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kago (USA.) einen Stempel, der besagte, daß die Karte fehlgeleitet worden sei. Nun brachte der Be-1
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— Die Drusch«
Kirche und Schule
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Kirchenmusikalische Feierstunde.
Die kleine Gemeinde Wisselsheim bei Bad-
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Ka el) gebildet. Als unterste Gliederung wurden 50 I Anspruch n Kreisgruppen errichtet. &en ^a^en*
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er Beteiligung der hiesigen Gemeinde, wie auch jedermm Gemeindegliedern aus Mittel-, Nieder-Seemen nassen!
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Aus den preußischen Nachbargebieten
Die Hofmühle bei Klein-Rechtenbach
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Die Bezirksgruppe unterhält neben der Hauptgeschäftsstelle weitere hauptamtlich besetzte Geschäftstellen in Wiesbaden, Darmstadt, Offenbach, Mainz und Kassel und nebenamtlich besetzte in Hanau, Fulda, Limburg, Wetzlar, Worms und Gießen.
Die Bezirksgruppe Hessen der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel, umfassend den Wirtschaftsbezirk Hessen, zählt zur Zeit 25 000 Mitglieder. Nach restloser Er- assung der letzten Außenseiter dürfte die Zahl aus 30 000 ansteigen. Der weitaus größte Prozentsatz entfällt auf die Fachgruppe Nahrungs- und Genußmittel, der in weitem Abstand die Fachgruppen Textilien, Kohlen, Tabakwaren, Papier- und Schreib- waren, Eisen, Drogen, Schuhe und weitere folgen.
Entsprechend den Kammerbezirken wurden die Bezirksuntergruppen Frankfurt a. M. (Gebiet des Rhein-Mainifchen Industrie- und Handelstages) und Kassel (Gebiet der Industrie- und Handelskammer
Postkarte wurde auch beim Postamt S ch t e r d i n - gen richtig abgestempelt. Nun aber fängt sie schon an, merkwürdig zu wandern, denn sie trägt links
1 Ober-Seemen, 16. Sept. Am gestrigen rntaq feierte der Zweigverein Schotten H Gustav-Adolf-Stiftung unter sehr
l a r und Oberlahn.
Regelmäßige Sprech st unden werden zur Beratung der Unternehmer wie folgt abgehalten:
In Alsfeld, am Lieden 12, jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 10 bis 12 Uhr.
In Büdingen, Braunes Haus am Marktplatz, Montags von 13.30 bis 15.30 Uhr.
In Friedberg, Bismarckstraße 11, Freitags von 10 bis 12 Uhr.
In Gießen, Horst-Wefsel-Wall 39, Dienstags von 9 bis 12 Uhr, Mittwochs (außer 1. und 3.) von 16 bis 18 Uhr, Donnerstags von 16 bis 18 Uhr.
Zn Nidda, Bürgermeisterei, Montags von 10 bis 12 Uhr.
In Weilburg, Bürgerhof, Bogengasse, Donnerstags von 10 bis 12 Uhr.
Zn Wetzlar, Adolf-Hitler-Haus 1/10, Freitags von 15 bis 17 Uhr.
Außerhalb dieser Zeiten ist der Unternehmer- Rechtsberater zu persönlichen Rücksprachen nach vorheriger schriftlicher oder telephonischer Verabredung ebenfalls bereit.
amte die Karte auf den richtigen Weg, so daß bet Irrläufer sein Ziel, wenn auch reichlich spät, doch noch erreichte. Bemerkt sei noch, daß der Bestimmungsort Biedenkopf keinen weiteren Zusatz trägt und auch die amerikanischen Postbeamten die Lage Biedenkopfs nicht näher bezeichneten.
Kreis Wetzlar.
Loge, j ngen W
Bezirksgruppe Hessen der Wirtschastsgruppe Einzelhandel
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unten einen zweiten Stempel „Stuttgart Bp. 1. 14. 4.", ein Beweis, daß sie aus ihrer geordneten Bahn herausgekommen und bei der Würt- tembergischen Bahnpost Stuttgart-Frankfurt unter die Auslandsendungen geraten war. Von da ab deckt tiefes Dunkel ihr weiteres Geschick. Nach mehr als 4 4 Jahren ist sie jenseits des Ozeans wieder aufgetaucht und erhielt in Chi-
leinelN^ Siedel ।
Die Deutsche Arbeitsfront
Rechtsberatungsstelle Gießen.
