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Kreis Gießen.
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Der V-Zug Nr. 17 Wiesbaden—Mainz—Frank- urt a. M.—Berlin-Schl.-Bf. wird im neuen Fahrplan um 23.52 in Gießen eintreffen und um 0.02 Uhr weiterfahren.
Strecke Gießen—Köln. f
Um 9.43 Uhr wird ein neuer Pz. von Gießen nach Wetzlar verkehren.
Um 21.16 Uhr wird ein neuer Eilzug von Gießen nach Siegen verkehren. (Siegen an 22.25 Uhr.)
Um 7.48 Uhr wird ein neuer Eilzug von Siegen in Gießen ankommen. (Siegen ab 6.40 Uhr.)
Um 10.24 Uhr wird ein neuer Pz. von Wetzlar in Gießen ankommen.
Strecke Gießen—Koblenz.
Um 6.03 Uhr wird ein neuer V-Zug von Gießen nach Trier fahren.
Um 14.57 Uhr wird ein neuer Eilzug von Gießen nach Koblenz fahren.
Um 15.44 Uhr wird ein neuer Eilzug von Koblenz in Gießen eintreffen.
Um 23.29 Uhr wird ein neuer V-Zug von Trier in Gießen eintreffen.
** Arbeitsvergebung. Das Städtische f)od)-- und Tiefbauamt veröffentlicht in unserem heutigen Anzeigenteil eine Bekanntmachung über vie Vergebung von Bauarbeiten zwischen der St epi er- strahe und der Bahnstrecke Gießen—Fulda. Interessenten seien auf die Bekanntmachung besonders
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Fahrplanverbessemngen der Reichsbahn
auf -en Strecken in Oberheffen.
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der Lichter in tiefer Nacht.
Der Vortragende, der mit fernen fein ernsuhienden Erläuterungen die Bilder in ihrem verschiedenartigen Charakter verständlich werden ließ, fand für seine außerordentlichen Ausführungen lebhaften und langanhaltenden Beifall.
Kameradschastsabend in der Fachgruppe Gastwirtsgewerbe.
Die Fachgruppe Gastwirtsgewerbe in Gießen hielt gestern einen ersten Kameradschastsabend in der „Stadt Mainz" ab, zu dem srch zahlreiche Betriebskameraden mit ihren Angehörigen und einige Betriebsführer eingefunden hatten. Bel der Verschiedenheit der Beschäftigungsdauer der Gasthausangestellten ist es sehr schwer, für alle Fachschaftsangehörige einen geeigneten Zeltpunkt für solche Veranstaltungen zu finden, anderseits ist es aber gerade für die Angehörigen dieses schweren und anstrengenden Berufes notwendig, Volksgemeinschaft zu pflegen und einen kameradschaftlichen Abend zu erleben. So herrschte hier frohe Stimmung. Je weiter die Zeit über Mitternacht vorschritt, desto zahlreicher wurde der Besuch.
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Strecke Frankfurt a. M —Kassel.
In der Nacht nach Sonntagen verkehrt wieder der Personenzug Nr. 4457 Gießen—Marburg, Abfahrt um 1.35 Uhr.
Um 9.26 Uhr wird ein neuer Personenzug von Frankfurt a. M. in Gießen eintreffen. Bis zum 31. August wird um 9.38 Uhr Sonntags ein beschleunigt verkehrender Personenzug von Frankfurt a. M. in Gießen eintreffen.
Um 9.43 Uhr wird ein neuer Personenzug von Gießen nach Marburg verkehren.
Um 10.25 Uhr trifft ein neuer Ellzug von Frankfurt a. M. in Gießen ein. Der jetzt um 10.27 m Gießen ankommende und um 10.32 Uhr absah- renbe Eilzuq 71 Frankfurt a. M.-Hannover-Ham- burg—Altona wird künftig erst um 11.15 Uhr m Gießen eintreffen und um 11.19 Uhr abfahren.
Der seither werktags • von Lang-Göns bis Gießen verkehrende Pz. Gießen an 10.08 Uhr, wird fortfallen. w
Um 14.05 Uhr wird ein neuer Pz. von Frankfurt a. M. in Gießen eintreffen. Auf ihn geht der Personenverkehr des gegenwärtigen Eilgüter-
Strecke Gießen—Fulda.
