Oberheffen
Jahren war hier eine Straße vorgesehen und
fern, daß sein Gespann nicht gefährdet war
20
hatten.
Landkreis (Sichen
xhema
Ott
Fischer
1900:
Sack
Dörr
>ur Zeit wird von Sauber eine fünf
ein der
wie folgt: Union:
chens Straf« s bi» Ange« Hand« Zähren h, als i den ür die :d die
,u von
-Neben-
Schottens Bürgermeister fährt nach Amerika.
ie bei Steen wurde i. Ein Panik .eren." tte sie \ maß lichem
Turnhalle) errichtet. Durch den Bau dieser Brücke wird eine sehr schöne Verbindung zwischen Nieder- Hofen und Amthausstraße, die seither nur in einem schmalen Holzsteg für Fußgänger bestand, hergestellt. Schon bei der Feldbereinigung vor rund
lom- einer e alte arina mißt zelun- \ dem i und entzwei nsallg ch in )d)QU« urben -Hause
Blickhan
Wagner Kolter
Allermann Rosenberger
entsprechender Raum freiaelassen worden. Wenn Weg von der Niederhofen-Straße bis zur
mben, e daß 15 zu „3ch i ein lebet' hen." Heb! Sräsin ension chkoM' gleich
teDr. deren ,einlich ! nicht laßen, g von e aus,
Brücke vollständig mit Steinen ausgebaut sein wird, haben wir eine sehr schöne und gerade Ver- bindungsstraße nach dem Bahnhof, die die Hauptverkehrsstraße in der Breitgasse (Richtung Frankfurt a. M.) um eine große Zahl von Fuhrwerken aus Hochelheim, Dornholzhausen usw., die zum Bahnhof wollen, entlasten wird. Auch für den dörflichen Verkehr, der Tummelplatz für das Jungvieh befindet sich gleich links neben der Brücke, besonders an den Markttagen, wird diese Brücke vorzügliche Dienste leisten.
)—( Aus der mittleren Wetterau, 18. Okt. Die Zuckerrübenernte ist gegenwärtig in vollem Gange. Der Rübenertrag fällt besser aus, als man nach der langen Trockenheit des Sommers erwartet hatte. Die Verladung der Zuckerrüben zur Verwertung in der Zuckerfabrik in Friedberg hat bereits begonnen; zum Teil werden die Rüben mittels Fuhrwerks nach der Zuckerfabrik gebracht, aus den entfernteren Gegenden erfolgt der Versand durch Verladung an zentral gelegenen Güterbahnhöfen.
Kreis Bübingen
ch Nidda, 18. Okt. Um eine bessere Uebersicht an der Straßenkreuzung Nidda — Bad Salzhausen mit der Bahnstrecke Nidda—Schot-
Zn Kisten und Kasten liegen noch io manche warme Sachen für unsere kleinsten. Die Fungmädel werben am Sonntag auch zu Dir kommen unb um Wäsche unb kleibung für die ärmsten kinber bitten.
Gib ihnen, was Du übrig hast — wir alle wollen boch, bah alle beutschen kinber gesund bleiben unb stark werben. — Also hilf auch Du!
Die Kreisführung des WHW. Gießen.
Gebhard Berger Leichter Kirsch
Henkelmann Hammer Jäger Koch Mank Heilmann Langsdorf Lippert Zeiler
von Eckartsborn her. Walter wollte sich vergewif- und
Mark, insgesamt also 155,45 Mark.
s. Lang-Göns, 18. Okt. Hi der hiesigen Baufirma Ludwig L Meter breite Betonbrücke über den Gönsbach (im Wiefengrund zwischen dem Dorf und der
ten zu schaffen, wurde in den letzten Tagen die hohe Bahnböschung mit einem Teil der anschließenden Mauer eines Gartens abgetragen. Durch diese Maßnahme dürften die Verkebrsverhältnisse an dieser stark befahrenen Stelle wesentlich verbessert worden sein.
