den nicht nur das Material, sondern auch die
Er
ziehung, das Gerittebfein, und das Springen. Bei den leichten Pferden siegte Dr. S ch l e u s n e r auf
der.
5 i a n u a e * n u u t: t, vic ' ,7 ’
verschiedenen Kleine im Walde gesessen, verkrochen hatte, hndungsstelle j Glück, daß es keine giftige Schlange war.
Ritzen Deutschlands von der Zollfahndungsstelle
OJl.-tfport
Das Vad-Muheimer Reit- und Fchrturnier
Im letzten Satz führten die Deutschen schon mit
1 /X I | EZ El QT des Reichsbundes för Leibesübungen Gau XII (Hessen) ■ I f Bkl
gRS ■ ■ Cw I Freitag, 2. August, bis Sonntag, 4. August 1935 lll IM
Nanhlöoeo von3 bis 20 Vi H- erhalten Sie bei wieder- c ,
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„Kadi", bei den schweren, Richard B e st auf dbr. St. „Jolanthe".
ins Ausland verschoben. Auf diese Weise hat der Gauner 9 0 0 0 0 Mark ins Ausland ge-
Am vergangenen Samstag und am Sonntag fand im Zusammenhang mit den Veranstaltungen zur Hundertjahrfeier des Staatsbades Bad-Nau- Heim ein großes Reit- und Fahrturnier auf der v. Tfchammer-und-Osten-Kampfbahn statt, das eine Fülle der schärfsten Konkurrenzen brachte. Die Veranstaltung war von vielen Zuschauern besucht, die sehr auf ihre Rechnung kamen.
70 000 Mark konnten an
Donnerstag, den 25. Juli, von vorm. 8 bis abends 7 Uhr, verkaufe ich im „Löwen", Neuenweg 28, folgende Gegenstände:
leutnant a. D. B etz el auf „Alexander" nur Dritter werden. Einige Teilnehmer schieden vorzeitig aus.
Eine Materialprüfung (um den Bad- Nauheimer Aerztepreis) sah den Stall Heilbronn mit dem 5j. FW. „Isländer v. Parsival-Jserlohn" in Front. An zweiter Stelle folgte der Stall Fried- richtshof mit „Cortez" v. Axid.
Eine Eignungsprüfung für Gespanne, (o. m. Einspänner), die in zwei Abteilungen durchgeführt wurde, sah in der ersten Abteilung deutsches Halbblut, in der zweiten Abteilung Hackneyblut im Ring. In der ersten Abteilung stellte R. Eifer (11/147) mit dem 10s. FW. „Hans" (Gef. von Sturmmann Eifer) den Sieger. In der zweiten Abteilung stand H. Ludwigs 9j. FSt. „English Rose" in Front.
Ala
Slnielgeii.älliiengeftawi
Annahme von Anzeigen tllr alle Zeitungen u. Heiti drohen
Gießen/Schulstraße 7
Frankfurt a. M. beschlagnahmt werden. Der Effektenschieber steht seiner Bestrafung in Darmstadt, wo er seinen letzten Verkauf tätigte, entgegen.
Wieder Registermarkschieber festgenommen.
Frankfurt a. M., 23. Juli. (LPD.) Die Zollfahndungsstelle Frankfurt a. M. hat wieder einige Registermarkschieber unschädlich ge- macht, die durch ihr unsauberes Handwerk das deutsche Volk erheblich geschädigt haben. Diesmal handelt es sich um Schieber aus der Schweiz und aus Italien.
Samstag, 3. August:
6.30 Uhr: Antreten der 12-Kampf- und 10- Kampf- Sonder-Ober und Unterstufe, 10- Kampf-Jugend-Hessenkampf. - 9.30 Uhr: Antret. d. Altersturner 9-Kampf Alu.A2. » MehrkampfCVolksturn.) ÄTbi0Ä'’ ^-Kampf-Unterst., 3-Kpf.- “• -L 1 u.2,3- K am pf-J ug.4- Kn f.- Turn eri n n 20.30 Dbr Festspiel: Deutsches Wollen-Deutsche Kraft
Festfolge:
Freitag. 2. August:
19.00Uhr: Abholen des Gaubanners am Bahnhof, Festeröffn, mit Bannerweihe u. Bannerüberg. a. Oswaldsgart, Marsch n. d. Festh., Kranzmederl. a. Kriegerdenkm., Jahngedenken am Jahnstein.
