Ausgabe 
20.5.1935
 
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Snfüfin vielleicht auch einmal in Tablettenform geben kann. Durch die Insulinbehandlung ist die diätetische Behandlung nicht überflüssig geworden. Es bedeutet gewiß eine Begrenzung der Lebens­freuden. Es gelingt doch aber das Leben durch Insulin viel erträglicher zu machen als früher. Er­hält der Kranke zu viel Insulin, so kann es zu einer Störung kommen, wo er im Augenblick zu wenig Zucker in seinem Blut führt. Durch Verab­reichung von Traubenzucker gelingt es mit Leich- ttgkeit, diese Störung zu beseitigen.

Die Tatsache, daß das Insulin auch zu stark wir­ken kann, hat uns nun wieder ein neues Krankheits­bild erklärt. Es gibt Ueberfunktionsstände der Bauchspeicheldrüse, die zu Bewußtlosigkeit führen, und bei denen im rechten Augenblick ein Stückchen Zucker alles beseitigen kann.

Am längsten mitbekannt sind die Krankheiten, die sich durch den Ausfall der Nebenniere einstellen kön­nen. Die eine Substanz, das Adrenalin, ist schon lange in den Heilschatz der Medizin eingereiht. Wir benutzen es vor allem bei Kreislaufstörungen. Es gelang bisher nicht, mit dem Adrenalin das Leiden der eigentlichen Nebenniereninsuffizienz zu be­heben. Nun haben sich auch hier neue Richtlinien gegeben. Aus Amerika wissen wir, daß es möglich ist, durch andere Nebennierenpräparate das Krank­heitsgeschehen aufzuheben.

Neben der Bekämpfung der Störungen, die durch den Ausfall von Drüsen mit innerer Sekretion ver­ursacht werden, hat vor allem, wie Sie wissen, die Behandlung der Tuberkulose große Fortschritte ge­macht. Es ist nicht möglich im einzelnen darauf ein­zugehen. Gerade diese Krankheit lehrt uns immer wieder, daß nicht nur helfen und heilen unsere Auf­gabe ist, sondern noch viel mehr vorbeugen und gesund erhalten. In den letzten Jahren ist man immer mehr zu der Ueberzeugung gekommen, daß man bei der Bekämpfung der Tuberkulose nur dann sein Ziel erreicht, wenn es gelingt, die Infektions­quelle zu verschließen und die gefährdete Umgebung zu schützen. Sehr gute Erfolge kennen wir schon aus Thüringen, und es steht zu hoffen, daß auch in anderen Bezirken Deutschlands, die noch nicht so weit sind, einmal dieses Ziel erreicht wird.

Der Vortrag wurde von der Versammlung mit starkem Interesse entgegengenommen und mit leb­haftem Beifall gedankt. Den Abschluß der Fest­sitzung bildete wiederum das collegium musicum unter Leitung von Prof. Dr. T e m e s v a r y mit I. S. BachsMenuett und Baldinerie". Dr. M e e s m a n n dankte am Schlüsse dem Vorttagen- den, Prof. Dr. R e i n w e i n, dem collegium mu­sicum und Prof. Dr. Temesvary mit herz­lichen Worten.

S.Jfzfpori

20000 Zuschauer beim Turnen.

Die Deutschlandriege in der Hanseaten-Halle.

Die in Hamburg neu errichtete Hanseaten- Halle war am Samstag fast ausverkauft. 20 000 Zuschauer waren erschienen, um dem Werbeturnen der Deutschlandriege beizuwohnen. Sie alle brauch­ten ihr Kommen nicht zu bereuen, denn die aus Weltmeister Ernst Winter (Frankfurt), Heinz S a n d r o ck (Immigrath), dem deutschen Kunst­turnmeister Alfted Schwarzmann (Fürth), Steffens (Bremen), Frey (Bad Kreuznach), B e ck e r t (Neustadt, Schwarzw.), B e z l e r (Gög­gingen), Stangl (München), Stadel (Heidel­berg) und S ch m e l ch e r (Mannheim) bestehende Riege zeigte an allen Geräten und in den Frei­übungen kaum zu überbietende Turnkunst, die die Zuschauer immer und immer wieder zu Beifalls­stürmen hinriß. In knapp zwei Stunden rollte ein buntes Programm vor den Augen der Zuschauer ab. Ganz besonderen Beifall fand Ernst Winter für seine Kürübung am Reck, die ihm in Budapest den Weltmeistertitel eingebracht hatte. Mit seinem unnachahmlichen doppelten Salto beendete er die fehlerfrei durchgeführte Hebung in fabelhafter Manier.

