Einzelbild herunterladen

tl

<v

Oie NSKOV. beschenkt 400 Kinder.

Septem-

Sittlich-

Kunst.

zücht und schweren Raubes an einer Frau auf > E n d e.

Oberheffen

Freiübg. Reck

Begegnungen dieser

tru-

124

120

104

band Vereinsführer Hofmann (Rodheim) Dank an die Turnermannschaften und an die

Rodheim Krofdorf Kinzenbach In den

17

19

18

Pferd 118 118 106

ltsgericht rtrafsache Sigmunb befassen, gen das sowie

Ägmund jüdischen u haben, Bestim-

ver- den bei»

rtH

Wik

Barren 132 126 117 bisherigen

besondere che Meh- mehrere

)e nahm -erhe/fen ine Be-

celte ge­lb Beine ; die Tat- schbeschau r getötet Verdacht, inzu kam im Dorfe bei Sig- die weite- nan fest' elbst, son- i schmutzi« ;aver und ung über- b wurde Gehöftes etes Kalb, Sigmund der Sally Abwefen'

Kajr. eichnete

Weiß. Rüben Grün- üat 80 >'« 60, 130 bis N-. bet > 12 bis

80 bis 15 Stück bis 12. lettich 5

davon sprechen konnte, daß in den Mannschaften von Rodheim und Krofdorf ein Versager gewesen wäre. Kinzenbach fiel allerdings durch zwei Ver­sager sehr zurück. Im Ergebnis am Reck blieb Krofdorf mit vier Punkten hinter dem Sieger. Kinzenbach blieb 20 Punkte zurück.

Als beste Einzetturner

erwiesen sich bei den Aktiven, jeweils ohne die Freiübung: 1. Bender (Rodheim), 55 Punkte: 2. R. Reeh (Rodheim), 3. Ad. Leib und O. Röhrsheim (Krofdorf), 49 P.; 4. K. Würtz (Krofdorf), 48 P.; 5. W. Bepler (Kinzenbach), 47 P.; 6. O. Schlierbach (Rodheim), 46 P.

Altersturner: 1. K. F a i l i n g (Rodheim), 56 Punkte: 2. E. V i eh m a n n (Kinzenbach), 48; 3. K. Gisse! (Rodheim), 46; 4. W. Schnei­der (Krofdorf), 45 Punkte.

Jugend tu rner: 1. K. Wagner (Krofdorf), 46 Punkte; 2. W. Reeh (Rodheim), 41; 3. Ehr. Schmidt (Krofdorf), 40; 4. R. Mandler (Kinzenbach) und K. P a u s ch (Rodheim), 38 P.

Die Einzelergebnisse an den Geräten:

schäften konnte Krofdorf zweimal den Sieger stel­len. Rodheim belegte einmal den 3. und in Kinzen­bach den 2. Platz. Kinzenbach kam für den Sieg bisher nicht in Frage. Krofdorf und Rodheim zeig­ten die besseren Standard-Leistungen. Krofdorf

den stets objektiv amtierenden Kampfrichter Rinn und Groh. Mit einem dreifachenSieg-Heil!" auf Führer, Volk und Vaterland sand die Veran­staltung ihren Abschluß.

Wnachls-Iamilien-Abend der ASKOV und AS.-GKraft durch Zreure".

wartete in allen drei bisherigen Kämpfen mit ab­solut gleichen Leistungen auf. Den Hauptanteil am Siege der Rodheimer in diesem dritten Kampf gen die Altersturner.

Mit dem Schlußwort und der Siegerehrung

wirt", wo den Gästen von der Firma in üblicher Weise ein Freitrunk gespendet wurde. In jeder Werse befriedigt von all dem Gesehenen kehrten dre Teil­nehmer des Ausflugs in ihre Heimatgemernden zurück.

Kreis Friedberg.

* Gambach, 18. Dez. Der 74 Jahre alte Land- wirt Jakob Klein von hier stürzte heute so un­glücklich, daß er mit schweren inneren Ver­setzungen nach Gießen in das Krankenhaus ge­bracht werden mußte.

Kreis Büdingen.

* Ober-Widdersheim, 18. Dez. Der Stein­brucharbeiter Ernst Koch von hier erlitt bei der Arbeit eine schwereQuetschungderrechten Hand, die es erforderlich machte, den Verunglück­ten nach Gießen in die Klinik zu bringen.

Kreis Schotten.

