S 6.246 Drittes Blatt < ----------- ----
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesien) Montag, 2(. Oktober (935
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Vie oberhessische SA.bei -em Aufmarsch in Limburg
!ßen kürzlich — wie.seinerzeit von uns berichet. !D. Red. — einen Angeklagten zu einem'Monat Ge
fängnis verurteilt hat, weil er einen Volksgenossen
nahezu einstündiger md Liedern Martin
Sprechchor, aus Aussprüchen und
Aus der Provinzialhaupistadi
Blätterstimmen
fol-
iihings« lt auch n. 211b ' lagen
beimarsch vor dem Stabschef. Die oberhessische SA. marschierte etwa in der Mitte, geschlossen zusammen- gefaßt in der Brigade 147. Schneidigen Schrittes ging es durch die Straßen. Stramm war der Vorbeimarsch vor dem Stabschef auf dem Adolf-Hitler- Platz, mit höchstem Interesse beobachtet von einer großen Zuschauermenge. Rach dem Vorbeimarsch ging es wieder zurück zum Sammelplatz, wo die SA.-Männer durch Verpflegung mit Wurst, Brötchen und Tee erfrischt wurden. Einige Stunden schönen kameradschaftlichen Beisammenseins, bei frohen Liedern und schneidiger Musik in dem großen Wirtszelt des Sammelplatzes folgten, dann wurde gegen 19 Uhr in Sturmbannen der Abmarsch zum Bahnhof angetreten zur Heimfahrt. Die Gießener Sonderzüge, mit denen auch SA.-Kameraden aus den Landorten der Standarte 116 heimkehrten, verließen Limburg um 20.07 Uhr und 20.45 Uhr. In froher kameradschaftlicher Unterhaltung, bei der häufig kräftiges Lachen in den Abteilen erklang, verlief die Rückfahrt recht schnell.
Der gestrige Sonntag war für die SA.-Männer der Gruppe Hessen und damit auch unserer oberhessischen Standarten ein schöner, denkwürdiger Tag in der braunen Armee Adolf Hitlers, an den die Teilnehmer immer mit Freude zurückdenken werden.
Militär-Festkonzert am 25. Oktober in der Gießener volkshalle.
Stabschef Lutze begrüßt den Vertreter der Wehrmacht, Oberst Gallenkamp, Gießen.
verhöhnt und verächtlich gemacht hatte, der sich einer Maßnahme des Erbgesundheitsgerichtes unterziehen mußte. Wenn der nationalsozialistische Staat, so erklärte der Ministerialreferent hierzu, auch auf der andern Seite im Interesse der Erhaltung des Volks» ganzen, dem Volksgenossen Eingriffe in seine persönliche Integrität zumutet, so. sei er anderseits, wie auch dies Urteil zeige, nicht gewillt, diesen Volksgenossen der Geringschätzung und Verachtung seiner Umgebung preiszugeben. Die Erbkrankheit, für die den Betroffenen in den meisten Fällen gar kein Verschulden trifft, und die Unfruchtbarmachung rührten nicht an die Ehre des Betroffenen. Es fei daher selbstverständlich, daß der Erbkranke, der die Unfruchtbarmachung im Interesse seines Volkes auf sich nimmt, gegen alle Schmähungen und Verunglimpfungen seiner Person von den maßgebenden Stellen mit größtem Nachdruck geschützt werde.
Gemeindetag der petrusgemeinde.
Die Petrusgemeinde hielt am gestrigen Sonntag im Caf6 Leib bei starkem Besuch ihren Gemeinde»
>r zum ienten- liebent« sorders । etwas bestand i einer 15 An.
Der Vorbeimarsch vor dem Stabschef. Stehend im Auto: vorn der Stabschef, dahinter der Gauleiter
Eine Gruppe oberhessischer SA.-Münner tn einer Ruhepause auf dem Sammelplatz. — (Aufnahmen |4j Photo-Pfaff, Gießen).
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auf dem Kundgebungsplatz. Im Vordergrund Stabschef Lutze; Gauleiter Sprenger; rechts SA.-Gruppenführer B e ck e r l e.
