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Schmerzen oder erheblichen Gesundheitsschädi- gungen für das Tier verbunden sind;

4. ein gebrechliches, krankes, abgetriebenes oder altes Haustier, für das das Weiterleben eine Dual bedeutet, zu einem anderen Zwecke als zur baldigen schmerzlosen Tötung zu veräußern oder zu erwerben;

5. ein eigenes Tier auszusetzen, um sich des Tieres zu entledigen;

6. Hunde auf Schärfe an lebenden Katzen, Füch­sen oder an anderen Tieren abzurichten oder zu prüfen;

7. einem über zwei Wochen alten Hund die Ohren oder den Schwanz zu kürzen. Das Kürzen ist zulässig, wenn es unter Betäubung vorgenom­men wird;

8. einem Pferd die Schweifrübe zu kürzen (ku­pieren). Das Kürzen ist zulässig, wenn es zur Behebung einer Untugend oder einer Erkran­kung der Schweifrübe durch einen Tierarzt un­ter Betäubung vorgenommen wird;

9. an einem Tier in unsachgemäßer Weise oder

ohne Betäubung einen schmerzhaften Eingriff vorzunehmen. Die Kastration ist als schmerz­hafter Eingriff anzusehen bei Pferden, bei über drei Monate alten Rindern und Schweinen und bei geschlechtsreifen Schaf- und Ziegenböcken. Einer Betäubung bedarf es nicht, sofern der mit dem Eingriff verbundene Schmerz nur ge­ringfügig ist oder bei gleichen oder ähnlichen Eingriffen am Menschen eine Betäubung im einzelnen Falle nach tierärztlichem Ermessen nicht durchführbar erscheint;

10. ein in einer Farm gehaltenes Pelztier anders als unter Betäubung oder sonst schmerzlos zu töten;

11. Geflügel durch Stopfen (Nudeln) zur Futter­aufnahme zu zwingen;

12. lebenden Fröschen die Schenkel auszureißen oder abzutrennen.

Dieser Paragraph zählt eine Anzahl von Tatbe­ständen auf, die eine strafrechtliche Ahndung erfor­dern, ohne daß eine unnötige Tierquälerei oder eine rohe Mißhandlung vorzuliegen braucht.

Wirtschaft.

Wochenbericht vom Frankfurter Produktenmarkt.

Die Lage am Frankfurter Getreidegroßmarkt hat auch in dieser Woche keine wesentliche Veränderung erfahren. Die Anlieferungen der Landwirtschaft in Brotfrucht und Futtergetreide blieben klein, weil die Bauern ihre Feldbestellungsarbeiten und vor allem die Bergung der Hackfruchternte fortfetzen.

Das Angebot in Brotgetreide war für den zur Zeit nur geringen Bedarf der Mühlen völlig ausreichend. Besonders Weizen begegnete keinem Interesse. Nur vereinzelt erfolgten zusätzliche Käufe in kleberreichen Sorten. Für Roggen bleiben die Ab­satzmöglichkeiten besser, zumal das Angebot kleiner war. Futterweizen und -Roggen, sowie kontingent­freies Getreide lagen sehr still, so daß die Vor­räte eine weitere Zunahme aufweisen.

Braugersten haben weiterhin feste Tendenz, doch entwickelte sich infolge der kleinen Zufuhren an wirklich hochwertigen Sorten kaum Geschäft. Etwas flotter wurden gute Jndustriequalitäten um­gefetzt, doch ist auch hierfür das Angebot erheblich schwächer geworden.

Angesichts dieser Lage standen Futtergersten wieder nicht zur Verfügung, während der Bedarf sehr stark bleibt. Das Angebot in Hafer war ebenfalls sehr schwach, der Konsum war zumeist wieder auf geringe Zufuhren aus Ostdeutschland angewiesen.

Am Futtermittelmarkt blieb das Ge­schäft gering. Kleie kommt nach wie vor wenig zum freien Verkauf an den Großmarkt; die anfallenden Mengen werden direkt zugeführt. In ölhaltigen Futtermitteln erwartet man noch die Zuteilung für Oktober. Nachmehle fanden nur wenig Interesse.

Heu und Stroh haben weiter feste Tendenz, doch erfolgten zu den wieder erhöhten Preisen kaum Umsätze.

Der Mehlmarkt hat mehr und mehr die Form eines laufenden Bedarfsgeschäfts angenom­men. Lebhaft gefragt-blieb Roggenmehl Type 815.

