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Generalstabschefs der ehemaligen Heeresgruppe Deutscher Kronprinz, der sich, ausgezeichnet mit den höchsten Kriegsorden der alten Armee, ohne Rück­sicht auf sein hohes Alter in schwerster Kampfzeit der Bewegung als einfacher SA.-Mann beispielgebend einreihte in die braune Armee der Freiwilligen der Nation, und entbiete ihm, dem späteren Freund und Förderer des Mo­torisierungsgedankens, zum 70. Geburtstage seine aufrichtigen Glückwünsche."

Der Kampf um die Schachweltmeisterfchaft.

A l j e ch i n hat die 21. Partie, die in Ermelo zu­nächst abgebrochen war, aufgegeben. Der Stand ist demnach 7:7 bei 7 Remis-Partien.

Amerikanischer Stromlinienzug in Flammen.

Der neue Stromlinienzug, den die Santa-F6-Eisenbahn bauen ließ, ist in der Nähe der Station Gallup (Neu-Mexiko) in Brand ge­raten. Die Flammen haben die Hälfte des Zuges vollkommen zerstört. Verluste an Menschenleben sind bisher noch nicht bekannt. Es handelt sich bei dem Stromlinienzug um einen mit Dieselmotoren ausgerüsteten Blitzzug, der bereits mehrere ameri­kanische Schnelligkeitsrekorde aufgestellt hat. Der Zug befand sich zur Zeit des Unglücks auf einer Versuchsfahrt von Chikayo nach Los Angeles. Die Meldung von dem Unglück stammt aus einem Be­richt der an der Versuchsfahrt als Vertreter von Zeitungen beteiligten Journalisten.

rNassenvergiflung von Kirchenbesuchern beim Butztagsgottesdienst.

Während des Bußtaggottesdienstes in der evan­gelischen Kirche in Tegernau bei Schopfheim im Wiesental (Baden) ereignete sich ein schweres U n - glück. Durch Ausströmen von Kohlenoxydgas aus einem Ofen erkrankten etwa 120 Kirchenbesucher, darunter auch zahlreiche Kinder, an Vergif­tungserscheinungen. Bei 20 Personen waren die Vergiftungen schwerer Art, doch waren die Be­troffenen dank der ununterbrochenen Bemühungen der Aerzte und des Sanitätspersonals am Abend außer Lebensgefahr. Das Unglück ereignete fick am Vormittag. Ein Kirchenbesucher nach dem anderen wurde plötzlich von Unwohlsein befallen und verließ das Gotteshaus, andere sanken sofort zusammen. Die Aufregung unter den Gläubigen wuchs erheb­lich, als auch der Pfarrer, nachdem er feine Pre­digt gehalten und wieder zum Altar getreten war, ohnmächtig wurde. Schnell wurde ärztliche Hilfe herbeigerufen, die aber angesichts der großen Zahl der Erkrankungen bei weitem nicht ausreichte. In aller Eile wurden Sanitätspersonal mit Sauer­stoffapparaten und Aerzte aus Schopfheim, Lörvach und Grenzbach herbeigeholt

Zwei Todesopfer eines Familiendramas.

In der Wohnung eines Fabrikaufsehers in Sos- nowitz (Oberschlesien) spielte sich ein furchtbares Familiendrama ab. Die 20jährige Tochter des Eheepaares Jmiela hantierte mit einem un­gesicherten Revolver. Plötzlich löste sich ein Schuß, der dem Mädchen in den Kopf drang und seinen sofortigen Tod herbeiführte. Als der im gleichen Zimmer anwesende Verlobte des Mädchens seine Braut leblos zu Boden sinken sah, griff er die Waffe und tötete s i ch durch einen Kopfschuß. Inzwischen waren die Eltern des Mädchens her­beigeeilt. Beim Anblick der beiden Toten faßte Frau Jmiela die Waffe und schoß sich, ehe sie daran gehindert werden konnte, in die Herzgegend. Die Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht. Jmiela konnte von hinzukommenden Nachbarn nur mit Mühe davon abgehalten werden, gleichfalls einen Selbstmordversuch zu unternehmen.

Münchens große Pläne für 1936.