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G- stav Adolf-Tagung im Kre se Schotten.
Lck üb, ^Lauter, 18. Sept. Bei der Versteige- ceis jiiiir g der Zwetsch en der Gemeinde wurden h. Den Zentner am Baum 7 f :" ° c'1x*~e — ßaubflim^ bezahlt. -
Schotten
K. f)Q! - Deub
Dorfe ist beendet. Die Dreschmaschine hat den Ort bereits verlassen. — Durch die Gaufilmstelle der NSDAP, wurde dieser Tage hier der Film „Lied der schwarzen Berge" vorgeführt. Zm Beiprogramm wurde ein Bildstreifen aus der Arbeit der NSV., insbesondere von der Kinder-Landverschickung gezeigt. — Auch in unserem Orte wurde nunmehr ein „Stürmer"- Kasten angebracht und seiner Bestimmung übergeben.
Kreis Friedberg.
LPD. Friedberg, 18.Sept. Ein merkwürdiger Unfall ereignete sich in der Gemarkung Reichelsheim. Dort trat ein junges Rind auf der Weide in ein W e f p e n n e ft. Sofort stürzte sich ein ganzer Schwarm auf das arme Tier und zerstach es so, daß es, von Schmerzen gepeinigt, die Flucht ergriff. Beim Dorfeingang riß das Rind eine Frau um, die hierbei mehrere Rippenbrüche daoontrug.
§ Münzenberg, 18. Sept. Dieser Tage unternahm hier im Hofe unserer Burg ein junger Mann von auswärts einen Selbstmordver- s u ch. Der junge Mann, der sich eine schwere Schußwunde beigebracht hatte, wurde zunächst in das Johanniter-Krankenhaus zu NiederWeisel gebracht, später in die Chirurgische Klinik zu Gießen übergeführt. Kurz nach seiner dortigen Einlieferung erlag er der Verletzung.
Kreis Lauterbach.
Die Bezirksgruppe Hessen ist der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel, diese wiederum der Reicbs- gruppe Handel der gewerblichen Wirtschaft eingegliedert. Die bisherigen Landes- und Ortsverbände des Einzelhandels werden bis auf einen Verband, der Träger der wirtschaftlichen Einrichtungen bleiben wird, aufgelöst.
In der Gründungsversammlung der Bezirksgruppe wurden die vom Leiter der Wirtschaftsgruppe genehmigten Satzungen vom neu bestimmten Beirat angenommen.
Zn seinen einleitenden Ausführungen betonte der Leiter der Bezirksgruppe Hessen, Herr Wilhelm Köhler, daß die neue Organisation der gewerblichen Wirtschaft nicht zu vergleichen sei mit den früheren Znteressenoerbänden. Infolgedessen dürften auch die Arbeiten der neuen Vereinigung immer nur unter Berücksichtigung des Wohles des gesamten Volkes beurteilt werden. Noch werde die Produktivität des Handels nicht immer restlos an- erkannt, obwohl speziell auch der Einzelhandel als Risikoträger in der Wirtschaft genau wie andere Berufsgruppen produktive Arbeit zu leisten habe. Zm Opfern — so erklärte Herr Köhler — lasse sich der Einzelhandel von niemand übertreffen, von niemandem aber auch lasse er sich an der Ehre an*
Die Abteilung Unternehmer - Rechtsberatung der Rechtsberatungsstelle der DAF. in Gießen wurde mit Wirkung ab 1.9.1935, nachdem der frühere Sachbearbeiter Pg. Dr. Münch auf eigenen Wunsch ausgeschieden ist, neu besetzt durch den Gerichtsassessor und Dipl.-Volkswirt Pg. Dr. jur. Karl W i r t g e n. Das Tätigkeitsgebiet des Unternehmer-Rechtsberaters umfaßt die Provinz Oberhessen, sowie die politischen Kreise W e tz -
Im Rahmen der gesetzlich verankerten Pflichtorganisation der gewerblichen Wirtschaft fand die konstituierende Versammlung der Bezirksgruppe Hessen der W i r t s ch a f t s g r u p p e Einzelhandel im Sitzungssaale der Industrie- und Handelskammer zu Frankfurt«. M. statt. Zum Leiter der Bezirksgruppe war schon in der großen Kundgebung des rhein-mainischen Einzelhandels am 24. März Herr Wilhelm Köhler (Frankfurt a. M.) vom Leiter der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel, Dr. Hayler (Berlin), bestimmt und eingesetzt worden. Zu einem Stellvertreter berief Herr Köhler Herrn Dr. Mettenheimer, in Firma Anton Hartmann Sohn (Frankfurt a. M.) In den engeren Beirat (Verwaltungsausschuß) wurden berufen die Herren Balz ar, Hans Mayer und Treufch (Frankfurt a. M.). Zum Hauptgeschäftsführer der Bezirks- gruppe wurde Herr Dr. Tripp und zu feinem Stellvertreter Herr Stabe! zur Bestätigung durch den Leiter der Wirtschaftsgruppe oorgeschlagen.