LPD. Oberregierungsrat Dr. D o e r m e r vom Reichsjustizministerium weist in der „Deutschen Justiz" darauf hin, daß das Amtsgericht G i e»
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Im Mittelpunkt stand ein
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trag von Militärmärschen, der von der nach Tausenden zählenden Zuhörerschaft mit starkem Beifall belohnt wurde.
Gegen 11 Uhr traten die Marschkolonnen wieder an. Dann ging es in einer gewaltig großen Marschsäule unter flotter Marschmusik vieler Musikzüge vom Sammelplatz aus durch einen Teil der Stadt zum Aufmarschplatz der großen Kundgebung. Die oberhessischen SA.-Männer bildeten auf dem Aufmarschfelde einen sehr stattlichen Block. Dicht nebeneinander aufmarschiert harrten die Brigaden des Stabschefs. Bis zu dessen Eintreffen verkürzten sich die SA.-Männer in froher kameradschaftlicher Plauderei und auch mit ernstem Gedankenaustausch die Zeit. Dann kurze, scharfe Kommandos, die gewaltige Masse der SA.-Männer wurde zu straffer Haltung zusammengerissen und machte Front nach dem Mittelgang: der Stabschef Lutze und der Gauleiter Sprenger mit ihrer Begleitung erschienen. Hierauf nahm die Menge Front zur Tribüne. Dann sprach der Stabschef, von den Tausenden von SA.-Kameraden mit höchster Spannung angehört. Mit großer Begeisterung und brausend erklang am Schlüsse der Rede das dreimalige Sieg- Heil auf den obersten SA.-Führer Adolf Hitler über den Platz.
Nun ging es Brigade nach Brigade m strammen Marschschritt durch die Straßen der Stadt zum Bor
gendes geschrieben:
Wandergewerbescheine, Legitimationskarten, Legi-
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Anläßlich des Einzuges der Artillerie-Abteilung in die neue Garnison Gießen findet am Freitag, 25. Oktober in der Gießener Volkshalle ein großes Militär-Festkonzert statt, ausgesührt vom Trompeterkorps > des Artillerie-Regiments Fulda unter Leitung von Musikmeister Lorenz Rohde. Verbunden damit ist
I n dem gestrigen großen Aufmarsch der SA.- Hessen in Limburg nahm die SA. der ober- Standarten in großer Stärke teil. Rund oberhessische SA.-Männer, darunter rund 0 Männer der SA. -Standarte 116, en mit Sonderzügen nach Limburg gefahren, vor dem Stabschef aufzumarschieren. Die Gie- Standarte 116 wurde von ihrem Standarten- Lutter geführt. Die L-onderzüge vom Bahnhof fuhren am Sonntag früh um Uhr und 6.33 Uhr vollbesetzt ab. Die in dem Sonderzug fahrenden SA.-Kameraden wur- im Limburger Bahnhof von dem Führer der 147 Oberhessen, Oberführer Schmidt, dem Führer der Standarte 116, Standarten- er Lutter, empfangen. Schnell hatten sich die Marschkolonnen in Sechserreihen formiert, nun ging es unter schneidiger Marschmusik der durch die Stadt zum Sammelplatz, der landschaftlich schön gelegenen Hügel un- elbar vor der Stadt mit schönem Blick in das hergerichtet war. Nach der Einteilung in wurde weggetreten, und nunmehr die Kameraden einige Zeit in bestem Beisammensein Dabei erfreute zug der SA. - Standarte 116 ß e n unter Leitung des Musikzugführers r m a n n durch unermüdlichen und guten Vor-
Uraufführung des der Stadt Gießen gewidmeten Fanfarenmarfches und die Uebergabe der Partitur an den Oberbürgermeister der Stadt Gießen Pg. Ritter. Anfang 20.15 Uhr. Eintrittspreis auf allen Plätzen 50 Pfennig. Karten sinh im Vorverkauf zu haben: Schokoladehaus Huntemann, Seltersweg; Mufikhaus Challier, Neuenweg; Oberheffifche Tageszeitung und Kreisdienststelle der NSG. „Kraft durch Freude", Schanzenftraße 18.
NSV., Ofi6<rr?rpye Äießen-Nord.
Donnerstag, 24. Oktober, 20.15 Uhr, findet im Caf6 Leib eine Versammlung aller NSD.-Mit- glieder der Ortsgruppe Gießen-Nord statt. In dieser Versammlung werden die eingegangenen Mitgliedskarten ausgegeben.
