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Wirtschaft

Paul Hartmann

(Regentin), Friedrich Gold, die Klärchens

man das

Mit erheblicher Spannung erwartete

feiten, und man hätte sich doch gerade das Drama Kleists in einer vollkommeneren Gestalt gewünscht!

in einen

alte Schinkelbau am Gendarmenmarkt neuen Abschnitt seiner Geschichte.

Oie Industne- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

1263: Bekanntmachung KP 62 der Ueberwachungs- stelle für unedle Metalle, betr. Kurspreise.

1264: Einreiseverkehr mit Kraftfahrzeugen nach Frankreich.

1265: Beschränkung der Ein- und Aussuhr von Kriegsgerät.

1266: Deutscher Schritt gegen die Einführung von Ursprungszeugnisfen seitens Großbritanniens.

1267: Das deutsch-polnische Derrechnungsabkommen. 1268: Zulassung der Einzahlung von Konkurs- und Vergleichsforderungen auf die französischen Treuhänderkonten.

1269: Bekanntmachung KP 63 der Ueberwachungs- ftelle für unedle Metalle, betr. Kurspreise.

1270: Die Vertragszollsätze des deutsch-polnischen Wirtschaftsvertrages.

Rhein-Mainische Börse.

INittagsbörse schwächer.

Frankfurt a. M., 18. Rov. Bei weiter merk­lich verringertem Gefchäftsumfang eröffnete die Börse zum Wochenbeginn am Aktienmarkt mit weiter abgeschwächten Kursen, nachdem bereits am Samstag infolge von Glattstellungen und Gewinn­mitnahmen ein Teil der voraufgegangenen Erho­lungen eingebüßt wurde. Der Grund für die wei­teren Abschwächungen, die überwiegend 1 v. H. be­trugen, war in der wieder stark aufgekommenen Geschäftssttlle zu suchen, zumal von der Kundschaft nennenswerte Aufträge fehlten und auch sonst keine besonderen Anregungen vorlagen. Die Kulisse ver­hielt sich abwartend und nahm einige Abgaben vor, die auf nur geringe Aufnahmeneigung stießen. Schwächer waren insbesondere wieder Montan­aktien, Mannesmann 80,25 bis 80 (81,25), Buderus 99,65 (100,75), Hoesch 83,75 (85), Rheinstahl 103 (104,50) und Stahlverein 76,75 (77,75). Von Chemie­werten ließen IG. Farben auf 147 (148) und Scheideanstalt auf 217 (217) nach. Durchweg nied­riger lagen auch Elektrowerte, AEG., Felten und RWE. verloren je 1 v. H., Licht & Kraft 1,50 v. H., Schuckert 0,75 o. H., Siemens 0,50 v. H. und Ges- fürel 0,40 v. H. Von Zellstoffpapieren gingen Wald­hof um 1,25 v. H. und Aschaffenburger um 0,50 v. H. zurück. Schwächer setzten ferner ein: Metall- gesellfchaft ( 1,50 v. H.), Daimler ( 0,90 v. H.), Deuffcher Eifenhandel ( 1 v. H.), AKU. ( 0,50 v. H.) und Dordd. Lloyd ( 0,50 v. H.). Reichsbank und Deutsche Linoleum sowie Deutsch-Atlanten lagen behauptet.

Am Rentenmarkt war das Geschäft bei we­nig veränderten Kursen klein. Altbefitzanleihe, späte Reichsschuldbuchforderungen und Zinsoergütungs­scheine lagen unverändert, Kommunal-Umschuldung und 6 v. H. Stahlverein ließen je 0,13 v. H. nach. Von fremden Werten notierten Anatloier I und II mit 39 (38,50) etwas fester.

In der zweiten Börsenstunde fanden Umsätze nur noch vereinzelt und zu kaum veränderten Kursen statt. Die Haltung war widerstandsfähig, etwas niedriger waren nochmals Gesfürel mit minus 0,65 v. H. und Kunstseide AKU. mit 51 nach 51,75. Von den erst später notierten Werten verloren Rhein. Braunkohlen 2 v. H.

Auch am Rentenmarkt erfuhren die Kurse gegen den Anfang keine Veränderungen, das Geschäft war ebenfalls gering. Pfandbriefe und Stadtanleihen blieben zumeist unverändert. Von Auslandswerten fanden im Freioerkehr Brasilianer und Russen-Prio­ritäten bei etwas festeren Kursen Interesse.