München, die Hauptstadt der Bewegung und die Stadt der deutschen Kunst, rüstet sich schon jetzt für das Fremdenoerkehrsjahr 1936. Der Direktor des Fremdenverkehrsverbandes gab auf einer Presfebesprechung einen Ueberblick über die geplanten Veranstaltungen. So wird der kulturell und wirtschaftlich fo bedeutsame Münchener Fasching eine Faschingausstellung unter dem NamenSchatzkammer des Prinzen Carneval" bringen, eine Veranstaltung, die in ihrer Art erst- malig für d i e ganze Welt ist. Auch sonst wird der Münchener Fasching eine weit über seinen bisherigen Rahmen hinausgehende Ausgestaltung erfahren. Zum Fasching ist beispielsweise die Wie­dereröffnung des Deutschen Theaters sichergestellt.

Den weltberühmten Faschingszug wird man zwar etwaseinschränkend seine Länge wird 1936nur" 4 Kilometer betragen, dafür wird aber die Zusam­menstellung um so sorgfältiger gestaltet werden. Das Jahr 1936 wird mit einem großen Silvesterfeuer­werk begrüßt werden, das inmitten der Stadt abge­brannt wird. Im Frühjahr sieht München eine Reihe kleinerer Veranstaltungen und Ausstellungen. Es folgen die Jubiläumswochen500 Jahre deutsche Rennen in München", die zumBraunen Band von Deutschland" hinüberleiten werden. Eine gesell­schaftliche Veranstaltung von besonderem Reiz ist in derNacht der Amazonen" im Nymphenburger Park zu erwarten. Auch wird München der Schau­platz der ersten Schach-Olympiade der Welt fein; mit einer Straßenbau-Ausstellung und dem alther­kömmlichen Oktoberfest werden die Veranstaltungen des Jahres 1936 abschließen.

Vier Tote bei einem Zusammenstoß zwischen Auto und personenzug.

Auf einem unbewachten Wegübergang zwischen Urlau und Friesenhofen (Württ.) fuhr ein mit vier Personen besetzter Personenkraftwagen in den Zug LeutkirchJsny hinein. Die vier Insassen des Wa­gens, die alle aus Leutkirch stammen, wurden getötet. Der Kraftwagen wurde zertrümmert. Don den Reisenden und den Zugbediensteten ist nie­mand zu Schaden gekommen. Der Lokomotivführer hat die vorgeschriebenen Läute- und Haltsignale ge­geben.

Oie Laufbahn des Heeres- beamten.

Richtlinien des Reichskriegsministeriums.

Die Heeresbearnten- (Einheit-) Laufbahn umfaßt die früheren^Laufbahnen der Jntendantursekretäre, Zahlmeister, der Beamten des Verpflegungs-, Un- terkunfts-, Bekleidungsamts- und Lazarettverwal­tungsdienstes.

Der verhältnismäßig geringe Bedarf an Zivilanwärtern der größte Teil der An­wärterstellen ist den Versorgungsanwär- t e r n, d. h. Soldaten, welche nach zwölfjähriger Dienstzeit den Zivildienstschein erworben und die Abschlußprüfung II abgelegt haben, Vorbehalten wird im April jedes Jahres erstmals im April 1937 aus dem im Herbst des Vor­jahres eingestellten Freiwilligen und Dienstpflichtigen gedeckt, die mindestens P r i m a r e i f e einer neunftufigen höheren Lehr­anstalt (nicht Privatschule) und besondere Neigung und Fähigkeiten für den Heeresverwaltungsdienst besitzen.

Die Bewerbung ist nur beim Truppenteil zulässig, nachdem das Reichskriegsministerium Auf^ trag zur Vorlage einer bestimmten Anzahl von Ge­suchen erteilt hat. Im allgemeinen haben nur Ge­suche von Bewerbern Aussicht auf Berücksichtigung, welche das 19. Lebensjahr vollendet haben und in den Hauptfächern Deutsch, Geschichte, Erdkunde und Mathematik gute Noten nachweifen können. Vor­aussetzung ist ferner, daß der Bewerber a) arischer Abstammung ist, b) die deutsche Staatsangehörig­keit (Reichsangehörigkeit) besitzt, c) unverheiratet ist, d) durch eine psychologische Prüfung seine Eig­nung für den Heeresbeamtendienst nachweift. Welche Papiere dem Gesuch beizufügen sind, ordnet das Reichskriegsministerium an.