Keine Blähungen mehr!
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Frei von Wemikalien. Nicht abführend. Vorz. erprobtes Mittel bei Gefühl des Vollseins in der Magengegend. Spannung u. Beengung im Lewe, Luftausstoßen, Atemnot, Beklemmung, Herzklopfen, Kopfweh, Schwindel, Unfähigkeit klar zu denken, Gemütsverstimmung. Schlechte Verdauung wird behoben, übermäßige Gasbildung verbind., Blähungen auf naturl. Wege aus dem Körper geschafft.-Preis 1,60 RM.
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Großer preis von Deutschland
Ein Großkampf -er Nationen.
3f]r neuer Ievvtth (Mrlck Jlorhffätter V Häm BRÄND
7S® ühr: Kreis- u.Veremsturn., Völk.Aussprache -12.80: Antreten z. Festzug 13.00. Festzug - Ab 14.16: Gemein Schafts tag d. RfL., Volkstänze der Turnerinn., Entscheidung 100-m- Lauf der Männer u.Frauen(19(W Platz), Handballspiel (1. Halbzeit) Blarburg-Gießen (1900-Platz) Faust- ballspiel (Turnplatz), 4x4(g-m-Staffel (1900-Platz). Schlußspiele d. Gautennistumieres (Städt. Tennis- ’ ■??n5biailspiel (2‘ Halbzeit, 1900-Platz), Fußballschule (Jugendl. d. Fachamtes 2. Turnplatz), fml^nT'H^PiFfra?^nu\känne-ri(1^Plat1z)’ Fußballspiel (1. Halbzeit) Bezirk I (Kassel) - Bezirk II (Gießen) (imp atz), Faustballspiel (Turnplatz), 10Xl/a-Runden staffel der Kreise (1900-Platz), Fußballspiel (2. Halbzeit, 19ilO-Platz). - 17.60: Allgemeiner Aufmarsch - Gefallenenehrung - Festfrei- ubungen der Turnerinnen und Turner (Festplatz). - 18.30; Siegerehrung - Ausklang
Eine Ueberraschung brachte das Glücksjagd« springen, in dem zwar Oberleutnant Neckel« mann auf „Raubritter" den Sieg errang, aber der 15jährige Karl Kron aus Wiesbaden auf der Stute „Bella", die sonst im Gespann gefahren wird, auf dem zweiten Platz einkam.
Einen Höhepunkt des Samstags stellte ein großes Dressurreiten für Reitpferds Klasse L dar, das ebenfalls in zwei Abteilungen (für Amateure und Berufsreiter) ausgetragen wurde. In der Abteilung für Amateure errang Frl. M. Wienand auf dem FW. „Flip von Alba" den Sieg, in der zweiten Abteilung dominierte unter Stallmeister Zimmermann der 6jährige br. W. „Reger von Jey-Wind".
Eine Eignungsprüfung für schwere und leichte Reitpferde folgte. Beurteilt wur-
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Der dritte Tag der 16. Mim.
Der dritte Wettbewerbstag, an dem nach anfäng- llcher „Knofe" schönes Sommerwetter mit blauem Himmel herrschte, brachte insofern eine weitere Ueberraschung, als erstmalig von einer Anzahl von Segelfliegern bei ganz schwachem Ostwind am Osthang gesegell wurde, was bisher für fast unmöglich gehalten wurde. Von der Sportleitung wurde ein Tagespreis in Höhe von 500 Mark für die Umrundung der etwa 7,5 Kilometer entfernt liegenden Milseburg mit Rückkehr zur Startstelle ausgeschrieben. Die Bedingungen wurden von dem Dresdener Spaeths auf „Condor" und dem Dessauer Pernthaler auf „Askania" je zwei- mal, von dem Stuttgarter Büchner auf „Condor", dem Darmstädter Krekel auf „Rhönfper- ber", dem Nürnberger Wagner auf „Rhönbus- sard", dem Essener Brixa auf „Rhönadler" und dem Königsberger König auf „Rhönbussard" je einmal erfüllt. Es war ein interessantes Schauspiel für die vielen anwesenden schaulustigen Fremden, die sich im Fliegerlager eingefunden hatten, dem auch Ministerialrat Geyer vom Reichs- luftfahrtministerium seinen Besuch abstattete.