Wochenbericht

vom Frankfurter Echtachtviehniarkt.

Der Schlachtviehmarkt hatte wieder sehr lebhaf­tes Geschäft, da der verstärkte Fleischverzehr an­gehalten hat. Die Auftriebe hielten sich im wesent­lichen auf der Höhe der Vorwoche, nur bei Schafen war eine Zunahme zu verzeichnen. Trotz der zum Teil recht geringen Qualitäten setzten sich zumeist weitere leichte Preiserhöhungen durch, insbesondere bei Kälbern und Schafen. Auch für Rinder hielt die feste Tendenz an.

Am Großviehmarkt waren 816 (881) Tiere angeboten, der prozentuale Anteil an Kühen war hoch (381 Stück). Für Ochsen blieben die Preise unverändert, wogegen Kühe, Bullen und Färsen 1 bis 2 Mark höher notierten. Nach flottem Handel wurde ausverkauft.

Am Schweinemarkt war die Beschickung schwächer mit 407 (539); dazu kamen noch 747 (1145) halbe Schweine des Fleischmarktes. Es er­folgte wiederum eine Zuteilung unter Bevor­zugung der reinen Schweinemetzger.

Am Kälbermarkt setzten sich erneut Er­höhungen um 2 bis 3 Mark durch. Die 873 (815) aufgetriebenen Tiere waren von mittlerer Quali­tät und wurden lebhaft abgesetzt.

Für Schafe hielt die lebhafte Nachfrage an, die durch den höheren Zutrieb von 301 (271) Stück auch befriedigt werden konnte. Die Preise verbes­serten sich um 1 bis 3 Mark, insbesondere für beste Qualitäten.

* Der deutsche Bergbau im Septem­ber. Die deutsche Steinkohlenförderung zeigt im September eine Zunahme, die arbeits­

täglich gegenüber dem Vormonat 6,7 v. H., gegen­über dem entsprechenden Vorjahresmonat 8,1 v. H. beträgt. Die Bestände konnten etwas verringert werden; die Feierschichten gingen zurück. Im Braunkohlenbergbau konnte die arbeits­tägliche Rohkohlengewinnung gegenüber dem Vor­monat um 10,9 v. H., die Briketterzeugung um 11,4 v. H. gesteigert werden. Der Eisenerzbau be­hauptete seinen Stand bei zunehmender Belegschaft. Metallerzbergbau. Die Notierungen für Metall zogen zwar an, doch sind die Preise immer noch ungenügend. Die Erdölproduktion war leicht rückgängig.

Rhein-Mainische Börse.

Mttagsbörse ruhig, aber freundlich.

Frankfurt a. M., 18. Oft. Die Börse brachte am Aktienmarkt bei freundlicher Tendenz zu­meist leichte Befestigungen. Das Geschäft vermochte sich indes noch nicht nennenswert zu beleben, wenn­gleich das Gesamtausmaß der Umsätze gegenüber den Vortagen eine leichte Zunahme aufwies. Die in letzter Zeit und auch heute wieder vorliegenden Wirtschaftsnachrichten fanden etwas mehr Beach­tung. Es lagen wieder einige Sonderbewegungen vor. So setzten Kunstseideaktien ihre an der Abend­börse begonnene Befestigung fort, AKU. 55 (54,25), Bemberg 104,50 (102,50). Außerdem lagen West­deutsche Kaufhof bei etwas größerem Geschäft mit 24,90 bis 25,25 um 1,25 v. H. höher. Die Gerüchte von einer Uebernahme dieses Konzerns durch eine amerikanische Gruppe werden geteilt ausgenommen. Elektrowerte zogen his 1 v. H. an, etwas mehr er­holt waren Schuckert mit 119,50 (117,75). Montan- aftien lagen dagegen uneinheitlich, etwas höher Stahlverein und Harpener , dagegen Hoesch und Mannesmann bis 0,50 v. H. niedriger. IG.-Farben hatten zu 148,65 (148,50) nur wenig Geschäft. Zell­stoffaktien lagen unregelmäßig. Waldhof 109,75 (108,50), dagegen Aschaffenburg 77 (78). Sonst er­öffneten Reichsbank 0,13, Eßlingen Maschinen 0,25, Metallgesellschaft 0,25 v. H. höher und Deutscher Eisenhandel mit 103 unverändert.