Tagesgeld weiter ermäßigt auf 2,75 (3) v. H.

Abendbörfe sehr still.

Die Abendbörse nahm am Aktien- und Renten­markt einen außerordentlich ruhigen Verlauf, Kurs­veränderungen von Belang traten nicht ein. Am Aktienmarkt ergaben sich im Vergleich zum Berliner Schluß teilweise leichte Rückgänge, nen­nenswerte Umsätze lagen diesen Kursen aber nicht zu

wie Gemälde alter flämischer Meister.

Auch das Bühnenhaus ist erheblich vergrößert worden und hat durch einen Uebergang über die benachbarte Charlottenstraße eine unendliche Tiefe gewonnen; man ahnt etwas von dieser Weite des Raums, wenn der nächtliche Marktplatz erscheint, auf dem Klärchen die Bürger zum Aufstand begei­stern will: die Verlassenheit dieser Menschen vor dem fast grenzenlosen Hintergründe wird sichtbar. Mit einem würdigen, festlichen Auftakt tritt der

alle Bühnen suchen und brauchen: das Volksstück. Auch hier weiß man von Anfang an, daß der Rhemschiffer Jupp Schmitz (Paul Wagner) sein Lieschen (Fita F e n k h o f f) heimführen wird, aber auf welche lustige und humorige Art wird das er­reicht! Auch hier gibt's (wie bei Billinger) Arabes­ken und Episoden, aber sie werden immer in die Handlung bezogen und führen sie weiter: ein ganz rheinisches Darf springt in seiner Kirmesvergnügt- heit aus dem Alltag und tobt sich aus. Dazwischen einige Liebesszenen: still, fast wortlos, sehr einfach und herzlich. Dank und Glückwunsch an den Autor, dem ein glücklicher Wurf gelang, und der hin­reißend komischen Aufführung unter der Leitung des Grafen Solms! O. 6.

Daß das Staatstheater am Gendar­menmarkt in Anwesenheit des Führers vor einer glänzenden Versammlung mit GoethesE g - mont" nach dem Umbau eröffnet wurde, ist das Ereignis. Der Zuschauerraum, in wilhelminischer Zeit arg überladen und verunstaltet, stellt sich jetzt Gold, Weiß und Dunkelrot in den Rängen wieder in seinen reinen ursprünglichen Formen dar, der Bühnenrahmen hat seine viereckiae Form zurückerhalten, der S ch i n k e l s ch e Baugeoanke ist neu zu Ehren gekommen, das Haus ist etwa so ge­worden, wie es sich bei seiner Einweihung im

Alte und neue Stücke in Berlin

Theaterbrief aus der Reichshauptstadt.

Grunde. Don Filialgroßbanken bröckelten DD- und Dresdner Bank um je 0,25 v. H. auf 83,75 ab, wäh­rend Commerzbank mit 84,13 unverändert blieben. IG. Chemie Bafel 50 v. H. einbezahlte Stücke ka­men nach Pause mit 138 (1. K. 135,50) wieder zur Notiz. An den Rentenmärkten herrschte völ­lige Geschäftsstille. Im Freiverkehr wurden Bra­silianer wieder etwas höher bewertet, Umsätze fan­den aber nicht statt.

U. a. notierten: Altbesitz 112,90, 6proz. Stahlver­ein 102,90, IG. Farben-Bonds 123,90, Reichsbahn- Vorzugsaktien 122,75, 4proz. Rumänen 4,75, Adca 68,25, Braubank 112,50, Commerzbank 84,13, DD- bank 83,75, Dresdner Bank 84,25, Reichsbank 183, Buderus 99, Harpener 108, Mannesmann 80, Rheinftahl 102,65, Laurahütte 20,25, Stahlverein 76,40, Aku 50,75, Bekula 141, IG. Chemie volle 163, dto. 50proz. einbez. 138, Conti Gummi 156,50, Daimler 89,50, Deutsche Linoleum 136,50, Licht & Kraft 126,50, IG. Farben 147, Gesfürel 121,25, Goldschmidt 102,50, Junghans 80, Metallgesellschaft 105,25 Moenus 79, RWE. 122,65, Schuckert 116, Westdeutscher Kaufhof 24,50, Schöfferhof-Binding 160,50, AG. für Verkehrswesen 80.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 18. Nov. Brotgetreide war ausreichend angeboten, die Aufnahmefähigkeit der Mühlen für Weizen bleibt aber infolge der Andie­nungen durch die RfG. gering. Gerste war nicht angeboten. In Hafer wurden einige Zuteilungen durch die RfG. vorgenommen. Auch am Futter­mittelmarkt gehen die Zuweisungen in ölhaltigen Futtermitteln weiter, daher ist die Nachfrage nicht mehr so dringend. Englische Biertreber wurden zu ca. 11,80 RM. je 100 Kilogramm an Frank­furt a. M. gehandelt, auch Malzkeime waren er­hältlich. Die gute Nachfrage nach Schnitzeln hielt an. In Weizenmehl konnte sich das Geschäft etwas beleben, doch geht die Nachfrage über die laufende Bedarfsdeckung nicht hinaus. Nachmehle blieben vernachlässigt.' Rauhfutter liegt still.

