Ausgabe 
22.1.1935
 
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Am Oswaldsgarten 119 a Gießen - Ruf Nr. 2145/2146

Franziska Gennees und deren Sohn Erich. Die auf dessen Bruder Rudolf abgefeuerten Schüsse gingen fehl, und die drei Banditen mußten fluch­ten, ohne den geplanten Raub ausführen zu kön­nen. Die beiden litauischen Mörder S m e t o n s und Josupeit wurden bereits 1933 vom Memeler Schwurgericht zum Tode verurteilt. Da ihre Revi­sionen vom Obersten Tribunal in Kowno verwor­fen wurden, sind die beiden Todesurteile rechts­kräftig geworden. Vor dem litauischen Gericht wurde die Mittäterschaft Dobels festgestellt, der jetzt von dem deutschen Gericht ebenfalls rechtskräftig zum Tode verurteilt worden ist.

Verwegener Raubüberfall auf einen Bahnpostwagen.

sondern nur Zeugnis­abschriften dem Be­werbungsschreiben bei­legen I - Lichtbilder undBewerbungsunter»

(Sichen, msD Mittw.,23.Jan.« 19.30 b. 22 Uhr 15.Mittw.-Abon. Gewöhn!. Prelle Ein Volksfeind. Schauspiel tn 5 Akten v. Henrik Ibsen.

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Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme beidem Heimgang unserer lieben Entschlafenen sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Weisel sagen wir unseren innigsten Dank.

In tiefer Trauer: Heinrich Rinn X. und alle Angehörigen.

Heuchelheim, den 22. Januar 1935. stöD

Dr E. Kaufmann, Berlin. Vor­zustellen beute Dienstag von 17 bis 18 Uhr, int Gasthof Deutscher

Mittwoch, 30.1. findet im Stadt­theater für die Kameraden und ihre Famil. eine Sondervorstellg.

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Preis, sind mög­lichst geschlossen v. den Vereinen bis 27. 1. 35 an der Theaterkasse anzufordern.37iv Arbeitsgemein- scha ft d.Militär- uHtgts.-Vereme

Giekeu»

sicht, sie lebendig zu bergen.

Grubenunglück in Serbien. 12 lote, 12 Verletzte.

Bei Sajetschar in Serbien ereignete sich infolge einer Gasexplosion ein Grubenunglück. Im Augenblick der Explosion waren mehrere hun­dert Bergarbeiter unter der Erde. Der Gruben­besitzer ist der ehemalige Minister George Gen­ts chit sch. Die amtlichen wie die privaten Jnsor- matiovrn lauten dahin, daß die Zahl der Opfer 24 nicht übersteigt. Davon ist die Hälfte tot, die anderen konnten mit mehr oder minder schweren Verletzungen geborgen werden. Aus Belgrad ist ein Untersuchungsausschuß nach Sajetschar ab­gereist.

Grubenexplosion in Pennsylvanien. Bisher acht Tote geborgen.

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od. früher haben rvir eine

nett liegen, obwohl längst der junge türkische 6taal die Eigentumsfolge dieser Herrlichkelten angetreten hat. Und dieser niederländische Sämann, .der von Berufs wegen mit Schätzen und Edelstemsamm- lungen aller Art ständig zusammenkommt. weiß wahre Wunder zu berichten von den unermeßlichen Herrlichkeiten, die dort im Laufe der Jahrhunderte angesammelt wurden und jetzt der Verwertung harren. Um nur ein Beispiel zu nennen: hie toone Sultan Murads H. ist bedeckt mit 20000 Perlen und 40 000 Rubinen und Diamanten. Em Prunk­stück der Schatzkammern ist der groß t e Sma­ragd der Welt. Er mißt 30 Zentimeter m her Länge, 14 Zentimeter in der Breite und 5 Zenti­meter in der Höhe. Der Geldwert der gesausten Kleinodien ist gar nicht zu fassen. Man erwar- et, daß sich der Staat dieser brachliegenden Kapitalien annehmen wird, die nutzlos angehäuft worden sm- und an denen das Blut und die Tränen unzähliger Menschen hängen.

Der Gashahn als Kleiderhaken.

Durch Leichtfertigkeit ums Leben gekommen.

Der Goldschmied Saling aus Oberstein-Jdar wurde in seiner Wohnung durch Gas vergiftet tot aufgefunden. Er hatte den G a s h a h n a l s G ar. derobehalter zum Aufhangen des Rockes be­nutzt und chn wahrscheinlich vor dem Zubettgehen geöffnet.