}) Bad Salzhausen, 18. Okt. Im Laufe der Sommermonate herrschte in unserem Bade ein besonders ftarfer Verkehr von Badegästen und Wochenendbesuchern. Nach dem Abschluß der Saison haben das staatliche Kurhaus und oas Kaufmanns-Erholungsheim in den letzten Tagen geschloffen. Das Reichsblindenheim wird Ende dieses Monats von den letzten Gästen verlassen werden. Die Abgabe von Bädern im Badehaus ist nunmehr ebenfalls beendet.
O r t e n b e r g, 18. Okt. (LPD.) Der in den 50er Jahren stehende Landwirt Heinrich Walter aus dem Nachbarort Selters wollte am Freitagmorgen mit seinem Pferdefuhrwerk Basaltstaub im hiesigen Steinbruch von de Groote & Bauer holen. Er ließ sein Fuhrwerk auf der Straße Ortenberg— Eckartsborn stehen und ging in den Steinbruch, vor dessen Eingang unmittelbar die Gleise der Eisenbahn vorbeilaufen. Kurz vor 8 Uhr kam ein Zug
Generalversammlung der Ortsgruppe Gießen des:Rf£.
Gestern abend hielt die hiesige Ortsgruppe des Reichsbundes für Leibesübungen ihre Generalversammlung ab. Dr. Möckelmann begrüßte die Teilnehmer. Er gab zunächst bekannt, daß die Ortsgruppe zwei Neuaufnahmen (Militärsportverein „Generalfeldmarschall von Hindenburg" und die Frauengemeinschast für Körperschulung) zu Der« zeichnen hatte. Der Billardklub sei ausgeschieden, da der Verein aufgelöst wurde. Dr. Möckelmann wies dann auf die Notwendigkeit der gegenseitigen Fühe lungnahme hin, wenn eine gedeihliche Zusammenarbeit im RfL. möglich sein solle. Er betonte, daß für größere Veranstaltungen Unbedingte straffste Zusammenarbeit erreicht werden müsse. Er forderte ferner dazu auf, das Winterhilfswerk auch in die- fe*i Jahre wieder tatkräftig zu unterstützen. Sehr erfreulich sei es, festzustellen, daß die Stadtverwaltung Gießen in diesem Jahre für die Belange des Sportes, insbesondere für die Förderung der Olympiavorbereitungen, einen erheblich höheren Betrag zur Verfügung stellte, als im Vorjahre. Nachdem der Redner einen gedrängten Rückblick auf die sportlichen Veranstaltungen des Jahres gegeben hatte, nachdem Herr R e i n i n g über den Verlauf und die Ergebnisse des Gaufestes berichtet hatte, sprach Dr. Möckelmann über die Vorschläge, die der Stadtverwaltung hinsichtlich der Schaffung einer größeren Sportplatzanlage gemacht worden sind. Der Plan, dessen Verwirklichung zwar nicht in der Gegenwart, wohl aber etappenweise in nächster Zukunft angestrebt werden solle, sieht u. a. eine Kampfbahn mit Spielfeld, Uebungsfelder, Aufmarschplatz, Tennisplätze, ein Sommerschwimmbad usw. vor. Als dringliche Aufgabe wurde eine Erweiterung des Hallenschwimmbades bezeichnet. Nachdem noch auf die nunmehr harmonische Zusammenarbeit mit der Hitler-Jugend hingewiesen worden war, nachdem auch Rechenschaft 'abgelegt worden war über die Verwendung vorhandener Gelder schloß Dr. Möckelmann seinen Jahresbericht.
Herr Gerhardt referierte anschließend kurz über die neuen Bedingungen für die Abnahme des Reichssportabzeichens.
Im weiteren Verlauf des Abends sprach Dr. Möckelmann noch über die Satzungen des Reichsbundes für Leibesübungen, über die bevorstehenden Zusammenfassungen im Deutschen Sport und gab damit einen Ausblick auf das, was m der Organisation der Deutschen Leibesübungen dem-
lief trotz der Warnungen der Steinbrucharbeiter hinaus und direkt vor die Lokomotive des Personenzuges. Er wurde auf der Stelle getötet.
Kreis Schotten.