Der Rentenmarkt lag ebenfalls freundlich bei kleiner Nachfrage. Altbesitz 112 (111,75), späte Schuldbuchforderungen 96,50 (96,40). Auch Kommu- nal-Umschuldung waren etwas höher gefragt. Von Industrie-Obligationen gaben 6 v. H. Stahlverein auf 101,90 (102,13) nach, 6proz. Hoesch lagen mit 103,50 unverändert. Von Auslandrenten bröckelten Ungarn Gold auf 9 (9,20) ab, Anatolier zogen auf 38,60 (58,50).

Im Verlaufe erfuhren die Kurse bei kleinsten Um­sätzen kaum Veränderungen. Etwas Geschäft erhielt sich für Kunstseide AKÜ. zu 56,25 nach 55, auch Kaufhof wurden noch umgesetzt bei allerdings etwas abbröckelndem Kurs (etwa 25 nach 25,25). IG.-Far­ben erhöhten sich aus 148,75 nach 148,65, dagegen bröckelten Montanpapiere eher etwas ab. Die spä­ter stotterten Werte lagen zumeist etwas höher, so u. a. Rheag jnit 129 (127), Siemens mit 169 (168), AEG. mit 37,40 (36,75), Daimler mit 93,75 (93,25).

Tagesgelb unv. 3 v. H.

Abendbörse behauptet.

An der Abendbörse entwickelte sich nur geringes Geschäft, da Aufträge fehlten. Die freundliche Ten­denz konnte sich jedoch erhalten, wenngleich die Kurse im Vergleich zum Berliner Schluß nicht im­mer ganz behauptet blieben. Besonders Montan- werte bröckelten leicht ab, auch Aku lagen nicht ganz gehalten. Etwas höher notierten IG.-Farben und Metallgesellschaft. Am Rentenmarkt bestand zu den Mittagskursen eher Nachfrage, bei unveränder­ten Kursen fanden aber keine nennenswerte Um­sätze statt.

U. a. notierten: Altbesitz 112,13, 6proz. Stahl­verein 101,90, 4,5prvz. Mainz von 1928 91,50, 3,5proz. Schweiz. Bundesbahn 180, Commerzbank

86,75, Dresdner Bank 87, Harpener 109,50, Man­nesmann 82,90, Rheinstahl 105,50, Stahlverein 80,75, Aku 55,65 bis 55,90, BMW. 120,50, Bem­berg 104,50, Daimler 93,65, Deutsche Erdöl 104,25, Scheideanstalt 236,50, Licht und Kraft 129,40, JG.- Farben 149, Feldmühle Papier 112,13, Gesfürel 122,50, Metallgesellschaft 104, Moenus 81,50, Schuckert 119,25, Siemens 169, Westdeutsche Kauf- Hos 25,25, Hapag 16.

Frankfurter Obst, und Gemüsemackt.

Frankfurt a. M., 18. Okt. Der Gemüse­markt hatte sehr gutes Angebot von Blumenkohl, Eskarol, Spinat und Weißkraut. Tomatenzufuhren nachlassend. Rosenkohl kam erstmals in geringen Mengen an den Markt. Bei lebhaftem Geschäft lagen die Preise im allgemeinen unverändert. U. a. notierten: Blumenkohl 10 bis 35, Eskarol 4 bis 8, Feldsqlat 25 bis 40, Gewürze! gr. Bdl. 25 bis 40, Karotten 4 bis 5, gelbe Kartoffeln 3,30 bis 3,60, Oberkohlrabi 4 bis 5, Unterkohlrabi 5 bis 6, Kopf­salat 4 bis 10, Lauch 2 bis 5, Meerrettich 35 bis 40, Petersilie 18 bis 20, Pfifferlinge 45 bis 50, Stein­pilze 35 bis 40, Rettich 4 bis 10, Römischkohl 5, Rosenkohl 18 bis 25, Rote Rüben 4 bis 5, Rotkraut 3% bis 6, Sellerie je nach Gr. 5 bis 30, Spinat 4 bis 8, Schwarzwurzel 18 bis 25, Tomaten I 12 bis 15, II 8 bis 10, Haus-Tomaten 18 bis 20, Weiß­kraut 2% bis 4, Filterkraut 4 bis 5, Wirsing 3 bis 6, Weiße Rüben 8 bis 10, Zwiebeln 5% bis 6.

