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zwischen 14. und 21. April ein, während der Früh­lingseinzug zwischen 22. und 28. April stattfindet. Das Gebiet um Nürnberg, der Mittel- und Unter­lauf des Mains, das Lahntal, das niederrhei­nische Tiefland und das Seengebiet bei Potsdam und Brandenburg haben den letzten Frost zwischen 21. und 28. April, Frühlingseinzug zwischen 29. April und 5. Mai. Die schwäbisch-bayrische Hoch­ebene hat letzten Frost zwischen 28. April und 5. Mai, Frühlingseinzug vom 6. bis 12. Mai, im Gebiet um Lauenburg und Hinterpommern findet der letzte Frost vom 12. bis 19. Mai, der Frühlings­einzug zwischen 20. und 26. Mai statt.

Man sieht hieraus, wie außerordentlich gut sich die Pflanzen ihrem Klima angepaßt haben. Diese bewunderswerte Uebereinstimmung gilt jedoch, wie gesagt, nur für die langjährigen Mittelwerte. In einzelnen Jahren ist sie nicht erfüllt, wie die F r o ft» schaden lehren, denen die jungen Pflanzen er­liegen, wenn sie, durch eine Wärmeperiode zu früher Blüte erwacht, von einem Spätfröste überrascht werden. Sie gilt auch nicht für die Nord­

seeküste. Hier tritt wegen der Verzögerung des Frühjahrsanstieges der Temperatur der (phäno- logische) Frühlingseinzug verhältnismäßig spät ein, während andererseits in Meeresnähe die Frost- aefährdung sehr frühzeitig zurücktritt, da die grö­ßere Luftfeuchtigkeit bei Abkühlung leichter zur Bildung einer Wolkendecke und damit zur Verhin­derung stärkerer nächtlicher Ausstrahlung führt. An der Nordfeeküste (und im westlichen Teil der Ost­seeküste) ist daher zwischen dem mittleren Datum des letzten Frostes und dem mittleren Datum des Frühlingseinzuges ein viel größerer zeitlicher Zwi­schenraum als im Binnenlande. So ist z. B. auf den westlichen friesischen Inseln und auf Helgoland durchschnittlich bereits die letzte Märzwoche frost- frei, während der Frühling in dem oben angegebe­nen Sinne erst vom 6. bis 42. Mai feinen Einzug hält. Trotz dieses relativ späten Frühlingsbeginns zeichnen sich die Nordseeinseln in der kalten Jahres­zeit durch ein außerordentlich mildes Klima aus. So sind z. B. blühende Rosen im Winter auf den Nordseeinseln keine Seltenheit.

Wirtschaft.

Rohstoffversorgung und Schafzucht.

Zum Zwecke der Steigerung der deutschen Woll­erzeugung im Interesse der Rohstoffversorgung der deutschen Wollindustrie wird in einem Runderlaß des Reichs- und preußischen Ministers des Innern auf die Förderung der Schafzucht durch die Ge­meinden und Gemeindeverbände hingewiefen. Dieses Ziel ist nur zu erreichen, wenn die Futtergrundlage dadurch erweitert wird, daß alle geeigneten und Freiflächen der Schafhaltung nutzbar gemacht wer­den. Der Minister spricht die Erwartung aus, daß die Gemeinden und Gemeindeverbände im Hinblick auf die volkswirtschaftliche Notwendigkeit der Förde­rung der Schafzucht in der Bereitstellung geeigneter Weideflächen für die Schafhaltung der Bevölkerung mit gutem Beispiel vorangehen.

*

* AG. Buderussche Eisenwerke, Wetz­lar. 4 o. H. (0) Dividende. Der Aufsichtsrat beschloß, nunmehr entsprechend der früheren Ver­waltungsankündigung, für 1934 die Wiederauf­nahme der Dividendenzahlung mit 4 v. H. (0 v. H.) der Generalversammlung am 7. Mai vorzuschlagen.