* Freienseen, 18. Dez. Bei seiner Arbeit wurde der 27 Jahre alte Schmied Heinrich Weber von hier von einem bei der Bearbeitung aus der Zange abspringenden glühenden Hufeisen an den Kopf getroffen und über dem linken Auge durch Brandwunden erheblich ver­letzt. Der bedauernswerte Mann mußte nach Gie­ßen in Klinikbehandlung gebracht werden.

Gesamt 391

345

Mann-

der Straße zwischen Erzhausen und Grafenhau­sen, sowie wegen zwei vollendeter und eines ver­suchten Falles des Diebstahls im Rückfall zu einer Gesamt Zuchthaus ft rafe von 12 I äh­ren und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 10 Jahren verurteilte. Gleich­zeitig ordnete das Gericht die Entmannung des Verurteilten an.

Mord und Selbstmord in einem Odenwaldstädtchen.

LPD. Kirchzell (Odenwald), 18. Dez. Eine furchtbare Bluttat ereignete sich am Dienstag in Kirchzell. Der 42 Jahre alte Emil Körber lebte schon seit längerer Zeit mit seiner Frau in Un­frieden. Vor etwa vier Wochen hatte die Frau mit ihren drei Kindern im Alter von 7, 10 und 14 Jah­ren ihren Mann verlassen und war zu ihren Eltern gezogen. Gestern gegen 15.30 Uhr kam der Mann zu ihr und forderte sie auf, wieder mit ihm nach Hause zu gehen. Die Frau weigerte sich und er­klärte, er habe sie in den 15 Jahren ihrer Ehe zu sehr drangsaliert, als daß sie mit ihm weiter Zu­sammenleben wolle. Darauf zog Körber eine Armee­pistole aus der Tasche und feuerte auf seine Frau einen Schuß ab, der jedoch fehlging. Er gab dann einen zweiten Schuß ab und tödlich ge­troffen sank die Frau zu Boden. Die Mutter der Ermordeten und eine Verwandte von ihr, die im Zimmer waren, kamen bestürzt heraus und rie­fen um Hilfe. Zwei Brüder der Ermordeten gingen darauf in das Haus hinein und wollten Körber die Waffe abnehmen, was ihnen aber nicht gelang. Rach einem Handgemenge machte der Mörder seinem Leben mit einem Schuß ein

Die Großkreis - Fachgruppe d e r Ka­ninchenzüchter in Oberhessen veranstal­tete am 14. und am 15. Dezember im Saale zum Johannesberg in Lauterbach eine große Kanin­chen- und Pelzausstellung, die aus allen Kreisen unserer Provinz sehr gut beschickt war. Da die meisten Vereine bereits Vorschauen abgehalten hatten, kam nur das beste Material zur Schau, so daß die Preisrichter keine leichte Arbeit hatten. Die Ausstellung fand viel Interesse. Reben den zahl­reichen fachlich interessierten Besuchern sanden sich auch Vertreter der Behörden (Stadt und Kreisamt) und der Bauernschaften zur Besichtigung der Ans­tellung ein. Rach der Begrüßungsansprache bei der Eröffnung der Ausstellung durch den Aus­stellungsleiter W. Schmidt, sprach der Kreis- Fachgruppenoorsitzende über die Bedeutung der Kaninchenzucht. Er dankte allen, welche die Aus­stellung unterstützten. Nachstehend die

Preisträger aus dem kreise Gießen.

Belgische Riesen: Gg. Schellhaas (Gießen), 1 Preis.

WeißeRiesen : Emil Kern (Gießen), zwei 1., drei 2., zwei 3. Preise und Zuschlags-Ehrenpreis; Wilh. Bender (Gießen), 1. und 3. Pr.; Gg. Schell­haas (Gießen), zwei 2. und 3. Pr.; Albert Nuhn (Gießen), 3. Preis.

Deutsche Widder: Hans Becker (Lollar), zwei 1., zwei 2. Preise; Jos. Wagnör (Grünberg), 1. und 3.; Willi Schultheiß (Lollar), drei 2. Preise.

Franz. Silber: Emil Brokopf (Lollar), 1. Pr.; Walter Horst (Grünberg), 2. u. 3.; Karl Repp (Grünberg), zwei 1.; Herrn. Schäfer (Grünberg), 1.; Gustav Aff (Stangenrod), zwei 2.; Hch. Röder (Grünberg), 1. Preis.