Am Ob st markt war das Angebot allgemein gut. Gute Tafeläpfel und Tafelbirnen blieben ge­fragt, geringere Sorten find schwer verkäuflich. Preise kaum verändert, beste Auslesen über Notiz. Ausländische Aepfel, Nüsse und Trauben waren ebenfalls gut angeboten. Das Geschäft war bei un­veränderten Preisen allgemein lebhaft. U. a. no­tierten: Aepfel I 18 bis 25, II 12 bis 16, Wirt­schaftsäpfel 9 bis 14, Goldparmänen I 20 bis 25, II 15 bis 18, Boskop I 20 bis 25, Anhalter 14 bis 16, Schafsnase 10 bis 14, Tiroler 20 bis 25, Jugo­

slawen 12 bis 25, Birnen I 18 bis 25, II 12 bis 16, Kochbirnen 6 bis 10, Dr. Diehls Butterbirne 15 bis 20, Vereins-Dechant 20 bis 25, Mollenbusch 118 bis 22, II 12 bis 15, Neue Poiteau 14 bis 25, Bananen, Kiste 25 Pfund netto 5,50 bis 6 Bros., Kastanien 15 bis 20, Preißelbeeren 35 bis 40, Quitten 22 bis 28, Trauben 14 bis 15, holl. 38 bis 40, ital. 17 bis 20, span. 20 bis 23, bulg. 18 bis 22, Walnüsse 30 bis 35, Zitronen 5 bis 6 (Stück).

Frankfurter Vuttermarkt.

Frankfurt a. M., 18. Okt. Die Lage am Buttermarkt blieb gegen die Vorwoche unverändert. Die Zufuhren an frischer Butter bleiben sehr knapp, seitens der Reichsstelle erfolgen weiterhin Abgaben aus Beständen, sowie zusätzliche Mengen dänischer Butter. Es notierten in Mark pro 50 Kilogramm frei Frankfurt a. M. (Groß-Handelsverkaufspreife an den Einzelhandel): Deutsche Markenbutter 145 bis 148, feine Molkereidutter 143145, Molkerei- butter 140142, Holländische Butter 145148. Der Anfangspreis versteht sich für Butter im Faß, wäh­rend der Endpreis den Zuschlag für ausgeformte Stücke bis 500 Gramm darstellt.

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a. M., 18. Okt. Der Markt liegt weiter fest. Die Anlieferungen an deutschen Frisch­eiern haben noch keine Zunahme erfahren. Das Geschäft beschränkte sich somit in der Hauptsache auf Kühlhauseier, in denen ausreichende Zufuhren vorlagen, auch Bulgaren und Holländer wurden umgesetzt. Das Geschäft blieb lebhaft. Es notierten in Pfennig pro Stück frei Frankfurt a. M. (Groß- handelsverkaufspreife an den Einzelhandel): Deut­sche Markeneier (Frischware) S 12%, A 11% bis 11%, B 10% bis 11, C 93/4 bis 10, D 9%. Hol- länder S 12%, A 11% bis 11%, B 10% bis 11, C 9Vi bis 10. Bulgaren 10% bis 10%. Deutsche Markeneier (Kühlhausware) S 11 bis 11%, A 10% bis 10%, B 9% bis 9%, C 9 bis 9%, D 8Vt bis 8%.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, 20. Oktober. 18. nach Trinitatis.

