß^ im Werte von 86 000 Mark und von rund 408 2 M) Zentner Kohlen und Briketts im Werte rtffl an5 000 Mark. Die Leistung der Winterhilfe in Gau Hessen-Nassau erreicht also im Monat "mber den hohen Betrag von 3 178 700 Mark

Briefkasten der Hehoffion.

sRechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

Ph. G., Gießen. Die Sache ist uns unbekannt.

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