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Aus aller Welt

Md der Geschichte des neuen Deutschlands werden gezeigt.

Selbstverständlich sind hiermit nicht alle Auf­gaben und Erfolge der Ortsgruppen, der Träger des Deutschtums im Auslande, geschildert, aber man wird ungefähr einen Einblick in die geleistete Arbeit bekommen haben. Wenden wir uns nun noch den Einrichtungen zu, die in erster Linie kulturellen Bestrebungen dienen. Vor­wegzunehmen sind insbesondere die deutschen Leh­rer an japanischen Schulen oder an derDeut­schen Schule" in Omori bei Tokio, die sich im Nationalsozialistischen Lehrerbund zusammengetan haben, mit dem Ziel, der neuen deutschen Erziehung der Jugend Stütze und Halt zu geben. Sinngemäß ergänzt wird der Bund durch die Jugend - und Frauengruppen, also die eigentlichen Träger deutscher Zukunft: Mutter und Kind.

Doch damit erschöpft sich der Pioniergedanke des Deutschen noch nicht. In der OAG. (Deut­sche Gesellschaft für Natur- und Völ­kerkunde O st a s i e n s), mit dem Sitz in Tokio, vereinigen sich die geistigen und geselligen Bezie­hungen zwischen Deutschland und Freunden des

Durch die deutschen Lande geht die Nachricht zweier Katastrophen, die in diesen Tagen die Reichs­hauptstadt Berlin heimsuchten. Kurz nach der Eröffnung, am Montagabend, stand die Halle IV der großen Deutschen Funkausstellung in Flam­men und brannte restlos nieder. Drei Tote und viele Verletzte sind neben dem unermeßlichen Scha­den die Opfer dieses Tages. Knapp einen Tag später erfolgte beim Bau der Nord-Süd-8-Bahn- strecke in der Hermann-Göring-Straße am Bran­denburger Tor der Einbruch der Baugrube. Acht­undvierzig Stunden, zwei Tage und zwei Nächte, sind inzwischen dahingegangen und noch liegen un­ter den Trümmern zwanzig Arbeiter verschüttet.

Zweimal hat das Schicksal brutal in den Frie­den der Arbeit eingegriffen, zweimal kennzeichnen Trümmer, Schaden und vor allem Menschenleben seinen unheilvollen Weg. Von fleißigen Händen aufgebaut, Künder deutschen Schaffensdranges, deutscher Erfinderkunst und deutschen Kulturwillens, so stand die F u n k a u s st e l l u n g. Zwei Tage danach ein Teil dieses Werkes zerstört. Drei Männer gaben ihr Leben für dieses Werk.

Inzwischen reifte ein anderes,, gigantisches Werk seiner Vollendung entgegen, die Eisenbahn unter oer Erde, der Schienenstrang unter der Großstadt Berlin, die Nord-Süd-8-Bahn. Schwierig find die Bauverhältnisse, die Unterfahrung der Spree, der Untergrundbahnen, des Brandenburger Tores und des Bahnhofs Friedrichstraße. Tech­nisches Können und sorgfältigste Arbeit aller beim Bau beschäftigten Arbeiter sind für die Durchfüh­rung dieses Werkes erforderlich. Täglich fahren die drei verschiedenen Schichten in die Stollen ein, holen den Sand heraus, täglich hämmern die Ram­men eiserne Träger in die Erde, täglich greifen die Bagger in die Tiefe, um Raum zu schaffen für die Bahn, die in einem Jahr unter der Erde der Stadt entlangsahren soll. Täglich steht ein Heer deutscher Männer bei dieser Arbeit bis auf diesen Diens­tag. Viele Meter tief in der Erde griffen ihre Spa­ten hinein ins Erreich, oben auf der Straße, deren Lärm nur noch schwach zu ihnen hinunterdrang, oben schien die Sonne. Unten war es kühl und fremd und doch vertraut, denn diese Arbeit gab ihnen und ihren Familien Brot. Da geschah das Unfaßbare. Man mußte es sehen, wie jäh die Erde zusammenbrach, wie eine braune Sandwolke hoch- auoll aus dem Schacht, wie die Gleise der Straßen­bahn, mit der man eben im Begriff war, abzu­fahren, vor einem in die gähnende Tiefe stürzten. Man mußte Augenzeuge werden, als der Riesen­bagger sich zur Seite neigte und hinabstürzte in den schier unersättlichen Grund. Wie ein Mast der Oberleitung der Straßenbahn umstürzte, hinab in die Tiefe, wie ein Baum des Tiergartens in vollem Grün sich neigte und über dieses Grab legte.