Der Rhönadler „Bad Kissingen" landete unter dem Kissinger Döbler in seiner Heimatstadt, etwa 25-Kilometer von der Wasserkuppe entfernt, glatt. Auch dort bot sich den Kurgästen ein nicht alltägliches Schauspiel. Unter den weiteren fünf auf Strecke gegangenen Segelfliegern, von denen die Landemeldungen im Augenblick noch ausstehen, befindet sich auch Peter Riedel auf dem „Condor" Der Reichsgruppe „Deutsche Lufthansa", der im diesjährige Wettbewerb zum ersten. Mal startete. Bisher wurden 133 Wettbewerbsstarts ausgeführt. (Aie genaue Entfernung des Hofmannfchen Strecken-Weltrekords beträgt 474 Kilometer.)
Aus Anlaß ffsst Wiederkehr des Tages, an dem vor drei Jahren Günther G r o e n h o f f tödlich verunglückte, fand am gestrigen Abend im Beisein der angetretenen Fliegermannschaft die feierliche Flaggeneinholung vor dem Ursinus-Haus statt.
Eine Glanzleistung peler Riedels.
Der Darmstädter Segelflieger Peter Riedel hat gleich bei feinem ersten Start eine fabelhafte Leistung vollbracht. Trotz der Windflaute flog er bis Mosbach am Neckar, das sind etwa 138 Kilometer.
Großer Zünfsatzlampf in Wimbledon,
von Lramm - Lund unterliegen.
Zu jedem Kampf gehört etwas Glück. Am Diens- tag fehlte es dem deutschen Doppel von Crarnrn- Lund im Davis-Jnterzonen-Schlußspiel gegen die Vertreter der USA., Allison-van Ryn. Unser Doppel war nicht schlechter als das der Amerikaner, Gottfried von Cramm-Kaj Lund waren Wilmer Allison- John van Ryn gleichwertig, aber die Deutschen hatten Pech. Nach zweieinviertel Stunden Kampf- dauer waren sie den etwas besser eingespielten Yankees in fünf Sätzen 6:3, 3:6, 7:5, 7:9, 6:8 unterlegen. Das verwöhnte Publikum von Wimbledon wurde öfters zu Beifallsstürmen hingerissen durch das Können der Deutschen. Allgemein hatte man doch einen leichteren Sieg der Amerikaner erwartet, gehören doch Allison-van Ryn neben Craw- ford-Qulst zu den besten Doppel der Welt. Und nach dieser sehr ehrenvollen Niederlage darf man auch von Cramm-Lund zur Weltklasse im Männerdoppel zählen.
benötigt. Aber — wie schon gesagt — wir hatten Pech. Gerade zu dieser Zeit gelang Cramm-Lund kein Punkt, dieAmerikaner kamen schnell auf, gewannen das Spiel und auch das nächste und hatten damit Satz, Doppel und den zweiten Punkt an sich gebracht. Damit führen die Vertreter der Vereinigten Staaten nun 2:1.
Die Darbietungen des Samstags erfuhren eins' besondere Note durch die eingelegten Schaunummern. So zeigte eine Wiesbadener jugendliche Reitergruppe ein „Römisches Rennen", das lebhaften Beifall fand. Einen ausgezeichneten Eindruck machte dann die SA.-Reiterftandarte 147, die Sechserzüge vorführte, vom Sattel aus gefahren. Mit großer Freude wurde die Vorfiührung eines MG.-Zuges der Garnison Gießen ausgenommen.
Der zweite Turniertag.
Aus der Von-Tschammer-und-Osten-Kampfbahn, der herrlich gelegenen neuen Sportstätte Bad- Nauheims, fanden sich am Sonntag außerordentlich viele Zuschauer ein, die mit großem Interesse den weiteren Darbietungen des Turniers folgten.
Der Sonntagvormittag hatte bereits einige Vor« Prüfungen gebracht, die scharfe Wettbewerbe ergaben und für den Nachmittag viel erwarten ließen.