Alle Mitglieder der NS.-Dolkswohlfahrt, die im Bereiche der Ortsgruppe Nord wohnen, werden zu dieser Versammlung eingeladen. Vollzähliges Erscheinen erwünscht.
Gportami „Krast durch Freude".
Neue kdF.-Sportkurse!
Ski-Trockenkursus:
Am Freitag, 25. Oktober, beginnt um 21 Uhr in der Reitschule Schömbs, Brandplatz, ein Kursus für Ski-Trocken. Die Kosten betragen für Mitglieder der DAF. vier Sportmarken zu 60 Pf. = 2,40 Mark, für Nichtmitglieder vier Sportmarken zu 80 Pf. -3,20 Mark. In die Kursusgebühr ist die Benutzung der Schneeschuhe einbegriffen. Umgehende schriftliche oder persönliche Anmeldung auf dem Sportamt, Schanzenftraße 18 (Telephon 2919), ist erforderlich.
Reiten:
Für die im Laufe dieser und nächster Woche beginnenden Reitkurse werden noch Anmeldungen entgegengenommen.
Hallentennis und Kleinkaliberschießen.
Auch für diese Kurse können noch Anmeldungen abgegeben werden.
kdF.-Sportkurse am Montag.
Fröhliche Gymnastik und Spiele (nur für Frauen).
Von 19.45 bis 20.45 Uhr, Großen-Buseck, Gast-
: lebhaft, ich Kom- 10 Pf. Beraube« 10 v. h. [ bebaut« id. 98,25.
direk. ischen
Wgg. nse.
iimationsfcheine und Hausiererlaubnisscheine gelten jeweils nur bis zum 31. Dezember. Zu Beginn des neuen Jahres häufen sich meistens die Anträge derart, daß sich die Anfertigung der neuen Aus« weife verzögert. Es erscheint daher unerläßlich, schon jetzt die Anträge auf Neuerteilung der Scheine zu stellen. Nur bei frühzeitiger Antragftellung kann Gewähr dafür übernommen werden, daß die Scheine zum 1. Januar 1936 für das neue Jahr ausgestellt find und in Benutzung gennommen werden können.
Wer nicht im Besitze eines ordnungsmäßig ausgestellten und für das Jahr 1936 gültigen Scheines ist, kann fein Gewerbe nicht ausüben und hat beim Betroffenwerden Bestrafung zu gewärtigen.
Winter-Fahrpian 1935/36
Auf Anordnung der Reichsbahndirektioy ist der Fahrplan für den Perfonenzug ab Gießen 9.43 Uhr nach Kassel kurz vor Inkrafttreten des Winterfahrplanes geändert worden. Der Zug verläßt den Bahnhof Gießen schon 9.40 Uhr. Es empfiehlt sich, diese Aenderung auf Seite 6 im Tafchenfahrplan des Gießener Anzeigers einzutragen.
Erbkrankheit ist nicht ehrenrührig.
Größter Schuh gegen Schmähungen und 1 Verunglimpfungen.
Dir.ö und wirbelte sie herunter.
Sie waren Lebenskünftler. Daher fanden sie es UnJfant. Das war doch mal etwas anderes. IHefte Position? Beengte sie nicht den Gesichts tess? Jetzt wirbelten und tollten sie aufgeregt durch de Straßen, fausten raschelnd über weite Plätze firti fanden sich schließlich, noch ganz atemlos und eitnas aus der Form gekommen, in einem anfehn-
Luthers, sowie aus Stellen feiner Schriften zusammengesetzt, unter dem Leitwort: Luthers Gedenken zu feiern ist gut, aus Luthers Geist zu handeln ist tausendmal besser. Der Werdegang des Reformators und feiner Frömmigkeit, ihr Fortleben in der evangelischen Kirche wurde so der Gemeinde ungemein eindrücklich klaraemacht. Der Chor wurde geleitet vom Organisten, Lehrer Kröll, die musikalische Ausgestaltung wurde vom Schöttler-Quartett übernommen (Frl. W. und M. Schüttler, Frl. R o l o f f und Frl. Treppinger) und mit gewohnter Meisterschaft durchgeführt.
