Ausgabe 
21.8.1935
 
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Oberhessen

außer Dimitro

aus Dan«

allgemein

20. 2lug.

her-

Gehaltsansprüche einreichen.

4766D

S. Lehmbelker, Gießen, Seltersweg 73

ist heute durch einen sanften Tod von uns gegangen.

Gießen (Bahnhofstraße 50), den 20. August 1935.

Junger

llllllllllllllllllllllllllllll

Stabile

nicht üü.!8Jahre über, mit guten

Nachdruck verboten

Ohr» Gewähr

--7K5V

20. August 1935

1L Ziehungstag

134446

Die trauernden Hinterbliebenen.

Gießen (Wilhelmstraße 51), den 20. August 1935.

2389 6107 8937

61454

398492

in Kenntnis.

4770D

Die Führerschaft.

teiligung.

Kochstätter-Tapeten

231141

314495

393032

12175 263671 47902 81415 98920

Kameradschaftliche Vereinigung ehemalig. Leibgardisten, Gießen.

161066 245473 294102 310070

348334

162438

262675

295264

310913

375673

178236

264449

297709

320665

251390 257546 292900 303270

370675 372570 377729 382640

166155

264310

295288

320411

218916 325230

24706 103283 196895 265844 299837 337763

75473 88293

106388 124685

139300 163796 173625 190709 199442

214483 226924 235791

244115 262001

272167 287926

299515 309305 321560 338840

350585 361006 368442 383507

391711

101835 107539 136083

142865 152712 175898 186116

208342

222307

229365

237786

275118

287976

304664 321477 337237 361727

364358 383286

393614

236430

348106

10646

50182

63152

76353

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Einspaltige Kleinanzeigen werden zum ermäßigten Grundpreis von 5 Pf. für die Millimeterzelle veröffentlicht

Vermählungs-Anzeigen liefert Brühl'sche Druckerei

113174

241755

268917

301419

340423

Nadi kurzer, schwerer Krankheit entschlief am 19. August 1935 gegen 20 Uhr unser lieber Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel

Heinrich Reining, Postassistent i.R.

im 76. Lebensjahr.

über, mit guten Zeugnissen, alsb.

Durch ein dreigliedriges Preisgericht wurden im Rahmen der großen Wiesbadener Briefmar- kenausstellung u. a. folgende Aussteller mit Preisen bedacht: Ehrenpreis der Stadt Wiesbaden: Major a. D. Mergelsberg. Charlottenburg (Preußensammlung); den Ehrenpreis der Stadt

Die Trauerfeier findet Freitag, den 23. August, nachmittags 2 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt

zeigt sich starken an den

Meine liebe, herzensgute Mutter, unsere geliebte Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Elise NollWwe., geb. Junker

134544 134846 200604 203996 205550

221612 256576 261433 283745 323117

331867 333430 361223 396109

76 Gewinne zu 500 M. 6062 7812 22351 44080 48753 66705 69990 74612 76330

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jeden Mittwoch von 5V2 Uhr

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August Tloll

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gesucht. Näheres r. Gieß.Anz. 0351a illllilllllllllllllilllimiii

Wir setzen unsere Mit- glieder von dem Ableben ///||l''x des Kameraden

Heinrich Reining, Postassistent i. R.

Für die trauernd Hinterbliebenen t

Marie NolL

62 Gewinne zu 500 M. 5470 15921 19497 32363 34827 46125 47954 90300 106376 108149 116623 123228 128341 148526 162856 187367 24355t! 260723 251364 257218 272984 309350 322067 366697 371265 372806

Auf jede gezogene Rümmer find zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lofe gleicher Rümmer in den beiden Abteilungen I und H

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Zu der am Donnerstagnachmittag 3 Uhr auf dem Neuen Friedhof stattfindenden Trauerfeier erwarten wir zahlreiche Be-

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54 Gewinne zu 1000 M. 10671 11689 31671 68697 74796 76590 96691 119903 119926 123653 *

Die Trauerfeier vor der Einäscherung findet am Donnerstag, dem 22. Au­gust 1935, nachmittags 3 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt

03501

354 Gewinne zu 300 M 1162 2225 -----------

---- 17862 23350 30246 31916 32244 38511 60086

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32914 41668 42345 44880 46764 47128

51487 65139 66456 70174 75511 77253

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Keine Ursprungs- Zeugnisse,

sondern nur Zeugnis­abschriften dem Be- werbungsichre wen bei­legen! Lichtbilder undBewerbuagsunte» lagen müssen zur Ver­meidung von Verlusten auf der Rückseite Na- men und Anschrift des Bewerbers tragen I

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Preußen.