Dem Hauptturniertag wohnte auch der Reichs- stutthalter und Gauleiter Sprenger bei,, der für oas 13. Jagdspringen einen Ehrenpreis gestiftet hatte. Die Wettbewerbe des Sonntags wurden zunächst mit dem Jagdspringen der Klasse L eröffnet, das für alle Pferde gern. T. O., zu reiten von Unteroffizieren und Mannschaften, und für alle Pferde, die im SA.- und SS.-Dienst stehen (geritten von SA.- und SS.Reitern der Gruppe Hessen und Kurpfalz und der entsprechenden Abschnitte der SS.), offen war.
In der Gruppe der Wehrmacht ging zunächst Oberfeldwebel Wendel (Garnison Gießen) auf dem 14j. Hannoveraner „Edelmann" in Führung, die er aber dem Oberwachtmeister Kleine (Garnison Fulda) auf br. W. „Jnderfürst" überlassen mußte. Der Wettbewerb gestaltete sich sehr interessant, denn die Führung ging bald an den Gefreiten Nagel (auf 7i. St. „Marga") über, bis chließlich Unteroffizier Mäuschen auf der 6j. br. Stute „Elsa" den Sieg an sich brachte. Zehn Teilnehmer lagen hn Wettkampf.
In der Abteilung B (SA. und SS.), in der elf Teilnehmer antraten, konnte sich SA.-Rotten- ührer K^ o n e auf der 5j. Sch.-St. „Welfenkrone" den Sieg sichern. ♦
Eine Eignungsprüfung für Gespanne (Zwei- pänner) sah die Wetterau stark vertreten. Mit selbstgezogenen Halbblut-Pferden konnte der Sturmmann R. Eifer (11/147) den Sieg an sich bringen. Bewundert wurde allgemein die sichere Fahrtechnik. Das Pferdematerial war sehr gut.
Im weiteren Verlaufe des Nachmittags folgte dann eine Dressurprüfung Klaffe L für leichte und schwere Pferde. In der Abteilung für leichte Pferde kam Major von Richter auf der 5jährigen Schst. „Welfenkrone" zum Sieg, in der anderen Klasse setzte sich Sturmmann B e st auf der 6jährigen br. St. „Jolanthe" durch.
Mit großem Interesse sah man ferner dem Jagdspringen der Klasse M über 16 Hindernisse (drei Doppelsprünge) entgegen. Hier icherte sich Oberleutnant Peckelmann auf „Raubritter" erwartetermaßen den Sieg, nachdem ursprünglich Oberleutnant von S a l v i a t i auf „Dompfaff" und dann SS.-Scharführer Oberleutnant a. D. B e tz e l auf der RSt. „Kerze" in Führung lagen.
Eine Eignungsprüfung für Pferde der Wehrmacht und der SA. brachte ebenfalls einen spannenden Wettbewerb. In der Abteilung A (Wehrmacht) kam Oberwachtmeister Kleine (Fulda) auf der 7jähriaen RSt. „Lola" zum Sieg, in der Abteilung B (SA.- und SS.-An- gehörige) setzte sich Major v o n R i ch t e r auf SchSt. „Welfenkrone" durch.
Nach einer weiteren Eignungsprüfung für Gespanne gelangte noch die schwerste Dressurprüfung für Reitpferde, Klasse L, zur Durchführung. In der Abteilung „für alle Reiter" kam der Stall Friedrichhof mit FW. Tantris, von Schwabenstreich (Sattelmeister Eckhardt) zum Sieg. Auch die nächsten Plätze konnte der Stall Friedrichhof belegen. In der Abteilung für Amateure konnte sich Dr. Wienand auf „Flip von Alba" den Sieg sichern.
Wervetag -es deutschen Handballs.
Der Leiter des Fachamtes Handball, Richard Herrmann, ruft zu einem Werbetag des deutschen Handballs für den 1. September auf. Das neue Spieljahr stellt drei Aufgaben, die Vorbereitung der deutschen Vertreter für die Olympischen Spiele, die Verbesserung der Leistungen aller Mannschaften durch Schulungsunterricht und Werbung neuer Spieler und Mannschaften. Dem letzten Ziel soll der Handball-Werbetag zu Beginn des neuen Spieljahres dienen.
Kurze Sportnotizen.
Japanische L e i ch t a t.h l e t e n, die sich au einer Europareise befinden, gingen in Helsingfors zum ersten Male an den Start. Die beste Leistung vollbrachte dabei Nishida, der im Stabhochsprung auf 4,10 Meter kam.