* Mainzer Aktien-Bierbrauerei AG., Mainz. 3 v. H. (0) Dividende. Die Mainzer Aktien-Bierbrauerei nimmt für das Geschäftsjahr 1933/34 auf das damals nicht zufammengelegte Aktienkapital von 3 Millionen RM. die Dividenden­zahlung mit 3 v. H. wieder auf.

Rhein-Mainische Mittagsbörse.

Zurückhaltend.

Frankfurt a. M., 21. März. Die Anrufung des Völkerbundes durch Frankreich hat auf die Börse kaum einen Einfluß gemacht. Mit großem Interesse sieht man indessen der Weiterentwick­lung der außenpolitischen Lage, insbesondere dem Besuch des englischen Außenministers in Berlin entgegen. Bereits an der Abendbörse zeigte sich innerhalb der Kulisse etwas Zurückhaltung, die heute auch auf die Kundschaft insofern Übergriff, daß die Auftragserteilung und damit naturgemäß die Geschäftstätigkeit nachgelassen hat. Das Publi­kum hielt jedoch an seinem Besitz fest, vereinzelt zeigte es für Spezialwerte noch etwas Kaufinter­esse. Die Kulisse, die sich in den letzten Tagen etwas stärker eingedeckt hatte, schritt noch zu leich­ten Glattstellungen. Das herauskommende Mate­rial war aber nur klein und fand bei meist nur leichten Kursrückgängen glatt Unterkunft. Die Grund- ftimmung der Börse blieb durchaus freundlich, nach den ersten Kursen war vielfach wieder Kaufneigung zu beobachten.

Am Aktienmarkt war die Kursgestaltung etwas uneinheitlich. Am Montanmarkt gingen Stahl­verein auf 82 (82,75), Buderus auf 93,40 (94,25) und Mannesmann auf 80,75 (81,50) zurück, wäh- und Rheinftahl zunächst auf 101,75 (101,25) an- flogen, bann aber auf 101,50 nachgaben. Von chemi­schen Werten bröckelten IG.-Farben leicht auf 143,90 bis 143,75 (144,25) ab, Metallgesellschaft waren mit 94,50 (95,75) etwas mehr gedrückt, Gold­schmidt verloren 0,75 v. H., Deutsche Erdöl blieben mit 102,25 (102) voll behauptet. Am Elektromarkt lagen die Kurse nur ganz geringfügig niedriger, so AEG. mit 37 (37,13), Bekula mit 140 (140,50) und Licht und Kraft mit 121,40 (121,50). Gesfürel lagen mit 120,50 unverändert. Für Siemens erhielt sich Nachfrage zu 145 (144). Sonst setzten ein: Reichs­bank 159 (159,50), Hapag 31,25 (32), Nordd. Lloyd 33,65 (34), Hanfwerke Füssen 83,25 (84), Cement Heidelberg 118 (119), Zellstoff Waldhof 114,50 (114,75) und Daimler 94 (94.90). Weiter matt lagen (9ebr. Junghans mit 89 (91). Fester notierten an­derseits Deutsche Linoleum mit 154,50 (153,25).

Am Rentenmarkt war das Geschäft bei ebenfalls uneinheitlicher Kursgestaltung weiter klein. Altbesitz gaben 0,13 v. H., 6proz. Stahloerein 0H0 v. H. nach, dagegen waren Zinsvergütungs­scheine zu 91,20 (91,10) gesucht. Späte Reichsschuld­buchforderungen und Kommunal-Umschuldung lagen unverändert. Von fremden Werten 4proz. Rumä­nien 4,35 (4,15).

