bis, Müller, Phil. Döll, flerm. Neuß und Ernst Hof-
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Geschichten aus aller Welt
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Der Herr
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Die Bienen im Staubsauger.
Es kommt
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Ein könnt, backen
N e u y o r k wird eine Auto-Rennbahn bekommen, die auf dem Roofevelt-Feld auf Long Island erbaut werden soll. Bereits für diesen Herbst ist ein Rennen um den „Großen Preis" geplant, zu dem man auch prominente Fahrer aus Europa kommen lassen will.
Einen neuen Weltrekord im Frauenschwimmen über eine Meile (1609 Meter) stellte Leo- nore K n i g h t in 24.20,4 Minuten auf. Die alte Bestleistung wurde von H. Madison mit 24.34,4 Minuten gehalten.
Für die deutschen Bahnmeisterschaften der Amateur-Radfahrer über 10 und 25 Kilometer, im Zweisitzerfahren sowie im Mannschaftsfahren wurden insgesamt 64 Meldungen abgegeben. Die Meisterschaften kommen am 28. Juli in Erfurt zum Austrag.
Das System.
(sh) Mailand. Marco da Zara, beheimatet in Rom, ein günstiges Geschick vier Millionen
Vor -em Endkamps um denDavis-pokal Deutschland in der Interzonenrunde.
hatte durch
Lire geerbt, die man ihm allerdings auf folgende Art und Weise sehr bald wieder abnahm: Er traf eines Tages einen netten, älteren Herrn, der sich als Giovanni Scalabrini vorstellte und bald zwei Freunde mitbrachte, die alle drei erklärten, daß sie im Besitz eines „unfehlbaren Systems" seien, das alle Banken der Spielsäle an der Riviera mit Leichtigkeit sprenge. Seitdem zogen sie zusamn^m mit Marco da Zara von einer Spielhölle zur anderen und bereisten die Riviera kreuz und quer. Jetzt, am Ende der .Tournee" hat jeder der drei Spieler l,33Vs Millionen Lire in der Tasche, da Zara aber hat gar nichts mehr.
weniger denn hundert Meter nahe zu kommen. Tausende von Staren lärmen derzeit im Tal, fliegen in großem Schwarm irgendwo auf, kreisen einmal und fallen wieder mit Geschrei in die Wielen. Wenn man sie nahe über sich sieht, verdunkeln sie den Himmel, hört man ein Rauschen und Brausen von vielen Flügeln in der Lust.
Alles, was sich so im Laufe der Stunden den Augen und den Ohren bietet, Wiese und Feld, Wasser, Luft und Licht, Berge und Tal, Pflanze und.Tier, das Geschrei der badenden Kinder, das Geklapper der Störche, das langgezogene „Muh" der Kühe auf der fetten Weide, das Spiel der Schmetterlinge und Libellen und nicht zuletzt der Mensch in seiner Arbeit auf dem Felde, bei seiner gewohnten Tätigkeit, — das alles vereinigt und verdichtet sich in uns zu dem, was wir Heimat und Heimaterleben nennen, wird zu dem, was wir unbewußt lieben und schätzen für Kinder und Enkel bis über den Tod hinaus.
Als vor nunmehr 14 Tagen die große Schlacht in Wimbledon geschlagen war, als in einem der schönsten und mitteißendsten Endkämpfe, den es bei den inoffiziellen Weltmeisterschaften je gegeben hat, die Entscheidung zugunsten des Besten der Weltliste, des Engländers Perry, gefallen war, feierte das sportbegeisterte London und ganz Eng- land diesen Siea mit berechtigtem Stolz. Nicht minder groß als dieser Jubel jedoch war die rückhaltlose Anerkennung und Hochach- tung, die man seinem Gegner in dem so ungemein packenden Finale, unserem deutschen Spitzen- spieler Freiherrn von (Tramm, zollte. Verdankte man es doch gerade seinem wunderbaren Spiel, daß Perry alle Register seines Könnens ziehen mußte und sich in seiner Höchstform zeigte.