Jeder von allen, die im Augenblick des Geschehens Erlebende wurden, begriff, daß hier ein Entsetz­liches hereingebrochen war, denn jeder wußte, dort unten in der Tiefe, uns nicht mehr sichtbar, d a

Reichs In Ostasten. Zweck dek Gesellschaft ist, die Kenntnisse über Länder und Völker Ostasiens zu fördern. Ortsgruppen oder Ausschüsse befinden sich in Shanghai, Batavia, Kobe, Hamburg, Berlin und Leipzig. Bei den Sitzungen finden regelmäßig wissenschaftliche Vorträge und Besprechungen statt. Ende des Jahres 1934 hatte die Gesellschaft 925 Mitglieder auf der ganzen Welt, darunter in Ja­pan allein 459 und in Deutschland 243.

Und endlich ist das Japanisch-deutsche Kulturinsti tut, ein japanisches staatliches In­stitut, zu erwähnen, das von dem früheren Bot- schgfter Dr. Solf und dem früheren japanischen Innenminister Graf Goto gegründet wurde. Wie das Japaninstitut in Berlin, dient das hie­sige Institut der Vertiefung der kulturellen Bezie­hungen beider Länder. Es würde zu weit führen, die Namen aller der Männer und ihre Verdienste um das Deutschtum aufzuführen, die diesen Vereini­gungen und Instituten ihr Wissen und ihre Ar­beitskraft zur Verfügung stellen. Es sei nur fest­gestellt, daß der große Erfolg, der in dem Aus­tausch kultureller Güter für das gegenseitige Ver­stehen zu suchen ist, nicht ausblieb.

waren eb en noch Männer, schaffende, blut­voll ihrem Werk hingegebene Männer. Nun aber war nach dem Zusammenbrechen nichts als ein grausiges Schweigen. Aus den pflichterfüllten, schlichten Soldaten der Arbeit waren in dieser Mit­tagsstunde Helden des Alltags geworden. Soldatentum in Krieg und Frieden ist nichts ohne die Kameradschaft. Dort unten am Brandenburger Tor hatten Kameraden der Arbeit, den Spaten in der Faust, am neuen Werk gestanden und Dienst an der Front des Friedens getan. An dieser Front sind sie gefallen, denn es müßte ein Wunder der Allmacht sein, würde es noch gelingen, sie lebend der Welt wiederzugeben. Vor ihrem stummen Hel­dentum senken sich die Fahnen des Volkes, aus dem sie kamen, und für das sie sich opferten. Wir wollen aber auch des Heldentums all derer ge­denken und uns ehrfürchtig vor ihm beugen, die ieberhaft ihren Kameraden Rettung zu bringen uchen; der Feuerwehr, die in dieser Woche Schwer­tes zu leisten hat, der Pioniere des Reichsheeres und der Nothelfer, der braven Bergknappen von der Ruhr und aus Hannover und der Polizei. Wir wollen auch dankbar des Straßenbahnführers ge­denken, der seinen Zug wenige Schritte vor dem gähnenden Abgrund zum Stehen brachte. Sie alle machen uns stolz. In ihrer selbstverständlichen Hin­gabe für die Gemeinschaft, in ihren Opfern find sie Soldaten der Arbeit und Helden des Alltags, die der Nation Vorbild zu sein vermögen.

Geringe Aussichten für Flottenbegrenzung.