Gießen. Stadlkirche. 9.30 Uhr: Propst Knodt; 11: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde, Propst Knodt; 18: Pfr. Becker; Beichte und hl. Abendmahl für Matthäus- und Markusgemeinde. Johannes- kirche. 9.30: Pfr. Ausfeld; 11. Kinderkirche für die Johannesgemeinde, Pfr. Ausfeld; 18: Pfarrajfistent Zschau; 20: Bibelbesprechung im Iohannessaal, Pfr. Bechtolsheimer. Kapelle des Allen Friedhofs. 9.30: Pfr. Anthes; 10.45: Kinderkirche für die Luthergemeinde, Pfr. Anthes. Pelruskapelle. 9.30: Pfr. Trapp; 10.45: Kinderkirche für die Petrusgemeinde, Pfr. Trapp. Wiesest. 9.30: Hauptgottesdienst; 10.45: Kinderkirche; 15: Bibel­stunde. AlteN'Buseck. 9.30: Beichte, Gottesdienst, Feier des hl. Abendmahls; 13: Christenlehre. Albach. 9.15: Beichte, anschl. Gottesdienst und Abendmahl I. Steinbach. 13: Gottesdienst. Annerod. 13: Gottesdienst. Rödgen. 9: Hl. Abendmahl für Verheiratete. Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst; 11: Beichte und Abendmahl für die 50- "bis 60jährigen; 13: Kindergottesdienst, 1. Abtlg. Kirchberg. 10: Gottesdienst; 11: Hl. Abendmahl für die alten Gemeindemitglieder von Staufenberg. Mainzlar. 13.30: Gottesdienst und hl. Abendmahl für die alten Gemeindemitglieder von Mainzlar. Daubrlngen. 20: Gottesdienst. Klein-Linden. 9: Gottesdienst, anschl. Kindergottes- dienst (Abendmahl fällt aus). Watzenborn-Stein­berg. 13: Gottesdienst. Garbenteich. 10: Gottes­dienst. hausen. 13: Gottesdienst. Lich. 9.30: Stiftsdechant Kahn, Kollekte, Christenlehre für die männliche und weibliche Jugend; 14: Stiftspfr. Naumann. Rieder-Bessingen. 9.30: Stiftspfr. Naumann. Langsdorf. 11: Hauptgottesdienst, Kollekte; 13.30: Schlußfeier der Christenlehre. Bettenhausen. 8.45: Iugendgottesdienft; 9.30: Haupt­gottesdienst, Kollekte. Rlünzenberg. 11: Gottes­dienst mit Beichte und hl. Abendmahl für die Ju­gend, Kollekte für die Bekennende Kirche. Trais-Münzenberg. 9: Gottesdienst mit Kollekte für die Bekennende Kirche. Hungen. 9.45: Gottes­dienst; 10.45: Kindergottesdienst. Langd. 13: Gottesdienst, anschl. Vorbereitung und Feier des hl. Abendmahls, darnach Hausabendmahl. Wir- berg. 10: Gottesdienst, anschl. Feier des hl. Abend­mahls für die Verheirateten. Veitsberg. 13: Got­tesdienst, anschl. Feier des hl. Abendmahls.Kir­torf. 13: Hauptgottesdienst, anschl. Kindergottes­dienst. Ober-Gleen. 9: Kindergottesdienst; 10: Hauptgottesdienst.

Mittwoch, 23. Oktober.

Klein-Linden. Erster Abend der Frauenhilfe. Reuapoflolifche Gemeinden.

Händelstraße 1, Ederstraße 13.

Sonntag, 20. Oktober.

9.30 Uhr: Gottesdienst (nur im Lokal Händel­straße); 16: Gottesdienst (in beiden Lokalen).

Mittwoch, 23. Oktober.

20.30 Uhr: Gottesdienst.

Katholische Gemeinden.

Samstag, 19. Oktober.

Gießen. 16,30 und 19 Uhr: Beichte. Ein fremder Priester wird Beichte hören.

Sonntag, 20. Oktober. 19. Sonntag nach Pfingsten.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe, Kommunion der Kinder; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Pre­digt; 11: Messe mit Predigt; 17.30: Christenlehre und Andacht. Grünberg. 9.45: Hochamt mit Dre- öigt. Hungen. 8: Hochamt mit Predigt. Lau- bach. 10: Hochamt mit Predigt; 14.30: Vortrag und Andacht. Lich. 10: Hochamt mit Predigt; 20: Christenlehre und Andacht. Nidda. 8.15: Hoch­amt mit Predigt. Scholten. 10.30: Hochamt mit Predigt.

Montag, 21. Oktober.

Gießen. 20 Uhr: Rosenkranzandacht.

Dienstag, 22. Oktober.

Gießen. 18 Uhr: Rosenkranzandacht.

Mittwoch, 23. Oktober.

Gießen. 20 Uhr: Rosenkranzandacht. Hungen. 6.15: Messe.

Donnerstag, 24. Oktober.

Gießen. 18 Uhr: Rosenkranzandacht.

Freitag, 25. Oktober.

Gießen. 20 Uhr: Rosenkranzandacht.

Samstag, 26. Oktober.

Gießen. 18 Uhr: Rosenkranzandacht.

Christliche Gemeinde, Zu den Mühlen 2.

Sonntag, 20. Oktober.

10 Uhr: Erbauungsstunde; 20.30: Evangelisation. Dienstag, 22. Oktober.

20.30 Uhr: Bibel- und Gebetstunde.

Evangelische Sladtmission (Löberstraße 14).