Deutsche Groß-Silber: Gustav Aff (Stangenrod), l.Pr.; Hch. Lehr (Lollar), 2. Preis.

Groß-Chinchilla: Hch. Röder, 1. und zwei 2. Preise; Gustav Aff, 2. Preis.

Blaue Wiener: Otto Lehr (Daubringen), drei 2. Preise.

Weiße Wiener: Karl Stumpf (Leihgestern), Silberne Medaille der Landesfachgruppe u. 2. Pr.;

J5.70 Än

x 30,80. RH.

JfQntt Vrth.

'beklei.

3 RH. A Reich;, chinen, 1 29,15 37.05;

Oampf, Dollar 26,50;

er brühet- it M-l- im halben Haupt eine rteiü wor; zum Teu bei seinem i#ni int 6kw i)t Mwe-

' Ob' ur^httn vM ifiS { Mer * ii-'to d»

Kirche und Schule.

Kreis Friedberg.

(D Kirch-Göns, 17. Dez. Am Sonntag weilte der zuständige Dekan des Dekanats Gießen, Dekan Sattler (Wieseck), bei uns, um eine ordentliche Kirchenvisitation abzuhalten. Es war die erste wieder seit 17. Juni 1923, die der damalige Superintendent D. Petersen, jetzt in Darmstadt im Ruhestand lebend, gehalten hatte. Nach der Predigt des Ortsgeistlichen, der von dem gleichen Dekan am 20. Januar dieses Jahres hier in sein Amt ein­geführt worden war, hielt der Visitator an dem schön geschmückten Altar im Zeichen des hier zum ersten Male aufgehängten Adventskranzes eine An­sprache über die Frage des Johannes im Gefäng­nis:Bist du, der da kommen soll?" und ermahnte die Gemeinde, im Geisteskampf in Wort und Wesen zur rechten Antwort stets bereit zu sein. Eine Katechese mit den Konfirmierten und der Schul­jugend schloß sich an. Nach einer Besprechung mit dem Organisten Nern (Pohl-Göns) schloß sich im Pfarrhaus eine Sitzung mit dem Kirchenvorstand an, in der u. a. die Verteilung von Traubibeln an­geregt wurde, wie die Beschaffung weiterer Para­mente durch die Evangelische Frauenhilfe. Auch andere brennend gewordene Fragen wurden be­handelt. lieber die würdige Herstellung des Pfarr­hausäußeren in diesem Jahr sprach Der Visitator der bürgerlichen Gemeinde seine Anerkennung aus.

* Pohl-Göns, 17. Dez. Nachdem am 9. De­zember 1928 durch den damaligen Dekan Guß- mann, Kirchberg, die letzte ordentliche Kirchen- Visitation hier stattgefunden hatte, war für den 3. Advent in Vertretung von Propst Trommers- hausen durch den jetzigen Dekan Sattler, Wie­seck, eine solche angesetzt worden. Die Beteiligung der Gemeinde war dabei, wie in der am selben Tag vom Visitator besuchten Nachbarpfarrei Kirch- Göns, sehr gut. Pfarrer Schaad predigte über Joh. 3, 30:Er muß wachsen, ich aber muß ab- nehmen." Auch der Visitator legte seiner Ansprache eine Johanneswort: Matth. 11, 3 zu Grunde. Den Organistendienst versah, auch in dem Jugendgottes­dienst mit Konfirmierten und Schuljugend, Organist Volk, Pohl,Göns. In dem Sitzungszimmer des zur Zeit vermieteten Pfarrhauses fand eine Sitzung mit dem Kirchenvorstand statt, auch eine Einsicht­nahme in die dort aufbewahrten Akten.

Abgelehnte Hostbeschwerde.

* Darmstadt, 18. Dez. Die Justizpressestelle Darmstadt teilt mit: Am 6. Dezember 1935 kam es zwischen dem Hermann Hofmann aus Bü­dingen und einem Kaufmann aus Gedern in der

Landkreis Gießen.