Die vom Reichskriegsministerium ausgewählten Bewerber haben nach Erfüllung der einjährigen Dienstpflicht noch drei Vierteljahre in der Truppe weiterzudienen. Alsdann werden sie ein Vierteljahr probeweise bei einer Ver- waltungsdienststelle beschäftigt und bei Bewährung weiter im Verwaltungs- dienst ausgebildet. Die Gefamtausbil- dungszeit einschließlich vierteljähriger Probe­dienstzeit beträgt drei Jahre und "schließt mit der Prüfung für den gehobenen mittleren nicht­technischen Heeresverwaltungsdienst ab. Anwärter, die während der Ausbildungszeit als ungeeignet er­achtet werden, treten zur Truppe zurück und wer­den wegen mangelnder Eignung entlassen.

Während der Frontdienstzeit und der Ausbildung im Verwaltungsdienst stehen Gebührnisse nach dem jeweiligen militärischen Dienstgrad zu. Die An­wärter werden bei guter Führung und Bewährung zu Beginn des zweiten Dienstjahres zum Gefrei­

t e n und zu Beginn des dritten Dienstjahres zum Unteroffizier befördert; nach bestandener Prü­fung werden sie zu Zahlmeisteranwärtern ernannt. Die Ernennung zum außerplanmäßi­gen Zahlmeister regelt sich nach den dienstlichen Bedürfnissen.

Da der Bedarf an Anwärtern vorläufig ge­deckt ist und das bisherige Verfahren, wonach Be­werbungen für die Heeresbeamten-(Einheit)Lauf- bahn in der ersten Aprilhälfte jedes Jahres unmit­telbar dem Reichskriegsministerium einzureichen wa­ren, nicht mehr gilt, ist "es zwecklos, Gesuche um Annahme oder Vormerkung dorthin zu richten. Es wird zur Vermeidung einer Geschäftserschwerung dringend gebeten, von solchen Gesuchen abzusehen. Soweit Bewerbern bisher Bescheide erteilt sein soll­ten, wonach ihnen die Vorlage eines er» neuten Gesuches im Anfang April 1936 an­heimgestellt wurde, sind diese Bescheide durch die neue Regelung überholt.

Geldspenden für das Winter­hilfswerk 1935/36.

Reichsbund der Deutschen Beamten e. V., Berlin 200 000 Mark; Aachener und Münchener Feuer- Versicherung-Gesellschaft, Aachen 38 000 Mark; Ger­ling-Konzern, Rheinische Versicherungs-Gruppe AG., Köln, 35 000 Mark, Piepenmeyer & Oppenhorst, Frankfurt a M. 25 000 Mark; Reichsverband der Deutschen Zeitungsverleger (Herausgeber der deut­schen Zeitungen e. 23.), Berlin 25 000 Mark; Nord- stern-Lebensversicherungsbank AG., Berlin-Schone- berg 15 000 Mark; Gustav Ramelow, Berlin-Grune- wald 15 000 Mark; Deutsche Vacuum Oel AG., Hamburg 13 000 Mark; AG. für Zellstoff- und Pa­pier-Fabriken, Aschaffenburg 20 000 Mark; Zucker- Raff. Fr. Meyers Sohn AG., Tangermünde, erste Rate 10 000 Mark; Güldner, Motoren - Werke, Aschaffenburg 10 000 Mark; Kabelwerk Rheydt AG., Rheydt (Rheinland) zunächst fO 000 Mark; Karlsruher Lebensversicherungsbank AG., Abtei­lung VIB (Verwaltung), Karlsruhe 10 000 Mark; Reichsverband der Zahnärzte Deutschlands e. V. 10 000 Mark; Oeffentlich-rechtlicher Hagelversiche rungsverband in Deutschland, Berlin-Dahlem 7200 Mark; Deutsche Automobil-Treuhand GmbH., Ber­lin-Charlottenburg 5000 Mark; Ungenannt 5000 Mark; Wirtschaftsgruppe Malzindustrie (Bund Deutscher Malzfabriken e. 23.), Berlin 5000 Mark; Lebensversicherungs-Gesellschaft Phönix in Wien, Direktion Berlin und München 5000 Mark; Woll­deckenfabrik Zoeppritz AG., Mergelstetten (Württ.) 3000 Mark; Giesecke & Deorient AG., Leipzig C 1 3000 Mark; Lahnkraftwerke AG., Limburg 2100 Mark; San.-Rat Dr. Hermann Meyer, Frauenarzt, Hildesheim 1100 Mark; Gefolgschaft der Hauptver­waltung Elektrowerke AG., Berlin W 62 (Oktober- Spende) 1165 Mark; Rechtsanwalt und Notar Dr. Hermann Fischer, Berlin (1. Spende) 1000 Mark; Kolonialkriegerdank im Reichskolonialbund, Berlin 1000 Mark; R. und M. Wegener, Blitzenrod 1000 Mark; Thermos Ges. gesch. Thermos AG., Lang­wiesen in Thür. 750 Mark; Dr. Paul Madsack, Mit­inhaber der Firma Hannoverscher Anzeiger A. Madsack & Co. (1. Rate) 500 Mark; Deutsche Gar­tenbau Kredit AG., Berlin 500 Mark; Linke-Hof­mann-Werke AG., Betriebskrankenkasse, Breslau 300 Mark; Fritz Rintelmann, Mitbesitzer des Sana­toriums Bad Nenndorf, Bad Nenndorf 300 Mark; Rittergutsbesitzerin Frau Major von Eckhardt, Rit­tergut Ammelshain 300 Mark; Gyld- und Silber- Scheideanstalt, Franz Reischauer, Oberstein (Nahe) 300 Mark; Werner Beumelburg, Berlin 300 Mark; Matth. Hohner, Harmonika-Fabrik, Trossingen in Württemberg 30 000 Mark; H. und G. Horstmann, Verlag und Druck des Generalanzeigers der Stadt Frankfurt a. M. 18 000 Mark; Deutsche Luft-Hanja AG., Berlin 16 500 Mark; Duisburger Margarine- Fabrik Schmitz & Loh, AG., Duisburg 15 000 Mark; Gewerkschafts-Victor-Stickstoffwerke, Castrop-Rau­xel 2 10 000 Mark; I. G. Moufon & Co., Fabrik feiner Parf. und Toilettefeifen, Frankfurt a. M. 10 000 Mark; Magdeburger Feuer-Versicherungs- Gesellschaft, Magdeburg 10 000 Mark; Porzellan­fabrik Ph. Rosenthal 6- Sohn AG., Selb 6500 Mark; W. vom Rath, Kronberg (Taunus) 6000 Mark; Hessische und Herkules-Bierbrauerei AG., Kassel 5000 Mark; Emil Busch AG., Optische Industrie, Rathenow 5000 Mark; Sterbekassenverein für