Sonntag, 20. Oktober.

8.30 Uhr: Morgenandacht; 13.30: Sonntagsschule; 20.15: Evangelisationsvortrag.

Mittwoch, 23. Oktober.

20.15 Uhr: Öffentlicher Farnilien-Abend.

Oeffentllcher Sonntagsdienst.

Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Tele­fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.

Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 1 bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telefon 2500.

Aerztlicher Sonntagsdienst.

Azt: Dr. Neumann-Spengel; Dr. Schäffer.

Zahnarzt: Dr. Holzapfel.

Apotheke: Hirsch-Apotheke.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt besoffenen Dividende an. Reichsbankdlskom 4 o H., Lvmbardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a.M.

Berlin

Frankfurt a. M

Serlin

Schluß» furd

Schloßt. Abend» börse

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag» börse

Schluß­kurs

Schluß!. Abend- börse

Schluß» kurs

Schlußk. Mittag- börsc

Oalum

17-10.

18.10

17.10.

18-10.

Datum

17-10.

18.10.

17-10.

18-10

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 i% Deutsche Reichsanl. von 1934 WZ. Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld tntt

Auslos.-Rechten .............

4l/i% Deutsche ReichSpostschatzan.

Weisungen von 1934. I.......

6% eljem.8% Hess. Volksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............

<H% ehem. Hessische LandeSbant Darmstadt Gold R. 12........

6ys% ehem. Hess. LandcS-Hypo- thelenbank Darmstadt Liaui ...

4H% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landesb.Goldschuldverschr. R.6 Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An­leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

4%% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

i/,% ehem. 4yz% Franks. Hyp..

Bank-Liqu.-Pfandbriese.......

6y,% ehem. 4yz% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....

iVi°/o ehem. 8% Pr. Landespfand­briefanstall, Pfandbriefe R. 19

<¥t% ehem. 7% Pr. Landespfand- briefanst., Gold Komm. Obl.Vl

Steuergutsch.Verrechnungsk. 35-89

4% Oesterretchilche Goldrente.... 4,20% Oeslerreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4V2% öeöfll. oon 1913 .......

6% abgest. Goldmexikaner von 99

4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Gerte 1......................

100,25 97,65

102

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100,1

96

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100,4

100,5

97

97

107,3

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9

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100,13

98

102

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96

96,13

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96,25

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100,75

97

97

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9

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10

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111,9

100,2

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96

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97

97

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9

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8,9

100,13 97,75

112,13

100,13

96

112,5

100,75

97

97 107,3

27

9 8,85 8,85 10,2

4% desgl. Serie II .............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4'/r%Rumän.vsreinh.Renlev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente ..

214% Anatolier ..........

Hamburg-Amerika-Paket ..... O

Hamburg-Südam. Dampfschiff. O Norddeutscher Lloyd ......... O

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O Berliner Handelsgesellschaft ... 5 Commerz-und Privat-Bank .. o Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................ O

Dresdner Bank..............o

Reichsbank ...... 12

A.E.G......................o

Bekula.................... io

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 5 Licht und Kraft .......ßu

Felten L Guilleaume......... o

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5 Rheinische Elektrizität ........5

Rhein. Wests. Elektr.......... e

Schuckert L Co............... 4

Siemens L Halske............ 7

Lahmeyer L Co.............. 7

Buderus ................ n

Deutsche Erd« ...............

Gelsenkirchener.............. 0

Harpener ................ 0

Hoesch EisenKSln-Neuesseu .. O

Ille Bergbau «

Ilse Bergbau Genüsse........6

Klücknerwerke.............1%

Mannesmann-Röhre» ........ O

8,4

4,8

38,5

16

18,13

75,5

111,25

86,5

86,25

86,25

172,25

36,75

142,4

109

128,5

101,5

122

122.5

117,75 168 128

99,5

103,5

108,5

91,5

124,75

88,75

83,13

4,8 38,75

16

18

77

111

86,75

87

87

173,25

37,4 142 25 110,25

129,4

102

122,5

129

123

119,25

169

130,25

99,25 104,25

109,5

91,5

89,5

82,9

9,75

5,55

8,4

4,8

38,6

16,5

18,4 76,25

111,25

86,25

86

86 172.5

36,65 142,5

109,25 128,65 101,75

122,5

129 122,75 117,75 168,5

130

100 103,5

109,75 91,13

155,5 124,75

89

83

9,5

5,7

8,4

4,8

38,6

16,13

28

18,13

111,75

86,5

87

87 173,75

37,4 142,75 109,75 129,25

102,5

123,13 129

123,13

119 168,75

131

99,5

104,9

109,75

91

124,75 89,25 83,13

Frankfurt a. M.