London, 24. August (DNB. Funkspruch). Der Marinemitarbeiter desDaily Telegraph" ist der Ansicht, daß die vielseitigen Flotten- besprechungen im September, die von der britischen Regierung gewünscht würden, vor­läufig nicht Zustandekommen könnten. Die japanische Antwort auf den britischen Vorschlag habe den Plan vereitelt. Sie sage, japanische Dele­gierte würden nur unter der Bedingung kommen, daß im voraus eine gemeinsame obere Grenze für Kriegsschiffe bewilligt werde. Dies sei eine beschö­nigende Umschreibung für Gleichheit der japanischen mit der britischen und der amerikanischen Flotte. Bekanntlich habe die amerikanische Regierung es entschieden abgelehnt, auf dieser Grundlage zu verhandeln. Wenn es nicht gelinge, Japan zur Aufgabe seines Standpunktes zu überreden, dann sei eine Eröffnung der Bespre­chung zwecklos. Dagegen würden Marinesachver­ständige von Frankreich 4inb Italien im nächsten Monat erwartet. Bei dieser Gelegenheit werde ihnen die volle Bedeutung des deutsch- englischen Flotten - Vertrages erklärt werden. Die Aussichten eines vielseitigen Vertrages für die Begrenzung der Flotten feien entschieden unwichtig.

DieZwölfte Große Deutsche Rundfunkausstellung Berlin 1935 um drei Tage verlängert.

Mit Rücksicht auf den außerordentlich starken Be­such der diesjährigenZwölften Grotzen Deutschen Rundfunkausstellung" und die vorliegenden zahlreichen Meldungen von weite­ren Sonderzüaen wird die Ausstellung noch um drei Tage, d. h. bis einschl. 28. August, verlän­gert. Diese Tage werden als Volkstage durch­geführt. Der sonst geltende Eintrittspreis von 1 Mk. wird als Einheitspreis auf 0,50 Mk. herabgesetzt, lediglich Erwerbslose zahlen 0,30 Mk. Der Umfang der Ausstellung bleibt in den Verlängerungstagen genau so wie bisher. Dienstag und Mittwoch finden Sonderveranstaltungen der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" unter dem MottoVolk sendet für Volk" statt, die gemeinsam mit dem RDR. und der Volkssenderleitung durchgeführt werden.

Freilegung der Ruine Winneburg bei Cochem.

Seit einiger Zeit läßt die Stadtverwaltung Cochem an der Mosel,die Eigentümerin der Burg­ruine Winneburg im Tal derWilden Endert" ist, umfangreiche Freilegungsarbeiten an den verfallenen Wällen, Mauern und Bastionen der Burg vornehmen. Die interessanten Arbeiten locken zahlreiche Fremde zu einem Spaziergang nach der Burg, von der sich jetzt zeigt, daß sie eine der größten des Rheinlandes gewesen ist. Bei den bisherigen Ausgrabungen wurden wuchtige Mauerzüge, Verließe, Kammern usw. sreigelegt. Im Pallas der Burg, die übrigens Stammsitz des Ge­schlechtes derer von Metternich ist, wurden Wände und Säulen mit gut erhaltener Malerei gefunden. Die Winneburg wird nach erfolgter Freilegung neben der Burg Cochem ein Anziehungspunkt für die Gäste des Moselstädtchens werden.

Ein Mörder zum Tode verurteilt.

In der Sitzung des Schwurgerichtes beim Land­gericht Eichstaett (Bayern) wurde der 24jährige ledige Matthias Schwab auf Fünfstetten wegen Mordes zum Tode verurteilt. Schwab hcktte am 1. Juni d. I. seinen Onkel, den 53 Jahre alten Bäckermeister Joseph Haun st etter mit einem schweren Beil in der brutalsten Weise niederge­schlagen, so daß der Tod des Haunftetters nach we­nigen Minuten eintrat. Schwab wollte in den Be­sitz des Anwesens Haunftetters kommen, um hei­raten zu können. Von der Brutalität des Angeklag­ten zeugt die Tatsache, daß er an der Bahre des Erschlagenen die Totenwache gehalten und auch an der Beerdigung teilgenommen hatte.

