Ausgabe 
19.11.1935
 
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Oberhessen

S.JfXfportf

Die

Vor diesen Spielen spielen Jugendmannschaften, so daß ab 13.30 Uhr der Spielbetrieb auf den ein­zelnen Plätzen ausgenommen wird. Alle Sportler und Sportinteressenten sind zum Besuch dieser Ver­anstaltungen aufgerufen, denn ihr Erscheinen bie­tet die Gewähr dafür, daß eine möglichst hohe Summe dem Winterhilfswerk abgeführt werden kann.

Das Winterhilfsspiel auf dem Waldsportplah Die Mannschaften.

Stadtmannscha'ft spielt in der Auf­stellung: Fischer (1900); Leutheuser I. und Leut­heuser II. (VfB.); Schäfer (1900), Knauß (VfB.), Mank (1900); Anthes, Heß, Erben (VfB.), Henkel­mann (1900); Ritter (VfB.). Ersatz: Hammer (1900) und Wlodareck (VfB.).

Die Landmannschaft: Happel (Watzenborn- Steinberg); Hörstel (Lollar), Emil Walther (Daub- ringen); Michel (Daubrinaen), Krämer (Niedergir­mes), Stumpf (Garbenteich); Gabriel und Kreiling (Lollar), Stumpf (Garbenteich), Gäbler (Krofdorf), Linksaußen von Niedergirmes. Ersatz: Lehr (Lol­lar).

FE.Teutonia-Watzenborn-Steinberg

Während die erste Mannschaft und die Jugend spielfrei waren, mußten die 2. Mannschaft und die Schüler zu Verbandsspielen auswärts weilen. Er­wartungsgemäß konnte die 2. Mannschaft gegen die 1. Mannschaft des Fußballsportvereins Steinbach nicht um eine Niederlage herumkommen. Die Platz­mannschaft, körperlich den Gästen überlegen, zeigte auch ein ansehnliches Spiel und siegte dank besse­ren Schußoermögens ihres Sturmes. Bei Halbzeit stand das Spiel bereits 4:0 für Steinbach. In Der zweiten Halbzeit kam jede Partei noch zu einem Er­folg, so daß das Spiel 5:1 für Steinbach endete.

Auch die Schülermannschaft brachte eine Nieder­lage von Lollar mit nach Hause. Allerdings muß hier berücksichtigt werden, daß Lollar eine Mann-

Sege ns spuren der Liebe". Gemeindegesang umrahmte die Vorführung dieses Filmwerkes, das eindrucksvoll Zeugnis ablegt von dem Kampf der Mission gegen Elend und Not.

??!?kirchen, 19. Nov. Mit dem gestrigen Hai die Kleinkinderschule unter Leitung von Frl. Ilse Mosbach von Krofdorf wieder be- goitzn«,. Da noch kein passender Raum vorhanden lst, hat die Gemeinde, die jetzt Träger dieser Ein­richtung ist, den neu hergerichteten Konfirmanden- saal zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig werden in diesem Raume die Frauenschaftsabende der NS.-Frauen schäft abgehalten. Man plant, im Frühjahr 1936 einen Bau herzurichten, m dem alle Organisationen der Partei und auch die Kleinkinderschule untergebracht werden können Bei der am Samstag durch die Jungmädel vom BDM. durchgeführten Pfundsammlung für den Monat November kam man zu einem zufrie­denstellenden Ergebnis. Dem Winterhilfs­werk konnten noch 10 Laib Brot mehr abge­liefert werden, als bereits bei der Listeneintragung gemeldet wurden, also 127 Brote.

