Ausgabe 
23.3.1935
 
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Reichsminister Dr. Goebbels spricht in Hannover.

Aus aller Welt

scheindauer 3,4 Stunden.

zu beruhigen, die volle den anderen

zichte. nur um damit die Well Deutschland wolle nichts als Gleichberechtigung mit

hoffnungsvolle Früchtchen. Schüler gründen eine Diebesbande.

Lissabon und tritt dann mildem Flugzeug die Heimreise an.

Eine Unterredung mit Oberst Reinhard.

wurde allenthalben von begeisterten Volksmassen stürmisch begrüßt. Die ganze Stadt hatte reichen Flaggenschmuck angelegt. Außer dem riesigen Kup­pelsaal der Stadthalle waren noch fünf große Säle überfüllt. Dr. Goebbels schritt zunächst die Fronten der Formationen ab und betrat dann, umtost von Heilrufen und Händeklatschen, den Kuppelsaal, der ringsum mit Hakenkreuzfahnen festlich geschmückt war.Dr. Goebbels wandte sich zunächst innenpoliti-

Eine Frau sta r b bald nach ihrer Einlieferung. Von den übrigen Bewohnern des Grundstücks haben einige leichtere Verletzungen davongetragen. Ein Straßenpafsant wurde durch umherfliegende Mauer­teile leicht verletzt. Die furchtbare Gewalt der Explo­sion ging auch daraus hervor, daß teilweise die Trümmer bis in die gegenüberliegenden Wohnun-

schen Problemen zu, wobei er u. a. ausführte: Der Nationalsozialismus habe die Aufgabe über­nommen, aus einem aus tausend Wunden blutenden

Geldspenden für den Aufbau der Wehrmacht.

Kleine politische Nachrichten.

Reichsstatthalter Mutschmann hat den G a u - obmann des NSLB. in Sachsen, G ö p

heute könnten wir die Kraft organisieren, die der Nation die Möglichkeit gebe, ihre friedlichen Belange nach außen zu vertreten. Es werde in Deutschland keinen Staatsmann mehr geben, der auf die Lebensrechte seines eigenen Volkes ver-

großen Nationen. Als uns die Welt diese ver­weigerte, haben wir ihre Konferenzen verlassen. Wir haben am 16. März die Maßnahmen ge­troffen, um die Sicherheit unseres Volkes wie­der der eigenen Kraft der Nation zu überantworten. Wir bauen keine Armee auf, um Krieg zu führen, sondern um den Frieden zu bewahren; denn nicht das bewaffnete, sondern das unbewaffnete Deutsch­land habe Europa beunruhigt.

Deutschland will am Neubau einer besseren Weltordnung Mitarbeiten

Berlin, 22. März. (DNB.) Der Bundesführer des Kyffhäuferbundes, Oberst a. D. Reinhard, gewährte einem Vertreter des Deutschen Nachrich­tenbüros eine Unterredung, in der der Führer von über drei Millionen ehemaliger Soldaten der alten Wehrmacht seine Freude über die Wiederherstellung der allgemeinen Wehrpflicht zum Ausdruck brachte. Oberst Reinhard erklärte u. a., die Verkündung des Gesetzes am Vorabend des Heldengedenktages sei soldatisch gesehen die größte Tat des Führer ge­wesen, da gerade die Soldaten des Weltkrieges t m besonderen Maße unter der völligen Wehr­losigkeit Deutschlands gelitten hätten. Dabei dürfe man aber die Begeisterung der alten Soldaten über die befreiende Tat des Führers nicht mit der Stim­mung von 1914 verwechseln, da die Weltkrieg-Sol­daten die Schrecken des Krieges zur Genüge ken- nengelernt hätten und nicht daran dächten, in der allgemeinen Wehrpflicht ein Mittel zum K r i e g e zu sehen. Die alten Waffenträger der Na­tion sähen ihre Aufgabe darin, auf Grund ihrer sol­datischen Weltanschauung den Wehr willen unseres Volkes, vor allem auch der Jugend, zu stärken. Zum Schluß sprach Oberst Reinhard die Ueberzeugung aus daß die Frontsoldaten des Weltkrieges, die den Krieg auf der anderen Seite mitgemacht haben, für me Wiederherstellung der soldatischen Ehre in Deutsch­land vollstes Verständnis haben würden.