Mit dem Motorrad tödlich verunglückt.

LPD. Herborn, 20. Aug. Der 32 Jahre alt, Motorradfahrer Jakob Eckhard aus Hermann- stein wollte aus der Landstraße zwischen Naun­heim und Hermannstein einer Fußgängerin ausweichen. Hierbei kam er zu Fall, und zog sich einen Schädelbruch zu, an dessen Folgen er verstarb.

Amtsgericht Gießen.

Der K. Ehr. L. aus Gießen wurde durch Straf­befehl mit 25 Reichsmark Geldstrafe belegt. Dagegen legte der Angeklagte Einspruch ein. In der gestrigen Hauptverhandlung wurde festgestellt, daß er am 5. und 11. Mai, ohne im Besitz einer Fischerei­karte zu sein, gefischt hatte. Das Gericht nahm eine fortgesetzte Handlung an und erkannte auf 10 RM. Geldstrafe.

Ein anderer Angeklagter erschien nicht. Sein Ein­spruch wurde deshalb kostenpflichtig verworfen.

Mainz: General a. D. Rotte» Wiesbaden (Memel- Ben:Lieber sammlung), Goldene Medaille der Stadt Mainz: von Deinem , ,

A. Heidenreich- Osterburken (Forschungssamm-1 Stein oom Herzen gefallen/

Junger Mann

z. Eisausfahren gesucht.Wo?sagt o. Geschäftsstelle des Gieß. Anz^ru

# Ober-Ohmen, 20. Aug. Hier wurde tm Saale der Wirtschaft Krebs von der NS.- Film* stelle der FilmIch für dich und du für rnidp vorgeführt, dazu wurde noch ein Beifilm rig gezeigt. Die Darbietungen fanden starken Anklang.

# Aus dem oberen Ohmtal, Auf den Wiesen in unserer Gegend jetzt immer mehr der Schaden, der durch Wurzelfraß der Engerlinge Weideplätzen angerichtet worden ist. An vielen Stellen sind von den Schädlinaen sämtliche boden­verbindenden Wurzeln abgefressen.

-er. Homberg, 20.Aug. Der in der letzten Woche hier durchgeführte Luftschutz ° Lehr- gang fand am Samstag mit der Erledigung von schriftlichen Arbeiten seinen Abschluß. In dem Kur­sus wurden 50 Männer und Frauen in allen Auf­gaben des zivilen Luftschutzes gründlich unterrichtet. Die Teilnehmer brachten dem vielseitigen Unter­richtsstoff stets größtes Interesse entgegen. Am Samstag vereinigten sich die Kursusteilnehmer mit ihrem Lehrtrupp vom Reichsluftschutzbund und mit geladenen Gästen im Saale desFrankfurter Hof zu einer schlichten und stimmungsvollen Schlußfeier. Bürgermeister S ch w e i k e r und Truppführer Günther vom Lehrtrupp hielten kurze Anspra­chen, im übrigen war der Abend mit mancherlei frohgestimmter geselliger Unterhaltung ausgefüllt

Aus aller Wett.

Nächtliches Großfeuer In München.

Im Gebäude des Schweizer Konsulats in Mün­chen brach in der Nacht zum Mittwoch Feuer aus. Der Aufzug war in Brand geraten, und die Flam­men griffen rasch auf das Innere des Gebäudes über, in dem sich zum Glück fast niemand aufhielt. Das Feuer war gegen Morgen ziemlich gelöscht. Die oberen Stockwerke, die die kostbar ausgestatte­te Repräsentationsräume enthalten, sind durch das Feuer schwer in Mitleidenschaft gezogen worden, während die unteren Stockwerke Wasserschaden er­litten. Insgesamt erlitten 15 Feuerwehrleute Rauch­vergiftungen ober Schnittverletzungen. Zehn von ihnen mußten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Aus den Büroräumen des Konsulats, die unten liegen, konnten die Akten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Die Brandursache ist noch nicht geklärt.

preisgekrönte Aussteller der Wiesbadener Vriefmarkenfchau.