Harbach, 18. Nov. Nun sind auch in un­serer Gemarkung die Feldarbeiten soweit beendet. Nur hier und da müssen noch einige Aecker gestürzt und verschiedene Gärten umgegraben werden. Die Felder lieferten in diesem Jahre trotz der lang an­haltenden Trockenheit durchschnittlich einen recht befriedigenden Ertrag. Die Getreideernte ließ allerdings viel zu wünschen übrig. Wie überall in der hiesigen Gegend, war der Körnerertrag we­sentlich geringer als im Vorjahre. Besonders hin­sichtlich der Gewichtes trat ein starker Ausfall ein. Dafür war die Kartoffelernte um so besser. Mit einem derartigen Ertrag halle man allgemein nicht gerechnet. Während aus trockenen Aeckern nur geringe Mengen geerntet werden konnten, waren die Ergebnisse auf feuchtem Boden vorzüglich. Rei­chen Ertrag lieferte besonders die für unser Land geeignete SorteAckersegen". Was die Futter­rüben anbelangt, so waren sie zwar nicht be­sonders dick, garantieren dafür aber eine längere Lagerfähigkeit, als in nassen Jahren. Trotzdem waren manche Landwirte gezwungen, aus Raum­mangel Mieten anzulegen. Durchaus befriedigend war die O b ft e r n t e. Besonders die Zwetschenernte fiel sehr gut aus. Zahlreiche Einwohner konnten zu guten Preisen beträchtliche Mengen absetzen und sicherten sich damit eine erwünschte Nebeneinnahme.

< Harbach, 18.Nov. In diesen Tagen wurde im Rahmen der Arbeitsbeschaffung die Ein­friedigung des hiesigen Schulgartens be­endet. Die Einzäunung war schon vor längeren Fahren in Angriff genommen, aus finanziellen Gründen aber nicht beendet worden. Dafür hat nun der Schulgarten durch Errichtung einer Peton- mauer einen geschmackvollen Abschluß nach der Straßenseite erhalten. Die Maurerarbeiten wurden mit großem Geschick von Wilhelm Engel aus­geführt. Besonderes Lob verdient die Gartentreppe. Die sonstigen Arbeiten hatte man Schreinermeister Erb und Schmiedemeister B i e tz übertragen. Sie wurden ebenfalls einwandfrei erledigt.

< Q u eck b o r n, 18. Nov. Das Jungvolk brachte bei der Brotsammlung in unserem Orte 100 Laibe Brot zusammen, die über die Ortsgruppenleitung der NSV. in Ettingshausen abgeliefert wurden. In diesem Herbst werden hier viele Obst- bäume angepflanzt. Es werden mehrere neue Baumstücke angelegt, bei denen von zehn Bäumen an ein Staatszuschuß gewährt wird.

ch Lauter, 18. Nov. Am Samstag stellte sich das Jungvolk in den Dienst des WHW. Mit Begeisterung zogen die Pimpfe von Haus zu Haus und brachten bei ihrer Sammlung 58 Laib Brot zusammen. Auch die hiesige Volks- s ch u l k l a s s e hat sich in den Dienst des WHW. gestellt, indem sie in den herbstlichen Wald hinaus­zieht und Bucheckern sammelt. In diesen Tagen wurden die Holzhauerarbeiten im staatlichen Wald ausgenommen. Dadurch ist wieder einigen Volksgenossen auf einige Wochen Verdienst­möglichkeit gegeben. Ebenso wie im Vorjahre, wurden auch dieses Jahr von der Gemeinde junge Ob st bäume gepflanzt, um dadurch den Be­stand zu verjüngen. Am nächsten Mittwoch fin­det in unserer Kirche eine G e m-e indever­sa m m l u n g statt, bei der ein Kirchbauoer- ei n gegründet werden soll. Zweck des Vereins ist, die Mittel zu beschaffen, daß unser Gotteshaus, das im vorigen Jahre außen renoviert wurde, bald auch innen ein neues Aussehen erhält.

:: Großen-Linden, 18. Nov. Der Spar­und Vor s ch ußverein Großen-Linden hielt im Saale der Gastwirtschaft von Schaum eine außerordentliche Generalversammlung unter Leitung des Aufsichtsratsoorsitzenden W. G u t e r m u t h ab. Der Vorsitzende widmete der Tätigkeit des durch den Tod aus dem Aufsichsrat ausgeschiedenen Joh. Feller anerkennende Worte. Auf Vorschlag wurde Altbürgermeister Lang einstimmig zum Mitglied des Aufsichtsrats gewählt.