Von der Schöneberger Kriminalpolizei wurden fünf Berliner Jungens im Alter von 10 bis 15 Jahren festgenommen, die eine Diebesbande

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Freudigen und dankbaren Herzens wird gerade die deutschen Jugend diesen Entschluß begrüßen; denn wie einst die Väter, so hat heute die deutsche Jugend wieder das alte stolze Recht des freien deutschen Mannes zurücker­halten, für den Schutz und die Ehre des deutschen Vaterlandes mit der Waffe einzutreten. Ich weiß, daß die deutsche Jugend sich dieser Ehren­pflicht stets würdig erweisen wird."

geführt.

Zwei Todesstürze im kleinen Walsertal. Bei der Uebersührung in die Heimat verunglückt das Auto.

An den Gottesackerwänden im Kleinen Walser­tal (Vorarlberg) ist ein Münchener Student beim Skilaufen verunglückt. Eine bei der Rettungs­station in Riezlern anrufende Skiläuferin meldete, daß der Student in das etwa 100 Meter tiefe Höl- lenloch, das jedem Skifahrer bekannt ist, hinabge­stürzt ist. Es ist kaum anzunehmen, daß der Ver­unglückte lebend geborgen werden kann. Seine Per­sonalien konnten bis jetzt noch nicht festgestellt werden.

Im Kleinen Walsertal unternahm der in Hirsch- egg auf Winterurlaub weilende Walter K r o e k - k e r aus Wernigerode im Harz eine Skitour auf den Haele-Kopf. Bei der Abfahrt stürzte er über eine 50 Meter hohe Felswand ab und blieb an deren Fuß tot liegen. Er hatte die Warnungsrufe seiner Begleiter überhört. Die Leiche wird nach Wernigerooe übergeführt. Dieser Todesfall tft um so bedauerlicher, als am gleichen Tage Kroeckers Schwester nach Hirfchegg kam, die ihren Bruder mit dem Auto abholen wollte. Nun mußte sie die Heimfahrt mit dem toten Bruder im Dberftorfer

Die zahlreichen Geldspenden, die seit dem denk­würdigen 16. März im Reichswehrministerium <?tn- gelaufen sind, legen beredtes Zeugnis von der innigen Verbundenheit von Volk und Wehrmacht ab. Niemand ist sich im Unklaren darüber, daß das große Aufbauwerk unserer Lan­desverteidigung nur dann gelingen kann, wenn für einen gefunden finanziellen Un­terbau gesorgt wird. Geld ist im verarmten Deutschland der Nachkriegszeit knapp, um so höher ist der Wert der bereits eingelaufenen Spenden und aller noch folgenden Opfer zu veranschlagen. In diesen Gaben spiegelt sich das Gefühl der Be­freiung wider, das heute von jedem einzelnen Be­sitz ergriffen hat, das ihm neue Lebensfreude und Schaffenskraft einflößt und das ihm den Glauben an eine Zukunft unseres Volkes und Vaterlandes aegeben hat, die frei ist von Bedrohungen durch feindselige Mächte und frei von der Sorge um die eigene Sicherheit im Kreise hochgerüsteter Staaten. Noch ist es ein weiter Weg, den unsere Wehrmacht zurückzulegen hat, bis sie soweit ist, wie es das deutsche Volk wünscht. Dieser Weg läßt sich jedoch um so rascher zurücklegen, je stärker die finanziellen Mittel sind, die der Reichswehr zur Verfügung stehen. Daß diese Mittel aus freiwilligen Spenden in großem Umfang aufgebracht werden, darf wohl angesichts der bereits geleisteten Opfer mit Recht angenommen werden, zumal es jeder als seine Ehrenpflicht betrachtet, fein Scherflein in den Opfer­stock der Landesverteidigung zu werfen.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot für den übrigem Teil: Ernst Blumschein Anzeigenletter: Hans Beck« verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. II. 35: 11 790. Druck und Verlag; Brübl'iche UniversitatS'Buch- and Sleindruckereß R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