Um 11.23 Uhr wird täglich ein neuer Pz. Dort Gießen nach Fulda verkehren.
Um 13.33 Uhr wird werktags ein neuer Pz. von Gießen nach Grünberg verkehren.
Der Pz. Nr. 558 Mücke—Gießen, z. Zt. Gießen an 7.25 Uhr wird im neuen Fahrplan schon um 6.58 Uhr in Gießen ankommen.
Um 15.05 Uhr wird werktags ein neuer Pz. von Grünberg eintreffen, desgleichen um 17.57 Uhr täglich ein solcher von Fulda.
Strecke Gießen—Gelnhausen.
Um 10.30 Uhr wird täglich ein neuer Zug von Gießen nach Gelnhausen abfahren, desgleichen, ein solcher täglich um 12.33 Uhr.
Um 20 Uhr wird ferner täglich ein neuer Zug von Gießen nach Nidda verkehren.
Um 7.30 Uhr wird werktags ein neuer Zug von Nidda in Gießen eintreffen.
Um 12.05 Uhr wird täglich ein neuer Zug von Gelnhausen in Gießen ankommen.
Strecke Gießen—Lollar—Londorf—Grünberg.
Um 13.27 Uhr wird werktags ein neuer Pz. über Lollar—Londorf nach Grünberg abfahren.
Der Personenzug Nr. 2559 Gießen—Londorf, Gießen ab 21.17 Uhr, wird auch im neuen Fahrplan täglich in diesem Plane verkehren, er wird also nicht, wie im vorigen Sommer, Sonntags später verkehren.
Um 16.12 Uhr wird werktags ein neuer Pz. von Grünberg über Londorf—Lollar in Gießen ein- treffen.
Strecke Vehlar—Lollar.
Um 12.06 Uhr fährt ein neuer Zug von Wetzlar ab und trifft um 12.38 Uhr in Lollar ein. Aus der
zuges mit Personenverkehr Nr. 5351, Gießen an 14.19 Uhr, über.
Der Personenzug 793 Frankfurt a. M.—Hannover, Gießen an 15.26, ab 15.54 Uhr, wird künftig chon um 14.57 Uhr in Gießen eintreffen und erst um 16.09 Uhr abfahren.
An Stelle des jetzt verkehrenden Eilzuges Nr. 77 Frankfurt a. M.—Kassel—Eichenberg—Gera, Gie° e n an 15.44, ab 15.48 Uhr, wird künftig ein neuer V-Zug von Stuttgart über Frankfurt nach Bremen—Wesermünde und Berlin-P. verkehren, Gießen an 15.45, ab 15.49 Uhr.
Um 16.33 Uhr trifft ein neuer Pz. von Frank- urt a. M. in Gießen ein, ebenso um 23.03 ein neuer Zug von Frankfurt a. M. in Gießen.
Der jetzt Sonntags um 24 Uhr von Frankfurt am Main in Gießen ankommende Pz. Nr. 713 wird künftig schon um 23.37 Uhr eintreffen.
Die seither mit dem Hamburger V-Zug Nr. 75, Gießen an 22.07, ab 22.11 Uhr, geführte Wagengruppe nach Berlin-P. wird als neuer V-Zug Nr. 179 Saarbrücken—Mainz—Frankfurt a. M. nach Berlin-P. verkehren, Gießen an 23.42, ab 23.44
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Sellerie 10 bis 40 Pf.
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Ein neuer* Personenzug kommt um 8.45 von Kassel in Gießen an. Pz. 786, der gegenwärtig von Kassel bis Frankfurt a. M. verkehrt, Gießen an 9.49, ab 9.56, verkehrt im neuen Fahrplan nur von Marburg bis Frankfurt a. M.
Um 11.00 Uhr wird ein neuer Eilzua nut Halt in Butzbach, Bad-Nauheim, Friedberg, Dilbel-Nord und Frankfurt a. M.-West von Gießen nach Frankfurt a. M.-Hbf. verkehren.
Um 11.50 Uhr wird ein neuer Personenzug nach Frankfurt a. M.-Hbf. den Bahnhof Gießen verlassen.