Gemeindepfarrer Trapp wies in seiner Begrüßungsansprache nachdrücklich auf den Luther- Sprechchor hin und hob hervor, daß dieser Ge- meindetag unter einem besonders günstigen Zeichen stehe, im Zeichen der kirchengeschichtlich so bedeutsamen Vorgänge der letzten Tage, die uns Evangelische mit der frohen Hoffnung auf die Einigung unserer Kirche in kürzester Frist erfüllten und jedem wahrhaft Evangelischen Genugtuung und neue Hoffnungsfreudigkeit brächten.
So gab freudige, gläubige Zuversicht dem Tag das Gepräge. Die musikalische Ausgestaltung lag in Händen des Schättler-Trios, das drei Stücke (Beethoven, op. 8, Mozart divertimento 1 und ein Streichtrio von Haydn) formvollendet und ungemein ausdrucksvoll vortrug und damit eine weitere Probe feines außerordentlichen Könnens gab; ferner des Frauenchors der Gemeinde, der durch den Vortrag von zwei Chören unte Leitung des Dirigenten, Lehrer Kröll, erfreute („Danket dem Herrn" und „Ich bin durch die Welt gegangen").
Verlosung und Verteilung von Brezeln an die Kinder, sowie eine heitere Darbietung der Konfirmandinnen ließen den Humor zu feinem Recht kommen. Der Gemeindepfarrer dankte in feinem Schlußwort allen, die sich in den Dienst der Sache gestellt hatten. Mit Choralgefang wurde der Gemeindetag sodann beschlossen.
** Gin Siebzigjähriger. Am heutigen Montag, 21. Oktober, kann der Oberpostschaffner i. R. Ludwig Groh, Gnauthstraße 7, seinen 70. Geburtstag begehen. Der Jubilar ist seit über 40 Jahren Bezieher des Gießener Anzeigers.
** Erloschene Seuche. Die Rotlaufseuche in dem Schweinebestand des Heinrich Neuling in Gießen, Wiesecker Weg 40, ist erloschen. Die Gehöft» sperre ist aufgehoben.
*♦ Städtische Grund st ücksverpach- tiHfgen finden am Donnerstag und Freitag dieser Woche statt. Interessenten seien auf die heutige Bekanntmachung der Bürgermeisterei hingewiesen.
** Eine Mahnung der Ortskrankenkasse zur Bezahlung der September-Beiträge wird tn unserem heutigen Anzeigenteil veröffentlicht. Auf die Anzeige sei besonders hingewiesen.
Run-funkprogramm.
Dienstag, 22. Oktober.
6 Uhr: Choral; Morgenspruch, Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause Nachrichten. 8: Was» serstandsmeldungen, Zeitangabe, Wetterbericht. 8.10: Gymnastik. 10.15: Schulfunk. 11.20: Nachrichten. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nach- richten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei zwischen Zwei und Drei. 15: Wie sieht es in der Werkstatt aus? Der Reichshandwerksmeister wünscht Betriebsbesichtigung. 15.15: Die deutsche Frau! Es spricht die Gaufrauenschaftsleiterin Pgn. Brinkhoff über „Die Arbeit der F^au im Dritten Reichs 16: Musik von Lothar Windsperger. 17: Nachmittagskonzert. 18.30: I. Herbstblumen unserer Gärten. Eine Betrachtung im Nachsommer. Don F. Wolfart, Frankfurt a. M. II. Sonne, Sand und Steine. Klein« Reife durch das Land der Somali. Don Dr. A. Herrlich, München. 19: Unterhaltungskonzert. 19.50: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.10: Konzert. 22: Nachrichten.
fiten Haufen zusammen.