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alle Stadtgegenden Groß-Berlins und machten sich an unverschlossen parkende Autos heran, um daraus alles Erreichbare und Wertvolle zu entwenden. Vor­zugsweise liehen die hoffnungsvollen Burschen Zünd­kerzen mitgehen, die sie an Kraftwagenführer für 50 Pf. das Stück verkauften. Ein Teil der Diebes­beute konnte wieder herbeigefchaft und den Geschä­digten ausgehändigt werden. Die jugendlichen Tau­genichtse dürften voraussichtlich einer Fürsorge- anftalt übergeben werden.

Rostock ist Großstadt geworden.

Nach Mitteilung der Presse- und Propaganda- «stelle der Seestadt Rostock hat das Einwohner- I melbeamt am 3. März den neugeborenen Hans- Jochen Maro11, Sohn des Kürschnergesellen Hans Marott, als hunderttausend st en Ei n w o h- ner eingetragen. Somit hat Rostock die Einwoh­nerzahl von Einhunderttausend erreicht und ist Großstadt geworden. Der Rat der Großstadt Rostock wird dem hunderttausendsten Einwohner eine besondere Förderung angedeihen lassen. Er gibt als Patengeschenk ein Sparkassenbuch über 500 Reichsmark unb die gesamte Säuglingsausstattung. Dem Wunsche des Rates entsprechend soll das Kind dereinst auch ein Sohn der Stadt bleiben, dessen Name jederzeit mit Stolz genannt werden kann.

Schwere Gasexplosion in Breslau. Eine lote, mehrere verletzte.

Im Keller des Hauses Dessauer Straße 12 in Breslau ereignete sich eine starke Gasexplo­sion, wobei die Kellerdecke in der ganzen Aus­dehnung des Gebäudes einstürzte. Die Bewohner der beiden im Erdgeschoß gelegenen Wohnungen wur­den durch die Trümmer verschüttet. Die sofort alarmierte Feuerwehr befreite fünf Personen und ein Kind, die sämtlich mehr oder weniger schwere Verletzungen davon getragen haben, aus den Trümmern und brachte sie in das Krankenhaus.

Der Minister kam dann auf die Klage Frank­reichs beim Völkerbund zu sprechen und fragte, ob Frankreich dort auch gleichzeitig über feine eigene Nichtabrüstung verhandeln lassen wolle, durch die es selbst den Versailler Ver­trag verletzt habe. Warum antworte Frankreich nicht auf die Friedensangebote, die ihm von Deutsch­land gemacht worden seien? Deutschland wolle nichts anderes als das, was die anderen Völker als ihr selbstverständliches Recht beanspruchen: die Ehre und die nationale Souveränität. Es habe keinen Ehrgeiz, kriegerische Lorbeeren zu suchen, gen geschleudert wurden. Die Explosion ist wahr- denn es habe große innere Aufgaben vor scheinlich darauf zurückzuführen, daß 'durch einen sich: die konsequente Fortführung der Arbeits- Gasrohrbruch auf ber Straße Gas ausge- schlacht, die Erzeugungsschlacht und die große strömt ist und sich im Keller angesammelt hat. Als Reichsreform. Wenn man heute eine Jugend in den der Hausmeister sein Fahrrad im Keller holte, nationalsozialistischen Formationen, im Arbeits- schaltete er die automatische Treppenbeleuchtung ein. dienst und in der Wehrmacht marschieren sehe, eine Dabei wurde vermutlich durch Funkenbildung die Jugend, die unter dem vergangenen Regime auf Explosion hervorgerufen.

den Stempelstellen hätte verwahrlosen müssen so Abreise der denlschen Urlauberschisse von Madeira, wi fe man, daß hinter dem natlonalsozialistischen ' . . . .. , , , . . >.