... l. " v.-—,— ™ -ramm das
ist, was die Engländer einen Gentleman nennen, einen Sportsmann durch und durch. Und gerade für wahrhaft sportliches Verhalten haben die Eng- lander em seines Gefühl. Kein Wunder also, daß sie unseren Cramm in ihr Herz geschlossen haben und daß die führenden Blätter nachdrücklich betonten, daß man sich Immer freuen werde, Gottfried oon Gramm auf den englischen Tennisplätzen wiederzusehen.
Der Wirt nahm seinen Staubsauger und fuhr mit ihm sachte über die Torten, wobei die Bienen restlos in den schwarzen Schlund gezogen wurden. Die Insekten setzten sich ahnungslos auf die ge- zuckerten Obstschnitten und wurden erbarmungslos abgesaugt. So füllte sich der Staubsack des Saugers und wurde später unter der Oberfläche eines Teiches entleert.
Nachdem sich dieser Massenmord mehrere Tage wiederholt hatte, wurden die Imker der Umgebung stutzig. Sie forschten, entdeckten den Sachverhalt und klagten den Wirt an. Tatsächlich entschied das Gericht, daß der Wirt selbst die Belästigung durch die Bienen verschuldet habe. Er sei darum gar nicht berechtigt gewesen, die nützlichen Insekten in dieser Weise zu vertilgen. Er habe vielmehr die Schadensersatzansprüche der Imker vollauf zu befriedigen.
Er will den Minos-Palast wieder aufbauen.
.. * , , , , (an) Athen.
40 Jahre seines Lebens hat der berühmte englische Archäologe Arthur Evans damit zugebracht, die Trümmer der Vergangenheit, die unter dem Boden von Kreta verborgen lagen, an das Licht emporzubringen. Man kennt die Bedeutung feiner Forschungen und Arbeiten für die Archäologie im allgemeinen und für die Enträtselung der Geschichte Kretas im besonderen. Nun aber hat der Archäologe eine seltsame Idee gefaßt, die er feit Monaten mit größtem Eifer verfolgt.
Diese Vorfreude wird schon in diesen Tagen ihre Erfüllung finden.
Am letzten Wochenende haben unsere Vertreter, nach den schweren Kämpfen gegen Italien und Australien, auch die Begegnung gegen die Tschechoslowakei, ebenfalls mit 4:1, siegreich beendet. Zum dritten Wale haben wir im Schluhkampf der Europazone gestanden und zum dritten Wale sind wir siegreich daraus hervorgegangen.
1929 war England der Gegner, der in einem hoch- dramattschen Kampf mit knappem 3:2-Ausgana ausgeschaltet wurde. Auch 1932 blieben die beut” scheu Vertreter über England und dann über Italien siegreich und nur knapp wurden sie in Paris oon Dines, Shields, Allison und van Ryn, den Vertretern Amerikas, geschlagen.
Die beiden letzteren stehen auch diesmal wieder in Wimbledon den deutschen Spielern gegenüber. Es ist ein so ungemein gut aufeinander eingespieltes Paar, das am kommenden Montag das Doppel geaen uns bestreiten wird, daß es kaum mög- lich erscheint, ihnen den Punkt für das Doppel zu entreißen.
Wir sagen: kaum! Aber ganz unmöglich ist es nicht, und es liegt vor allem nicht in der Natur
Das Veit- und Iahrturnier in Bad-Nauheim.
Am heutigen Samstag und morgigen Sonntag wird in Bad-Nauheim aus Anlaß des 100jährigen Bestehens des Staatsbades ein großes Reit- und Fahrturnier stattfinden. Die Veranstaltung bringt eine Fülle der interessantesten Darbietungen.
Schon die Materialprüfung für Reitpferde am Samstag wird hoch interessant werden, da hier zum ersten Mal der bekannte süddeutsche Stall Heilbronn ein Turnier in unserer Gegend besucht. Und zwar bringt er gleich vier erstklassige junge Hannoveraner mit. Auch die Dressurprüfung der Klasse L am Samstag rechtfertigt hohe Erwartungen. Sie wird für Amateur- und Berufsreiter getrennt geritten. Es werden neben bereits erwähnten Eignungspferden auch hier einige Neuerscheinungen auftreten, die im vergangenen Jahr vom Eignungs- zum Materialpferd entwickelt worden find.