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in RM.: Weizen W 13 205, W 16 206, W 19 210, W 20 212. Roggen R 12 166, R 15 169, R 18 173, R 19 175 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerfte , Sommergerste für Brauzwecke 200210, Hafer . Weizenmehl W 13. 27,95, W 16 28,20, W 19 28,20, W 20 28,55, Roggenmehl R 12 22,45, R 13 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 RM. Fracht-Ausgleich. Weizenmehl 17,1017,25, Weizen­futtermehl 13,50. Weizenkleie W 13 10,65, W 16 10,80, W 19 11,00, W 20 11,10. Roggenkleie R 12 9I5, R 15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50 Miihlen- fe'stpreife ab Mühlenstation. Soyafchrot m. M. 16,20, Palmkuchen m. M. 16,80, Erdnußkuchen m. M. 18,30. Treber, Trockenfchnitzel 8,80 Großhandels­preis ab Fabr.-Stat., Heu 8,008,50, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreht 3,203,50, gebündelt 3 bis 3,20.

Kartoffeln (alles hief. Gegend): Industrie 2,902,95, gelbfleifchige 2,802,85, weiß-, rot- und blauschalige 260 RM. per 50 Kilogramm Fracht­parität Frankfurt a. M. bei Waggonbezug.

Frankfurter Schtachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 18. Nov. Auftrieb : Rin­der 994 (gegen 941 am letzten Montagsmarkt), darunter 179 Ochsen, 52 Bullen, 642 Kühe, 121 Färsen. Kälber 315 (326), Schafe 106 (85), Schweine 1940 (1626). Notiert wurden pro 1 Zentner Le­bendgewicht in Mark: Ochsen a) 42 (am 11. Nov. 42), b) 42 (42), c) 42 (42), d) 39 bis 41 (38 bis 41). Bullen a) 42 (42), b) 42 (42), c) 42 (42), d) 40 bis 42 (41 bis 42). Kühe a) 42 (42), b) 40 bis 42 (41 bis 42), c) 33 bis 39 (33 bis 40), d) 25

bis 32 (25 bis 32). Färsen a) 42 (42), b) 42 (42),

c) 42 (42) d) 39 bis 42 (41 bis 42). Kälber andere a) 73 bis 76 (74 bis 76), b) 67 bis 72 (67 bis 73),

c) 61 bis 66 (61 bis 66), d) 54 bis 60 (53 bis 60).

Lämmer und Hämmel b2) 50 (48), c) 47 bis 48 (46 bis 47), d) 44 dis 45 (40 bis 45). Schafe nicht notiert. Schweine al) 57 (57), a2) 57 (57), b) 55

Dagegen hat die Volksbühne in ihrem zweiten Haufe, im Theater am Nolle ndorfplatz einen echten und rechten Triumph errungen. Hein­rich ZerkaulensSprung aus dem All­tag", in Deutschland nicht zum erstenmal gespielt, wird unter wachsendem Jubel von den Berlinern empfangen. Hier ist in der Tat vorhanden, was

Jahre 1821 zeigte. DerEgrnont" des Intendan­ten Gründgens erfreut durch die klassische For­mung und Erhellung der Gespräche, die in diesem politischen Diskussionsstück so wesentlich sind; es wird verhalten und gedämpft, in jedem Sinne be­herrscht gespielt. Wunderschön ist diese Beherr­schung des Worts und Tons durch Darsteller wie ((Egrnont), Hermine Körner ________h Kayßler (Alba), Käthe ~ , ... .Märchens Gestalt mit mädchenhaftem

