Ausgabe 
19.7.1935
 
Einzelbild herunterladen

einen Beinbruch, einem anderen wurde der Arm fast ausgerissen. Außerdem waren sämtliche Ver­unglückten im Gesicht schwer verletzt. Sie wurden in das Krankenhaus Belluno gebracht.

Der Tod in der Schwemme.

In Oberzeuzheim bei Limburg ritt der 24jährige Albert Horn mit seinem Pferd in die Schwemme bei der Mühle Reichwein. Plötzlich verlor das Pferd den festen Boden, der Reiter fiel in den Bach, der an dieser Stelle große Tiefe hat, und kam nicht mehr zum Vorschein. Die Leiche wurde geborgen. Rach ärztlicher Feststellung hat der junge Mann einen Herzschlag erlitten.

Die englischen Frontkämpfer wieder in Berlin.

Berlin, 18. Juli. (DNB.) Der Führer des Kyffhäuserbundes, Oberst a. D. Reinhard, hatte die Vertreter der British Legion, die wieder von Hamburg nach Berlin zurückgekehrt waren, zu einem F r ü h st ü ck im Hotel Esplanade eingeladen. Zahlreiche Vertreter der deutschen Frontkämpferoerbände hatten der Einladung gleich­falls Folge geleistet. Die Fahnen des neuen Deutschlands und der Union Jack schmückten den Festsaal. Oberst a. D. Reinhard hob in seiner Be­grüßungsansprache die kameradschaftliche Verbun­denheit aller Frontkämpfer hervor. In seiner Antwort betonte Major Fetherstone-God- l e y, daß die ehemaligen Frontkämpfer durch ihre Zusammenarbeit untereinander ihren Ländern ebenso gut dienen wie dem Frieden im allgemeinen.

Das Programm sah eine Arbeitsbespre­chung über die künftige Ausgestaltung der gegen­seitigen Beziehungen vor. Im Namen seines Ver­bandes lud dabei Major Fetherstone-Godley die deutschen Kameraden zur Teilnahme an der nächsten Jahrestagung der British Legion Pfingsten 1936 nach England ein. Die deut­schen Frontkämpfer nahmen diese Ein­ladung mit großem Beifall auf. In der Zwischenzeit soll eine Englandreise deut­scher Frontkämpfer dem Studium des Ver­sorgungswerkes der British Legion und einem ein­gehenden Meinungsaustausch über dis sozialen Ein­richtungen dienen. Als besonders wichtig wurde festgestellt, daß die Jugend der Völker im Frontkämpfergei st e erzogen werde. Im Anschluß an den Besuch der Pariser Julitagung der FIDAC, mit der die deutsch-englischen Front- tämpferbegegnungen freundschaftliche Fühlung hal­ten wollten, wurden Maßnahmen zu einer engeren Verbindung zwischen Frontkämpfern und Jugend vorgesehen. Die Besprechungen zeichneten sich durch den kameradschaftlichen Geist und den herzlichen Ton aus, in dem alle Fragen erörtert wurden. Am Nachmittag waren die englischen Frontkämpfer Gäste des Reichsverbandes deutscher Offiziere, der ihnen auf einem Ausflug nach Potsdam historische Stätten der preu­ßischen Geschichte zeigte.

Am Dienstag hatten die britischen Frontkämpfer auch dem Invalid enhaus in der Scharnhorst- straße einen Besuch abgestattet und wurden von dem Bundesführer des NS. Deutschen Frontkämpfer« Bundes (Stahlhelm) Franz Seldte begrüßt, der als Reichsarbeitsmini st er hier Hausherr ist. Auch der General von Lettow-Vorbeck war anwesend, der als der unbesiegte Verteidiger Ostafrikas gerade bei seinen einstigen englischen