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Eine deutsche Segelflieger-Mannschaft wird sich unter Führung von Ernst übet an einem Internationalen Segelflug-Lager am Jungfraujoch vom 4. bis 18. September beteiligen.
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E i n Handball-Vierländer-Turnier will der Ungarische Verband im Herbst dieses Jahres in Budapest zur Durchführung bringen. Deutschland, Ungarn, Polen und Oesterreich sollen daran teilnehmen.
*
D a n k der Dpferfreubigteit ber Vereine bes Reichsbunbes für Leibesübungen im Gau III (Bezirk I) ist es gelungen, Mittel bereitzustellen, um 43 bebürftigen Saarkindern einen breiwöchigen Aufenthalt in ber Reichshauptftabt zu ermöglichen.
Die Tour de France-Fahrer hatten am Dienstag in Pau einen Ruhetag. Von Pau aus geht es nun ohne einen weiteren Ruhetag nach Paris, wo die Fahrer am Sonntag eintreffen.
Wir suchen für den Saison-Schluß-Verkauf zwei tüchtige Aushilfs-Verkäuferinnen
Persönliche Vorstellung von 8-11 Uhr
Manfred Volz
Gießen, Bahnhofstraße 2-4 ___________________4267D
Enf LSschzüge der Frankfurter Vehr. Die Frank- rter Rettungswachen waren mit zahlreichen Vagen alsbald zur Stelle, jo daß die Verwundeten fo- fod In die Frankfurter Krankenhäuser überführt werden konnten. Der Umfang des Schadens läßt pch zur Zeit noch nicht übersehen, er dürfte jedoch recht beträchtlich sein.
8örl65000NM.Effekten verschoben.
LPD. Frankfurt a. M., 23. Juli. Ein gemeiner Patron ist ein Ausländsdeutschen der, nach feinem Vaterland zurückgekehrt, dieses um 165 000 Mark begaunert hat. Er stand mit einer Schiebergesellschaft und einer holländischen Schieberbank in engster Verbindung. Diese Bank hat ihm durch fingierte Ausweise über den angeblich vor dem 31. Dezember 1933 erfolgten Erwerb deutscher Wertpapiere die raffinierte Effektenschie- t> u n g ermöglicht. Erst Anfang 1934 war ein kleinerer Teil der Wertpapiere erworben worden. Nach ihrem Verkauf wurde der Gegenwert wieder
Wenn man die Starterliste des Großen Preises von Deutschland für Rennwagen einmal mit den dreihundert Namen jener Starterliste zum Eifelrennen vergleicht, dann glaubt man zunächst, baß ber Tag bes Eifelrennens in feiner sportlichen Leistung unb hinsichtlich ber Begeisterung ber Zuschauermassen wohl kaum erreicht wirb. Das Gegenteil ist jeboch ber Fall: wie man aus allen Teilen Deutschlands unb aus bem benachbarten Auslanb hört, war bas Interesse für sportliche Ereignisse auf dem Nürburgring noch niemals so groß wie gerabe im Augenblick, wo sechs Nationen mit sechs Marken, ben schnellsten Fahrzeugen ber Welt, zum großen Kampfe rüsten.
Mercedes-Benz unb Auto-Union repräsentieren die beutsche Industrie in einer Form, wie es besser wohl kaum geschehen kann. Italien, von jeher im Wagensport mit an erster Stelle stehend, wird durch seine Nationalmarken A Isa- Romeo und Maserati vertreten. Dieses Land schickte in den letzten Jahren noch niemals eine solch hoffnungsvolle Mannschaft ins Rennen wie jetzt. Die Alfas kommen mit den neuen Wagen, die bereits außerordentlich schnell sind.
Maserati aber kommt mit Wagen, die hier erstmalig durch die Scuderia Subalpina eingesetzt werden. Es ist dies ein Achtzylinder, bestehend aus zwei Zylinderblöcken, zu je vier Zylindern, V-förmig angeordnet, mit zwei Vergasern unb einem Rootskompressor.
„ Die englische Jnbustrie, die zur Zeit durch die überraschenden Weltrekorde einiger junger Sports- leute viel von sich reden macht, ist durch zwei ERA» Wagen der English-Racing Automobils Ltd. vertreten, am Steuer die Fahrer Mays, Klassensieger im Eifelrennen, unb ber Deutsche von Delius. Das Mölsheimer Bugattiwerk läßt sich burch ben Italiener Taruffi vertreten.