Im Verlaufe blieb die Kursgestaltung uneinheit­lich, das Geschäft blieb im ganzen klein. Etwas leb­hafter unter mehrfachen Schwankungen waren Stahlverein, Rheinstahl und IG.-Farben. Im gan­zen war die Stimmung eher etwas erholt, wobei die leichte Besserung der Außenhandelsbilanz für den Monat Februar einen guten Eindruck machte. Schwächer lagen Zellstoff Waldhof mit 113 nach 114,50, Gesfürel mit 119,50 nach 120,50. Die später notierten Werte gingen überwiegend etwas zurück. Sehr fest blieben dagegen Eßlingen Maschinen mit 78 (74), ferner gewannen Scheideanstalt 1, Harpe- ner 1, Daimler etwa 0,75 und Chade-Aktien AC 1 Mark. Am Kassamarkt waren einige Jndustrie- papiere weiter gesucht, so Seilindustrie Wolff u. a. Henninger Brauerei.

Das Rentengeschäft war später auch klein, die Kurse blieben aber gut behauptet, 5proz. Stahlver­ein gaben jedoch auf 96,25 (96,65) nach. Goldpfand­briefe waren gefragt, Kommunal-Obligationen blie­ben meist unverändert, während Liquidationspfand­briefe zum Teil weiter abbröckelten. Stadtanleihen waren überwiegend leicht gebessert. Von Ausland­renten lagen Anatolier mit 35,15 (35,75) schwächer.

Tagesgeld unv. 3 v. H.

Abendbörse: etwas erholt.

Die Abendbörse hatte, von wenigen Spezialwer­ten abgesehen, nur kleines Geschäft, die Haltung war jedoch im Anschluß an den Mittagsschluß- und Nachbörsetwerkehr weiter etwas zuversichtlicher, und die Kurse waren zumeist etwas erholt. Am Mon­tanmarkt blieben Rheinftahl gefragt und erhöhten sich bis auf 103,75 (gegen Berlin plus 0,50 v. H., gegen Frankfurt plus 1,25 v. H.), ferner waren Stahlverein mit 82,25 bis 82 (81,65) beachtet. IG. Farben zogen auf 144,25 (143,90) und Zellstoff Waldhof auf 144 (113) an. Lebhafter waren am Schiffahrtsaktienmarkt Hapag mit 31,50 bis 32 (31,25). Im übrigen lagen die meist etwas festeren Berliner Schlußkurse gut behauptet, teilweise auch um Bruchteile eines Prozentes höher. Am Kassa- markt erhöhten sich Grün & Bilfinger auf 206 (204,50) und Commerzbank auf 82,50 (82).

U. a. notierten: Altbefitz 111,75, 6 v. H. Stahl­oerein 99,13, 6 v. H. IG. Farben-Bonds 122,13, 5 v. H. Eisenbahn-Bank Obl. 85, 6 v. H. Franks. Hyp. Bank Gold R 16 97, 6 v. H. do.. Gold-Kamm. 95,25, 5,5 o. H. Rhein. Hyv. Liquidation 100,25, Commerzbank 82,50, DD-Bank 83,75, Dresdner Bank 83,75, Reichsbank 160, Mannesmann 80,75, Mansfeld 96,25, Rheinstabl 103,50 bis 103,75, Stahlverein 82,25 bis 82, AKU. 53,25, Chade AC 220, Conti Gummi 156,50, SchSideanstalt 211, Deut­sche Linoleum 154, Licht & Kraft 121,50. Eßlingen Maschinen 78, IG. Farben 144,25, Gesfürel 120, Goldschmidt 99, Grün & Bilfinger 206, Hanfwerke Füssen 83,50, Holzmann 88, Junghans'88,75, Lah- meyer 120,50, Rheag 113, Siemens 145, Zellstoff Waldhof 114, Hapag 31,50 bis 32, Norddeutsche Lloyd 33,75.

Schweinemarkt in Grünberg.

4- Grünberg, 21. März. Der heutige Schweinemarkt zeigte einen Auftrieb von 506 Ferkeln. Folgende Preise wurden erzielt: Ferkel bis 6 Wochen alt 20 bis 23 Mark, 6 bis 8 Wochen alt 23 bis 28 Mark, 8 bis 13 Wochen alt 28 bis 32 Mark. Der Handel war lebhaft; es verblieb fast kein Ueberftanb.

Frankfurter Schtachtviehmartt.