Steinbach schnellster auf der Solitude.

IVVVVVIuschauer beim Solitude-Rennen.

Nach vierjähriger Pause wurde am gestrigen Sonntag zum ersten Male wieder däs Solitude- Rennen bei Stuttgart ausgefahren. Trotzdem nur Motorradrennen vorgesehen waren, hatten sich 100 000 Zuschauer eingefunden, die schönen und spannenden Sport zu sehen bekamen. Das Wetter war nicht sehr einladend, und einmal machte ein leichter Regenschauer auch die Strecke so glatt, daß mehrere Stürze vorkamen. Am schwersten wurde der NSU.-Fahrer Sönius betroffen, der mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert

werden mußte. In den einzelnen Klaffen der Lizenzfahrer wurden alle bestehenden Rekorde unter­boten, die Bestzeit und den besten Durchschnitt des Tages fuhr der NSH.-Fabrikfahrer Steinbach mit 114 Stundenkilometer heraus. Das Duell in der Halbliterklaffe zwischen DKW. und NSH. ge­staltete sich diesmal zu einem Erfolg für die NSH.- Werke. Die vier ersten Plätze fielen an NSH., und zwar belegten hinter Steinbach der Engländer Nellors, Demandt (Köln) und R ü 11 ch e n (Erkelenz) die nächsten Plätze. In der Klasse bis 250 Kubikzentimeter war DKW. unter sich. Geiß verwies Walfried und Hans Winkler mit einer Minute Dorsprung auf den zweiten und dritten Rang. Einen weiteren NSH.-Erfolg gab es in der Klasse bis 350 Kubikzentimeter, wo M e l l m a n n (Neckarsulm) und sein Markenge- fährte RÜ11chen auf dem ersten und zweiten Platz einkamen. Bei den Seitenwagenmaschinen bis 600 Kubikzentimeter fuhr Kahrmann (Fulda) auf DKW. den Sieg heraus. Braun (Karlsruhe) schlug in der Klasse bis 1000 Kubikzentimeter mit seiner Horex den Aachener W e y r e s und Kam­mer (Völklingen).

Ein Slugrennen der Rekorde.

Das dritte Rennen um den Deutsch-de-la-Meurthe- Pokal für Landflugzeuge gestaltete sich zu einem wahren Rennen der Rekorde. Der Wettbewerb, der in dem Schneider-Pokal für Wasserflugzeuge fein Gegenstück hat, kam am gestrigen Sonntag bei Etampes auf einem 100-Kilometer-Dreieck-Kurs zum Austraa. Fünf Caudron-Renault-Mafchinen mit einem 330 PS Kompressormotor und einziehbarem Fahrgestell nahmen, von den besten Piloten Frank­reichs gesteuert, den Kampf auf und übertrafen den 100-Kilometer-Rekord für Landflugzeuge 35 mal, der über 1000 Kilometer wurde zweimal verbessert. Als Sieger aus dem Wettbewerb ging der Rekord- flieger Delmotte hervor, der die insgesamt 2000 Kilometer mit einem Stundendurchschnitt von 443,965 Kilometer durchraste. Luftfahrtminister D e n a i n und die Stifterin des Pokals beglück­wünschten den Sieger persönlich zu seinem großen Erfolg.

Der gestrige FußbaN-Gonniag

bet 22:5 Toren vor Polizei Chemnitz mit ebenfalls 8:2 Punkten, aber nur 13:7 Toren an. Gleiwitz folgt mit 3:7 Punkten und 7:10 Toren vor Inster­burg mit 1:9 bzw. 7:27. In der

(Baugruppe II, der Gruppe des deutschen Fußballmeisters Schalke 04, standen sich Hannover 96 und Eimsbüttel in Hannover gegenüber. Die Hannoveraner fanden sich mit den mißlichen Wetter- und Platzverhältnissen besser ab und siegten hoch mit 9:3 (7:1) Toren. Die Tabelle hat jetzt folgendes Aussehen: Schalke 10:0 Punkte, 26:4 Tore, Hannover 6:4 bzw. 20:11, Eims­büttel 3:7 bzw. 9:19, Stettiner SC. 1:9 bzw. 4:25. In der