Elly Beinhorn

und Thea Rasche wieder in der Heimat.

Zu Ehren der aus dem Auslande zurückgekehrteck deutschen Weltfliegerinnen Elly Beinhorn uns Thea Rasche fand in Hamburg ein Empfang statt. Die beiden Fliegerinnen dankten für den herz­lichen Empfang in der Heimat. Anschließend plau- derte Elly Beinhorn über die Eindrücke ihres letzten großen Amerikafluges. Sie habe überall em starkes Anwachsen der Sympathien für das neue Deutsch­land feststellen können.

Spende eines Franzosen für da» whw.

Ein französischer Arzt, der während M Besatzungszeit in Kaiserslautern tätig war, hat Vie­ser Tage aus Tunis der Stadt Kaiserslautern für das Winterhilfswerk den Betrag von 150 Mark überwiesen.

Wettervoraussage.

Einen anständ. kräftigen Lehr­jungen für Ostern gesucht. 377D Feinbäckerei König & Söhne Bad-Nauheim Kcirlstraße 13.

In den Hafenanlagen her großen japanischen Ha- fenstadt Kobe ist ein Großfeuer ausgebrochen, das elf Schuppen mit Reis vernichtete. Erst nach mehrstündiger Bekämpfung konnte das Feuer ge­löscht werden. Man vermutet Brandstiftung. Die Polizei hat mehrere verdächtige Personen festgenom- men.

Lin französischer Viehtransportzug verunglückt.

In der Röhe von Versailles e n t g l e i st e in einer der vergangenen Nächte ein GüterZug, der Schlachtvieh in die Pariser Schlachthofe bringen sollte. Mehrere hundert Stück Vieh wurden ge­tötet ober so schwer verletzt, daß sie auf der Stelle abgeschlachtet werden mußten. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Verstaubte Schätze.

Seit Jahren schon steht der prunkvolle S u l- tanspalast in Istanbul verwaist Es ist längst entschieden, daß hier niemals wieder das geruhsame Leben eines exotischen Hofes einkehren wird; niemals mehr werden feiste Eunuchen und entsagungsvolle Haremsdamen die weiten Hofe be- Völkern. Aber wer der Ansicht wäre, daß es gar nichts mehr gäbe, was außer einem entsetzlichen Staub und einem erstaunlichen Schmutz noch an dem ehemalichen Stammsitz der Nachkommen des Propheten bemerkenswert wäre, der irrt sich. Ein holländischer Juwelenhändler kann davon ein Lied sinden. An ihn erging jungst das Ersuchen, sich einmal der grandiosen Schätze an Juwelen und Kleinodien anzunehmen, die hinter den meterdicken Mauern der Schatzkammern noch heute ausgesta-

Auf der sechsten Sohle des etwa 20 Kilometer von Pottsville (Pennsylvanien) entfernten Kohlen­bergwerks Gilberton ereignete sich aus noch nicht bekannter Ursache eine Explosion. Ueber 20 Bergleute wurden verschüttet. Rettungsmann­schaften sind an der Arbeit, die Verunglückten zu bergen. Die Explosion hat bis jetzt acht Todes­opfer gefordert. 50 Bergleute wurden mit zum Teil lebensgefährlichen Rauchvergiftungen geborgen. Von den 30 auf der sechsten sohle, dem Explosionsherd, beschäftigten Bergarbeiter konnte noch niemand gerettet werden. Die Bergungsarbei­ten gehen fieberhaft weiter. Der ganze Schacht ist mit schwarzem Rauch erfüllt.

Trauriges Ende einer Festlichkeit.

Der Wohnungsbrand, der sich, wie bereits gemeldet, in einer der letzten Nächte bei einer Feier in einem Privathaus bei Essen dadurch ereignete, daß bei einer Blitzlichtaufnahme die Stichflamme des Blitzlichtes die Papierdekoration des Festraumes in Brand setzte, hat inzwischen zwei Todes­opfer gefordert. Zwei Teilnehmer an der Feier, eine Frau und ein Mann, sind im Krankenhaus ihren schweren Brandverletzungen erlegen. Die üb­rigen zehn Verletzten liegen in den Krankenhäusern noch in bedenklichem Zustand darnieder.

Schreckenstat eines Kongo-Regers. AM vergifteten Pfeilen gegen Polizei.