interessiert, weil naheliegend, begutachteten sie errmber. „Woher stammen Sie?" fragte ein rieft- L Ulmenblatt gönnerhaft. „Don der Linde", stellte ift das Nächstliegende leise vor, „und wie Sie L n, hin ich ganz Herz." „Don der Erle", mur- Jpeite ein anderes, „von Kastanien" ein weiteres, rnv. so fort, bis alle ihre Stammbäume nachgewie- ftn hatten. „Aber wer oder was find Sie?" wurde siillich ein viereckiges weißes, mit merkwürdiger ! siMarzer Zeichnung bedecktes Blatt gefragt. „Em Eitungsblatt", entgegnete es kurz. „Waren Sie Eh nrün?" fragte ein Lindenblatt tn feiner her- »a>n Art. „Niemals", antwortete das Zeitungsblatt gehöre zu jenen Blättern, die die Welt Leuten Ich bin Trägerin der Kultur, der Wifien- jy:ft, der Politik, des Handels, es gibt kem Gebiet m menschlichen Leben, über das ist nicht etwas zu
V<-n hätte ich könnte Ihnen Drnge ^"'^'^^b^^einer Standarten-Trompeten-Flagge
tAtfneiau5 ®"?finkn" Ä Ä S" S$, bet Stabt Wen an bi- ArtiUerte-Abt-itung, !°w,°
raschelten die Blätter atemlos, fangen Sie gleich bei der Steinzeit an und---"
Aber da kamen Kinder. „Mensch", rief ein blonder Junge, „da liegt ja ne Zeitung, die zerreißen wir für die Puschel am Drachenschwanz, damit hat er gerade das richtige Fluggewicht." Und sie rissen das Blatt in feine Streifen, knüpften es ans Schwanzende, und wie ein Pfeil schoß der Drachen in die Luft. „Wie erhebend!" riefen die Blätter, „ach, wer das auch könnte, nur ein einziges Mal."
Aber sie wurden in einen Sack gestopft, um als Laubftreu verwendet zu werden, oder auf einen Komposthaufen zu kommen — die Sache blieb vorerst noch dunkel. Auf alle Fälle hatten sie einen Zweck zu erfüllen, und darauf kommt es schließlich bei all und jedem an, seit der Steinzeit.
E. v. M.
Lornotizen
Tageskaletlder für Montag.
Stabttheater, Ring Deutsche Bühne: 20 bis 22.30 Uhr „Der Prinz von Homburg". — Lichtspielhaus, Bahnhofitraße: „Königswalzer". — Bausparkasse Deutsche Bau- und Siedlungsgemeinschaft, Darmstadt: 20 Uhr im Hotel Diktpria Vortrag: „Wie kann jede Familie ein schuldenfreies Eigenheim bei geringer Sparleistung erwerben?" — Cafe Leib: 20 Uhr Vorführung von Tonfilmen und praktischer Kochvortrag
Stadttheater Gießen.
Heute, 20 Uhr, als geschlossene Vorstellung für NS.-Kulturgemeinde Ring „Deutsche Bühne": „Der Prinz von Homburg", Schauspiel von Heinrich von Kleist. Spielleitung IntendantSchultze-Gnes- h e i m. Ende 22.30 Uhr.
Hl
lobtr
lolierung 2ne!
S 41,90 0,144 3,053 54.60 46,93 12,235 5,385 16,42 169,02 20,28 - 0,714
5,686 61,40
49,05 11,09 63.04 81, 34,g 10,295
2,491
(cd, dann Geranien, Nelken, Astern und Dahlien. > bunte Reihe schien kein Ende nehmen zu wol- lUn, dauernd blieb nur der Wechsel.
; „35 muß schrecklich sein, so kurz und vergang- lih zu vegetieren," tuschelten die Blätter unterem^ hier, „wie beständig sitzen wir dagegen auf un- ftr Zweigen, Adern und Rippen von bester Be- schcftenheit, stets unsere grüne Farbe behaltend.
das stimmte. Sie waren wirklich noch fthr !grim. Aber alles nimmt einmal em Ende. Mit Öeru Oktober setzte die Veränderung em. Die Be- ire- tungen der Blätter wurden immer trockener, tlr feste Verbundenheit mit den Zweigen lockern und lockerer, und schließlich kam ein Sturm-
Hs ist immer angenehm, sich in fester Position in «wissen. So fühlten sich denn auch die Blätter Mst zufrieden, die einen ganzen Sommer lang zu Tausenden an den Zweigen ihrer verschieden- artyen Bäume gesessen hatten. Sie sahen Blumen Mchren Füßen erscheinen, sich entfalten und dann oiiber verblühen, zuerst Narzissen, Lilien und Gold-
haus Wagner.
Reiten:
Von 21 bis 22 Uhr, Reitschule Schömbs.
Wandergewerbescheine beizeiten beantragen.
Don der Polizeidirektion Gießen wird uns
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jgjÄK Die deutsche Arbeitsfront
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