Oie Reichsau^obahn bei Steinbach

I Steinbach, 18. Nov. Wie heute hier orts­üblich bekanntgemacht wurde, wird die Reichs- a u t o b a h n durch unsere Gemarkung auf der be­reits im Vorjahr abgesteckten Spur gehen. Sie über­schreitet also die Straße GießenLich unterhalb des Dorfes so, daß ein Haus vom Dorfe durch die Auto­bahn abgeschnitten wird. Der Autobahnhof Gießen wird demnach ebenfalls in die Gemar­kung Steinbach zu liegen kommen.

(Sin Postwunsch der Stadt Lich.

Von weiten Bevölkerungskreisen in Lich wird der dringende Wunsch nach einer Verbesserung derFrühpostverbindungzwischenLich und Gießen gehegt. Zur Zeit wird die Früh­post von Lich erst mit dem Zuge 9.06 Uhr ab Lich 9.25 Uhr an Gießen, befördert, so daß die Post­sendungen immer erst mit der Mittagsbestellunq in die Hande der Gießener Adressaten gelangen. In Lich ist man der Meinung, daß es möglich sein mußte die Post nach Gießen schon mit dem ersten Fruhzug ab Lich 5.56 Uhr, an Gießen 6.17 Uhr evtl, durch Beutelpost befördern zu lassen, zu­mal um diese Zeit das Licher Postpersonal ohnehin am Bahnhof ist, um die Post mit Dem Zuge 5.59 Uhr ab Lich nach Gelnhausen zu befördern. Wenn man sich diesen Sachverhalt vor Klugen halt, so wird man allerdings den Wunsch der Licher Bevölkerung als berechtigt ansehen kön­nen. Die Stadt Lich wäre der Postoerwaltung sehr dankbar, wenn sie den hier vorgetragenen Wunsch erfüllen würde.

Landkreis Gießen.

£ Wieseck, 19. Nov. Hier steigert sich die Nachfrage nach Garten- und Grab- ! and. Im zeitigen Frühjahr wurde ein größeres gemeindeeigenes Wiesenstück in 16 Grabgärten auf- ßeteilt. Damit konnte man die Landsuchenden nur ßum Teile befriedigen. Deshalb entschloß sich die Ortsverwaltung, neues Gartenland zu schaffen. In Zusammenarbeit mit dem hiesigen Obst- und Go r t e n b a u v e r e i n wurden durch freiwillige vorzeitige Lösung eines Pachtvertrages weitere |ed)5 Grabstücke in bester und geschützter Kulturlage Auf dem Untergarten" geschaffen. Bei der Ver­pachtung wurden hohe Preise geboten. Es kamen die^ Stücke von 170 bis 190 Quadratmeter Größe auf 5 bis 16 Mark. Gleichzeitig wurden auf dem Federnberg zwei Pflanzstücke ausgeboten, die mit durchschnittlich 7 Mark bezahlt wurden. Die Ver­pachtung erfolgte auf acht Jahre. Die Einfriedigung wird nur an der Wegseite von der Gemeindever­waltung durchgeführt. Falls weitere Nachfrage nach Gärten besteht, soll noch eine größere Wiesenfläche an der Steins Brücke als Gartenland erschlossen und aufgeteilt werden.

> Lollar, 18. Nov. Im Gegenwart der Leh­rerschaft, des Jungvolks, des BDM. und der Orts, gruppenleitung fand die Hissung der Hitler- Jugend-Fahne auf dem hiesigen Schul­gebäude statt. Die Flaggenhissung umrahmte eine schlichte Feier, in deren Verlauf Lehrer Brasch im Namen der Schule, Ortsgruppenleiter P e t r a s ch im Namen der Partei und Standort- sührer S ch m a l b a ch für die Hitler-Jugend kurze Ansprachen hielten. Das Lied der Jugend und das Horft-Wefsel-Lied beschlossen die eindrucksvolle Feierstunde.