Ein 18jähriger Neger aus Brazzaville (Franzö- sifch-Konqo), den ein pensionierter französischer mo= lonialbeamter als Diener auf sein Besitztum nach Lahors mitgenommen hatte, überfiel aus bisher

nicht geklärten Gründen seine Herrschaft. Er v e r. 1 mundete den Kolonialbeamten durch Messerstiche schwer und tötete dessen Frau. Als die Polizei sich des Täters bemächtigen wollte, mußte sie sich vor den vergifteten Pfeilen in Acht neh­men, die der Neger aus seiner verbarrikadierten Stellung heraus abschoß, bis ihm der Bogen unter den Händen zerbrach. Es scheint, daß der junge Neger durch den Umgang mit ftammesperroanoten Eingeborenen aus dem Ubangi-Land, die bet dem afrikanischen Schützenregiment m Lahors standen, diese kriegslustige Einstellung erhalten hat und es nicht erwarten konnte, bis er ins Heer hatte etnge= stellt werden können, um von der Waffe Gebrauch zu machen.

Schwere Bluttat auf einem englischen Kriegsschiff.

Gegen den Deckoffizier Leonhard Br iasto ck vom englischen KreuzerArethusa ist Anklage wegen Mordes an dem Oberdeckoffizier Hubert Reagan erhoben worden. Brigstock wird beschul­digt, dem Deggan aus bisher unbekannter Ursache die Kehle mit einem Rasiermesser durchschnitten zu haben. Das Opfer war im Meßraum des in Chatham liegenden KanonenbootesMarfhal Soult tot aufgefunden worden.

Hauptmanns Verteidiger geht zum Gegenangriff über.

Im Prozeß gegen Hauptmann versuchte her Verteidiger Reily den Nachweis zu fuhren, daß innerhalb der letzten 24 Stunden versucht worden ist, wenigstens zwei Derteidigungszeugen d u r ch Drohungen einzuschüchtern. Der Verteidi­ger teilte in diesem Zusammenhänge weiter mit, daß der 18jährige Robert Grad aus Hastings on Hudson, der ihm, dem Verteidiger, den Namen eines wichtigen Entlastungszeugen mitgeteilt habe, pohdei- liche Hilfe beanspruchte. Er sei, so berichtet Robert Grad, von zwei Männern aus Neuyork entfuhrt worden, die ihm angedroht hätten, ihn so lange gefangen zu halten, bis Reily auf die Vernehmung des von ihm genannten Entlastungszeugen ver­zichtete.

Lin grausiger Mord aufgeklärt.

Anblick. . 1TC4

Ueberschwemmung, Frost und Schneesturm in USA.

Nachdem der Südwesten der Vereinigten Staaten, so vor allem die Staaten Tennessee, Arkansas und Mississippi in den letzten Tagen unter ungeheuren Wolkenbrüchen gelitten hatten, durch die große Ueberschwemmungen eingetreten waren, ist das Wetter dort plötzlich umaeschlagen. In den genannten Gebieten setzte eine Kalte w elle em, die verheerend Schnee st ürme zur 8olge hatte. Der Temperatursturz betrug teilweise 10 bis 20 Grad Celsius. Die Bevölkerung der Flußniederun- gen die durch die Ueberschwemmungen zum Teil obdachlos geworden ist, leidet furchtbar unter der Kälte. Der Verkehr auf den Landstraßen und Eisen­bahnstrecken ist weitgehend lahmgelegt Es eretg- neten sich zahlreiche Unfälle, bei denen über 50 Personen umkamen. Allein in Jndiama ver­unglückten 20 Personen tödlich.

Verheerendes Feuer in einem japanischen Hafen.

erten im gleichen Augenblick s i e b e n S ch i und erzwangen sich so den Eingang in den Sie warfen vier Geldkisten auf die Gleise, die über 20 000 Mark enthielten. Darauf suchten die Räuber unter Mitnahme von zwei Kisten das Wnte, während sie die beiden anderen Kisten liegen liehen. Im ganzen sind 84 5 OMark geraubt worden. Die Täter sind unerkannt entkommen.