Noch vor wenigen Jahren gab es in Deutschland Hunderte ja Tausende von kleinen Stenographen- oereinen und Grüppchen und Dutzende von Syste­men. Jedes wurde als das einzig richtige ange­priesen. Erst das Jahre 1935 brachte die Einigung. Die deutsche Einheitskurzschrift wurde zur amtlichen deutschen Kurzschrift er­hoben, im Einvernehmen mit dem Deutschen Steno­graphenbund wurden alle Vereine und Gruppen in der Deutschen Stenographenschaft ge­einigt. Heute sind in dieser Einheitsorganisation 200 000 Stenographen und 2000 Ortsgruppen zu­sammengefaßt. In ganz Deutschland wird nur noch die deutsche Einheitskurzschrift im. Anfängerunter­richt gelehrt. Im Behördendienst ist die deutsche Einheitskurzschrift Voraussetzung. Wenn man be­denkt, daß von den Lehrkräften der Deutschen Ste­nographenschaft jährlich 2 0 0 0 0 0 Schüler in der Kurzschrift unterrichtet werden und außerdem noch in 6000 Schulen Stenographie- Unterricht erteilt wird, dann kann man sagen, daß heute schon ein großer Teil des deutschen Vol­kes die Kurzschrift beherrscht.

In Deutschland gibt es seit 90 Jahren Ste­nographenvereine. Am 24. Juni 1844 wurde von den Schülern Stolzes in Berlin der erste deutsche Stenographenverein gegründet. Zwei Jahre später 1846 wurde in Leipzig der erste Stenographen- oerein nach dem System G a b e l s b e r.g e r ge­gründet. Seit dieser Zeit wurden überall Steno­graphenvereine ins Leben gerufen. Wie Pilze schos­sen neue Systeme aus der Erde, alle fanden Anhänger, die sich zusammenschlossen. So entstand schnell ein allgemeines Durcheinander auf stenographischem Ge­biet, bis im Jahre 1868 sich die meisten Steno- graphenvereine zum Deutschen Stenogra­phenbund zusammenschlossen. Der Streit der Systeme aber dauerte fort, bis er 1933 durch die endgültige Einführung der deutschen Ein­heitskurzschrift entschieden und beseitigt wurde. Natürlich werden auch heute noch in der Deutschen Stenographenschaft die alten Systeme weiter gefördert, die neu hin-

Gegnern in höchstem Ansehen steht. Ferner nahmen an der Besichtigung Vertreter der NSKOV-, des Kyffhäuserbundes und des RDO. teil. Ministerial­direktor Dr. Engel gab einen kurzen Ueberblick über die Geschichte des Hauses und feines Fried­hofes. Im Anschluß daran wurde der Ehrenplatz preußisch-deutscher Geschichte, -der benachbarte I n - validenfriedhof besucht.

zukommenden Schüler aber werden ausnahms­los in der Einheitskurzschrift unterrichtet. Trotz ihrer Jugend hat die deutsche Kurzschrift einen Siegeszug umöie Welt angetreten. Die Ver­wendung von Buchstabenteilen als Kurzschrift, wie sie in der deutschen Kurzschrift durchgeführt ist, hat sich als zweckmäßig erwiesen und durchgesetzt. Heute wird in Mittel- und Osteuropa fast durch­weg deutsche Stenographie geschrieben. Nur die W e st st a a t e n schreiben eigene, meist ältere Sy­steme. In England hat schon vor mehr als 200 Jahren John Byrom eine Kurzschrift erfunden, die geometrische Zeichen verwendet und die heute noch geschrieben wird. Schon 1726 wurde in Eng­land der» erste Stenographenoerein gegründet.

Zum erstenmal veranstaltet in diesem Jahre die Einheitsorganisation der Deutschen Stenographen­schaft ihren ersten Deutschen Stenogra­ph e n t a g vom 2. bis 5. August in Frankfurt am Main. Schon feit Monaten werden in Gau­leistungsschreiben die besten Stenographen ermittelt, die nach Frankfurt kommen, um an dem Reichs- leistungsschreiben teilzunehmen, dem größ­ten stenographischen Wettbewerb, der je stattgefun­den hat. 5000 Stenographen, d i e besten aus ganz Deutschland, werden sich an dem Reichsleistungsschreiben beteiligen. Weit über 10 000 Stenographen werden in Frankfurt erwartet, dar­unter auch viele ausländische Steno­graphen, die ebenfalls an dem Reichsleistungs­schreiben teilnehmen. So kommen allein aus Polen, in der Hauptsache aus dem ab ge­trennten ehemals deutschen Gebiet, 235 Stenographen nach Frankfurt a. M. Die führenden Kurzschriftler Belgiens, Bulgariens, Hollands, Italiens, Jugoslawiens, Oesterreichs, Spaniens, Schwedens und Ungarns haben ihr Er­scheinen zugesagt. Aber auch aus Dänemark, Eng­land, Frankreich und Portugal liegen Anfragen vor. Das rege Interesse, das die deutsche Tagung im Auslande gefunden hat, ist eine Folge der guten Beziehungen, die die Deutsche Steno- graphenschaft mit den Kurzschriftlern der ganzen