Der Sonntag bringt zwei Jagdspringen, die in ihrer ganzen Besetzung auf ein äußerst schnelles Reiten schließen lassen. Es sind da einige routinierte ©pringrefFer in der Konkurrenz, die auf Bieg-n und Brechen gehen werden. So wird das hiesige Publikum zum ersten Male mit Oberleutnant Neckelmann bekannt gemacht, der zu unseren Besten im Springsattel gehört. Sein bisheriger Aufstieg war beispiellos.
Das zweite Springen wird wieder in der interessanten Form eines Glücksjagdspringens abgehalten, bei dem bekanntlich Die größte Anzahl fehlerlos genommener Hindernisse entscheidet. Bereits beim ersten Springfehler scheidet das Pferd aus. Hier nützt also weniger Schnelligkeit und Verve, hier kommt es auf die Seelenruhe an.
Zwischen diese Springen und Prüfungen am Samstag ist eine sehr stark besetzte Gespann- prüfung für Einspänner gelegt. Auch werden am Samstag sämtliche Schaunummern gezeigt, von denen die Turnierleitung mit besonderem Nachdruck die Vorführung der Sechserge- spanne der oberhessischen SA. herausstellt, eines Sportzweiges, dessen große praktische Bedeutung einleuchtet.
2)09, Programm am Sonntag drängt in straffer Kürze eine Fülle interessanter Entscheidungen zusammen, von denen wohl das I a g'd s p r i n g e n der Klasses die meisten Erwartungen verdient, da hier eine ganze Reihe von hervorragenden ausgebildeten Springpferden unter erfahrenen Reitern der ersten Klasse zum Kampf antreten werden. Hier dürften nun die Ritte des Oberleutnant Neckelmann schwerlich zu übertreffen sein, der diesmal u. a. „Raubritter" startet.
In der Dressurprüfung Klasse M wird
Nahrung suchen. In letzter Zeit wurden oft 3u sechs dieser seltenen Vögel gezählt. Sie sind sehr scheu und kaum gelingt es jemanden, ihnen auf
Die Schwalbenpost.
(im) Rom.
Ein junger Soldat eines italienischen Regiments, das kürzlich nach Afrika transportiert worden war, fing vor einiger Zeit eine Schwalbe und beschloß, ihr auf gut Glück einen Gruß an die Heimat anzuvertrauen. Er befestigte an einem ihrer Füße ein Zettelchen mit den Worten: „Gruß aus unferm Eritrea. Lang lebe Italien! Juni 1935". Der Vogel tat dem Soldaten den Gefallen, in sein Vaterland zu fliegen. Nach einem anstrengenden Flug von über 4500 Kilometer wurde das Tier völlig erschöpft von spielenden Kindern aufgefunden, von denen es sich willig greifen ließ. Dabei entdeckte man natürlich auch den Briefgruß und stellte als immerhin bemerkenswerte Fügung fest, daß die Schwalbe ausgerechnet in die wirkliche Heimat des Soldaten, nach Tortona nämlich, geflogen war, und daß sich unter den Kindern, die das Tierchen aufgegriffen hatten, auch ein kleiner Vetter des im fernen Afrika weilenden Absenders befand!
Rettungstürme für Seevögel.
(—) Southampton.