Am 20 Oktober 1934 wurde in einem landwirt­schaftlichen Anwesen in Altmookritz bei Dresden in einem Komposthaufen vergraben die Leiche der seit dem 1. August 1934 vermißt gewesenen Land- Wirtschaftsgehilfin Erna Kuhnert aufgefunden, die in dem betreffenden Anwesen beschäftigt war. Die Leiche war in Säcke eingenäht. Das furchtbare Der- brechen hat jetzt durch einen Zufall seine Aufklärung gefunden. In einem Tanzlokal in' Dresden wurde der 28jährige Johann Anders festgenommen weil er einem Mädchen aus her Handtasche Geld ge­stohlen hatte. Anders war in demselben Anwesen beschäftigt, wie die ermordete Kuhnert. Bei seiner Vernehmung über den Diebstahl gab er auch zu, die Kuhnert, die von ihm ein Kind erwartete, e r ° mordet und in dem Komposthaufen vergraben zu haben. Nach der grausigen Tat habe er sich schla. fen gelegt.

Englisches Motorschiff auf hoher See in Flammen.

Staatsamt war Legationsrat Weber erschienen. Generalkonsul Birkeland sprach her Besatzung den Dank her norwegischen Behörden und des ge­samten norwegischen Volkes aus. Anschließend gab er bekannt, datz der Führer der Neuyork , Som- modore Kruse, vom norwegischen König zum Kommandeur des norwegischen Ritterordens von St. Olaf ernannt worden ist. Gleichzeitig ließ der König sämtlichen Besatzungsmitgliedern des Ret­tungsbootes die Goldene MedailleFür edle Tat überreichen, die bisher nur an etwa 30 Ausländer und Norweger vergeben worden ist.

Japanischer Dampfer in Seenot. Die Besatzung gerettet.

Der Kapitän des amerikanischen DampfersPre­sident Jackson" teilte funkentelegraphisch mit daß1 er die gesamte Besatzung des i n Seenot geratenen japanischen DampfersHokuman Maru trotz schwerster See nach zweistündigen Bemühungen retten konnte.

Bergrutsch an der Mosel.

In einer der vergangenen c'9"eV'? an der Mittelmoselstrahe in der Nahe von Meh ring, dem bekannten Winzerdorf im Landkre fe Trier, -in Bergrutsch. Mehrere taufend Kub.^ Meter Schiesergeftein stürzten an -wem St°mbruch zwischen den Weinbergen zu Tal. Die d'-ht an der Mosel entlang führende Straße war auf eine Lange von über 50 Metern mit Geröll bedeckt, bas bis tn das Flußbett abgerutscht war. Der Bergrutsch ist wahrscheinlich auf starke Niederschlage zuruckzu-

Vier Todesopfer auf der Oheim-Grube.

3u dem bereits gemeldeten schweren Einsturz- Unglück auf der Oheim-Grude in Kattowitz, bei dem infolge eines Gebirgsschlages auf der 59l> Meter-Sohle eine Strecke von 40 Metern zu Bruch ging, wird ergänzend mitgeteilt, daß nicht 6, son­dern 7 Bergleute verschüttet wurden. Wie ge­meldet, konnten drei Bergleute zum Teil schwer verletzt geborgen werden. Das weitere Vordrin­gen der Rettungskolonnen, die in drei Schichten arbeiteten, gestaltete sich außerordentlich schwierig, da immer neue Gesteinsmassen nachstürzten. Nach 36stündiger aufopferungsvoller Arbeit wurde ein vierter Bergmann freigelegt, er war jedoch bereits tot. Die anderen drei Bergleute liegen noch unter den Trümmern begraben. Es besteht keine A u s -

Der deutsche DampferSaarland" der Hapag teilte funkentelegraphisch mit, daß er dem englischen Motor-TankschiffValverde zu Hilfe eile, das in der Nähe von Puerto Rico wegen Feuer tm Maschinenraum um sofortige Hilfe gebeten habe. Das brennende Motorschiff, das sich nut einer Ladung Heizöl auf dem Wege nach Hamburg be­findet, funkte, daß es nur zwei Rettungs- boote an Bord habe, da die übrigen verloren gegangen seien. Der englische DampferRangitiki jucht gleichfalls herValverde" Hilfe zu bringen. Das Motorschiff hat einen neuen Funkspruch aus- gesandt, wonach die Flammen das Deck durchbrochen haben. Die Brücke ist bereits ein Raub der Flammen. Dem Schiff eilen auch der deutsche DampferSeefalke", der britische KreuzerFro- bisher", das norwegische TankschiffSolsten" sowie der holländische DampferCostarica" zu Hilfe. Der französische DampferPetit Terre" hat nach den letzten Meldungen dieValverde" bereits erreicht, die sich etwa 1000 Seemeilen östlich von Süd-Florida befindet.