Der Beirat setzt sich zusammen aus den Leitern der wichtigsten Kreisgruppen und aus den Leitern der 31 Bezirks f a ch gruppen.
K nilpeise unter her Trockenheit gelitten haben. Im b M e|iiiien bleibt der Ertrag unter dem des vergange- ii'rt Jahres zurück.
M < Göbelnrod, 18. Sept. Am vergangenen PiMiomtag besichtigte Kreisfeuerwehrinspektor Bous- , QNj f'i e: (Gießen) unsere Pflichtfeuerw ehr. Den ' Ne, llceizier-Uebungen folgte ein Brandangriff. An- ns HiMenb sprach der Kreisfeuerwehrinspektor der seinen Dank für die Einsatzbereitschaft aus ind ermahnte sie, im Falle eines Brandes zur Er- irbe । —
Der Unternehmer-Rechtsberater steht den Unternehmern, soweit sie Mitglied der DAF. sind, im Rahmen der allgemeinen Dienstordnung in der Erteilung von Rechtsauskünften, der Bearbeitung von Streitfällen und der Prozehvertretung in der ersten Instanz auf dem Gebiete des Arbeitsrechts, sowie der Sozialversicherung zur Verfügung.
Viele Sreitigkeiten zwischen Unternehmern und Gefolgschaftsangehörigen können ohne Gerichtsverhandlungen bei Inanspruchnahme der Rechtsberatungsstelle beigelegt oder, vermieden werden.
Für die G e f o l g s ch a s t s a n g e h ö r i g e n be- stehen an den oben angegebenen Plätzen ebenfalls Rechtsberatungsstellen, die mit Gefolgschafts- Rechtsberatern besetzt sind.
Den Gefolgschaftsanaehörigen, soweit sie Mitglied der DAF. sind und für die, die in der Dienstordnung festgelegten Voraussetzungen für Gewährung von Rechtsschutz erfüllt sind, stehen die Gefolgschafts-Rechtsberater in den festgelegten Sprechstunden, die bei jeder Rechtsberatungsstelle zu erfahren sind, kostenlos zur Beratung und Vertretung zur Verfügung. Gewarnt werden die Mitglieder, sich von unberufenen Personen beraten und vertreten zu lassen.
Die Rechtsberatungsstellen haben in der Zeit ihres Bestehens schon sehr viel dazu beigetragen, das Verhältnis zwischen Unternehmer und Gefolgschaft zu einem für beide Teile und zum Nutzen des Volkes ersprießlichen Zusammenarbeiten zu gestalten, indem Meinungsverschiedenheiten geklärt I und beigelegt wurden.
j rs -umente ganz auf den Wortlaut bezogen sind. £16 wurde diese kirchen-musikalische Feier für Die (Itueinbe unb bie Ausführenben ein tiefes Erleb- s.jFrohen Herzens verließen alle das schöne Dors-
* Wetzlar, 19. Sept. Der L a n d r a t des Kreises Wetzlar hat angeordnet, daß die Tauben in der Zeit vom 25. September bis 25. Oktober derart zu halten find, daß sie die bestellten Aecker jund Gärten nicht aufsuchen können.
OreistLdtekampf im Nmgen.
Der 1. Kraft- und Sportklub 1893 Gießen tritt am kommenden Samstag im Cafä Leib mit einem erstklassischen Programm an die Oeffentlichkeit. Dem Verein ist es gelungen, die kampfstarken Ringer- Mannschaften von Offenbach (Bürgel) und Friedberg zu verpflichten. Die Offenbacher sind eine der besten Mannschaften des Kreises Frankfurt und auch den Friedbergern geht ein guter Ruf voraus. Die Gie* ßener Mannschaft ist durch Zuzug neuer Kräfte sehr verstärkt, so daß der Ausgang der Kämpfe völlig offen ist. Insgesamt gibt es 21 Kämpfe zu sehen.