In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

4 Gewinne $n 6000 M. 282331 360680

4 Gewinne zu 3000 M. 184752 255965

6 Gewinne zu 2000 M. 75240 114645 249020

46 Gewinne zu 1000 M. 28862 73161 94581 101319

150384 162742 180004 184072 211778 226899

Im Gewinnrade verblieben: 2 Gewinne zu fe 1000000, 2 zu je 300000, 2 zu je 100000, 2 zu je 76000, 4 zu je 50000, 4 zu je 30000, 10 zu je 20000,. 58 zu je 10000, 104 zu je 5000, 254 zu je 8000, 602 zu fe 2000, 1850 zu je 1000, 3016 zu je 500, 12106 zu je 300 Mark.

stet, denn er habe in ungeahntem Matze fammenfassung aller Kräfte beigetragen, um Sieg der proletarischen Welftevolution (!) beizuführen.

Brandunglück im Kreise Alsfeld. '

Strebendorf (Kreis Alsfeld), 20. August. Hier brach in den Morgenstunden des Sonntag auf dem Grundstück des Landwirts Weiß Feuer aus. Der Brand wurde zuerst in der m i t E r n t e Vorräten gefüllten Scheune bemerkt, wo er an dem Stroh und Heu reiche Nahrung fand. Die Flammen griffen dann von der Scheune auf das Wohnhaus und die Stallungen über, und bald stand der ganze Bauernhof m Brand. Das Wohnhaus, die Stallungen und die Scheune mit der ganzen Ernte fielen dem wütenden Element vollständig zum Opfer, nur das Vieh und ein kleiner Teil des Inventars konnten gerettet werden. Bei der Stärke und dem Umfange des Feuers mußte sich die Feuerwehr darauf be­schränken, die stark bedrohten Nachbargebaude vor dem Uebergreifen der Flammen zu schützen.

Landkreis Gießen.

Schlußsitzung des Komintern-Kongresses.

Moskau, 21. Aug. (DNB. Funkspruch.) Der Komintern-Kongreß hielt seine Schlußsitzung ab. Sie fand ihren Höhepunkt in der Neuwahl des Vollzugsausschusses der Komintern und in dem Schlußwort Dimitroffs, der als her neue Steuermann der Komintern" und der treueste Kampfgenosse des roten Stalin" über»

Als Maler Schwind aus Wien fortging, bat sein Freund Bauernfeld, ihm doch dann und wann Nachricht über fein Befinden zukommen zu lassen. Schon ooM der fünften Station aus sandte Schwind einen Eilboten auf Bauernfelds Kosten, der einen dicken Brief mit den wenigen Worten aushändigte: ,Lch befinde mich wohl." Der Emp­fänger machte zu diesem bösen Streich gute Miene, kratzte sein letztes Geld zusammen, um den Eilboten zu bezahlen und schwor sich Rache. Nach einiger Zeit erhielt Schwind in München eine schwere un­frankierte Kiste durch die Post zugestellt. Als er sie öffnete, fand er- darin zu seinem großen Erstaunen einen sechzehn Pfund schweren Stein mit einem Zettel von Bauernfelds Hand. Darauf stand geschrie­ben:Lieber Freund! Bei der erwünschten Nachricht von Deinem Wohlbefinden ist mir der beifolgende - - - B.

wählt. Ä r . .

Dimitroff erklärte, der 7. Kongreß feiem Kongreß des völligen Triumphes der Einheit zwi­schen dem Proletariat des siegreichen Sozialismus in der Sowjetunion und dem Proletariat der ka­pitalistischen Welt" geworden, das um seine Befrei­ung ringe. Der Kongreß habe den Grund für eine neue Mobilisierung aller Kräfte der Werktätigen" in der Welt im Kampf gegen den Kapitalismus gelegt, er habe die Losung von der einheitlichen proletarischen Front aufgestellt. Der Kongreß habe der Sache derrevolutionären Erhebung der Welt" (!) einen großen Dienst gelei- stet, denn er habe in ungeahntem Maße zur Zu- 1 - " ~ - !..... den

schwänglich gefeiert wurde.