(Baugruppe III

hängt alles von dem Ausgang des Spieles VfB. Stuttgart Spvgg. Fürth am kommenden Sonntag in Stuttgart ab. Die Stuttgarter wurden nämlich durch einen knappen 3:2 - Sieg über Jena in der Zeiß-Sadt mit den Fürthern punktgleich. Fürth hat 6:4 Punkte und 9:6 Tore gegen 6:4 Punkte und 10:9 Tore der Stuttgarter. Jena folgt mit 4:6 bzw. 5:7 vor Hanau mit 4:6 bzw. 6:8. In der

Sechs Gaugruppen-Spiele

fanden am gestrigen Sonntag in den vier Gruppen zur Deutschen Meisterschaft statt, und kein Kampf , brachte eine endgültige Entscheidung darüber, wer

außer Schalke 04 teilnahmeberechtigt an der Vorschlußrunde sein wird. Diese letzte Entscheidung wird erst bei den letzten Spielen am kommenden Sonntag fallen. Diesmal gab es in der

(Baugruppe I

die große Heberrafchung, daß Hertha-BSC. Berlin auf eigenem Platze von Polizei Chemnitz mit 2:1 geschlagen wurde. Im Vorspiel hatte bekanntlich Hertha-BSC. die Polizisten in Chemnitz mit dem gleichen Ergebnis besiegt. Die Berliner werden aber trotz dieser Niederlage den ersten Platz machen, da sie das weitaus bessere Torverhältnis besitzen. Insterburg errang bei Vorwärts-Rasensport Chem­nitz mit 2:2 seinen ersten Punkt. Damit ist keine der an den Gaugruppenspielen beteiligten Mann­schaften mehr ohne Punktgewinn. Die Tabelle der Baugruppe I führt Hertha-BSC. mit 8:2 Punkten

(Baugruppe FV

feierten die beiden auf den ersten zwei Plätzen lieaenden Mannschaften VfL. Benrath und Phönix Ludwigshafen wieder hohe Siege. Benrath fertigte den DfR. Köln in Köln mit 4:0 ab, und Ludwigs­hafen schlug den VfR. Mannheim auch im Rück­kampf wieder mit 5:0. Benrath liegt mit 9:1 gegen 7:3 Punkte der Ludwigshafener immer noch vorne, dagegen hat der Phönix mit 15:2 Toren gegen 14:3 des Niederrheinmeisters das bessere Torverhält­nis. Benrath muß am kommenden Sonntag gegen den VfR. Mannheim, der mit 2:8 Punkten und 7:13 Toren an dritter Stelle steht, nur ein Unent= schieden herausholen, um Gruppensieger zu sein. Der VfR. Köln nimmt mit 2:8 Punkten und 5:18 Toren den letzten Platz ein.

Aufstiegspiele im Gau Nordheffen.

Süd.

Der Tabellenführer SV. Bad-Nauheim mußte am gestrigen Sonntag feine erste Niederlage hinneh- men, in Klein-Steinheim unterlag er 1:3 (1:2). Trotz des Punktverlustes führt jedoch Bad-Nau­heim nach wie vor die Tabelle vor dem SV. Klein- Steinheim und Wetzlar 05, das zu Haufe gegen den Tabellenletzten Alem. Niederbrechen 1:3 (0:1) verlor, an.

Die Tabelle:

11: 6 14:10 7:10 8:14

7:3

6:4

4:6

3:7

SV. Bad-Nauheim 5

SV. Klein-Steinheim 5

SV. Wetzlar 5

Alem. Niederbrechen 5

Um den DSB.-Dereinspokal.

(Bau Nordhessen.

Borussia Fulda SP. Neuhof 9:1.

Reichsbahn Dillenburg Gießen 1900 auf den 26. Mai verlegt.

SV. Eckelshausen SV. Bottenhorn 0:1.

SV. Wirges Spvg. Hadamar 6:4.

VfR. Büdingen Germania Fulda 1:1 (n. Verl.).

Eintracht Windecken VfB. Friedberg 2:1.

SV. Brachrain Hessen Hersfeld 1:3.

Germania Groß-Krotzenburg 01 Fauerbach 5:4.