Pz. 776, der gegenwärtig von Hannover bis Frankfurt a. M. verkehrt, Gießen an 14.33 ab 14.46 Uhr, wird künftig in Gießen endigen. Gießen an schon um 14.03 Uhr. Ein neuer Personenzug, Nr. 796, wird um 14.52 Uhr von Gießen nach
- " ' " “ "en von 1000 und 1500 km. Das der Flug in der Stratosphäre. Wenn diese Geschwindigkeiten erreicht würden, könne es leicht geschehen, daß der Flieger die Sonne an einem Tage zweimal ausgehen sehe. Vielleicht sei dem Flugzeug, wie man es wünschen mochte, auch eine große sriedenbringende, völkerverbindende Wirkung
Der rührige Fachgruppenleiter Goltermann begrüßte die Besucher dieses ersten Kameradschafts- i abends und gab der Hoffnung Ausdruck, daß es i nicht der einzige Abend bleiben möge, der der ! Pflege der Kameradschaft und Volksgemeinschaft in den eigenen Reihen diene. Die Grüße der Kreis- ' amtswaltung überbrachte Herr Piper Dabei führte er u. a. aus, daß gerade das Gaststatten- qeroerbe es nötig habe, das Gemeinschaftsleben mit dem Betriebsführer zu pflegen. Der schwere Beruf des Gafthausanqeftellten und des Betnebsfuhrers dürfe die Geselligkeit nicht hintanstellen. Die Kameradschaftsabende seien getragen von dem tieferen Sinn, nach dem Willen des Führers wahre Volksgemeinschaft zu fördern. Wir wollten mit unseren Arbeitskameraden und unseren Familienangehörigen außerhalb des Berufes zusammenkommen um in freudigen Stunden Entspannung von der eigenen Arbeit und neuen Antrieb für die kommenden Tage zu erhalten. Nur wenn Betriebs- kamerad und Betriebsführer in beiderseitigem Einvernehmen zusammenhalten, werde die wahre Volksgemeinschaft auch in unserem Gewerbe sich auswirken können zum Wohle des Einzelnen und zum Wdhle des gesamten Gewerbes, das wirtschaftlich und erzieherisch eine besondere Stellung m der Aufbauarbeit des Reiches einnehme. Der Redner schloß mit den besten Wünschen für einen guten Verlauf des Abends.
Eine sleißiqe Musikkapelle sorgte für gute Unterhaltung und bei Tanz und angeregter Unterhal- tung blieben die Berufskameraden mit ihren Angehörigen noch lange beisammen.
Gießener Wochenmarktpreife.
* G i e ß e n, 19. März. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,50 bis 1,55 Mark, Landbutter 1,42 Mark, Matte 25 Pf., Käse, das Stück 5 bis 10, Eier (inlandi che) 9 Wirsing, das Pfund 25 bis 30, Weißkraut 10 bis 12, Rotkraut 18 bis 20, Gelbe Ruben 10 bis 12,JRote Rüben 8 bis 10, Spinat 20 bis 25, Unterkohlrabi 10 bis 12, Grünkohl 15 bis 20, Rosenkohl 35 bis 40, Feldsalat 70 bis 80, Zwiebeln 10 bis 12 Meerrettich 30 bis 60, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kartoffeln 4 Pf., der Zentner 3,40 bis 3,50 Mark, Aepfel, das Pfund 20 bis 25 M-' Suppenhühner 75 bis 90, Blumenkohl, das Stück 30 bis 60, Salat 20 bis 25, Endivien 10 bis 15, Lauch 5 bis 10,
meister Rohm (Wiefeck) berichtete dieser über die kürzliche Landesverbandstagung. Weiter sprach er über die Ereignisse im Handwerk, besonders im Zimmergewerbe in den letzten Monaten. 3um Schluß erfolgte noch die Einführung und Der- pflichtung des Gefellenwarts Sohl (Treis an der Lumda). Anschließend sprach der stellvertretende Landesverbandsoorsitzende und Bezirksleiter Zim- mermeister Hartmann (Darmstadt). Er übermittelte die Grüße des Reichs- und Landesverbandes und führte dann u. a. folgendes aus: Wir muffen dankbar sein für das, was in den letzten zwei Jahren für das Handwerk geschehen ist. Standes- ehre und Berufsstolz müssen wieder in den Vordergrund gestellt werden. Die Erziehungsarbeit ist das Schwerste, was im gegenwärtigen Augenblick zu leisten ist. In den Betrieben muß