Die einheimische Mannschaft tritt in folgender Auf- stellung an: Bantamgewicht Walther; Federgewicht A. Funk, Leichtgewicht Klotz, Welter- gewicht Vetter I. R. 8, Mittelgewicht Tr e ch s- l e r bzw. Kaffenberger, Halbschwergewicht Bell off, Schwergewicht Emmerich. Im Ge- wichtheben ist der bekannte Offenbacher Sattler am Start, der von den Gießenern Fr. Funk und W e st b r o ck assistiert wird. Auch die Rundgewlchts- riege von Bürgel, sowie der ausgezeichnete Amateurartist Walter vom gleichen Verein, werden mitwirken.
VfB.-Reichsbahn-Leichtathletik.
Klub-Rückkampf
gegen die Turngemeinde in Friedberg.
Diese Klubkampf hat insofern eine besondere Note, da er in vier Klassen gestartet wird. Es kämpfen bie Aktiven, Frauen, die Jugend und die Alten Herren. Der Kampf wird also auf denkbar breitester Basis ousn geführt. Gewertet wird nach Länderkampfwertung, also Platzwertung. Der Erste erhält 4 Punkte, der
und Gedern sein diesjähriges Jahres fest. Fah- , nengefchmückte Häuser und frohgestimmte Herzen entboten den Willkommgruh.
Am Vormittag fand ein Jugend gottes- dienst statt, der auch von Erwachsenen sehr aut besucht war; er wurde gehalten von dem weithin bekannten Schriftführer des hessischen Hauptoereins der Gustav-Adolf-Stiftung Studienrat Storck, ■ Offenbach a. M. Nachmittags wurde in der festlich ' geschmückten, überfüllten Kirche der feierliche F e st - : gottesdienst gehalten, in welchem Studienrat Storck über die Textworte 2. Korinther, Kap. 1, Vers 3 und 4, predigte und unter sinnvoller Bezugnahme auf die Nöte der Volks- und Glaubensgenossen in der Diaspora an die Pflicht zu glaubensbrüderlicher Liebe in gewissenschärfender Weise erinnerte und daraus hinwies, daß Trübsal und Not der Diaspora tröften lehre durch wirksam werdende Liebe. Den Altardienst versah der Ortsgeistliche Knieriem. Der Kirchenchor verschönte den Fest- gottesdienst durch ansprechenden Vortrag mehrerer Chöre unter Leitung von Lehrer Jnderthal.
Nach der Kaffeepause, während derer die auswärtigen Festgäste freundliche Bewirtung in den Häusern unserer Gemeinde fanden, wurde wiederum in der Kirche eine ebenfalls sehr gut besuchte Nachversammlung veranstaltet. Hier sprach zunächst der O r t s g e i st l i ch e Worte der Begrüßung und überbrachte auch zugleich die Gruße und Segenswunsche des Landesbischofs Lic. Dr. Dietrich und des k. Propstes der Provinz Oberhessen Propst Trommers hausen. Dekan Widmann, Schotten, der Vorsitzende des Zweigvereins Schotten der Gustav-Adolf-Stiftung, begrüßte danach im Namen des Dekanats Schotten und des Vorstandes des Zweigvereins die Anwesenden und wies unter Zugrundelegung des Schriftwortes Galater, Kap. 6, Vers 2, auf die Verpflichtung zur Gustav-Adolf-Arbeit hm, die warme Herzen und hilfreiche Hände brauche. Studienrat Storck sprach dann, die geschichtliche Entwicklung des über 100 Jahre wirkenden Gustav- Adolf-Vereins berührend, über das weltweite und glaubenstiefe Wesen der Gustav-Adolf-Arbeit und illustrierte dies an Hand einer Fülle von eindrucksvollen Bildern vom Arbeitsfelde des Guftav-Adolf- Vereins. Den Rechenschaftsbericht über die Arbeit des Zweigvereins in den Jahren 1934 und 1935 erstattete der Schriftführer und Rechner des Zweigvereins Pfarrverwalter Dr. Engel, Wingershausen; dieser Bericht zeugte von der Treue und Opferwilligkeit der Gemeinden im Zweigverems- gebiet. Auch in der Nachversammlung wirkte wieder- ' um der Kirchenchor mit und erfreute durch seine : klangrein vorgetragenen Lieder.