Zauber umleuchtet, und durch den Ferdinand Claus (Haufens, ber aus einer Randfigur einen wich­tigen Mitspieler macht. Beethovens vollständige Musik, von Wichelm Furtwängler dirigiert, umrahmt die Handlung, und tönt verklärend in das letzte Bild (Kerker), so daß die von Goethe ge­wünschte Traumerscheinung Klärchens entbehrlich wird. Die Bühnenbilder Rochus G l i e f e s wirken

neue SchauspielDie Hexe von Passau" von Richard Billinger im Deutschen Theater. Wieder nimmt Billinger den Stoff aus dem Inn­viertel feiner bayerischen Heimat, aber wiederum schreibt er kein eigentliches Drama, sondern (wie zuvor inRauhnacht" undRosse") eine Folge von Arabesken, einen recht zusammenhanglosen Bilderbogen, der als Anschauungsmaterial für Brauchtumsunterweisung dienen könnte, dahinter die Handlung streckenweise vergessen wird. Auch innerhalb der Handlung bleibt Wichtiges unklar. Da empören sich die Bauern gegen einen grausamen Erzbischof, der sich im vorletzten Bild als ein urge­mütlicher Herr vorstellt, der keinen Menschen leiden sehen Fann; da führt die Komödiantin Valentine Ingold auf dem Marktplatz ihr Magdalenenspiel vor, ohne daß ersichtlich würde, wie es dazu käme; dafür wird sie als Hexe (warum als Hexe?) aum Scheiterhaufen verurteilt, konnte errettet werden, begehrt aber (warum?) den Tod. Ihr Ende scheint das Signal zum Bauernaufstand zu geben, aber es scheint wohl nur so, denn der Vorhang fällt, das Spiel ist aus. Bauernaufstand, gewiß ein düsteres, brennendes Thema aber es wird von einer zweiten, komödienhaften Handlung fortwährend überspielt und unterbrochen: keineKontrastwir­kung", sondern die Unfähigkeit des Autors, den einmal angeschlagenen Ton durchzuhalten. Ein Vorspiel, sechs Auszüge und die Pause dauern nur zwei Stunden, in denen gegen fünfzig Personen auftreten. Unter ihnen Käthe Dorsch als Hexe, leuchtend in schlichter Innerlichkeit, aber auch sie nur ein Umriß. Die Regie Heinz Hilperts kann die Widerspräche und Unklarheiten nicht verdecken, die Bühnenbilder Ernst Schüttes spielen in diesem Bilderbogen eine wesentliche Rolle.

Bühnenbilder, auch die schönsten, können gefähr­lich werden. In der Volksbühne läßt der junge Spielleiter Gerhart Scherler schöne Land­schaften und Säle zu KleistsPrinzen von Homburg" erbauen, aber damit ist zunächst noch nicht viel erreicht, darüber darf die innere Struktur der Szenen nicht verlorengehen. Aber die wichtige Paroleausgabe, um nur einiges zu nennen, wurde undeutlich, die Szene auf dem Feldherrnhügel bei Fehrbellin ging vor dem weiten Rundhorizont und im Schlachtendonner verloren. Mathias W i e m a n war herrlich und verhalten als Prinz, aber in dem entscheidenden Auftritt, da er um fein Leben fleht, findet er an der Darstellerin der Kurfürstin keine Partnerin; Bruno Decarli gibt einen recht pa­triarchalischen Kurfürsten ohne herrscherliche Größe, so sind in dieser Einstudierung manche Unstimmig­

(55), c) 53 (53), d) 51 (51), e) 51 (51). Sauen gl) 57 (57), g2) 57 (57). Marktoerlauf: Rinder sehr lebhaft, ausoertauft; in geringeren Kühen verblieb Ueberftanb. Kälber rege, ausoerfauft. Hämmel und Schafe lebhaft, ausverkauft. Schweine wurden zu- qeteilt. Ueberftanö: 5 Ochsen, 55 Kühe.

Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung des Fleffchgroß- Marktes: 931 Viertel Rindfleisch, 81 ganze Kälber, 26 ganze Hämmel, 1148 halbe Schweine, 1 Klein­vieh. Notiert wurden pro 50 Kilogramm in Mark: Ochsenfleisch b) 76 bis 80, c) 68 bis 76. Bullen­fleisch b) 74 bis 78. Kuhfleisch b) 68 bis 74, c) 58 bis 68. Färsenfleisch b) 76 bis 80, c) 68 bis 76. Kalbfleisch b) 84 bis 94, c) 74 bis 84. Hammelfleisch b) 90 bis 95 Schweinefleisch b) höchster Preis 74. Fettwaren. Speck aus hiesiger Schlachtung, roh unter 7 Zentimeter 77 bis 80. Marktverlauf ruhig.

Rundfunkprogramm.

Mittwoch, 20. Jlovember.

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.05: Gymnastik. 8.25: Sende­pause. 8.45: Choralblasen. 9: Evangelische Morgen­feier. 9.45: Bekenntnisse zur Zeit. 10.30:Fahrt ins Land der Toten". Wallfahrt nach Verdun. Eine Funkfolge. 11.30: Totenfeier. 12: Mittagskonzert I. 13: Mittagskonzert II. 14: Kinderfunk. 14.45: U-Boot auf dem Meeresgrund. Nach dem Tagebuch eines Matrosen. 15.15:Letzte Reise". Eine Funkfolge. 16: Nachmittagskonzert. 18: Kloster Eberbach im Rheingau. Eine Funkfolge. 18.30: Konzert. 19.15: Die Geschichte von einer Mutter. Eine Funkfolge. 20: Brahms Reger. Ein Sinfoniekonzert. 21: Abendmusik. 22: Nachrichten. 22.30: Nachtmusik. 24 bis 2: Nachtmusik.

Kircklicke Jiacf>rid)fetL

Evangelische Gemeinden.

Mittwoch, den 20. November. Buß - und Bettag.

Gießen. Stadlkirche. 9.30 Uhr: Propst Knodt; 17t, Pfr. Becker. Iohanneskirche. 9.30: Pfr. Bechtols- heimer; 17: Pfr. Ausfeld. üapelle des Allen Friedhofs. 9.30: Pfr. Anthes. Petruskapelle. 9.30: Pfr. Trapp; Beichte und hl. Abendmahl; 17: Pfarrassistent Zfchau. Wieseck. 9.30: Beichte; 10: Gottesdienst; im Anschluß Feier des hl. Abend­mahls; Kollekte für Gesamtanliegen der Deutschen Evangelischen Kirche. Allen-Bufeck. 10: Gottes­dienst. Großen-Buseck. 10.30: Gottesdienst. Oppenrod. 8.45: Gottesdienst. Steinbach. 9.30: Beichte; 10: Gottesdienst und anschließend Abend­mahl für die Jugend; Kollekte. Albach. 12.30: Bußtagsgottesdienst; Kollekte. Rödgen. 10.30: Gottesdienst; Kollekte für allgemeine Anliegen der Kirche. Annerod. 9: Gottesdienst; Kollekte für allgemeine Anliegen der Kirche. Kirchberg. 10: Gottesdienst; Kollekte für allgemeine Anliegen der Deutschen Evangelischen Kirche. Treis a. d. Lda. 10: Hauptgottesdienst; Kollekte. Klein-Linden. 10: Gottesdienst; Kollekte. Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst. Watzenborn-Steinberg. 9.45: Beichte; 10: Gottesdienst; anschließend Abendmahl für die jungen Leute; 19.30: Beichte und Abend­mahl für junge Eheleute. Garbenteich. 13: Got­tesdienst. Haufen. 10: Gottesdienst. Lich. 9.30: Stiftsdechant Kahn; Kirchenchor; 14: Stiftspfarrer Naumann; 20: Bibelstunde. Rieder-Bessingen. 10: Stiftspfarrer Naumann. Langsdorf. 11: Hauptgottesdienst. Bettenhausen. 9.30: Haupt­gottesdienst. Münzenberg. 11: Gottesdienst. Crais-Münzenberg. 13.30: Gottesdienst. Hungen. 9.45: Gottesdienst; 19.30: Feierstunde für Innere Mission. Kirtorf. 13: Hauptgottesdienst; anschlie­ßend Kindergottesdienst. Ober-Gleen. 9: Kinder- gottesdienst; 10: Hauptgottesdienst. Wirberg. 10: Gottesdienst; Kollekte. Veitsberg. 12.30: Gottes­dienst; anschließend Feier des hl. Abendmahls für die Jugend; Kollekte.