Berkin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag, börse

Datum

17-10-

18-10-

17-10-

18-10.

Marisfelder Bergbau.........

8

117,25

117

117,75

117

Kokswerke .................

6

113,5

113,75

Phönix Bergbau.............

O

Rheinische Braunkohlen .....

12

215

215,5

214,75

215

Rheinitahl ................gy, 104,75

Vereinigte Stahlwerke........ 0 80,5

105,5

80,75

104,65

80,75

105,5

81,13

Otavi wlmen ...............

O

19,25

19

19,25

19

Kaliwerke Aschersleben.....

6

131

130,25

131,5

Kaliwerke Westeregeln........

5

124,75

124,25

Kaliwerke Salzdetfurth .... 7%

183

182

182

181

9. ®- Farben-Jndustrte.......

1 148,5

149

148,4

148,9

Scheideanstalt...............

9

236

236,5

Goldschmidt ................

O

103

103

102,25

102,65

Rütgerswerke ...............

4

111,5

113

112

113,25

Metallgesellschaft.............

*

103,75

104

103,75

103,75

Philipp Holzmann ...........

O 6

89,5

89,25

89,5

90

Zementwerk Heidelberg ......

115,75

115,75

Cementwerk Karlstadt.........

4

130

130

Schultheis Patzenhoser ......

4

_

_

101,75

102,65

Aku (Allgemeine Kunstseide) ..

O

54,25

55,9

52,13

55,9

Bemberg...................

0

102,5

104,5

101,4

104,5

Zellstoff Waldhof ............

0

108,5

109,75

108

110,25

Zellstoff Aschaffenburg .......

0

78

77

78

79

Dessauer Gas ...........

7

125,5

127,4

Daimler Motoren............

0

93,4

93,65

93

93,4

Deutsche Linoleum...........

6

142,75

143

143 25

143

Oren stein & Koppel ..........

Westdeutsche Kaufhof.........

O

79,75

80

0

24

25,25

23,5

25,13

Chade.....................

0

290

291

291,5

291,5

Aecumulatoren-Fabrik.......

12

168

168,5

168,5

Tonki-Gummi ......

8

152,25

153

152,5

153

Grttzner...............

O

28,5

28,65

29

29

Mainkraftwerke Höchst a.M....

4

Süddeutscher Zucker .........

211

210,25

210,25

210,25

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

Banknoten.

17.Oktober

18-Oktober

Amtliche Dotierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Brief

Buenos Aire

0,677

0,681

0,677

0,681

Brüssel.....

41,81

41,89

41,81

41,89

Rio de Ian.

0,142

0,144

0,142

0,144

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,53

54,63

54,59

54,69

Danzig.....

46,83

46,93

46,83

46,93

London .....

12,21

12,24

12,225

12,255

HeljmgforS..

5,38

5,39

5,385

5,395

Paris ......

16,38

16,42

16,38

16,42

Holland ....

168,36

168,70

168,41

168,75

Italien.....

20,24

20,28

20,24

20,28

Japan ......

0,713

0,715

0,713

0,715

Jugoslawien

5,674

5,686

5,674

5,686

Oslo..... :

61,32

61,44

61 38

61,50

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon ....

11,07

11,09

11,07

11,09

Stockholm...

62,96

63,08

63,03

63,15

Schweiz ....

80.92

81,08

80,89

81,05

Spanien....

33,96

34,02

33,94

34,00

Prag.......

Budapest ...

10,275

10,295

10,275

10,295

R eu yort ...

2,486

2,490

2,486

2,490

Berlin,! 8.Oktober

Geld

Brief

Amerikanische Roten..............

Belgische Noten .................

Dänische Noten ................

Englische Noten .................

Französische Noten...............

2,438

41,68

54,38

12,19

16,33

167,99

19,46

61,22

62,86

80,71

33,58

2,458

41,84

54,60

12,23

16,39

168,67

19,54

61,46

63,12

81,03

33,72

Holländische Noten...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Spanische Noten.................

Ungarische Kotet ................