BfB.-R. siegtin Somborn mitS:3Toren

Das gestrige Spiel stellte an beide Mannschaften die höchsten Anforderungen, da es während der Dauer des ganzen Spieles teilweise in Strömen regnete und dadurch die Bodenbeschaffenheit des Platzes schlecht war. Die Gießener mußten für

R anst und 2 ehrmund, die noch verletzt waren, Ersatz einstellen, der sich bewährte. Die Hinter­mannschaft des Gastgebers konnte an die im Vor­spiel gezeigten Leistungen nicht herankommen und zeigte oft bedenkliche Schwächen. Bei der Gießener Mannschaft ist eine starke Formverbesferung unver­kennbar. Besonders das Spiel des Sturmes ist aktiver und ideenreicher geworden, und alle Stür­mer verstehen auch gebotene Chancen auszunutzen. Der Schiedsrichter aus Hanau konnte gefallen.

Spielverlauf:

Die Platzbesitzer finden sich sofort und können, da bei den Gießenern das nötige Verständnis durch die Umfteüung der Mannschaft noch fehlt, immer wie­der gefährliche Angriffe einleiten. Ein Flankenlauf des Linksaußen bringt diesen in Strafraumhöhe. Sein Schuß, vom Gießener Torwart gut abge­wehrt, prallt zum Halblinken, der mühelos ein­schiebt. Die Platzbesitzer führen mit 1:0. Auf der Gegenseite wird W l o d a r e ck unfair abgeftoppt. Der verhängte Strafstoß wird ebenso wie drei Nachschüsse mit Glück abgewehrt. Zwei Ecken für jede Partei verlaufen ergebnislos. Ein plötzlicher Flankenwechsel, und der Halbrechte des Gastgebers hat zum zweiten Erfolg für diese eingeschossen. Jetzt kommen die Gießener auf, und Angriff auf An­griff rollt gegen das Gästetor. Ein zu kurz abge­wehrter Schuß und Erben hat auf 2:1 verkürzt. Dann spielt Szponick an leinen Gegnern vorbei, seine Flanke kann der Verteidiger nur noch zum Gießener Halbrechten verlängern, der durch Flach­schuß den Ausgleich erzielt. Ohne Pause geht es in die zweite Halbzeit. Die Gäste beherrschen jetzt das Feld und schnüren die Gastgeber in ihre Hälfte ein. Wieder ist es Wlvdareck, der die beiden Ver­teidiger umspielt und unhaltbar zum dritten Tor einschießt. Gute Angriffe der Gäste fallen der Ab­seitstaktik der Platzbesitzer zum Opfer. Ein Schräg­ball des Linksaußen zum Mittelstürmer und der Tormann des Gastgebers ist erneut geschlagen. Die Platzbesitzer bemühen sich vergeblich um die Ver­besserung des Resultats, aber ihr Spielaufbau ist zu durchsichtig, um erfolgreich zu sein. Als S z p o n i ck im Alleingang zur Mitte spurtet und von dort mit einem Weitschuß das fünfte Tor für die Gäste schießt, steht deren Sieg fest. Im Endspurt gelingt es den Gastgebern, durch ihren Linksaußen auf 5:3 heranzukommen. An diesem Ergebnis wurde bis zum Schluß nichts geändert. Der Schlußpfiff trennte zwei faire Gegner.

Schweizer Handballer 14:6 geschlagen.

Erstes Länderspiel DeutschlandSchweiz in Augsburg.

Zu Oesterreich, Ungarn, Schweden und Däne­mark, mit denen bisher Handball-Länderspiele aus- getragen wurden trat am gestrigen Sonntag die Schweiz hinzu. Wenn das erste Handballspiel Zwi­schen Deutschland und der Schweiz, zwei Nationen, die jahrelange Sportfreundschaft verbindet, erst 1935 zum Austrag kommt, so nur deshalb, weil der Schweizer Handballsport noch ganz jung ist und eine Gelegenheit zum Länderspiel früher nicht ge­geben war. Der in Augsburg vor 9000 Zuschauern ausgetragene Kampf endete mit dem erwarteten deutschen Siege von 14:6 (7:3), das End­ergebnis also genau auf die zwei Halbzeiten ver­teilt. Die Schweizer hatten eine Reihe recht guter Spieler in ihren Reihen. Es waren aber durchweg Einzelkönner, und als Mannschaft konnten die Eid­genossen die Geschlossenheit der deutschen Mann­schaft, die manchmal wie eine Vereinsmannschaft wirkte, nicht erreichen. Auch im technischen Einzel- können machte sich die durch den schweren und harten Spielbetrieb hervorgerufene bessere Durch­bildung der deutschen Spieler bemerkbar. Die Eid­genossen waren ein guter und anständiger Verlie­rer, und sie werden, wenn die Schweizer Vereine öfters Spielverkehr mit guten deutschen Mann­schaften suchen, bald besser gegen uns abschneiden.