Welt pflegt. In nicht weniger als 20 außerdeutschen Ländern wird heute Unterricht in deutscher Kurzschrift er­teilt. Die Deutschen im Ausland werden durch das Gaugebiet Ausland betreut.

Neben dem Wettbewerb in deutscher Sprache werden auch fremdsprachliche Leistungs- schreiben veranstaltet. Geschrieben wird in drei Abteilungen von 80 bis zu 300 Silben und mehr. Der Führer hat für die beste Arbeit einen Ehrenpreis gestiftet. Daneben werden noch viele Staatspreise und andere Preise zur Verteilung kommen.

Zum erstenmal wird auf dem diesjährigen Steno«, graphentag auch ein Reichsleistungsschrei­ben im Maschinenschreiben veranstaltet, auf dem der deutsche Meister im Maschinenschreiben ermittelt wird. Zu diesem Wettbewerb sind nur Zehnfinger-Blindschreiber zugelassen. So wie Ame­rika und auch viele andere Staaten schon feit Jahren ihren Meister im Maschinenschreiben haben, so wird also hier erstmalig ein deutscher Meister im Maschinenschreiben ermittelt werden.

Wetterbericht

des Reichswetterdiensles. Ausgabeort Frankfurt.

Die allgemeine Rückströmung über Mitteleuropa hat sich weiter verstärkt und zeigt jetzt lebhafte For­men. In Süddeutschland und im Alpengebiet kam es dabei zu sehr ergiebigen Niederschlägen. Die Regen­zone liegt jetzt links der ostdeutschen Grenze und dahinter heitert es sich bei schwachem Druck­anstieg zunächst wieder auf. Ein neues vom Westen herankommendes Fallgebiet wird aber bald neue und stärkere Verschlechterung bringen.

Aussichten für Samstag: Vorwiegend bewölkt und vielfach verbreiteter Niederschlag, teil­weise gewittrig einsetzend, bei lebhaften südwestlichen Winden nur mäßig warm.

Aussichten für Sonntag: Ziemlich schwüles und unbeständiges Wetter mit einzelnen Schauern, aber zwischendurch auch aufheiternd.

Lufttemperaturen am 18. Juli: mittags 23,6 Grad Celsius, abends 18,3 Grad: am 19. Juli: morgens 15,2 Grad. Maximum 24,3 Grad, Minimum 12,7 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 18. Juli: abends 24 Grad: am 19. Juli: morgens 20,2 Grad. Sonnenscheindauer 9,7 Stunden. Niederschläge 0,2 mm.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyxiot, für den übrigen Teil i. 93.: H. L. Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. VI. 35: 10150. Druck und Verlag: Brühl'fche Universitäts-Buch- und Steindruckerei

R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig.

Fünftausend Stenographen schreiben um die Wette.

Auch das Ausland zeigt großes Interesse für den Deutschen Stenographentag vom 2. bis 5. August in Frankfurt a M.

4183 D

Für die zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme an

unserem schweren Verlust sagen wir innigsten Dank.

Frau L. Steinberger und Familie.

Gießen, im Juli 1935,

4180 D

Ernst Müller und Frau Gretha, geb. KimmeL

Für die Teilnahme beim Heimgang unserer lieben Mutter sagen innigen Dank

Köln-Sülz, Marsiliusstra&e 78, den 19. Juli 1935.