Großfeuer in einem holländischen Dorf.

In dem kleinen Ort Beeft in der holländischen Provinz Gelderland fielen fünf Bauernhöfe mit sämtlichen Vorräten einem Großfeuer zum Opfer. Infolge der großen Trockenheit stand die Feuerwehr zunächst dem Brande völlig machtlos gegenüber. Erst nach vierstündigen Loscharbeiten gelang es, dem Feuer Einhalt zu gebieten. Die Getreide- und Futtervorräte waren nicht versichert. Die Ursache des Brandes ist noch ungeklärt.

Schwere Unfälle in englischen Bergwerken.

Zwei schwere Unfälle in englischen Berg­werken haben fünf Todesopfer gefordert. In einer Grube bei South Elmsall (Yorkshire) ereig­neten sich eine Anzahl Explosiionen. Vier Pergleute wurden getötet und 13 verletzt, davon vier schwer. Zwei der Toten gehörten einer Rettungsmannschaft an, die nach der ersten Explosion eingefahren war. Bei Cymmer (Grafschaft Glamorgan) wurde ein Bergmann durch einen Gesteinseinsturz getötet. Sein Gefährte kam mit leichten Verletzungen davon.

Ausdehnung der Schlafkrankheit in Japan.

Die Schlafkrankheit breitet sich in Japan epidemisch immer weiter aus. Sie ist jetzt schon nahe östlich von Tokio. Auf dem Wege, den die Epidemie nimmt, werden alle Altersklassen von der tückischen Krankheit befallen. Bisher sind im gan­zen 200 Fälle bekanntgeworden. 110 Todes­opfer wurden gezählt. Die letzte Epidemie suchte Japan vor zehn Jahren heim.

Schweres Schiffsunglück an der portugiesischen Küste.

In der Nähe von Espozende an der portugiesischen Küste wurde ein portugiesisches Fischereiboot durch einen schweren Sturm auf ein Felsenriff geschleudert. Das Schiff wurde zerschmettert. Von der 48köpfigen Besatzung kamen sieben Fischer in den Wellen um, wahrend sich die restlichen schwimmend retten konnten.

Kommunisten zu Zuchthaus verurteilt.

LPD. Darmstadt, 23. Aug. Unter der An­klage, die kommunistische Jugendorganisation wie­der aufbauen zu wollen, hatten sich 18 Kommu­nisten aus Mainz, Rüsselsheim und Umgebung vor dem Strafsenat des hessischen Oberlandesge­richts zu verantworten. Nach zweitägiger Verhand­lung wurde heute das Urteil gefällt. Die Haupt­angeklagten, der 19jährige Jakob Gremm aus Mainz und der 25jährige Friedrich Grünwald aus Königsstätten, erhielten j e 3V2 bzw. 3 Jahre Zuchthaus. Drei weitere Angeklagten wurden zu Zucht.haus st rafen von 2 Jahren 9 Mo - naten bis zu 2 Jahren verurteilt. Einige weitere Angeklagten kamen mtt Gefängnis­strafen von 6 Monaten bis zu einem Jahr neun Monaten davon. Den zu Zuchthaus Verurteilten wurden die Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren aberkannt und die Zulässigkeit der Polizei­aufsicht angeordnet.

Rundfunkprogramm

Dienstag, 27. August.