Aufbau ein ganzes Volk stehe, gewillt, das Die drei deutschen Urlauberschiffe haben d^e Regime Adolf Hitlers gegen seine Feinde zu schützen, Hauptstadt F u,n dja l verlass en. Sämtliche gewillt aber auch, nach besten Kräften am Neu- Fahrgaste sind begeistert von den Erlebnissen und bau einer besseren Weltordnung mit- den zahlreichen Eindrücken der vergangenen Tage, zuarbeiten Bevölkerung und Behörden hatten ihnen überall

0 ' 1 einen freundlichen Empfang bereitet. Das zurück­

haltende und liebenswürdige Auftreten der deutschen Arbeiter hat seinen Eindruck nicht verfehlt. Dr. Le y hat sich von seinen engeren Fahrtgenoffen bereits verabschiedet. Er reift auf derSt. Louis" b i s

Leichenauto antreten. Die Unglückskette sollte aber noch kein Ende haben. Bei der Uebersührung der Leiche verunglückte das Auto zwischen Un- tergermaringen und Ketterschwang, indem sich plötz­lich das linke Hinterrad löste. Dadurch geriet das Leichenauto an einen Baum und wurde schwer be­schädigt. Während der Wagenführer wie durch ein.- - ,..

Wunder unverletzt auf dem allein unbeschädigt ge- ffr?' Mit der formrnffarifdjen Leitung des sach - bliebenen Führersitz blieb, wurde die mitfahrende H t f d) en Volksbildungsmmisteriums Schwester Kroeckers schwer verletzt. Sie erlitt beauftragt, «

einen schweren Beckenbruch und eine schwere Ge- m

Hirnerschütterung. Ein Begleiter des Wagenführers 2m Zuge der Vereinheitlichung und Verem- wurde 10 Meter weit in die Wiese geschleudert und fachung der Verwaltung ist durch einen soeben er- erlitt dabei gleichfalls schwere Verletzungen. Die gangenen Erlaß des Relchsforstmeisters Hermann beiden Schwerverletzten wurden in das Kranken- Göring nunmehr auch die Vereinigung des haus nach Kaufbeuren cingeliefert. R e i ch s f o r st a in t e s mit der höchsten preu -

Moderne Wohnblocks im Hamburger SängevierN. Mnb-"z°lchnu^' A "rVi'ch- f°?st m'«1 A Die nationalsozialistische Staatsführung in Ham- und preußische Landesforstmeister" er- bürg richtet ein besonderes Augenmerk auf gesun- folgt.

d e Wohnverhältnisse für alle Volksgenossen. *

Im Zuge dieser Bestrebungen mußte auch das alte Unter dem Vorsitz des Reichsministers für Luft- Gängeviertel mit feinen engen Gaffen und fahrt, General der Flieger ©Öring, wurde mit völlig unzureichenden und unhygienischen Wohnun- einem Kapital von 9 550 000 Mark die deutsche gen verschwinden. Die Arbeiten find bereits in vol- Zeppelin-Reederei G. m. b. H. gegründet, lern Gange. Nur noch kurze Zeit wird es dauern, Den Vorsitz im Aufsichtsrat führt D r. Eckener, dann roirb an Stelle des Gängeviertels ein neues

Geheimrat Ouisberg zur letzten Ruhe gebettet.