Die Feftkollekten ergaben rund 64 Mark; außerdem wurden für über 14 Mark Gustav-Adolf- Schriften und Postkarten verkauft. Das Fest nahm in jeder Beziehung einen schönen Verlauf und wird sicherlich dazu beitragen, die Liebe zur und die Ver- l antroortung für die Gustav-Adolf-Sache zu stärken i und zu vertiefen im Sinne des Wahlspruchs des ' Gustav-Adolf-Vereins: „Lasset uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an den Glaubensge-
greifen.
Nach einstimmiger Beschlußfassung des neu berufenen Beirates über die erfolgten Bestellungen, die Geschäftsführung und den Haushaltsplan dankte Herr Köhler für das ihm erwiesene Vertrauen und brachte zum Ausdruck, daß er von jedem Amts- träger vertrauensvolle Mitarbeit im Sinne nationalsozialistischer Wirtschaftsführung erwarte.
Nach einem weiteren Vortrag über die nächsten Ausgaben der Bezirksgruppe, gehalten vorn Geschäftsführer Dr. Tripp, wurden in einer Aus- spräche alle schwebenden Fragen geklärt.
Zum Leiter der Kreisgruppe Gießen wurde Herr Horst, i. Fa. K. Horn, Gießen, bestimmt, an den sich die Mitglieder des Kreises, falls sie nicht die nächstgelegene Geschäftsstelle in Anspruch nehmen können, in allen Fragen zu roen-
M'iUmg der Pflicht an der Volksgemeinschaft. — (i: )iefer Woche wurde hier mit der Kartoffel- ’MoHirrte begonnen. Der Ertrag steht hinter dem des Uchiik^iorahres zurück. — Die Zwei schenernte ist ausgefallen. Für den Zentner wurden 8,50 bis e>t ^$150 Mark bezahlt.
tivilch 4 Grünberg, 18. Sept. Seit Ende voriger s FreMme waren im Walde zwischen ©runberg und ^öerbi bedungen Wildschweine beobachtet worden. 9 unter hefmbers auf ben an ben Walb grenzenben dann bjAe^rn und Wiesen konnte man die Spuren ihrer
-iäligfeit bemerken. Im Walddistrikt „Flensunger Slop", der zum Jagdbezirk des Herrn Allmen- ültiig e r gehört, gelang es nun dessen Jagdhüter l gesteMIl Eifert in der vergangenen Nacht einen Prämii.M Zentner ft arten Keiler zu erlegen. Jn- e^enbe^rei ant war die Feststellung, daß der Mageninhalt ’ilig geschossenen Tieres, das im zweiten Jahre ammenbfjan), neben einigen Apfelresten ungefähr einen ftcns ej fiialb e n Eimer Engerlinge aufwies. Die ijer (jvfilfae Jagdbeute, die am Tage in dem Hof der ohnfchmdingerschen Fabrik aushing, wurde von vie-
Ln neugierigen besichtigt.
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ib versucht ihn als musikalischer Evangelist m mar Weise zu deuten. Im Gegensatz zu Buxte- Kantate, die sich in einzelne, in sich abge-
Gießen siegt im Gchieß-Städtewett- kampf Gießen — Marburg—Wetzlar.
Bei dem alljährlich zwischen Gießen, Marburg und Wetzlar stattfindenden Wettkampf im Schießen konnte sich die Gießener Mannschaft einen überlegenen Sieg sichern. Ausgetragen wurde der Kampf am vergangenen Sonntag auf den Ständen des Marburger Schützenvereins. Die Bedingungen lauteten: Wehrmannsbüchse, 30 Schuß auf 175 Meter, von denen je 10 liegend, knieend unb stehenb abgegeben werben mußten. Mit 2093 Ringen holte sich für bieses Jahr Gießens Mannschaft bestehend aus ben Schützen Appel, Wehling, W. Schilling, Georg und G. Schilling die heißumstrittene Wanderkette. Dieselbe wurde den Siegern von dem Herrn Oberbürgermeister der Stadt Marburg persönlich überreicht. Der Siegerehrung wohnten außerdem der Gausportleiter für den Gau Hessen, Herr Kramer- Biedenkopf, und der Bezirkssportleiter Herr K. R u p p e l - Alsfeld bei.