X Wieseck, 18. Dez. Nachdem unsere E v a n - gelische Frauenhilfe die Freude hatte, bei s -ihrer Adventsfeier die Geschäftsführerin des Ver­sandes, Fräulein Wahrendorf, zu begrüßen, konnte sie am 3. Advent Gast bei der Adventsfeier Oer NS.-Frauenschaft sein. Im Wechsel von Gedichten, Lesungen und kleinen Aufführungen, ine der Begrüßung durch die Leiterin Frau M ö b u s folgten, vergingen schnell die Stunden an den reiz­voll adventtich geschmückten Tischen unter dem Adventskranz. Dekan Sattler dankte im Namen der Gäste und wies auf das hier vorbildliche Ver- -hältnis von Frauenschaft und Frauenhilfe hm, die . beiden Schwestern seien auf dem Weg zum gleichen Ziel, dem Wohl des deutschen Volkes. Am Ende Der Kaffeetafel wurde in der üblichen Weise des Führers gedacht.

3 Daubringen, 18. Dez. In der Zeit vom A4 bis 16. Dezember wurden hier für die I n - mere Mission (karitative Verbände) gesam- inelt: an Geld ca. 27 Mark, ferner verschiedene Le­bensmittel, wie Eier, Kakao, Wurst, Mondamin unö Tee. Die NSG.Kraft durch Freude" ver- cnnstaltet am kommenden Samstag, 22 Uhr, am Hölzernborn bei Daubringen eine Winter- Sonnwendfeier, wobei die SA.-Kapelle Lol­lar mitwirkt. _ m .

- Lang-Göns, 18. Dez. Im Rahmen des Winterhilfswerkes wurden in unserer Ge­meinde 55 Zentner Kartoffeln und 5 Zentner Ge- müse gesammelt. Außerdem war das Ergebnis der Sammlung von hochwertigenLebens- mitteln (Kakao, Kaffee, Fleisch, Wurst usw.) für Denselben Zweck recht befriedigend Als Sammle­rinnen betätigten sich Mitglieder der evangelischen

Geräte-Mnnschastskampf in Rodheim

Rodheim siegt vor Krofdorf und Kinzenbach.

Erfolge der KamnOenzWer des Kreises Gießen

Ausstellung in Lauterbach.

Jrauenhilfe. . ' _ ,,,

L L i ch, 18. Dez. Heute morgen, turß nach 3 Uhr, Cäutete in unserer Stadt auf dem Stadtturm die Brandglocke und ertönte gleichzeitig das Brandsignal der Sicher Freiwilligen Feuer­wehr. Auf dem Hofe der Buchhandlung Volk- mann waren auf bisher ungeklärte Welse einige leerstehende Kisten in Brand geraten. Glück­licherweise wurde der Besitzer des Hauses, Herr V o l k m a n n , selbst rechtzeitig auf das Feuer auf­merksam, fo daß es ihm gelang, ohne weitere Hilfe dasselbe vollkommen zu loschen und wei- Keren Sachschaden zu verhüten. Die wenige Mmu- üen nach Ertönen des Brandalarms angeruckte Areiwillige Feuerwehr brauchte infolgedes en nicht mehr einzugreifen. Trotzdem muß die Schlagfertig­keit der Licher Wehr, die sie auch hier wiederum unter Beweis stellte, lobende Anerkennung finden.

A Lich, 18. Dez. Heute machte die Bauer - lliche Werkschule Gießen unter Führung ihres Leiters Dr. Lung und der anderen Lehrer »einen Lernausslug nach unserem Städtchen. Ent- ssprechend ihrer praktischen Einstellung wurden solche Anlagen besucht, die mit dem landwirtschaftlichen Berus in Beziehung stehen. Zunächst fand eine Be­richtigung der weltbekannten Maschinenfabrik Schie- Iferftein & Söhne statt, wo Lehrer wie Schüler sich nn Schreinerei und Schlosserei von der Herstellung mnd Zusammensetzung der Bodenbearbeitungs-, «Saat-, Dünger- und Erntemaschinen in ihren ein­zelnen Folgen überzeugen konnten, die dem Land- rwirt seine Arbeit erleichtern und fördern. Im fürst- llichen Oekonomiehof war Gelegenheit geboten, einen Blick in die mit vorbildlicher Gewissenhaftigkeit und Sauberkeit betriebene Viehhaltung und Musterwirt­sschaft zu tun, die das Herz des Landmannes er­freuen muß und ohne weiteres zur Nachahmung ireizt, sofern die finanziellen Mittel es erlauben. Der Nachmittag brachte die Teilnehmer in die Brauerei Don Jhring-Melchior, der Abnehmerin von guter Braugerste des praktisch denkenden und mit der Zeit fortschreitenden Landwirtes. Hier konnten sie sich Dekanntmachen mit der Behandlung der Rohstoffe, ungefangen von der Reinigung der Gerste bis zu ihrer Ueberführung in das zur Bierbereitung fer­tige Malzprodukt. Interessant war auch der Gang Durch die Maschinen-, Gär- und Keller-, Abfull- und Neinigungsräume der Fässer bis hin zumStern-