nationalsozialistische Wirtschaftspolitik Einzug halten. Der Redner schilderte dann die Organisationsverhaltnisse in früherer Zeit, sowie die Entwicklung der Handwerkerorganisationen nach der nationalen Erhebung. Er zeigte dabei die Schwierigkeiten, die zur Erhaltung einer besonderen Fachorganisation für das Zimmerhandwerk zu überwinden waren. Weiter erläuterte er die Bestimmungen der Ersten Verordnung über den vorläufigen Aufbau des Handwerks, um sich dann mit den beiden später erschienenen Verordnungen zu befassen. Der langersehnte große Befähigungsnachweis sei von außerordentlicher Bedeutung für das Handwerk. Der Meistertitel fei das Höchste, was im Handwerk verliehen werden könne, es würden aber an die Prüflinge künftig große Anforderungen gestellt werden. An dem Städtebau und den Fachwerkbauten früherer Zeit hatte das Zimmerhandwerk großen Anteil. Es müsse künftig wieder echte Zimmermannskunst zur Geltung kommen, auch sei es Pflicht aller Berufs- i angehörigen, für den Baustoff Holz zu werben. । Zum Schluß sprach der Redner noch über Kalku- > lations- und sonstige Berufsfragen.
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Woran liegt es, daß gerade wir Deutschen so mit Grenzschwierigkeiten zu kämpfen haben? Einmal ist es durch unsere besondere geographische Lage bedingt. Möglich waren unsere Grenzverluste durch unsere Uneinigkeiten, die ja zum Teil auch wieder in der Lage begründet sind, die wir bekämpfen müssen und bekämpfen können.
An dieser Einigkeit und dem gegenseitigen Verstehen von Süd- und Norddeutschen, West- und Ostdeutschen wollen und können auch die BDM.- Mäd,el mitarbeiten. Durch Hand- und Bastelarbeiten und Briefe können sie den Mädeln an der Grenze ihr Mitfühlen zeigen, können durch ihre Antworten ein lebendigeres Bild ihres Lebens bekommen und so allmählich als Gesamtheit an die Notwendigkeit einer Vereinigung glauben. Anschaulicher als Briefe sind aber Fahrten in diese Gebiete, wie sie schon gemacht worden sind und auch dieses Jahr, mit einer Schulung verbunden, gemacht werden sollen.
Käthe Türk zeigte im Lichtbild noch Aufnahmen von einer Sommerfahrt des vorigen Jahres nach der bayerischen Ostmark. —
Wir schlossen den Abend mit dem Lied: „Wer Jetzig Zeiten leben will ..
Nr. p. Supf: Das neue Welterlebnis.
Die Vortrags-Vereinigung (Goethe-Bund, Kaufmännischer Verein) bereitete ihren Mitgliedern mit dem gestrigen Vortragsabend in der Aula der Uni- oerfitat eine große Freude. Dr. Peter S u p f sprach an Hand von vielen Lichtbildern über das Thema ,Das neue Welterlebnis". Zu Beginn des Jahrhunderts sei, so führte er u. a. aus, ein neues Reich, das Luftreich, erobert worden. Der Beginn dieses Jahrhunderts werde einmal in späterer Zeit als eine einzigartige Epoche bezeichnet werden. Unser Jahrhundert sei das der Fluazeit geworden Der Mensch, bisher ein Flächenwesen, werde jetzt zum Raumwesen. Er gewinne neue Perspektiven m seinem Verhältnis zur Erde. Dank der modernen -photographischen Kamera werde gleichzeitig vielen Menschen eine neue Blickwelt erschlossen. Unsre Erde erscheine uns, aus der Luft gesehen, in einer fremden und geheimnisvollen Schönheit und völlig ver-
Die Reichsbahn hat jetzt den ab 15. M a i d. I. in Aussicht genommenen Fahrplan bekannt- gegeben. Erfreulicherweise enthält dieser eme große Zahl neuer Zugoerbindungen. Auf fast allen Strecken sind wesentliche Verbesserungen in der Fahrplanlage wahrzunehmen. Besonders ist man dazu übergegangen, auf Strecken, auf denen gegenwärtig noch große Lücken in der Zuglage bestehen, neue Reisezüge verkehren zu lassen.