Frankfurt a. M., 21. März. Auftrieb: Rinder 22 (gegen 7 am letzten Donnerstagsmarkt), darunter 21 Ochsen, 1 Kuh. Zum Schlachthof direkt wurden zugeführt: 8 Kühe. Kälber 943 (1218), Schafe 61 (282), Schweine 386 (410). Notiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in RM.: Kälber a) 53 bis 56 (am 14. März 1935 51 bis 54), b) 44 bis 52 (44 bis 50), c) 36 bis 43 (37 bis 43), d) 27 bis 35 (27 bis 36). Lämmer und Hämmel b2) Weidemasthämmel 38 bis 40 (37 bis 38), c) mittlere 35 bis 36 (35 bis 36), d) geringere (32 bis 34). Schafe e) beste 35 bis 37 (34 bis 35), f) mittlere 30 bis 34 (30 bis 33), g) geringe 25 bis 29 (24 bis 28). Schweine b) 49 bis 52 (49 bis 52), c) 48 bis 52 (47 bis 51), d) 46 bis 50

(45 bis 50). Marktverlauf: Kälber mittelmäßig, aus» verkauft. i)ämmel und Schafe lebhaft, ausoerkauft. Schweine schleppend, geringer Ueberftanb (10).

Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung des Fleischgrohmarktes: 1104 Rinder­viertel, 234 ganze Kälber, 14 ganze Schafe bzw. Hämmel, 709 halbe Schweine. Preise pro 50 kg in RM.: Ochsenfleisch b) 62 bis 66, c) 58 bis 62. Bullenfleisch b) 58 bis 62. Kuhfleisch b) 50 bis 56, c) 36 bis 44. Färsenfleisch b) 62 bis 66, c) 58 bis 62. Kalbfleisch b) 67 bis 75, c) 61 bis 67. Hammel­fleisch b) 70 bis 75. Schweinefleisch b) 70 bis 75. Fettwaren: roher Speck aus hiesiger Schlachtung, unter 7 cm 68 bis 72, Flomen 80 bis 85. Markt­verlauf ruhiy.

Der deutsche Außenhandel im Februar.

Die Einfuhr betrug im Februar insgesamt 359 Millionen Mark. Gegenüber dem Vormonat ist sie um 45 Millionen Mark, d. h. rund 11 v. H. zurückgegangen. An diesem Rückgang sind, mit Aus­nahme von lebenden Tieren, alle Hauptgruppen be­teiligt. Verhältnismäßig am stärksten, mit fast 14 v. H. ist die Abnahme bei Lebensrnitteln und Ge­tränken. Die Einfuhr von Rohstoffen war insgesamt um 24 Millionen Mark, d. h. rund 10 v. H. gerin­ger als im Vormonat. Die Fertigwareneinfuhr ist insgesamt um 11,4 v. H. vermindert. Der Rück­gang der Gesamteinfuhr entfällt zum weitaus größ­ten Teil auf europäische Länder. In der Einfuhr aus außereuropäischen Ländern sind hervorzuheben Rückgänge des Bezuges aus der Türkei (Wolle, Südfrüchte), sowie aus den USA. (Erze). Steige­rungen sind nur in einigen wenigen Fällen, fo z. B. in der Einfuhr aus Britisch-Jndien, zu ver­zeichnen.

Die Ausfuhr betrug im Februar 302 Mill. Mark. Gegenüber dem Vormonat ist sie um drei Millionen Mark, d. h. 1 v. H. gestiegen. Da die Durchschnittswerte etwas gesunken sind, ergibt sich, volumenmäßig betrachtet, eine noch etwas stärkere Steigerung, an der sowohl Rohstoffe, als auch Fer­tigwaren beteiligt sind. Die Entwicklung der Aus­fuhr nach Absatzländern zeigt im allgemeinen keine großen Veränderungen.