Evangelische Sladtmisfion (Löberstraße 14).

Mittwoch, den 20. November.

20.30 Uhr: Bibelftunde.

Reuapostolische Gemeinden, händelsirahe 1 Ederstraße 13. Mittwoch, den 20. November.

9.30 Uhr: Gottesdienst.

Oeffentlicher Sonntagsdienfl.

Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Tele­fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.

Stadtpostamt: Für Schließfachabholer I bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telefon 2500.

Arzt: Frl. Dr. Gürtler, Dr. Wolf. Zahnarzt: Dr. Schott.

Apotheke: Pelikan-Apocheke.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

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Gchluß- kurs

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Schluß- kurs

Schlußk. Abend­börse

Gchluß- kurs

Schlußk. Mittag- börse

Datum

16.11.

18.11.

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Datum

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6% Deutsche Retchsanlethe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 5V*% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Wlös.-Schuld mit

100,4

97,5 101,75

113

100,25

96,25

100,75

92,25

113

96,25

100,65

100,9

97

97 107,65

1,25

9,15

9,25

10,7

100,13

97,5 101,75

112,9

100,2

97,4

96,25

100,75

92,5

113

96,25

100,75

100,9

97

97

107,65

28

1,25

9,2

9

9,13

10,7

100,5

97,5 102,25

113,1

100,3

113

101,25

97

97

107,65

29

1,25

9,25

9,15

9,4

100,5

97,5 102,25

112,9

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97

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97

97

107,65

28,25

1,3

9,15

9

9,2

10,7

4% desgl. Serie 11 ............

5% Ruman. vereinh. Rente v. 1903 4yr%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh- Rente ..

2 y*% Anatolier ..............

11,9 5,9

8,25 4,75

38,5

15,13

16,9

80,5

108,75 84,5

84,75

85

182,75

36,75 141,4

111,25

104,25

122

123,5 117,5

165,13

100,75

102,75

109

85

152,5

125 83

84,13

5,8 8,25 4,75 38,5

15

16,4

80 109,5 84,13

83,75 84,25

183

35,75 141

109,5 126,5

103,25 121,25

122,65

116 164,65 123,5

99 102

108 83,5 152,5

125 81,5

80

6

8,5 4,75

38,75

15,13 28,65

16,9 81,25

110 84,5

84,75

85

183

37 141,25 111,75

128,5 104,5 121,9

129,75 123,25

117,5 164,13

124,5

100,75 102,5 109,5

85 152,5 125,25

83

80,9

11

4,75

39

14,9

28,5

16,4

80 110,5 84,25

84 84,5 183,25

35,75 141,13

109,9 126,75

103

121

128,75 122,5 116,5

163,25 123,25

99,65 101,75 108,25

83,4 154,5 125,4

81

79,75

Mansfelder Bergbau......... 6

Kokswerke.................. 6

Rheinische Braunkohlen .....12

Rheinftahl..................4

Bereinigte Stahlwerke........o

Otavi Mnen ...............o

Kaliwerke Aschersleben........5

Kaliwerke Westeregeln........5

Kaliwerke Salzdetfurth..... 7%

I. G. Farben-Jndustrte.......7

Scheideanstalt...............g

Goldschmidt ................5

Rütgerswerke ............... g

Metallgesellschaft.............4

Philipp Holzmann...........4

Zementwerk Heidelberg ...... 7

Cementwerk Karlstadt.........g

Schultheis Patzenhofer .......4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O

Bemberg...................5

Zellstoff Waldhof ............6

Zellstoff Aschaffenburg .......O

Dessauer Gas ...............7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum........... 8

Orenstein & Koppel ..........0

Westdeutsche Kaufhof.........0

Chade....................7»/»