Reichspostbeamte, Berlin 5000 Mark; Hessen-Nas- säuische Lebensversicherungs-Anstalt, Wiesbaden 3500 Mark; Dr. phil. Oskar Zahn, Berlin 3150 Mark; E. Holtzmann & Cie., Weisenbachfabrik, Murgtal (Baden) 3000 Mark.

Rundfunkprogramm.

Donnerstag, 21. November.

12 Uhr: Mittagskonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei zwischen zwei und drei. 15: Wirtschaftsbericht. 15.15: Kinderfunk. 17: Bunts Musik am Nachmittag. 18.30: Launiger Leitfaden für Sprachfreunde. 18.40: Das aktuelle Buch. 19: Unterhaltungskonzert. 19.50: Der Tagesspiegel des Reichsfenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der Nation: Zum Tage der deutschen Haus­musik. 21.15: Musik im deutschen Haus im Wandel der Jahrhunderte. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 22.20: Es war einmal. Einlage: Glauben Sie noch an Märchen? Ein heiteres Funk­spiel. 24 bis 2: Nachtmusik.

Freitag, 22. November.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause (7) Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Bauernfunk. 10.15: Schulfunk. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.20: Nachrichten. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittags­konzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei zwischen zwei und drei. 15: Wirtschafts­bericht: Flüssige Kohle ein nationaler Treibstoff. 15.15: Ein Meister des nordischen Barock: Andreas Schlüter. Von Otto Rombach. 15.30: Aus der Werk­statt deutscher Gegenwartsdichter (I).Gärtner und Dichter": Besuch bei Otto Nebelthau. 15.40: Bücher­funk. 16: Konzert. 17: Nachmittagskonzert des Leip­ziger Sinfonieorchesters. 18.30: Vortrag. 19: Unter­haltungskonzert. 19.50: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.10: Mozart-Zyklus 1935/36* (III): Das Wunderkind irt Paris und London. Zwischen Jlme und dem Maine. Heimatlandschaft um Goethe. 21: Unterhaltungs­konzert. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). Sportbericht. 22.20: Sportschau der Woche. 23; Abendmusik. 24 bis 2: Nachtmusik. Neue deutsche Musik.

Weiterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

lieber Osteuropa ist es im Bereich des dort lie­genden starken Hochdruckgebietes bei überwiegend heiterem Wetter zu beachtlichen Frosten (bis minus 10 Grad Celsius) gekommen. Gleichzeitig setzt sich über Südwest- und Südeuropa noch lebhafte Wir­beltätigkeit fort, die neuerdings in Oberitalien wie­der zu stärkeren Niederschlägen Anlaß gibt. Wir liegen immer noch auf der Grenze zwischen beiden Einflüssen, doch ist der Witterungscharakter über­wiegend unfreundlich. Eine wesentliche Aenderung ist vorerst noch nicht zu erwarten.

Aussichten für Freitag: Vielfach dunstig ober nebelig, sowie überwiegend bewölkt und zeit­weise auch Regen, bei veränderlichen, meist aber östlichen Winden Tagestemperaturen um 5 Grad.

Aussichten für Samstag: Vorerst noch Fortdauer der überwiegend unfreundlichen, ziemlich kalten Witterung mit zeitweiligen Niederschlägen.

Lufttemperaturen am 20. November: mittags 7,9 Grad Celsius, abends 3,2 Grad; am 21. November: morgens 2 Grad. Maximum 8 Grad, Minimum 1,2 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 20. November: abends 4,7 Grad; am 21. November: morgens 3,9 Grad. Celsius. Sonnenscheindauer 0,8 Stunden. Niederschläge 0,3 mm.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel. D. A. X. 35: 10 000. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Stein­druckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf* mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

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j Vermietungen |

Die trauernden Hinterbliebenen

Beteiligung.

Steinbach, Dorf-Gill, Neuyork, den 20. November 1935.

|SWnangebote| hgilDlkliN

ünLnK«"0 l.Klasie,zu zwei sofort gesucht für

1. Klaffe, zu zwei

Zeugnisse,

6699 D

Gießen (Wllsonstraße 4), den 20. November 1935.

Im Namen der Hinterbliebenen;

Frau Berta Bachmann Wwe.

Fritz Bachmann

Liselotte Bachmann

Die Beerdigung findet am Freitag, dem 22. November, nachmittags 2/4 Uhr vom Trauerhause aus statt.

Familiendrucksachen

Verlobungsanzelgen Vermfihlungsanzelgen Geburtsanzeigen bei Brühl, Schulstr. 1

Der Vorstand.

_______________6702 D

Die Trauerfeier findet in der Stille statt - Beileidsbesuche und Kranz­spenden dankend verbeten.

frauenl-Haushalt 3u erfr. im Greß. Anzeiger. 6r,8oD

Kindern, 6 und 3 Jahre, i.kl.Stadt, Nähe Gießens, gesucht.Sckr.An- geböte mit Zeug­nissen, Lichtbild u. Gehaltsforde­rung. >un t. 6696D andenGieß.Anz.

Altersvereinigung 1880-1930

Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, die Mitglieder von dem Ableben unseres lieben Alterskameraden

Fritz Bachmann

geziemend in Kenntnis zu setzen. Die Trauerfeier findet am Freitag, 22. Nov., um 3 Uhr statt. Wir bitten um zahlreiche

Heute morgen um 11 Uhr ist mein geliebter Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel

Herr Friedrich Bachmann

Lokomotivführer

im 56. Lebensjahr für immer von uns gegangen.

Am Mittwoch 1 Uhr verschied plötzlich und unerwartet mein lieber Mann, Vater, Schwiegervater und Großvater, der Postagent 1. R.

Joh. Gg. Gerhard

im 69. Lebensjahre.

A Ameisen.Aktiengesellschaft

W vV Annahme von Anzeigen für alle Zeitungen u. Zeitschrifien

Glotzen / Schulftvatze «v. ?.

Todesanzeige

Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dab am Montag, dem 18 November, unser lieber Sohn und Bruder

Fritz Hofmann

Flugzeug-Monteur und Fallschirmwart bei der Luftsportlandesgruppe 11

infolge eines Unfalles im blühenden Alter von 22 fahren im städt Krankenhaus zu Darmstadt verstorben ist.

In tiefer Trauer:

Farn. Zugführer Heinrich Hofmann u. Kinder

Gießen (Wolkengasse 22), den 21. November 1935.

Die Beerdigung findet Freitag, 22. Nov., nachm 2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes in Gießen aus statt ______________________________________________________________________6687 d|

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