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Wer bis dahin sein Abonnement nicht erneuert hat, kann bei der großen Zahl von Neumeldungen nicht mehr auf seinen alten Platz rechnen.--Also:
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mckls in so auserlesener Gesellschaft. Er stieß bit Kugel 14,43 Meter. Stück, Berlin, wurde mit einem Zentimeter mehr (14,44 Meter) Dritter. Er war also der zweitbeste Deutsche und konnte so noch wertvolle Punkte für das Gesamtklassement aut. machen. In diesem Zusammenhang sei betont, daß Luh in Budapest unter offizieller Kontrolle die 15 Meter überstieß. Bei einem Leistungstraining stieß er 15,04 Meter. Budapester Blätter erhoben ihn daraufhin schon zum Favoriten.
Die Rhön als Olympiawettbewerb.
Der 17. Rhön-Segel-Flug-Wettbewerb im kom- menden Sommer wird im Zeichen der Olympiade stehen und im Rahmen der Olympischen Spiele als internationaler Wettbe. werb ausgeschrieben und auf der Wasserkuppe in der Rhön zum Austrag gelangen. Der General- Inspektor für das deutsche Straßenwesen Dr. T 0 d t hat deshalb angeordnet, daß der Ausbau der wichtigsten Zufahrtsstraßen zum Rhöngebirge sofort in Angriff genommen wird. Dieses große Straßenbauprogramm, das den Ausbau der Straßen Vacha —Buttlar—Tann—Gersfeld sowie Fulda—Rothe- mann—Döllbach—Hettenhausen—Gersfeld vorsieht, bedeutet für den Landkreis Fulda eine begrüßenswerte Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.
Ergebnisse der Schülerinnen- Llnterstufe in Großen-Nuseck.
1. Erika v. Bentheim, Mtv. Gießen; Emmi Krook, Heuchelheim, 75 Punkte; 2. Anni Becker, Lollar, 64; 3. Irmhild Schmidt, Mtv. Gießen, 63; 4. Marg. Rabenau, Treis, 61; 5. Anni Deibel, Wieseck; Susi Müller, 1846 Gießen; Emmi Hofmann, Lollar, 57; 6. Erna Bornarius, Großen-Buseck; Liefe! Bingel, Mtv. Gießen, 54; 7. Hedwig Schneider, Lollar; Hilde Schnaut, Lollar, 52; 8. Emmi Freitag, Heuchelheim; Helma Gissen, Tuspo. Rodheim, 51; 9. Emmi Pfaff, Postsportoerein Gießen; Marie Reinhardt, Lollar, 50; 10. Frida Wagner, Großen- Buseck; Frida Seuling, Großen-Buseck; Lina Weiß, Großen-Buseck; Emma Hofmann, Alten-Buseck; Hilde Fey, Lollar; Mia Kaiser, Lollar; (Ufr. Lin- denstruth, Wieseck; Leni Rinn, Heuchelheim; Jrne Wolf, Lollar, 49; 11. Emmi Bierau, Wieseck; Alma Müller, Lollar, 48; 12. Hermine Heller, Wieseck; Therese Ferber, Lollar, 47; 13. Gertrud Hetterich, Wieseck; Elfriede Kling, Wieseck, 46; 14. Ottilie Volk, Großen-Buseck; Hilde Jung, Heuchelheim; Irene Enßlion, 1846 Gießen, 45; 15. Anni Großhaus, Großen - Buseck; Emma Bellos, Großen-Buseck; Anna Schäfer, Alten-Buseck; Eleonore Bingmer, Mtv. Gießen, 44; 16. Lotti Germer, Heuchelheim; Hedwig Rinn, Heuchelheim; Johanna Heller, Wieseck, 43; 17. Gretchen Schlund, Großen-Buseck; Emma Becker, Großen-Buseck; Elli Weller, Wieseck, 42; 18. Elis. Lemp, Treis; Marianne Adolf, Mtv. Gießen, 41; 19. Irene Malech, To. 1846 Gießen, 40 Punkte.
Für das am kommenden Sonntag in Watzenborn-Steinberg stattfindende Spiel Watzenborn- Steinberg gegen Kurheffen Marburg (Gauliga) hofft man Lang und Schäfer wieder zur Stelle zu haben.
Sportverein 1928 Garbenteich.
Steinfurt — Garbenteich I 0:11.
Der Sportverein 1928 Garbenteich löste als erstes Spiel nach der Sommersperre eine Rückspielverpflichtung beim Turnverein Steinfurt ein. Er benutzte diese Gelegenheit auch gleich zu einer Besichtigung des hessischen Staatsbades Bad-Rauheim, um seinen Mitgliedern, die mit 70 Mann vertreten waren, einen genußreichen Sonntag zu bereiten.
Die erste Mannschaft des Sportvereins bewies bei diesem ersten Spiel, daß sie während der großen Sperre eifrig an der Arbeit war und kämpfte begeisternd. Das Garbenteichs erste Elf einen solchen Sieg trotz des fremden Platzes gegen diese bekannte Kreisklaffenmannschaft herausholen würde, wurde von den meisten Fußballanhängern kaum erwartet.