Nach Angaben des Mandatsausschusses soll in den letzten sieben Jahren die Zahl der Mitglieder aller kornmunisttschen Parteien der Welt von 1676 000 auf 3148 000, die Zahl der eingeschrie- benen Kommunisten allein in den sogenannten kapitalistischen Ländern von 445 300 auf 758 500 gestiegen fein. Zusammen mit den Mitgliedern der kommunistischen Jugendverbände gebe es heute insgesamt 6 800 000 Kommunisten auf der Welt.

Dem neuen Vollzugsausschuß gehören außer Dimitroff und Stalin u. a. noch an: Pieck, Florin, Ercoli, Marty, Cachin usw., auch Thälmann und der Ungar Rakosci wurden freilich in Abwesenheit" m den Vollzugsausschuß ge»

lung), w eine silberne Medaille: A. Gundel» finger-Frankfurt a. M., W. Fischer-Wies- baden. Fr. Unger- Wiesbaden.

Die hochwasierkatafirophe in China.

Durch über dreißig Bruchstellen im neuen Deich des Weischanghu-Sees, dessen lofe Erde dem unge­heuren Druck der Wassermassen nicht standhalten konnte, ftrömt die Hochflut nach ^ord-Kiangfu, das von den Bewohnern ttotz polizeilicher Aussorde- runq zur Mitarbeit an den Deichverstarkungen fluchtartig verlassen wird. Man befürchtet eine Katastrophe ähnlich der in West-Schantung. Der Vorsitzende der Hochwasser-Hilfsstelle des Lan- des Hsuschihying beziffert den Schaden in West- Schantung auf 250 Millionen Dollar, lieber 80 000 Quadratkilometer sind überschwemmt. Annähernd sechs Millionen Flüchtlinge befinden sich in verzweifelter Lage. In den Kreisen der Flücht­linge hat eine starke Bewegung eingesetzt, nach Süd­china abzuwandern. Hsuschihying teilte weiter mit, daß der Hochwasserschaden in der Provinz Honan 50 Millionen Dollar betrage. Hier feien eine Mil­lion Menschen geflüchtet. Das überflutete Gebiet sei 6000 Quadratkilometer groß. Eine Mitteilung der Wetterwarte aus Kaifoeng besagt, daß dort im Juli 435 Zentimeter Niederschläge gemessen worden seien. Die Regenfälle des letzten Jahres hatten eine Nie­derschlagsmenge von 517 Zentimeter.

Riesiger Linwanderungsschwindel in USA. aufgedeckl. (Ein Staatsanwalt als Haupttäter.

Ein riesiger Einwanderungsschwindel, der sich von der sogenannten Einwandererinsel Ellis-Jsland im Hafen von Neuyork, nach fast allen großen Städten der Vereinigten Staaten erstreckte, konnte von den Bundesbehörden aufgedeckt werden. Als Haupttäter wurde der Staatsanwalt Samuel Kaufmann ermittelt, der gewerbsmäßig Einwanderungspapiere fälschte und an Einwanderer verkaufte. Er hat auf diese Weise jährlich etwa eine Million Dollar ergaunert.

Zwei Bären im Zuckerladen.

An einem der letzten Abende brachen die beiden Bären aus dem Bärenzwinger in der Fried- richsau in Ulm aus. Die schon älteren unberechen­baren Tiere gingen schnurstracks auf zwei Zucker­warenstände zu, die aus Anlaß der Ulmer Fest­woche aufgeschlagen waren. Die Verkäuferinnen flohen erschreckt, worauf sich die Bären mitten in dem einen Stand an den Zuckerwaren gütlich taten. Dann schleiften sie einen Sack mit 1000 Zucker­broten ins Freie. Einer Polizeistreife gelang es, unter Mitwirkung einiger Zivilpersonen die wüten­den Bären einzufangen und in ihre Zwinger zurück­zubringen.

Wurst wider Wurst.