Die Handelsbilanz schließt im Februar mit einem Einfuhrüberschuß von 57 Millionen Mark gegen 105 Millionen Mark im Januar ab. Die Ver­ringerung des Einfuhrüberschusses gegenüber dem Vormonat ergibt sich vorwiegend aus dem Waren­verkehr mit Europa. Hier hat vor allem der Ein­fuhrüberschuß im Warentausch mit Rußland, Spa­

nien und Ungarn eine Verminderung erfahren. Fer­ner ist die Aktivität im Verkehr mit den Nieder­landen wieder etwas gestiegen. Im übrigen ist der Einfuhrüberschuß im Verkehr mit den USA., der im Vormonat etwas zugenommen hatte, im Februar erstmals durch einen kleinen Ausfuhrüberschuß ab­gelöst worden.

Im einzelnen sind im Außenhandel des Monats Februar folgende Veränderungen hervorzu­heben: Die Verminderung der Lebensmitteleinfuhr entfällt in erster Linie auf Südfrüchte, Obst, Butter, Eier, Hülsenfrüchte, Käse und Spirituosen. Diesen Rückgängen stehen Steigerungen bei Kaffee und Zucker gegenüber. An der Verminderung der E i n- fuhr von Rohstoffen und halbfertigen Waren sind vor allem Bau- und Nutzholz, Kalbfelle und Rinds- Häute, Erze und Metallaschen, Wolle, Sämereien, Därme, Rohseide und Florettseide, sowie Mineralöle beteiligt.Semgegenüber hat die Einfuhr von Alu­minium und Baumwolle zugenommen.

In der Gruppe Fertigwaren ist die Einfuhr von Walzwerkserzeugnissen und sonstigen Eisenwaren um insgesamt 2,7 Millionen Mark geringer ausgewie­sen. Außerdem hat die Einfuhr von chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen sowie Textilfertig­waren abgenommen. In der Aus^fuhr hielten sich die Veränderungen im einzelnen in engen Gren­zen. Die Erhöhung der Rohstoffausfuhr ergibt sich im wesentlichen aus einer jahreszeitlichen Steige­rung bei schwefelsaurem Ammoniak und sonstigen chemischen Rohstoffen und Halbzeugen. In der Aus­fuhr von Fertigwaren stehen Zunahmen bei Textil- fertigmaren Ausfuhrrückgänge bei Farben und Werkzeugmaschinen gegenüber.

Preußen.

Marburg errichtet einen Hauptparlplah

* Marburg, 22. März. Hier ist beabsichtigt, den Marktplatz zum Hauptparkplatz zu machen und durch Richtungsschilder an allen Haupt­eingängen der Stadt auf diesen Parkplatz hinzu­weisen. Man hofft, "dadurch den Verkehr mehr in der Innenstadt halten zu können. Ein geordnetes Parken wird dadurch gewährleistet, daß dieser Hauptparkplatz unter polizeilicher Bewachung stehen soll.

Sozialismus der Tat.

Lpd. Marien dera (Westerwald), 21. Mürz. Die gesamte Belegschaft des Elektrizitäts­werkes Höhn veranstaltete für die Familie eines Arbeitskameraden, der einer schweren Krank­heit zum Opfer fiel, sofort eine Sammlung, um die erste Hilfe zu leisten. Weit Über 200 Mk. waren >das Ergebnis der Sammlung, durch welche die Be­legschaft im edelsten Sinne wahre Volks- und Be­trieb sgemeinschast bewiesen hot.

Kreis Wetzlar.

CO Lützellinden, 20. März. Im Rathaus­saal fand eine Versamnuung der ^adegemein- schäft statt, die von Lehrer Gonbeaud gelei­tet wurde. Die abgeänderten Satzungen wurden genehmigt. Lehrer Gonbeaud berichtete dann über den Stand der Arbeiten an der Badeanlage. Die durch 65 Mitglieder zinslos gezeichneten Beträge in Höhe von insgesamt 1155 Mark sollen umgehend dem Rechner abgeliefert, die Jahresbeiträge für 1935 und 1936 sollen im voraus bezahlt werden. Zum Schluß seiner Ausführungen dankte der Redner dem Schachtmeifter Engel für seine bisherige Ar­beit. Schachtmeister Engel erstattete dann eingehend Bericht über das Ausmaß der Erdarbeiten. Die Betonarbeiten wurden dem Unternehmer K. Hoh­bach übertragen. Ein Holzmodell der gesamten Badeanlage, von einem Mitglied hergestellt, fand viel Anklang. Lehrer Gonbeaud schloß die Ver­sammlung mit dem Wunsch, daß die Anlage bis zum 1. Juni fertiggestellt sein möge.