Vorwegen ehrt die Rettungsmannschaft der Neuyork".

Der Rettungsmannschaft des Hapagdampfers N e u y 0 r k" wurde nochmals eine Ehrung durch Öen norwegischen Generalkonsul in Hamburg zu­teil, der ihr die norwegische Rettungsme­daille überreichte. Im großen Sitzungssaal des Hapag-Gebäudes hatte die Bootsbesatzung Platz genommen. Außer dem norwegischen Generalkonsul P H B i r k e l a n d waren von der Hamburg- Amerika-Linie Staatsrat H e l f f e r i ch , der Dor- sitzende des Aufsichtsrats, sowie der Betriebsfuhrer Dr. Hoffmann anwesend. Für das hamburgische

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Ein schwerer Raubüberfall wurde in der Nacht zum Dienstag auf den Bahnpostwagen des Per- sononzuges 261, der um 23.46 Uhr den Bahnhof Rauxel in Richtung Dortmund verläßt, verübt. Durch Ziehen derNotbremse wurde der Zug etwa einen Kilometer vom Bahnhof Rauxel entfernt zum Stehen gebracht. Nach dem Anhalten des Zuges liefen drei maskierte Männer auf dem Trittbrett am Zuge entlang bis zum Bahnpost­wagen, der auf ihr Klopfen von dem nichtsahnen­den Beamten geöffnet wurde. Die Räuber feu- ... ...... , x" f [ e Q b

Um das bei Großbritannien liegende Hochdruck­gebiet setzt sich die Zufuhr feucht-milder Ozeanlufr nach Deutschland fort. Sie gewinnt aber nur lang- am südwärts Raum und brachte bei uns infolge der Mischung mit der südlich gelegenen Kaltluft nebelig-trübes Wetter mit leichten Niederschlagen, zuletzt fast allgemein Reaen. Die Zufuhr dieser feuchten Ozeanluft setzt sich weiter fort wird aber vorerst keine wesentliche Umgestaltung des zur Zeit herrschenden Witterungscharakters bringen.

Aussichten für Mittwoch: Vielfach nebelig und überwiegend bewölkt, Neigung.ZU leich­ten Niederschlägen, bei westlichen bis nördlichen Winden Tagestemperatur über Null.

Aussichten für Donnerstag: Bei liuft- zufuhr aus West bis Nord Tagestemperatur roei- ter ansteigend, sonst wenig Aenderung.

Lufttemperaturen am 21. Januar: mittags 0,7 Grad Celsius, abends 0,3 Grad; am 22. Januar, morgens 0,6 Grad. Maximum 1 Grad, Minimum _1 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 21. Januar: abends 0,4 Grad; am 22. Januar: mor­gens 0,3 Grad Celsius. Niederschlage 0,1 mm.

Wintersportnachrichten.

Nhön. Wasserkuppe: Nebel,2, Gesamtschnee- hvhe 37 cm, verharscht, Ski und Rodel gut

Vogelsberg. Hoherodskopf: Bedeckt, -3, Gesamtschneehöhe 30 cm, 1 cm Neuschnee, gekörnt, Ski und Rodel gut. _ ____

Sauerland. Winterberg: Nebel,2, Gesamt­schneehöhe 33 cm, verharscht, Ski und Rodel gut

Schwarzwald. Feldberg: Bewölkt, 6, Ge­samtschneehöhe 60 cm, 2 cm Neuschnee, gekörnt, Ski und Rodel sehr gut.

Alpen. Garmisch-Partenkirchen: Heiter,13. Gesamtschneehöhe 58 cm, Pulverschnee, Ski und Ro­del sehr gut._____________________

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. XU. 34: 12 047. Druck und Verlag:

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. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig,

führen.

Winter weiter in Italien.

Seit zehn Tagen schon herrscht in «anz Italien regelrechtes W i n t e r w e 11 e r. Am l)eftigften trat die Kälte in Bologna auf, wo nach den neuesten Wettermeldungen in der Nacht die Temperatur bis minus 16 Grad sank. Die stärksten Schneefalle werden aus den Provinzen Perugia Ban und aus Sardinien gemeldet, dessen Hauptstadt Cagliari fett Menschengedenken keine so üppige Schneedecke ge­sehen hat. In Neapel und Rom war die Tempera­tur bis auf minus 7 Grad gefallen. Die Brunnen Roms und Neapels sind stark vereist und bieten m der glitzernden Wintersonne einen romantischen

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