Nähe von Calbach zu einer Auseinandersetzung, in deren Verlauf Hofmann dem Kaufmann aus Gedern eine Schußverletzung am Hals beibrachte. Das Ermittlungsverfahren, welches die Staats­anwaltschaft in Gießen eingeleitet hat, ist noch nicht zum Abschluß gelangt. Die Mitteilung des Ergebnisses des Ermittlungsverfahrens zu gegebener Zeit bleibt vorbehalten. Der Täter Hofmann be­findet sich in Untersuchungshaft. Die von ihm gegen den Haftbefehl eingelegte weitere Be­schwerde wurde vom Strafsenat des Oberlandes­gerichts Darmstadt zurückgewiesen.

Zwölf Jahre Zuchthaus für einen Sitllichkeitsverbrecher.

:ne t)«16' Oppen' preise w" net»e ,ch°n fn h°b- ® fteimer ID W®

, ealll Ä i nÄt jene <

nm«.

nn »«' 5 ""

n W* °°" S-'

Gg. Buß (Grünberg), Ehrenpr. des Landesbauern­führers, zwei 1. und 2.; Hans Keller (Grünberg), zwei 2.; Joh. Böcher (Grünberg), 2.; Fritz Leder­mann (Hungen), E. u. 2.; Heinrich Wagenbach 2.; Karl Kirchner (Gießen), E. und zwei 1.; Karl Schneider (Garbenteich), zwei 1. Preise.

Japaner: Willi Jung (Holzheim), 2. Pr.; Lud» wig Arnold (Albach), 3. Preis.

Hasen: Hch. Walther (Daubringen), 3. u. l.Pr.

Lux: Otto Stech (Gießen), 2 E. u 1. Pr.; Karl Berghöfer (Gießen), 3. Pr.; Hch. Schneider (Stein­bach), Ehrenpreis.

Englische Schecken: L. Kreiling (Gießen), 2. Preis; Karl Henkel (Grünberg), 3. Preis.

Marburger Feh: Willi Zahrt (Großen- Linden), zwei l.Pr.; Paul Friedrich (Grünberg), 1. u. 2.; Wilh. Opper (Daubringen), 3.; Friedrich Wagenbach (Mainzlar), 3. Preis.

Silberkaninchen: Gust. Hoffmann (Stan­genrod), drei 2. und 3. Pr.; Hch. Schneider (Stein­bach), 1.; Karl Schneider (Steinbach), 3.; Ludwig Schäfer (Daubringen), 3.; Friedrich Walter (Dau­bringen), 3.; Karl Wagner (Grünberg), 1.; Hans Frank (Grünberg), 1. u. 3.; Wilh. Ullrich (Gießen), 3. Preis.

Holländer: Karl Erbes (Stangenrod), 2. und 3 Preis; H. Panzer (Trohe), E.; Wilhelm Magel (Steinbach), 2. Preis.

Schwarz loh: Heinrich Müller (Leihgestern), zwei 1. Preise; Otto Schäfer (Großen-Linden), drei 1.; Ehr. Stichler (Grünberg), 1. unb 3.; H. Sommer (Steinbach), 1.; Karl Bingel (Holzheim), zwei 3. und 2. Preis.

Hermelin: Willi Zahrt (Großen-Linden), E. und zwei 1.; Justus Volz (Heuchelheim), E. und zwei 1.; Ludw. Kreiling (Gießen), 1. u. 2.; Otto Stech (Gießen), 1. u. 2.; Wilh. Magel (Steinbach), 1. Preis.

Rexkaninchen: O. Urstadt (Gießen), 1. Pr.

Jugendgruppenschau: Erich Sann (Holz- heim), zwei 2.; Karl Jung (Holzheim), 2.; Albert Müller (Holzheim), E.; Heinrich Keßler (Steinbach), 2. Preeis.