■ Schotten, 18. Okt. Die Teilnehmerinnen an dem freiwilligen Mädchen-Arbeitsdienstlager, das hier in der Schützenhalle untergebracht und von etwa 20 Mädchen in den letzten Wochen besucht war, verabschiedeten sich nach dem Ablauf des Kurses von der Bevölkerung Schottens und der Umgebung, bei der die Mädels wackere Hilfe im Haushalt und in den landwirtschaftlichen Betrieben geleistet hatten, mit einem Abschiedsabend in der stark besuchten Turnhalle. Die Unterhaltung des Abends war recht vielseitig gestaltet worden. Die Mädels erfreuten durch die Aufführung eines Märchenspiels, durch Schattenspiele, Gedichte, Lieder und Szenen in Wort und Bild, ferner bereicherte ein Blasorchester die Darbietungen des Abends in schönster Weise. Ortsbauernführer Rühl sprach über die Verbundenheit des freiwilligen weiblichen Arbeitsdienstes mit der Bevölkerung von Schotten und Umgebung, Bürgermeister Mengel sprach den Mädchen den Dank und die Abschiedsgrüße der Stadt Schotten aus. Bei Tanz und froher Unterhaltung nahm der Abend einen schönen Verlauf.
hatte, wie sehr sich die Regierung um eine glückliche Erfüllung aller Aufgaben zum Gedeihen des Ganzen bemüht, ermahnte er alle Volksgenossen, treu zur Sache des Führers zu stehen und mit« zuhelfen an dem großen Ausbauwerk des Führers. Mit dem Treugelöbnis zu Führer und Vaterland und dem Gesang des ersten Verses des Horft- Wessel-Liedes fand die Versammlung ihren Abschluß. — Bei der E i n t o p f s a m m l u n g in unserer Ortsgruppe am vorigen Sonntag gingen folgende Spenden ein: Oppenrod 11,30 Mark, Burkhardsfelden 41,80 Mark, Großen-Bufeck 102,35
w Klein - Linden, 19. Okt. Am Donnerstag- abend wurde in Gegenwart sämtlicher Gliederungen der NSDAP, und vieler Volksgenossen je ein Stürmerkasten der Deutschen Arbeitsfront und der Hitlerjugend eingeweiht. Der Kreiswalter der Deutschen Arbeitsfront, Pg. Wagner- Gießen, unb Ortsgruppenleiter Dr. Crößmann hielten Ansprachen und ermahnten, getreu den Richtlinien unseres Führers den Kampf für die nationalsozialistische Bewegung durchzuführen. Unser Dorf besitzt jetzt drei Stürmerkasten, einer hängt am Maiplatz, der zweite an der Geschäftsstelle der Deutschen Arbeitsfront in der Frankfurter Straße, der dritte nm Heim der Hitlerjugend in der Wetzlarer Straße.
wg. Großen-Bufeck, 18. Okt. Im vollbesetzten Saale des Gastwirts Wilhelm Wagner sand gestern abend eine Kundgebung der NSDAP, statt. Im Anschluß an einen Sprechchor der Hitler-Jugend sprach Kreisleiter Seipel- Friedberg als Hauptredner des Abends über die politischen Tagesfragen unserer Zeit. Er nahm dabei mit Entschiedenheit Stellung gegen das Treiben Der Staatsfeinde und Dunkelmänner und betonte Die Notwendigkeit für jeden einzelnen Volksgenoffen, sich im Interesse der Volksgesamtheit den Maßnahmen der Regierung zu unterstellen. Nachdem der Redner sich mit den wichtigsten Einzelfragen unserer Zeit beschäftigt und dabei dargelegt
Bürgermeister M e n g e l.
Wie von uns bereits berichtet, fährt Bürgermeister Menge! von Schotten nach Neuyork, um dort als Gast des „S ch o t t e n e r Männer- chors" in Neuyork an dessen 50-Jahr feier teilzunehmen. Bürgermeister Menge! wurde von den deutschen Landsleuten im „Schottener Männerchor" in Neuyork als Ehrengast und Vertreter der alten Heimat eingeladen. Die Hin- und Rückfahrt und den Aufenthalt in Neuyork bestreiten die Gastgeber, die sich jetzt schon sehr darauf freuen, den Vertreter der oberhessischen Heimatstadt in ihrer Mitte zu sehen. Bürgermeister Menge! wird Mitte November an Bord des Dampfers „New Dort" abreifen. (Aufnahme: Konrad, Hungen.)