Gießen: Appel 430 Ringe, Wehling 359 Ringe, W. Schilling 441 Ringe, Georg 417 'Junge, G. Schilling 446 Ringe; zusammen 2093 Ringe.
Marburg: Sames 372 Ringe, Menz 417 Ringe, Briel 455 Ringe, Dula 364 Ringe, Mangold 425 Ringe; zusammen 2033 Ringe.
Wetzlar: Henning 380 Ringe, Dr. Lang 352 Ringe, Heinen 372 Ringe, Zickelhau 426 Ringe, Art 426 Ringe; zusammen 1956 Ringe.
Die besten Einzelschützen: V. Briel, Marburg, 455 Ringe; Gg. Schilling, Gießen, 446 Ringe; W. Schilling, Gießen, 441 Ringe.
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LMjeim versammelte sich am vergangenen Sonn- unb zei tMuchrnittag in ihrem alten, aus dem 16. Jahr- Jingsljir fingert stammenden Kirchlein zu einer schlichten ollen; zLirch en-musikalischen Feier. Einen An- lbertem lilitz »azu gab in erster Linie die Neuer st ellung Kühe rGiijnae r Orgel, die an diesem Tage ihrer Bestim- ‘I (Ünt ralug übergeben wurde. Den rechten Rahmen zu ilten); 1 Mir Feier bot im besten Sinne des Wortes der 2. Prk rickj Angabe des hessischen Denkmalpflegers reno- ßaub: »Ms Jnnenraum des Kirchleins. Gerade die alte tftabt) (i Mr k, mit der das gesamte Programm bestritten A. Nc: vmv'e, scheint in besonderem Maße an die Oert- ), fämß l W it der Aufführung gebunden zu sein. Deshalb hos W einige Mitglieder des Singkreises Gie- CM s e mit großer Freude der Einladung gefolgt, bei bertenr (Wzenheit der Orgeleinweihung in Wisselsheim bie
Sttt-geftaltung ber musikalischen Feier unter Leitung (Ä • WdOtto Siegler zu übernehmen.
' ' ' Einleitung spielte Herr Lehrer Michel das
Einleitung spielte Herr lietjrer M l tt) e i oas 1qUL • „jlcie Orgelpräludium in D-Moll" von Joh. Seb. dem sich die Kantate „Lobet Christen euren n’amL Mund" für dreistimmigen Chor, zwei Geigen und g.(ainkv Continua (Orgel und Cello) von Dietrich ^jiis.ehude anschloß. Das in seiner flüssigen Leben- tiflliit ansprechende Merkchen des berühmten Lü- beckr Orgelmeisters und Lehrers Johann Sebastian e ffrn: £ bringt als Einleitung eine kurze Sonate, auf )en. t (ner Hauptchor folgt. Nach einem prachtvollen, üßatof r Mischen, über der Generalbaßlinie schwebenden «s ansolo nimmt der Chor das Schlußthema des to^rbtr. 5 vMtchores wieder auf und führt es dreistimmig tr in ml z» finde. Darauf folgt ein instrumentales Ritornell. i)ten r If ie s reizvolle Wechselspiel zwischen Solo, Chor ren & ikib Instrumenten wiederholt sich, und schließlich ehbi: die Kantate mit dem großen Anfangschor. — <ot einer „Pastorale in D-Dur" für Geige, Cello libiDrgel von Antonio Vivaldi wurde zum Schluß kssr Feier der 23. Psalm, „Der Herr ist mein Hirt", . fir nie gleiche Besetzung von Heinrich Schutz vor- ®onnJ cItrgen. In diesem etwas anspruchsvolleren Werk ' “?'■ triii uns Schütz in besonderem Maße als musikali-
u ramph r. Ausdeuter des biblischen Psalmtextes entgegen, ederm' -5d . in wie in ber Mehrzahl seiner em finö. mit feiner Musik ganz bem Wortlaut nach ibs M iinb versucht ihn als musikalischer Evangelist in ,b aiN fiinar J 1
l waruid ftibs y — « ■ , ■ -. -
u Ende i s hi, sene Sätze gliedert, stellt der Psalm em 3U= aus Nein s cninenhängendes Ganzes dar, bei dem aud) öie