LPD. Darmstadt, 18. Dez. Am 14.

ber hatte sich auf der Straße zwischen Roßdorf und Traisa bei Darmstadt ein schweres Sittlich­keitsverbrechen ereignet, das dank der energischen Arbeit der Kriminalpolizei jedoch nach wenigen Tagen aufgeklärt werden konnte. Als Täter wurde der vorbestrafte 29 Jahre alte Peter F e r- t j g aus Urberach ermittelt. Bei den Ermittlun­gen fand man im Haufe des Fertig auch noch allerhand Diebesgut, zum größten Teil aus Auto­diebstählen stammend. Außerdem ergab sich, daß er auch in anderen Fällen der versuchten Not­zucht verdächtig war. Fertig stand jetzt vor der Großen Strafkammer, die nach eingehender Be­weisaufnahme den bis zum Schluß leugnenden Angeklagten wegen einer vollendeten Notzucht und gefährlicher Körperverletzung, wegen einer ver­suchten Notzucht unb schweren Raubes an einem Mäbchen im Juli b. I. auf ber Straße Messel- Gunbernhausen, unb wegen einer versuchten Not-

Im Cafe Leib fand am gestrigen Mittwochabend der Weihnachts-Familienabend b e r NS.-Kriegsopferverjorgung statt, dessen Ausgestaltung in kameradschaftlicher Weife die NSG.Kraft durch übernommen tjatte

Aus ber Ortsgruppe Gießen ber NvKOV., die 23 Orte bes Kreises Gießen umfaßt waren etwa 900 Teilnehmer, bavon fast 400 Kinder, erschienen, so daß ber Saal schon vor Beginn ber Veranstaltung bis auf ben letzten Platz besetzt war. Vor ber Bühne ftanb ber Weihnachtsbaum. Die Kapelle Krengel l'pielte Weihnachtsweisen.

Kreis- unb Ortsgruppenobmann Pg. Halbroth fand herzliche Worte ber Begrüßung für bie Ver- rreter ber Wehrmacht, ber SA., bes Arbeitsbienftes unb ber Behörben. Er gab ber Hoffnung Ausbruck, 2aß dieser Abenb ein richtiges beutsches vorweih­nachtliches Fest werben möge im Sinne bes Füh­rers, der die Familie in den Mittelpunkt des Lebens gestellt hat. Wahre Frontkameradschaft bedingt auch ?in echtes Familienleben. Die Familie war die Der- mkerung der Frontkameradschaft, um die Familie kreiste das ganze Denken und Fühlen des Feld­grauen. Wenn nun an diesem Abend Kriegerfrauen zugegen seien, deren Männer heute nicht dabei sein können, dann mögen sie sich nicht trüben Gedanken hingeben, sondern sich mitfreuen in dem stolzen Bewußtsein, daß ihre Männer geblieben sind für Deutschlands Ehre. Ihr Opfer hat neuen Sinn be­kommen durch unseren Führer und Frontkameraden Adolf Hitler, der Deutschland wieder groß und stark ' gemacht hat. In diesem Sinne wünsche er allen viel Freude zu dieser vorweihnachtlichen Feier.

Der Kreiswart der NSG.Kraft durch Freude" Pg. Bienengräber sagte, daß die NSG.Kraft durch Freude" sich gern in den Dienst einer solchen Veranstaltung gestellt habe. Wie die NSKOV. eine verschworene Schicksalsgemeinschaft fei, so sei die NSG.Kraft durch Freude" in der Deutschen Ar­beitsfront das Bindeglied zwischen allen schaffenden Deutschen zur Pflege echter Volksgemeinschaft. Sie will, daß alle schaffenden Volksgenossen sich nach des Tages Last und Arbeit kennenlernen und sich freuen. Besonders allen, denen ein hartes Schicksal , auferlegt ist, will sie Freude in die Herzen senken, Oamit sie neue Kraft gewinnen für den Kampf im

Alltag. In weiser Vorsicht und treuer Fürsorge hat der Führer dem Volke die NSG.Kraft durch Freude" geschenkt, für bie wir ihm bankbar sein müssen. Darum bekräftigen wir unsere Treue unb unseren Glauben an ihn erneut mit einem brei- fachenSieg-Heil", in bas bie Versammlung freubig einftimmte. Das Horst-Wessel-Lieb beschloß bie An­sprache

Der Frankfurter Künstler Rubi Morgani wußte im Hanbumbrehen groß unb klein zu erheitern. In munterer Plauberei brachte er mit ben Ansaaen auch seine Scherze an. Mit riesiaen Schuhen fiel Blumgummi)", ber rotierenbe Clown, gerabezu auf unb zog burch seine Akrobatenkünfte insbeson- bere bie Kleinen in seinen Bann.Slow-Fips", ber Mann ohne Gelenke, produzierte sich als Step- unb Tricktanzexzentriker. Riga Orizaba ftanb ben hier schon öfter gesehenen Zauberkünstlern in nichts nach unb verblüffte burch feine Taschenspielerkunste. In Klein-Karola unb Klein-Setonia Rojan kam auch ber Tanz zur Geltung. .