Nachstehend bringen wir die für den oberhessstchen Bezirk in Aussicht genommenen wichtigen Abweichungen ab 15. Mai gegenüber dem jetzigen Fahrplan.
Strecke Kassel—Frankfurt a. 7N.
Der Personenzug 792 Marburg—Frankfurt a. M., gegenwärtig Gießen ab 6.40, wird im neuen Fahrplan erst um 6.51 Uhr in Gießen abfahren.
Neu verkehrt D 180 Berlin-P.—Frankfurt a. M. —Mainz—Saarbrücken, Gießen an 7.11, ab 7.13
Die Mitglieder des Reichsbundes der Deutschen , Beamten e V., Kreis Gießen, werden gebeten, sich n der Veranstaltung des Bundes (ieimattreuer kchlesier (Deutscher Ostbund), flehen die am Frei- tg, 29. März, um 20,15 Uhr .m Caf6 Leib ftattfin- >t und in deren Mittelpunkt der Filmvortrag „Ost- reußen ruft!" steht, rege zu beteiligen.
Karten für die Beamten sind bei den 8achschafts- litern und Vertrauensleuten des RDB. zum Preise ton 0,30 Mark erhältlich. . .
Heil Hitler! 3.33.» Gust. Ulrich.
ASLB. (Sießen-Land.
Am morgigen Mittwoch, 15.30 Uhr, findet eine Tagung der Fachschaft Volksschule (beide Gruppen) m Hotel Köhler zu Gießen statt.
Der Bezirk Großen-Buseck versammelt ie Arbeitsgemeinschaft Volksschule morgen ebenfalls u einer wichtigen Tagung.
Oer Reichslustschuhbund Gießen in der Lustschutzausstellung.
Am Sonntag unternahm die Ortsgruppe Gießen es Reichsluftschutzbundes mit einer stattlichen Teil- ehmerzahl eine Gemeinfchaftsfahrt nach Frankfurt um Besuch der großen Luftschutzausstellung des Präsidiums, die allen Besuchern einen umfassenden Anblick in die Ausgaben des Selbstschutzes bei Luftgefahr bot. Die Führung in kleinen Gruppen urch Fachleute gab Gewähr für die restlose Aus- (ärung in allen Punkten. Sehr interessante pratsche Vorführungen und lehrreiche Filmdarbietun- icn rundeten das Bild ab. Alle Teilnehmer äußeren sich sehr befriedigt über den Ausstellungsbesuch mb kannten die Ueberzeugung mit nach Hause nehmen, daß einerseits Luftschutz nottut, anderseits aber auch die Bevölkerung bei genügender Auf- lärung und Ausbildung sich gegen die Gefahren tus der Luft erfolgreich schützen kann.
Arbeit für Grenz- und Auslandsdeutschtum im BOM.
** Anzeigepsicht für Motorbetriebe, i Jeder Gewerbetreibende, in dessen Werkstatt ober I Betrieb ein burch elementare Kraft (Dampf, Winb, i Wasser, Gas, Elektrizität usw.) bewegtes Triebwerk : in gleichviel welchem Umfange zur Verwenbung < kommt, hat bie erfolgte Aufstellung unb Jnbetrieb- i nähme innerhalb acht Tagen nach beren Beginn der Ortspolizeibehörde anzuzeigen. Zuwiberhanb- . lungen werben bestraft.
** Die Deutsche Arbeitsfront ber Ortsgruppe G i e ß e n - S ü b hat ihr Büro im Hinterhause Frankfurter Straße 23 eingerichtet. Dort finben bie Sprechstunben Montags, Mittwochs unb Freitags, je von 19 bis 21 Uhr statt.