Die Mannschaften erschienen in Augsburg auf dem Plan wie folgt: Schweiz: Gysi (Tv. Abstinenten Basel); Stammbach (Tv. Kaufleute Basel), Herkenrath (Graßh. Zürich); Gantenbein (Graßh. Zürich), ©treib, Simon (beide Abstinenten Basel); Köpfli (Graßh. Zürich), Mischon (Akade­miker Bern), Hufschmid (Abstinenten Basel) Schmid, ©eiterte (beide Graßh. Zürich). Deutsch­land: Olpp (Eßlinger TSV.); Müller (Waldhof), Brohm (VfR. Schwanheim); Rutschmann (Wald­hof), Kohn (Stuttgarter Kickers), Stuhl (Polizei Darmstadt); Goldstein, Hirsch (beide Spielvgg. Fürth), Spengler (SV. Waldhof), Spalt (Pol. Darmstadt), Holzwarth (1. FC. Nürnberg).

Aus dem Spielverlauf.

In der elften Minute stand der Kampf bereits durch Tore von Spengler, Hirsch, Speng­ler und Goldstein 4:0, Hufschmid, der Schweizer Mittelstürmer, verbesserte bann auf 4:1, Hirsch erhöhte auf 5:1, und bei diesem Stande fielen durch die Schweizer Flügelstürmer ©eiterte und Köpfte zwei weitere Tore, die den Stand

auf 5:3 verringerten. Durch Spalt und Speng­ler wurde dann der Halbzeitstand von 7:3 erreicht.

Nach dem Wechsel gab es zunächst wieder vier Tore der Deutschen, und zwar durch Hirsch, Spalt (zwei) und G o l d st e i n, ehe die Eid­genossen durch ©eiterte erfolgreich waren. Spengler und Spalt schraubten dann den Stand auf 13:4. Die Schweizer kamen durch Mischon und Hufschmid zu ihren letzten Tref­fern, und kurz vor Schluß stellte Spalt das End­ergebnis her.

Die deutsche Mannschaft spielte wie aus einem Guß, fehlerfrei vorn Tormann bis zum Flügelstürmer, und hat den Sieg auch in dieser Hohe verdient. Die Schweizer hatten im Sturm in dem Mittelstürmer und den beiden Außen drei gute Torschützen, die sich in Alleingängen versuchten und immer gefährlich waren. Deckung und Abwehr waren zwar ballsicher, dem raffinierten Spiel der Deutschen aber nicht gewachsen.

Schiedsrichter Marquardt (Eßlingen) war dem Kampf ein guter Leiter.

Kundfunkprogramm.

Dienstag, 21. Mai.

6 Hhr: Frühkonzert I. 7: Frühkonzert II. 8.10: Gymnastik. 8.30: Frühkonzert. 10: Nachrichten. 10.15: Schulfunk.Der Flug in den Tod". 10.50: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.30: Sozialdienst. 11.45: Bauernfunk. 12: Mittagskon­zert I. 13.15: Mittagskonzert II. 14.50: Wirtschafts­bericht. 15.15: Für die Frau! 16: Kleines Konzert. Romantische Klaviermusik. 16.45: Die deutsche Treib­stoffwirtschaft vor neuen großen Aufgaben. 17: Nach­mittagskonzert. 18.30: Millionen suchen eine neue Heimat ... Die großen Siedlungsprobleme der Welt. 18.45: Von der Kunst, Rundfunk zu hören. 19: Pfälzische Bauern- und Volksmusik. 20.15: Stunde der Nation. Im Herzen der Ruhrindustrie. Wir fördern die Kohle wir schmieden den Stahl. Ein Funkbild von deutscher Arbeit an der Ruhr. Gestaltet von F. W. Beielstein. 21: Musik imb Weltgeschichte. 22.20: Schloß Schönfeld und seine Gäste. Ein Abend mit Clemens Brentano im Kreise der Neuromantiker. 23: Musik zur guten Nacht. 24 bis 2: Nachtkonzert.

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