Unter starker Anteilnahme aller Kreise wurde der Vorsitzende des Aufsichts- und Derwattungsrates der IG. Farbenindustrie, Geheimrat Dulsberg, in Leverkusen zur letzen Ruhe beigesetzt. Im großen Saal des Fabrikasinos war der Sarg, von der Fahne der JG.-Werke bedeckt, aufgebahrt. Zu beiden Seiten standen die Fahnen der Deutschen Arbeits­front. Mit dem Trauermarsch aus derEroica" wurde die Trauerfeier eingeleitet. Generalsuperinten­dent Dr. Schöttler ließ dann noch einmal bas Lebensbild des Heimgegangenen in bewegten Wor-

Dolkskörper einen gesunden und einheit­lichen Organismus zu formen. Die Regie­rung könne heute feststellen, daß ihr das gelungen sei. Der Nationalsozialismus habe den Mut auch zu unpopulären Maßnahmen besessen, obwohl er dem Volk oft die Gründe seines Han­delns nicht habe klarlegen können. Bei allen Maß-, nahmen mußte mit größter Vorsicht vorge­gangen werden, um die mit jeder Revolution ver­bundenen Erschütterungen auf ein Mindestmaß zu beschränken. Jede so große Umstellung sei zunächst kraftverzehrend, auch wenn sie in ihren Auswir­kungen wieder kraftbildend sei. Eine Revolution in einem Lande durchzuführen, das in der Zwangsjacke eines unerträglichen Vertrages steckt, erfordere ein wohldurchdachtes Jneinandergreifen der revolutio­nären Maßnahmen im Innern und der notwendi­gen Maßnahmen nach außen.

Hamburg hier entstehen. Schöne und moderne

Wohnblocks werden von dem Geist einer neuen Zeit Das 21 u f f o m m e n d es R eich es an künden. Bereits am 1. Oktober sollen die ersten Gestern, Zollen und Abgaben hat sich fiäiifer fertiaaefteüt fein auch tm Februar weiter gut entwickelt. Die

ÄJrJXn-Mnh finrUrnfH, tatsächliche Verbesserung beträgt 92,1 Millionen Die Kreuzer "Emden undKarlsruhe Mark. Der Gesamtzuwachs in der Zeit vom auf der Heimreise. i aipril 1934 bis zum 28. Februar 1935 weist

KreuzerEmden" ist am Donnerstagvor- gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres mittag aus Cochin in Vorderindien ausgelaufen eine tatsächliche Verbesserung von 1023 Millionen und befindet sich mit westlichem Kurs auf dem Wege Mark auf.

nach Alexandrien (Aegypten). KreuzerKarls- --------

ruhe" hat am Donnerstagvormittag Vancouver 'HXoHorlwrifM

verlassen, den nördlichsten Punkt, den er auf feiner wti vi up

Ausreife erreicht hat. Er steuert Acapulco an der des Reichswetterdiensies. Ausgabeort Frankfurt. Westküste Mexikos an, von wo er durch den Pana- einer vom Ostatlantik über Skandinavien sich ma-Kanal nach Colon (Panama) gehen wird. Beide ostwärts erstreckenden Tiefdruckrinne wandern fort» Auslandskreuzer befinden sich nunmehr, nachdem gesetzt Tiefdruckwirbel in westöMcher Richtung. Ein sie die äußersten Punkte ihrer Auslandsreise ver- besonders kräfttg entwickelter Ausläufer brachte in taffen haben, auf der Heimreise. der Nacht zum Samstag auch unferm Bezirk fchauer-

Oelungener Probeflug artige Niederschläge. Da die derzeitige Wetterlage

eines führerlosen amerikanischen Flugzeugs. und mit ihr die Zufuhr feuchter Ozeanluft nach

TXnr nmj,r:pnni(rfxo (Rnlin(,r csy..-,.... Deutschland erhalten bleibt, muß mit der Fortdauer