Einweihung der Bezirksführerinnenschule des weiblichen Arbeitsdienstes.
Bingenheim (Kr. Friedberg), 18. Okt. (LVD.) In dem alten Gebäude des Bingenheimer Schlosses hat der' Frauenarbeitsdienst ganze Sache gemacht. In wenigen Monaten wurden aus den dem Verfall nahen Räumen freundliche Zimmer geschaffen, die heute die Führeranwärterinnen des weiblichen Arbeitsdienstes aufnehmen. Don den sechs Bezirksführerinnenschulen, die in Deutschland die Führerinnen des weiblichen Arbeitsdienstes f,ür ihre kommende Arbeit schulen, hat der Gau Hessen- Nassau die jetzige Bezirksführerinnenschule in Bingenheim, die die Führeranwärterinnen der Gaue Hessen-Nassau, Rheinland und Westfalen aufnimmt.
In Anwesenheit der Reichsfrauenführerin Sch oltz-Klink, des Hauptamtsleiters der NSV. H i l g e n f e l d t, des Gauleiters Reichsstatthalter Sprenger, des stellvertretenden Gauleiters Reiner, des Landesbauernführers Dr. Wag« n e r, des Gauamtsleiters der NSV. Bürgermeister Haug (Darmstadt), Vertretern von Behörden und Verbänden, sowie der Lagerleiterinnen des ganzen Gaues wurde die Bezirksführerinnen- schule Bingenheim am Freitag ihrer Bestimmung übergeben. Nach einer Führung durch die Räumlichkeiten fand im Schloßhof eine kleine Eröffnungsfeier statt. Die Lagerleiterin Hilde Wagner begrüßte die Gäste mit herzlichen Worten und wies darauf hin, daß die Führerinnenschule den jungen Mädchen richtungweisend sein würde fürs ganze Leben. Ein Bauernspiel, aufgeführt vom Frauenarbeitsdienst, gab Einblicke in das kulturelle Schaffen der jungen Mädchen.
Reichsfrauenführerin Scholtz-Klink erläuterte kurz den Aufbau des Frauenarbeitsdienstes und bat Den Gauleiter, die Bezirksführerinnenfchule in feine Obhut zu nehmen. Gauleiter Sprenger wies Darauf hin, daß der Arbeitsdienst eine gute Grundlage für die Frau fei. Mit dem im Arbeitsdienst liebernommenen und Erlebten würde nationalsozialistische Aufbauarbeit geleistet. Der Gauleiter sicherte der Führerinnenschule weiteste Unterstützung zu. Mit dreifachem Sieg-Heil auf den Führer schloß die Feierstunde. Anschließend an die offizielle Eröffnungsfeier fand ein gemeinsames Abendessen statt, das die Mädchen in ihren Küchen zubereitet
nächst zu erwarten sein wird. Unter Punkt „Der- schiedenes" wurden in reger Frage und Antwort meist organisatorische Fragen geklärt. Ferner wurden die Vorbereitungen für die Olympia-Werbeveranstaltung am 2. Novemlnr in Cas6 Leib besprochen. Der Werbewart für den Hilfsfonds, Herr Pitz, sprach kurz über die Bedeutung der Olympia 1936.
Mit einem dreifachen „Sieg-Heil!" auf den Führer Adolf Hitler schloß Dr. Möckelmann die Versammlung.
1900—„Hmon" Aiederrad.
Mit Union Niederrod erscheint wieder ein Vertreter aus der Gauliga des Gaues Südweft. Wenn der Name und Ruf der Niederräder nicht fo strahlend und glänzend ist, wie der feiner großen Nachbarn — Eintracht und Fußball-Sportverein Frankfurt —, fo stehen sie in spielkultureller Hinsicht den beiden wohl kaum etwas nach. Die Erfahrungen haben gelehrt, daß gegen Niederrad nur mit einer erprobten und kampsstarken Elf etwas zu erreichen ist. Aber nicht nur auf eigenem Platze ist Union gefürchtet, nein, sie versteht auch auf dem Platze oes Gegners zu spielen, zu kämpfen und zu gewinnen. Das haben die seitherigen Verbandsspiele bewiesen. Die Leute van Union bewiesen durch einen beachtenswerten Sieg in Pirmasens (3:2), daß ihre seitherigen Erfolge nicht Zufall waren, sondern auf Grund ihrer guten Leistungen verdient waren.