Die Engländer sind große Tierfreunde. Das leiat sich nicht nur in schönen Reden und in der Übfassung von Broschüren zum Problem des Tier- chutzes. Sie sind auch bereit, erhebliche Summen ür diesen Zweck auszuwerfen. Da hatten z. B. die Wächter des Leuchtturms von Sherryvore berichtet, daß Jahr für Jahr Tausende von Vögeln, geblendet durch das Licht des Feuerturms, im Angesicht der englischen Küste dadurch zu Tode stürzten, daß sie gegen die Scheiben des Turms fjo» jen. Sofort wurden alle Vorbereitungen getrof» en, um große Masten und Ruhegeräte für die Do- aufzustellen. Diese Schutzeinrichtungen mußten n Hellem Weiß gehalten sein, damit die Vögel sie wirklich wahrnehmen. Jeder Turm kostet • Sterling, die Unterhaltung erfordert
im Jahr etwa 20 Pfund. Kaum war das Pro- i entmorfen, da waren schon die notwendigen Betrage für nicht weniger als 15 solcher Ruhestätten der Vogel gezeichnet.
eines Gramm, einen noch so schweren Kampf vorher als verloren an^usehen.
Jedenfalls stehen nicht nur unsere Spieler, sondern auch der deutsche Mannschaftsführer Klein- schroth vor einer schweren Aufgabe: soll auch der letzte Funke an Energie in den Einzelspielen eingesetzt werden und soll man, unter Verzicht auf das Doppel, durch drei gewonnene Einzelspiele den Gesamtsieg sicherzustellen suchen? Von der taktischen Behandlung der Aufgabe kann der Enderfolg eben- sogut abhängen, wie von der Disposition der Spieler selbst.
Me man vorgehen wird, wird sich erst am Abend Des ersten Kampftages ergeben. Sollten wir dann 2:0 fuhren oder aber 2:0 im Rückstände sein, wäre die Situation für alle Beteiligten klarer und ein- mutiger. Steht aber die Partie bis dahin 1:1, dann wurde das Doppel, das am Montag ausgetragen wird, möglicherweise den Ausschlag geben.
Es kommt für unsere Spieler noch ein Handicap hinzu, das für sie eine empfindliche Benach. teiligung bedeutet: seit einer Reihe von Wochen haben sie einen ständigen Wechsel von hart- und Rasenplätzen durchzumachen gehabt.
®errIu hielten sie auf Hartplätzen gegen Italien unb Australien: dann folgten die aufreibenden Kampfe auf Wimbledons Rasenplätzen; darauf die Begegnung in Praa auf Hartplätzen. Nun haben sie sich wieder mit Rasenplätzen abzufinden, auf denen gleich im Anschluß an die Wim- bledon-Meisterschaften ihr Spezialtraining aufge- nommen haben, so daß diese ausgezeichnet in Schwung gekommen sind.
A l l i s s o n — v a n R y n als einzigartig sich er- ganzendes und miteinander harmonierendes Doppel °er erst 19jährige Budge, der gleich bei seinem ersten Auftreten in Wimbledon sich bis zu den letz- ten Vier durchspielte, sowie nicht minder Allison als Einzelspieler, der überraschenderweise von den Amerikanern an Stelle von Wood ausgestellt wurde — sie alle werden für die deutsche Mannschaft ein schweres Hindernis fein, dessen Ueberroinbung jeboch au$ Den größten Triumph Deutschland in seiner blSj;er 5cn Tennisgeschichte barstellen würbe.
,, Die Jnterzonenbegegnung Deutschlanb — Amerika steht unter bem gleichen Zeichen eines sportlichen x D°u uberragenber Bedeutung, das in der ^^chlchte des Davis-Pokals fortleben wird, wie auch Im.m.c.r der Ausgang fein mag, als eines der denkwürdigsten Jnterzonensinale, die jemals ausgetragen rooroen find. °
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!)
Die Wette des Johnny Parkinson.
(u) Sidney.
Sollte sich in Australien ein neuer Sport entwickeln? Johnny Parkinson hat in allem Ernst eine Wette um eine erhebliche Summe abgeschlossen. Und das, was er zu tun hat, ist, einen feiner Freunde auf den Gipfel des Buffalo-Berges hin- aufzufahren. Der Berg ist nur 2000 Meter hoch. Die zurückzulegende Wegstrecke beträgt aber mit allen Windungen und Serpentinen gut 100 Kilometer. Doch nun das wichtigste: die Fahrt auf den Gipfel muß mit einer Schubkarre erfolgen.