Rundfirnkprogramm.

Samstag, 23. Würz.

6 Uhr: Bauernfunk. 6.15: Gymnastik I. 6.30: Gymnastik II. 6.55: Morgenspruch Choral. 7: Frühkonzert. 8.15 bis 8.35: Gymnastik. 9: Nach­richten. 9.15: Konzert. 10: Nachrichten. 11.45: So» zialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten; Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittags- konzert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: Die beit'n Schallplatten der Woche. 15: Jugend packt an! 16: Der frohe Samstagnachmittag. 18: Stimme der Grenze. 18.20: Stegreifsendung. 18.35: Saarländisch­pfälzische Dichter besuchen die alte Kaiserstadt. 18.50: Präsentier- und Parademärsche der Garnison n des Sendebezirks des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. Anschließend: Der Zeitfunk bringt d n Tagesspiegel. 20.05: Carmen, Oper in vier A is- zügen. In der Pause 21 bis 21.15: Nationale Mu­sik. Von Dr. H. Schnapp; in der Pause 21.55 bis 22.10: Nachrichten; in der Pause 22.50 bis 23: Friedrich Nietzsche überCarmen".

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten find ohne Verbindlichkeit der Schriftlsitung.)

G. 2N. in £. Der Verkäufer haftet beim Viehkauf nur für bestimmte Hauptmängel, zu denen die Feh­ler Ihrer verkauften Kuh nicht gehören. Nur wenn Sie dem Käufer völlige Gesundheit der Kuh zuge­sichert haben, kann dieser Rückgängigmachung des Kaufs verlangen.

h. 23. D. Tanzschule Bäulke, Wolfftraße 31; Wilhelm Will, Löberstraße 12p; Karl Schmidt, Wetzsteingasfe 31.

Daten fiir den 22. März.

1459: Maximilian L, Römischer Kaiser deutscher Nation, in Wiener-Neustadt geboren (gestorben 1519); 1599: der niederländische Maler Anthonis van Dyck in Antwerpen geboren (gestorben 1641); 1663: der Pädagoge August Hermann Francke in Lübeck geboren (gestorben 1727); 1797: Kaiser Wilhelm I. in Berlin geboren (gestorben 1888); '

Die hinter den Papieren

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Schluß­kurs

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Schluß« kurs

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Schlußt. Mi,lag- börse

Datum

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Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit Auslos.-Rechten .............

4/i% Deutsche Reichspostschatzan­weisungen von 1934, I.......

6% ehem.8% Hess. Volksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............

4/z% ehem. Hessische Landesbank Darmstadt Gold R. 12........

6Va% ehem. Hess. Landes-Hypo­thekenbank Darmstadt Liaui ...

4/i% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landesb.Goldschuldverschr. R.6 Oberhessen Provinz-Anlethe mit

Auslos.-Rechten ...........

Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 4/r% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

5/i% ehem. 4/r% Franks. Hyp.- Bcmk-Ltqu.-Pfandbriefe.......

5/i% ehem. 4/r% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe 4/?% ehem. 8% Pr. Landespfand­briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 4/i% ehem. 7% Pr. Landespfand- vrtefanst., Gold Komm. C61.VI

Steuergutsch.Berrechnungsk. 35-39

4% Oesterretchtsche Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staalsrente v. 1910 4'/z% desgl. von 1913..........