Die Gießener Blauweißen halten wohl keinen Vergleich aus. Ihre Spielstärke reicht an die des sonntäglichen Gegners nicht heran. Frühere Ergebnisse als Maßstab anzuleaen wäre verfehlt. Wohl gab es einmal Zeiten (auf dem alten Platz an der Hardt), da konnte Niederrad gegen die 1900er fein Spiel gewinnen. Doch wie sich die Zeiten ändern, so hat sich auch hier verschiedenes geändert. Eins aber muß man den Leuten vom Trieb lassen, sie verstehen sich ihrem Gegner anzupassen. Je größer der Gegner, je größer die Leistung.
Die Aufstellung der beiden Mannschaften lautet
Die markantesten Erscheinungen in der Niederräder Elf sind Leichter, Kirsch und Rosenberger. Leichter neben seinem einzigen Vereinskamerad. Kirsch ist der Torschütze der Mannschaft. Rosenberger, der Senior der Mannschaft, ist noch einer von der alten Fußballgarde. Blickhan ist ein ruhiger und besonnener Torwächter. Wagner und Kolter, zwei unerschrockene Verteidiger, zeichnen sich durch kluges Stellungsspiel und befreiende Abschläge aus. Allermann, ein Mittelläufer über Durchschnitt. Gebhard und Sack sind zwei schnelle Außenstürmer.
Die Aufstellung der Blauweißen ist die derzeit stärkste Vertretung. Fischer hat in den letzten Spielen der unteren Mannschaften bewiesen, daß seine Aufstellung in der Ligamannschaft berechtigt ist. Lippert und Zeiler werden riesige Arbeit zu verrichten haben. In der Läuferreihe steht Heilmann in der Mitte. Es ist feststehende Tatsache, daß mit Heilmann als Mittelläufer das Spiel der 1900er steht und fällt. Im Sturm wurden einige Umwandlungen vorgenommen. Dörr steht auf Rechtsaußen, weil Henkelmann (früher Heuchelheim) auf Linksaußen eingesetzt wird. Im Jnnensturm wird, falls die ausstehenden Spielberechtigungen eintreffen, noch eine Veränderung vorgenommen.
Man erwartet ein ehrenvolles Ergebnis.
1900 II — Leihgestern I.
Nur restloser Einsatz aller Spieler hat Aussicht auf Erfolg, denn die Gäste gehen bestimmt mit großem Schwung und Eifer an ihre Ausgabe heran.
1900 III — Steinbach I.
Beide Mannschaften haben am vergangenen Sonntag mit hohen Tordifferenzen gewonnen. Wer diesmal das bessere Ende für sich behalten wird, muß man abwarten.
Die Spiele der Bezirksklasse.
Watzenborn-Steinberg — Naunheim (Rüspeler, Gießen).
Bissenberg — Frohnhausen (Zitzer, Gießen). 05 Wetzlar — Sinn (Müller, Frohnhausen). Dillenburg — Niedergirmes (Keller, Naunheim). Das interessanteste Spiel des Sonntags wird ohne Zweifel in Steinberg ausgetragen werden. Der Tabellenletzte trifft hier auf den Tabellenführer und wird alles daransetzen, wenn möglich ein Unentschieden, wenn nicht einen Sieg herauszuholen. In Bissenberg wird ein Spiel gleichwertiger Mannschaften ausgetragen. Man traut dem Gastgeber einen knappen Sieg zu. Die Wetzlarer sollten in der Lage sein, die Gäste aus Sinn zu schlagen. Trotzdem werden sie hart um den Sieg kämpfen müssen. Dillenburg wird sich kaum die Gelegenheit gegen die Niedergirmeser, zu zwei weiteren Punkten zu kommen, entgehen lassen.
VfB.-ReichSbahn Gießen.