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man Xi.rj?" am »? V®.?" S" 3t* »«'£.«"*< -- »« snfsF.tr cääss '«&"» -»-------s meldete sich der Robotor, und man kann den Ver- Grad Celsius, abends 8,7 Grad, am 23 Marz^ mor such als gelungen bezeichnen. Das Selbsteuerflug-19en5 6,8 Grad Maximum 18 Grad, Minimum zeug ist nach 9'/- Stunden Flugzeit glatt gelandet. 11 Grad. Erdtemperaturen m 10. mnrnpn- Die ursprüngliche Absicht, das Flugzeug nach Ho- 22. Marz: abends 8,5 ©rab; am 23. T arz. 9

nolulu fliegen zu lassen, konnte nickst ausgeführt /'!.Grad. Niederschlage 2,7 mm.

werden, da die Maschine nur 5000 Liter Brennstoff an Bord hatte, die nicht bis Honolulu gereicht hät­ten. Bei dem Selbststeuerf^lugzeug handelt es sich übrigens um ein Landflugzeug, so daß bei einer durch Brennstoffmangel notwendig werbenden Wasserung auf See mit dem Verlust der Maschine gerechnet werden mußte.

ten erstehen.

Nach einem SopransoloSei getreu bis in den Tob" zeichnete Geheimrat Bosch bie wichtigsten Etappen aus dem arbeitsreichen Leben Duisbergs, ber besonders in den schweren Jahren der Nach­kriegszeit nicht einen Augenblick gezögert habe, Hanb anzulegen an bas Werk bes Wieberaufbaues. Karl Duisberg habe durch sein Wirken bewiesen, daß ber Mensch nicht ein Objekt ber Wirtschaftsordnung sei, sondern daß es möglich sei, sie selbst zu gestalten , und ihr den Stempel persönlichen Wirkens auf«

Berlin, 22. März. (DNB.) Der R e ichs -1 zudrücken.

r m in i ff P r aibf bekannt- Der Vorsitzende des Direktoriums der JG.-Far-

m e h r m in i st e r gibt berann benindustrie Dr. Kühne sngte dem Toten Dank

Aus allen Kreisen des deutschen Volkes gehen Liebe zum Werk und seine Sorge für alle,

täglich beim Reichswehrminlsierium Geldfpen - mit ihm zusammenarbeiteten. Dann rief noch den und Ankündigungen von © e l b - L t n Mitglied der Gefolgschaft dem ver- spenden ein, die als Beitrag zum Auf- ftorbenen ein letztes Lebewohl zu. Ministerialrat bau der Wehrmacht bestimmt sind. rNeinenMulertriefimNamenderReichsregie- x-- Ti (i n f für all bie Beweise einer r u n g bem Manne, der als rdealer Organisator herzlich en Da n f für au öte Beroeije einer 1 in vorderster Linie ber Männer

großen Opferberettschaft ^binde gestanden habe, die den stolzen Bau der chemischen

zugesagte und künftige Beifrage dieser Art e 1 n' Rnbuftrie geschaffen hätten, einen letzten Abschieds- zuzahlen auf das KontoWehrdank 3lL Dlef empfundene Worte fand dann Gene- bei der Deutschen Bank und Diskonto- raldirektor Dr. Bögler, ber drei Kränze namens gesellfchaft, Stadtzentrale, Abteilung A, Ber- der deutschen Wirtschaft, der Kaiser-Wllhelm-Gesell« (in w 8 Mauerstraße 26/27. Einzahlungen auf die- schäft und des Deutschen Museums nieberlegfe. Im (es Konto nimmt auch jede Filiale der Auftrage der Deutschen Chemischen Gesellschaft, TtouHrfwn n<rnf iinh Diskontoaesellschast im Reich Vereins Deutscher Chemiker, ber Deutschen Bunsen- Deutschen Bank und g s sch obne Gesellschaft und anderer Vereinigungen sprach Prof,

an. Damit ist gewährleistet, daß alle Spenden ohne Stock (Karlsruhe) und für bie Universitäten, Zeitverlust ihrer Bestimmung zugefuhrt werden. ^eren warmherziger Förberer ber Verstorbene war, ber Rektor ber Universität Bonn Prof. Nau­mann. Gefolgt von einem riesigen Trauerzug, würbe dann Karl Duisberg durch das endlose Spalier, bas die Gefolgschaft .der JG.-Werke auf ben Straßen bvlbete, zu seiner letzten Ruhestätte