Der Freund setzt sich also in die Schubkarre und Johnny schiebt. Man hat die beiden Hauptbeteilig- ten an diesem Sturm auf den Gipfel des Buffalo- Berges vor Antritt der Fahrt gewogen. Beide hatten genau 38 Kilo. Ganz Australien ist nun gespannt zu erfahren, wie das Gesamtgewicht der beiden sein wird, wenn sie auf dem Gipfel angekommen sind. Man hat also nicht nur die Möglichkeit, Wetten über die Dauer dieses Bergsturmes abzuschließen, sondern auch über den Gewichtsverlust ober den Gewichtsgewinn, je nachdem man nun auf den Schiebenden oder den Geschobenen setzt. — Sorgen haben die Leute...
Das ist ja himmelschreiend!
(Dr.D.) Philadelphia.
In USA. hat jede größere Jndustriefirma, die etwas auf sich hält, einen Himmelsschreiber ange- stellt, der den Namen seines Auftraggebers ober des Fabrikats, das dieser herstellt, mit Rauchbuchstaben an den Himmel schreibt. Bei einer großen Neuyorker Zahnpastafabrik stand zu diesem Behufs ein Flieger P. Floid in Amt und Würden. Täglich, das heißt, wenn gutes Wetter war, stieg Floid auf und erledigte fein jpenfum in schwindelnden Höhen. Als er aber feinen Lohn bekommen sollte, fühlte er sich benachteiligt, machte Krach und bekam dennoch nicht mehr Dollars. Da schwur er fürchterliche Rache, stieg am nächsten Tag noch einmal mit feiner Reklamemaschine auf und schrieb deutlich sichtbar mit Riesenbuchstaben an den klarblauen Himmel, was er von dem Auftrag- geber hielt. Da konnte man denn lesen: „Der Direktor der Zahnpastafabrik I, Mister NZ ist ein elender Schuft!"
Das war eine Herzensfreude für das liebe Publikum, einen solchen persönlichen Erguß mitten zwischen den streng sachlichen und geschäftlichen Mitteilungen am Himmel lesen zu können. Minder beglückt war natürlich der Fabrikdirektor, der den Kunstflieger „wegen Beleidigung durch Schrift am Himmel" vor die Richter zog. Der Spruch des Gerichts steht noch aus. Zweifellos hat man es hier mit einem bisher einzigartigen Fall zu tun.
Lady Mendel steht Kopf.
(—) London.
Wer hätte das von der vornehmen Lady Mendel gedacht! Sie war die Gattin jenes Sir Charles Mendel, der sich als Attache bei der britische^ Botschaft in Paris einen Namen machte. Heute ist Lady Mendel längst Witwe. Aber sie macht noch immer von sich reden. Nie aber sprach man mehr von ihr als jetzt, wo sie bei einer Tanzvorführung, der sie beiwohnte, ihrer Entrüstung darüber Ausdruck gab, daß die Mädchen von heute selbst für den Berufstanz nicht mehr so trainiert würden wie es nötig ei. Um zu beweisen, was sie unter einem „vollwertigen Training" verstände, ging sie hin und stellte sich ihren 60 Jahren zum Trotz auf den Kopf. Man war anfangs entsetzt, beruhigte sich dann aber über Lady Mendel und erfuhr schließlich, daß sie feit etwa 20 Jahren ein regelrechtes Noghi-Training durchführte. Sie gehörte einem Poghi-Zirkel an und bildete sich nach und nach zu einer Akrobatin aus, die es mit jedem Berufsartisten aufnehmen könnte. — Vermutlich wird man Lady Mendel nach dieser Probe ihrer 60jährigen Geschicklichkeit nicht mehr einlaben.