In ber Zwischenzeit waren bic jebermann kosten­los gestifteten Kuchenstücke unb der Kakao verzehrt. Da kam durch den Saal der Nikolaus daher und rief alle Kinder zu sich auf die Bühne. Mit großen Augen und voller Erwartung drängten diese sich m langer Reihe zur Bühne vor, wo jedes der 400 Kinder mit einem Beutel voll Pfefferkuchen und Nüssen beschenkt wurde. Das war für groß und klein der schönste Augenblick des Abends, der für die viele Mühe und Arbeit, die Pg. Halbroth mit feinem Helferftab hatte, reichlich entschädigte

Als der Weihnachtsmann seine große Arbeit be­endet hatte, tanzte Klein-Karola Rojan einen Spit­zentanzRosen aus dem Süden", und schließlich erfreute Erika Wenner, die schon vom Stadttheater her bekannte Tochter eines Mitgliedes, durch ihr graziöses tänzerisches Können. Riga Orizaba zau­berte Geld herbei und ließ Uhren, Tücher, Tauben und andere Gegenstände verschwinden. Schließlich trat auchSlow-Fips" noch einmal auf und ahmte Öen Gang der Lokomotive und den Schlittschuhlauf durch feine Tricktänze nach.

Die Besucher kargten nicht mit dem Beifall. Der Abend verlief sehr froh und anregend.

Die Gerätemannschaften der Turnvereine Rod­heim (Tuspo), Krofdorf und Kinzenbach trafen sich zur dritten Austragung des Mannschaftskampfes in Rodheim. Der Saalbau Mank war bis auf ben letzten Platz besetzt. Der Einmarsch ber Turner er­öffnete bie Veranstaltung. Der Führer bes gast- gebenben Vereins begrüßte alle Teilnehmer bes Abends. Die beiden Kampfrichter Rinn (Heuchel­heim) unb Groh (Atzbach) würben vorgeftellt.

Die Wettkämpfe begannen mit bem Turnen am Barren. Bereits hier holte sich ber Sieger bes Mannschaftskampfes, Robheim, einen Punkt­vorsprung. Krofborf hielt sich auf seinen bisherigen Leistungen. Die Robheimer Turner fühlten sich sehr sicher. Kinzenbach fiel etwas ab. Es gab bei biefem Gerät unb in keiner Mannschaft einen Versager. Krofborf lag gegen Robheim mit 6, Kinzenbach mit 15 Punkten zurück. Die Leistungen am Pferb, bem nächsten Gerät, waren weniger beachtlich unb konnten nur geringere Wertungen erfahren. Krof­dorf kam dabei allerdings etwas auf und brachte es auf bie gleiche Punktzahl wie Robheim. Kinzen­bach fiel weiter zurück. Sehr ausgeglichen waren die Leistungen der Rodheimer und Krofdorfer Jugendturner. Auch Kinzenbach zeigte sich hier in seiner eigenen Leistung etwas verbessert.

Nach einer kurzen Pause zeigten je ein Turner jeder Mannschaft die Freiübungen. Die Lei­stungen waren hier ziemlich ausgeglichen, wenn auch schwierig zu bewerten, da die verschieden­artigsten Uebungen gezeigt wurden. Krofdorf und Rodheim stellten aktive Turner für die Freiübungen, Kinzenbach einen Altersturner. Der Krofdorfer 0. Röhrsheim erzielte 19 Punkte, der Kinzenbacher L. Bepler 18 Punkte und der Rodheimer O. Ben­der 17 Punkte.

Dadurch, daß Krofdorf gegen Rodheim bis auf vier Punkte Unterschied aufholen konnte, während Kinzenbach in die Entscheidung nicht mehr eingriff, war die Spannung erheblich gestiegen. Das Reck bradjte die Entscheidung. Die Entscheidung erzwan­gen die Rodheimer, für die der Alterstumer O. Bender mit seiner Hebung (die mit 20 Punkten bewertet wurde), turnte. Die Leistungen der Ak­tiven fielen dagegen etwas ab, obwohl man nicht