(D Lollar, 20. Aug. Alljährlich wird bei uns zum Abschluß der Erntezeit am traditionellen letzten Augustsonntag die Kirmes gefeiert, dieses Jahr also am nächsten Sonntag. Die diesjährige Aus­bildung der P f l i ch t f e u e r w e h r, der die Jahr­gänge 1910 bis 1914 angehoren, wird ihren Ab­schluß finden mit einer Hebung, die gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr durchgeführt wird, und einem Alarm.

y Watzenborn-Steinberg, 21. August. Unser Mitbürger Balthasar Schmandt X. begeht morgen in seltener geistiger und körperlicher Frische seinen 8 3. Geburtstag. Der Feldschütz Karl Schmitt I. wurde zum Jagdaufseher für die hiesige Gemeinde ernannt und verpflichtet.

+ Grünberg, 20. Aug. Die Jnstandsetzungs- arbeiten an der Reichs st raße Gießen Alsfeld sind nun von Lindenstruth bis Grünberg beendet. Auch die Strecke von hier nach Mücke ist schon über die Hälfte fertiggestellt. Seit einiger Zeit ist nun auch Die Straße nach Londorf in Angriff genommen worden, deren Herstellung von Grünberg an über Beltershain bis zur Abzweigung nach Lumda vorgesehen ist.

)( Steinheim, 20. Aug. Der hiesige G e fangoereinFrohsin n", im Jahre 1878 ge­gründet, zählt zu den, ältesten Vereinen der Um­gegend. Unter Leitung seines jungen und tatkräfti­gen Präsidenten Wilhelm Koch hat er nach einer Mitglieder- und Sängerwerbung einen erneuten Aufschwung genommen. Schon vor dem Weltkrieg kehrte er von Gesangswettstreiren mit Ehrenpreisen zurück, und auch auf dem diesjährigen Sängertag in Inheiden wurden feine Leistungen besonders an­erkannt. Durch den Hessischen Sängerbund wurden 13 aktive und passive Mitglieder mit Ehrenzeichen bedacht, darunter der Ehrenpräsident Karl Dietz und Otto Scharmann in Jvhnston (USA.) mit der goldenen Sängernadel. Beide Ehrenmitglieder sind die einzigen noch lebenden Vereinsgründer. Dieser Tage nun ging dem Verein aus Amerika ein Schreiben zu, in dem Otto Sch armann für die lleberfenbung der Auszeichnung mit dem Ehren­diplom herzlich dankt und in Aussicht stellt, noch­mals in seine alte Heimat zurückzukehren. Anläß­lich des goldenen Vereinsjubiläums wurden dem Gesangverein durch Sangesbruder Otto Schar- m an n und anderen nach Amerika ausgewanderten Steinheimern Stiftungen gemacht, die als um

ön der heutigen Vormittaasziehung wurden Gewinne

__ über 150 M. gezogen

- 2 Gewinne zn 10000 M. 268602

6 Gewinne zu 5000 M. 77198 314156 323240

22 Gewinne zu 2000 M. 133623 231462 240793

272262 283087 310732 336836 345731 358730

antastbarer Vereinsstock bestimmt wurden, dessen Erttägnis zur Beschaffung von Notenliteratur Der-

: Wendung findet. Jetziger Dirigent ist Lehrer Som- mer dahier.

Kreis Schotten.

' *!* Aus dem Vogelsberg, 20. August. Von

1 den Imkern des Vogelsbergs hort man in diesem Jahre lebhafte Klagen über äußerst geringen Ertrag der Honigernte. Manche alten Bie-

' nenzüchter erklären, seit Jahrzehnten nicht so wenig , Honig geerntet zu haben wie in diesem Jahre. Wer ' von den Imkern schleudern konnte, erntete nur em paar Pfund Honig pro Volk, da in diesem Frühjahr t und Sommer alle Lebensbedingungen der Bienen in , seltenem Maße ungünstig waren.

Kreis Alsfeld.

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363461

372379

379498

379753

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383270

383464

386146

389365

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390915

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116036

115053

116954

131425

132241

132886

138102

140469

148371

161859

158724

166431

168538

169177

170096

176486

178947

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