Er hat sich in den Kopf gesetzt, den Palast des Minos auf Knosfos wieder aufzubauen. Man kann heute den doch schon bejahrten Wissenschaft- ler in Knosfos auf Kreta sehen, wie er zusammen mit einem Landsmann mühsam die Säulen und Fresken wieder aneinander zu fügen bemüht ist. Er hat buchstäblich sein ganzes Vermögen für ben genannten Zweck ausgegeben. Der Palast ist dafür aber auch heute zu einem Teil wenigstens wieder betretbar. Zu seinem Geburtstag bereiteten die Kreter, die zu einem großen Teil feit Jahren von den Geldern des Forschers leben, dem Archäologen eine besondere Ehrung. Sie stellten seine Büste am Eingang des Minos-Palastes auf und fetzten ihm eine große steinerne Tafel mit feinem Namen über ben Eingang, fo feinen Namen mit feinem Lebenswerk unmittelbar oerbinbenb.
bas ht der umgekehrten Reihenfolge des Gesamtergebnisses gestartet wurde, war Archambaud in 1:39,08 Stunden der Schnellste vor R. Maes, Speicher und Morelli. ,
Kurze Sportnotizen.
Das Fachamt für Rollschuh- und E i s l a u f f p o r t hat die nächstjährigen deutschen Meisterschaften wie folgt vergeben: Eisschnellauf am 18./19. Januar in Füssen; Eisschießen in Mittenwald; Rollschuhhockey in Stuttgart; Rollschuh-Kunstlauf in Dortmund. Die noch fehlenden Termine wer- den später bekanntgegeben.
mann)*, 345 Ringe.
7. Kriegskameradschaft Lardenbach (Dörr, Momberger, Keil und Schwanke), 312 Ringe.
Drittes Spiel - dritter Sieg.
Im dritten Spiel errang die deutsche Island- Expedition wieder einen sehr klaren Sieg. Diesmal war Islands Fußball-Meister der Leidtragende. Die deutsche Mannschaft hatte auf der linken Sturmseite umgestellt, und zwar spielte Rasselnberg- Benrath halblinks neben seinem Klubkameraden Pickartz. Diese Umstellung bewährte sich sehr, brachte doch sie gerade immer wieder gefährliche Momente vor das Tor der Isländer. Schließlich sorgten auch Rasselnberg durch 4 Treffer und Pickartz durch zwei, während Der Chemnitzer Munkelt einen Treffer erzielen konnte, für den hohen Sieg.. Islands Fußballgemeinde war von dem hervorragenden Spiel der Deutschen begeistert. Eine stattliche Zahl von 4 5 0 0 Zuschauern wohnte dem Kampfe bei.
Die 14. Etappe der „Tour".
Die 14. Etappe der Tour de France von Montpellier nach Perpignan über 166 Kilometer war wieder in ein Rennen mit Massenstart und ein Einzel-Zeitfahren eingeteilt. Der erste Wettbewerb führte von Montpellier nach Narbonne (103 Kilometer) und wurde von Le Greves nach einer Fahrzeit von 3:55,12 Stunden vor Aerts, Dellifier, Speicher und den übrigen 49 Fahrern, Die alle auf den fünften Platz gesetzt wurden, gewonnen. Im Zeitfahren nach Perpignan über 63 Kilometer,
man mit äußerst gleichmäßigen subtil ausgearbeiteten Leistungen in einer ganz knappen Entscheidung zu rechnen haben.
Die Konkurrenzen für Wagenpferde werden eine besondere Augenweide für die Freunde Des edlen Pferdesports sein. Sehr stark besetzt ist die Zweispännerprüfung, in Der neben Den reinen Turnierställen Die Gespanne bäuerlicher Besitzer in großer Zahl antreten roerDen. Bei Den Mehrspännern fährt natürlich Baron von Der Borch die große Nummer mit seinem Fünfer- zugungarischerJucker,die er mit unerreichter Meisterschaft vorzuführen pflegt.
Eine besondere Stellung im Programm des Sonntags nehmen die beiden Abteilungen des Jagdspringens Klasse L ein, für die der Herr Reichsstatthalter Gauleiter Sprenger die Ehrenpreise gestiftet hat. In der ersten Abteilung dieser stark besetzten Prüfung werden Unteroffiziere und Mannschaften der Wehrmacht auf Dienstpferden konkurrieren. In der zweiten Abteilung werden die SA.-Reiter auf ihren Gebrauchspferden die für sie bedeutendste Entscheidung des bisherigen Turnierjahrs in unserem Gebiet austragen. Weiter wird die SA. eine Dressurprüfung der Klasse L zu bestehen haben, bei der man wahrscheinlich die Pferde der oberhessischen Reiterstandarte 147 in der ersten Reihe sehen wird.