Die Liga und die zweite Mannschaft sind spiel- frei. Die dritte Mannschaft muß nach Grüningen und hat einen schweren Stand, da die Gastgeber als sehr spielstark bekannt sind. Die Gießener sind in ihren Leistungen in letzter Zeit sehr schwankend und müssen endlich wieder einmal eine Leistung zeigen, die ihrem wahren Können entspricht. Der Ausgang ist als offen zu bezeichnen.
Die erste Jugend fährt nach Wiefeck. Trotzdem sie auf fremden Gelände spielt, dürfte sie auf Grund ihrer seitherigen Leistungen den Sieger stellen. Die zweite Jugend empfängt die gleiche der Wetzlarer Sportfreunde. Die Hiesigen in neuer Ausstellung sollten ein gutes Spiel zeigen können. Die Schüler empfangen ebenfalls die gleiche der Sportfreunde Wetzlar. Beide Mannschaften können ein technisch schönes Spiel liefern.
Watzenborn-Steinberg I — DfV.-R. I 1:5.
Dom vergangenen Sonntag ist noch der Spielbericht des Spieles der 1. Mannschaft gegen Watzen- born-Steinberg nachzutragen.
Die Gießener zeigten in Watzenborn-Sternberg ein sehr gutes Spiel und waren dem Gastgeber sowohl im Zusammenspiel, als auch in Schnelligkeit überlegen. Die gesamte Mannschaft arbeitete ganz auf Erfolg. Dabei waren die Teutonen nicht einmal schlecht, sondern hatten nur das Unglück, auf einen Gegner zu stoßen, der einen seiner besten Tage hatte. Kurz nach Spielbeginn gingen die Gießener durch Wlodareck, der einen Fehler des gegnerischen Läufers geschickt ausnutzte, in Führung. Trotz leichter Überlegenheit der Gäste, konnte aber kein weiterer Erfolg erzielt werden, da Lang und Fett der Steinberger Verteidigung ein überragendes Spiel lieferten.
Nach Halbzeit erhöhten die Gießener auf 3:0 durch Fehling nach guter Vorarbeit von Ranft. Nachdem Szponick auf 4:0 durch Bombenschuß erhöht hatte, ging der Steinberger Lang in den Sturm und brachte sofort System in diese Fünferreihe. Der Erfolg war das Ehrentor der Teutonen. Kurz vor Schluß stellte wiederum Szponick das Endresultat durch einen scharfen Schuß her.
„ FC.Teutonia" Watzenborn-Steinberg
Der Tabellenführer Naunheim bei den Teutonen.
Zum 5. Verbandsspiek tritt am kommenden Sonntag die 1. Mannschaft der Teutonen auf eigenem Platze dem Tabellenführer und auch Meisterschaftsfavoriten Naunheim gegenüber. Wohl war die einheimische Elf in den bisher 4 ausgetragenen Spielen stets unterlegen, erfreulicherweise aber wurde bis jetzt der Mannschaftsgeist noch nicht bezwungen. Die Mannschaft wird sich auch weiterhin unverdrossen in den kommenden schweren Verbandsspielen ihren Gegnern stellen, um die einzigartig in wenig Jahren erkämpfte Zugehörigkeit zur Bezirksklasse ehrenvoll zu verteidigen. — Nun steht allerdings am kommenden Sonntag wohl die stärkste Mannschaft der Klasse Gießen-Dill den Einheimischen gegenüber. Man erwartet ein fesselndes Kampfspiel. In Schiri H. R ü s p e l e r (Gießen) hat man sicher den gerechten Spielleiter.
Die unteren Mannschaften der Teutonen sind sämtlich spielfrei.
Kreisklaffenspiele des Gonntags.
Albshaufen — Heuchelheim (Niersbach, Wetzlar); Rodheim — Grünberg (Böcher, Gießen); Lollar — Großen-Bufeck (Deis, Nauborn); 1900 2. — Leihgestern (Kleemann, Bissenberg); 1900 3. — Steinbach (Happel, Steinberg); Bissenberg 2. — Burgsolms (Wolf, Allendorf); Steindorf — Sportfreunde Wetzlar (Offenbacher, Gießen); Holzhausen — Ehringshausen (Kaletsch, Wetzlar); Nauborn — Ulm (Grote, Mainzlar); Großen-Linden — Lich 2. ((3er-