Lollar, 18. Nov. Unter dem Kennwort: Lache mit uns" veranstaltete die N S. - Ge­rn e i n s ch a f tKraft durch Freude" im SaalbauZur Linde" einen lustigen Abend, der einen sehr anregenden Verlauf nahm. Ein Humorist sorgte dafür, daß die Lachmuskeln in Be­wegung blieben, eine Tänzerin, ein Zauberkünstler unterhielten auf ihre Weise, und derKellermeister vom Rhein" breitete mit seinen rheinischen Liedern Stimmung um sich. Ein Akrobat und zwei Clown­akrobaten fanden für ihre Leistungen ebenso dank­baren Beifall wie die anderen Künstler des Abends. Den musikalischen Teil bestritt die Kapelle Lyncker.

§ Mainzlar, 18. Nov. Hier wurden vom Jungvolk bei der Brotsammlung 114 Brote gesammelt und zusammen mit den Brotspenden aus den Nachbarorten nach Gießen zur Weiterlei­tung nach Offenbach gebracht. Die N S G. »Kraft durch Freude" veranstaltet am 30. No­vember hier einen Dorfgemeinschafts- Abend, bei dem auch der hiesige Männergesang­verein mitwirken wird.

§ Staufenberg, 18. Nov. Die vom Jungvolk hier durchgeführte B r o t s a m m l u n g für das WHW. ergab 109 Brote.

f Treis a. d.Lda., 18. Nov. Die B r o tf amm= lung für das Winterhilfswerk ergab in unserer Gemeinde 120 Brote.

Beuern, 18. Nov. Bei der Kartoffel­sammlung für das Winterhilfswerk wurden in unserem Dorfe 127 Zentner Kartoffeln gespendet. Bei der B r o t s am m l u n g wurden vom Jungvolk 87 Brote zusammengebracht. Der Landesverband für Innere Mission zeigte hier den Film

Jugend zu eifriger Mitarbeit an ihrer sportlichen Ertüchtigung.

= Steinbach, 18. Nov. Am gestrigen Sonntag veranstalteten die hiesigen Kaninchenzüchter eine Ausstellung mit Prämiierung, Die einen guten Ueberblick über den Stand der Kaninchen­zucht in unsrem Dorfe gewährte. Mit der gut be­suchten Ausstellung war auch eine Pelzaus- ft e 11 u n g verbunden, ebenso ein Preisschieben mit Zimmerstutzen. Die Ausstellung war im Saale des Ritter". Am Abend fand im Saale desEin­horn" eine sehr gut besuchte Veranstaltung der Deutschen Arbeitsfront und der KdF. flott. Frankfurter Künstler boten ein vielseitiges, mit großem Beifall aufgenommenes Programm. In buntem Wechsel folgten Tanzvorführungen, ko­mische Vorträge, komische Gesangsoorträge, akro­batische und zauberkünstlerische Darbietungen. Um Mitternacht schloß der Propagandaleiter, Schuh­machermeister Größer, den ersten Teil des Abends mit einer Ansprache. Anschließend fand Tanz statt.

* Dorf - Gill, 18. Nov. Von unserer Gemeinde werden künftighin Aufträge nur noch an die­jenigen Betriebe vergeben, Deren Betriebsführer und Gefolgschaft geschlossen der Deutschen Ar­beitsfront angehören.