ler, und wir haben uns bemüht, alle Kraft des, ©er ReichsWehrNNNWr Ott die Denkens unb ber Mitarbeit bann nach der Erkennt- bpnfMte

nis auf diesen Einen zu vereinen. OCUlfCpe

A beider Dank alle Krönt- Berlin, 22. März. (DNB.) Reichswehrminister

soldatenherzen. Darum danken alle guten Deutschen Generaloberst v. B l 0 m b e r g hat dem ,,Reichs- ben alten ^Soldaten unb den Männern, die die lugendpressedienst anläßlich der Wiedereinführung schwere Zeit durchgestanden und das Panier der der Wehrpflicht folgendes G r u ß w 0 r t a n b i e Freiheit hochgehalten haben. Darum banke ich als deutsche fugend zurVerfügung gestellt: Bundesführer allen meinen Kameraden. '^em deutschen Volke ist die allgemeine Darum danken alle dem Führer für seinen Wehrpflicht m 1 e 6 e r g e g e b e n worden, heroischen Entschluß und darum gebührt der Dank' der alten Frontsoldaten seinen Helfern, Her­man Göring, den Führern der Reichswehr und der Wehrmacht selbst. Don ben alten Fahnen kön­nen wir die Trauerflore ablegen, denn ein Teil un­serer Ideen, ein großes Ziel ist erreicht. Wir haben wieder ei ne Armee. Wir haben wie­der die hohe Schule für den jungen deutschen Men­schen, die wir unserer Art gemäß nun einmal brau­chen. Und wir stehen wieder gleichberechtigt, gleich

an Kraft, Macht, Ehre unb Wehr, frei unb fouve-1 Hannover, 23. März. (DNB.) Reichsminister rän, als stolze Nation da, gleich und frei gleich den Dr. Goebbels traf am Freitagnachmittag von anderen unb geführt von einem starken, guten, Wiesbaden kommend mit dem Sonderflugzeug in kühnen und vorschreitenden Führer. Hannover ein, um dort in einer gewaltigen

Aus der Iraner ift Freude und Stolz geworden. Kundgebung m der Stadthalle zu Iprechem Er Aber kein überheblicher Stolz, denn dieses Deutsch­land hat es durch den berufenen Mund feines Reichswehrministers v. Blomberg ausgespro­chen, daß es mit aller Kraft den Frieden will, daß es nicht den Angriff und nicht den Krieg will, weil es erkannt hat tn feiner bitteren, vom Schick­sal bestimmten Erkenntniszeit, daß Europa zu klein geworden ist für Kriege. Alle Kraft des deut­schen Volkes dient dem Frieden, dem Auf­bau und ber Volksgemeinschaft. Das gilt besonders für die Kameraden, die im NSDFB. (Stahlhelm) sich zufammengefchloffen haben. Don den Aufgaben, die wir uns bei unserer Gründung im Jahre 1918 und 1919 gestellt haben, ist mit dem Erreichen der Wehrhoheit und ber allgemeinen Dienstpflicht bas aktive Ziel erreicht. Die geistige Aufgabe unseres ibealften Zieles aber hört, solange rote wir leben, atmen unb arbeiten können, nicht auf. Wir haben weiter dafür zu sorgen, daß die Tradition des Frontsoldatentums der Jugend übermittelt wird, auf daß diese Tradition mit ihren hohen soldatischen Tugen- genben das Erbe der nachkommenden Geschlechter roirb. Für diese Tradition, für die deutsche Volks­gemeinschaft und für die hohen Ziele Adolfs Hitlers treu, aufopfernd unb roerbenb einzutreten das ist und bleibt für uns die hohe Lebensaufgabe.