6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nach­richten. 8.10:\ Gymnastik. 8.30: Frühkonzert. 10: Sendepause. 10.15: Schulfunk. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Bauern­funk. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten, Nach- richten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Mitten im Werktag. Sozial- und Wirtschaftsdienst in bunter Folge. 15.15: Für die Frau! Krähwinkel! Ein Kleinstadtbild. 16: Nach­mittagskonzert. 18: Kamps um das Reich. Die Landes-Staaten Die Hausrnachtpolittk der Könige. 18.15:Lockende Ferne." Deutsche Ent­decker und Kolonisten vor vierhundert Jahren. Die Fugger und Welser in Südamerika und am Stillen Ozean. 18.30:Die Natur macht keine Sprünge." Stimmt das heute noch? Eine biologische Betrach­tung. 18.45: Zeitgenossen gibts... 19: Volksmusik. 19.40: Die Reichsrundfunkkammer. Die neue Bro­schüre des Präsidenten der Reichskundfunkkammer, Horst Dreßler-Andreß. 19.50: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.10: Konzert. 21.30: Die Lungen der Großstadt. Anlagen und Parks. Funkfolge. 22: Nachrichten. 22.15: Nach­richten aus dem Sendebezirk, Sportbericht. 22.30: Schöne Volksmusik. 24 bis 2: Nachtkonzert.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Das über Frankreich-Südengland zur Entwick­lung gekommene. Störungsgebiet hat feit gestern ostwärts an Raum gewonnen und am Samstag früh sein Niederschlagsgebiet schon bis zum Ober­rhein vorgeschoben. Bei uns macht sich eine kalte Westströmung bemerkbar und wird voraussichtlich im Laufe des Samstags zu gewittrigen Nieder­schlägen führen. Anschließend kann dann mit küh­lerem Nachregen gerechnet werden, ohne daß jedoch diese Entwicklung einen nachhalttgen Witterungs­umschlag im Gefolge haben wird.

Aussichten für Sonntag: Nach Gewitter­tätigkeit bewölkt und weiterer Nachregen, kühle auf Westen drehende Winde.

Aussichten für Montag: Noch unbestän­dig und ziemlich kühl, doch wieder eintretende Besse­rung.

Lufttemperaturen am 23. August: mit­tags 28,4 Grad Celsius, abends 25,1 Grad; am 24. August: morgens 14,7 Grad. Maximum 28,6 Grad, Minimum 10,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 Zentimeter Tiefe am 23. August: abends 20,8 Grad: am 24. August: morgens 17,8 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 1^/2 Stunden. Niederschläge keine.

Soldaten derArbeitHelden desAlltags

Heute Biinterftbend. Willy Reichert.. Volkshalle M-

Ihre Vermählung geben bekannt

Georg Kühn und Frau £ini, geb. Wahl

Gießen, den 24. August 1935

Lieblgstraße 77 Dilhelmstraße 55

03573

Christa

Oie glücklicheGeburt eines gesundenTöchterchens

zeigen in dankbarer Freude an

Dr. habil. Anton

Dozent für innere Medizin

und Frau Erika,geb.Meyer

4» 9D

Da es uns nicht möglich ist, allen denen persönlich zu danken, die anläßlich unseres diamantenen Ehejubiläums in so reichem Maße durch Glück­wünsche und Geschenke unserer gedachten, bitten wtr, auf diesem Wege unseren aufrichtigsten Dank ent­gegennehmen zu wollen

Daniel Heil und Frau Dorothea, geb. Trapp

Gießen (Hitlerwall 47), den 23. August 1935

--W.

Ole Verlobung ihrer Kinder Gretel und Wilhelm zeigen hiermit an

Saurat C. Schuhwacher

Architekt

u. Frau Käthe, geb. Gümblein Mühlenbesiher H. Konrad Wagner u. Frau Maria, geb. Kaufmann

Gießen, Roonstraße 31

Meine Verlobung mit Fräulein Gretel Schuhmacher gebe ich bekannt

Wilhelm Wagner

Pfarramtskandidat

Rinderbügen, Kr. Büdingen

_____03564

25. August 1935

Für die mir anläßl. meines 70. Ge­burtstages erwiesene Aufmerksam, keit danke ich auf dies em Wege allen recht herzlich.

Albert Franke

Schuhmachermeister

Gießen (Oammstr. 28), 24. 8. 35.

0357° NzmMsWml Kinne a Es laden freundlichst ein: 03537 Der Wirt. Die Burschenschaft. Tanz im Freien!

Kirmes5

am Sonntag, 25., und Montag, 26. August

Es laden freundlichst ein 4801D

Heinr. Brück,Zum kühlen Grund Wilhelm Wagner,Zur Germania Ludwig Gans,Zum Buseckertal

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