# Birklar, 18. Nov. Am gestrigen Sonntag beging der hiesige GesangvereinHarmo­nie" die Feier seines 75jährigen Beste­hens. Die Bevölkerung bekundete durch zahlreichen Besuch ihre enge Verbundenheit mit dem Verein. Der Vereinsoorsitzende Heinrich Wagner entbot zunächst den Gästen, insbesondere den auswärtigen Vereinen herzliche Willkommensgrüße, Dann vor ollem auch Dem einzigen noch lebenDen Mitbegrün» Der, Dem 91 Jahre alten Philipp Weisel II. Im weiteren Verlaufe Der Feier boten Der Jubilar-Ver­ein, wie auch die auswärtigen Vereine ihr Bestes zur Bereicherung der Feierstunde. Im Auftrage des Leiter des Hessischen Sängerbundes. Ministerialrat Ringshausen überreichte Der Kreiswolter Des Sängerkreises, Rinker (Nonnenroth), Dem Verein unter herzlichen Glückwünschen eine Ehrenurkunbe. Die GesangvereineCäeila" Lich unDLieberkranz" Muschenheim ehrten Den Jubilar-Verein Durch Über­reichung je eines Fahnennagels. Die Freiwillige Feuerwehr Birklar ließ durch ihren zweiten Haupt­mann Wolf dem Verein mit herzlichen Glückwün­schen ein Geldgeschenk zur Anschaffung eines Chores aushändigen. Mit besonderer Anerkennung wurde der Chormeister des Vereins, Wilhelm Schäfer, Garbenteich, bedacht, unter dessen ausgezeichneter künstlerischer Leitung der Sängerchor große Fort­schritte erzielen konnte. Das Abend-Programm der Jubiläums-Feier brachte einen luftigen Einakter, dann verlebte man bei Gesang und Tanz noch einige weitere frohe Stunden.

Großen-Linden, 19. Nov. Gestern Abend ereignete sich hier unweit der Waldschenke ein Verkehrunfall. Ein Kraftfahrer aus Frank­furt a. M. geriet mit seinem Kraftwagen onschei- > nend auf feuchter Straße ins Schleudern und stieß heftig gegen einen Baum. Der Verunglückte, der Kopfverletzungen erlitten hatte, mußte durch die Freiwillige Sanitätskolonne in Gießen in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden.

oo Leihgestern, 18. Nov. Am Sonntag wurde in unserer Kirche Der FilmSegensspuren Der Liebe" gezeigt, Der in großer Ueberschau einen Einblick in Die Arbeit, Die in 170 Anstalten mit 6668 Betten Der Kirche in Hessen-Nassau geleistet wird. Man sah freundliche, friedliche BilDer von Erholungsheimen für kleine KinDer, für Die JugenD, für erholungsbeDürftige Mütter, Das Leben im Altersheim und in Den Erziehungsheimen, ferner lernte man Das Wirken Der Bahnhofsmiffion unD Der Fürsorgerin kennen. Der Film vermittelte weiter einen Einblick in Heilanstalten unD stellte hier menschliches Elend unD Die Bemühungen um feine Linderung Dar. Der Bildstreifen dürste feinen Eindruck nicht verfehlt haben.

s. Lang-Göns, 18. Nov. Die Schüler und Schülerinnen Der vier oberen Jahrgänge unserer Volksschule sind nun restlos beim Jung­volk unD bei Den JungmäDeln eingegliedert. Am letzten Freitag und Samstag sammelte das Jungvolk Brot für Das Winterhilfswerk. Am Frei­tag zog die Schar mit Fanfaren und Trommeln durch alle Straßen, am Samstag wurden die Brot­laibe abgeholt und auf mit Tannengrün und bun­ten Fähnchen geschmückte Wagen zusammengefah­ren. Die Jungen vergaßen kein Haus, und es wurde ihnen reichlich gespendet. Im ganzen brach­ten sie 242 Brote zusammen.

Garbenteich, 18. Nov. Der hiesige Sport­verein 19 2 8 beging am Samstag im Saale des Gastwirts Becker einen wohlgelungenen Familien­abend, dessen Vorbereitung und Abwicklung die Frauen und Töchter Der Vereinsmitglieder über­nommen hatten. Die Frau Des Vereinsführers Coenen begrüßte die Besucher, besonders Bürger­meister Burk und Das im 83. Lebensjahre stehende Ehrenmitglied Balthasar Häuser, ferner be­glückwünschte sie Die in Der gegenwärtigen 23er- banDsfpielferie ungeschlagene unD tabellenführenDe erste Mannschaft des Vereins, Der sie als sichtbaren Ausdruck Der Anerkennung einen Preis überreichte. Mit Sieg-Heil auf Führer und Vaterland beschloß Frau C o e n e n ihre Ansprache. Im weiteren Ver­laufe des Abends vergnügten sich die Teilnehmer bei mancherlei frvhgeftimmten geselligen Darbietun- §en, bei Kaffee und Kuchen sowie Gesang und ^onz. Kurze Ansprachen hielten Der Spielausschuß- Obmann Willi Weigel, Schiedsrichter M i e r s - doch (Gießen), SportkameraD Schäfer und Bür­germeister Burk; die Redner ermahnten Die

Fußball im Dienste der Winterhilfe.