Im Vorspiel das am 1. Osterfeiertag in Garbenteich stattfand, mußte sich der Gastgeber mit einem knappen 5:4-Sieg begnügen.
In den ersten 15 Minuten war das Spiel verteilt. Dann konnte Garbenteichs Mittelstürmer W. Stumpf bis zur Halbzeit viermal unhaltbar ein- fchießen. Durch diese überraschenden Erfolge deprimiert, spielte der Gastgeber in der zweiten Spielhälfte reichlich nervös und mußte er bei großen Leistungen der gesamten Garbenteicher Mannschaft eine hohe Niederlage hinnehmen. Selbst das verdiente Ehrentor blieb Steinfurt versagt. Beide Mannschaften befleißigten sich eines fairen Spiels, so daß der Unparteiische ein leichtes Amt hatte.
Die Jugendmannschaft vom Sportverein mußte sich der körperlich weit stärkeren Mannschaft von Steinfurt mit 2:0 Toren beugen. Auch dieses Spiel war recht spannend.
VfB.-Neichsbahn-Leichtathletik.
Der Reichsbahnsportverein Berlin hielt am vergangenen Sonntag anläßlich seines zehnjährigen Bestehens ein großes Nationales Sportfest ab. Auch verschiedene Teilnehmer des VfB.-Reichsbahn waren dazu eingeladen. Leider konnte die 4X100-Meter- Staffel nicht fahren, da Luh in Budapest weilte und ohne Luh die Staffel für Berlin etwas schwach erschien. So fuhr nur der Speerwerfer Erwin Jakob, der denn auch seine Sache recht gut machte und im Speerwerfen der Klaffe I Zweiter wurde. Gegenwind drückte die Leistung etwas, aber trotzdem warf Jakob wieder über 50 Meter. Nachstehend das genaue Resultat: 1. Giesekow, Magdeburg 50,71 Meter; 2. Jakob, VfB.-Reichsbahn Gießen, 50,21 Meter; 3. Tillmann, Berlin, 46,09 Meter.
Otto Luh kann mit seinem vierten Platz bei den Weltmeisterschaften der Studenten in Budapest durchaus zufrieden sein. Bewegte er sich doch erst-
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am Donnerstag, dem 22. August 1935, 20k llhr im Kaufmännischen Vereinshaus Gießen 47620
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Spielvereinigung 1900 Gießen.
Tuspo. Treysa 1871 — 1900 Liga 1:5 (1:2).
Dem Resultat nach zu urteilen, könnte man an einen Klassenunterschied glauben. Dies war jedoch nicht der Fall. 1900 zeigte trotz Ersatzes, eine gute Mannschaftsleistung. Besonders der Sturm tat endlich einmal das, was man von einem Sturm sehen will: Tore schießen! Aber auch die Hintermannschaft hat viel zum Gelingen beigetragen. Hier war es Hammer, der als Läufer ein Spiel lieferte, das allgemein überraschte.
Das Spiel begann mit einer Ueberrafchung. Ehe sich 1900 gefunden hatte, stand es bereits 1:0 für Treyfa. Kurze Zeit später schuf 1900 durch den Halbrechten den Ausgleich. Die Blauweißen setzen sich mehr und mehr durch. Einige Ecken waren die Ausbeute. Kurz vor Halbzeit erwischte Koch einen von der Latte zurückspringenden Ball. 2:1! Kurz nach Wiederbeginn gelingt dem gleichen Spieler der dritte Treffer. Nun wurde die Ueberlegenheit der Blauweißen immer deutlicher. Zeiler und Lippert, die bis zur Mittellinie aufrückten, stoppten hier schon die wenigen Durchbrüche, die den Trey- saern noch gelangen. Schmidt im Tor hatte nur noch wenig Gelegenheit zum Eingreifen. Das Eckenverhältnis stieg immer mehr zugunsten der Gäste. In der 75. Minute fiel der vierte Treffer und wenig später der fünfte. Die Schützen waren Mittelstürmer und Halbrechter.
Eine Mannschaftskritik erübrigt sich, nicht weil das Spiel gewonnen wurde, sondern weil die Leistung der Mannschaft ziemlich ausgeglichen war und den einen heroorheben den anderen zurück- setzen hieße. ~ z v
Die 2. und 3. Mannschaft hatte in Lollar bei den Pokalspielen keinen Erfolg zu verzeichnen. Die 2. Mannschaft mußte nach ergebnislosem Spiel durch Losentscheid ausscheiden. Die 3. Mannschaft war etwas glücklicher. Auch sie konnte im ersten Spiel kein Resultat erzielen, das zur weiteren Teilnahme berechtigt hätte. Das Los aber meinte es besser mit ihnen. Im Schlußspiel der Klasse B unterlag sie dann mit 1:0 gegen Lollar. Ein Propagandaspiel zwischen Lollar und einer Auswahlmannschaft, der von 1900 K. Schneider, Jäger, Kraft, Schmitz und Erhard angehörte, wurde von der Auswahlmannschaft gewonnen. Erhard war der Schutze des einzigen Tores.