------------------------------------- 03055

Zwangsversteigerung K19/35

Arn Mittwoch, dem 31. Iuli 1935, vormittags 9 Uhr, werden im Amtsgerichtsgebäude in Gießen, Gutfleischstraße Nr. 1, Zimmer 221, die den 1. Frau Luise Pappel Wwe., geb. Herbert, zu °/s und 2. Kaufmänn Hans Wilhelm Emil Happel zu 3/a, beide jn Gießen, Rodheimer Straße 42, zugeschriebenen Grundstücke versteigert: 4176D

Grundbuch für Gießen, Band 48, Blatt 2417.

4. Flur XXVIII Nr. 287 Grabgarten hinter den Schießgärten an der Rodheimer Straße

1481 qm, Schätzungsbetrag = 2 962 RM.

5. Flur XXVIII Nr. 288 Wiese daselbst

9460 qm, Schätzungswert = 13 460 RM.

. Sa"l6422RM.

Der Steueremheitswert (1.1.35) beträgt zu 4 2962, RM., zu 5. 18 900, RM. d

Gießen, den 13. Juli 1935.

3m Auftrage des Amtsgerichts Gießen. Karle, Ortsgerichtsoorfteher.

Gott dem allmächtigen Vater hat es gefallen, meine innigstgeliebte Frau, meine liebe Mutter, unsere liebe Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Helene Seibert

geb. Vogelhöf er

im Alter von 29 Jahren, nach langem, schwerem, mit gro­ßer Geduld getragenem Leiden in die Ewigkeit abzurufen.

In tiefer Trauer:

Adolf Seibert und Kind nebst allen Angehörigen.

Wieseck, den 19. Juli 1935.

Die Beerdigung findet am Samstag, dem 20. Juli, nach­mittags 3 Uhr, von dem Sterbehause Gießener Straße 48 aus statt.

Nachlasse von z vis 20 v. s. erhalten Sie bei wieberholten Auf. nahmen einer Anzeige Stellenangebote] Klint Ursprungs­zeugnisse, lonbern nur Zeugnis, ablckrtsten dem Be- werbungS,chreiben bei­legen I - Lichtbilder undBewerbungsuntev lagen müssen zur Ver. metdung von Verlusten auf der Rücklelte Ra. men und Anschrift des Bewerbers tragen!

Aelteres 4170d UaMättii mit nur guten Zeugniss.gesucht. Babnhotttr. 83.

Laboratorium

Geschlossen

vom 20. Juli bis 5, August

UM » V | 03057

I kaufen Sie immer IllUUUl vorteilhaft bei

Louis Vetter, Kaiserallee 19

Bierau & Müller

Mindenburgwall 7 I.

03041

Leupin-Creme unv Seife

vorzügliches Hautpflegemittel, feit langen fahren bewährt bei

Netzie-HaoWen Ausschlag, Wundsein usw. Drogerie Winterboff, Kreuzvl.10: Löwen-Trog.W.KilbingerNachf. Zelterswea 69.-my

Jn neuer Auflage erscheint soeben Ferientage auf Sylt von Margarete 2?oie

Mit 20 Abbildungen nach Zeichnungen von Helene Barges

62 Seiten. Kartoniert NM. -,90 Ein frohes Ferienbüchlein für alle, die auf der wunderreichen Insel Sylt Er« holung und Freude suchen. Es erzählt von den Schönheiten dieser Insel mit ihren Dünen, ihrem Wattenmeer und ihrer reichen Tier- und Pflanzenwelt. Für die Fügend, die ihre Ferien am Strande der Nordsee verlebt, ist dieses

| Verkäufe 11 Empfehlungen |

4182 A

Photo-Kino Kreuzplatz 9

Vereine "]

4175D

Nicht nur 200-300 km am Tag abi äsen zu wollen, sondern auch zur ruhigen Betrachtung der Na­turschönheiten Zeit finden. Dann darf natürlich die Kamera nicht fehlen, damit die schönsten Dinge am Wege im Bilde festgehalten werden. Die Erinnerung an die Autofahrt bleibt in den Bildern lebendig. Apparate, Filme, Platten, Belichtungsmesser, Matt­scheiben und alles, was Sie brau­chen, verkauft Ihnen gerne das gute Fachgeschäft

Büchlein ein reizendes Geschenk, ein Führer für alle, die die Naturschutz, bestrebungen auf den Nordseeinseln kennenlernen wollen.