G Aus dem Hüttenberg, 19. Sept Von m Genossenschaftsmühlen im Hüttenberg ist die Me bei Klein-Rechtenbach, früher „H o p m u 11 , ezt allgemein das „Dorjmüllche" genannt, ijc7 die älteste. Die Hofmühle gehörte früher zum jjf Rechtenbach, der zwischen Groß- und Klein- küenbad) liegt. Der Hof Rechtenbach wird schon in Morscher Codex erwähnt und hat schon im 8. Jahr- utiiert bestanden. Er soll ursprünglich unten nach üin-Rechtenbach zu gestanden und sich in kaiser- . i mm Besitz befunden haben. Der Dolkssage nach tie > bl Kaiser Konrad einige Zeit auf Hof Rechten- "" ' । :t gewohnt haben. Ein kleiner Teich bei Klein- ! Wenbad), der heute noch ben Namen „Kaisers- i renn k" führt, soll baher seinen Namen haben. Auf i cc Hofmühle, bie ganz bicht bei bem Hof Rechten- I cf liegt, wurde das Getreide für das Hofgut ge» ;rif-'en. Jetzt ist die Hofmühle wohl feit etwa ji Jahren Eigentum von 84 Befit- , rm und zwar nicht gemeinsames Eigentum, fon» jeder ist mit Vst Anteil im Grundbuche einge- trem ein Kuriosum, das bei Erbteilungen usw. ’ bin Grundbuchamt schon viele Sorgen bereitet hat. : vergangenen Jahr sollte hier eine andere Eigen- kn .form gesucht werden; leider sind jedoch die da- »il^en Ansätze bis heute noch nicht Tat geworden, tin der Mühle sind heute 84 Genossen aus Klein- Groß-Rechtenbach, Weidenhausen und Lutzellm- »I beteiligt. Nur die Genossen sind berechtigt, ihr giheibe auf der Mühle mahlen zu lassen. Etwa alle <•). Wochen kommt ein Genosse mit dem Mahlen
an die Reihe. Der auf der Mühle angestellte Genosse erhält seine Beköstigung durch die Genossen, die mit dem Mahlen an der Reihe sind. Die Verwaltung der Mühle ging lange Jahre reihum, d. h. der Baumeister, so hieß derjenige, der ein Jahr lang für den geordneten Gang der Mühle verantwortlich war, wurde der Reihe der Nummern nach in der Versammlung der Genossen, die jedes Jahr immer am Tage nach Neujahr stattfand, bestimmt. Seit etwa zwei Jahrzehnten ist an die Stelle des „Baumeisters" ein geschäftsführender Vorstand getreten. In der alljährlichen Versammlung wurden alle Geschäftsvorkommnisse behandelt und wird nach altem Brauch der Müller für das laufende Jahre „ge-- ^"Ein 'Riesenwasserrad treibt die alte Mühle. In einem von alten Pappeln umsäumten Teich wird das Wasser gesammelt und auf die Muhle geleitet. Seit einem Jahrzehnt etwa ist die Mühle umgebaut worden und in trockenen Sommern wird der Kraftstrom zum Antrieb ber Mühle eingeschaltet. Aehn- liche alte Genossenschaftsmühlen bestehen noch in Lützellinden und Hochelheim.
Eine Postkarte 44 Jahre unterwegs.
Biedenkopf, 18. Sept. (LPD.) Schrieb da der Erbauer der Stadtkirchenorgel von Biedenkopf, W e i gI e in Echterdingen, am 13. April 1891 eine P o ft k a r t e an^ie Geschäftsstelle des Hinterländer Anzeigers". Eine hübsche, grün- bedruckte Fünf-Pfennig-Postkarte mit der stolzen Überschrift „Königreich Württemberg". Damals hatte ja Württemberg noch seine eigene Post. Die
Lauterbach, 18. Sept. (LPD.) Ein älterer Mann, der in Metzlos bei Verwandten weilte, stürzte in der Dunkelheit nahe der Brücke über bie Straßenmauer. Am nächsten Morgen , .................. würbe bie Leiche bes Verunglückten gefunben.
bis 8 Mark geboten Er hatte einen Schäbelbruch erlitten, ber fei» i r b e i t in unserem | nen raschen Tod herbeiführte.