Wehlar Ah. — 1900 Ah. 2:1.
Den Alten Herren ist die Revanche mißlungen. Nicht Unfähigkeit oder Versagen einzelner Spieler war die Niederlage zuzuschreiben, sondern Wetzlar war eben glücklicher. Vor dem Spiel wurde Ernst Schindler (Wetzlar), ein auch bei uns als fairer Sportsmann bekannter Spieler, für fein 500. Spiel besonders geehrt.
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Das Resultat wäre eine Katastrophe für 1900, wenn nicht berücksichtigt werden müßte, daß Wetzlar die Jugendlichen, die ihrem Alter nach in die aktiven Mannschaften gehören, hier nochmals antreten ließ.
Wehlar Schüler — 1900 Schüler 0:0.
Bei der Ausgeglichenheit beider Mannschaften ein gerechtes Resultat. 1900’5 Tormann durfte hieran den größten Anteil haben, denn als Wetzlar zum Endspurt ansetzte, war er jederzeit Herr der Lage. ,
Teutonia" Watzenborn-Steinberg
Watzenborn-Steinberg — Vad-Nauheim II 3:2 (1:0).
Am ersten Sonntag nach der Sperre hatte der FC. „Teutonia" Watzenborn-Steinberg seine vier Mannschaften im Kampf stehen. Die 2. Mannschaft verlor in Großen-Linden gegen die dortige 1. Mannschaft recht ersatzgeschwächt nur 3:2, nachdem sie sogar bei Halbzeit 1:0 in Führung lag. Durch zwei Elfmeterbälle kamen die Einheimischen zu einem Sieg.
In Watzenborn-Steinberg wurde die Jugendmannschaft von Großen-Linden von der mit nur zehn Mann spielenden einheimischen Jugend mit 2:0 abgefertigt. Hier wurde von beiden Mannschaften nicht viel gezeigt.
Anschließend stand die Schülermannschaft der gleichen von 1900 Gießen gegenüber. Die kleinen Teutonen, die zum allerersten Male in einem Wettspiel standen, ließen sich von den Gästen in den ersten Minuten überraschen und lagen bald 4:0 im Rückstand. Alsdann fanden sie sich und spielten ihr in der Sommerpause gelerntes Flachspiel. Gegen die körperlich weitaus kräftigeren 1900er war aber wenig auszurichten.
Die 1. Mannschaft hatte die 2. des Gauligaoereins Bad-Nauheim zum Gegner. Leider mußte die Platzmannschaft den Halbrechten Lang und den rechten Läufer Schäfer ersetzen. Schon in der vierten Spielminute schoß der Halblinke Haas nach schönem vorausgegangenem flachen Kombinationszug den Führungstreffer. Bad-Nauheim, eine Kampfmannschaft, versuchte den Ausgleich, konnte aber bis zur Pause zu keinem zählbaren Erfolg kommen. Mittelstürmer Fischer von Watzenborn-Steinberg vergab im Uebereifer einige Aussichten des Erfolgs. Nach Halbzeit gelang den Gästen der Ausgleich, aber kurze Zeit danach brachte der einheimische Rechtsaußen Jung durch ein schönes Tor feine Mannschaft in Führung. Dieses 2:1-Resultat verbesserte der Linksaußen O. Burger gar noch auf 3:1. Des Sieges sicher, spielte nun die Platzmannschaft etwas oberflächlich, hauptsächlich die Läuferreihe ließ zu wünschen übrig, und so kamen die eifrigen Gäste zu einem zweiten Tor.
WMWWM e.G. m. b. H.. Gießen.
Am Samstag, dem 31. August 1935, abends 8« Uhr
findet im „Aquarium", Walltorstratze, unsere oröenil. Sml-MWlM statt, an der teilzunehmen Pflicht eines jeden Genossenschaftsmitgliedes ist.
Tagesordnung:
1. a) Bericht über das Geschäftsjahr 1934, b) Vorlage der Jabresrechnung,
c) Bekanntgabe des gesetzlichen Revisionsberichts, d) Bericht des Aufsichtsrates.
Zu Pos. la-c Beschlußfassung.
2. Verteilung des Reingewinnes.
3. Entlastung des Vorstandes für die Zeit vom 1.1. bis 30.6.1933 und für das Berichtsjahr.
4. Beschlußfassung nach § 49 des Gen.-Ges. und § 31g der Satzung.
5. Satzungsänderungen: § 5, Abs. 2; § 16, Abs. 1;
8 20, Abs. 4; §22, Abs. 1 u. 4 (neu)r §33, Abs.3r §36, Abs. 1; § 39, Abj. 2 u. 5.
6. Wahlen in den Aufsichtsrat.
7. Anträge.
In der Zeit vom 21. August bis 30. August einschließlich liegt die Jahresrechnung auf unserem Büro, Kugelberg 51, von 6-7 Uhr abends zur Einsicht der Mitglieder offen.
Gießen, den 21. August 1935.
Der Aufstchtsrat
der Baugenossenschaft 1894 e.G.m.b.H., Gießen.
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