Durch jede Buchhandlung zu beziehen

Hugo Bermühler Verlag Berlin-Lichterfelde

2slammigeriogo54 Won« mit Gestell, fast neu, zu verkauf. Asterweg 54 II.

Gul u. preiswert flerMillaHslisdi im 4195A

«onntag,21.d M. Familienspazier­gang nach der Karlsruh,Treffv. 15UHEeWall- tor-Marb. Str.

Wir bitten die Kamer. der Ein­ladung d.I/I.«N. Gießen s.Sams­tag,20.d.M.zum Austrag sportl. Wettkämpf.14.30 Uhrauf d.V.stB.« Sportplatz Und der abends 20.30 Uhr in derVolks- halle stattfinden­den Preisvertei­lung mit anschl. kam. Ab end recht zahlreich Folge zu leisten.

Beschluß. K2835

Die am 7. August 1935 stattfindende Versteige­rung der Grundstücke der Emil Weißenberg Ehe« leute, früher in Gießen, jetzt in Haifa (Palästina), erfolgt auf Antrag des Konkursverwalters über das k Imogen des Emil Weißenberg und außerdem in­folge Beitritts der Deutschen Hypothekenbank in Meiningen, Hauptverwaltung Weimar, zum Zwecke der Zwangsvollstreckung. -----

Für das Amtsgericht Gießen: Karls, Ortsgerichtsoorfteher.

ZwangsversteigerungK 28/35

2lm Mittwoch, dem 7. August 1935, vormittags 9 Uhr, werden im Amtsgerichtsgebäude in Gießen, Gutfleischstraße Nr. 1, Zimmer 221, die den

a) Weißenberg, Emil,

b) Weißenberg, Flora, geb. Elsoffer, dessen Ehe- frau, Gesamtgut der Errungenschaftsgemein­schaft (beide z. Z. in Haifa, Palästina wohnhaft) zugeschriebenen Grundstücke versteigert:

Grundbuch für Gießen, Band II, Blatt 79.

1. Flur I Nr. 562 Hofreite in der Juden-

-> 27) 241 qm

2. Flur I Nr. 562 8/io, Straße daselbst 6 qm Schätzungsbetrag zusammen = 47 050, RM (Steuereinheitswert [1.1.1931] - 63 600,RM) Gießen, den 27. Juli 1935. 41740

Im Auftrage des Amtsgerichts Gießen: Karle, Ortsgerichtsvorsteher.

Dem wirklichen Pbotofreund sind ochf gute Bilder bestimmt lieber <* 20 Pfennige Ersparnis. Aber auch diese 20 Pfennige kann er einsparen, ohne deshalb schlechtere Bilder zu machen, denn der neueKodak"- FilmS.-G." kostet auch nur eine Mark. Es sei offen gesagt: Als die Kodak A.-G. ihren neuen orthochromatischenS.-G."-Film schuf, rechnete sie mit einem Verkaufspreis von RM 1,20. Aber die Kodak A.-G. will nicht, daß ihre Freunde sich von anderen sagen lassen müssen:Wir photographieren jetzt billiger!" Ganz im Gegen­teil, die Kodak-Freunde sollen sagen können: Seht, solche Bilder bekommen wir mit dem S.-G."- Film und zahlen trotz aller seiner Vor­

züge auch nur eine Mark für die 6x9- Spule. Wir fürchten uns nicht vor grellen Kontrasten oder Gegenlicht und kennen keine Angst vor der Be­lichtungszeit, denn derS.-G."-Film gleicht kleine Irr­tümer ganzvon selberaus. Und wir bekommen auch bei starkem Maßstab fabelhafte Vergrößerungen, denn das Korn desS.-G."-Film$ ist so fein, daß wir auch aus kleinen Teilausschnitten unserer Negative große selbständige Bilder werden lassen können.

OXA

Wer aber bei Tag und bei Nach» knipsen will, der nimmt besser den panchromatischen Universal - Film Panatomic". Allerdings muß er dann 20 Pfennige für die 6x9-Spule mehr anlegen.

ohne daß das Korn die Oberfläche zerreißt.

Kodak

KODAK A. G., BERLIN SW68