Accumulatoren-Fabrtk....... 12

Conti-Gummi...............8

Gritzner....................0

Mainkrastwerke Höchst a.M.... 4

Süddeutsch« Zucker..... 10

116,5

104,5 77,75 18,65

126

122,5

148

217 105,25 112,5 108,4

88,25

115,5

129

52,25

103 111,5

76,5

90,65

137

25,5 296,5

157,5

88,5

202

116,75

209

102,65

76,4

18,65

125,75 122,13

185

147

216

102,5

112 105,25

87,75

115,75

129

50,75 103,25 109,75

75,5

89,5

136,5

24,5 296

156,5

88

201,75

117

114,4 210 104

77,9

18,65

126 123

184

148,25

105

113

107,5

88,24

103

52,4

102,9

111,25

75,75

126,25

90,9

136,5

77,75

25

296,5

168,25

157,5

1 202

116,5 112,75

207,5

102,5

76,5

18,5

126,75

122,5

185,5

147,25

102,4 111,5

105,5

87,9

102,25

51,13

103,75

110

75,5 124,25

89,65

136,5

77

24,4

296

168

156,5

200

4*/.% Deutsche Reichspostschatzan- Weisungen von 1934, I.......

6% efjem.8% Hess. Volksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............

Hamburg-Amerika-Paket O Hamburg-Südam. Dampfschiff. O Norddeutscher Lloyd .........O

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O

Berliner Handelsgesellschaft ... 6 Commerz, und Prival-Bank ... O

Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................O

Dresdner Bank..............O

Reichsbank ................12

A.E.G......................u

Bekula.................... 10

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 5

Licht und Kraft ........... 6y,

Felten & Guilleaume......... 4

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ........ 6

Rhein. Wests. Elektr..........6

Schuckert L Co............... 4

Siemens L Halske............ 7

Lahmeyer L Co..............7

Buderus ........ 4

Deutsche Erdöl ..............4

Harpener...................O

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. 8

Ilse Bergbau ............... 6

Ilse Bergbau Genüsse........6

Klöcknerwerke ......... 8

Mannesmann-Röhren O

V/i% ehein.8% Hessische Lande«' banl Darmstadt Gold R. 12.... 5yt% ehern. iy,%Hess. Landes. Hypothekenbank DarmstadtLiyui </»% ehern. 8% Darm st. Komm.

LandeSb.Goldschuldverschr. R.6 Oberhesfen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An. leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 4%% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Gvldpse. 15 unkündbar bis 1935 6%% ehern. 4y,% Franks. Hyp.-

Äank-Ligu.-Pfandbriefe.......

5%% ehern. 4%% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....

4%% ehern. 8% Pr. Landespfand­briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 4ys% ehern. 7% Pr. Landespfand.

briefanst., Gold Komm. Lbl.Vl Steuergutsch.Verrechnungsk. 34-38

4% Oesterretchische Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Silberrente

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Sette (...................

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

Banknoten.

16-November

18-November

Amtliche Notierung

Amtliche

Notierung

Geld |

Ärlef

Geld

1 Brief

Buenos Atre.

0,676

0,680

0,676

0,680

Brüssel ....

41,98

42,06

41,99

42,07

Rio de Jan.

0,139

0,141

0,139

0,141

Sofia......

3,047

3,053

3,047

3.05.3

Kopenhagen.

54,60

54,70

54,60

54 J0

Danzig.....

46,80

46,90

46,80

46,90

London .....

12,225

12,255

12,225

12,255

Helsingfors..

5,39

5,40

5,39

5,40

Paris ......

16,37

16,41

16,37

16,41

Holland ....

168,73

169,07

168,73

169,07

Italien.....

20,16

20,20

20,16

20,20

Iavan ......

0,712

0,714

0,711

0,713

Jugoslawien.

5,654

5,666

5,654

5,666

Oslo..... :

61,39

61,51

61,39

61,51

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon....

11,09

11,11

11,09

11,11

Stockholm...

63,02

63,14

63,02

63,14

Schweiz ....

80,79

80,95

80.79

80,95

Spanien....

33,93

33,99

33,93

33,99

Prag.......

Budapest ...

10,265

10,285

10,265

10,285

Neuyork ...

2,486

2,490

2,486

2,490

Serlin,18-November

Geld

Brief ' '

Amerikanische Noten..............

2,438

2,458

Belgische Noten..................

41,84

42,00

Dänische Noten .................

54,39

54,61

Englische Noten .................

12,19

12,23

Französische Noten...............

16,32

16,38

Holländische Noten...............

168,31

168,99

Italienische Noten................

19,46

19,54

Norwegische Noten ..............

61,23

61,47

Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

62,85

63,11

Schweizer Noten.................

80,61

80,93

Spanische Noten ..... ....... ..

33,57

33,71

Ungarische Noteu................