5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

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Selten & Guilleaume....... o

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5 Rheinische Elektrizität ........ 5

Rhein. Wests. Elektr Cchuclert L Co. .. Siemens & Halske

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Mainkraftwerke Höchst a.M.. Süddeutscher Zucker

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O 100.75

J' Z

Mansfelder Bergbau .. Kokswerke Phönix Bergbau Rheinische Braunkohlen Rheinstahl Bereinigte Stahlwerke Otavt Minen Kaliwerke Aschersleben Kaliwerke Westeregeln Kaliwerke Salzdetfurth

Schlußt. Mittag» börse

21 3

Beinberg

Zellstoff Waldhof .... Zellstoff Aschaffenburg Dessauer Gas.......

Daimler Motoren.... Deutsche Linoleum... Orenstetn L Koppel .. Westdeutsche Kaufhof. Chade..............

Accumulatoren-Fabrü Conti-Gum nn.......

6i 125.4

8/1 88,9

.» oj -

Berlin, 21 .März Amerikanische Noten.. ..........

Belgische Noten..................

Dänische Noten Englische Noten ........

Französische Noten Holländische Noten........

Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten ........

Ungarische Noten

Buderus . ....

Deutsche Erdöl ............

Gelsenkirchener Harpener.................

Hoesck EisenKöln-Neuessen Ilse Bergbau .............

S Bergbau Genüsse ...... knerwerke .............

Mannesmann-Röhren .....

Hamburg-Amerika-Paket 0

Hamburg°Südam. Dampfschiff. 0

Norddeutsche?Lloyd .........o

A.G. für Verkehrswesen 2lkt. .. o

Berliner Handelsgesellschaft ... 5 Commerz- und Privat-Bank ... o Deutsche Bank und Di-conto-

<3efellfd)aft............. o

Dresdner Bank............ o

Reichsbank .............12

101,13

90,75

147

125,5

89

81,13

38 38,25!

94 -

166,5 I 166,5 I

angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befd)(offenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 0. H.,

Frankfurt a. Ul

Schluß« kurs

Schlußf. Abend­börse

Schluß« lurs

Schlußt. Millag­börse

Dalum

20 3

21 3

20 3

21.3

4% desgl. Serie 11............

8,25

8 25

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

4,35

4,5

4,6

4,6

4/r%Rumän.vereinh.Rentev.l913

6,75

6,8

6,9

6,9

4% Rumänische vereinh. Rente ..

4,15

4,3

4,25

4,25

2 y*% Anatolier ...............

35,15

35,75

35,1

Frankfurt a. UL

Schluß­kurs

Schlußt. Abend­börse

20-3

21.3

Devisenmarkt Berlin '

Frankfurt a. M.

20.März

21 .Mörz

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Srlef

Geld

Brief

Buenos Aire.

0,658

0,662

0,658

0,662

Brüssel.....

58,17

58,29

58,17

58.29

Rio de Ian. .

0,201

0,203

0,201

0,203

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

53,19

53,29

52,71

52,81

Danzig.....

81,18

81,34

81,18

81,34

London .....

11,91

11,94

11.805

11,835

Helsingfor-..

5,255

5,265

5,215

5,225

Paris ......

16,43

16,47

10,43

16,47

Holland ....

168,18

168,52

168,21

168,55

Italien.....

20,85

20,89

20,72

20,76

Japan ......

0,694

0,696

0,692

0,694

Jugoslawien.

5,649

5,661

5,649

5,661

Oslo..... ;

59,86

59,98

59,33

59,45

Men.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon....

10,80

10,82

10,71

10,73

Stockholm...

61,42

61,54

60 87

60,99

Schweiz ....

80,72

80,88

80,72

80,88

Spanien....

33,98

34,04

33,94

34,00

Prag.......

Budapest ...

10,385

10,405

10,385

10,405

Reuyork...

2,488

2,492

2,482

2,486

Meld

2,434

2,454

57,88

58,12

52,50

52,72

11,77

11,81

16,42

16,48

167,79

168,47

20,66

20,74

59,17

59 41

60,66

60,90

80,44

80,76

33,47

33,61