Die Spiele am Bußtag.

Der 20. November soll ein Opfertag Der großen Deutschen Fußballgemeinde im Dienste des Winter­hilfswerkes fein. Die Fußballer wollen auch in diesem Jahre nicht abseits stehen, wenn es gilt, die Not unserer Volksgenossen in der schwersten Zeit des Jahres zu linoern. Wir kommen damit einer selbstverständlichen nationalen Pflicht noch und wollen hierdurch dem Gedanken der Volksgemein­schaft dienen. Im Dienste des Winterhilfswerkes zu stehen, muß die Pflicht eines jeden einzelnen fein. Im Gau XII werden nicht weniger als 152 Win- terhilfsfpiele zum Austrag kommen, davon 14 allein im Sportkreis Gießen. Die Paarungen dieser Spiele bieten die Gewähr dafür, daß auch guter Sport geboten wird.

In Gießen, Platz Des VfB.-Reichsbahn: Stadt Land (Michel, Gießen).

In Wetzlar, Platz des SV. 05: SV. 05 Wetzlar Biffenberg (Deis, Nauborn).

In Watzenborn-Steinberg, Platz der Teutonia: Watzenborn-Steinberg 1. und 2. komb. Leih- gestern-Großenlinden komb. (Happel, W.-Steinberg).

In Naunheim, Platz des Tufpielv.: Naunheim Sportfreunde Wetzlar (Keller, Naunheim).

In Lich: Lich-Steinbach komb. Garbenteich (Holzapfel, Lich).

In Daubringen: Daubringen Lollar 1. u. 2. komb. (Grote).

In Londorf: Londorf Treis (Haiger, Treis).

In Rodheim: Rodheim Heuchelheim (Rüfpeler, Gleiberg).

In Steindorf: Steindorf Burgsolms (Kaletsch). In Werdorf: Ehringshausen Aßlar (Küster).

In Holzhausen: Holzhausen-Ulm komb. Leun- Stockhausen komb. (Kleemann).

In Alten-Buseck: Alten-Buseck Großen-Buseck (Körber).

In Rüddingshausen: Rüddingshausen Geils­hausen (Pieh, Londorf).

In Mücke: Flensungen-Mücke Grünberg (Beck).

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OPFERT FÜR DÄS

Bekanntmachung.

Der wegen gesetzlichen Feiertags ausfallende Lefeholzfammeltag am Mittwoch, Dem 20. November d. I., wirb auf Donnerstag, Den 21. d. 21L, verlegt.

Gießen, Den 19. November 1935. 6661C

Bürgermeisterei Gießen. Ritter, Oberbürgermeister.

Bekanntmachung.

Zum verkauf von Christbäumen soll ein Platz von etwa 100 qm im Hofe Des stäDtifchen Verwal- tungsgebäuDes, Gartenstraße 2, für Die Zeit vom 9. bis 24. Dezember 1935 vergeben werben.

Schriftliche Angebote sinD spätestens bis zum 30. November 1935, mittags 12 Uhr, im StaDthaus, Bergstraße 20, Zimmer 28, einzureichen. 6663C

Gießen, Den 15. November 1935.

Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Dr. Hamm.

Mahnung.

Die Beiträge für den Monat Oktober 1935 können noch bis zum 25. November 1935 ohne Kosten be­zahlt werden. 6665D

Nach Ablauf dieser Frist erfolgt Kostenberechnung evtl. Zwangsbeitreibung. Die Einzahlung kann täg­lich an unserer Kasse ober auf Postscheckkonto 10833 Frankfurt a. M. erfolgen.

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