** Sterbefälle in Gießen. Es starben m Gießen in ber Zeit vom 1. bis 15. März: 1. März: Christoph Mootz, Oberbahnwärter i. R., 74 Jahre alt, Wetzlarer Weg 80; Elise Kirchner, ohne Beruf, 88 Jahre alt, Sicher Straße; Johanna Wilhelmine Hoos, geb. Docke, Wwe., 80 Jahre alt, Sicher Straße. 2. März: Günter Schmitt, 1 Jahr alt, Sonnenstraße 11; Cläre Froelich, geb. Goebel, 33 Jahre alt, Im Gartfelb 8. 3. März: Emilie Hajek, geb. Faster, Wwe., 74 Jahre alt, Am Riegel- pfab 72; Wilhelm Göbel, Lehrer, 50 Jahre alt, Cranachstraße 5. 5. März: Hermann Hofmann, Schmied, 56 Jahre alt, Frankfurter Straße 140. 6. März: Dorothea Andreas, geb. Sudheimer, Wwe., 80 Jahre alt, Löberstraße 19. 8. Marz: Klara Weidenhaus, 9 Jahre alt, Liebigstraße 23;
' Erwin Kirchner, 9 Jahre alt, Steinstraße 37 9. März: Marta Sievers, geb. Müller, Wwe., 68 ' Jahre alt, Kirchenplatz 23. 10. März: Otto Euler, • Lagerist, 42 Jahre alt, Seltersweg 20. 11. Marz: > Margarete Mulch, geb. Hartmann, 55 Jahre alt, Damwstraße 34. 13. März: Katharina Pfaff, geb.
' Eifert, 52 Jahre alt, Ludwigstraße 27.
** Die Zimmerer-Innung für ben Kreis Gießen hielt am Samstagnachmittag im Restaurant „Zum Anbres" bahier eine Versammlung ab. Nach kurzer Begrüßung burch Ober-
Am vorigen Donnerstag traten bie Mäbel bes Ringes Gießen unb bie Führerinnen ber anberen Ringe bes Untergaues abenbs an, um einen Bor- rag ber GA - (Grenz- unb Auslanbsbeutschtum-) Referentin vom Obergau, Käthe Türk, über bie Aufgaben unb Ziele ber GA.-Arbeit im BDM. zu oören. Ein paar kurze Worte ber Untergauführerin Liste Da ab, bas Lieb: „Uns war bas Los gegeben ...", ein Sprechchor unb ein Gebicht, beren Hrunbgebanken auf Deutschlanb unb unsere Pflicht diesem Daterlanb gegenüber gerichtet waren, halfen mit, ben Abenb zu einer Feierstunbe zu gestalten.
Käthe Türk begann mit ben Fragen, bie jebes VDM.-Mäbel beschäftigt haben ober beschäftigen: Warum finb wir im Bunb, welche Bebeutung hat unser Bunb, was gibt ihm seine Lebensnotwenbig- F eit? Dann sprach sie über bie GA.-Arbeit. Ueber- «ll an ben Grenzen können wir bie wichtige Auf- gabe ber Frau, bas Deutschtum zu erhalten, erkennen. Wie schwer biese Aufgabe ist, verstehen wir, wenn wir immer unb immer roieber hören, daß bie Deutschen jenseits ber Grenzen ein so chweres Leben um ihres Deutschtums willen zu rühren haben. Don ben nichtbeutschen Staaten werben ihnen Versprechungen gemacht, damit sie sich zu ihnen bekennen sollen. Sie bauen selbst wunderbare Schulen ihrer Sprache, verbieten bie deutschen Schulen unb verlocken ober zwingen somit die Eltern, ihre Kinber in frembe Anstalten zu
Frankfurt a. M. verkehren.
Der jetzt verkehrende Eilzug Gera—Elchenberg— Kassel—Frankfurt a. M., Gießen an 14.39, ab 14 41 Uhr, wird im neuen Fahrplan durch einen neuen v-Zug, Nr. 186, Berlin-P. und Wesermunde —Bremen—Dassel—Frankfurt a. M.—Stuttgart ersetzt. Dieser neue v-Zug soll um 15.38 in Gießen eintreffen unb um 15.40 Uhr abfahren.
Um 16.48 Uhr wirb ein neuer Personenzug von Gießen nach Frankfurt a. M. verkehren.
Der jetzige Personenzug Gießen—Lang-Göns, Abfahrt in Gießen um 18.48 Uhr, wirb durch einen neuen Personenzug Gießen—Frankfurt a. M., G i e- ßen ab 18.40 Uhr, ersetzt. Der neue Zug halt bis Vilbel auf allen Bahnhöfen, ab dort fahrt er bis Frankfurt a. M. durch; Ankunft in Frankfurt a. M.- Hbf. um 20.01 Uhr.