Das offizielle Training beginnt am heutigen Mittwoch unb wird bis zum Samstag in ber Zeit von 9 bis 12 unb von 15 bis 18 Uhr ftattfinben, am Samstag in ber Zeit von 9 bis 14 Uhr. Man erkennt also, bah ben Fahrern ausreichenb Gelegenheit gegeben ist, sich für bieses größte unb schwierigste Rennen ausgiebig vorzubereiten!
Der Große Preis von Deutschlanb, der am 28. Juli zum Austrag kommt, ist ber achte Große Preis Deutschlanbs überhaupt! Daraus geht hervor, baß bie Geschichte ber Großen Preise bei uns noch gar nicht so alt ist, benn erst im Jahre 1926 würbe auf der Berliner Avus das erste Rennen dieser Art bestritten, Sieger war Rudolf (Tarne» ciola auf Mercedes. Seit dem Jahre 1927 finden die Großen Preise auf dem Nürburgring statt. Sieger des Großen Preises" im Jahre 1927 war ber alte unb inzwischen im Sport töblich verunglückte Otto M e r z aus Mercebes. Schon im nächsten Jahre siegte wieberum Caracclola auf Mercebes-Benz, um im nächstfolgenben Jahre, im Sportfeierjahr ber deutschen Nationalmarke, auf Alfa-Romeo sich diesen Lorbeer zu erkämpfen. 1933 fiel bas Rennen wiederum aus. Aber schon im nächsten Jahre hatte die deutsche Industrie doppelt gerüstet und Hans Stuck konnte auf Auto-Union in einem fenfatio- neUen Kampfe den Großen Preis des Jahres 1934 gewinnen!
Wer wird der Sieger des Jahres 1935 feto?
Das ist eine Frage, bie heute bereits Hundert- taufenbe bewegt, eine Frage, die in den Tagen bes Trainings immer unb immer roieber beschäftigt, eine Frage, bie währenb ber vier Stunben des Rennens viele Hunderttausende in Spannung halten wird!
Die Veltbewerbe des Samstags.
Bereits der erste Turniertag, ber Samstag, brachte eine Fülle interessanter Wettbewerbe.
Das Jagbspringen (um ben Preis vorn Parkhotel) forberte Pf erbe und Reiter bereits zu hohen Leistungen heraus. Hier brachte Oberleutnant Necke Imann auf „Raubritter" ben Sieg c.c »in '(Runh ?n Oberleutnant v. Salviati auf „Jrrnen-
6.5 unb 40.15, em Punkt würbe also nur noch > traub" konnte hinter SS.-Oberscharführer Ober-
Oie Ringelnatter im Kinderbett.
LPD. Dillenburg, 23. Juli. Jrn benachbarten Eibach war eine Arbeiterfamilie imJZßalbe mit Holzaufbinoen beschäftigt. Hierzu hatte sie auch ihren kleinsten einjährigen Sprößling mitgenommen In ben solgenben Nächten wollte ber Kleine nicht mehr schlafen unb schrie fortgesetzt. Als bie Mutter bas Bettchen bes Kinbes untersuchte, fanb sie eine 80 bis 90 Zentimeter lange Ringelnatter, bie sich in dem Kissen, auf dem der ’ " " * ' " . Ein
EintrltU^els^Dauerk. falle Veranstalt^ F^rÄ^d «v. Bahnhokstr., 2ig -Haus R a u, Marktpl., Zig.-Haus Reuter, Neuen Bäue. Friseur H.Faderl, Neustadt 6
Tageskarten für: Freitag 2. August. -.50 Mk. für Jugendliche S ; Beikarten f.Famihenangeh. 1.-Mk., Dauerkart. f. Jugendl, Erwerbei, Reiehsw, Arbeitsd. 150 Mk
Einmaliger Eintritt für Sonntag -.50 Mk., für Jugendliche usw - 30 Mk. Samsta®’ 3- August, -.50 Mk., für Jugendliche usw. -.30 Mk.; Sonntag, 4. August 1- Mk für Jugendliche usw. -.60 Mk.
Zuzüglich -.10 Mk. Sportgroschen für jede Karte