Wanderplakettenschießen drr Krieger- kameradschasten im Gebiet Laufach.
Unter Leitung des Gebietsschießwarts Forstsekre- tär i. R. Gg. T r ö l l e r fand auf den Schießständen am Hällenberg das Schießen um die Wanderplakette für dieses Jahr statt. Es beteiligten sich sieben Kameradschaften, die mit je einer Gruppe von vier Schützen angetreten waren. Aus diesem Wettkampf ging die Gruppe der Kriegerkamerad- schaftLaubach mit 4 81 Ringen als Sieger hervor. Die höchste Ringzahl erreichte Reichsbahnassistent Heinrich Wahl mit 136 Ringen. Außerdem schossen bei der Gruppe Laubach die Schützen Karl Günther, Karl B e ck e r und Wilh Frank mit. Das Schießergebnis der übrigen Gruppen war:
2. Kriegerkameradschaft Gonterskirchen (W. .Rohn, Otto Jung, Ernst Kröll und Otto Reichert), 381 Ringe;
3. Kriegerkameradschaft Klein-Eichen (Dpper, Maurer, Hofmann und Biedenkapp), 397 Ringe;
4. Kriegerkameradschaft Freienseen (Beyer, Traum, Kratz und Walter), 370 Ringe;
5. KriegerkameradschaftR uppertsburg (Horst, Heinrich Becker, Wörner und Hahn), 361 Ringe.
6. Kriegerkameradschaft We11erfeld (Heinrich
fangen sollten, immer wieder dem Element zu- riidqegcben.
Selten nur kehren die Fischer unzufrieden nach Hause. Wenn auch die Fischausbeute aus der Wie- seck nicht ausreicht, um einen schwunghaften Großhandel zu eröffnen, so gibt es doch einige kräftige Mahlzeiten für den Tisch Der Familie, Der Ver- wanDten oDer Des Nachbarn.
Erst wenn die Abendsonne hinter Dem Vetzberg hinabzusinken sich anschickt, wenn Bäume und Büsche lange Schatten werfen, wenn Die golDenen Strahlen Das Tal Durchfluten, Dann kehren Die Fischer nach Hause, müde, aber uneingestanden beglückt oon ihrer Arbeit.
Und noch auf Dem Heimweg können sie schöne Beobachtungen machen. Die Störche von Wieseck, Die sich bis dahin in respektvoller Entfernung hielten, und ihr Gefieder sonnten, schwingen sich nun mit weitem Flügelschlag an Den Bach, um zu sehen, ob für sie etwas geblieben ist, suchen in Schlick und Schlamm nach Atzung für Den Abend.
Wenn Die Sonne tiefer und tiefer sinkt, Dann sind plötzlich und oon irgendwoher Fischreiher oa, mit stahlblauem Gefieder, die auch Beute und
(Da.) Zürich.
Gastwirt am Züricher See war Dafür be- Daß er befonDers leckere Fruchttorten konnte. Seiher war die KunDe Davon nicht nur zu zahlenden Interessenten, sondern auch zu Den Bienenvölkern Der näheren und weiteren
Umgebung des Gasthauses gedrungen. Die Folgen waren für den Geldbeutel des Bäckers und Gastwirts sehr unerfreulich. Er bemerkte mit zunehmend bewölkter Stirn, daß die fechsbeinigen Leckermäuler sich ungebührlich breit machten und die zahlenden Gäste nach und nach verdrängten. Zuerst waren es Die Kinder, die aus lauter Ängst vor den Insekten nicht mehr zu den Fruchttorten zu locken waren, und dann nahmen auch Die erwachsenen Kuchenesser Reißaus.