Bis 31. August wird Sonntags um 20.56 Uhr em beschleunigt verkehrender Personenzug von Gießen nach Frankfurt a. M. verkehren.
In ber Nacht nach Sonntagen wirb roieber ber Personenzug Nr. 784 von Kassel bis Gießen burch- geführt, Gießen an 0.19 Uhr.
3U Sif* 50 g so-- in ffiürfeln, 2 Sß.Sff-1 (40 g) MM V, £««
‘Sltnffhbrübe 1 Eßlöffel Essig, Pfeffer unb Salz, 1 Teelöffel Maggis Würze, 1 prlfe Zucker. Die Zwiebeln wuRsi'g schneiden und im ausgelassenen Speck mit dem Mehl hellgelb rösten. Mit der ^^chbruhe auffüNer, unb dk Soße mch! gut durchkochen. Mit Essig, Pfeffer, Salz, einer Prise Zucker und Magg. s Würze pikant abschmecken.
gegeben.
Zum Schluß seiner emleitenben Ausführungen I sprach ber Rebner in roeitgreifenber geistiger Per- pektive über bie Sehnsucht bes Menschen nach bem ! Licht, über bie Verroanbtschaft bes Stoffes m seinem Ausbau mit ben Wellen bes Lichtes unb über bie Abhängigkeit ber Masse von ber Geschwindigkeit. Aller Bewegungsdrang des Menschen fei Dielleit^ aus seinem atomaren Aufbau zu erklären, der sich in seelische Schwingungen, in die Sehnsucht nach dem Licht, umsetze.
Im weiteren Verlaufe des Abends sah man dann eine Fülle der herrlichsten Lichtbilder, die in umfassender Weise bas Antlitz unserer Erbe zeigten, merEroürbige Spiele bes Lichtes unb ber Formen offenbarten unb viele Dinge, bie uns oertraut erschienen, in neuer Perspektive barstellten unb im Betrachter eine Ueberraschung nach ber anberen auslösten. Der Rebner eröffnete bie Reche ferner Lichtbiiber mit phantastisch schönen Wolkenbilbern, zeigte Wolkenlanbschasten von außerorbentlichem Reiz, er sprach aber auch von ben Gefahren bes Nebels für ben Flieger unb von ben Möglichkeiten ber Technik, biese Gefahren zu überroinben. Im Silbe sah man mertroürbige Lichtspiele der Sonne, man verfolgte im Geiste ben roanbelbaren Schatten bes Flugzeuges unb bes Luftschiffes, sah bas Meer in starrer Ornamentik unb bann bie Lanbschaft, bie meerumbranbete Insel, bie Sanbwüsten Afrikas, bie Steinwüsten Palästinas, bie trostlose enblose Sumpflanbschaft ber sibirischen Tcnka usw. Ferner bie Alpen, bie Welt ber Gletscher, bie Korbil- leren unb bie Anben, ben heiligen Berg ber Japaner, norwegische Fjorbe, Berge unb Bergseen ber Schweiz. Nicht weniger interessant waren die Bilder, die Menschen unb Tier aus großer Hohe zeigten. Die Lichtbilberserie würbe beschlossen mit einer bunten Reihe ber Erscheinungen unserer Erbe. Man sah Stäbte unb Flüsse, Häfen unb charakte- i ristische Lanbschaften, Forts unb Negerborfe, Pyra- t miben unb bie Großstabt, schließlich als Abschluß - bie Stabt Rio be Janeiro im phantastischen Glanze
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Schon lange Zeit sei ber Mensch erfüllt von dem Wunsche, immer schneller zu werben. Das Rad, das Schiff, ber Motor unb vieles anbere mehr seien erfunben, in ber Luft aber sei erst ein schrankenloser Bewegungsraum erobert worben. Bei ben Verkehrsflügen ber Lufthansa rechne man mit 200 bis 300 Stunbenkilometer, bas neue Heinkel-FlugzeuH fliege bereits 380 km. Ein italienischer Offizier konnte tn Rekorbflügen schon über 700 km in ber Stunbe erreichen. Aber bas alles genüge ben Menschen nicht, Die Ingenieure bächten unb rechneten bereits mit hmgeroiejen.
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